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Manuskript zur Sendung >>> CSH 17 Q2 09 – Sei, wer du bist – Sendemanuskript

In dieser Cannstatt Study Hour-Ausgabe wird der zweite Petrusbrief behandelt, beginnend mit Kapitel 1, Verse 1-15. Der Vortrag beleuchtet die Bedeutung des Glaubens, die Teilhabe an der göttlichen Natur und die Entwicklung eines christusähnlichen Charakters durch die „Leiter Petri“. Es wird betont, wie wichtig es ist, sich ständig an Gottes Wort zu erinnern und aktiv im Glauben zu wachsen, um letztendlich dem Vorbild Jesu zu folgen und bereit zu sein, das Leben für ihn hinzugeben.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2017 Q2: Die Petrusbriefe

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Cannstatt Study Hour. Heute möchten wir den zweiten Petrusbrief anfangen zu studieren und zwar dort den ersten Abschnitt, die Verse 1 bis 15 wollen wir uns anschauen. Und bevor wir dies tun, möchten wir mit einem Gebet beginnen. Unser großer Gott, wir möchten dir danken, dass wir jetzt wieder die Möglichkeit haben, dein Wort aufzuschlagen, darin zu lesen, es zu studieren und uns auf die Sabbatschule am Sabbat vorzubereiten. Ich möchte dich bitten, dass du ganz besonders bei uns bist, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst und dass du uns die Schätze, die kostbaren Schätze deines Wortes zugänglich machst, dass du unseren Verstand erhältst, sodass wir verstehen können, was du in deine Schrift hineingelegt hast. Wir danken dir dafür und bitten das im Namen Jesu. Amen.

[1:07] Wir möchten gleich einsteigen in zweiter Petrus Kapitel 1 und dort Verse 1 bis 4. Dort lesen wir: Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi an die, welche den gleichen kostbaren Glauben, die wir empfangen haben, an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus. Gnade und Friede werde euch mehr und mehr zuteil in der Erkenntnis Gottes und unseres Herrn Jesus.

[1:33] Vielleicht erstmal bis hierhin. Wir lesen, dass Petrus sich erstmal mit vollen Namen vorstellt, Simon Petrus und dann als erstes führte er an: Knecht und Apostel. Im ersten Brief hatten wir nur von Apostel gelesen. Hier sagt er: Knecht und Apostel Jesu Christi. Es zeigt, dass er eine wichtige Lektion von seinem Meister gelernt hat. In Johannes Kapitel 12 und dort Vers 26 lesen wir: Wer mir dienen will, der folge mir nach. Und wo ich bin, da soll auch mein Diener sein. Und wer mir dient, den will mein Vater ehren. Den wird mein Vater ehren. Es fällt auf, dass hier das Dienen sehr oft in diesem einen Vers vorkommt, genau dreimal. Wer mir dienen will, der folge mir nach. Und wo ich bin, da soll auch mein Diener sein. Und wer mir dient, den wird mein Vater ehren. Also das ist hier, die Ehre steht demjenigen zu, also die Ehre, die von Gott kommt, steht demjenigen zu, der ein Diener ist, ein Diener Christi. Im zweiten Korinther Kapitel 4 und dort Vers 5 lesen wir: Denn wir verkündigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist. Nicht wir stehen im Vordergrund, sondern Jesus. Uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen. Das entspricht auch, also diese Grußformel, die er hier benutzt, entspricht auch der Grußformel, die andere Apostel verwendet haben. Zum Beispiel Paulus im Römer Kapitel 1 Vers 1 oder Titus 1 Vers 1 und auch Jakobus im Jakobusbrief, auch dort Vers 1 im ersten Kapitel.

[3:26] Wir lesen hier im ersten Vers: welche den gleichen kostbaren Glauben, die wir empfangen haben. Petrus beschreibt den Glauben hier als etwas Kostbares. Warum ist der Glaube etwas Kostbares? Nun, weil wir durch den Glauben gerechtfertigt werden. In Epheser Kapitel 2 Vers 8 lesen wir: Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, durch den Glauben und das nicht aus euch. Gottes Gabe ist es. Gott schenkt uns die Errettung. Diese könnten wir niemals bezahlen, denn sie wurde mit dem unbezahlbaren Blut Jesu Christi erkauft. Und so können wir gar nichts tun, aber Gott in seiner großen Gnade hat sie uns geschenkt.

[4:19] Galater Kapitel 2 Vers 6: Weil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Jesus Christus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus den Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird. Was uns rechtfertigt, ist der Glaube an Jesus Christus.

