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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH_Manuskript_2023 3rd Nr 2

In dieser Predigt von Christopher Kramp aus der CSH-Serie über den Epheserbrief wird Gottes großartiger, auf Christus ausgerichteter Erlösungsplan beleuchtet. Der Fokus liegt auf Epheser 1, Verse 3-14, die als ein zusammenhängendes Lob Gottes interpretiert werden. Es wird erklärt, wie Gott uns mit geistlichen Segnungen beschenkt, die ihren Ursprung im himmlischen Heiligtum durch Jesus Christus haben. Die Predigt betont, dass die Erwählung und das Ziel der Erlösung darin bestehen, dass wir heilig und tadellos vor Gott stehen, und dass dies eine Kooperation zwischen Gottes Wirken und unserem Bemühen ist.


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Serie: CSH 2023 Q3 - Der Brief an die Epheser

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Transkript

[0:35] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour hier auf joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf Amazing Disciples. Zur zweiten Folge unserer CSH-Serie über den Epheserbrief. Heute wollen wir, nachdem wir in der letzten Woche uns die ersten beiden Verse und den geschichtlichen Hintergrund, auch den Hintergrund vor allem in der Apostelgeschichte angeschaut haben, heute in den ersten größeren Abschnitt in die Verse 3 bis 14 aus dem ersten Kapitel hineintauchen. Und wollen verstehen, was der Paulus den Ephesern und dadurch auch der Heilige Geist zu uns, nicht nur zu den Ephesern, auch zu uns spricht.

Wir bereiten uns damit vor auf das Bibelgespräch am 8. Juli. Und der Titel dieses Studiums ist: Gottes großartiger, auf Christus ausgerichteter Plan. Und damit ist schon ausgesagt, was im Zentrum stehen soll, nämlich Gottes Wirken, dass sich in jeder einzelnen Phase immer auf Christus konzentriert. Und so wollen wir in unserem Studium auch Gott loben und Christus erhöhen und auf ihn blicken und dazu den Heiligen Geist einladen, dass er uns die Schönheit und die Kraft des Erlösungsplanes so vor Augen führt, dass auch wir in dieses überschwängliche Lob Gottes, das der Paulus hier anstimmt, mit einstimmen können.

Und wir wollen den Heiligen Geist darum bitten, dass er das tut. Jetzt, während wir hier studieren, lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir zu dir kommen können, wie wir sind, und dass du uns durch dein Wort ansprichst, durch deinen Heiligen Geist veränderst und dass du uns Jesus vor Augen führst, dass wir durch das Anschauen seines wunderbaren Charakters verwandelt werden in sein Bild. Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du jetzt unser Lehrer bist, dass wir etwas von dem verstehen, was Paulus gefühlt und verstanden hat, was ihn bewegt hat, als er diese ersten, diesen ersten größeren Abschnitt des Epheserbriefes geschrieben hat, dass wir dort mit einstimmen können. Herr, wir wollen dir danken und dich loben für all das Gute, was du an uns getan hast. Das alles übersteigt, was wir überhaupt aufzählen können. Und während wir hier reden und beten, wirkst du für uns in Wegen, wie wir nicht einmal richtig verstehen. Dafür danken wir dir. Wir wollen uns vor dir beugen und dir die Ehre geben mit unserem ganzen Leben. Das bitten wir im Namen Jesu, unseres Erlösers.

[3:34] Wir wollen beginnen direkt in Epheser 1 und dort Vers 3, nach der Einleitung, in der Paulus sich selbst als Absender identifiziert hat und die Epheser als Adressaten angesprochen hat und sie gegrüßt hat mit dem üblichen Gruß, der da in Vers 2 heißt: "Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus." Geht jetzt in Vers 3 sozusagen der eigentliche Inhalt los. Und der Aufbau ist hier sehr interessant, denn bevor Paulus jetzt anfängt, die Epheser so richtig anzusprechen in Vers 15, oder sozusagen in den direkten, ja, den direkten Inhalt des Briefes quasi zu gehen, die Ansprache der Epheser finden wir in Vers 3 bis 14. Zwölf Verse, die ein einziges, zusammenhängendes Lob Gottes sind. Bevor er vorher in die verschiedenen Aspekte eintaucht, die er den Ephesern mitgeben möchte, nimmt Paulus sich in diesem Brief besonders viel Zeit, Gott zu loben.

Gleich am Anfang in Vers 3 heißt es: "Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus." Auch andere Briefe beginnen mit dem Lob Gottes. Zum Beispiel der zweite Korintherbrief in Kapitel 1, und dort ab Vers 3 heißt es: "Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes." Und dann geht es mit dem Trost weiter. Paulus hat seine Briefe in aller Regel mit einem Dank an Gott begonnen. Was können wir etwas ganz Simples lernen? Wenn sie etwas beginnen, fangen auch wir damit an, Gott zu danken, bevor er dann seine seelsorgerlichen Punkte unterbringt, bevor er seine Warnungen ausspricht, bevor er Lob und Tadel verteilt, je nachdem an welche Gemeinde er schreibt, nimmt sich Paulus vor, immer zuerst am Anfang Gott zu loben.

Ist doch in unserem Leben, ist in meinem Leben der Lobpreis Gottes das Erste, mit dem wir alles beginnen. Das griechische Wort für "gepriesen" könnte man auch so übersetzen, dass man gut reden soll von Gott. Unser Gott ist ein Gott, von dem man gut reden kann, der gut ist in unserem Leben getan hat. Und ich denke, du hast auch in deinem Leben erfahren, dass Gott gut zu dir gewesen ist. Ich habe das in meinem Leben sehr deutlich immer und immer wieder erfahren. Und so finden wir in der Bibel eine ganze Reihe von Menschen, die ausdrücklich Gott loben. Wir haben in meinem Skript einige aufgezählt. Wir denken an Hiskia, der Gott gelobt hat. Wir denken an David, der alle seine Umgebenden zum Lob Gottes aufgefordert hat. Wir denken an die Leviten zur Zeit von Hiskia, die ein überschwängliches Lob Gottes angestimmt haben. Wir denken an Nebukadnezar, der nach seiner siebenjährigen Zeit als auf dem Feld lebte und dann sein Verstand endlich wieder zurückkam, er Gott als allererstes gelobt hat. Wir denken an Simeon, der im Neuen Testament Gott lobt, als er den Messias in den Armen hält. Wir denken an die Apostel wie Petrus, auch der seinen Brief beginnt mit dem Lob Gottes.

Es ist also nicht nur etwas, was wir bei Paulus finden. In 1. Petrus Kapitel 1 zum Beispiel, und dort Vers 3, da sagt Petrus: "Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten." Petrus lobt Gott. Und wenn wir dann in Offenbarung gehen, dann sehen wir, wie Johannes bezeugt, wie im himmlischen Thronraum in Offenbarung 4 im himmlischen Gottesdienst lebendige Wesen, die himmlischen Wesen, die Ältesten, die alle Gott loben von Anfang bis Ende, von der Schöpfung dieser Erde bis zur Offenbarung finden wir Hinweise darauf, dass Gott für sein Tun, für seine Gedanken, für sein Eingreifen in Geschichte gelobt und gepriesen wird.

[8:09] Das Land ist das Paulus hier Gott in Epheser 1,3 nennt: "Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus." Jesus hat selbst seinen Vater als seinen Vater und seinen Gott bezeichnet in Johannes 20, Vers 17 kann man das sehr deutlich sehen.

[8:31] Was bedeutet das? Das Gott uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen. Von Anfang an hat Gott versprochen, diejenigen zu segnen, die an ihn glauben. Wir denken an Abraham, von dem Gott gesagt hat, dass er ihm einen großen, dass er seinen Namen groß machen möchte und dass er ihn segnen soll und er selbst ein Segen werden soll. Das Wort für "gesegnet" ist eigentlich dasselbe Wort, das auch als "gepriesen" bezeichnet wird. Mit anderen Worten, wir reden gut von Gott, wir preisen ihn, wir loben ihn, weil er so gut zu uns gewesen ist und weil er uns gesegnet hat. Man könnte vielleicht fast sagen, weil er gut von uns redet, weil er uns gut behandelt. All das, all das Lob Gottes, all die Lobpreisung, aller Dank ist immer nur eine Reaktion auf das Gute, dass Gott uns getan hat.

[9:36] Interessant ist, dass Paulus explizit von dem geistlichen Segen redet. Wir denken oft an den materiellen Segen, an Reichtum und an ein Leben vielleicht ohne Probleme oder so. Aber was wir brauchen, viel mehr als materieller Segen, ist geistlicher Segen. Und Paulus sagt uns, obwohl Paulus weiß, nicht jeder materielle Segen ist für die Gläubigen dieser Welt vorgesehen. Es kommt die Zeit, wo wir in der neuen Erde und schon im Himmel jeden materiellen Segen, den das Universum bieten kann, auch für uns in Anspruch nehmen dürfen. Aber nicht jetzt. Jetzt werden viele Gläubige arm sein, sie werden verfolgt sein, sie werden unter Schwierigkeiten leben. Und trotzdem dürfen sie unter allen Umständen immer jeden geistlichen Segen in Anspruch nehmen.

