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In dieser CSH-Episode beleuchtet David Thiel das biblische Konzept des Opfers. Er erklärt, warum Gott bestimmte Opfer ablehnte, wie im Fall von Kain, und betont die Bedeutung der Herzenshaltung gegenüber bloßen Ritualen. Anhand von Passagen aus Jesaja, den Psalmen und dem Hebräerbrief wird deutlich, dass Tieropfer lediglich ein Vorausblick auf das ultimative Opfer Jesu waren, das die wahre Sühnung für die Menschheit brachte. Das Video lädt dazu ein, die Tiefe des Opfers Christi zu verstehen und eine aufrichtige Hingabe an Gott zu leben.


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Serie: Analogien Bilder Symbole - biblische Texte verstehen

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Transkript

[0:05] [Musik]
[0:05] [Applaus]

[0:35] Hallo und herzlich willkommen auf jouelmedia.de zu einer weiteren Christ Study Hour. Auch ein herzliches Willkommen wie immer an alle, die auf dasword.tv zuschauen.

[0:49] Heute sprechen wir über das Thema „Das Opfer verstehen“.

[0:52] Wir befinden uns immer noch in der Sabbatschulreihe „Analogien, Bilder und Symbole – biblische Texte verstehen“ und sind mittlerweile beim sechsten Thema und möchten uns hiermit auf das Lektionsgespräch am Sabbat der 9. vorbereiten.

[1:16] Als Johannes der Täufer am Jordan predigte und taufte und sich Jesus ihm näherte, da sagte Johannes: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt beziehungsweise wegnimmt.“ So können wir es in Johannes 1, Vers 29 lesen.

[1:35] Und oft, wenn ich diese Verse lese, dann übersehe ich die Tiefe und die Schwere dieser Worte. Das Wort Lamm oder Lamm Gottes, das sprudelt nur so von theologischer Bedeutung.

[1:53] Johannes spielt hier unmissverständlich auf die Symbolik im Alten Testament an.

[2:03] Ganz besonders bezieht er sich hier auf die Tieropfer, die im Alten Testament am Heiligtum dargebracht wurden und auch auf den stellvertretenden Tod Jesu am Kreuz für die Menschheit hinwies oder hinwiesen.

[2:23] Und in der Bibel können wir diesem Thema, dem Thema der Tieropfer, einfach nicht entkommen. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Bibel und spielt eine zentrale Rolle in der gesamten Heiligen Schrift. Von Genesis bis zur Offenbarung entfaltet sich die Thematik des Opfers Schritt für Schritt und zeichnet somit immer mehr ein immer klareres Bild, ein klareres Bild des Heilsplans und letztendlich auch dessen Ausführung.

[2:57] Und all das findet letztendlich seinen Höhepunkt im Buch der Offenbarung in den Kapiteln 4 und 5. Und dort wird Johannes in einer Vision in den Thronsaal Gottes geführt und dort sieht er ein Lamm stehen und dieses Lamm wird als „wie geschlachtet“ bezeichnet.

[3:25] Und dieses geschlachtete Lamm wird dann in Kapitel 5 schließlich intronisiert und angebetet.

[3:37] Wir möchten uns heute einige dieser Opferthemen anschauen, die wir in der Bibel vorfinden.

[3:43] Und diese Opferthemen, die helfen uns ein besseres Verständnis davon zu bekommen, was es bedeutet, dass Jesus das geschlachtete Lamm, das geopferte Lamm ist.

[3:57] Und wir wollen dazu Gottes Gegenwart in unsere Mitte einladen.

[4:02] Wir wollen ihn jetzt gleich im Gebet darum bitten, dass er uns Weisheit und Verstand und auch seine Führung schenkt, dass er uns verständig macht, sein Wort zu verstehen.

[4:14] Ich lade euch ein, mit mir zu beten.

[4:18] Lieber Gott, ich danke dir für jeden, der heute hier eingeschaltet hat. Ich danke dir für diese Einheit, dass wir heute über das Opfer nachdenken dürfen. Ich möchte dich bitten, dass du mir die richtigen Worte schenkst, dass du uns Weisheit schenkst, dass dein Heiliger Geist jetzt zu uns kommt und uns dein Wort auslegt, dass wir es verstehen und dass du uns dadurch mehr offenbarst darüber, wer du bist und was du für uns getan hast. Wir danken dir dafür.

[4:53] Amen. Was ist das Opfer überhaupt? Wie können wir es definieren? Wie können wir es überhaupt begreifen?

[5:00] Und ich denke, um besser zu verstehen, was das Opfer eigentlich ist, sollten wir uns vielleicht auch mal Bibelstellen ansehen, in denen sich Gott tatsächlich weigert, ein Opfer, ein dargebrachtes Opfer zu akzeptieren und anzunehmen.

