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Dieses Video aus der Serie „Gottes Liebe und Gerechtigkeit“ behandelt das komplexe Zusammenspiel von freiem Willen, göttlicher Liebe und Vorsehung. Sprecher Daniel Moser beleuchtet anhand biblischer Texte, wie Gott als souveräner Herrscher die menschliche Freiheit respektiert und sich danach sehnt, dass wir seine liebevolle Führung wählen. Er warnt vor den Konsequenzen der Ablehnung und ermutigt, den schmalen Weg der Nachfolge Jesu zu gehen. Abschließend wird Gott als „Pantokrator“, der Allmächtige, vorgestellt, dessen Macht untrennbar mit seiner Gnade und Treue verbunden ist.


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Serie: Christ Study Hour 2025 Q1: Gottes Liebe und Gerechtigkeit

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Transkript

[0:35] Hallo und ein herzliches Willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr wieder dabei seid zu unserer achten Folge der CSH-Serie "Gottes Liebe und Gerechtigkeit". Wir haben bereits sieben Themen über Gottes wunderbaren Charakter gehört und heute wollen wir uns mit dem achten Thema auf das Bibelgespräch am 22. Februar vorbereiten. Dabei geht es um das spannende Thema "Freier Wille, Liebe und göttliche Vorsehung". Lasst uns gemeinsam lesen, hören und bewahren, was in Gottes Wort darüber geschrieben steht, denn die Zeit ist nahe. Diese Themen berühren zentrale Fragen unseres Glaubens: Wie verhalten sich Gottes Macht und Vorsehung zu unserer menschlichen Freiheit? Welche Rolle spielt die Liebe in diesem Spannungsfeld? Die folgenden Abschnitte beleuchten diese Fragen anhand von biblischen Texten. Doch bevor wir das tun, wollen wir Gott einladen, dass er uns seinen Heiligen Geist schenkt, uns erfüllt und uns in aller Wahrheit leitet.

[1:51] Wir wollen nun gemeinsam beten. Lieber himmlischer Vater, allmächtiger Gott, wir loben und preisen dich und danken dir von ganzem Herzen, dass du es wieder möglich machst, Herr, dein Wort zu studieren. Wir möchten dich jetzt besonders bitten, dass du hier heute bei uns bist, dass du uns deinen Geist schenkst, so wie du es verheißen hast, den Geist der Wahrheit, der uns leitet, dass du bei uns bist und uns erfüllst, dass, wenn wir nach diesem Studium fertig sind, erfüllt sind mit dir und hinausgehen zu den Menschen und deinen Charakter, Herr, widerspiegeln und diesen Menschen die frohe Botschaft zu bringen, dass es einen liebenden Gott gibt, der möchte, dass alle gerettet werden. So sei du nun da, lege dein Wort in meinen Mund, führe, leite du mich, lass mich als Werkzeug dir dienen, Herr, und wir loben und preisen dich in Jesu Namen. Amen.

[2:48] Gott wird in der Bibel als souveräner Herrscher dargestellt, der die Welt regiert und gleichzeitig die Freiheit seiner Geschöpfe respektiert. Es ist interessant: Ein regierender Gott, der die ganze Welt, das ganze Universum regiert, und trotzdem hat er den Menschen einen freien Willen gegeben. Ein Regierungschef, der nicht nur Befehle austeilt, der nicht nur sagt, was wir machen sollen, der uns nicht irgendwie knechtet, der nicht nach seinen eigenen Interessen handelt, sondern ein Regierungschef, der dich und mich frei entscheiden lässt, ob wir ihm dienen möchten, ob wir sein Geschenk annehmen möchten oder nicht. So einen Chef, so einen Regierungschef, so einen Herrscher wünscht sich heutzutage jeder, wenn wir hinausschauen in die Welt, wo es doch überall Krieg, Chaos, Habgier, Tod und Sünde gibt. So einen Regierungschef, so einen Herrscher wünschen wir und sehnen wir uns danach. Wie schön ist es, diesen Herrscher in Jesus Christus zu finden! Wie schön ist es zu wissen, dass die Bibel Antworten gibt auf diese Fragen, die wir haben, und uns wirklich erfüllt mit diesem Frieden, der ein Herrscher bringen soll.

[4:04] Wir schauen oft auf menschliche Regierungen und merken, so sind wir nicht zufrieden. In Deutschland sind die Menschen immer unzufriedener mit der Politik, in Österreich oder auch in der ganzen Welt. Sei es jetzt der Krieg zwischen Ukraine und Russland oder auch der Krieg im Nahen Osten zwischen Israel und Palästina. Überall versucht man, die Herrschaft zu übernehmen, und danach ist doch nicht Frieden. Doch in der Bibel ist es anders. In der Bibel gibt es einen Herrscher, einen liebenden Gott, der es mit jedem gut meint. Und die Frage ist – und die Frage stellt er dir auch heute: Möchtest du diesem Herrscher dienen?

[4:43] Wir möchten zunächst einmal einen Text in der Bibel lesen. Schlagt mit mir auf, wenn ihr eine Bibel dabei habt – das ist immer gut, selbst zu lesen und zu prüfen. Schlagt mit mir auf Psalm 81, die Verse 12 bis 15. Dort schreibt der Psalmist folgendes: "Aber mein Volk hat meiner Stimme nicht gehorcht, und Israel war mir nicht zu Willen. Da gab ich sie dahin in die volle Verstocktheit ihres Herzens, dass sie wandelten nach ihrem eigenen Rat. O, doch mein Volk mir gehorsam wäre und Israel in meinen Wegen wandelte! Wie bald wollte ich ihre Feinde demütigen und meine Hand wenden gegen ihre Widersacher."

[5:26] Hier ist ganz schön ausgedrückt, was Gott hier durch den Psalmisten sagt: "Mein Volk war meiner Stimme nicht gehorsam", und wie gerne doch möchte ich, dass sie hören würden! Gehorsam kommt von Hören. Mit den Ohren hört man heutzutage eigentlich, dass man wirklich auf Gottes Stimme hört, ihm vertraut. Doch sie sind dahingegangen in ihrer Verstocktheit. Ich habe mal nachgeschaut, was das hebräische Wort Verstocktheit bedeutet. Das Wort heißt *Scherirut*. Ich hoffe, ich spreche es richtig aus. Wenn nicht, darf man mich gerne korrigieren und mir sagen, wie man es richtig spricht. Es bedeutet eigensinnig, hartnäckig oder Starrsinn. Im biblischen Kontext oft mit einer rebellischen, unnachgiebigen Haltung gegenüber Gott verbunden. Das Wort kommt mehrfach im Alten Testament vor, zum Beispiel auch im 5. Mose 29,1. Wer mag, darf das gerne nachlesen, wo es sich auf jemand bezieht, der stur seinen eigenen Weg geht und Gottes Gebote ignoriert.