Wusstest du, dass es keinen geistlichen Segen gibt in dieser Welt, den nicht auch du in Anspruch nehmen hast? Paulus sagt: "Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen." Kann es sein, dass es manche Segnung gibt, die wir noch gar nicht wirklich in Anspruch genommen haben, die aber schon zur Verfügung stehen würden, wenn wir sie nur endlich glauben und annehmen würden? Aber dieser Segen kommt nicht irgendwie. Er kommt durch eine Person, denn Paulus sagt: "mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus." Dem Abraham ist gesagt worden, dass in seinem Samen alle Nationen gesegnet werden sollen. Und Matthäus 1, Vers 1 beginnt mit den Worten: "Geschlechtsregister Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams." Er ist der Same Abrahams, in dem alle Völker gesegnet werden. Galater 3, 16 macht das ganz deutlich. Jeder geistliche Segen, den Gott uns schenken möchte, ist verfügbar, wenn wir zu Jesus kommen, wenn wir in Jesus bleiben. Außerhalb von Jesus gibt es keinen geistlichen Segen. Jesus ist sozusagen der Kanal, durch den alles, was Gott der Vater uns Gutes tun möchte, uns erreicht. Und Jesus ist nicht weit weg, lieber Freund, liebe Freundin. Jesus ist immer nur ein Gebet entfernt. Jesus ist uns näher, als wir denken. Jesus ist Mensch geworden und zwar für alle Ewigkeit, damit wir wissen, dass alle geistlichen Segnungen da sind.

[12:08] Paulus geht noch weiter. Er sagt, er hat uns mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus gesegnet. Unser Segen, der kommt vom himmlischen Heiligtum. Denn Jesus ist jetzt, wenn wir uns die Frage stellen, wo ist denn Jesus, dass wir durch ihn die geistlichen Segnungen empfangen, dann schauen wir zu Hebräer 8 und dort ab Vers 1 bis 5. Wo ist Jesus, der uns jetzt segnet? Die Bibel ist sehr deutlich. Paulus sagt uns in Hebräer Kapitel 8 und dort ab Vers 1: "Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester." Und das ist natürlich Jesus, wie wir aus Hebräer 4, Vers 14 bis 16 wissen, der sich gesetzt hat zur Rechten der Majestät im Himmel. Einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftete, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch. Jesus dient im himmlischen Heiligtum. Durch das himmlische Heiligtum kommen die geistlichen Segnungen auf uns. Und wenn wir also verstehen wollen, wie Gott mich segnen möchte, wie er dich segnen möchte, dann sollten wir uns mehr Zeit nehmen für das himmlische Heiligtum. Ich möchte, dass in meinem Leben wieder mehr studieren, du auch, dass wir sehen, in dem, was Jesus jetzt gerade aktuell tut, wie Gottes Segen unser Leben erreicht.

Ist es dann ein Zufall, dass im Mittelalter, als der Satan versucht hat, das Evangelium zu beschneiden, gerade die Heiligtumslehre gewesen ist, die in Vergessenheit geraten worden ist, die völlig verändert und unterdrückt worden ist und die erst im Laufe der Jahrhunderte wieder neu entdeckt werden musste? Und wenn wir jetzt die Lehre vom himmlischen Heiligtum verstanden haben, sehen, glauben, wie viel mehr geistlichen Segen dürfen wir in Anspruch nehmen, weil wir verstehen können, noch viel genauer und detaillierter, wie Gott uns segnen wird, denn wir sehen Jesus, durch den wir gesegnet werden im himmlischen Heiligtum. Wir sehen, was er da tut, wir sehen, wie er arbeitet, wir sehen den ganzen Zusammenhang. Und Paulus sagt uns, dass Gott der Vater uns mit jedem geistlichen Segen segnen möchte in den himmlischen Regionen, das heißt im himmlischen Heiligtum, durch Jesus Christus.

[14:18] dass wir wir uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos vor ihm sein in Liebe. Der Erlösungsplan, lieber Freund, liebe Freundin, ist keine Sache, die Gott sich ausgedacht hat, als Adam und Eva in Sünde fielen. Es war ein Plan, der von Anfang an erdacht war und der schon immer als Option zur Verfügung stand. Gott ist durch nichts überrascht worden.

[14:42] Interessant ist, dass Paulus hier auch das Ziel dieses Erlösungsplanes deutlich macht: "damit wir heilig und tadellos vor ihm sein in Liebe." Warum hat Gott uns erwählt? Hat uns erwählt, weil wir so groß sind, weil wir so klug sind, weil wir so toll sind? Nein. 5. Mose Kapitel 7 und dort ab Vers 6 sagt uns, was die Grundlage der Erwählung in der Bibel ist. Auch wenn es dazu viele falsche Theorien in der Christenheit gegeben hat, gibt es eine klare Aussage in der Bibel darüber. 5. Mose 7, ab Vers 6: "Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, dein Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist." Das ist also dieses besondere erwählte Volk. Warum? Nicht deshalb, weil ihr zahlreicher wärt als alle Völker. Hat der Herr sein Herz euch zugewandt und euch erwählt, denn ihr seid das geringste unter allen Völkern, sondern weil der Herr euch liebte und weil er den Eid halten wollte, den er euren Vätern geschworen hatte. Darum hat er euch mit starker Hand herausgeführt und erlöst aus dem Haus der Knechtschaft, aus der Hand des Pharaos, des Königs von Ägypten.

Die Erwählung besteht darin, dass Gott sie erlöst hat. Und der Grund dafür war, dass er es versprochen hat. Also, dass er sie liebte und dass er es versprochen hat. Gott hat die Israeliten geliebt und er hat es ihnen versprochen und deswegen hat er sie erlöst. Und das nennt man Erwählung. Und wie viele Menschen liebt Gott? Johannes 3, 16 sagt: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Wem hat er das ewige Leben versprochen? Jeder Menschen, egal welcher Kultur, egal welcher Sprache und Nation, die Jesus annimmt. Das heißt, jeder Mensch, egal ob Jude, Christ oder Heide, Christ, egal aus welchem Gebiet, egal aus welcher Kultur, jeder Mensch, der die Liebe Gottes, die Gott ja schon hat, annimmt und im Glauben an Jesus sein Leben Gott übergibt, ist ein Erwählter, ein Auserwählter.

[16:47] Wie gesagt, diese Auserwählung, oder wir uns auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, weist doch darauf hin, dass das Königreich, das Gott den Gläubigen, den Auserwählten schenken möchte, bereits von Grundlegung der Welt an bereitet gewesen ist. Wie Matthäus 25, Vers 34 deutlich sagt. Erste Petrus 1, Vers 20 sagt uns, dass die Tatsache, dass sie Jesus für Sünder sterben würde, von Anfang an der Gottheit bekannt gewesen ist.

[17:21] Das Ziel der Erlösung ist, dass wir heilig und gerecht vor Gott stehen, dass wir ihm dienen. So hat Simeon in seinen wunderbaren prophetischen Worten in Lukas Kapitel 1 deutlich gemacht, in Lukas 1 und dort Vers 74 und 75, dass wir erlöst aus der Hand unserer Feinde, ihm dienten ohne Furcht, in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm alle Tage unseres Lebens. Die Erlösung führt dazu, dass ein Mensch Gott dient und zwar in Heiligkeit, in Gerechtigkeit.

[18:04] Erlösung ist nicht einfach etwas für sich, wo man erlöst ist und jetzt tun und lassen kann, was man möchte. Erlösung ist das, was Gott für uns tut, damit wir aus den Fängen des Satans kommen, um ihm dann in Heiligkeit dienen zu können. Was die größte Freude sein, was die größte Freude ist, die Gott uns eigentlich geben kann, in enger Gemeinschaft mit ihm zu sein.

[18:35] Nun sagt die Bibel hier, dass wir tadellos vor ihm sein sollen. Es gibt immer viele Diskussionen um dieses Thema, aber die Bibel ist sehr deutlich. Es gibt immer wieder Formulierungen, die deutlich machen, dass wir untadelig, tadellos durch Jesus Christus sein dürfen und können. Erste Korinther Kapitel 1 und dort Vers 8, um nur ein paar Beispiele zu nennen, das heißt es: "Der euch auch festmachen wird bis ans Ende, so dass ihr unverklagbar seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus." Das heißt, Gott bewirkt etwas, dass unser Glaube so fest wird, dass man uns am Tag der Wiederkunft nicht mehr verklagen kann.

