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In dieser Christ Study Hour tauchen wir tief in die Briefe an die Philipper und Kolosser ein. Lukas Gross leitet uns durch das 13. Thema: „Den ganzen Willen Gottes tun“. Entdecke, was Paulus uns durch die abschließenden Worte des Kolosserbriefs über Treue, Trost und das Verständnis von Gottes Plan lehren möchte.


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Serie: CSH 2026 Q1: Die Briefe von Paulus an die Philipper & Kolosser

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Transkript

[0:32] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour. Mein Name ist Lukas und ich darf dich heute mit hineinnehmen in das 13. Thema unserer Lektion. Das Thema heute lautet: Den ganzen Willen Gottes tun. Und ich freue mich, dass wir gemeinsam in Gottes Wort eintauchen dürfen, um zu verstehen, was Gott uns heute sagen möchte. Und zu Beginn lade ich dich gerne ein mit mir zu beten.

[0:55] Himmlischer Vater, ich möchte dir danken, dass wir jetzt gemeinsam in dein Wort hineintauchen dürfen. Ich danke dir, Vater, dass du uns schon so weit geführt hast durch den Brief des Kolosserbriefs. Und ich möchte dich jetzt auch bitten für die Zeit, wenn wir jetzt in dein Wort hineinschauen, dass du uns den Heiligen Geist schenkst, damit wir verstehen und begreifen dürfen, für was das alles aufgeschrieben worden ist. Hab Dank, Vater, dass wir heute davon Zeuge werden dürfen und dass wir heute etwas von dir wieder lernen dürfen. Darum bitte ich dich, sei du bei uns. Amen.

[1:25] Im Abschnitt, den wir uns heute anschauen möchten, ist es bei mir in meiner Bibel, die Schlachterübersetzung, folgendermaßen überschrieben: Abschließende Grüße. Und es ist das Kapitel 4 im Kolosserbrief und dort möchte ich mit dir gemeinsam jetzt hineintauchen. Wir werden einige Namen heute sehen und was das alles mit was alles das zu tun hat, das möchte ich dich heute, da möchte ich heute gerne mit hineinnehmen.

[1:54] Wir lesen zu Beginn die Verse 7 bis 9. Dort heißt es: "Alles, was mich betrifft, wird euch Tychikus mitteilen, der geliebte Bruder und treue Diener und Mitknecht im Herrn, denn ich eben deshalb zu euch gesandt habe, damit er erfährt, wie es bei euch steht und damit er eure Herzen tröstet." Zusammen mit Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der einer der euren ist. Sie werden euch alles mitteilen, was hier vorgeht.

[2:26] Ja, was wissen wir über Tychikus überhaupt? Tychikus, Paulus nennt ihn hier geliebten Bruder, ein treuer Diener und ein Mitknecht, also ein Mitsklave des Herrn. Er wurde beauftragt, mündlich über Paulus' Lage zu berichten und die Herzen der Kolosser zu trösten. So beginnt das hier in diesem Kapitel ab Vers 7 bis 9. Tychikus stammt also aus der Provinz Asia. Das wissen wir aus der Apostelgeschichte, nämlich Kapitel 20, Vers 4. Und wir wissen auch, dass er ein langjähriger Begleiter und Missionsbuddy, könnte man sagen, von Paulus war, der auch die Briefe an die Epheser überbrachte und der auch ein sogenannter vielleicht Laufbursche eben für die autorisierte Interpretation des Briefes war. Gab es also Unklarheiten, konnte er diese mündlich erläutern.

[3:19] Das wissen wir über Tychikus. Aber Tychikus ist nicht der einzige, der in diesem Abschnitt vorkommt. In Vers 9 kommt dann Onesimus noch vor. Und bei Onesimus ist es auch interessant. Auch hier sehen wir, er wird ein treuer und geliebter Bruder genannt, der einer von euch ist, also aus der Stadt Kolossä. Onesimus war ein Sklave, der von seinem Herrn namens Philemon entlaufen war und in Rom traf er dann auf Paulus und dieser sorgte dafür, dass er sich bekehrte.

[3:49] Und das erste, was Paulus macht, der ihn sonst auch Sohn im Glauben nennt, Paulus schickt ihn erstmal zurück, damit er mit seinem Herrn versöhnt werde, aber nicht mehr als Sklave, sondern als gleichwertiger Bruder in Christus.

[4:06] Warum schickt Paulus aber nun diese beiden nach Kolossä? Das ist eine interessante Frage.