[6:30] So eine Verstocktheit hatte dieses Volk damals gehabt. Im Psalm 81, Vers 13 bedeutet es also, dass Gott das Volk Israel seinen eigenen, eigensinnigen, verstockten Herzen überließ, weil es nicht auf ihn hören wollte. Hier sieht man wieder den freien Willen, den Gott seinem Volk gegeben hat. Gott respektiert die Entscheidung der Menschen, auch wenn sie ihn verlassen, auch wenn er es, muss man auch sagen, unter Tränen tut, obwohl er es nicht möchte. Doch er respektiert jeden Willen, auch den Willen, wenn es sich gegen ihn entscheidet. Dennoch zeigt dieser Text, wie sehr Gott sich danach sehnt, dass wir auf seine Stimme hören und die Segnungen seiner Wege erfahren. Wahre Freiheit bedeutet nicht Unabhängigkeit von Gott, sondern die Wahl, sich bewusst für seine liebevolle Führung zu entscheiden.

[7:26] Wie oft sieht Gott dich in deinem Leben, und du merkst es nicht einmal? Wie oft spricht vielleicht Gott auch zu dir, zu uns, und wir hören es nicht? Hab ein Ohr auf Gottes Wort, und wenn er dich zieht, so lass dich ziehen, und du wirst den Segen sehen. Gottes Gnade steht auch immer bereit, aber er zwingt uns nicht, sie anzunehmen.

[7:50] Im Propheten Jesaja, Kapitel 30, dort die Verse 15 und 18, da heißt es: "Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Durch Umkehr und Ruhe könnt ihr gerettet werden. Im Stillsein und im Vertrauen liegt eure Stärke. Aber ihr habt nicht gewollt." Hört sich so ähnlich an. Bis dahin hört sich so ähnlich an wie bei 2. Mose 14, Vers 14, wo Gott sagt: "Ich will für euch streiten, und ihr sollt still sein." Je nach Übersetzung heißt es auch: "Ich will für euch kämpfen, und ihr sollt still sein, ihr sollt ruhig sein." Aber ihr habt nicht gewollt.

[8:30] Vers 18 heißt es dann weiter: "Darum wartet der Herr, damit er euch begnadigen kann, und darum ist er hocherhaben, damit er sich über euch erbarmen kann. Denn der Herr ist ein Gott des Rechts. Wohl allen, die auf ihn harren!" Ein anderes Wort für harren – für den einen ist es ein unbekanntes Wort – kann man auch "ihm vertrauen" sagen. Wohl alle, die auf den Herrn vertrauen! Im Stillsein, im Ruhesein, da liegt unsere Stärke. Warum? Weil wir da Gott hören und auf ihn hören, und durch ihn bekommen wir die Stärke. Durch ihn können wir den Sieg erlangen, wenn er für uns kämpfen darf.

[9:13] Gottes Geduld und auch seine Bereitschaft zu vergeben übersteigt unsere Vorstellungskraft. Auch wenn wir uns von ihm abwenden, bleibt er dennoch treu. Welch ein wunderbares Bild ist das! Auch wenn du dich von Gott abwendest, bleibt er dennoch treu. Ich möchte es kurz in einem Beispiel zeigen: In einer Beziehung, in einer Ehe: Wenn der Mann sich von der Frau abwendet oder auch umgekehrt, bleibt der Partner dann treu? Er sagt nicht: "Nein, weil du mir das angetan hast, deswegen mache ich dasselbe. Weil du Ehebruch begangen hast, tue ich jetzt auch Ehebruch begehen. Weil du hast mir diesen Schaden angetan, deswegen werde ich dir jetzt heimzahlen." Nein, Gott bleibt seinem Wort treu. Er kann sich selbst nicht untreu werden. Was für einen wunderbaren Vater haben wir da im Himmel! Was für einen Herrscher haben wir da, der treu bleibt, der zu seinem, wenn ich so sagen darf, zu seinem Wahlprogramm steht und es ausführt, weil dieses Wahlprogramm das Beste ist. Ich möchte es nicht zu sehr politisch werden lassen, aber ich möchte euch einen Gedanken mitgeben, darüber nachzudenken, sich vielleicht mal für Gottes Regierungsschaft vollkommen zu entscheiden. Nicht nur mit halber Hand, nicht nur mit zwei Fingern, sondern mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele.

[10:32] Gott wartet auf uns, um uns seine Gnade zu schenken, nicht weil er es muss, sondern weil er uns liebt. Warum zögern wir oft, in seine Ruhe einzutreten? Vielleicht zögerst auch du gerade heute, in seine Liebe einzutreten. Dann möchte ich dich ermutigen: Geh diesen Schritt, und du wirst ihn zu schätzen wissen.

[10:56] Wer Gottes Stimme ignoriert, muss die Konsequenzen tragen. Im Propheten Jesaja, Kapitel 66, Vers 4, da lesen wir folgendes: "Darum will auch ich erwählen, was sie quält, und über sie bringen, wovor ihnen graut. Denn als ich rief, gab mir niemand Antwort; als ich redete, wollten sie nicht hören, sondern taten, was böse in meinen Augen ist, und erwählten, was mir nicht gefiel."

[11:34] Hier sagt Gott ganz klar – es heißt jetzt nicht: "Okay, ihr wollt mich nicht haben, deswegen bestrafe ich euch." Nein, Gott zieht sich hier wirklich einfach zurück. Er sagt: "Wenn ihr nicht wollt, werde ich euch gehen lassen, aber die Konsequenzen, was dann passiert, müsst ihr auf euch selbst tragen. Ich kann euch nicht beschützen, denn ihr wollt meinen Schutz nicht haben." Gott lässt die Konsequenzen menschlicher Ablehnung zu, aber sein Herz ist voller Mitleid. Diese Verse zeigen, dass das Ignorieren von Gottes Stimme nicht ohne Folgen bleibt. Wenn wir Gottes Ruf ablehnen, verpassen wir nicht nur Segen, sondern setzen uns auch noch selbst ins Chaos aus. Hörst du, wenn Gott zu dir spricht in diesem Chaos, das die Welt gerade...

