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Manuskript zur Sendung   >>>   Sendemanuskript-Die biblische Weltsicht

In dieser Episode der Christ Study Hour 2022 Q4 spricht Monja Ströck über die biblische Weltsicht im Hinblick auf Tod, Sterben und Zukunftshoffnung. Sie beleuchtet, wie die Erlösung durch Jesus Christus uns in unseren ursprünglichen Zustand zurückbringt und wie wir durch die Führung des Heiligen Geistes ein Leben führen können, das Gott ehrt. Dabei wird betont, wie wichtig Gebet und die Annahme von Gottes Gnade für diese Transformation sind.


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Serie: Christ Study Hour 2022 Q4: Über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung

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Transkript

[0:34] Herzlich willkommen zu einer neuen CSH. In diesem Quartal studieren wir über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung. Und in dieser Woche beschäftigen wir uns mit der biblischen Weltsicht. Bevor wir in unser Bibelstudium eintauchen, möchte ich gerne mit uns gemeinsam beten. Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns dein Wort gegeben hast. Ich danke dir, dass wir dein Wort lesen und studieren dürfen und ich danke dir, dass du versprochen hast, dass dein Wort nicht leer zurückkommt. Vater, ich möchte dich bitten, dass du uns erfüllst mit deinem Heiligen Geist, dass wir verstehen, was wir lesen, was wir studieren und dass wir es auf unser Leben übertragen können. Und dafür danke ich dir in deinem Namen. Amen.

[1:18] Wenn wir ganz an den Beginn der Weltgeschichte gehen, Adam und Eva wurden geschaffen und wir lesen in der Bibel, dass sie nach Gottes Bild erschaffen wurden, im Charakter und im körperlichen Aussehen. Doch leider wurde dieses Abbild durch die Gegenwart der Sünde verdorben und sogar verdeckt. Aber es gab Hoffnung, sie mussten in diesem erbärmlichen Zustand nicht bleiben. Jesus persönlich hat sie und uns erlöst. Jesus ist auf die Erde gekommen, ist gestorben für deine und meine Sünden. Er hat uns von unserer Sünde bereinigt. Und das ist auch nicht das Einzige. Das Werk der Erlösung besteht darin, den Menschen Stück für Stück in seinen ursprünglichen Zustand zurückzubringen. Da gibt es ein Zitat von Ellen White. Sie schreibt: "Das Erlösungswerk sollte darin bestehen, das Bild des Schöpfers im Menschen wiederherzustellen, ihn in seine ursprüngliche Vollkommenheit zurückzuführen und seine körperliche, geistige und seelische Entwicklung so zu fördern, dass die göttliche Absicht bei seiner Schöpfung in Erfüllung gehe."

[2:41] Dazu passt auch der Merkvers von dieser Woche. Er steht in 1. Thessalonicher 5, Vers 23: "Er selbst, aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib, bleibe untadelig bewahrt bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus."

[3:11] Wir lesen hier: Gott ist Frieden und Gott möchte, dass wir heilig sind. Und das kommt nicht aus der Kraft von uns selbst heraus, weil wir uns besonders anstrengen oder besonders gut sind. Nein, das kommt von Gott. Wir lesen hier in diesem Vers, dass Gott uns durch und durch heiligt. Und wenn er uns durch und durch heilig, dann bedeutet es, dass er alle Bereiche unseres Lebens heiligt, dass er in allen Bereichen unseres Lebens präsent sein möchte. Und das bewirkt, dass wir Stück für Stück sein Bild immer mehr widerspiegeln in unserem Leben und in unserem Charakter. Und dann auch, das wird hier ausgedrückt, freut er sich auf das Kommen unseres Herrn Jesus Christus. Er freut sich, dass wir, wenn er wiederkommt, bei ihm sein dürfen und in Ewigkeit mit ihm leben können.