[4:43] Philippa Kapitel 3 Vers 9: Und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens. Außerdem lesen wir in Hebräer Kapitel 11 Vers 6, dass wir ohne Glauben Gott gar nicht gefallen können, denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und die, welche ihn suchen, belohnen wird. Wir sehen also, die Gerechtigkeit kommt aus dem Glauben. Das ist Gerechtigkeit aus Glauben, ein sehr wichtiges Thema für jeden Christen.

[5:25] Wir gehen weiter, Kapitel 2 Vers 2, Kapitel 1 Vers 2. Gnade und Friede werde euch mehr und mehr zuteil in der Erkenntnis Gottes und unseres Herrn Jesus Christus. Also das, was hier beschrieben wird, ist ein Prozess. Es soll mehr und mehr, soll diese Gnade und Friede uns zuteil werden in der Erkenntnis. Wir sehen, es ist ein Prozess. Es muss etwas vorangehen. Es darf keinen Stillstand geben. Wir müssen in unserem Glaubensleben in der Erkenntnis Gottes zunehmen. Wie wachsen wir in der Erkenntnis? Indem wir studieren, und zwar das Wort Gottes und die Erkenntnis Jesus Christi. Wie kann man jemanden kennenlernen, indem man mit ihm Zeit verbringt? Also wir müssen Zeit im Wort Gottes und Zeit mit Jesus verbringen. Wächst du in deinem Glaubensleben? Bist du immer noch der gleiche wie vor fünf Jahren oder wurdest du durch das Wort verändert? Ich glaube, diese Frage müssen wir uns immer wieder stellen. Wir müssen selbstkritisch mit uns selbst sein und uns selbst hinterfragen, damit wir nicht einen Zustand erreichen, wo wir mit uns selbst zufrieden sind. Ein Stillstand bedeutet in diesem Fall, dass wir Rückschritte machen. Wir können nicht einfach nur stehen. Entweder wir machen Fortschritte oder wir fallen zurück.

[7:07] Vers 3. Da seine göttliche Kraft und uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum Wandel in Gottes Furcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat, durch seine Herrlichkeit und Tugend. Durch diese Herrlichkeit und Tugend gab er uns die Verheißungen. Und diese werden hier auch als sehr kostbar bezeichnet, so wie auch der Glaube im Vers 1. Diese Verheißungen spielen eine entscheidende Rolle bei unserer Errettung. Denn durch sie werden wir der göttlichen Natur teilhaftig.

[7:51] Und jetzt sind wir bei einem sehr interessanten Thema angekommen. Was bedeutet es, dieser göttlichen Natur teilhaftig zu werden? Lasst uns gemeinsam aufschlagen. Johannes Kapitel 1 und dort Verse 12 und 13. Johannes Kapitel 1 Vers 12 und 13. Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden. Denen, die an seinen Namen glauben und nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Wenn wir aus Gott geboren sind, dann haben wir Anteil an seiner Natur, an dieser göttlichen Natur.

[8:36] Weiter lesen wir in Johannes Kapitel 3 Vers 9. Erster Johannes Kapitel 3 Vers 9. Dort lesen wir: Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde. Denn sein Name, sein Same bleibt in ihm und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. Das heißt, derjenige, der aus Gott geboren ist, tut nicht die Sünde. Das ist das, was die Bibel hier sehr eindeutig sagt. Der göttlichen Natur teilhaftig zu sein, heißt nicht mehr zu sündigen. Ist die göttliche Natur mit der Sünde in irgendeiner Form vereinbar? Ich denke nicht. Aber ist das möglich? Ist es möglich, tatsächlich ohne Sünde zu leben, heute? Das ist eine sehr umstrittene Frage und es kommt nicht selten zu hitzigen Diskussionen darüber. Aber wenn wir in die Bibel schauen, auch in erster Johannes Kapitel 5 und Vers 18, Johannes wiederholt sich. Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt, sondern wer aus Gott geboren ist, der bewahrt sich selbst und der Böse tastet ihn nicht an.