[19:20] Philipper Kapitel 2 und dort Vers 15: "damit ihr unsträflich und lauter seid und tadelige Kinder Gottes inmitten eines verkehrten und verdorbenen Geschlechts, unter welchen wir leuchtet als Lichter in der Welt." Wir werden dann das Licht der Welt, wenn wir eben unserem Charakter anders sind als die ganze Welt um uns herum. Auch wenn die Welt dunkel und finster und wenn viel Bosheit und Sünde regiert, können wir untadelig sein. Das sagt Paulus im Philipperbrief.

[19:49] Und dann gehen wir zu Kolosser Kapitel 1, Vers 22: "in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagt darzustellen vor seinem Angesicht." Immer und immer wieder macht der Paulus diesen Punkt: Der Erlösungsplan hat ein Ziel, und das Ziel ist, dass wir untadelig, tadellos und verklagbar sein können vor Gott.

[20:13] Zweite Petrus Kapitel 3 und dort Vers 14: "Darum, Geliebte, weil ihr dies erwartet, so seid eifrig darum bemüht, dass ihr als unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden." Nun, es ist das, was Gott in uns tut. Das können wir nicht alleine, und das werden wir alleine schaffen. Es tut Gott in uns, aber es ist doch etwas, und es ist sehr wichtig, dass Petrus hier das sagt, um dass wir uns auch bemühen sollen. Es ist nicht etwas, was quasi uns doch hinterher geworfen wird, obwohl uns ja gar nicht interessieren. Wir können nicht sagen: Na ja, Hauptsache, ich glaube an Gott und irgendwie wird er das schon machen, aber wie es mir eigentlich auch egal.

[20:44] Petrus sagt, wir haben etwas zu tun. Wir müssen mit ihm kooperieren. Wir können zwar nicht selbst tun, aber wir können uns darum bemühen. Wir können uns immer wieder in der Nähe Gottes zu bleiben, festhalten, jeden Tag unser Leben ihm zu übergeben, jeden Tag mit den Versuchungen, die der Satan auf uns wirft, zu ihm zu kommen. Und wenn wir gefallen sind, dann wieder zu ihm zu kommen, um zu glauben, dass er uns vergeben kann, dass uns vergeben will, dass er uns vergeben hat, so dass wir jetzt wieder reinfallen, da stehen können und neue Kraft bekommen können, um ihm treu zu sein.

[21:22] Wir sollen uns darum bemühen. Der Erlösungsplan ist eine Kooperation. Es gibt die Dinge, die Gott allein tun kann. Nur er kann uns erlösen, nur er kann uns vergeben, nur er kann uns umwandeln, nur er kann uns Gehorsam schenken, er kann uns nur Buße schenken, er kann unseren Charakter verändern. All das tut Gott. Aber wir können ein Interesse daran zeigen. Wir können deutlich machen, dass wir das möchten. Wir können Interesse an Gott sein, wir können ihn lieben, wir können unser Herz ihm geben, damit er daran wirken kann. Wir können unsere Sorgen, unsere Nöte zu ihm bringen. Wir können mit unseren Versuchungen zu ihm kommen, damit er sie besiegen kann. Und das ist ein Bemühen. Dann bemühen alles, was unser Leben betrifft, Jesus vor die Füße zu legen, damit er uns helfen kann, damit er Sieger sein kann, damit er uns unterlegt und unverklagbar machen kann.

[22:12] Wir können uns selbst nicht untertänig machen. Das kann nur Jesus. Aber Jesus kann nur die und heilig machen, die es auch werden wollen. Und das ist der Punkt. Und Paulus sagt hier im Epheserbrief, und das ist sehr wichtig, es ist nicht...

[22:26] Das ist sehr wichtig. Es ist nicht einfach, oder? Es ist eine Heiligkeit und eine Tadellosigkeit, die nicht einfach eine kühle Perfektion darstellt im Sinne von: "Ich bin einfach, ich mache keine Fehler und bin mir dessen irgendwie bewusst und arrogant oder so." Nein, nein, nein, nein, nein. Es geht darum, dass wir heilig und tadellos vor ihm sein in Liebe. Und wir haben das letzte Mal gesehen, dass die Epheser dann genau diesen Punkt offensichtlich nicht so genau beachtet haben. Denn als Jesus einige Jahrzehnte später durch Johannes auf Patmos ihnen einen Brief schreiben lässt, sagt er: "Das, was ihnen fehlt, ist nicht theologische Erkenntnis und auch nicht missionarischer Mut. Was ihnen fehlt, ist Liebe, die erste Liebe."

[23:04] Gott hat uns nicht aufgefordert, lieblose Heilige zu sein. Er hat uns nicht aufgefordert: "Hauptsache, ihr seid tadellos, aber die Liebe ist nicht so wichtig." Er hat uns aufgefordert, tadellos zu sein in der Liebe. Und deswegen ist das so wichtig, was in Matthäus 5 in der Bergpredigt steht, dass die Vollkommenheit, die Gott von uns fordert, die wir haben sollen, denn Jesus sagt ja in Matthäus 5, Vers 48: "Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist." Dass diese Vollkommenheit etwas mit der Liebe zu tun hat. Ja, viel mehr, genau diese Liebe darstellt, die Gott hat, selbst zu seinen Feinden. Vers 44: "Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte." Wir sollen tadellos und unverklagbar und heilig sein in Liebe.

[24:10] Vers 5: "Er hat uns vorher bestimmt zur Sohnschaft für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens." Gottes Plan ist es, lieber Freund, liebe Freunde, dass du und dass ich seine Kinder sind. Die Vorherbestimmung, das zeigt uns Römer 8, 29-30. Bedeutet nicht, dass Gott ein paar Menschen dafür programmiert und sagt: "Du wirst es, du wirst es nicht." Sondern das bedeutet, dass Gott im Vorhinein weiß, wie wir unseren freien Willen, den wir uns ja deswegen schenkt, weil er uns lieb hat, wie wir unseren freien Willen benutzen werden. Jeder von uns entscheidet völlig frei. Und trotzdem weiß Gott, wie wir uns entscheiden werden. Er sieht es vorher. Er wünscht sich von allen, dass sie ihn als Vater anerkennen, selbst von denen, von denen er im Vorhinein weiß, dass sie es nicht tun werden. Das ist sehr interessant.

[24:53] Es ist also nicht so, dass Gott schon weiß: "Ah, der wird mich anerkennen und der nicht." Und die, die mich anerkennen, werden die liebe ich. Nein. Jeremia 3, Vers 19: Da spricht der Prophet, da spricht Gott durch den Propheten Jeremia zu einer Generation von Israeliten, die wirklich tief im Abfall versunken sind. Und es heißt in Vers 19: "Ich hatte zwar gedacht: Was für eine Stellung will ich dir geben unter den Söhnen?" Mit anderen Worten: Was für ein besonderer Sohn sollst du für mich sein? Ich will dir das erwünschte Land schenken, das allerschönste Erbteil der Völker, also ein besonderes Erbe bekommen. Und ich hatte auch gedacht: "Ihr würdet mich Vater nennen und ihr würdet euch nicht mehr von mir abwenden." Hat Gott überrascht gewesen von dem Abfall der Israeliten zur Zeit von Jeremia? War er außer sich, weil er das nicht hat kommen sehen? Er hat es gewusst und trotzdem hat er sich gewünscht, dass sie ihn Vater nennen.

[25:49] Lieber Freund, liebe Freundin, egal wie du dich am Ende entscheiden lässt, am Ende, egal wo du am Ende stehen wirst, egal wo am Ende deines Lebens du angekommen sein wirst, Gott wünscht sich auf jeden Fall, dass du sein Kind wirst oder geworden wärst. Er wünscht es sich, selbst wenn er weiß, dass ich es nicht werden, nicht bleibe, nicht, wenn ich von ihm abfalle. Das weiß er. Er wünscht, dass ich trotzdem, dass ich geblieben wäre.

[26:26] Wir können vielleicht die Liebe Gottes zu unserem Herzen durch unsere Hartätigkeit abschneiden, so dass sie unser Herz verändert. Aber wir können die Liebe Gottes nicht auslöschen. Wir können nicht bewirken, dass er aufhört, uns zu lieben, dass er sich aufhört, als der aufhört, uns Vater sein zu wollen. Und das bedeutet, dass wenn wir uns von ihm entfernt haben, wenn wir den Weg verlassen haben, wenn wir gesündigt haben, sei es in Gedanken, sei es in Worten oder in Taten, weil er sich ja wünscht, dass wir seine Kinder sind, selbst dann, wenn er weiß, dass wir es nicht mehr, nicht mehr umkehren werden. Wie viel mehr dürfen wir dann vertrauen, dass er sich freut, wenn wir umkehren?