[4:14] Die Briefzusammenstellung ist ein Grund, warum sie losgeschickt wurden. Also, sie sollten Informationen über Paulus, über die Gefangenschaft, in der er gerade war, geben und nicht nur schriftlich, sondern vor allem mündlich. Paulus wollte sie vielleicht auch gar nicht unbedingt niederschreiben und hat sie so also mündlich übermittelt und dafür war unter anderem diese Aussendung da. Eine zweite, ein zweiter Grund ist auch die mündliche Ergänzung. Sie sollten Informationen über Paulus' Gefangenschaft geben, die er nicht schriftlich niederschreiben wollte.

[4:46] Warum schickt Paulus die beiden jetzt nach Kolossä? Das ist eine interessante Frage. Es gibt dafür mehrere Gründe. Ich möchte hier vielleicht vier anführen. Ein Grund ist auf jeden Fall die Briefzustellung.

[4:58] Ja, Paulus wollte nicht immer alles gleich niederschreiben, sondern wollte vor allem auch mündlich das Ganze.

[5:08] Warum schickt Paulus aber diese beiden nun nach Kolossä? Das ist eine wichtige Frage und dafür gibt's gleich mehrere Gründe. Ich möchte hier an der Stelle gleich vier anführen. Der erste Grund ist natürlich die Briefzustellung. Das hat jemand gebraucht, der die Briefe an die Kolosser und auch an Philemon und vermutlich auch an die Epheser weiterleiten hätte sollen. Ein zweiter Grund ist aber auch die mündliche Ergänzung. Die beiden sollten die Information über Paulus' Gefangenschaft nicht nur übermitteln, sondern eben auch mündlich weitergeben, z.B. über die Details zum Prozess. Und auch die Ermutigung spielt eine wichtige Rolle. Gerade Tychikus sollte die Gemeinde durch Berichte über Gottes Wort trotz der Ketten stärken. Und dann gibt es noch den vierten Grund, den ich anführen möchte, die Wiedereingliederung von Onesimus. Onesimus sollte als christlicher Bruder in sein Haushalt und in die Gemeinde zurückkehren.

[6:02] Aber was zeigen diese persönlichen Bemerkungen jetzt über Paulus? Wir lesen hier über zwei seiner Mitarbeiter, aber was sagt das jetzt eigentlich über Paulus aus?

[6:13] Paulus wird hier nicht als einsamer Wolf beschrieben, sondern ganz im Gegenteil, er ist jemand, der Autorität teilt und seine Mitarbeiter auf seine eigene Ebene hoch anhebt, indem er sie z.B. als Bruder bezeichnet und der zeigt eine bemerkenswerte Hingabe an Gemeinden, die er nicht einmal besucht hatte.

[6:36] Als nächstes möchte ich euch gerne hineinnehmen in die folgenden Verse. Kolosser Kapitel 4 Verse 10 bis 11. Dort heißt es: "Und Jesus, Vers 10, es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener und Markus, der Vetter des Barnabas. Ihr habt seinetwegen Anordnungen erhalten, wenn er zu euch kommt, so nehmt ihn auf."

[7:01] Und Vers 11: "Und Jesus, der Justus genannt wird, die aus dem die aus der Beschneidung sind, diese allein sind meine Mitarbeiter für das Reich Gottes, die mir zum Trost geworden sind." An dieser Stelle finden wir das Thema Grüße und ich weiß nicht, vielleicht fragst du dich gerade, was hat das mit den Grüßen eigentlich auf sich? Na ja, ein Grund ist auf jeden Fall, dass Grüße zusammenschweißt. Ja, Grüße gibt eine gewisse Zugehörigkeit und die erleben wir vor allem natürlich, wenn wir getauft werden und dadurch dann zur weltweiten Adventgemeinde gehören. Egal, wo wir hinkommen, egal in welchem Land, vielleicht gerade auch besonders, wenn wir Urlaub machen, wir kommen in eine Gemeinde und auch dort finden wir Brüder und Schwestern vor. Und wenn es dort dann eben heißt, ich nehme liebe Grüße mit in meine Heimatgemeinde von dieser besuchten Gemeinde eben, dann ist das etwas, was ein erstmal erfreut, das zu sehen, dass es noch andere Geschwister gibt auf der Welt, die eben einen lieben Gruß mitgeben möchten oder aber auch die Art der Wertschätzung einfach nur zu sagen, wo auch immer du hingehst, an alle, die mich kennen oder die ich eben kenne. Hat etwas mit Wertschätzung zu tun und natürlich auch die Verbindungen zwischen den Gemeinden. Ich weiß nicht, wann du zuletzt einen Gruß an deine alte Heimatgemeinde z.B. gesendet hast oder an eine Nachbargemeinde oder aber vielleicht auch an eine Gemeinde, die gar keine Adventgemeinde ist, einfach an einen guten Freund aus einer anderen Gemeinde, aus einer anderen Kirche, einfach mal einen lieben Gruß von Christ zu Christ. Ich ermutige dich darüber nachzudenken, wen du vielleicht als nächstes auch einen Gruß schicken kannst, so wie wir es hier lesen.