[12:25] ...mag auch sein, dass der Weg – vielleicht wirst du jetzt denken: "Okay, was redet dieser Junge da?" – dass der Weg zu Gott nicht immer der leichteste ist, aber er ist der einzige, der zum Leben führt. In Lukas 13, Vers 24, da sagt Jesus folgende Worte: "Ringt danach, durch die enge Pforte hineinzugehen; denn viele, sage ich euch, werden hineinzugehen suchen und es nicht können." Es hört sich fast wie zum Widerspruch an: Ringt danach, hineinzugehen, aber viele versuchen es und können es irgendwie nicht. Warum? Es ist eine enge Pforte. Es ist der... ja, Jesus macht hier den Unterschied zwischen dem schmalen und breiten Weg. Der breite Weg ist breit, wo alle durchgehen. Er ist bequem, man läuft hindurch. Es ist klar, man möchte sich nicht abmühen, man möchte alles geschenkt bekommen, man möchte es so leicht wie möglich im Leben haben. Man möchte stolz bleiben, man möchte ja nur an sich denken, sage ich mal. Doch der enge Weg ist der, an dem man sich demütigen muss, den man erkennen muss, dass es einen Gott gibt, der über alles herrscht, und den man erkennen muss, dass man nicht selbst Gott ist, sondern dass es einen im Himmel gibt, der wirklich der wahre und einzige Gott ist. Er ist eng und schmal, auch vielleicht mit Hindernissen, wenn man da durchgehen muss, durchkrapseln muss, vielleicht muss man sich auch ducken, vielleicht muss man auch hindurchrobben, sage ich mal, und vielleicht muss man auch das ein oder andere Gepäck, was man dabei hat, was auf dem Rücken ist, dieser große Rucksack, muss man vielleicht auch da lassen, wenn man vielleicht auch daran hängt, muss man es doch zurücklassen. Diesen schmalen Weg gehen nur wenige. Sie haben keine Ausdauer, und sie wollen ihn vielleicht auch gar nicht gehen, weil sie sich vielleicht nicht anstrengen wollen. Der Weg zu Gott erfordert bewusste Entscheidung und Hingabe. Die enge Pforte symbolisiert die Nachfolge Jesu Christi, und sie ist weder bequem noch selbstverständlich.

[14:29] Ein Text dazu, dass es nicht selbstverständlich ist, kennen wir in Matthäus 24, Vers 9. Möchte ich kurz vorlesen. Da sagt Jesus – es geht um die Endzeit: "Dann wird man euch der Trübsal preisgeben und euch töten, und ihr werdet gehasst sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen." Meine Frage an dich ist: Hörst du so was gerne? Wenn du hörst: "Du bist der... ja, du kannst dem Herrscher des Universums ein Kind sein", dann auf einmal diese Aussage: "Wenn du das Kind bist, dann wirst du gehasst werden hier in dieser Welt, dann wirst du gemieden werden, dann wirst du verfolgt werden, dann wirst du auch unter anderem gefoltert und getötet werden." Das ist ein Teil des schmalen Wegs, den viele dann doch nicht gehen möchten, weil sie davor zurückschrecken, weil sie den Blick verlieren, weil sie lieber auf dies, auf das Irdische schauen, anstatt auf den zu schauen, der am Kreuz für uns auf Golgatha gestorben ist. Statt sie auf ihn schauen würden, so wie es einst Petrus tat, als er vom Boot ausstieg. Er sah die Wellen. Was ist passiert? Er ist untergetaucht, er ist... er ist sofort ertrunken, also fast beinahe ertrunken, tut mir leid. Doch dann hat er sofort nach Jesus gerufen: "Meister, hilf mir!" Jesus hat ihm geholfen, hat ihn aus dem Wasser herausgezogen. Aber solange er den Blick auf Christus gerichtet hatte, konnte er sogar auf diesem Wasser gehen. Er hatte keine Angst. Erst als er seinen Blick abwendete und auf die Wellen schaute, versank er. Ein Gedanke, mal darüber nachzudenken, auf was du jeden Tag schaust. Schaust du auf Christus oder schaust du auf die Welt? Schaust du auf die Nachrichten, die in dieser Welt immer wieder, ja, sich wiederholen, wo es eigentlich nichts Neues unter der Sonne gibt? Schaust du auf das, was jeden Tag passiert, lässt du dich davon beeinflussen, oder senkst du deinen Kopf und schaust du vielleicht in das Buch, das uns gegeben worden ist, die Bibel, und schaust da hinein und hörst von diesem wunderbaren Erlöser, der alles für uns gegeben hat, damit wir leben dürfen durch seinen Tod?

[16:37] Kommen wir nun zum nächsten Punkt: Pantokrator. Ich hoffe, ich spreche es richtig aus. Heißt übersetzt "der Allmächtige". Der Begriff Pantokrator beschreibt Gott als den Allmächtigen. Die Bibel betont seine grenzenlose Macht und Weisheit. Das Wort erscheint in der Septuaginta, also in der griechischen Alten Testament, rund 120 Mal. Im griechischen Hiob-Buch dient das Wort regelmäßig als Übersetzung für die Gottesbezeichnung Schaddai, also im Hebräischen Schaddai. Zum Beispiel Hiob 11,7 heißt das: "Kannst du die Tiefe Gottes ergründen oder zur Vollkommenheit des Allmächtigen gelangen?" Allmächtiger, also Schaddai, gelangen. Im griechischen Jeremia dagegen steht das Wort regelmäßig für Jahwe, also Kyrios, zugeschriebene Beiwort Zebaot, was man ja kennt in manchen deutschen Bibelstellen, wie zum Beispiel der Luther hat es auch drin, statt "Herr" steht "Zebaot" geschrieben. Steht zum Beispiel in Amos 4,13, da heißt es: "Denn siehe, der die Berge bildet und den Wind schafft und den Menschen wissen lässt, was seine Gedanken sind, der das Morgenrot und das Dunkle macht und ein Herr schreitet über die Höhen der Erde – Herr, Gott der Heerscharen ist sein Name." Hier haben wir das Wort Heerscharen, also Zebaot, geschrieben. "Herr, Gott der Heerscharen ist sein Name." Dieses wird in anderen Büchern und in jüngeren griechischen Übersetzungen auch in den Transkriptionen wiedergegeben, wie zum Beispiel auch jetzt Jesaja 6, Vers 3. Dann lese ich auch noch ganz kurz vor. Jesaja 6,3, da heißt es: "Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen! Die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit." Auch im Neuen Testament kommt die Bezeichnung einmal im 2. Korintherbrief 6,18, sowie auch in der Offenbarung. Da kommt sie sogar neunmal vor: Offenbarung 1,8; 4,8; 11,17; 15,3; 16,7; 16,14; 19,6 und 21,22.

[18:59] Wir möchten uns jetzt mal in Offenbarung, wenn wir gerade davon sind, auch mal einen Text anschauen, und zwar Kapitel 11, dort die Verse 16 und 17. Da heißt es: "Und die Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an und sprachen: 'Wir danken dir, oh Herr, Gott, du Allmächtiger, der du bist und der du warst und der du kommst, dass du deine große Macht an dich genommen und die Königsherrschaft angetreten hast.'" Was für ein wunderbares Bild! 24 Älteste knien nieder auf ihr Angesicht und beten den an, der ist, der war und der da kommen wird, der allmächtig ist, der gegenwärtig ist, der auch allwissend ist. Der wird angebetet, weil er wirklich alles weiß und am Ende den Sieg erringen wird. Hier sieht man nicht nur irgendeinen Gott, der ein paar gute Taten vollbracht hat, den man besänftigen muss, der aus Stein gebaut wurde und man hofft, dass dieser Gott, der weder sehen noch hören kann, dennoch sieht und hört, wenn man vor ihm niederfällt. Was man hier sieht, sind nicht irgendwelche Floskeln, die zu einem Ritual gesprochen werden, sondern einem lebendigen Gott, dessen Herrschaft nicht nur gegenwärtig ist, sondern die gesamte Geschichte umspannt. Er ist ewig und allmächtig. Sein Sieg ist sicher und unausweichlich. Was für ein wunderbares Gottesbild ist das! Was für ein Gott haben wir da, ihr Lieben! Was für ein Gott im Himmel wartet auf dich und mich, auf dass du dann nur Ja sagst zu ihm!