[5:18] Ich möchte mit euch gemeinsam Jesaja Kapitel 1 lesen und dort lesen wir die Verse 1 bis 15.

[5:32] Ich lese es von der Neues Leben-Übersetzung und dort starte ich ab Vers 2 bis Vers 15.

[5:42] „Höre, Himmel, Erde, pass auf! Dies sagt der Herr: Ich habe Kinder großgezogen und versorgt, und durch mich haben sie es zu etwas gebracht, aber sie haben sich von mir abgewandt. Ochsen und Esel kennen ihren Besitzer und das Futter ihres Herrn.

[6:04] Nicht aber mein Volk Israel, mein Volk begreift nichts.“

[6:10] „Schlimmes erwartet das sündige Volk, das große Schuld auf sich geladen hat. Sie sind die bösen Kinder von Übeltätern und der Verdorbenheit. Sie haben sich vom Herrn abgewandt, haben den Heiligen Israels verworfen und sich von ihm losgesagt.

[6:32] Wozu sollte ich euch noch schlagen? Ihr werdet doch weiter ungehorsam sein. Euer Kopf ist krank und euer Herz ist schwach. Vom Scheitel bis zur Sohle gibt es nichts Gesundes an euch.

[6:45] Ihr habt Wunden und frische Striemen, die weder versorgt, noch verbunden, noch mit Öl behandelt wurden.

[6:57] Euer Land ist verwüstet, eure Städte sind niedergebrannt. Ihr müsst zusehen, wie Fremde vor euren Augen die Ernte eures Landes einfahren und eure Äcker verwüsten. Die Tochter Zion bleibt zurück wie eine Hütte im Weinberg, ein Wächterhäuschen im Gurkenfeld oder eine belagerte Stadt.

[7:22] Hätte der allmächtige Herr nicht einige von uns verschont, wären wir so vollständig ausgelöscht worden wie Sodom und Gomorra.

[7:31] Hört auf das Wort des Herrn, ihr Anführer Sodoms! Achtet das Gesetz unseres Gottes, du Volk von Gomorra!

[7:40] Warum bringt ihr mir so viele Opfer?“, spricht der Herr. „Ich bin eurer Widder als Brandopfer und das Fett des Mastviehs leid. Mir gefällt das Blut eurer Opferstiere, Lämmer und Ziegenböcke nicht.

[7:57] Wer hat von euch verlangt, meinen Hof, meinen Vorhof zu zertrampeln, um vor mein Angesicht zu kommen?

[8:04] Hört auf, mir solche verlogenen Opfer zu bringen! Das Räucherwerk, das ihr mir bringt, finde ich abscheulich.

[8:15] Eure Neumondfeste und Sabbatfeiern, eure sündigen Zusammenkünfte und Versammlungen kann ich nicht mehr aushalten.

[8:22] Ich verabscheue eure Feste und Neumondfeiern. Sie sind mir zuwider. Sie belasten mich. Ich bin es leid, sie länger zu ertragen.

[8:38] Wenn ihr nun eure Hände erhebt, werde ich meine Augen von euch abwenden. Betet so viel ihr wollt, ich werde nicht hinhören. Eure Hände sind blutbefleckt.“

[8:51] Wenn wir das lesen – ich habe bewusst eine besondere Übersetzung gewählt –

[8:57] Wir sehen den Schmerz, die Frustration, die Gott empfindet.

[9:03] Sein Volk hat sich von ihm abgewendet und jeder Versuch Gottes, sein Volk wieder zu sich zurückzurufen, blieb erfolglos.

[9:18] Gott sagt gerade auch in Vers 5: „Was nützt es überhaupt, dass ich euch schlage, dass ich euch versuche zu disziplinieren? Ihr verharrt doch sowieso in eurem Ungehorsam.

[9:29] Ihr seid krank und schwach und ihr merkt es nicht einmal.

[9:37] Es stört euch nicht einmal. Doch ihr bringt mir Schlachtopfer und Brandopfer, als sei nichts gewesen.

[9:45] Aber ihr versteht nicht, dass diese Schlachtopfer wertlos sind.

[9:51] Ich verachte sie, weil sie bedeutungslos sind, weil sie nichts über euch aussagen.

[10:01] Oder wenn sie etwas aussagen, dann nichts Positives.

[10:16] Im Psalm 51, Vers 18 schreibt David: „Denn an Schlachtopfern hast du kein Wohlgefallen, sonst wollte ich sie dir geben.“

[10:28] Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist. Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, oh Gott, nicht verachten.

[10:46] Es geht nicht um die Handlung an sich, wenn die Handlung an sich losgelöst ist von tatsächlicher, also von der eigentlichen Haltung im Herzen, wenn meine Handlung, mein Opfer nichts damit zu tun hat, was ich in meinem Herzen empfinde.