[8:44] Aber was erfahren wir noch über die weiteren Personen, die hier vorkommen? Eine weitere Person, die wir hier gerade gelesen haben, Vers 10, Aristarchus. Wer war Aristarchus? Ein Mazedonier aus Thessalonich. Paulus nennt ihn seinen Mitgefangenen, was wahrscheinlich bedeutet, dass er freiwillig sogar sich als Gefangenen hingegeben hat, um eben bei Paulus zu sein und gemeinsam mit ihm in der Haft, in Paulus in der Haft beistand und er war einer von den jüdischen Mitarbeitern, die Paulus in Rom treu zur Seite standen. Und dann gibt es da noch Johannes Markus, der Vetter des Barnabas heißt es. Nach einem schweren Streit auf der ersten Missionsreise, von der wir in Apostelgeschichte 15, Vers 38 lesen, erfahren wir davon, dass und dann ist da noch Johannes Markus, der Vetter von Barnabas, der wieder an Paulus' Seite war und dem vollständig seine sein Ruf wiederhergestellt wurde. Paulus empfiehlt ihn der Gemeinde ausdrücklich zur gastfreundschaftlichen Annahme. Und zu guter Letzt lesen wir von Jesus Justus. Außerhalb dieses Textes ist er relativ unbekannt. Er war zusammen mit Aristarchus und Markus einer der wenigen jüdischen Mitarbeiter aus der Beschneidung, die Paulus in Rom treu zur Seite standen und ihm eine ein großer Trost waren.

[10:11] In Kolosser 4 Verse 12 und 13 geht es dann mit dem Text weiter und hier heißt es dann: "Es grüßt euch Epafras, der einer der Euren ist, ein Knecht des Christus, der allezeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und zur Fülle gebracht in allem, was der Wille Gottes ist."

[10:35] Und Vers 13: "Denn ich gebe ihm das Zeugnis, dass er großen Eifer hat um euch und um die Laodizäer und Hierapolis."

[10:46] Epafras, wer war das eigentlich? Epafras war der Gründer der Gemeinde in Kolossä, sowie wahrscheinlich der Gemeinden in Laodizä und auch Hierapolis. Er stammte selbst aus Kolossä, weil er hier auch mit einer von euch genannt wird und kam vermutlich während Paulus' dreijährigen Dienst in Ephesus zum Glauben.

[11:07] Paulus beschreibt ihn mit den höchsten Ehrentiteln als treuer Diener Christi, als Sklaven Christi Jesu und zudem war er auch ein Mitgefangener des Paulus, was auch auf seine enge Verbundenheit und Opferbereitschaft für das Evangelium hindeutet.

[11:23] Und warum hat jetzt aber Epafras genau diese Gebetsanliegen, die ihr hier auch erwähnt? Epafras bietet, er betet, dass die Gemeinde festhält, feststeht, vollkommen und vollgewiss in allem Willen Gottes. In eigenen Worten spricht er hier eigentlich davon, erfleht um die geistliche Reife und die unerschütterliche Überzeugung von der Wahrheit des Evangeliums.

[11:49] Diese Anliegen, dieses Anliegen ist eine direkte Reaktion auf die Gefahr durch das falsche Lehrer in Kolossä auftreten. Die versuchten die Gläubigen durch menschliche Philosophien zu verunsichern. Er wünschte ihnen eine tiefe Gewissheit, damit sie nicht von Christus weggelenkt werden. Habt ihr schon ähnliche Gebete gebetet für eure Gemeinde vielleicht auch?