[20:51] Gottes Macht bedeutet Trost, weil sie niemals von seiner Liebe getrennt ist. Vertraust du? Vertraust du auf seine souveräne Führung, oder zweifelst du noch? Ich möchte dich ermutigen: Wage diesen Schritt, du wirst nicht enttäuscht werden. Lasst uns einen weiteren Text in Jeremia anschauen, Jeremia 32, dort die Verse 17 und 20. Da heißt es: "Ach, Herr, Herr, siehe, du hast den Himmel und die Erde gemacht mit deiner großen Kraft und mit deinem ausgestreckten Arm. Ist dir unmöglich? Du erweist Gnade vielen Tausenden und vertilgst die Missetat der Väter in den Schoß ihrer Kinder nach ihnen. Du großer und starker Gott, dessen Name Herr der Heerscharen ist. Groß an Rat und mächtig an Tat, dessen Augen über allen Wegen der Menschenkinder offen steht, um jedem Einzelnen zu geben nach seinen Wegen und gemäß der Frucht seiner Taten. Du hast Zeichen und Wunder getan im Land Ägypten, die bis zu diesem Tag bekannt sind, und auch an Israel und an anderen Menschen, und du hast dir einen Namen gemacht, wie es heute der Fall ist."

[22:11] Auch die Schöpfung selbst zeugt von Gottes Allmacht und seiner unendlichen Weisheit. Was Gott beginnt, führt er auch zu Ende. Er ist der Anfang und Vollender. Vielleicht denkst du jetzt: "Gott hat in meinem Leben etwas begonnen, doch ich bin jetzt auf Abwegen gegangen. Wie kann ich zurückkommen? Wird Gott es wirklich zu Ende führen?" Vielleicht hast du Dinge in deinem Leben gemacht, wo du gerade nicht drüber glücklich bist, was dich sehr, ja, traurig gemacht hat, sehr vielleicht auch depressiv gemacht hat, und du darüber nachdenkst, ob Gott wirklich das zu Ende führt, was du in deinem Leben getan hast, sei es noch so schlecht. Da kann ich dir nur sagen: Lege deine Sorgen auf ihn, denn er sorgt für dich. Bitte um Vergebung, so wird dir vergeben werden, so wie auch Petrus um Vergebung gebeten hat, und er es bekommen hat. Geh zu ihm hin, und er wird dir schon automatisch...

[23:06] hin, und er wird dir schon automatisch seine Hand reichen und sagen: „Ja, ich helfe dir auf. Ich bringe es zu Ende, was ich angefangen habe, denn ich bin treu. Verlass dich auf mich. Verlasst euch auf den Herrn von ganzem Herzen und nicht auf euren Verstand, sondern gedenke an ihn in all deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“ So steht's in Sprüche geschrieben.

[23:31] Wenn Gott wirklich Himmel und Erde geschaffen hat, wovon ich persönlich überzeugt bin, warum zweifeln wir an seiner Fähigkeit, in unserem Leben zu wirken?

[23:55] Wirst du ihm deine Herausforderung übergeben? Was uns unmöglich erscheint, ist für Gott möglich. In Lukas 1,37 sagt Jesus: „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Da, wo der Mensch machtlos ist und nicht mehr weiter weiß, da, wo es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt und man sich geschlagen geben muss, weil es unmöglich ist, da ist es für Gott immer noch möglich, denn seine Möglichkeiten sind unbegrenzt. Selbst scheinbar unlösbare Situationen, wo wir denken, es geht nicht weiter, wenn wir vor einem Roten Meer stehen und denken: Hinter uns ist der Feind, ich kann nicht mehr, ich werde hier heute sterben, und vor mir ist das Meer, links und rechts sind die Berge, es gibt hier keinen Ausweg mehr.

[24:49] Selbst wenn wir da davor stehen, hat Gott immer noch einen Plan. Er zerteilt das Meer, und du kannst trockenen Fußes hindurchgehen, und er macht sogar, dass du den Feind, der dich verfolgt und dich vielleicht auch jahrelang gequält hat, ihn wird er endgültig vernichten, und du wirst ihn nie wiedersehen. Das Einzige, was du und ich dazu brauchen, ist Glaube.

[25:16] Haben wir diesen Glauben, dass egal wie schlecht es für uns scheint? Vielleicht bist du gerade in einer Situation, wo du kein Geld hast, weil du arbeitslos bist und du findest auch gerade keine Arbeit so schnell, weil viele nicht einstellen, weil sie selbst Angst haben um ihre Existenz. Vielleicht überlegst du, wie kann ich die Miete bezahlen? Wie kann ich meiner Familie als Mann sie ernähren? Wie kann ich meiner Frau, meinen Kindern etwas Gutes geben, ihnen schenken? Vielleicht bist du gerade in dieser Situation und du weißt einfach nicht mehr weiter, und du hast vielleicht schon zwei Monatsmieten an deinem Hals stecken, sage ich mal so, dass das Schlucken dir schwerfällt, weil du einfach nicht mehr weiter weißt.

[26:03] Ja, auch so einen Gott gibt es, der so eine Situation lösen kann, der das alles fertigmachen kann, und du am Ende nur noch sagen kannst: „Würdig bist du, Herr, zu nehmen Preis, Lob, Dank und Ehre, denn du hast alle Dinge erschaffen!“ Und du kannst dich nur darüber glücklich schätzen, dass du so einen Gott an deiner Seite hast. Ja, so einen Gott gibt es, er lebt heute noch und er lebt in Ewigkeit. Gott ist nicht tot, Gott lebt, auch wenn es die Menschen heute nicht glauben können, aber Gott ist immer da.

[26:39] Glaube ist der Schlüssel, um Gottes unbegrenzte Macht in deinem Leben zu erfahren. Wo brauchst du heute sein Eingreifen? Sag es Gott, und er wird eingreifen, vielleicht nicht so, wie du es dir vorgestellt hast, aber er wird in deinem Leben ein Wunder vollbringen, an das du nie gedacht hättest.