[11:09] Wenn meine Handlung, mein Opfer nichts damit zu tun hat, wie ich zu Gott stehe, dann braucht Gott dieses Opfer auch nicht, weil es nichts aussagt.

[11:23] Dies war nicht das erste Mal, dass Gott ein Opfer ablehnte.

[11:29] Ihr kennt wahrscheinlich die berühmte Geschichte aus dem ersten Buch Mose, wenn wir ganz an den Anfang gehen, Genesis Kapitel 4, dann treffen wir auf die Geschichte von Kain und Abel.

[11:43] Und die Bibel, die beschreibt Kain als einen Ackerbauer, Gärtner und Abel als einen Hirten.

[11:55] Und Kain gab von seinen Früchten ein Opfer, brachte diese Früchte als Opfer dar.

[12:04] Und Abel brachte ein Tier von seinen Tieren, ein Tier zum Opfer.

[12:14] Und wir wissen, dass Abels Opfer angenommen wurde, Kains Opfer allerdings nicht.

[12:18] Und das führte letztendlich auch zu einem katastrophalen Ausgang, dass Kain seinen Bruder erschlägt.

[12:27] Und Ellen White schreibt dazu wieder im Buch „Wie alles begann“ auf Seite 55:

[12:35] „Kain murrte gegen Gott und misstraute im Herzen dem versprochenen Opfer Gottes und der Notwendigkeit von Tieropfern.

[12:48] Sein Opfer brachte keinerlei Reue über die Sünde zum Ausdruck.

[12:52] Wie viele Menschen heutzutage hielt Kain es für ein Eingeständnis von Schwäche, dem Plan, den Gott vorgegeben hatte, genau zu folgen und hinsichtlich seiner Rettung ganz auf die Sühne durch den versprochenen Erlöser zu setzen.

[13:13] Er entschied sich, einen eigenständigen Weg zu gehen.“

[13:18] Wisst ihr, wenn Gott uns in der Bibel zu einer Handlung auffordert, dann wünscht er sich, dass wir dies mit der richtigen Gesinnung tun.

[13:33] Wir dürfen das Opfer nicht als etwas verstehen, das einfach gedankenlos abgehakt werden kann, abgefrühstückt werden kann.

[13:42] Es ist nicht einfach etwas, was wir tun, um damit Gott zu besänftigen, um ihn damit ruhig zu halten und somit aus der Affäre zu ziehen.

[13:57] Bringe ich selbst ein Opfer dar? Tue ich etwas, um den Weg des geringsten Widerstands zu gehen, um Gottes Gunst mit diesem kleinsten Aufwand wie möglich zu gewinnen und zu erhalten?

[14:16] Oder drückt mein Opfer tatsächlich meine Liebe und meine Hingabe gegenüber Gott aus?

[14:23] Wenn ich Gott liebe und wenn ich mich ihm hingeben möchte, dann ist das Opfer nicht die letzte ultimative Handlung, die ich tue.

[14:35] Nein, vielmehr geht es nach dem Opfer erst so richtig los, indem ich gerechtfertigt und versöhnt bin mit Gott, gehe ich hin und versuche diesen Zustand auch auszuleben.

[14:53] Ich versuche, diese Liebe, diese Beziehung, die zwischen Gott und mir nun geschaffen wurde, die Dankbarkeit für diese Beziehung durch meinen Lebenswandel auch auszudrücken.

[15:11] Die Frage ist: Täusche ich nur eine oberflächliche Frömmigkeit vor, indem ich meinem Gott scheinbar mit sinnentleerten Ritualen diene?

[15:24] Wenn man das überhaupt so sagen kann und ich, soweit es geht, alle Regeln halte, mich bedeckt halte, um alle zufrieden zu halten und somit eigentlich ein gutes, ja, einigermaßen gutes Bild als Christ abgebe oder als gläubiger Mensch.

[15:40] Vielleicht mag das für den einen oder anderen reichen, aber für Gott reicht das nicht.

[15:48] Das ist nicht, wie Gott sich Hingabe vorstellt.

[15:55] Im Neuen Testament lesen wir – und ich lade euch ein, mit mir Hebräer Kapitel 11, Vers 4 zu lesen.

[16:14] Dort lesen wir: „Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain. Durch ihn erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht sei, indem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte, und durch ihn redet er noch, obwohl er gestorben ist.“

[16:35] Eine andere Übersetzung, die NeÜ (Neue evangelistische Übersetzung), sagt: „Aufgrund des Glaubens brachte Abel ein besseres Opfer dar als Kain. Deshalb nahm Gott seine Gaben an und stellte ihm das Zeugnis aus, vor ihm bestehen zu können.“

[16:50] Durch diesen Glauben redet er auch heute noch, obwohl er doch gestorben ist.