[27:07] In Hosea Kapitel 2, Vers 1, das spricht vor sehr über diejenigen, die als Volk von Gott abgefallen sind, die dann nicht mehr sein Volk sein würden, nämlich das Nordreich Israel. Das heißt es in Vers 1: "Und doch wird die Zahl der Kinder Israels werden wieder Sand am Meer, den man nicht messen noch zählen kann. Und es soll geschehen an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, das sollen sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden." Menschen, die einmal Kinder Gottes waren, sich von ihm entfernt haben, so dass sie nicht mehr Kinder Gottes gewesen sind. Das ist ganz offensichtlich möglich, denn die Bibel zeigt das hier so, dass sie nicht mehr in dieser besonderen Erlösungsbeziehung zu Jesus verstanden. Diese Menschen können wieder Kinder Gottes werden. Warum? Weil Gott sich wünscht von jedem Menschen, dass er, dass dieser Mensch sein Sohn, seine Tochter ist.

[28:10] Lieber Freund, liebe Freundin, ich möchte heute mir neu das bewusst machen, dass Gott sich wünscht. Er wünschte sich so sehr, dass ich sein Kind bin. Und er wünscht es sich von dir. Wir müssen Gott nicht überreden und fragen: "Dürfen wir deine Kinder sein?" Gott kommt viel mehr zu uns und fragt: "Darf ich dein Vater sein?" Ist das nicht wunderbar? Sich eine, eine, eine gute Nachricht, ein echtes Evangelium.

[28:34] Wie werden wir diese Kinder Gottes? Die Antwort ist einfach in Johannes 1, Vers 12: "Es ist nicht unsere Kraft, es ist nicht unsere Anstellung." In Johannes 1, Vers 12 steht: "Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, aus dem Willen des Fleisches, aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind." Es sind nicht unsere eigenen Antriebe, sind nicht unsere eigene Abstammung, unsere eigenen Überlegungen. Es ist Gottes Wirken in unserem Herzen. Wir können es zulassen oder ablehnen. Aber wenn wir es zulassen, dann werden wir feststellen, Gott hat uns wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung. Und wenn der Heilige Geist an uns gewirkt hat, wenn wir diese Kraft angenommen haben, die Gott uns schenkt, dann sind wir Kinder Gottes.

[29:16] Lieber Freund, liebe Freundin, ich bin Gott dankbar, dass ich sein Kind sein darf. Du auch?

[29:26] Und wenn der Satan uns einreden möchte, dass wir es nicht würdig sind, dass wir nicht genug getan haben, dass wir zu viel gesündigt haben, dann lasst uns ihm das vorhalten, dass Gott sich von jedem Sünder wünscht, der Vater sein zu dürfen, von diesen Menschen, von jedem. Und über jeden traurig ist, der das nicht annimmt. Und über jeden sich freut, der es im Glauben annimmt und er sich von Gott verändern lässt, durch Gottes Wirken, nicht durch unser. Deswegen sagt der Paulus in Römer 8: "Es sind nicht die, die viel gelernt haben, nicht die, die viel vorzuweisen haben, sondern die vom Heiligen Geist geleitet werden." Die Gottes Wirken in ihrem Leben einfach zugelassen haben und die Freude daran haben, mit Gott zusammen zu leben.

[30:11] Römer 8, Vers 14: "Diejenigen denn, alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes." Wer sind die Kinder Gottes? Die, die vom Heiligen Geist geleitet werden. Deswegen heißt es in Vers 15: "Ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass euch wiederum fürchten müsstet." Wir müssen keine Angst haben, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen. Was heißt der Geist der Sohnschaft? Heißt, dass wir sagen: "Abba, Vater, wir dürfen Gott, unseren Vater, nennen." Und dein Vater, der für uns da ist, der uns lieb hat und der das Beste für mich möchte. Da dürfen wir von ganzem Herzen danke sein.

[30:50] Zweiter Grund: Kapitel 6 und dort Vers 18: "Und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige." Und dann sagt er, Paulus, im nächsten Vers: "Nicht im Sende mal, das klappt dann." Können wir trotzdem lesen, weil wir nun diese Verheißungen haben, weil Gott unser Vater sein möchte, weil er uns zu seinen Kindern macht. Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes, zur Vollendung der Heiligkeit in Gottes Wort. Weil das so ist, möchten wir näher zu Gott. Wenn es etwas gibt in unserem Leben, was Gott nicht gefällt, weg damit. Alleine schaffen es nicht, aber wir können es Gott geben. Wir können ihm sagen: "Reinige mich davon, auch reinige mich davon auch. Ich möchte die Heiligkeit vollenden."

[31:34] Als Kinder Gottes werden wir als Überwinder alles Erden. Das sagt Offenbarung 21 und dort Vers 7. Und Paulus macht ganz deutlich in Epheser: "Es ist der Wohlgefallen seines Willens." Wir müssen nicht Gott anbetteln. Er freut sich daran. Es ist sein Wille, an dem er gefallen hat.

[31:58] Lieber Freund, liebe Freundin, Gott selbst wünscht sich, dass du sein Kind bist. Er wünscht es sich von ganzem Herzen. Und dafür bin ich mir dankbar. Weil das macht mein Herz warm, das macht mir Freude zu wissen, dass ich mich nicht qualifizieren muss, dass ich ihn nicht überreden muss, weil ich sonst keine Chance hätte. Ich würde verzweifeln. Aber Gott wünscht sich, er wünscht sich, dass ich, Christopher, und dass du, lieber Freund, befreundet, dass wir seine Kinder sein dürfen.

[32:31] Und das wollen wir von Herzen im Glauben in Anspruch nehmen. Epheser 1, Vers 6: "Zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten." Wir sind seine Kinder und damit werden wir uns niemals selbst auf die Schulter klopfen, sondern wir werden seine Gnade loben. Da ist so herrlich, ist eine Gnade, denn durch seine Gnade sind wir Gnade geworden. Wir sind begnadigt worden in dem Geliebten.

[33:01] Von einem Menschen auf dieser Welt hat Gott der Vater gesagt: "Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe." Und das war Jesus selbst. An Jesus hat er Wohlgefallen gehabt. Jesus war sein geliebter Sohn. Und wenn wir unser Leben Jesus geben, wenn wir mit ihm tauschen, wenn wir anerkennen, dass er für uns am Kreuz starb, so können wir jetzt in ihm die Worte des Vaters hören: "Das ist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter, an dem ich wurde, an der, an dem und an der ich Wohlgefallen habe." Wegen Jesus, unsere Verbindung mit Jesus, verbindet uns mit Gott dem Vater.

[33:49] Wir lesen in Johannes 3, Vers 35, dass der Vater Jesus deswegen liebt, weil er sein Leben für uns gegeben hat. Vers 7, Epheser 1, Vers 7: "In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretung, nach dem Reichtum seiner Gnade." Hier sehen wir ganz deutlich, was Erlösung ist. Erlösung ist, dass Gott meine Sünden, meine Übertretung, wo ich sein Gesetz übertreten habe, in Worten, in Taten, in Gedanken, in Plänen, in Motiven, in allem, was mein Leben ausgemacht hat, dass er es mir vergibt, weil das Blut von Jesus für mich spricht, mich reinigt. Und wenn ich mein Leben Jesus übergebe, Gott mich anschaut, als hätte ich all diese Dinge nie getan.

[34:39] Vielleicht sagst du: "Aber du weißt gar nicht, wie viel ich gesündigt habe." Niemand von uns weiß, wie viel Sünde wir haben. Aber eins zu wissen: Es gibt weitaus mehr Gnade als Sünde.

[34:55] In Römer 5 und dort Vers 20 und 21 lesen wir: "Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmend geworden, damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn." Wenn wir Gnade annehmen dürfen, wissen die Gnade herrscht. Solange wir ohne Gott leben, herrscht die Sünde. Sie beherrscht alles, was wir tun und alles, was wir sagen und alles, was wir machen. Ohne Jesus können wir gar nicht anders, als irgendwo der Sünde immer zu folgen, weil sie dann herrscht. Aber wenn die Gnade Gottes unser Leben kommen darf, dann sagt der Paulus, gibt es mehr Gnade als Sünde. Die Gnade ist überströmend und sie herrscht.

[35:46] Und jetzt ist die große Frage, die wir uns stellen müssen: Herrscht Gottes Gnade in meinem Leben? Wir dürfen uns nicht selbst betrügen, indem wir sagen: "Ja, Gottes Gnade ist so wunderbar, aber gleichzeitig herrscht die Sünde in unserem Leben." Die Frage ist: Herrscht Gottes Gnade in meinem Leben? Ich möchte in meinem persönlichen Leben Gottes Gnade noch viel mehr aufnehmen, dass sie jeden einzelnen Aspekt meines Lebens kontrollieren darf, aus Gnade leben.