[27:07] Einen ähnlichen Text finden wir in Matthäus 19,26, wo es heißt: „Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist dies unmöglich, aber bei Gott sind alle Dinge möglich.“ Im Kontext geht es um den reichen Jüngling, der fragt: „Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu haben?“ Dann sagt Jesus, zählt die zweite Gesetzestafel auf: „Du sollst nicht töten, sollst nicht Ehe brechen“ und so weiter. Dann sagt der Jüngling: „Das habe ich mich alles gehalten, was fehlt mir noch?“

[27:40] Er sagt: „Jesus, geh hin, verkauf alles, was du hast, und schenk es den Armen.“ Wir kennen die Geschichte, wie es ausging: Der reiche Jüngling hat nicht gesagt: „Ja, Meister, das werde ich noch tun, und dann folge ich dir nach.“ Nein, er war traurig, er ging traurig weg. Warum? Er hatte viele Güter, sagt die Schrift. Was war sein Problem? Wenn man diese Gesetzestafel, die Zehn Gebote, mal anschaut, war nicht die zweite Hälfte sein Problem, die Liebe zum Nächsten. Damit hat er kein Problem gehabt, hat er selber gesagt. Das Problem war die erste Tafel, und zwar schon das erste Gebot. Er hat Geld zu seinem Gott gemacht, zu seinem Mammon. Und das erste Gebot heißt: „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ Einzig und allein gehört Gott die Ehre. Er sollte die Nummer eins in deinem Leben sein. Dies war es bei dem reichen Jüngling leider nicht. Er ging traurig weg.

[28:40] Die Liebe zu Gott hat gefehlt. Die Frage, die ich mir stelle, die ich auch dir stelle: Fehlt auch manchmal die Liebe zu Gott bei dir oder bei mir? Lass los von allen Gütern, lass los von egal irgendwelchen Idolen, wo man heute nachläuft, von irgendwelchen Menschen, weil man denkt, sie sind was Besonderes. Ja, jeder Mensch ist auf eine Art und Weise besonders, versteht mich nicht falsch, aber lass los und denkt, die Menschen sind eure Vorbilder in allen Dingen. Hab das wichtigste Vorbild im Visier, im Auge, und zwar Jesus Christus. Er sollte die Nummer eins sein. Er hat für uns alles getan, er ist ein Vorbild, worauf man wirklich sagen kann: Ja, dem folge ich nach. Wie man heute sagt, ein Fan – wenn man sowas noch sagen kann – möchte ich von dieser Person sein. Ich möchte nicht nur ein Fan von Christus zu sein, ich möchte sein Nachfolger sein, ich möchte sein Kind sein, ich möchte sein Eigentum sein, damit ich sagen kann: Das da ist mein lieber Vater im Himmel, auf dem ich gehofft habe und auf dem ich mich freue, dass er bald wiederkommt, und ich weiß, er wird wiederkommen, denn er hat verheißen, und ich weiß, er lügt nicht.

[29:55] Jesus trägt alle Dinge durch seine göttliche Kraft. In Hebräer 1, Vers 3, da heißt es: „Dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft. Er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in die Höhe gesetzt.“ Jesus Christus ist das vollkommene Abbild und zeigt uns, wie seine Macht in Liebe und Barmherzigkeit wirkt. Er hat sich selbst für uns Sündern dahingegeben, sich selbst, er hat sich gedemütigt. Was für eine wunderbare Liebe ist das von einem Herrscher, der es nicht nötig gehabt hätte, dies zu tun, aber er hat's getan, nicht nur, weil er Liebe irgendwo in sich hat, sondern weil er selbst Liebe ist. Dieser Herrscher hat es für dich und mich getan. Wenn wir diesen Herrscher wirklich betrachten, ihn wirklich mit ihm Zeit verbringen, ihn anschauen, über ihn lesen in der Bibel, können wir eigentlich nicht anders, als zu sagen: „Ja, Amen, das möchte ich auch tun.“

[31:06] Wir werden durch Anschauen verwandelt, sagt die Heilige Schrift. Wie viel Zeit verbringen wir im Studium oder auch im Gebet oder im Nachdenken? Wie viel Zeit verbringen wir? Wie viel Zeit verbringst du und ich täglich mit Gott? Von 24 Stunden, wie viel Zeit gibst du da Gott zur Verfügung?

[31:39] Die Liebe zu Gott ist die Reaktion auf das, was er für uns getan hat auf Golgatha und der Kern unserer Beziehung zu ihm. Dies zeigt sich im Halten seiner Gebote. Jesus sagt es ganz klar in Johannes 14, Vers 15: „Wer mich liebt, der wird meine Gebote halten.“ In 1. Johannes, in seinem Brief, der erste Brief, sagt Johannes im fünften Kapitel, die Verse 2 und 3: „Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.“ Vers 3: „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote erhalten, und seine Gebote sind nicht schwer.“

[32:23] Hier sagt Johannes ganz klar, das Johannes auch Evangelium ist wunderbar schön beschrieben mit der Liebe Gottes, und er verbindet es mit dem Gesetz Gottes, dass es zusammen harmoniert. Viele Gläubige, viele Christen trennen die Liebe von dem Gesetz. Sie sagen: „Das ist Liebe und das ist Gesetz, das gehört nicht zusammen.“ Aber wenn wir Johannes, wenn wir die Schrift allein sprechen lassen, sehen wir, dass Liebe und das Gebot Gottes und dies Gesetz Gottes zusammen harmonieren und ein, ja, ich möchte sagen, ein Fleisch sind, wenn man das so sagen darf. Es gehört zusammen, es darf nicht getrennt werden, denn durch Liebe, durch das Anschauen, folgen Taten. Und das ist genau das. Jemand hat mal gesagt: „Wir halten die Gebote nicht, um erlöst zu werden, sondern weil wir erlöst sind, halten wir die Gebote.“

[33:14] Das ist ein wunderschönes Bild. Matthäus 22,37-40, da sagt Jesus: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit einem ganzen Herzen, mit einer ganzen Seele, mit einem ganzen Denken. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist dem vergleichbar: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ Hier geht es um die Frage nach dem größten Gebot, und Jesus antwortet mit den Versen aus 5. Mose 6, Vers 5 und 3. Mose 19, Vers 18. Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten. Die Liebe zu Gott erkennt man daran, wenn man die Zehn Gebote anschaut. Wir haben es vorher beim reichen Jüngling gesehen, sind die ersten vier Gebote, wo speziell die Liebe zu Gott gezeigt wird. Gebot 5 bis 10 ist die zweite Tafel, wo die Liebe zum Nächsten gezeigt wird. An diesen beiden Tafeln hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Es ist für mich ein wunderschönes Bild, zwei Tafeln, wie, sage ich mal, wie ein Flügel, ein Adler, der fliegt und der seine Küken versammelt unter seine Fittichen. So sagt es Jesus auch, wo er über Jerusalem weint: „Wie oft wollte ich dich versammeln, wie eine Henne ihre Küken unter ihren Fittichen, aber ihr habt nicht gewollt.“ Gott möchte uns beschützen durch sein Gesetz, weil er uns lieb hat. Er möchte nicht, dass wir verletzt werden, er möchte nicht, dass wir auf falschen Wegen gehen, sondern Gott möchte, dass wir ein schönes und glückliches Leben führen können, auch hier auf Erden. Auch wenn es hier Chaos und Habgier und Tod herrschen, können wir, wenn wir Gott vertrauen, hier auf dieser Erde ein glückliches und tolles Leben führen. Die Frage ist nur: Glaubst du seinen Worten und gehorchst du seinen Worten?