[4:14] Und wir wollen heute ein bisschen näher betrachten, wie das Werk der Erlösung in uns wiederhergestellt wird. Und es gibt dort einige Stellen in der Bibel und wir werden heute viele Stellen uns anschauen und zusammen lesen. Und ihr findet sie im Sendeskript unten, dass ihr sie noch mal für euch nachlesen könnt. Lasst uns ganz zu Beginn das Vorbild Jesus betrachten. Schlag mit mir auf Lukas 2, Vers 52.

[4:51] Und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gnade bei Gott und den Menschen. Jesus ist als Baby geboren, er ist größer geworden, er ist älter geworden, er hat mehr gelernt, er ist weise geworden. Jesus war ein Mensch wie wir. Er hat die gleichen Schritte durchgemacht, die auch wir auf der Erde durchmachen. Er wurde geboren, er durchlebte die Kindheit und er nahm zu in Alter und Weisheit. Und als schließlich seine Zeit gekommen war, erfüllte er seinen Auftrag. Und diesen lesen wir in Matthäus 4, Vers 23.

[5:41] Matthäus 4, Vers 23: "Und Jesus durchzog ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und verkündigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk." Jesus' Auftrag war, dass er die Städte durchzog, dass er zu den Menschen ging, dass er lehrte, verkündigte und heilte. Und wenn wir uns das anschauen, dann sehen wir, dass Jesus an den Menschen tätig war. Er hatte ein liebevolles Wort für sie, er heilte sie von ihren Gebrechen, er vergab ihnen ihre Sünden. Und das alles konnte er so selbstlos tun, weil er immer wieder die Kraft von Gott dazu bekam.

[6:27] Jesus hat uns in seinem Leben gezeigt, was es bedeutet, unter der Führung des Heiligen Geistes zu stehen. Und wenn wir sein Leben anschauen, dann sehen wir, dass er sich ganz oft Zeit für sich nahm. Er nahm sich Zeit für sich alleine, um zu beten, um Gemeinschaft zu haben mit seinem himmlischen Vater. Und dort hat er die Kraft bekommen für das Wirken des ganzen Tages. Er stand ganz unter der Führung des Heiligen Geistes. Und wir wollen uns dazu ein paar Bibelverse anschauen.

[6:59] Beginnen wir mit Lukas 5, Vers 16. Lukas 5, Vers 16: "Er aber hielt sich zurückgezogen an einsamen Orten auf und betete." Hier sehen wir, dass Jesus sich Zeit nahm, um Gemeinschaft mit Gott zu haben. Und er nahm sich nicht nur Zeit für sich alleine, er suchte auch Orte auf, wo er alleine sein konnte, wo er nicht gestört wurde, wo niemand etwas von ihm wollte.

[7:45] Schauen wir weiter in Markus 1, Vers 35. Markus 1, Vers 35: "Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und betete dort." Wir haben schon gesehen, dass Jesus sich Orte aussucht, an denen er alleine sein konnte, die einsam sind. Und hier sehen wir auch, dass er Tageszeiten auswählt, die nicht von dem Trubel und den Mühen des Tages gekennzeichnet waren. Er ging früh morgens, er stand sehr früh auf, um frühmorgens alleine zu sein und mit seinem Vater zu beten.

[8:28] Gehen wir weiter in Matthäus 14. Matthäus 14, Vers 23: "Und nachdem er die Menge entlassen hatte, stieg er auf den Berg, um abseits zu beten. Und als es Abend geworden war, war er dort allein." Jesus zog sich nicht nur morgens zurück, um alleine zu sein und zu beten und um Kraft zu empfangen für den Tag, sondern auch abends zog er sich zurück und reflektierte den Tag mit Gott. Und auch dort suchte er sich wieder Plätze, an denen er alleine sein konnte, wo ihn niemand störte.

[9:08] Gehen wir weiter zu Lukas 6. Lukas 6, und dort die Verse 12 und 13. Lukas 6, die Verse 12 bis 13: "Es geschah bei jeden Tag, dass er hinausging auf den Berg, um zu beten, und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott. Und als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und er wählte aus ihnen 12, die er auch Apostel nannte."