[36:24] Gottes Gnade ist überströmend. Paulus sagt hier nämlich nach dem Reichtum seiner Gnade. Gottes Gold und Silber, aber was noch viel wertvoller ist, ihm gehört alle Gnade. Alle Gnade, die wir auch auf dieser Welt irgendwo sehen können, wo Menschen gnädig sind, wo sie Gnade ausüben, ist letztlich nur eine Reflexion der Gnade, die Gott selbst hat.

[36:46] Was sagt Paulus über die Gnade in Vers 8? "Dir und überströmend wiederfahren ist in aller Weisheit und Einsicht." Gott spart nicht mit seiner Gnade. Und es ist eigentlich so schade, dass wir oft denken, dass es vielleicht bestimmte Dinge gibt, die Gott uns nicht vergeben möchte oder nicht vergeben will. Das ist alles der Satan, der uns das einredet. Es gibt nichts, was Gott uns nicht vergeben wollen würde. Seine Gnade ist überströmend, sie strömt über alles. Und die Frage ist nur: Stellen wir uns ganz von ganzem Herzen und unter das Kreuz, dass wir von der Gnade überströmend gereinigt werden können, in aller Weisheit und Einsicht?

[37:26] Wenn Paulus würde das Evangelium nachdenkt, in Römer 11, 33 ruft aus: "Oh, die Tiefe der Weisheit Gottes, die unergründlichsten seine Wege!" sagt er dort. Interessanterweise sagt uns die Bibel in Jesaja 52 und dort Vers 13, dass Jesus sehr einsichtig gehandelt hat. Daniel sagt uns, dass bei Gott Weisheit und Macht ist. Und Kolosser 2, Vers 3: "Das in Christus alle Schätze der Weisheit verborgen sind." Der Erlösungsplan ist nicht irrational, sondern er ist völlig unfassbar groß und tief. Und trotzdem so, dass jeder ihn verstehen kann. Niemand muss sagen: "Es ist so, so komplex, dass ich gar nicht weiß, wie gelöst werde." Das ist so einfach. Aber wenn wir hineinschauen, merken wir, da steckt so viel dahinter, dass wir es gar nicht begreifen können, wie Gott in der Lage ist, so etwas zu tun. Aber was wir tun müssen, so einfach, dass jedes Kind das verstehen kann.

[38:24] Ich muss Gott beim Wort nehmen, ihn glauben und mein ganzes Leben, allen Denken, Handeln, Fühlen in seiner Hand legen. Ich kann sie nicht mal alleine geben, aber nicht alleine kannst nicht reinhalten. Ohne dich halt nicht fest, bleib bei mir, erfülle mich mit deinem Heiligen Geist. Ich schaue auf dich und dadurch werde ich verwandelt. Tue du dein Werk in mir. Und Gott tut das. Es gibt keinen Menschen, der das aufrichtig gebetet hat, bei dem, konnte das nicht tun würde, weil er es versprochen hat, weil er der Schöpfer, weil er der Erlöser ist, weil er alle Macht hat und weil seine Gnade überströmend ist, weil er sich wünscht von ganzem Herzen, dein Vater zu sein.

[39:10] Und wenn du an deinem Herzen jetzt merkst, dass der Heilige Geist wirkt und einfach du ihm dein Leben einfach ihm geben möchtest, dann mach lieber einen Stopp in diesem Video und übergib dein Leben von ganzem Herzen Gott. Jetzt ist der Moment, wo es verstanden hast und schau danach meine wegen weiter. Aber verpasse nicht diese Gelegenheit, wenn dein Heiliger Geist zu dir gesprochen hat.

[39:39] Sag: "Herr, ich will dein Kind sein und ich will es bleiben. Ich möchte das in meinem Leben tun." Hier, jetzt, hier, weil dir das sagen: "Ich möchte Gottes Kind sein und er soll mein Vater sein und seine überströmende Gnade soll in meinem Leben in jeder Phase meines Lebens herrschen." Gott sei gepriesen.

[40:05] Vers 9: "Er hat uns das Geheimnis seines Willens bekannt gemacht, entsprechend dem Ratschluss, den er nach seinem Wohlgefallen gefasst hat in ihm." Da haben wir wieder das, was Gott sich überlegt hat, was ihm Wohlgefallen hat. Das Geheimnis seines Willens. Es war lange Zeit ein Geheimnis.

[40:24] In Römer 16, Verse 25 bis 27 wird uns deutlich, dass es seit Ewigkeiten verborgen geblieben war, was Gott sich von Anfang an ausgedacht hatte, was er tun würde, sollte die Sünde existieren, von der ja dann wusste, dass sie, oder von der er wusste, dass sie existieren würde. Römer 16, Verse 25 bis 27: "Dem aber, der euch zu festigen vermag, laut meinem Evangelium und der Verkündigung von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung des Geheimnisses, das von ewigen Zeiten her verschwiegen war, das jetzt aber offenbar gemacht worden ist und durch prophetische Schriften, das meine, das Alte Testament, auf Befehl des ewigen Gottes bei allen Heiden bekannt gemacht worden ist zum Glaubensgehorsam. Ihm allein, dem weisen Gott, sei die Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit. Amen."

[41:13] Paulus sagt, dieses Geheimnis, das Evangelium, das ist schon im Alten Testament finden, dass dort offenbar gemacht worden ist und jetzt allen Völkern, Nationen, Sprachen gepredigt werden sollen. Wir haben eine im letzten Vierteljahr die dreifach Engelsbotschaft studiert. Da geht's ja genau darum, das ewige Evangelium allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen zu predigen. Epheser 1, Vers 10: "Zur Ausführung in der Fülle der Zeiten, alles unter einem Haupt zusammenzufassen, in dem Christus sowohl was im Himmel als auch was auf Erden ist."

[41:43] Das große, ganz große Ziel des Erlösungsplanes ist nicht nur, dass wir heilig sind, dass wir tadellos vor Gott stehen, sondern dass Christus erhöht wird und alles, was es gibt im Universum, ihn als König anerkennt. Das ist das ganz große Bild.

[42:04] Und das bedeutet, dass das Evangelium vollständige Wiederherstellung bringt. Denn der Sohn Gottes war ja schon mal das Haupt von allen Wesen im Himmel und zwar vor dem Sündenfall. Er war das ja schon. Und seine Position ist angezweifelt worden, angegriffen worden und der Graben worden durch die Lügen des Luzifers, der zu Satan wurde, der ein Drittel der Engel überzeugte, der die Menschheit mit sich riss. Eine ganze Lösungsplan zielt darauf ab, diese ganze große, die Herrschaft des wahren Königs Jesus, der an Liebe und Gnade und Barmherzigkeit nicht übertroffen werden kann, wieder völlig herzustellen. Es kommt der Zeitpunkt, wo jedes lebende Wesen im Universum Christus als König anerkennt, weil alle diejenigen, die das nicht tun, nicht mehr sein werden. Und auch

[43:05] nicht mehr sein werden und auch anerkannt haben, dass es gerecht ist, wenn sie nicht mehr sein, weil Christus rechtmäßig das Haupt von allen ist. Letztendlich wird sich das erfüllen nach den tausend Jahren, wenn Christus erhöht wird und die Ungläubigen für immer vernichtet werden. Das ist der große Plan. Wir sehen also, Paulus weiß, die Erlösung ist nicht nur eine Sache zwischen ihr und Gott. Es ist Teil dieses großen kosmischen Planes. Und jeder Einzelne von uns kann durch seine Entscheidung etwas zur Herrlichkeit Gottes beitragen. Das gut von ihm gesprochen wird, weil auch du und ich anerkannt haben, dass er würdig ist, dass er liebevoll ist, weil auch wir zugeben, dass in unserem Leben er nur das Beste für uns wollte und getan hat.

