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In diesem zweiten Teil der Serie „Das letzte Glied der prophetischen Kette“ vertieft Stephen Bohr die prophetischen Zusammenhänge. Er knüpft an die fundamentale Prophezeiung Daniels 7 an und zeigt, wie diese mit Offenbarung 13 parallel verläuft. Entdecken Sie die faszinierenden Parallelen zwischen dem kleinen Horn und dem Tier und verstehen Sie die ungebrochene Abfolge biblischer Prophezeiungen.


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Serie: Das Letzte Glied der Prophetischen Kette

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Transkript

[0:00] Hallo, ich möchte zunächst einmal kurz wiederholen, was wir in unserem ersten Thema besprochen haben. Wir haben über die große prophetische Kette der Bibel gesprochen und wir haben Daniel 7 als die fundamentale Prophezeiung uns angeschaut. Die prophetische Kette beginnt mit Babylon, es geht weiter mit Medo-Persien und dann Griechenland und dann das römische Reich und dann das geteilte römische Reich und dann das päpstliche Rom, das 1260 Jahre regiert hat. Wir sind also von 605 v. Chr. bis 1798 in einer ungebrochenen Abfolge gegangen. Das ist ein sehr disziplinierter Weg, die biblische Prophezeiung zu studieren. Es gibt hier keine Vermutungen und Spekulationen. Es gibt keinen Grund, Vermutungen anzustellen, denn man kann der biblischen Folge einfach folgen.

[1:52] Es gibt eine andere Prophezeiung im Buch der Offenbarung, die parallel zur Daniel 7-Prophezeiung verläuft. Und das ist Offenbarung Kapitel 13, vor allem Vers 1 bis 10. Ich möchte etwas sehr deutlich klar machen, bevor wir zu Offenbarung 13 gehen. Und das ist, dass das kleine Horn aus Daniel 7, dieses kleine Horn dieselbe Macht darstellt, wie das Tier, das wir jetzt in Offenbarung 13 finden werden. Also das kleine Horn in Daniel 7 und das Tier aus Offenbarung 13 sind austauschbar. Das kleine Horn ist das Tier. In Daniel wird es das kleine Horn genannt, in Offenbarung 13, dort am Anfang wird es das Tier genannt.

[2:52] Wir wollen beginnen mit Offenbarung 13, und dort Vers 1 und 2. Und wenn man sich diese Stelle anschaut, möchte ich ganz kurz hier erwähnen, warum es mindestens drei Gründe gibt, warum wir ganz sicher sagen können, dass das Tier hier, das erwähnt wird, das kleine Horn aus Daniel 7 ist. Zunächst einmal ist das kleine Horn an derselben Stelle der Sequenz, so wie das Tier auch in Offenbarung 13 an derselben Stelle ist. Also in dieser Sequenz haben das kleine Horn und das Tier dieselben Ort, die selbe Stelle. Der zweite Grund ist, dass die Aktivitäten des kleinen Horns dieselben Aktivitäten sind wie die des Tieres. Und an dritter Stelle können wir sagen, dass die Zeitperiode des kleinen Horns dieselbe Zeitperiode des Tieres ist. Also beide finden wir an derselben Stelle der Sequenz, und sie führen dieselben Aktivitäten aus, und sie regieren für dieselbe Zeitperiode.

[4:34] Lasst uns das kurz beobachten hier. Offenbarung 13, Vers 1 und 2. Wir werden sofort die Verbindung zu Daniel 7 sehen. Wir werden sehen, wie diese Prophezeiung mit Daniel 7 verbunden ist. Es heißt hier in Vers 1. Und ich stellte mich auf den Sand des Meeres, Offenbarung 12, Vers 18, und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Köpfen ein Blasphemous Name. Und auf seinen Köpfen einen Namen der Lästerung. Und Vers 2 ist der Schlüsselvers. Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füße waren die eines Bären, und sein Rachen wie ein Löwenrachen, und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und seine große Vollmacht. Seht ihr, dass wir hier dieselben vier Tiere erwähnt haben, die auch in Daniel 7 zur Schau kommen? Wir haben den Löwen, wir haben den Bären, und wir haben den Panther, und so ein Drachen-ähnliches Tier. Und in Offenbarung 12 wird uns auch gesagt, dass der Drache zehn Hörner hat.