[9:39] Es gab Momente in Jesu Leben, da brauchte er ganz besonders die Führung und die Weisheit des Heiligen Geistes. Und da hatte er sich die ganze Nacht zurückgezogen, um Weisheit und Führung zu beten und schließlich seine 12 Apostel zu benennen.

[9:59] Am nächsten Tag gehen wir zu Matthäus 26. Matthäus 26, und es sind die letzten Ereignisse vor seinem Tod. Matthäus 26, 36 bis 44. Da kommt Jesus mit ihnen zu einem Grundstück, das Gethsemane genannt wird. Und er spricht zu den Jüngern: "Setzt euch hier hin, während ich weggehe und dort bete." Und dann Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit sich. Und er fing an, betrübt zu werden und ihm graute sehr. Da spricht er zu ihnen: "Meine Seele ist tief betrübt bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir." Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: "Mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch mir vorüber, doch nicht wie ich will, sondern wie du willst." Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafen und spricht zu Petrus: "Könnt ihr also nicht eine Stunde mit mir wachen und beten, damit ihr nicht in Versuchung kommt? Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach." Wiederum ging er zum zweiten Mal hin und betete und sprach: "Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille." Und er kommt und findet sie wieder schlafen, denn die Augen waren ihnen schwer geworden. Und er ließ sie, ging wieder hin, betete zum dritten Mal und sprach die selben Worte.

[11:23] Die schwierigste Zeit seines Lebens stand bevor. Und das erste, was er gemacht hat, war, die Kraft bei Gott gesucht. Das erste, was er gemacht hat, ist, sich an einen einsamen Ort zurückgezogen und im Gebet mit Gott darüber gesprochen und von ihm Kraft bekommen zu haben.

[11:45] Bei Ellen White lesen wir: "Durch seine große und persönliche Anteilnahme gewann er die Herzen der Menschen. Er zog sich oft ins Gebirge zurück, um allein zu beten, denn dies war eine Vorbereitung auf seinen Dienst unter den Menschen. Dem Alltagsleben standen von diesen stillen Zeiten des Gebets kehrte er zurück, um den Kranken Linderung zu bringen, die Unwissenden zu unterweisen und die Ketten derer zu sprengen, die Satan gefangen hielt."

[12:16] Jesus hat die Momente der Stille gesucht und mit seinem Vater zu reden. Und das darf uns sein Vorbild sein, egal welche Aufgaben wir haben. Auch wir dürfen zu unserem himmlischen Vater kommen und mit ihm über alles sprechen. Und so wie es für Jesus wichtig war, mit ihnen zu sprechen, das ist auch für uns wichtig. Und wir können von ihm noch lernen, dass es gut ist, sich morgens und abends Zeit zu nehmen, losgelöst von dem Trubel des Tages, sich an Orte zurückzuziehen, wo wir ungestört sind, um Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater zu pflegen.

[13:00] Schlag mit mir auf 2. Mose 25, Vers 8. 2. Mose 25, Vers 8: "Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne." Gott ist es ein Anliegen, unter uns zu wohnen. Deswegen wollte er ein Heiligtum machen. Er wollte in der Mitte des Volkes sein.

[13:24] Und wenn wir jetzt in 1. Korinther schauen, dann sehen wir, dass Gott mehr möchte, als einfach nur unter uns zu sein. 1. Korinther 6, und dort Vers 19 bis 20.

[13:44] Korinther 6, 19 bis 20: "Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören." Hier geht es noch einen Schritt weiter. Hier wird sichtbar, dass wir ein Körper, wir in unserem Körper ein Tempel sind für Gott, dass Gott durch den Heiligen Geist in uns wohnen möchte. Und gleichzeitig steht hier, dass wir teuer erkauft wurden durch die Erlösung, durch Jesus Christus. Und wir sehen, dass wir dazu nichts aus eigener Kraft tun können. Es ist ein Geschenk von Gott, das wir annehmen dürfen.