[16:55] Und Ellen White schreibt dazu wieder im Buch „Wie alles begann“ auf Seite 55:

[17:01] „Abel begriff die wesentlichen Grundsätze der Erlösung. Er verstand sich als Sünder und erkannte, dass die Sünde und ihre Strafe, der Tod, zwischen ihm und der Gemeinschaft mit Gott standen.

[17:16] Abel brachte das geschlachtete Tier, das geopferte Leben dar und erkannte damit die Forderungen des Gesetzes an, das er übertreten hatte.

[17:25] Durch das vergossene Blut schaute er auf das zukünftige Opfer, auf Christus, der am Kreuz auf Golgatha sterben würde, und im Vertrauen auf die Sühnung, die dort geschehen sollte, empfing er die Bestätigung, dass er vor Gott gerecht war und sein Opfer angenommen wurde.“

[17:53] Liebe Freunde, liebe Zuschauer, es ist so wichtig, dass wir darauf achten, dass wir aufpassen, nicht in einen Formalismus zu verfallen.

[18:03] Ein Formalismus, mit dem wir versuchen, uns herauszureden, indem wir meinen, ja, wir würden uns Gott weihen.

[18:12] Und diese scheinbaren Opfer, die wir bringen, die missbrauchen wir letztendlich nur als Ausrede dafür, uns nicht in voller Demut Gott hinzugeben.

[18:28] Lasst uns nun voranschreiten und gemeinsam einen anderen, einen weiteren Text lesen.

[18:33] Wir waren ja schon im Hebräerbrief.

[18:35] Wir bleiben im Hebräerbrief. Geht mit mir bitte zu Hebräer, Kapitel 10.

[18:41] Und dort lese ich die Verse 2 bis 10, und ich lese nach der Hoffnung für alle-Übersetzung.

[19:01] „Niemand hätte mehr ein Opfer gebracht, wenn alle schon nach dem ersten Mal von ihren Sünden gereinigt worden wären.

[19:09] Dann hätte ja auch die Schuld ihr Gewissen nicht länger belastet.

[19:13] Stattdessen werden sie durch diese Opfer Jahr für Jahr aufs Neue an ihre Sünde und Schuld erinnert.

[19:21] Denn das Blut von Stieren und Böcken kann uns unmöglich von unseren Sünden befreien.

[19:27] Darum sprach Christus zu Gott, als er in die Welt kam: „Schlachtopfer und andere Gaben wolltest du nicht, aber du hast mir einen Leib gegeben. Er soll das Opfer sein.“

[19:45] Dir gefallen keine Brandopfer und Sündopfer.

[19:47] Deshalb habe ich gesagt: „Ich komme, um deinen Willen, mein Gott, zu erfüllen.“

[19:54] So heißt es von mir bereits in der Heiligen Schrift.

[19:58] Obwohl das Gesetz diese Opfer verlangte, hat Christus gesagt: „Schlachtopfer und andere Gaben hast du nicht gewollt.

[20:04] Sie gefallen dir so wenig wie die Brandopfer und die Sündopfer.“

[20:10] Außerdem sagte er: „Ich komme, mein Gott, um deinen Willen zu erfüllen.“

[20:15] So hebt Christus die alte Ordnung auf und setzt eine neue in Kraft.

[20:21] Und in Vers 10 heißt es: „Er hat mit seinem Tod am Kreuz diesen Willen Gottes erfüllt, und deshalb gehören wir durch sein Opfer ein für alle Mal zu Gott.“

[20:38] Dieser Text sagt uns deutlich, dass es nicht die Tieropfer sind, die unsere Sünden sühnen, die uns von unseren Sünden retten.

[20:48] Die Tieropfer reichen für unsere Sünden nie und nimmer aus, haben sie auch nie getan.

[20:53] Für niemanden hat es hier gereicht, einmal zum Heiligtum zu gehen, einmal ein Opfer zu bringen, um damit aus dem Schneider zu sein.

[21:11] Stattdessen sagt uns Vers 3 – und jetzt lese ich aus der Schlachter-Übersetzung: „Stattdessen geschieht durch diese Opfer alle Jahre eine Erinnerung an die Sünden.“

[21:24] Wir sollen, oder zumindest die Israeliten im Alten Testament sollten, daran erinnert werden, dass sie sündig sind und dass sie nach wie vor bedürftig sind nach Erlösung, dass sie bedürftig sind nach Sühnung.

[21:43] Diese Schuld, für die das Gesetz Gerechtigkeit forderte, wurde von den Tieropfern nicht beseitigt und konnte auch niemals durch die Tieropfer beseitigt werden.

[21:59] Doch Jesus konnte mit seinem Opfer die Ansprüche des Gesetzes erfüllen, indem er sein eigenes Leben gab für die Sühnung der Menschen.