[6:09] Wir wollen uns diese Sequenz etwas genauer anschauen. In Daniel 7 haben wir den Löwen, den Bären, den Leoparden, den Drachen und dann das kleine Horn. Und in Offenbarung 13 haben wir jetzt auch den Löwen, den Bären, den Leoparden, den Drachen mit seinen zehn Hörnern und dann dieses Tier aus dem Meer. Also sehen wir hier, dass das Tier und das kleine Horn an derselben Stelle der prophetischen Kette sich befinden. Also der erste Grund, warum wir wissen, dass sie dieselbe Macht darstellen, die sind an derselben Stelle der Sequenz.

[7:07] Habt ihr übrigens festgestellt, dass die Tiere in Offenbarung 13 in der umgekehrten Reihenfolge erwähnt werden? Warum ist das so? Das liegt daran, dass Daniel vorausschaut und Johannes aber in der Zeit des Drachentieres lebt, des vierten Tieres, und er jetzt zurückschaut. Das heißt also, dass die ersten vier Tiere Babylon, Medopersien, Griechenland und Rom darstellen.

[7:32] Wir können also auch an der zweite Grund, warum wir wissen, warum das kleine Horn und das Tier hier aus Offenbarung 13 dieselbe Macht darstellen, ist wie gesagt, dass beide dieselben Aktionen durchführen. Könnt ihr euch erinnern, dass das kleine Horn gotteslästerlich gesprochen hat und auch die Heiligen verfolgt hat? Dasselbe finden wir von dem Tier auch in Offenbarung 13. Zum Beispiel Vers 7 und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden. Also muss das, hat das Tier die Heiligen verfolgt? Ja. Wie war das mit dem kleinen Horn? Hat das kleine Horn die Heiligen verfolgt? Ja. Selbe Charakteristik. Schaut euch auch Vers 5 an in Offenbarung 13. Es heißt über das Tier und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete. Hat das kleine Horn große Lästerungen gesprochen? Ja. Hat das Tier gotteslästerlich geredet? Ja. Wir sehen also sehr deutlich, dass die Aktionen des kleinen Horns und die Aktionen des Tieres dieselben Aktionen sind.

[9:39] Und es gibt einen dritten Grund, warum wir diese beiden, das kleine Horn und das Tier, als gleich identifizieren können. Denn sie beide regieren für dieselbe Zeit. Wir schauen dort in Vers 5 nochmal. Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete. Und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate zu wirken. Vielleicht sagt jemand, oh, das ist nicht dieselbe Zeitperiode. Denn das kleine Horn hat doch für eine Zeit zwei Zeiten und eine halbe Zeit regiert. Während hier das Tier für 42 Monate regiert. Wie kann das das dieselbe Zeit sein? Lass uns das nochmal herausfinden.

[10:38] Wir haben herausgefunden, dass die dreieinhalb Zeiten 1260 Tage darstellen, die wir als Jahre zu interpretieren haben. Wir haben auch herausgefunden, dass der biblische Monat 30 Tage hatte. Also Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit ist 1260 Jahre. Also wenn man jetzt 42 Monate nimmt und für jeden Monat 30 Tage berechnet und 42 mal 30 rechnet, was kommt dabei heraus? Man muss also nur 42 mal 30 rechnen. Was ist das Resultat, wenn man das multipliziert? 1260. Und nur, falls du dich noch etwas wunderst, da finden wir nämlich in Offenbarung 12 denselben Zeitabschnitt auch als 1260 Tage ausgedrückt. Es gibt also drei verschiedene Möglichkeiten, diese selbe Zeitprophezeiung auszudrücken in der Bibel. Dreieinhalb Zeiten, indem man dreieinhalb Zeiten mal 360 Tage rechnet. 1260. 42 Monate mal 30 Tage pro Monat. 1260. Und auf Offenbarung 12 haben wir sie sogar direkt als 1260 Tage dargestellt.