[14:36] Und deswegen steht hier auch der Satz, dass wir uns nicht selbst gehören. Wir sollen Gott verherrlichen mit unserem Leib und mit unserem Geist. Und das schließt jeden Bereich unseres Lebens ein. Schaut man ein paar Kapitel weiter, 1. Korinther 10, Vers 31.

[14:55] "Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes." Egal, was wir machen, wir sollen alles zur Ehre Gottes machen, weil er uns erlöst hat, weil er in uns wohnen möchte.

[15:09] Jetzt habe ich eine Frage an euch: Wenn wir dieses Verständnis haben, dass wir ein Tempel des Heiligen Geistes sind, wie beeinflusst das unser Lebensstil positiv? Macht euch einfach mal Gedanken dazu.

[15:28] Genau, wenn der Heilige Geist in uns wohnt und uns durch das Leben führt, dann bewirkt es, dass wir Jesu Schritt für Schritt immer näher werden.

[15:40] Und im nächsten Schritt wollen wir uns anschauen, wie Jesu Gesinnung war. Schlag mit mir dazu Philipper 2 auf.

[16:00] "Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie ein Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen. Und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über alle Namen ist."

[16:36] Was wir hier lesen, ist, dass Jesus Selbstlosigkeit verkörpert. Er verkörpert Selbstlosigkeit und bedingungslose Liebe. Er hat es uns vorgelebt, ein Leben in Demut zu leben und andere höher zu sehen als sich selbst.

[16:57] Wenn wir an die Kreuzigung denken, er war am Recht, und doch hat er den ganzen Spott und die ganzen Anschuldigungen ertragen. Er hat stets den Menschen mit Liebe gedient und hat nur gute Gedanken über sie, auch wenn die Menschen nur Böses im Sinn hatten. Erst aus dieser Liebe heraus ist er auf diese Welt gekommen, um für uns zu sterben, weil er uns bei sich haben wollte.

[17:29] Schauen wir in die Verse davor. Philipper 2, Verse 3 bis 4: "Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen."

[17:50] Das Ziel der Gläubigen ist, dass sie die gleiche Gesinnung haben wie er. Und auch wenn das unser Ziel ist, so wissen wir doch alle, dass das Problem der Sünde jede Minute unseres Lebens aktuell ist.

[18:09] Wir wissen auch eigentlich, was gut ist, aber wir sind sündige Menschen und entscheiden uns doch so oft für die schlechten Taten. Und auch davon schreibt die Bibel.

[18:22] Schauen wir mal in Markus 7, Vers 21 bis 22. Markus 7, 21 bis 22: "Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor: Ehebruch und Sucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut und Vernunft." All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.

[18:54] Also, wir sehen, dass, obwohl wir das Ziel haben, Jesus nachzufolgen, doch immer wieder die bösen Taten aus unserem Herzen herauskommen.

[19:05] Schlag mit mir Römer 7 auf. Dort wird das auch noch mal beschrieben. Römer 7, Vers 18: "Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht."

[19:26] In uns kämpfen das Gute und das Böse. Und doch dürfen wir gewiss sein, dass, wenn wir Gott unser Herz übergeben haben, dass wir von ihm angenommen sind. Und auch dort sprechen viele Verse davon in der Bibel.

[19:37] Zum Beispiel Johannes 1, Vers 12 bis 13. Sehr bekannter Vers. Johannes 1, Vers 12 bis 13: "Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind." Wer an Jesus glaubt, ist sein Kind Gottes.

[20:08] Und das alles geschieht durch Gnade. Schlag mit mir Epheser 2 auf. Epheser 2, 8-10.

[20:23] "Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch; Gottes Gabe ist es nicht Werken, damit sich nicht jemand drüber..." denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

[20:45] Gott hat uns aus Gnade errettet, und wir sind Gottes Schöpfung zu guten Werken geschaffen, die Gott vorher bereitet hat. Und wenn wir jetzt in Römer gucken, in Römer 8.

[21:06] Römer 8, Vers 11: "Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt."

[21:26] Wenn wir Gottes Gnade annehmen, wenn wir erlauben, dass er in uns wohnt, dann haben wir die Hoffnung des ewigen Lebens.