[9:58] In Philippa Kapitel 4 Vers 13 lesen wir: Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Jesus Christus. Ich vermag alles, außer das Überwinden der Sünde. Das stimmt nicht. Ich vermag alles. Es gibt nichts, was mit Jesus nicht möglich wäre, was wir durch seine Kraft nicht erreichen könnten, auch das Überwinden der Sünde. Das ist das, warum Jesus in die Welt gekommen ist, um uns zu zeigen, dass ein Leben ohne Sünde möglich ist. Und wir wissen aus der Bibel, dass er uns in allem gleich geworden ist. Wir brauchen nicht zu sagen oder zu denken, er hätte irgendeine Fähigkeit gehabt oder irgendetwas, worin er uns voraus gewesen wäre, was uns jetzt nicht zur Verfügung steht. Er hat von keiner Fähigkeit gebraucht gemacht, die wir heute nicht auch zur Verfügung haben. Und so hat er uns gezeigt, dass es möglich ist, wenn wir diese enge Verbindung mit dem Vater haben, dass wir nicht sündigen, dass wir ein Leben ohne Sünde führen können. Und das ist ein sehr spannender Gedanke, denn dadurch kommen wir Gott so nah wie nie zuvor.

[11:25] Ich habe ein paar Zitate rausgesucht, die ich gerne mit euch teilen möchte. Bibelkommentar Seite 545. Wir müssen von Christus lernen und wissen, was er denen ist, die er erlöst hat. Wir müssen erkennen, dass es unser Vorrecht ist, durch den Glauben an ihn teilhaftig zu werden der göttlichen Natur, so dass wir der Verderbtheit entfliehen, die in der Welt durch die Begierde herrscht. Dann sind wir von aller Sünde und von allen Charaktermängeln gereinigt. Wir brauchen keine einzige sündhafte Neigung beizubehalten. Wenn wir der göttlichen Natur teilhaftig sind und ererbte und gehegte Neigungen zum Bösen aus dem Charakter entfernt werden, dann werden wir eine lebendige Kraft zum Guten. Indem wir täglich vom göttlichen Lehrer lernen, seiner Natur teilhaftig werden, wirken wir in der Überwindung der Versuchungen Satans mit Gott zusammen. Gott wirkt und der Mensch wirkt. Die beide haben einen Teil hier zu tun. Damit der Mensch eins mit Christus sei, eins mit Christus sei, so wie Christus eins mit Gott ist. Er in uns und wir in ihm.

[12:48] Wir lesen weiter, in seinem Wort offenbart Gott, dass er für die Menschen, was er für die Menschen vollbringen kann. Er formt und bildet den Charakter derer, die sein Joch tragen wollen nach dem göttlichen Ebenbild. Durch seine Gnade werden sie der göttlichen Natur teilhaftig und werden somit befähigt, die Verderbtheit zu überwinden, die in der Welt durch die Begierde vorhanden ist. Gott gibt uns Kraft zum Überwinden. Wer seiner Stimme hört und seine Gebote hält, wird befähigt, einen gerechten Charakter zu bilden. Wer seine ausdrücklichen Befehle missachtet, wird einen Charakter bilden, der den Neigungen entspricht, die ihn befriedigen. Die Kenntnis der Vollkommenheit des göttlichen Charakters offenbart in Christus Jesus eröffnet uns die Zwiesprache mit Gott. Wenn wir die großen und kostbaren Verheißungen in Anspruch nehmen, werden wir der göttlichen Natur teilhaftig, die wir entronnen sind der verderblichen Lust der Welt. Also auch hier wird nochmal deutlich quasi hervorgehoben, dass es durch die Inanspruchnahme der kostbaren Verheißungen geschieht, dass wir dieser göttlichen Natur teilhaftig werden.

[14:10] Welche Möglichkeiten stehen für die Jugend offen, wenn sie die Zusicherung des Wortes Gottes ergreift? Der menschliche Sinn kann kaum fassen, welches die Breite, die Tiefe und die Höhe der geistlichen Errungenschaften sind, die erreicht werden können, wenn wir der göttlichen Natur teilhaftig werden. Das menschliche Werkzeug, das Gott täglich gehorcht und der göttlichen Natur teilhaftig wird, erfreut sich täglich daran, Gottes Gebote zu halten, denn dieser Mensch ist eins mit Gott. Das ist doch ein Zustand, dass wir uns daran erfreuen, die Gebote zu halten. Das kann nur passieren, wenn wir so wie hier beschrieben eins mit Gott sind. Es ist wesentlich, dass er seine Beziehung zu Gott als lebenswichtig ansieht, so wie er der Sohn seiner Beziehung zum Vater als lebenswichtig ansieht. Wer so handelt, versteht das Eins-Sein zwischen dem Vater und dem Sohn, um das Christus bat.

[15:09] Wir gehen weiter. 2. Petrus, Kapitel 1, Verse 5 bis 7. Wir kommen hier zu der sogenannten Leiter Petri. Das ist eine Sequenz oder eine Abfolge des Wachstums, was wir hier sehen. Wir lesen ab Vers 5. So setzt eben deshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht, in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe.