[22:18] Etwas Ähnliches lesen wir auch in Hebräer, Kapitel 9.

[22:25] Wir bleiben im Hebräerbrief, Kapitel 9, die Verse 11 bis 14.

[22:29] Dort heißt es: „Als aber der Christus kam als ein Hoherpriester der zukünftigen Heilsgüter, ist er durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.

[22:58] Denn wenn das Blut von Stieren und Böcken und die Besprengung mit der Asche der jungen Kuh die Verunreinigten heiligt zur Reinheit des Fleisches, wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt!“

[23:25] Also die Opfer, die Tieropfer, waren ein Vorausblick. Das Blut, das von den Tieren geopfert wurde, das war eine Vorausschau auf das Blut, dass Jesus am Ende selbst vergießen wird zu unserer Errettung.

[23:52] Wir können uns das vielleicht wie mit einer Bordkarte vorstellen, mit einem Ticket, wenn ihr in den Urlaub fliegt und ihr bucht vielleicht ein Flugzeugticket oder ein Zugticket oder was auch immer, ein Hotel und ihr habt einen Schein.

[24:18] Ihr habt einen Schein, der euch sagt: In zwei Monaten, in drei Monaten wirst du mit deiner Familie, mit deinen Freunden in diesen Flieger steigen und dann nach Spanien fliegen, nach Italien fliegen, wo auch immer, wo ihr hinwollt.

[24:34] Du hast das jetzt noch nicht, aber diese Karte, die bezahlt ist, die sagt dir: Ja, das ist klar, wenn die Zeit gekommen ist, wirst du in den Flieger steigen und dann geht’s in den Urlaub.

[24:46] Diese Karte ist alles, was dir momentan bleibt, denn eines Tages wirst du in den Flughafen gehen und diese Karte einreichen oder online einchecken, aber gehen wir mal davon aus, es ist eine Ticketkarte, und dann wird diese Karte entgegengenommen, wird geprüft und du kannst in den Flieger steigen oder in den Zug steigen.

[25:12] Wenn du allerdings dich in dem Flugzeug befindest, dann ist die Karte wertlos, weil die Karte war nur ein Versprechen, dass du eines Tages diesen Flieger nehmen wirst, aber jetzt sitzt du in dem Flieger, das Versprechen ist eingelöst worden, und somit brauchst du kein Ticket mehr, das sich daran erinnert, dass du in den Urlaub fliegen wirst, weil du im Urlaub bist.

[25:41] Und genauso verhält es sich mit den Opfern.

[25:46] Die Opfer, die waren wichtig in der damaligen Zeit. Und die Israeliten sind auch zum Heiligtum gegangen, um Vergebung zu erfahren, indem sie die Opfer gebracht haben.

[26:05] Aber diese Tiere haben nicht die Sünde genommen.

[26:08] Die Tiere haben symbolisiert, dass jemand anderes die Sünde nehmen wird.

[26:14] Jemand anderes wird auch für uns sterben und diese Sünde von uns nehmen, damit wir sie nicht länger tragen müssen.

[26:26] Aber sobald dieses eigentliche Opfer da ist – und das war Jesus –, wurde dieses Opfersystem, diese Tieropfer bedeutungslos, weil das eigentliche, das echte Ding da ist, die echte Sache, die eigentliche Sache, das Original Jesus, das, worauf sich all die Opfer all die Jahrhunderte zuvor bezogen haben.

[26:52] Diese ganzen Tieropfer haben sich all die Jahrhunderte auf dieses Ereignis hier bezogen, haben dieses Ereignis angedeutet, darauf hingedeutet, und jetzt ist es da.

[27:09] Es wies alles auf den Tod Jesu am Kreuz, und jetzt sind die Opfer überflüssig.

[27:21] Lasst uns nun weitergehen zu dem Thema des Passah.

[27:27] Wir schauen uns das Thema ganz kurz an.

[27:30] Das Passah war ein Fest, ist ein Fest, wird auch heute noch von Juden gefeiert.

[27:36] Was seine Wurzeln hat im zweiten Buch Mose, kurz vor der letzten Plage, kurz vor dem Auszug aus Ägypten.

[27:45] Vielleicht erinnert ihr euch, die letzte Plage.

[27:49] War der Tod aller Erstgeburt.

[27:52] Und das zweite Buch Mose beschreibt es ja auch so, dass da ein Todesengel gekommen ist.

[27:56] Und Gott hat den Israeliten gesagt durch Mose: „Ihr sollt ein Lamm schlachten und dessen Blut an die Türpfosten streichen, damit der Engel euch passiert, an euch vorübergeht.“

[28:15] Ja, das ist auch zum Beispiel im Englischen das Wort für das Passahfest, ist das Passover, oder das Passahlamm ist das Passover Lamb.