[12:22] Wir können also ganz gewiss sein, dass das kleine Horn und das Tier aus dem Meer hier, dieselbe Macht sind. Sie sind an derselben Stelle der Sequenz, sie führen dieselben Aktionen aus und sie regieren für dieselbe Zeitperiode. Die prophetische Kette endet hier nicht. Die 1260 Jahre kommen 1798 ans Ende, zu einem Zeitpunkt, als das Tier eine tödliche Wunde bekommt. 1798 kam also diese Vorherrschaft zum Ende.

[13:23] Wir wollen uns den Vers anschauen, wo besprochen wird, wo diese Macht, dieses Tier seine Macht verloren hat. Offenbarung 13 und dort Vers 10. Schaut euch mal an, was hier steht. Wenn jemand in Gefangenschaft führt, also das Tier hat ja in Gefangenschaft geführt, so geht er in die Gefangenschaft. Mit anderen Worten, die Macht, die andere in die Gefangenschaft geführt hat, wird jetzt selbst gefangen genommen werden. Und dann geht es weiter, wenn jemand mit dem Schwert tötet, soll auch er durch Schwert getötet werden. Also das kleine Horn, das Tier, haben andere in Gefangenschaft geführt und wurden selbst gefangen genommen. Und so wurde auch das Tier, hat das Tier das Schwert benutzt, um zu töten und wurde mit demselben Schwert auch selbst getötet.

[14:39] Wir müssen also darüber nachdenken, was diese Gefangenschaft des Tieres bedeutet in der Bibel. Und wir müssen verstehen, was dieses Schwert gewesen ist, das das Tier verwundet hat. Wenn normalerweise über diese Prophezeiung gesprochen wird, normalerweise wird dann gesagt, das bezieht sich auf den Papst Pius den Sechsten, der gefangen genommen worden ist und ins Exil gegangen ist. Das ist sicherlich ein kulminierendes Ereignis. Aber in dieser Prophezeiung wird nicht ein einzelner Papst in die Gefangenschaft geführt. Das ganze System wird in die Gefangenschaft geführt. Denn 1260 Jahre lang hat diese Macht, dieses Tier regiert und dann wird es gefangen genommen. Es ist also nicht nur ein einzelner Papst, der gefangen genommen wird, sondern das gesamte System, das in die Gefangenschaft geht. Also das Papsttum würde 1798 in die Gefangenschaft gehen, als ganzes Papsttum sozusagen.

[16:08] Wir werden gleich auf diese Idee der Gefangenschaft zurückkehren, zurückkommen, aber wollen kurz über das Schwert uns Gedanken machen. Was wird durch das Schwert repräsentiert?

[16:24] Normalerweise, wenn ich die Frage stelle, sagen die Leute, ja, das Wort Gottes stellt das Schwert da. Und es ist sehr wahr, dass in der Bibel das Wort Gottes als Schwert dargestellt wird. Der Apostel Paul sagt uns in Ephesians 6 und dort Vers 17, da gibt es ein bestimmtes Schwert und er sagt auch, was es darstellt. Er sagt hier in Ephesians 6, Vers 17 und nimmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist.

[17:13] Einige sagen nun also, es war das Wort Gottes, das dem Papst die tödliche Wunde 1798 verliehen hat. Aber diese Interpretation passt nicht. Und vielleicht sagt ihr, warum? Denn die Bibel sagt uns, dass das Schwert, das das Tier benutzt hat, um uns zu töten, das wäre genau das Schwert, das jetzt dem System die tödliche Wunde geben würde. Das Papst hat nicht die Bibel benutzt, um zu töten. Also das Schwert, das das Tier benutzt hat, um zu töten, kann sich nicht auf die Bibel beziehen. Das Schwert muss etwas anderes darstellen.