[21:36] Und das alles bewirkt Gott in uns. Das können wir nicht tun, weil wir so gute Gedanken haben, weil wir so gute Taten vollbringen. Nein, wir können es nur tun, weil Gott es in uns bewirkt. Und auch dazu wollen wir ein Bibelvers lesen. 2. Korinther 5, 17 bis 18.

[21:59] 2. Korinther 5, 17 bis 18: "Darum ist, wenn jemand in Christus ist, der eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neugeboren. Das alles aber kommt von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat."

[22:18] Gott macht einen neuen Menschen aus uns. Der Alte ist vergangen.

[22:23] In Hesekiel wird es wunderschön ausgedrückt. Hesekiel 36, Vers 26 und 27: "Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischeres Herz geben. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut."

[22:57] Hier wird so schön beschrieben, wie Gott uns ein neues Herz geben möchte, wie er eine Herzensveränderung durchführen möchte. Und wenn wir jetzt in diesen zwei Versen noch mal lesen, wie oft hier das Wort "ich" vorkommt: "Und ich will euch ein neues Herz geben, ich will das steinerne aus eurem Fleisch wegnehmen, ich will meinen Geist in euer Inneres legen." Dreimal kommt hier das Wort "ich" vor. Das bedeutet, dass alle Dinge, die dazu führen, dass unser Herz verändert wird, dass die von Gott bewirkt werden. Es heißt nie: "Du musst das, du musst das, du musst das." Nein, wir müssen nur Gott erlauben, uns zu verändern, und dann macht er alles.

[23:43] Gott wird uns reinigen von unserer Ungerechtigkeit. Gott will uns ein neues, reines Herz geben. Gott will uns einen neuen Geist in unser Inneres legen. Gott will das steinerne Herz aus unserem Fleisch wegnehmen und uns sein fleischernes Herz geben.

[24:02] Und dieser Prozess wird noch an einer anderen Stelle beschrieben. Ich schlage mit mir mal Jeremia auf. Jeremia 31, Vers 33.

[24:15] "Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein."

[24:32] Auch hier wird der Gedanke deutlich, dass Gott derjenige ist, der sein Gesetz in unser Herz schreibt, dass Gott derjenige ist, der in unserem Herzen wirkt und der unser Herz Stück für Stück verändern möchte.

[24:47] Sobald wir zu Gott kommen und ihn annehmen, die Vergebung von uns in Anspruch nehmen, nimmt er uns an und wir sind seine Kinder.

[25:02] Sein Gesetz immer mehr widerspiegeln, dass wir immer mehr seinen Charakter widerspiegeln. Dies braucht Zeit. Stellen wir uns vor, es gibt einen Stein, und auf den tropft immer mal wieder ein Tropfen Wasser. Und wenn der Tropfen immer wieder auf den Stein fällt und immer und immer wieder, dann sieht man nach und nach, wie an der Stelle, wo der Tropfen auf den Stein auftrifft, irgendwann eine kleine Wölbung entsteht. Und wenn es weiter tropft und weiter tropft und weiter tropft, so wird die Wölbung immer tiefer. Und dieses Bild können wir auch darauf übertragen, wie der Heilige Geist in unserem Herzen wirkt.

[25:48] Wir werden nach und nach in das Bild Gottes verwandelt.

[25:55] Und in diesem Prozess werden wir weiter sündigen. Es ist nicht von jetzt auf gleich, dass wir der ganzen Sünde fernbleiben und nur noch das Richtige tun. Es ist ein Prozess. Und die Veränderung sieht man manchmal erst im Nachhinein. Und sollten wir wieder sündigen auf diesem Weg, dann gibt es viele Verheißungen, die uns Trost geben.

[26:18] Schauen wir uns zum Beispiel 1. Johannes 2 an. 1. Johannes 2, und dort die ersten beiden Verse.

[26:33] 1. Johannes 2, 1-2: "Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt."