[35:20] Die Liebe zu Gott ist eine bewusste Entscheidung, die unser ganzes Sein einbezieht. Sie geht über bloße Emotionen hinaus. Es ist nicht nur einfach ein Gedanke, der sagt: „Heute liebe ich mal Gott, es ist wunderbar, ach, heute fühle ich mich so toll, Gott liebt mich.“ Nein, es ist eine bewusste Entscheidung, die hier oben beginnt, die morgen aber nicht endet, sondern weitergeht. Morgen kann ich durch Emotionen wieder anders sein. Morgen kann ich wieder richtig, wenn ich was Schlechtes erlebt habe, wieder richtig am Boden zerstört sein und mich fragen: „Wo ist Gott?“ Aber wenn ich mich bewusst dafür entscheide, dann werde ich auch morgen sagen: „Ja, ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und ich weiß, er wird bald kommen, weil er mich liebt, er hat es versprochen.“ Liebe ist nur echt, wenn sie freiwillig ist. Liebst du Gott mit einem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, oder hält dich noch etwas zurück?

[36:19] Schauen wir uns mal 5. Mose 6, die Verse 4 und 5, etwas genauer an, wovon wir es gerade gehabt haben, was Jesus erwähnt hat. Da heißt es, da geht es um das Schma Israel: „Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein! Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit einem ganzen Herzen, mit einer ganzen Seele, mit einer ganzen Kraft.“ Das hebräische Wort für „du sollst“ heißt „we'ahavta“. Ich hoffe, ich spreche es richtig aus. Das Wort kommt von der Wurzel 'ahav, was „lieben“ bedeutet. Die Form 'ahavta ist das Qal-Perfekt, zweite Person Singular Maskulin. Hebräische Perfektformen können in bestimmten Kontexten als imperativische oder futuristische Aussagen interpretiert werden. Imperativische Bedeutung: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben“, wie es auch in den meisten Bibeln drinsteht.

[37:21] Futuristische Bedeutung ist auch möglich, was dann bedeutet: „Du wirst den Herrn, deinen Gott, lieben.“ Hebräisch hat keine direkte Zukunftsform wie im Deutschen. Perfektformen können in bestimmten Zusammenhängen als Zukunft verstanden werden, besonders wenn sie in einer gesetzlichen oder prophetischen Passage stehen. Daher ist „du wirst lieben“ ebenfalls eine mögliche Übersetzung. Ist es nicht wunderbar? Wir kennen es auch in den Zehn Geboten: „Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst Gott, ja, sollst nicht Vater und Mutter – du sollst Vater, Mutter ehren.“ Verzeihung. „Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht missbrauchen.“ Das kann auch anders übersetzt werden: „Du wirst den Namen des Herrn deines Gottes nicht missbrauchen, du wirst Vater und Mutter ehren, du wirst Gott, sage ich mal, an erster Stelle haben.“ Warum? Weil aus einem „du sollst“ auch ein „du wirst“ werden kann.

[38:19] Indem wir ihn anschauen, da werden wir wieder bei diesem Punkt auf Anschauen. Vom Anschauen werden wir verändert, wie ich vorher schon gesagt habe. Und was da noch eine wichtige Rolle spielt, ist: Haben wir Zeit dazu, von einem „du sollst“ zu einem „du wirst“ zu werden? Wenn wir Gottes Charakter betrachten, wenn wir sehen, wie wunderbar er ist, wenn wir sehen, was seine Liebe bewirkt hat in mir selbst, dann können wir nicht anders, als ein „du wirst“ lesen als ein „du sollst“. Dann werden wir ihn von ganzem Herzen lieben. Dann werden wir nicht morden, nicht töten, nicht lügen, nicht ehebrechen, nicht stehlen, kein falsches Zeugnis sagen. Dann werden wir auch seinen heiligen Tag, seinen Ruhetag, den Sabbattag, heiligen, halten und ruhen, nicht weil wir es müssen, sondern weil wir es wollen. Das macht einen ganz klaren Unterschied zu dem, was heute leider in einigen christlichen Denominationen gepredigt wird, dass für einen „du sollst“ eine Strafe ist. Aber hier haben wir selbst gelesen, im Hebräischen kann auch übersetzt werden: „du wirst“. Und das ist auch ein schöner Gedanke, muss ich sagen, weil Gott die Möglichkeit gibt, dass ich sagen kann: Ja, ich...

[39:41] Wenn wir über Gottes Charakter nachdenken, uns Zeit mit Gott nehmen, ihn betrachten, sein Wort hören und sein Gesetz, dass er uns aus Liebe gegeben hat, annehmen, dann halten wir nicht mehr seine Gebote, weil wir es sollen, sondern weil wir es wollen. Die Frage ist: Möchtest du das?

[40:08] Gott verlangt ungeteilte Loyalität, weil nur er unser Vertrauen und unsere Liebe verdient. Seine Liebe zu uns ist die Grundlage für unsere Liebe zu ihm. Heute wird die Liebe oft mit einem bloßen Gefühl verwechselt, doch wahre Liebe zu Gott ist eine Entscheidung, eine, die unser ganzes Leben beeinflusst. Unsere Hingabe zu ihm zeigt sich in unserer Treue, unserem Vertrauen und unserem Gehorsam. Liebst du Gott mit deinem ganzen Herzen, oder gibt es Bereiche in deinem Leben, die du ihm noch nicht übergeben hast?

[40:54] Entscheide dich heute, ihn von ganzem Herzen zu lieben.

[41:05] Die Frage nach Prädestination wird im Epheserbrief angesprochen. Gottes Plan ist es, alle Dinge in Christus zu vereinen. Lesen wir mal gemeinsam Epheser 1, die Verse 9 bis 12: „Er hat uns das Geheimnis seines Willens bekannt gemacht, entsprechend dem Ratschluss, den er nach seinem Wohlgefallen gefasst hat, in ihm zur Ausführung in der Fülle der Zeiten, alles unter einem Haupt zusammenzufassen in dem Christus, sowohl was im Himmel als auch was auf Erden ist. In ihm, in welchen wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens, damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit dienten, die wir zuvor auf den Christus gehofft haben.“

[42:00] Eine ähnliche Stelle gibt's noch in Römer 8, Verse 28 bis 30. Die spar ich mir jetzt vorzulesen, dürft ihr gerne zu Hause nachher selber studieren. Ich würde gern noch auf das Wort, auf das griechische Wort „vorherbestimmt“ eingehen, was „proorizo“ bedeutet. Wie gesagt, wer jetzt da Griechisch von euch kann und das gehört hat, wie ich es ausgesprochen habe, tut mir leid, wenn es falsch ist, bitte berichtigt mich, wie es richtig geht, ich bin gern bereit zu lernen. Es bedeutet wörtlich gesehen: „im Voraus bestimmen“ oder „eine Grenze im Voraus festsetzen“. Wie wird „vorherbestimmt“ in der Bibel verwendet? Im Epheser 1,5 da heißt es: „Er hat uns vorherbestimmt zur Sohnschaft durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens.“ Hier bedeutet „vorherbestimmen“, dass Gott von Anfang an plante, dass diejenigen, die an Christus glauben, seine Kinder werden. So wie auch in Römer 8,28 und 30 geht es auch um eine Vorherbestimmung Gottes. Vorherbestimmung geschieht im Einklang mit seinem Willen und seinem Wissen. Es geht nicht um blinden Zwang, sondern darum, dass Gott im Voraus wusste, wer auf seinen Ruf antworten würde, und für diese Menschen, die darauf antworten würden, hat er den Plan, sie Jesus ähnlich zu machen. Die Frage liegt an dir: Hörst du auf seine Stimme?