[15:53] Es ist interessant, dass wenn wir uns diesen ganzen Abschnitt hier bis einschließlich Vers 8 noch, wenn wir uns das anschauen, dann kommt hier immer wieder die Erkenntnis vor. Das ist ganz spannend. Es ist entscheidend, dass wir etwas wissen und dass wir Gott kennen und zwar ganz persönlich, nicht nur vom Hörensagen, dass wir ihn selbst in seinem Wort und in unserem Leben kennengelernt haben und erfahren haben. Wir haben hier also in den Versen 5 bis 7 eine Aufzählung. In der Bibel finden wir an verschiedenen Stellen unterschiedliche Aufzählungen. Wenn wir in 1. Korinther Kapitel 13 gehen, 1. Korinther und dort Kapitel 13, dann sehen wir in Vers 13: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Diese drei. Die größte aber von diesen ist die Liebe. Das sehen wir auch in 2. Petrus 1 Vers 7. Am Ende dieser Auflistung steht die Liebe und wird dadurch noch mal in besonderer Weise hervorgehoben, weil sie am Ende dieser Entwicklungskette ist.

[17:23] In Römer Kapitel 5, Römer Kapitel 5 und dort Vers 3 bis 5 lesen wir: Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt, das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung, die Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Und auch hier steht am Ende die Liebe Gottes.

[18:00] Galater 5 Vers 22 und 23. Ganz bekannter Vers. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz. In diesem Fall steht hier die Liebe an erster Stelle als die größte.

[18:24] Wieder aus Revjun, also wir lesen aus dem Revjun Herald ein Zitat vom 29. Juli 1890. Tugenden sollen gemeinsam aufwachsen. Ich fand das hier ganz spannend. Hört zu. Wir sollten, wir sollen dem Glauben Tugend hinzufügen, der Tugend Erkenntnis, der Erkenntnis Mäßigkeit oder Selbstbeherrschung, der Mäßigkeit Geduld, der Geduld Gottesfurcht, der Gottesfurcht Brüderliche Liebe und der Brüderlichen Liebe, die Liebe zu allen Menschen. Denkt nicht, ihr müsstet warten, bis ihr eine Tugend vervollkommnet habt, ehe ihr eine andere entwickeln könnt. Nein, sie sollen gemeinsam aufwachsen und ständig vom Brunnenquell der Liebe ernährt werden. Jeden Tag, den ihr erlebt, könnt ihr die segensreichen Eigenschaften vervollkommnen, die im Charakter Christi völlig offenbar sind. Wenn ihr so handelt, werdet ihr Licht, Liebe, Friede und Freude in eure Familie bringen.

[19:36] Also wir sehen, wir müssen uns nicht auf eine einzige Sache uns hier fokussieren, uns da eines rauspicken, was wir denken, okay, das ist, ja, das ist so ein bisschen meine Stärke und die entwickle ich jetzt, bis ich sie perfektioniert habe und dann, wenn ich das habe, dann mache ich irgendwie noch eins von den anderen. Nein, diese Dinge müssen gemeinsam aufwachsen. Das hier sind wie bei der Frucht des Geistes. Es ist eine Frucht mit verschiedenen Teilen, die gemeinsam alle aufwachsen sollen.

[20:05] Vers 6. In der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht. Wir lesen hier von dieser Selbstbeherrschung und im Manuskript 49 von 1894 lesen wir: Mäßigkeit ist der Geduld vorangestellt. Also wir sehen hier das in Vers 6 von der Abfolge, die Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren. Also die Mäßigkeit ist der Geduld vorangestellt und in der Mäßigkeit Geduld. Das heißt, ein unmäßiger Mensch kann nie ein geduldiger Mensch sein. Mäßigkeit kommt zuerst und dann kommt die Geduld. Fand ich einen interessanten Gedanken.

[21:03] Verse 8 bis 11. Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge, noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus. Diese Verse, die hier noch, also die 8 bis 11 beschreiben so ein bisschen das Resultat des Strebens nach einem christusähnlichen Charakter. Und wir sehen hier in Vers 8, dass diese Dinge, also diese ganzen Tugenden, die davor aufgelistet werden, die in der Leiterpetrie enthalten sind, dass wenn diese Dinge bei uns vorhanden sind und zunehmen, man könnte auch sagen, wenn der Charakter Christi in uns ist und zunimmt, wenn wir Christus immer ähnlicher werden, so lassen sie euch nicht träge, noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus. Also das heißt, wir werden keinen Stillstand erleben in unserem Wachstum und wir werden auch nicht unfruchtbar sein für die Erkenntnis. Das heißt, wir werden Christus immer besser kennenlernen und immer mehr, ja, wenn auch nur ansatzweise verstehen lernen.