[18:10] Es gibt etwas sehr Wichtiges, das wir im Hinterkopf behalten sollten. Nämlich, dass Symbole in der Bibel nicht immer dasselbe darstellen. Wir müssen dem Kontext erlauben, die Bedeutung des Symboles zu erklären.

[18:32] Wenn ich also die Frage stelle, was wird durch einen Löwen dargestellt? Was wäre die Antwort? Kann ein Löwe Christus repräsentieren? Ja! Er ist der Löwe aus dem Stamm Judas. Kann ein Löwe auch Satan repräsentieren? Absolut! Denn die Bibel sagt, dass der Satan wie ein brüllender Löwe umhergeht, um die zu suchen, die er verschlingen kann. Kann ein Löwe das Königreich Babylon darstellen? Wir haben schon gesehen, dass das möglich ist. Und ein Löwe kann sogar Judas, den Sohn Jakobs, darstellen. Ein Löwe kann also verschiedene Dinge bedeuten, es kommt immer auf den Kontext an, wo er jetzt erscheint.

[19:34] Ich möchte ein anderes Beispiel noch nehmen. Wir sprechen vom Sauerteig. Was stellt der Sauerteig in der Bibel dar? Die meisten würden sagen, das stellt die Sünde dar. Sehr wahr! 1. Korinther 5, Vers 7 und 8 sagt uns, dass es die Sünde darstellt. Aber nicht immer. Denn als Jesus das Gleichnis vom Sauerteig uns gab, da hat er davon gesprochen, wie der Sauerteig in den Teig hineingegeben wird, in das Mehl, und der Leib dann wächst. So, wenn man den Heiligen Geist in die Gemeinde hineinbringt, dann wächst die ganze Gemeinde. Also der Sauerteig kann für den Heiligen Geist stehen, aber auch für die Sünde.

[20:31] Noch ein abschließendes Beispiel dazu. Die Formulierung Söhne Gottes. In 1. Mose 6 wird uns gesagt, dass die Söhne Gottes die Töchter der Menschen waren, dass sie schön waren. Und so haben Theologen die Idee entwickelt, dass hier gefallene Engel gemeint sind in 1. Mose 6. Und die Frage ist, warum glauben sie das? Weil nämlich im Buch Hiob die Söhne Gottes vor dem Herrn erscheinen, um sich dort zu präsentieren. Also im Buch Hiob sind die Söhne Gottes Engel. Also dann sagen sie, müssen es ja in 1. Mose auch Engel sein. Aber wir müssen verstehen, dass Begriffe verschiedene Dinge bedeuten, die jeweils dem Kontext entsprechen. Der Kontext von Hiob macht sehr deutlich, dass es sich um himmlische Wesen handelt. Aber der Kontext von 1. Mose 6 macht deutlich, dass es sich um die gläubigen Nachfahren von Seth handelt. Während die Menschentöchter die gottlosen Frauen sind, die aus der Linie vor allem Keins kommen. Also nur weil Söhne Gottes in Hiob Engel meint, heißt es nicht, dass es in 1. Mose dasselbe bedeutet. Die Bibel sagt sogar im Neuen Testament, dass wir die Söhne Gottes sind. Sind wir jetzt also Engel? Nein, natürlich nicht. Wir müssen also verstehen, dass Symbole eine größere Flexibilität haben und es auf den Kontext ankommt, um das zu verstehen.

[22:53] Also das Schwert kann das Wort Gottes repräsentieren. Aber in einem anderen Kontext stellt es etwas anderes dar.

[23:05] Schauen wir uns mal Römer 13, Vers 1-4 an. Hier ist ein anderes Schwert.