[28:23] Und im Hebräischen, also Passover heißt auf Englisch, wie ich passiere, ich gehe vorüber, ich gehe vorbei, so wie der Todesengel.

[28:30] Und im Hebräischen heißt eben dieser Begriff Pessach oder Pesach, also auch „vorübergehen“.

[28:38] Und diese Symbolik hier ist klar: Das Blut des Lammes, das stellvertretend geschlachtet wurde, das bewahrte die Israeliten letztendlich davor, von der zehnten Plage getroffen zu werden.

[28:55] In 2. Korinther 5, Vers 21 sagt, dass ich einfach mal kurz vorlese: 2. Korinther 5, Vers 21.

[29:13] Dort heißt es: „Denn er, also Gott, hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden.“

[29:31] Also Gott, der Vater, hat Jesus für uns an unserer Stelle zur Sünde gemacht.

[29:37] Er, und so sagt es 2. Korinther 5, Vers 21: „Er, der von keiner Sünde wusste, ihn hat er zur Sünde gemacht und hat ihn für diese Sünde bestraft und zur Rechenschaft gezogen durch den Tod.“

[29:54] Denn wenn wir zurückgehen ins Alte Testament, ins Buch Genesis, an den Anfang, als Adam und Eva gesündigt haben, beziehungsweise noch mal davor, als Gott gesagt hat: „Wenn ihr von dieser Frucht essen werdet, werdet ihr gewisslich sterben.“

[30:10] Und Adam und Eva im nächsten Kapitel sind ungehorsam.

[30:12] Sie essen von der Frucht und sie begreifen, dass sie nackt sind.

[30:27] Gott, also zwei Dinge sind passiert: Der Sterbeprozess wurde eingeleitet und...

[30:30] Der Sterbeprozess wurde eingeleitet und zweitens die Situation, dass Adam und Eva nackt waren, hat Gott in dem Sinn geklärt, dass er ihnen Tierfelle gemacht hat. Die Blätter, die sie sich umgebunden haben, die haben nicht ausgereicht. Gott hat ihnen Tierfelle gemacht und ein Tier musste sterben. Und dieser Tod, der damit Einzug in die Welt gefunden hat, dieser Tod, den eigentlich auch Adam und Eva hätte treffen sollen an diesem Tag, den hat dieses Lamm für sie getragen.

[31:15] Und die ultimative Bestrafung, die ultimative Konsequenz für ihren Ungehorsam hat letztendlich Jesus Christus getragen. Jesus nimmt diesen Tod auf sich. Er wird geschlachtet und dieses Blut, welches er für uns vergossen hat, rechtfertigt uns und bewahrt unser Leben.

[31:44] Und genau an diesem Passafest, das die Juden bzw. Israeliten das allererste Mal vor dem Auszug aus Ägypten gefeiert haben – ungefähr oder fast 2000 Jahre oder 1500 Jahre später, als Jesus gelebt hat, als jüdische Familien Passalämmer in ihren Heimen geschlachtet und verzehrt haben – an diesem Tag, an diesem Passafest, an diesem Passafest einige Jahrhunderte später nach dem Exodus, an genau dem gleichen Tag wurde Jesus am Kreuz hingerichtet.

[32:29] Und Ellen White beschreibt ja auch, dass genau zu der Stunde, wo das Passalamm geschlachtet werden sollte, verschied Jesus und das Lamm konnte entkommen. Ich weiß nicht mehr ganz genau unter welchen Umständen, aber es muss auch nicht geschlachtet werden, weil das eigentliche Passalamm nur wenige Meter oder Kilometer bereits gestorben ist.

[33:07] Ich möchte mit euch weitergehen zu einem nächsten Text, zu Haggai im Alten Testament. Haggai, einer der kleinen Propheten. Haggai Kapitel 2 und dort lese ich die Verse 7 bis 9.

[33:28] Dort heißt es: "Und ich werde euch alle Heidenvölker und ich werde auch alle Heidenvölker erschüttern und das Ersehnte aller Heidenvölker wird kommen. Und ich werde dieses Haus – damit ist der neue, der zweite Tempel gemeint – ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit erfüllen, spricht der Herr der Herrscharen. Mein ist das Silber und mein ist das Gold, spricht der Herr der Herrscharen. Die letzte Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die erste, spricht der Herr der Herrscharen, und an diesem Ort will ich Frieden geben, spricht der Herr der Herrscharen."

[34:12] Als der erste Tempel von Salomo errichtet wurde bzw. eingeweiht wurde, da wohnte die Herrlichkeit Gottes im Tempel, die Gegenwart Gottes, die Schechina. Wir hatten auch noch damals die Bundeslade im Allerheiligsten. Es war der gewaltigste Tempel, den die Welt je gesehen hat. Es war eine Fortführung der Stiftshütte, die die Israeliten in ihrer Wüstenwanderung jahrelang begleitet hatte.