[43:53] Vers 11: „In ihm, in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir vorher bestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens.“ Interessantes Ding, dass er sagt, dass wir auch ein Erbteil erlangt haben. Und das ist deswegen so interessant, weil Paulus – wir haben das letzte Mal gesehen, dass er auf seiner Rückreise von der dritten Missionsreise in Milet noch einmal die Ältesten aus Ephesus hat zu sich kommen lassen und sie eindringlich gewarnt hat vor den Irrlehrern, die kommen würden nach seiner Abreise. Und sie dann dem Wort Gottes und Gott selbst übergeben hat. Wir lesen das in Apostelgeschichte 20, und dort Vers 32: „Und nun, Brüder, übergebe ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade, das die Kraft hat, euch aufzubauen und ein Erbteil zu geben und der allen Geheiligten.“ Darauf bezieht sich Paulus jetzt, wenn er sagt: „In ihm, in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben.“ Sehen wir also, dass der Brief durchaus sich ja schon diesen ersten Zeilen auf das bezieht, was er als letztes mit diesen Fehlern von Angesicht zu Angesicht gesprochen hat. Das Erbe der Heiligen im Licht ist das Erbe, und das geht nach Epheser 1, Vers 12. Das ist das ewige Leben und es ist unvergänglich für uns im Himmel aufbewahrt. Erste Petrus 1, Vers 4. Und Paulus sagt an einer anderen Stelle in Römer Kapitel 8, und dort Vers 17: „Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus, wenn wir wirklich mit dem Leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden.“ Wenn wir Kinder Gottes sind, dann werden wir auch Erben. Und Paulus sagt uns, das bedeutet, dass wir auch das gleiche erleiden oder im Prinzip so behandelt werden, wie auch Jesus behandelt wird. Wir werden auch leiden in dieser Welt der Sünde. Jesus attackiert worden, wir werden auch attackiert. Aber wir werden mit ihm verherrlicht werden, so wie Jesus verherrlicht worden ist. Wir werden mit ihm Erben, weil wir mit ihm Kinder Gottes sind, denn er ist der Sohn Gottes, er ist der König, er ist der Erbe. Und so können wir Kinder, Söhne und Töchter Gottes sein. Wir können mit Könige sein, mit Priester. Wir können mit Erben sein in ihm, mit ihm verbunden, mit der Gottheit verbunden.

[46:30] Jesus sagt uns in Römer, in Offenbarung 3, dass wir mit ihm auf seinem Thron sitzen werden. Wir haben noch keine Ahnung, was Gott alles für uns vorbereitet hat, wenn wir unser Leben ihm ganz geben.

[46:52] Epheser 1 und dort Vers 12: „damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit dienten, die wir zuvor auf den Christus gehofft haben.“ Wenn wir auf Christus gehofft haben, wenn wir mit Jesus leben, dann dient unser Leben zum Lob seiner Herrlichkeit. Was sagt Jesus in Matthäus Kapitel 5 und dort in Vers 16, glaube ich, ist es? Er sagt: „Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und den preisen euren Vater im Himmel.“ Ein Mensch, der als Kind Gottes lebt, wird Gottes Namen – gefährlichen Menschen um ihn herum werden sagen: Gott muss gut sein. Das ist das, was Gott sich gewünscht hat. Ihr könnt das nachlesen in 5. Mose 4, in den ersten Versen, also Vers 5 folgende, dass Gott sich gewünscht hat, dass, wenn die das Gesetz der Liebe folgen, wenn sie mit ihm zusammenleben, dass die umliegenden Völker sagen werden: Was ist das für ein weises Volk? Was haben sie für weise Gesetze? Was muss das für ein weiser Gott sein, denn solche Gesetze gegeben hat? Was ist das für eine wunderbare Beziehung, die sie zu Gott haben, wo sie ständig Gebetserfahrung machen? Das ist das, was Paulus hier meint, dass wir zum Lob seiner Herrlichkeit dienen, die wir zuvor auf den Christus gehofft haben.

[48:14] Es ist durchaus möglich, dass jeder spezielle Gedankengang auch derjenige ist, dass er zum einen in der Zwölfer von denen spricht, von sich selbst und anderen, die als Juden Christen ja bereits vor der Erscheinung Jesu auf dem Messias gewartet haben, weil das Alte Testament hatten. Und dann in Vers 13 jetzt auch die Heiden Christen mit der Zukunft. Denn das heißt hier: „In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort aus der Wahrheit, das Evangelium, eure Errettung gehört habt, weil es vorher nicht kannten, in ihm seid auch ihr als der gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.“ Also der Punkt scheint zu sein, dass Paulus sagt: Wir als diejenigen, die durch das Alte Testament bereits vorbereitet waren, die das Volk Gottes schon waren und jetzt die Erfüllung erlebt haben, wir haben einen Erbteil. Aber auch ihr, dieses Wort jetzt gehört habt, dass ihr diese Erlösung jetzt verstanden habt, auch ihr habt Teil an diesem Erbe. Auch ihr seid versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.

[49:13] Paulus sagt uns zu Kolosser 1, Vers 23: „Evangelium ist überall gepredigt worden, das Wort der Wahrheit.“ Das ist das, was Jakobus 1, Vers 18 sagt, dass wir dadurch wiedergeboren werden. Und Psalm 119, Vers 43 sagt, dass wir dieses Wort der Wahrheit beständig brauchen. Der Psalm ist: „Bete dort: Nimm das Wort der Wahrheit nicht von meinen Lippen.“ Und Paulus hat Timotheus angewiesen, das Wort der Wahrheit korrekt zu schneiden, also korrekt auszulegen. Was ist das Evangelium? Davon ich entspricht Römer 1, Verse 16 und 17 sagt uns, dass das Evangelium die Kraft Gottes ist, jeden Menschen durch den Glauben erretten zu können. Das Evangelium, so sagt Paulus zu Timotheus in 2. Timotheus 3, 15: „Das lernen wir aus der Heiligen Schrift.“ In Titus 2, Vers 11 wird gesagt, dass es das Gnadenangebot Gottes ist. Das ist dieses Gnadenangebot allen Menschen geht. Und das ist die einzige Hoffnung, die wir haben. Das sagte jederzeit Vers 3. Wenn wir dieses Evangelium ablehnen, gibt es für uns keine Hoffnung. Dieses Evangelium, das vereint die Juden Christen und die Heiden Christen. Es vereint diejenigen, die die Bibel gut kennen, und diejenigen, die gerade erstmal kennenlernen. Es nützt nichts, die Bibel zu kennen, ohne das Evangelium zu haben, ohne den Glauben an Jesus zu haben.

[50:34] Das, was alle waren Kinder Gottes, vereint, ist das Evangelium. Diejenigen, die bereits sich sehr gut auskennen, und diejenigen, die gerade dabei sind, sie erst kennenzulernen. Sie alle sind vereint durch dieses gemeinsame Band, dass sie alle sind und alle die Gnade Gottes brauchen und alle diese Gnade in Anspruch genommen haben und dem Wunsch Gottes entsprochen haben, seine Kinder sein zu wollen.

[50:57] Seine Kinder zu sein. Und sie alle sind mit ihrem. Schauen wir uns kurz dieses interessante Wort „versiegelt“ an. An diesen versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. In Johannes 3, Vers 33 finden wir dasselbe griechische Wort verwendet. Wollen nur ein paar Bibelstellen anschauen, wo es vorkommt. In Johannes 3 und dort Vers 33 steht: „Als Johannes der Täufer zu seinen Jüngern über Jesus spricht: Wer aber sein Zeugnis annimmt, der bestätigt, dass Gott wahrhaftig ist.“ Und dieses Wort bestätigt ist dasselbe Wort „gesiegelt“. Er tut also quasi sein Siegel drauf. Er bestätigt das. Ja, die Idee war sozusagen ein Brief schreibt und jetzt nachweisen möchte, dass es wirklich von einem selbst kommt, tut man sein Siegel drauf. Dann ist es bestätigt, es ist also keine Fälschung. Und im übertragenen Sinne heißt es also: Wer an Jesus glaubt, der bestätigt damit, der sagt: Ja, ich kann bestätigen aus eigener Erfahrung, Gott ist wahr.

[52:01] In ähnlicher Weise finden wir in Johannes 6, Vers 27 das Wort verwendet. Johannes 6, Vers 27: „Wirkt nicht für die Speise, die vergänglich ist.“ Jesus spricht jetzt zu den Menschen, die nach der Speisung der 5000 am nächsten Tag noch mal zu ihm kommen, sondern für die Speise, die bis ins ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird. Denn diesen hat Gott, der Vater, bestätigt. Hier steht: „gesiegelt“. Gott hat seinen Siegel auf Jesus gegeben, bestätigt, dass er derjenige ist, der ewiges Leben gibt.

[52:34] Und noch eine interessante Stelle, die das zeigt, was dieses Wort bedeutet, ist Römer 15, Verse 27 und 28. Paulus spricht davon, wie er Geld bekommen hat von den Gläubigen in Griechenland und es nach Jerusalem bringen will. Das ist bestimmt gewesen. Die Gläubigen in Griechenland haben von der Armut der jüdischen Geschwister gehört, und Paulus hat das Geld genommen und will das jetzt bringen. Und er sagt in Vers 27: „Es hat ihnen gefallen, und sie sind ihnen auch schuldig.“ Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil erhalten haben, so sind sie auch verpflichtet, jenen in den leiblichen zu dienen. „Sobald ich nun das ausgerichtet und ihnen diese Frucht gesichert habe, will ich über euch weiterreisen nach Spanien.“ Also Paulus sagt: Ich habe dieses Geld, es ist schon da, aber es muss jetzt auch tatsächlich zu den Leuten ankommen. Und wenn ich das Geld, das für sie bestimmt ist, tatsächlich in Jerusalem abgegeben habe, dann ist diese Frucht gesichert, dann ist es sozusagen bestätigt, dann ist es versiegelt, gesegelt sozusagen.