[26:51] Wenn wir sündigen, dann dürfen wir gewiss sein, dass er gnädig ist und uns vergibt, wenn wir ihn um Vergebung bitten. Dort verlangt von uns nicht, dass wir perfekt sind.

[27:04] Gott möchte den Weg mit uns gehen. Und er richtet uns auf, wenn wir fallen.

[27:11] Gott ist unser Begleiter auf diesem Weg. Er ist immer da. Er bietet uns die Hilfe an, die wir brauchen, und wir dürfen sie in Anspruch nehmen.

[27:23] Und das ist eine tägliche Entscheidung. Paulus drückt es so aus in 1. Korinther 15.

[27:32] 1. Korinther 15, Vers 31: "So wahr ihr mein Ruhm seid, den ich habe in Christus Jesus, unserem Herrn, ich sterbe täglich."

[27:38] Jesus unserem Herrn. Ich sterbe täglich. Paulus sagt, er stirbt täglich. Er entscheidet sich täglich dafür, dass Jesus sein Herz regieren darf. Er entscheidet sich täglich dafür, mit Jesus den Weg zu gehen und er bittet täglich darum, dass Jesus in seinem Herzen wohnt und ihn verändert und sein Leben regiert.

[28:03] Und wenn wir das tun, dann merken wir, wie Christi Wesen immer mehr sichtbar wird in unserem Leben. Wie wir dann erfüllen, was in Philipper 4,8 steht. "Im übrigen, ihr Brüder, alles was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohl lautend, was irgendeine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht." Oder auch das, was in Kolosser steht. Kolosser 3,2: "Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist." Oder auch Römer 12,2: "Und passt euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist."

[29:07] Paulus sagt, er stirbt täglich. Er entscheidet sich täglich dafür, ein Leben mit Jesus zu führen und ihn sein Leben regieren zu lassen. Aber er schreibt auch in Philipper über den Prozess und er weiß, dass er noch nicht am Ziel angekommen ist, aber dem Ziel entgegenjagt. Da steht in Philipper 3,12-15: "Nicht dass ich es schon erlangt hätte oder schon vollendet wäre; ich jage aber danach, dass ich das auch ergreife, wofür ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, dass ich es ergriffen habe; eines aber tue ich: Ich vergesse, was da hinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus."

[30:04] Lasst uns alle, die wir gereift sind, so gesinnt sein. Und wenn ihr über etwas anders denkt, so wird euch Gott auch das offenbaren. Paulus war sich sicher, dass er das Ziel erreichen wird. Er hatte das Ziel vor Augen, auch wenn er wusste, dass er momentan in der Lage war, das geschrieben hat, noch nicht da ist.

[30:26] Aber er schreibt: Wenn wir mit Christus verbunden sind, haben wir auch die Gesinnung Christi. Reinheit und Liebe werden im Charakter durchschimmern und Demut und Wahrheit beherrschen das Leben. Die ganze Haltung, der ganze Ausdruck ist anders geworden. Christus, der in der Seele wohnt, übt eine verwandelnde Kraft aus, und die äußere Erscheinung zeigt von dem Frieden und der Freude, die im Inneren regieren.

[30:50] Nur durch die tägliche Hingabe können wir diese Art von Verwandlung in unserem Leben erreichen. Es geht darum, mit Christus verbunden zu sein. Und wenn ich mit ihm verbunden bin, dann kann ich auch seinen Sinn immer mehr entwickelt. Dann schreibt er sein Gesetz in mein Herz. Und das ist wie ein Kramen. Es geht darum, die Wahrheiten immer und immer wieder ins Herz zu schreiben. Die gleichen Wahrheiten in verschiedenen Situationen sich immer wieder neu vor Augen zu führen, neu darüber nachzudenken und neue Aspekte zu erkennen, die man vorher vielleicht noch nicht gesehen hat.