[22:27] In Jesus bleiben, das hat mich an Johannes Kapitel 15 Vers 5 erinnert, wo wir davon lernen, wo dort steht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wir müssen in Jesus bleiben, denn ohne ihn gibt es kein Wachstum, da gibt es keine Frucht. Er ist das A und O, der Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Er ist der Schlüssel zur Rettung und zum ewigen Leben.

[22:53] Vers 9. Wem dagegen diese Dinge fehlen, der ist blind und kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen. Hier wird der Zustand dessen aufgezeigt, der diese Entwicklung nicht macht, der keinen Fortschritt in seinem geistlichen Leben hat. Und es ist interessant, dass hier diese Person, die davon betroffen ist, als blind und kurzsichtig beschrieben wird. Denkt mal drüber nach, was braucht es, um jemanden, der blind und kurzsichtig ist, wieder zu heilen? Augensalbe. Und wo kommt die Augensalbe in der Bibel nochmal vor?

[23:57] Vers 10 und 11. Darum Brüder, seid umso eifriger, bestrebt eure Berufung und Auserwählung festzumachen, denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals zu Fall kommen. Denn auf diese Weise wird euch der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus reichlich gewährt werden. Ich möchte gleich mit einem Zitat weitermachen. Wir hören viel über den Glauben, aber wir müssen viel mehr über die Werke hören. Viele täuschen sich selbst, indem sie ein bequemes, komfortables Glaubensleben führen, indem das Kreuz nicht vorkommt. Das ist aus Glauben und Werke, Seite 44. Was für einen Wert hat der Glaube ohne Werke oder die Werke ohne den Glauben? Muss das nicht zusammengehen?

[24:53] Und wenn wir uns den Vers anschauen, was bedeutet es in Vers 10? Darum, Brüder, seid umso eifriger, bestrebt. Was können wir denn dazu tun, dazu beitragen, unsere Auserwählung festzumachen?

[25:13] Zitat: Alle körperliche und alle körperlichen und geistigen Fähigkeiten müssen dafür eingesetzt werden, unsere Berufung und Erwählung festzumachen. Alle körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Das ist Christus ist Sieger auf Deutsch, Seite 81.

[25:30] Brief 53 von 1904. Christus hat für jeden Menschen den Preis der Auserwählung bezahlt. Niemand braucht verloren zu gehen. Alle sind erlöst worden. Denen, die Christus als ihren persönlichen Erlöser annehmen, wird Macht gegeben, Söhne und Töchter Gottes zu werden. Ein ewiger Lebensversicherungsvertrag ist für alle vorgesehen. Wen Gott erwählt, den erlöst Christus. Der Erlöser hat für jede Seele den Erlösungspreis bezahlt. Wir sind nicht unser eigen, denn wir sind teuer erkauft. Vom Erlöser, der uns vom Grundlegung der Welt erwählt hat, empfangen wir den Versicherungsvertrag, der uns zum ewigen Leben berechtigt.

[26:22] Und im Bibelkommentar Seite 547. Es hängt von eurer Handlungsweise ab, ob ihr die Vorteile sicherstellt, die denen verliehen sind, die als erwählte Gottes den ewigen Lebensversicherungsvertrag erhalten. Sie spricht hier immer wieder von diesem Lebensversicherungsvertrag und auch, dass wir selbst etwas dazu beitragen müssen. Wir müssen danach streben, dieses ewige Leben zu bekommen. Wir müssen uns auch anstrengen. Paulus sagt auch, er hat den guten Kampf gekämpft am Ende seines Lebens. Er hat aktiv etwas getan und wir müssen da genauso jeden Tag auf der Hut sein und schauen, dass wir nicht träge werden, dass wir nicht unachtsam werden. Denn wie wir im ersten Petrusbrief schon gelesen haben, der Satan geht rum wie ein brüllender Löwe, um zu verschlingen, wen er kann.

[27:20] In Römer Kapitel 6, Vers 11, lesen wir folgendes. Römer 6 und dort Vers 11. Also auch ihr haltet euch selbst dafür, dass ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus unserem Herrn. Die Art und Weise, wie wir als Christen leben sollen, soll dem Leben Christi entsprechen. Warum nennen wir uns Christen, wenn wir nicht Christus in allem nachfolgen, wenn wir nicht in allem seine Nachahmer sind?