[12:17] Was versteht ihr denn darunter, dass jemand im Gebet ringt? Das griechische Wort, das wir hier finden, ist Agon, agonizomai und ist eine athletische und militärische Metapher für einen heftigen Kampf oder einen Wettstreit. Es beschreibt eine Anstrengung, die mit dem Kampf eines Ringers im Stadion oder eines Soldaten in der Schlacht vergleichbar ist. Also eine beharrliche, leidenschaftliche Fürbitte mit allen Nerven und Muskeln, um für Schutz für den Nächsten zu bitten.

[12:55] Und dann kommen wir schließlich auch zu Kolosser 4, Kolosser 4, 14 bis 15, wo es dann heißt: "Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt und Demas. grüßt die Brüder in Laodizä und den Nymphas und die Gemeinde in seinem Haus." Ja, Lukas ist, denke ich, der bekannteste hier von der Aufzählung. Er wird als der geliebte Arzt bezeichnet, was die einzige Erwähnung dieses Berufes im Neuen Testament ist. Er war ein treuer Begleiter des Paulus und identifiziert vor allem auch durch die Wir-Passagen, den Schreiber des Lukasevangeliums, aber auch eben der Apostelgeschichte. Wahrscheinlich ein Heide und der Verfasser dieser beiden, dieser beiden Bücher, Lukasevangelium und Apostelgeschichte. Demas war zunächst ein geschätzter Mitarbeiter und Mitgefangener des Paulus. Aber leider, erschreckenderweise, verließ er Paulus später, weil er die Welt lieb gewonnen hatte. Nympha.

[13:55] Sie war und wer jetzt gut aufgepasst hat, merkt, ich habe das jetzt als weibliche Person identifiziert. Sie war eine wohlhabende Frau in Laodizä, die ihre Ressourcen nutzte, um eine Hausgemeinde in ihrem Heim zu beherbergen und möglicherweise zu leiten. Obwohl einige Manuskripte einen männlichen Namen, nämlich Nymphas, vermuten, stützen die besten Quellen heutzutage die weibliche Form.

[14:23] Anschließend kommen wir jetzt zu Kolosser 4, Verse 16 bis 18 und damit zum Schluss dieses Briefes. Dort heißt es: "Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so sorgt dafür, dass er auch in der Gemeinde der Laodizäer gelesen wird und dass ihr auch den aus Laodizä lest" und sagt den Archippus: "Habe acht auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, damit du ihn erfüllst."

[14:49] Der Gruß mit meinen, das Paulus Hand gedenkt an meine Fesseln. Die Gnade sei mit euch. Amen.

[14:59] Wir lesen hier von einem Brief an die Laodizäer, aber wir wissen gleichzeitig auch, dass wir diesen Brief heute nicht haben. Die Frage ist, was wäre aber, wenn wir diesen Brief heute hätten? Was würde es bei dir auslösen, wenn wir heute die Möglichkeit hätten, diesen Brief zu lesen?

[15:17] Der Austausch von Briefen war ja üblich und die Anweisung von den Aposteln an mehrere Gemeinden auch definitiv relevant. Dass dieser Brief also verloren ging, könnte ein unabsichtlicher Fehler oder ein Unfall gewesen sein. Die spätere Botschaft an die Laodizäer in Offenbarung 3, 14 bis 21 über eine lauwarme Gemeinde unterstreicht die Wichtigkeit von Paulus' Mahnung, in Christus verwurzelt zu bleiben.

[15:46] Aber wie würde es dir gehen, wenn du heute von einem geistlichen Leiter einen solchen Brief bekommen würdest? Was würde das in dir auslösen?

[15:58] Ich kann für mich nur sprechen, in mir würde es folgendes auslösen. Als allererstes würde ich mir Gedanken machen, was der Schreiber hier mir gerade sagen möchte. Denn eins ist sicher, völlig egal, was es ist, es muss etwas Wichtiges sein. Ich denke, jemand, der im Gefängnis sitzt und anfängt Briefe zu schreiben, schreibt nicht über Nebensächlichkeiten. Eine andere Sache, die es in mir auslösen würde, wäre ich wäre bewegt von dem, was dieser Mensch schreibt. Denn einer Gefangenschaft zu sein und unter Umständen auch unter dieser Isolation zu leiden und dabei aber noch an eine Gemeinde oder auch an mich persönlich zu denken und mir etwas mitgeben zu wollen, das ist nicht passiert nicht einfach so, sondern das ist etwas sehr Persönliches. Deswegen wäre ich sehr bewegt, wenn ich der Adressat solches solch eines Briefes wäre in unserer heutigen Zeit. Und ich würde natürlich auch mich hinterfragen, wenn dieser Mensch in einer solchen Situation solch ein Glauben aufweisen kann, wie würde es mir gehen, wenn ich an dieser Stelle wäre? Wie würde es mir gehen, wenn ich plötzlich an einer Stelle wäre, wo ich in einem Gefängnis wäre und andere Menschen gerne ermutigen möchte? Wäre ich dann genauso standhaft? Wäre ich genauso fest und überzeugt?