[23:19] Römer 13, Vers 1-4 zeigt uns, was das Schwert auch repräsentieren kann. Es heißt hier, jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die über ihn gesetzt sind. Das wären jetzt die zivilen Autoritäten. Also die Regierung. Und der Text geht weiter. Und die, die sich widersetzen, ziehen sich selbst die Verurteilung zu. Vers 3. Also es geht um die herrschende Autorität. Es geht um Herrscher.

[24:29] Und jetzt wollen wir uns anschauen, was die Passage uns noch sagt. Tust du aber Böses? Möchtest du keine Angst haben vor den Autoritäten? Wenn du dich also vor der Obrigkeit nicht fürchten willst, würde ich sagen, so tue das Gute, dann wirst du Lob von ihr empfangen, denn sie ist Gottesdienerin zu deinem Besten. Also wenn man die Regierung nicht fürchten möchte, dann tue einfach das Gute und du hast kein Problem.

[25:07] Vers 4 ist jetzt der Schlüsselvers. Tust du aber Böses, so fürchte dich, denn sie, das heißt also die Herrscher, trägt das Schwert nicht um. Umsonst. Denn Gottesdienerin ist sie eine Rächerin zum Zorngericht an dem, der das Böse tut. Also auch die zivile Macht hat ein Schwert. Jetzt würden wir natürlich nicht sagen, dass das Schwert der zivilen Autorität die Bibel ist. Also das Schwert der zivilen Autorität ist ihre Fähigkeit und ihre Autorität, Übertretung der Gesetze des Staates zu bestrafen. Also wenn jemand etwas raubt zum Beispiel, kann der Staat das Schwert benutzen, um diesen Räuber, diesen Dieb, in das Gefängnis zu setzen. Also die Gemeinde hat ihr Schwert, die Bibel, und die Gemeinde benutzt dieses Schwert durch das Predigen. Und der Staat hat sein Schwert, die Fähigkeit, nämlich Übertretung der zivilen Gesetze zu bestrafen. So haben Kirche und Staat jeweils ihr eigenes Schwert.

[27:02] Was bedeutet es also, wenn Offenbarung 13 Verse uns sagt, dass das Tier von dem Schwert verwundet wurde? Das bedeutet, dass das Schwert, das das Papsttum benutzt hat, um seine Praktiken durchzusetzen und zu lehren, dass diese selbe zivile Autorität jetzt ihre Macht benutzt hat, um dem Tier die tödliche Wunde zuzufügen.

[27:27] Nun, es gibt eine sehr wichtige Frage, und das ist die Frage, wie wir diese Frage beantworten können. Wie wir diese Frage beantworten können. Es gibt einen sehr wichtigen Punkt, den wir hier nicht vergessen dürfen. Die tödliche Wunde, die durch das Schwert gegeben wird, und zwar durch die zivile Autorität, das bedeutet nicht, dass jetzt die katholische Kirche ihre Türen geschlossen hat, 1798. Sie hat immer noch ihre Türen geschlossen. Sie hat immer noch als Kirche weiter funktioniert. Als Pius VI. als Papst abgesetzt wurde und als Gefangener nach Frankreich gebracht wurde, da hat die römisch-katholische Kirche weiter als Kirche funktioniert. Sie haben weiter Säuglinge getauft, sie haben weiter die Messe besucht, sie haben weiter Sünden an die Priester gebeichtet. Die Kirche als Kirche hat nicht aufgehört zu funktionieren. Die tödliche Wunde bedeutet also nicht, dass die römisch-katholische Kirche zerstört worden wäre. Das Papsttum als System hat die tödliche Wunde bekommen. Das Papsttum als System hat die tödliche Wunde bekommen. Das Papsttum hat nämlich die zivile Autorität benutzt, um diejenigen zu bestrafen, die nicht in Harmonie mit ihm waren. Und dieses Schwert der zivilen Autorität hat sich jetzt gegen das Papsttum 1798 erhoben. Mit anderen Worten, das Papsttum wurde 1798 gefangen genommen.