[28:06] Der Titel dieser Sabbatsschule ist überschrieben mit Sei wer du bist und als ich mir das zum ersten Mal angeschaut habe, konnte ich damit nicht wirklich was anfangen, aber dieser Gedanke hat es mir so ein bisschen eröffnet, was eigentlich dahintersteckt und damit gemeint ist. Sei wer du bist. Bist du ein Christ, dann sei ein Christ, dann folge Christus nach und tue das, was Christus getan hat.

[28:40] Wir gehen zurück zu Petrus und lesen weiter in Kapitel 1, Vers 12.

[28:52] Petrus schreibt hier, dass er es nicht versäumen möchte, uns stets an diese Dinge zu erinnern. Warum ist es notwendig, dass wir erinnert werden? Weil wir als sündige, gefallene Menschen sehr vergesslich sind und wir immer wieder daran erinnert werden müssen, was wir mal gelernt haben. Ich weiß, wenn ich mir keine Notizen mache oder wenn ich mir keine Erinnerungen in meinem Telefon oder sonst wo mache, dann vergesse ich Dinge und das ist mir häufig sehr unangenehm, aber es ist notwendig, dass wir jemanden haben, der uns erinnert, damit wir nicht vergessen. Und es ist auch interessant, dass diese negative Eigenschaft der gefallenen Menschheit selbst in den Zehn Geboten wieder zu finden ist. Es gibt ein Gebot, das mit dem Wort Erinnere beginnt. Erinnere dich oder gedenke des Sabbatages, dass du ihn heilig ist. Deswegen ist es auch wichtig, dass wir Dinge wiederholen, dass wir täglich unsere Andacht machen, dass wir immer wieder Erfahrungen mit Gott haben, dass wir vielleicht auch die ein oder andere Erfahrung, die uns besonders beeindruckt festhalten und immer wieder mal nachlesen, was wir mit Gott erlebt haben. Es gibt das berühmte Zitat, wir haben nichts zu befürchten für die Zukunft, es sei denn, wir vergessen, wie Gott uns in der Vergangenheit geleitet hat, geführt hat. Weitere Beispiele dafür, dass wir immer wieder erinnert werden müssen, finden wir in Judas Vers 5, Lukas 24 Vers 6 bis 8, Römer Kapitel 15 Vers 5. Ihr könnt das alles dann im Sendemanuskript nachlesen.

[30:52] Zweiter Petrus Kapitel 1 Vers 13 und 14. Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Laibeszelt, Laibes ist bei mir hier eingefügt worden in dem Text, also in diesem Zelt bin, euch aufzuwecken, indem ich euch erinnere, da ich weiß, dass ich mein Zelt bald ablegen werde, so wie es mir auch unser Herr Jesus Christus eröffnet hat.

[31:23] Nun, was bedeutet es, was Petrus hier schreibt? Er sagt, er wird sein Zelt oder andere Übersetzung wäre seine Hütte abreißen oder abbauen, ablegen. Es ist ziemlich eindeutig, was er meint. Zum einen wissen wir, dass das Zelt oder die Hütte ist hier das gleiche Wort, was auch für die Stiftshütte verwendet wird. Und die Stiftshütte ist ja der Tempel, in dem Gott wohnt. Und wir wissen aus 1. Korinther Kapitel 3 Vers 16 und 6 Vers 19, dass unser Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist. Das heißt, wenn hier diese Hütte abgebaut oder abgebrochen wird, dann bedeutet es, dass Petrus sich dessen bewusst war, dass er nicht mehr lange zu leben hatte. Er sollte also bald sterben. Und diese Formulierung ist so eindeutig, dass es neuere Übersetzungen gibt, die das auch so übersetzen, dass Petrus wusste, dass er bald sterben würde.

[32:38] Was bedeutet es oder wo hat Jesus Petrus etwas über seinen Tod gesagt? Denn wenn wir in Vers 14 lesen, dann sehen wir, dass Jesus Christus ihm das eröffnet hat. An welcher Stelle in der Bibel hat Jesus das getan? Schaut mit mir in Johannes Kapitel 21, Johannes Kapitel 21 und dort Verse 18 und 19. Dort lesen wir, Jesus spricht hier und sagt: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, als du jünger warst, gürteltest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. Dies aber, sagte er, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Und nachdem er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach.

[33:37] Es sind jetzt ein paar interessante Punkte. Petrus starb am Kreuz, er wurde gekreuzigt. Die Überlieferung sagt uns, dass er sich nicht für würdig hielt, so zu sterben wie sein Meister, wie Jesus. Und als man ihn kreuzigte, bat er darum, verkehrt herum gekreuzigt zu werden. Und man hat ihm diesen Wunsch gewährt, was seine Leiden wohl auch ein bisschen verkürzt hat. Jesus sagt hier zu Petrus, wie er sterben würde, dass er seine Arme ausgestreckt hätte und dass er gebunden sein wird. Und danach sagt er zu ihm: Folge mir nach.