[31:36] Und wir hatten das immer wieder angesprochen: Für diesen Prozess hat uns Gott den Heiligen Geist geschenkt. Und wir möchten jetzt uns noch einige Verse zum Thema Heiliger Geist anschauen. Steigen wir mal in Johannes ein. Johannes 14,16: "Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibe in Ewigkeit." Der Heilige Geist ist unser Beistand. Der Heilige Geist bleibt bei uns. Und im gleichen Kapitel, Vers 26: "Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe." Der Heilige Geist ist dazu da, dass er uns an Jesus Worte erinnert.

[32:37] Gehen wir ein, zwei Kapitel weiter. Johannes 16. Dort stehen einige Aufgaben des Heiligen Geistes. Johannes 16,8-11: "Und wenn er kommt, wird der Heilige Geist die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht. Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; von Gerechtigkeit aber, weil ich zu meinem Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; vom Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist." Der Heilige Geist hat auch die Aufgabe, die Welt zu überführen von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht.

[33:17] Und wir sehen, der Heilige Geist, der arbeitet an den Herzen der Menschen. Und der Heilige Geist bewirkt es, dass wir auf den richtigen Weg geführt werden. Schauen wir noch ein Vers weiter. Johannes 16,13: "Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden." Die Aufgabe des Heiligen Geistes besteht auch darin, uns in die Wahrheit zu leiten und die Wahrheit zu erklären und uns zu sagen, was zukünftig ist.

[33:58] In Römer 5 wird noch eine weitere Eigenschaft beschrieben. Römer 5,5: "Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unseren Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist." Der Heilige Geist hat auch die Aufgabe, die Liebe Gottes in unserem Herzen auszuschütten und uns mit dieser Liebe zu füllen.

[34:25] Und in der Apostelgeschichte 1,8 lesen wir: "Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde." Der Heilige Geist gibt uns auch Kraft, den Auftrag zu erfüllen, den Jesus für uns vorgesehen hat.

[34:50] Der Heilige Geist ist es, der bewirkt, dass in unserem Leben Jesu Charakter immer sichtbarer wird. Und wie wir schon gesehen haben, damit der Heilige Geist in unserem Leben wirken kann, ist es wichtig, dass wir uns jeden Tag Gott übergeben.

[35:07] Und auch dort wollen wir noch zwei Verse lesen. Lukas 9,23: "Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach." Es ist täglich notwendig, dem eigenen Ich abzusagen und sich freudig und freiwillig in allem Jesus unterzuordnen.

[35:40] Paulus drückt diesen Gedanken noch mal aus in 2. Korinther 4. 2. Korinther 4,16: "Darum lassen wir uns nicht entmutigen, sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert." Wir sollen Tag für Tag erneuert werden.

[36:04] Und wodurch geschieht diese Erneuerung? Lesen wir Epheser 3,16-19: "dass ihr euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gebe durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden an dem inneren Menschen, dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr in Liebe gewurzelt und gegründet dazu fähig seid, mit allen Heiligen zu begreifen, was die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe sei, und die Liebe des Christus zu erkennen, die doch alle Erkenntnis übersteigt, damit ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes."

[36:44] Diese Erneuerung geschieht durch den Heiligen Geist, und wir dürfen jeden Tag um seine Führung bitten. Und dann gibt es ein Versprechen, dass Gott uns den Heiligen Geist auch geben wird, wenn wir ihn darum bitten. Und dieses Versprechen steht in Lukas 11,13: "Wenn ihr nun, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!" Also, wenn wir Gott bitten, dass er uns den Heiligen Geist schenkt, dann wird er dies tun, weil er es versprochen hat.

[37:33] Das ist eine Verheißung, die Gott niemals bricht. Auch dazu haben wir einen Bibelvers in 1. Johannes 5,14-15: "Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, dass wir von ihm erbeten haben."

[38:08] Wir haben gesehen, dass es Gottes Absicht ist, das Werk der Erlösung in uns Menschen wiederherzustellen. Wir haben auch gesehen, dass er dazu alles getan hat. Er hat uns erlöst, er hat uns von der Sünde befreit, er schenkt uns ein neues Herz und er gibt uns die Kraft, seine Prinzipien im Leben umzusetzen.