[53:34] Und da sind wir hier in einem sehr interessanten Zusammenhang zwischen der Versiegelung und der Sicherheit. Auch das etwas, was jetzt absolut, also das ist da, wo es sein soll. Wir erinnern uns in Offenbarung 7 ab Vers 1, da ist das Siegel Gottes, das Zeichen der Sicherheit inmitten der Endzeit. Und der Name Gottes, der noch Offenbarung 14:1 an der Stirn der Versiegelten steht, ist in Sprüche 18:10 das wurde ja gerechte Sicherheit findet.

[54:12] dass durch den Heiligen Geist die Heidenchristen genauso bestätigte Kinder Gottes sind, wie auch die Juden Christen. Sie tragen das Siegel, sie sind sicher Gottes Kinder. Nicht nur hoffentlich, nicht nur vielleicht, sondern ihre Gotteskindschaft ist bestätigt, sie ist gesichert durch den Heiligen Geist. Epheser 4, Vers 30 sagt das auch interessanterweise recht deutlich. Es heißt: „Betrübt nicht den Heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung.“ Sie tragen das Siegel, aber interessanterweise heißt es, dass man diesen Heiligen Geist auch betrügen kann. Das heißt, die Ausschließung des Heiligen Geistes beweist, dass sie echte Kinder Gottes sind. Sie sind nicht Kinder Gottes zweiten Ranges, sie sind nicht Kinder Gottes auf Bewährung.

[55:04] Die sind nicht Kinder Gottes. Jetzt schauen wir mal, ob das überhaupt ist, aber sie können den Heiligen Geist betrügen. Sie können also ihre Gotteskindschaft auch wieder verlieren. Deswegen ist die Lehre: „Einmal gerettet, immer gerettet“ völlig falsch und biblisch und total abzulehnen. Die Tatsache, dass wir den Heiligen Geist bekommen, bedeutet nicht, dass wir automatisch einmal am Ende gerettet sein werden. Es bedeutet aber, dass wir jetzt, wo wir heute leben, wissen dürfen, dass wir tatsächlich echte, bestätigte Kinder Gottes sind. Und worauf es jetzt ankommt, ist, dass wir jeden Tag dabei bleiben.

[55:42] Wer außerhalb bis ans Ende der wird gerettet werden. In diesem Sinne können wir auch Römer 4 und dort Vers 11 verstehen. Das heißt, es über die Beschneidung bei Abraham. „Ihr empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er schon im unbeschnittenen Zustand hatte, damit ein Vater aller unbeschnittenen Gläubigen sei, damit auch ihnen die Gerechtigkeit angerechnet werde.“ Es war nicht so, dass Abraham Glaube hat und jetzt musst du zu dem Glauben noch was dazu kommen, sondern hatte schon Glauben. Aber dann war sein Glaube schwach geworden.

[56:22] In 1. Mose 15 stellt fest, dass er einen solchen Glauben hatte, dass Gott sagt: „Und er rechnet es ihm zur Gerechtigkeit an.“ Er hatte Glaube, Gerechtigkeit aus dem Glauben. Aber dieser Glaube wurde schwach. Dieser Glaube fiel Abraham viel, als er auf den Vorschlag seiner Frau Sarah hörte und zur Hagar einging. Was jetzt passiert? Abraham, Gott konnte jetzt, hat er einmal geglaubt und deswegen ist auf jeden Fall errettet und obwohl jetzt gesündigt hat, ist er kein Problem. Er hat ja einmal geglaubt. Was Gott wollte, ist, dass dieser Glaube wiederhergestellt wird, dass er bestätigt wird. Es musste nicht auf den Glauben etwas Neues drauf gebaut werden. Es musste nicht eine neue Lehre erfunden werden. Es musste nicht ein zweites Werk in ihm stehen. Es musste der alte Bund erneuert werden. Das geschieht in 1. Mose 17. Das könnt ihr zu Hause nachlesen, wo Gott sagt: „Ich will einen Bund mit dir schließen.“ Und dann sagt er: „Wir haben ja einen Grund, ich stehe im Bund mit dir. Du hast dir schon geglaubt. Wir haben einen Bund geschlossen, und diesen Bund würde ich gerne bekräftigen, ich würde ihn gerne festmachen, ich will ihn aufrichten als einen Bund der Ewigkeit, als einen ewigen Bund.“ Das heißt, ich würde gerne das Ding glauben, den du in 1. Mose 15 gehabt hast, dass der nicht nur ab und zu dein Leben bestimmt, sondern dass er bleibt.

[57:42] Und dass die Versicherung und das die Beschneidung sollte das symbolisieren, dass dieser Glaube neu bestätigt wird, dass er festgemacht wird, dass er dauerhaft bleibt. Das ist, was Gott sich durch den Heiligen Geist wünschen. Was macht der Heilige Geist? Der Heilige Geist bringt die Liebe Gottes in unser Herz, und die Liebe Gottes hat eine ganz entscheidende Eigenschaft: Sie ist beständig. Unsere Liebe, sagt Hosea 4:6, ist wie Morgentau, die vergeht. Aber Gottes Liebe ist beständig. Er sagt in Jeremia 31, Vers 3: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt.“ Wenn wir also das Problem haben – ich denke nicht nur ich, sondern wir alle haben das Problem, dass wir oft in unserem Glauben leben in Konsequenzen, dass wir nicht beständig sind, dass wir Tage haben, indem wir sehr gut mit Gott zusammen leben, und Tage, wo wir ihn aus den Augen verloren haben. Das Problem oder die Lösung dafür ist nicht, dass wir versuchen beständiger zu werden, sondern dass wir den Heiligen Geist in uns wirken lassen. Denn die Liebe Gottes, die er mitbringt, ist beständig. Es ist Gottes beständige Liebe, die auch uns beständig macht. Und es ist der Heilige Geist, der als Finger Gottes, wie die Bibel uns deutlich sagt in Lukas 11:20 und Matthäus 12:28, wenn wir die beiden vergleichen, dass er als Finger Gottes das Gesetz in unser Herz schreibt. Die Beständigkeit des Gesetzes der sozusagen unseren Glauben gesetzmäßig beständig macht, sozusagen, dass wir dabei bleiben.

[59:09] Das war Gottes Wunsch für Abraham. Das ist Gottes Wunsch für die Epheser. Das ist Gottes Wunsch für dich und für mich, dass wir versiegelt sind mit dem Heiligen Geist und versiegelt bleiben.

[59:26] In 2. Timotheus 2, Vers 19 finden wir folgende Aussage: „Aber der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen.“ Und jeder, der den Namen des Christus nennt, wenn sie sich ab von der Ungerechtigkeit, Gott kennt mich. Das ist das Siegel. Und wir haben die Aufgabe und das Vorrecht, von aller Ungerechtigkeit und alle Sünden abzuwenden, weil Gott uns kennt.

[59:55] Und deswegen ist es interessant, wenn wir an den Epheserbrief denken, an die Epheser, dass Paulus hier diese Erfüllung mit dem Heiligen Geist betont als etwas sehr Wichtiges, als eine Versiegelung, weil es ja gerade so war, dass die Epheser zeitweise erstmal nicht wirklich mit der Taufe des Heiligen Geistes wussten, weil Apollos, der erste Arbeiter unter ihnen, der als erstes, also längere Zeit dort gewirkt hat, darüber nicht so viel wusste am Anfang. Und wir haben hier die Geschichte gelesen der Apostelgeschichte 19, als Paulus dann später versucht und er noch einige Jünger findet, die gar nicht wussten, den Heiligen Geist gibt. Und deswegen diese wieder Taufe zu empfangen des Heiligen Geistes zu entscheiden war, weil sie damit das Siegel empfangen haben, echte Kinder Gottes zu sein.

[1:00:42] Ist der Heilige Geist der Verheißung. Ist verheißen in Joel 3, Vers 1. In Lukas 11, Vers 13 wird uns gesagt, dass Gott unser Vater den Heiligen Geist uns lieber gibt als irdische Väter und Mütter ihren Kindern gute Gaben. In Lukas 24, Vers 29 sagt Jesus, dass der Heilige Geist die Verheißung des Vaters, so auch in der Apostelgeschichte. Und interessanterweise sagt Johannes 14, Verse 16 und 17, dass die Welt den Heiligen Geist nicht empfangen kann.