[34:18] Und das ist ein ganz interessanter Gedanke, denn in Matthäus Kapitel 6 Vers 24 bis 25 lesen wir: Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden. Also wenn wir Jesus nachfolgen, dann müssen auch wir unser Kreuz auf uns nehmen, so wie Petrus es tat. Und auch wir werden unseren alten Menschen begraben müssen und töten müssen, damit wir ein neues Leben in Jesus Christus beginnen.

[35:05] In Johannes Kapitel 13 Vers 36 finden wir eine weitere Stelle, wo Jesus hier Petrus einen Hinweis gibt, dass er sein Schicksal teilen wird. In Vers 36 lesen wir: Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete ihm: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen, du wirst mir aber später folgen. Petrus spricht zu ihm in Vers 37: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich lassen. Und in Vers 38 spricht Jesus zu ihm: Dein Leben willst du für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast. Das war bevor Petrus seine Bekehrung erlebt hat. Er hat sich noch für stark gehalten. Er war hier, er sagte, Jesus, ich würde mein Leben für dich geben. Und Jesus sagte, was, du willst dein Leben für mich geben, bevor der Hahn zweimal gekräht hat, wirst du mich verleugnen. Und als es dann passiert ist, hat es das Leben Petrus und seinen Charakter vollkommen erschüttert und verändert. Und im Endeffekt, am Ende seines Lebens hat er sein Leben tatsächlich für Jesus gegeben. Aber es war nicht aus Eigennutz oder aus Selbstsucht, sondern aus selbstloser Liebe für seinen Meister.

[36:46] Petrus wurde so wie Paulus im Zuge der Verfolgung unter Nero getötet. Paulus war Römer und deswegen wurde er nicht gekreuzigt, sondern er wurde geköpft. Ihm stand ein anderes Recht zu. Und Petrus, dadurch dass er Jude war, kam ans Kreuz. Petrus ging hier also von seinem baldigen Tod aus.

[37:17] Somit ist sein zweiter Brief eine Art letzte Botschaft an die Gemeinde, eine Art Testament, in dem er noch mal auf all die Dinge, die ihm wichtig sind, hindeutet und alles reingepackt hat, was ihm wichtig war.

[37:34] In 1. Korinther, Kapitel 15, Vers 52 bis 54 lesen wir plötzlich oder wir fangen mal Vers 51 an, damit wir den Kontext haben. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis. Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden. Plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen und die Toten werden auferweckt werden, unverweslich und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und diese Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: Der Tod ist verschlungen in Sieg.

[38:39] Die Erkenntnis, dass der Tod nicht endgültig ist, nimmt ihm seine Kraft. Ja, es motiviert uns irgendwo sogar dazu, nach dem ewigen Leben zu streben. Und Petrus, anders, in Vers 14, auch hier wieder erster Korinther Kapitel 15, Vers 14 lesen wir: Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich und vergeblich auch euer Glaube. Paulus schreibt sie an die Korinther und schafft die Grundlage für die Auferstehung. Er sagt, die Auferstehung ist elementar, sie ist wichtig für unseren Glauben, sie ist die Basis für unseren Glauben. Denn wenn Christus nicht auferstanden ist, dann hat unser ganzer Glaube überhaupt keinen Sinn mehr. Dann hat Jesus den Tod nicht überwunden. Und wenn er den Tod nicht überwunden hat, könnten wir ihm nicht nachfolgen, könnten wir nicht auch den Tod durch ihn überwinden. Also Paulus zeigt hier ganz klar, die Auferstehung ist elementar für unseren Glauben. Und er wusste das und auch Petrus wusste das. Und in seinen letzten Stunden war er sich bewusst, auch wenn ich jetzt sterbe, wenn ich mein Leben lasse, dann werde ich an dem Tag, wenn Jesus wiederkommt, mit ihm auferstehen, also ihm gleich auferstehen. Und er wird ihn wieder sehen. Er wird den Tod hinter sich lassen und das ewige Leben in Empfang nehmen. Die Auferstehung ist also nicht nur ein Trost, sondern wirklich die Grundlage unseres Glaubens.