[43:47] Zusammengefasst kann man sagen, oder auch die Frage stellen: Hat Vorherbestimmung etwas mit Zwang zu tun? Was viele ja denken, dass sie sagen: „Ja, manche sind dafür vorherbestimmt, verloren zu gehen.“ Diese Aussage gibt's auch in der Christenheit, dass man gar nichts dagegen tun kann, dass Gott ein, ja, ein Tyrann eigentlich ist und sagt: „Ja, diese Person möchte ich nicht dabei haben, egal wie gut er auch scheinen mag, egal was er auch versuchen wird, er wird nicht dabei sein, denn er ist vorherbestimmt, verloren zu gehen.“ Das ist nicht der Gott der Bibel, das ist nicht, wovon die Bibel spricht, denn das wäre ein Tyrann, das wäre ein Diktator. So einen Gott würde ich persönlich niemals folgen, so einem Gott könnte ich niemals vertrauen, dass ich alles tue, was ich kann, am Ende gehe ich doch verloren. Am Ende sagt Gott: „Ja, ich habe dich vorbestimmt, egal was du gemacht hättest, du wärst verloren gegangen, weil ich dich dazu vorherbestimmt hätte.“ Das passt nicht zu diesem biblischen Gott, das passt nicht zu unserem Vater im Himmel, der möchte, dass alle gerettet werden. Eine Vorherbestimmung auf das, wenn wir es annehmen, dass wir dann Kinder Gottes werden.

[44:56] Es gibt einen Text, der das ganz klar und deutlich zeigt, im 1. Timotheus 2,1-4. Da lese ich aus: „So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitte und Danksagung darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit.“ Kurzer Stopp bis dahin: „Damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können.“ Ihr sollt ruhig und still sein, hatten wir vorher. Hier sagt das Paulus auch nochmal in seinem Brief zu Timotheus. Ich mache weiter, Vers 3: „Denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, jetzt Vers 4: welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ Hier sagt Paulus ganz klar, es gibt auch noch andere Textstellen wie Johannes 3, Vers 16 und auch noch andere, wo ich es nicht vorlesen möchte. Ihr dürft es gern vertiefen und selber studieren, gucken mal, mal sehen, welche ihr noch rausbekommt. Hier heißt es aber ganz klar.

[46:13] rausbekommt. Hier heißt es aber ganz klar, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und nicht nur gerettet werden, sondern zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Gott reicht es nicht einfach nur, dass man gerettet ist, sondern er möchte auch, dass du zur Wahrheit kommst. Er möchte dir auch erklären, warum andere verloren gegangen sind eines Tages, wenn du dich fragst, warum ist der und der nicht dabei? Das sah doch so aus, als wäre es ein gläubiger Mensch, und der ist doch nicht dabei. Viele werden sich diese Fragen stellen, dass wir dann auch später Gott uns zeigen wird und sagen wird: „Aus diesen Gründen ist er nicht dabei.“ Aber er wird uns auch hier und heute schon zur Erkenntnis der Wahrheit führen.

[46:51] Die Bibel hat verschiedene Punkte, was Wahrheit betrifft. Jesus Christus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich.“ Johannes 14, Vers 6 steht es geschrieben. Johannes 17, Vers 7 heißt es: „Dein Wort ist Wahrheit. Heilige sie in deiner Wahrheit.“ Dein Wort ist Wahrheit. Im Psalm 119, Vers 145 – Entschuldigung, Psalm 119, Vers 142 heißt es: „Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit und dein Gesetz ist Wahrheit.“ Auch im Johannes wieder heißt es: den Geist der Wahrheit, dass er kommen soll, dass wir auch die Geister prüfen sollen. All diese Punkte sagt die Bibel ist Wahrheit. Wer also sagt, er nimmt Jesus Christus an, verwirft aber das Gesetz, so ist er nicht in der Wahrheit. Wer aber das Gesetz hochhebt, aber auf die Gnade Christi, sage ich mal, ja, keinen Wert drauflegt und es aus eigenen Werken versucht, bei dem ist auch keine Wahrheit. Es muss alles zusammenkommen, denn das ist die Wahrheit. Wahrheit ist nicht halbierbar. Wahrheit ist nicht austauschbar. Wahrheit muss im ganzen Paket angenommen werden. Man kann nicht nur ein Stückchen Wahrheit erzählen und der Rest Lüge. Das geht nicht. Entweder die volle Wahrheit oder gar nicht. Wenn man einen Partner hat, dann möchte man den Partner in vollen Zügen haben und nicht in geteilter Person, sage ich mal. Das möchte keiner von uns.

[48:23] Nochmal zurück zu diesem Text. Diese Verse zeigen deutlich, dass Gott möchte, dass alle Menschen gerettet werden, ja, sogar auch ein Diktator. Ja, Gott möchte auch, dass ein – auch wenn er nicht mehr lebt – auch ein Adolf Hitler, oder Gott möchte auch, dass ein Tyrann, ein Terrorist, egal wer, dass auch diese Personen gerettet werden. Gott hat kein Gefallen an dem Gottlosen, der verloren geht, sondern er wünscht sich, sagt der Prophet Hesekiel, dass alle umkehren und Buße tun, dass sie alle gerettet werden. Danach sehnt sich Gott. Welcher Vater würde sich wünschen – stellt euch mal das menschlich und bildlich vor – welcher menschliche Vater, der normalen Verstand hat, oder Mutter, würde sich wünschen, dass er sagt: „Nur weil mein Sohn, meine Tochter ein bisschen ungehorsam ist oder was auch immer, oder allgemein sagt: ‚Ich möchte nicht, dass es meinen Kindern gut geht. Ich möchte sie leiden sehen.‘“ Das würde kein normaler Vater machen. Ich habe zwei Kinder und ich kann nur versichern, ich würde das niemals tun. Eher wäre ich bereit, für diese Kinder zu sterben, so wie es Christus auch getan hat.