[1:01:09] Das Leben vielleicht ganz kurz, weil das so bedeutsam ist. In Johannes 14, Verse 16 und 17 heißt es: „Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht oder kennt ihn nicht. Ihr erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“ Das heißt, wenn die Welt den Heiligen Geist nicht empfangen kann, was ist dann die Schlussfolgerung? Wenn ein Mensch vom Heiligen Geist erfüllt ist, wenn er den Heiligen Geist empfangen hat als Siegel, das bestätigt, dass er nicht mehr zur Welt gehört. Es bestätigt, dass er nicht mehr Teil der Welt ist, sondern Teil des Volkes Gottes, Teil des Reiches Gottes, dass er zu Gott gehört. Ein Mensch kann nicht den Heiligen Geist haben und gleichzeitig die Welt sein. Die Welt kann ihn nicht empfangen.

[1:02:00] Erfüllt sein mit dem Heiligen Geist ist eine Bestätigung: Du bist ein Kind Gottes.

[1:02:09] Verstehst du jetzt, warum Jesus so gerne mit dem Heiligen Geist gesprochen hat? Verstehst du jetzt, warum wir so dringend jeden Tag darum beten sollen, dass wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, dass wir wissen, wir sind Kinder Gottes.

[1:02:27] Seine Erkenntnis für mich auch ganz besonders ist und wichtig. Und wo ich neu darüber nachdenken möchte, der Heilige Geist zeigt uns, diese Kinder Gottes sind.

[1:02:45] Und deswegen sagt uns Galater 3, Vers 14, dass wir durch den Heiligen Geist zu Kindern Abrahams werden, mit Erben der Verheißung. Zum Schluss der 1, Vers 14, über den Heiligen Geist, mit dem wir versiegelt worden sind, mit dem Heiligen Geist der Verheißung, heißt es hier Vers 14: „der das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums zum Lob seiner Herrlichkeit.“ Das Wort „Unterpfand“ ist nichts anderes als eine Anzahlung. Was hier gesagt ist: Gott hat uns versprochen, alles zu schenken. Römer 8 sagt ja, dass er seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, die wird er uns nicht auch alles schenken. Aber wir bekommen nicht alles jetzt sofort, obwohl wir viel schon auf diese Erde bekommen, auch in materiellen Dingen, wenn wir Gott treu sind, immer wieder in verschiedenen Aspekten. Aber wir bekommen eine Anzahlung, die uns deutlich macht, die uns versichert: Wenn du treu bleibst, wirst du alles bekommen. Diese Anzahlung ist der Heilige Geist.

[1:03:37] Der erfüllt sein, wenn wir im Heiligen Geist ist der buchstäbliche Vorgeschmack auf den Himmel. An anderer Stelle, den Römer 8 und dort Vers 23, wird der Heilige Geist auch die Erstlingsgabe genannt.

[1:03:53] genannt in Römer 8 Vers 23. Und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten, seufzen. Ist das so eine Stellung, die Erlösung unseres Leibes? Die Erstlingsgabe ist das, was zuerst präsentiert wird, wenn man eine Erntezeit hat. Dann ist es die Erstlingsgabe, die als allererstes in den Tempel gebracht worden sind. Später kam dann, wurde die ganze Ernte eingebracht. In diesem Sinne ist der Heilige Geist das Erste, was Gott uns schenkt, die Erstlingsgabe. Aber es erwartet noch viel mehr, z.B. die Verwandlung und Verherrlichung unseres Körpers, das ewige Anwachsen unserer intellektuellen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, das Erkunden des gesamten Universums, die Zeit in alle Ewigkeit, die wir mit Jesus verbringen dürfen. Dinge, die wir uns nicht vorstellen können, die himmlische Musik der himmlischen Chöre. All das wird Gott schenken und noch viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel mehr. Die Anzahlung, der Heilige Geist in unserem Leben. Könnte es sein, dass wir zu wenig uns Gedanken machen den Heiligen Geist und dass die vielfach auch in unseren Reihen anzutreffende Frage: "Bin ich ein Kind Gottes oder nicht?" eigentlich ein Symptom ist für das nicht erfüllt sein mit dem Heiligen Geist.

[1:05:20] Ein Mensch, der mit dem Heiligen Geist erfüllt ist, hat das Siegel: "Ich bin ein Kind Gottes." Was ist diese Erlösung des Eigentums? Damit enden wir jetzt. Das spielt auf Bilder im Alten Testament an. Im Hebräer kam sogar ein Jubeljahr, kam alle 50 Jahre der ursprüngliche Besitz wieder an den ursprünglichen Eigentümer zurück. Und so wird nach den tausend Jahren diese Erde an ihren ursprünglichen Eigentümer und Schöpfer wieder, wird es ihm gehören, nämlich Jesus Christus, der sie geschaffen hat.

[1:05:59] Ein anderes Bild, das von dieser Erlösung des Eigentums spricht, ist das Bild von Jeremia 32, wo Jeremia inmitten der babylonischen Belagerungen ein Stück Land kauft und eine Kaufurkunde siegelt. In Jeremia 32, 10. Und wenn ihr euch für die Details dafür interessiert, dann könnt ihr gerne bei den Aufnahmen des Josua Camps, Zeitzwei 2023, den ersten Vortrag von Daniel Fehl anschauen, oder diese ganze Geschichte im Hinblick auch auf Offenbarung 5 sehr gut erklärt. Und diese Urkunde, die garantiert dem Jeremia oder seinen Nachkommen, dass dieses Land ihm gehört, auch wenn er es jetzt nicht in Anspruch nehmen kann. Aber es kam der Zeitpunkt nach dem Ende der 70-jährigen Gefangenschaft in Babylon, wo wahrscheinlich dann ein Nachfahre von Jeremia dieses Land in Anspruch nehmen konnte. Er konnte das erlösen, auslösen, sozusagen. Er konnte es jetzt für sich nehmen. Es war ja schon sein Eigentum. Jetzt kommt er erst rechtmäßig in Besitz. Es kommt der Zeitpunkt, wo Jesus diese Erde, die er am Kreuz von Golgatha gekauft hat, auch tatsächlich in Besitz nehmen wird, und zwar nach den 1000 Jahren.

[1:07:18] Beenden wir in Epheser Kapitel 1 und dort Vers 14: "der das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums zum Lob seiner Herrlichkeit." Und wieder haben wir dieses Lob seiner Herrlichkeit, immer wieder. Wir haben es in Vers 6 gehabt, wir müssen Vers 12 gehabt. Dieser ganze riesige, absolute, sein großer Gedankengang, der sagt: Gott sei gelobt! Gott sei gelobt für Erlösung! Gott sei er lob dafür, dass er von Anfang an das geplant hat, dass er nicht überrascht worden ist, dass er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, dass wir seine Kinder sein dürfen, dass wir seine Miterben sein dürfen, dass er uns mit Gnade überströmt, das sonst Gnade hat, dass er Jesus erhöht, dass Jesus König wird von allem, und dass er Freude daran hat, wenn wir los sind. Gott sei gelobt! Wir können an dieser Stelle nichts weiter tun, als mit einzustimmen in das Lob Gottes. Ist er nicht viel besser, als wenn man denkt? Ist er nicht viel besser als das, was uns andere erzählen? Lasst uns Gott persönlich kennen, denn lasst uns ihm danke sagen, damit unsere Herzen sich nicht verfinstern, und lasst uns ihn loben und preisen, damit auch andere von seiner Herrlichkeit erfahren. Aber noch gemeinsam beten.

[1:08:28] Lieber Vater im Himmel, hab Dank von ganzem Herzen für die Schönheit und die Kraft deines Wortes. Dann danke, dass du heute direkt persönlich zu mir und zu uns allen gesprochen hast. Danke, dass du uns gezeigt hast, dass wenn wir sehen dürfen, dass dein Heiliger Geist uns erfüllt, dass wir echte Kinder Gottes sind und dass du dir nichts sehnlichst wünscht, als dass du unser Vater sein darfst. Er vergib uns, vergib uns, dass wir dir zu wenig zugetraut haben, zu wenig dir vertraut haben. Herr, halte du uns ganz fest bei dir, dass wir, je mehr wir dich betrachten und sehen, immer mehr von dem himmlischen Lobgesang unserem Herzen auch mit aufnehmen, dass du König der Könige und Herr der Herren bist und dein ganzes Leben gegeben und danken dir, dass du uns jetzt schon eine Anzahlung des Himmels uns gegeben hast, nämlich den Heiligen Geist. Danke dafür. Im Namen Jesu. Amen.

[1:09:48] Nächste Woche werden wir dann uns weiter beschäftigen mit weiteren Versen hier aus Epheser 1. Wünschen euch bis dahin viel Freude und Gottes Segen beim Studium, nicht nur des Epheserbriefes, sondern seines Wortes allgemein. Bis dahin Gottes Segen euch alle.


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