[40:32] Petrus, und das ist jetzt ein Zitat aus dem Wirken der Apostel Seite 534. Petrus wurde als Jude und Ausländer auch zur Geißelung und Kreuzigung verurteilt. In Erwartung dieses furchtbaren Todes dachte der Apostel an seine schwere Sünde, hatte er doch Jesus in der Stunde des Verhörs verleugnet. Damals war er nicht bereit gewesen, sich zum Kreuz zu bekennen. Jetzt dagegen war es ihm eine Freude, sein Leben für das Evangelium hinzugeben. Aber er empfand, dass es für ihn, der seinen Herrn verleugnet hatte, eine zu große Ehre sei, in gleicher Weise wie sein Herr zu sterben. Petrus hatte seine Sünde aufrichtig bereut und Christus hatte sie ihm vergeben. Das bewies Jesu Auftrag an ihn, die Schafe und Lämmer der Herde zu weiden. Doch Petrus konnte sich sein Versagen nie verzeihen. Nicht einmal der Gedanke an die Qualen der letzten schrecklichen Stunden vermochten, die Bitterkeit seiner Trauer und seiner Buße zu mindern. So erbarte er sich von den Henkern als letzte Gunst, dass sie ihm den Kopf nach unten ans Kreuz schlugen. Diese Bitte wurde ihm gewährt. Und so starb der große Apostel Petrus in dieser Weise.

[41:58] Petrus war kurz vor seinem Tod trotz der Qualen, die ihn erwarteten, weder verbittert noch ängstlich, sondern er war allein um das Wohl der Gemeinde besorgt. Und aus dieser Besorgnis heraus schrieb er seinen zweiten Brief.

[42:14] Trotz seiner Sünden und seines Charakters, der dem Jesu am Anfang so wenig ähnlich war, wurde Petrus zum Überwinder und gab sogar sein Leben für seinen Herrn. Wärst du bereit, das Gleiche zu tun? Bist du auf dem Weg, dem Charakter dessen, der für dich gestorben ist, ähnlicher zu werden?

[42:42] Meine Lieben, lasst uns dieses Wort, das Wort, das Gott uns geschenkt hat, damit wir verstehen, wie er für uns wirkt, wie er unsere Errettung vollbringt. Lasst uns das studieren, damit wir durch diese Erkenntnis immer näher zu ihm kommen, dass wir dadurch verändert und verwandelt werden und zu dem Punkt kommen, wo wir auch, so wie Petrus, bereit sind, unser Leben für unseren Herrn aufzugeben. Weil wir wissen, dass uns hinter dem Tod, der keine Macht hat über uns, dass wir, wenn wir den Tod dann hinter uns lassen, wenn wir von Jesus wieder ins Leben gerufen werden, dass wir dann eine wundervolle neue Welt erwarten, in der wir jeden Tag mit unserem Herrn und Erlöser verbringen dürfen, mit dem Gott des Universums und mit so vielen lieben Menschen, die wir heute vielleicht nicht mehr bei uns haben. Ich freue mich auf diese Aussicht und ich möchte jetzt zum Abschluss noch mal beten, dass Gott uns wirklich hilft, diese Veränderung in unserem Leben zu erleben. Lasst uns beten.

[44:04] Unser großer Gott, ich danke dir für deine wundervollen Verheißungen, die du uns gegeben hast, durch die wir deiner Natur teilhaftig werden können. Bitte, Herr, hilf uns, dass wir diese auch in Anspruch nehmen. Zeig uns, wie wir das tun sollen. Wir möchten alles Weltliche hinter uns lassen. Wir möchten dir immer ähnlicher werden. Wir möchten so sein wie Jesus und wir möchten in deinem Werk mitarbeiten und dir dienen, damit du bald wiederkommen kannst. Herr, bitte, du kennst jeden Einzelnen von uns. Du kennst unser Herz und du weißt, was unser aufrichtiger Wunsch ist. Ich möchte dich für jeden Einzelnen bitten, der jetzt auch vor dem Bildschirm ist und dieses Studium hier mit dabei war. Bitte, Herr, wirke du in seinem Herzen und hilfe ihm. Schenke ihm Kraft, voranzugehen, immer auf dich die Augen zu richten und überwindert zu werden. Herr, auch ich bitte dich darum und ich bitte dich, dass du auch weiterhin bei uns bist, wenn wir in der Erkenntnis zunehmen durch das Studium deines Wortes. Amen.

[45:25] Ich danke euch, dass ihr eingeschaltet habt. Ich wünsche euch weiterhin Gottes Segen beim Studium und vielleicht habt ihr noch weitere gute Gedanken, die ihr in euer Sabbatgespräch dann am Sabbat einbringen könnt. Bis zum nächsten Mal. Gottes Segen. Amen.


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