[49:32] Christus hat die Welt überwunden. Lasst uns noch einen letzten Text lesen in Johannes Kapitel 16, dort Vers 33. Da heißt es: „Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis – andere Übersetzungen sagen Angst – aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Dieser Vers lehrt uns, dass Jesus selbst in den schwierigsten Zeiten unser Friede ist. Sein Sieg über die Welt gibt uns Mut und Hoffnung. Jesus ging auch durch eine Trübsal. Studiert das Leben Jesu, studiert, was er alles erdulden musste, und er tat es. Er erniedrigte sich selbst, heißt es im Philipperbrief. Er ging sogar ans Kreuz für uns. Habt ihr euch mal Gedanken gemacht, was für eine Qual es damals war, am Kreuz zu leiden, oder die Folterung davor? Viele sehen heutzutage diese Jesusfilme. Ganz ehrlich, ihr Lieben, lasst diese Filme weg! Schaut lieber in die Bibel, lest die Bibel selbst und studiert mal in der Geschichte, wie es damals war. Das war nicht nur einfach Peitschenhiebe, die Jesus bekam. Nein, an diesen Peitschen waren, man könnte sagen, so Stacheln, Knochen dran. An diesen, ja, an diesen Lederschnüren waren Knochen dran, und damit wurde Jesus geschlagen. Diese blieben auch hinten, oder egal wo geschlagen worden ist, dranstecken, und dann wurde es herausgerissen. Das ist total grausam, wenn man das sich vorstellt. Welchen Schmerz musste er erleiden? Durch welche Trübsal musste er durchgehen? Und er erduldet es alles. Es war – er war wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt worden ist. Er tat seinen Mund nicht auf. Er hätte Engelheere, Legionen rufen können, um die Römer zu vernichten. Doch er tat es nicht, weil er auch Mitleid mit seinen Feinden hatte, und er ging als Sieger hervor. Er war ohne Sünde. Ja, er war ganz Gott, aber viele vergessen, er war auch ganz Mensch. Er hätte auch sündigen können. Schwer vorzustellen, aber er hätte es machen können. Er hat's nicht getan. Welchen Mut, welche Kraft, welche Hoffnung gibt es für dich und für mich in unserem Leben, dass wenn wir ihn an erster Stelle setzen, er für uns kämpfen wird, nach 2. Mose 14,14. Wir sollen einfach still sein, auf ihn schauen, unsere Köpfe erheben, unsere Häupter erheben sollen zu ihm, der da kommt, der da war und ist. Was für ein wunderbares Bild ist das! Was für ein Vertrauen ist das, zu diesem, ja, zu diesem Gott zu haben!

[52:29] Lasst uns nicht müde werden, ihr Lieben! Dieser Vers in Johannes 16,33 lehrt uns, dass Jesus selbst, wie ich vorher gesagt habe, uns den Frieden schenkt und den Sieg schenken wird. Ja, wir können auch hier in dieser Welt – viele wissen es nicht, viele haben da vielleicht auch noch keine Gedanken gemacht – aber wir können auch schon durch die Hilfe Jesu Christi, durch sein Blut, durch die Kraft, die er uns geben möchte, können wir in dieser Welt auch Überwinder werden, und zwar nicht nur Überwinder, sondern vollkommene Überwinder, weil wir so einen Gott haben, der das geschafft hat, weil wir so einen hatten, der es uns vorgeführt hat, der nicht nur gesagt hat: „So und so soll es sein, so und so sollst du es machen“, sondern er selbst ging diesen Weg. Es ist nicht nur einfach ein, ja, ein Herrscher, der sagt, wie wir was zu tun und zu machen haben, sondern dieser Herrscher, der uns alles sagt, was wir zu tun und zu machen haben, sagt es nur, weil er es selber getan hat. Jesus würde von uns nie etwas verlangen, was er selbst nicht getan hätte. Er hat sich selbst gedemütigt. Der große Herrscher des Universums hat sich gedemütigt und ging ans Kreuz für dich und mich. Lasst uns unser Kreuz auch auf uns nehmen. Leid und Bedrängnis sind real, aber sie haben nicht das letzte Wort. Lebst du in dem Frieden, den Christus dir anbietet? Wenn nein, dann entscheide dich heute! In der Heiligen Schrift heißt es: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht!“ Was hält dich davon ab? Ich möchte dich heute fragen, weil deine Entscheidung heute zählt. Wer weiß, ob du morgen noch lebst? Gott lädt dich heute ein, ihm dein Leben vollständig anzuvertrauen. Willst du seine Herrschaft anerkennen? Willst du ihm dein Herz ganz übergeben? Willst du den Frieden erleben, den nur er schenken kann? Gott zwingt niemanden, ihn zu lieben, aber er wartet mit offenen Armen auf dich, wie ein Vater mit offenen Armen wartet er auf dich. Er wartet auf dich, dass du Ja zu ihm sagst, in seine Arme rennst und er dich umarmen kann. Oh, was für ein wunderbares Bild ist das für einen Vater im Himmel! Triff heute deine Entscheidung für ihn. Gott segne dich dabei! Amen. Lasst uns noch zum Schluss gemeinsam beten.

[55:14] Lieber himmlischer Vater, unser Herr, Gott, Schöpfer und Erlöser, wir sind dir von Herzen dankbar für das, was du für uns getan hast, für diesen Plan, den du von Anfang an gesetzt hast. Wir sind dir von Herzen dankbar, dass du alles tust, damit wir gerettet werden können, dass du uns so sehr liebst, Jesus Christus, dass du sogar Mensch wurdest und für uns am Kreuz gestorben bist, dass du aber nicht nur gestorben bist, sondern auch auferstanden bist, dass du uns diese Kraft schenken möchtest, auch diesen Weg zu gehen. Ich danke dir, dass ich heute hier und jetzt sagen darf, dass ich dein Kind sein darf. Ich danke dir für all das, was du auch in meinem persönlichen Leben getan hast. Ich möchte dich bitten für jeden einzelnen, der das heute sieht. Wir hätten noch weitere Verse studieren können, wir hätten noch viel tiefer gehen können. Doch da möchte ich dich bitten, dass du diesen Menschen diese Sehnsucht nach dir ins Herz schenkst, dass du bei ihnen bist, dass du sie führst und leitest, wenn sie ein falsches Bild von dir haben, weil sie vielleicht eine Vergangenheit geprägt worden sind von einem falschen Gottesbild oder Vaterbild, dass du ihnen dich offenbarst, dass sie dich anschauen dürfen, dass sie die Verse in deiner Heiligen Schrift lesen und wissen dürfen: „Es ist ein wunderbarer Vater im Himmel, der auf mich wartet, der nicht nur wartet, sondern mit offenen Armen auf mich wartet und sich danach sehnt, dass ich endlich nach Hause komme.“ Bitte segne jeden einzelnen, Herr, der heute das gehört hat. Führe und leite du ihn, auf das, wenn du bald wiederkommen wirst, Jesus Christus, wir alle gemeinsam sagen können: „Das ist der, auf dem wir gewartet haben. Bitte, Herr Jesus, komm bald!“ In deinem Namen danke ich dir. Amen.


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