[34:53] Dann allerdings durch die Rebellion der Könige, durch ihren Ungehorsam, durch ihren Götzendienst, wurde Jerusalem von den Babyloniern eingenommen, geplündert und die Bundeslade ist abhandengekommen. Das Volk war im Exil und nichts war mehr so, wie es einmal war.

[35:23] Als der zweite Tempel schließlich nach der Rückkehr aus dem Exil eingeweiht wurde, da fehlte die Bundeslade, die Gottes Thron repräsentierte und die seine Gegenwart darstellte. Die buchstäbliche Gegenwart Gottes erfüllte den Tempel nicht mehr. Dieses Mal nicht. Und das war herzzerreißend.

[35:49] Leute haben sich gefragt, wie kann die Verheißung Haggai's überhaupt wahr werden? Und einige Jahrhunderte später erschien Jesus, der fleischgewordene, menschgewordene Gott, die Inkarnation Gottes in Person, Fleisch und Blut, in den Tempel.

[36:18] Gott selbst war hinter dem Vorhang hervorgetreten, um einer von uns zu werden und bei uns in dieser gebrochenen Welt zu sein, sich mit uns zu verbrüdern, so wie es auch in Matthäus heißt, Gott mit uns zu sein, Immanuel.

[36:38] Anstatt uns näher zu sich zu ziehen, schaffte Gott Nähe zwischen uns und ihm, indem er selbst uns entgegenkam, indem er einer von uns wurde. Er kam persönlich zu uns herab und gab schließlich sein Leben für uns, damit wir wieder mit ihm in Verbindung treten können, damit wir wieder mit ihm Gemeinschaft erleben dürfen. Was ist das für ein Gott?

[37:14] Ich möchte mit zwei letzten Texten abschließen und möchte euch einladen, gemeinsam die Texte Jesaja Kapitel 6 zu lesen, die Verse 1 bis 5, und Offenbarung Kapitel 4 Verse 7 bis 11. Beide Texte beschreiben eine Vision und in beiden Texten, in beiden Visionen, beginnt die Vision mit der gewaltigen Gegenwart bzw. mit der Herrlichkeit, mit der gewaltigen Herrlichkeit Gottes.

[38:00] Ich fange mal an mit Offenbarung Kapitel 4. Dort fange ich an ab Vers 2: "Und sogleich war ich im Geist und siehe, ein Thron stand im Himmel. Und auf dem Thron saß einer. Und der darauf saß, war in seinem Aussehen einem Jaspis und einem Sarderstein gleich. Und ein Regenbogen war rings um den Thron, der glich in seinem Aussehen einem Smaragd. Und rings um den Thron waren 24 Throne und auf den Thron sah ich 24 Älteste sitzen, die mit weißen Kleidern bekleidet waren und auf ihren Häuptern goldene Kronen hatten. Und von dem Thron gingen Blitze und Donner und Stimmen aus und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind."

[38:58] Und ich gehe ein bisschen weiter. Es wird von vier Gestalten gesprochen und am Ende rufen diese Gestalten: "Heilig, heilig, heilig" in Vers 8: "Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott, der Allmächtige, der war und der ist und der kommt." Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen, dem, der auf dem Thron saß, auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder und sprechen: "Würdig bist du, oh Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen."

[40:03] Wir sehen hier, kann es sich nur um eine Person handeln, nämlich um Gott selbst. Wir sehen hier, wie seine Herrlichkeit, wie seine Würde, wie seine Allmacht Gegenstand dieses Kapitels ist.

[40:21] Schauen wir jetzt mal in Jesaja Kapitel 6. Jesaja Kapitel 6, das ist die Geschichte der Berufung des Propheten Jesaja. Und Jesaja erlebt während seiner Berufung bereits eine Vision.

[40:54] Dort heißt es: "Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron. Und seine Säume erfüllten den Tempel. Seraphim standen über ihm. Jeder von ihnen hatte sechs Flügel. Mit zweien bedeckten sie ihr Angesicht und mit zweien bedeckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie. Und einer rief dem anderen zu und sprach: 'Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Herrscharen. Die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit.' Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. Da sprach ich: 'Wehe mir, ich vergehe, denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat. Denn meine Augen haben den König, den Herrn der Herrscharen gesehen.'"

[42:07] Jesaja ist vollkommen erschüttert. Er hat die Herrlichkeit Gottes gesehen, des Schöpfers, des Unendlichen, des Ewigen. Und oft, wenn so etwas passiert, dann sterben Menschen. Nicht oft, eigentlich immer, weil kein Mensch in der Gegenwart Gottes bestehen kann.