[17:16] Wie würde es dir gehen, wenn du diesen Brief bekommen würdest?

[17:25] Ich möchte dir gerne zum Schluss noch einen Vers mitgeben. Erster Thessalonicher 5 Vers 18. Gar nicht weit entfernt von der Stelle, die wir gerade gelesen haben. Sind in meiner Bibel nur ein paar Verse und dann komme ich zu 1. Thessalonicher 5 Kapitel 18. Dort heißt es: "Seid in allem dankbar, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch."

[17:50] Ich lese es noch einmal vor. Seid in allem dankbar, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

[17:58] Christus möchte, dass wir dankbar sind. Und ich glaube, es gibt unzählige Dinge, für die wir auch dankbar sein können. Manchmal sieht die Welt um ein herum so zerstreut und kaputt aus, dass man vielleicht dann Mut verlieren könnte. Aber Paulus ist hier ein gutes Beispiel, wie er, der gerade im Gefängnis ist, an den Fesseln, an den Ketten hängt und dennoch gute, aufbauende und liebevolle Worte findet, die er seinen Mitarbeitern mitgibt, um den Gemeinden etwas mitzugeben. Und das ermutigt mich, das ermutigt mich in einer Zeit, in der es momentan gar nicht gut und rosig aussieht, Hoffnung zu haben. Und ich möchte das genau auch machen wie Paulus. Ich möchte auch ein Hoffnungsspender sein in dieser Welt, in dieser Zeit für meine Mitmenschen, für meine Gemeinde und für meine Lieben. Und das wünsche ich dir auch, dass du ebenfalls so ein Hoffnungsspender sein kannst. Ich lade dich ein, zum Schluss mit mir noch ins Gebet zu gehen, das, was wir heute gehört und gelesen haben, noch mal vor Gott zu bringen und ihn um Segen zu bitten. Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir zu beten.

[19:04] Himmlischer Vater, hab Dank für das, was wir heute mitnehmen dürfen. Hab Dank für diese Erfahrung zu sehen, dass Paulus, ein Mann, der wirklich schlimme Dinge erleben musste, in Gefangenschaft sein musste, an den Ketten, an den Fesseln, der von seiner Freiheit ein Stück weggenommen bekam und dennoch den Frieden und die Freude in seinem Herzen hatte, um anderen davon zu erzählen, wie es ihm geht und dass er Hoffnung hat. Ich danke dir, Vater, dass wir das für unser Leben annehmen dürfen und dass wir das vor allem aber auch umsetzen dürfen, dass wir das in unserem Leben versuchen umzusetzen, wo wir nur können, in Situationen, wo es Menschen braucht, die Hoffnungsspender sind, die ein Licht sind in dieser dunklen Welt. Und darum möchte ich dich bitten, Vater, dass du uns allen, den Zuhörern, aber auch mir hilfst in dieser neuen Woche genau daran zu arbeiten. Wo können wir ein Licht für unsere Mitmenschen sein, eine Hoffnung sein? Und an unsere Mitmenschen auch zu denken, einen Brief zu schreiben mit Freundlichkeit, mit Liebe und den Menschen etwas mitzugeben, was sie erbaut. Etwas, an dem sie sich festhalten können. Etwas, das auch in unser Leben ein Licht bringt, so wie Paulus es mit seinen Mitarbeitern getan hat. Ja, Vater, segne du uns, damit wir auch geistliche Mitarbeiter sein dürfen in dir und dass wir nie verlernen, dankbar zu sein für all Gute, was du uns gibst. Hab Dank, Vater. Amen.

[20:38] Nächste Woche geht es dann wieder mit einem neuen Thema weiter hier bei Christ Study Hour, mit einem neuen Thema für ein neues Quartal und ich lade dich ein, auch dann wieder einzuschalten, wenn es mit dem Titel "Im Glauben wachsen" weitergeht. Ich freue mich, wenn du wieder das nächste Mal dabei bist und wünsche dir bis dahin alles Gute und Gottes Segen.


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