[38:35] Und dieser Prozess, den wir gerade beschrieben haben und uns angeschaut haben, der bei jedem individuell, jeder geht seinen eigenen Weg, jeder geht seine eigene Geschwindigkeit, jede erkennt unterschiedliche Dinge, die für ihn momentan relevant sind. Und Gott weiß genau, was ich und was du momentan brauchst.

[38:58] Und diese Veränderungen, die sind sichtbar, auch wenn wir sie manchmal vielleicht erst nach einer Zeit im Rückblick erkennen. Aber wir dürfen zu jeder Zeit, wenn wir uns Gott übergeben haben, darauf vertrauen, dass Gott in unserem Herzen wirkt und dass er auch diesen Prozess lenkt und irgendwann zum Abschluss bringt. Das lesen wir in Philipper 1,6: "Weil ich davon überzeugt bin, dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi."

[39:37] Wichtig ist, dass wir heute auf seine Stimme hören, dass wir uns ihm heute übergeben und dass wir diese Übergabe täglich erneuern. Schaut mit mir dazu noch Psalm 95,7-8: "Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand. Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht wie bei der Herausforderung am Tag der Versuchung in der Wüste."

[40:13] Die Zeit der Errettung ist heute. Wir müssen nicht an die Zukunft denken. Wir müssen nicht denken: Werde ich in der Zukunft mich zu Gott bekennen? Wir dürfen heute diese Entscheidung treffen, und Gott schenkt mir heute die Kraft und alles das, was ich brauche für diesen Tag.

[40:37] Und das tut er jeden Tag neu. Das bedeutet, wenn ich mich heute für ihn entscheide, wenn ich heute mein Leben ihm übergebe, dann tut er heute mir die Kraft geben. Wenn ich morgen mein Leben ihm übergebe, dann gibt er mir morgen die Kraft. Und wenn wir uns ihm täglich übergeben, wenn wir uns täglich von ihm führen lassen, dann sind wir auch bereit, ihm zu begegnen.

[41:01] Ein Autor schreibt in "Science of the Times": "Lebe Tag für Tag das Leben des Glaubens. Sei nicht ängstlich und beunruhigt wegen der Trübsalszeit, damit du nicht vorstellst, in einer Zeit der Trübsal gerätst. Denke nicht ständig: Ich habe Angst, dass ich am großen Tag der Prüfung nicht bestehen werde. Du sollst für die Gegenwart leben, nur für diesen Tag. Der morgige Tag ist nicht dein. Heute sollst du den Sieg über dein Ich behalten. Heute sollst du ein lebendes Gebet führen. Heute sollst du den guten Kampf des Glaubens kämpfen. Heute sollst du glauben, dass Gott dich segnet. Und wenn du den Sieg über die Dunkelheit und den Unglauben erringst, wirst du die Anforderung des Meisters erfüllen und ein Segen für die Menschen um dich herum werden."

[41:50] Und dazu passt der Bibelvers aus 2. Timotheus 1,7: "Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit." Lasst uns noch gemeinsam beten.

[42:06] Vater im Himmel, ich danke dir, dass du alles für uns getan hast. Ich danke dir, dass du uns liebst, dass du uns erlöst hast und dass du uns auch durch den Heiligen Geist befähigst, ein Leben zu führen, was dir gefällt, ein Leben zu führen, dass deine Prinzipien in unserem Leben immer sichtbarer wird. Vater, ich möchte dich bitten, dass du uns hilfst, dass du uns daran erinnerst, dass wir unsere Übergabe jeden Tag erneuern. Ich möchte dich bitten, dass du jeden Tag in unser Herz kommst, uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst und dass du uns die Kraft gibst, immer mehr in dein Bild verwandelt zu werden. Und dafür danke ich dir in deinem Namen.

[42:47] Schön, dass ihr eingeschaltet habt. Ich wünsche euch Gottes Segen und ich wünsche euch ein gesegnetes Bibelstudium und Sabbat Schulgespräch am Sabbat. Amen.


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