[42:40] Jesaja hat verstanden, dass er unwürdig ist, dass er nichts hat, mit dem er Gott beeindrucken könnte. Er ist vollkommen sündig und ist vollkommen auf die Gnade und die Gunst Gottes angewiesen.

[43:10] Wir lesen weiter ab Vers 6: "Da flog einer der Seraphim zu mir – also zu Jesaja – und er hielt eine glühende Kohle in seiner Hand, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte. Und er berührte meinen Mund damit und sprach: 'Siehe, dies hat deine Lippen berührt. Deine Schuld ist von dir genommen und deine Sünde gesühnt.'"

[43:44] "Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: 'Wen soll ich senden und wer wird für uns gehen?' Da sprach ich: 'Herr, hier bin ich, sende mich.'"

[44:03] Wie bereits vorhin gesagt, Jesaja war sich komplett bewusst, wer er ist und wer Gott ist. Unreine Lippen. Ein unter einem Volk mit unreinen Lippen. Jesaja war sich dem wohlbewusst.

[44:24] Aber da kommt dann dieser Engel, berührt seine Lippen mit diesen Kohlen und sagt ihm: "Das hat deine Lippen berührt. Siehe, deine Schuld ist von dir genommen und deine Sünde gesühnt."

[44:44] Es ist nicht, weil Jesaja ein Opfer gebracht hat oder weil Jesaja sich besonders angestrengt hat. Es war die Gunst Gottes, die Gnade, das Mitgefühl Gottes mit Jesaja. Wohlwissend, dass Jesaja ein Sünder war, was ihn letztendlich gerechtfertigt und gesühnt hat.

[45:14] Das Kreuz sollte uns also zwei Dinge zeigen. Erstens, wie sehr uns Gott liebt, weil er alles für uns gegeben hat. Er hat alles geopfert, sogar sich selbst.

[45:41] Und zweitens, wie sündig wir sind, wie gefallen wir sind und dass dieser Zustand unser selbst einen hohen Preis erfordert und dass wir nur dadurch, nur durch das Opfer, nur durch das Kreuz, in dem Jesus Christus sich selbst geopfert hat, dass wir nur dadurch gerettet werden können.

[46:16] Deswegen ist das Opfer wichtig, weil das Opfer am Ende alles über unsere Erlösung aussagt.

[46:32] Ich möchte euch einladen, mit mir zum Abschluss noch zu beten.

[46:47] Lieber Gott, wir sind dir so dankbar dafür, dass du uns so sehr liebst, dass du alles gegeben hast, dass du dich geopfert hast, dass du bereit warst, so viel zu erleiden, so einen hohen Preis zu zahlen für Menschen, die es vielleicht aus menschlicher Perspektive gar nicht wert sind, aber für dich sind wir es wert. Und aus diesem Grund hast du so viel gegeben, so viel bezahlt mit deinem eigenen Leben. Wir danken dir dafür.

[47:29] Wir wollen dich darum bitten, dass du uns immer wieder Stück für Stück, immer besser, immer klarer das Opfer verstehen lässt, dass wir wissen, was es bedeutet, wenn wir sagen, Jesus ist für uns gestorben. Dass wir wissen, was das für uns bedeutet, was das für mich bedeutet, was das für den Zuschauer bedeutet, dass wir wissen, dass nur dadurch Versöhnung entstehen kann und dass wir uns unserer Sünde bewusst sind und dass wir aus diesem Grund unser Bedürfnis nach dir umso stärker anerkennen und das auch dir gegenüber vermitteln.

[48:17] Lieber Gott, wir sind alle sündig. Wir brauchen alle deine Gnade, deine Rettung. Lass uns das nicht vergessen und lass uns dieses Opfer, das du gebracht hast, somit umso mehr zu schätzen wissen.

[48:32] Ich will dich bitten für jeden, der hier zuschaut, für jeden, der das hier gehört hat, dass diese Person eine Entscheidung trifft, dass du dieser Person klarmachst, was es bedeutet, dass du ein Opfer gebracht hast für sie persönlich. Und dass sie darauf reagiert, dass sie versteht, welche Liebe du zu der Person hast und dass diese Liebe auch in dieser Person erweckt wird.

[49:06] Ich will dich bitten, dass du jede Person, die hier zuschaut, segnest und dass du ja in ihrem Leben gegenwärtig bist. Wir danken dir dafür, dass du uns durch diese Studieneinheit geführt hast und beten dies in deinem kostbaren Namen, lieber Gott.

[49:34] Amen. Ich bedanke mich bei euch fürs Zuschauen und ich freue mich auf das nächste Mal und ich wünsche euch Gottes Segen und vergesst nicht, dass Gott euch so sehr liebt und alles für euch gegeben hat. Bis zum nächsten Mal. Auf Wiedersehen. Gottes Segen.


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