[29:37] Was meinen wir damit, wenn wir sagen, das Papsttum ist in die Gefangenschaft gegangen? Vielleicht kann man das am besten mit Satan illustrieren. Wenn ich fragen würde, ob der Satan frei ist und Probleme heute verursacht, würden wir alle sagen, ja, absolut. Warum hat Satan die Möglichkeit, warum ist er frei, seine Ziele umzusetzen? Warum ist er frei? Weil er nämlich die Herrscher der Welt benutzen kann, um seine Zwecke durchzuführen. Aber was passiert bei der Wiederkunft Jesu? Da wird seine Gesamtwissenschaft, die gesamte Unterstützerriege des Satan sterben. Alle Könige der Erde, durch die er gewirkt hatte, sind dann tot. Seine Unterstützerriege ist dann verschwunden. Also sagt die Bibel, dass er in die Gefangenschaft geht. In Offenbarung 20, 1 und 2, heißt es, dass ein Engel vom Himmel mit einer Kette herabkommt und er wirft den Satan ins Gefängnis. All die bösen Herrscher sind nämlich alle tot. Der Satan kann sie nicht mehr gebrauchen. Er hat ihre Unterstützung verloren. Aber dann sagt uns Offenbarung 20, dass nach den tausend Jahren, dass der Satan dann aus seinem Gefängnis wieder befreit werden wird. Und das wird bedeuten, dass all die bösen Herrscher, die er benutzt hat, auferstehen werden. Und sie werden ihn wieder unterstützen. Also geht man in die Gefängnis, bedeutet das, dass die Papiere, die er benutzt hat, in die Gefangenschaft zu gehen, bedeutet also, die Unterstützung der zivilen Autorität zu verlieren. Das ist dem Papst nun passiert. Das Papst hat die zivile Autorität benutzt, um die zu bestrafen, die nicht mit den Lehrern der Kirche übereinstimmen. Und solange das Papst die zivilen Autoritäten benutzen konnte, solange das Papst die zivilen Autoritäten benutzen konnte, solange war das Papst frei. Aber als die zivile Autorität sich selbst erhob und mit dem Schwert dem Papst eine Wunde versetzte und das Papst nicht länger unterstützt hatte, dann war das Papst in der Gefangenschaft.

[32:46] Die Frage ist also, wie wird das Papst aus seiner Gefangenschaft entlassen werden? Es muss ja irgendwann seine Unterstützerriege wieder bekommen.

[33:04] Wir werden etwas später dazu kommen. Es gibt einen ganz berühmten Kardinal der römisch-katholischen Kirche. Er war ursprünglich ein Anglikaner und ist dann katholisch geworden. Und in 1862 hat er das geschrieben. Er spricht davon, wie das römische Reich disintegriert ist. Als damals der Kaiser Konstantin den Sitz des römischen Reiches nach Konstantinopel in den Osten versetzt hat und dann später der letzte Kaiser abgesetzt wurde. In diesem Kontext finden wir das Zitat, das wir jetzt lesen werden.

[34:03] Das Verlassen Roms war die Befreiung der Päpste. Mit anderen Worten, als der Kaiser abgesetzt wurde, als der Kaiser Rom verlassen hat, dann konnte der Papst nicht mehr regieren. Was also den Papst davon abgehalten hat, seine volle Macht zu entfalten und sich zu zeigen, war die Regierung der zivilen Autoritäten. Er geht weiter in diesem Zitat. Welche Ansprüche auf Gehorsam die Kaiser auch immer gemacht haben und was auch immer, in welcher Art und Weise die Päpste auch immer dem nachgekommen sein mögen, diese ganze ehemalige Beziehung, die sowieso unnormal war und immer wieder durch die Sünden und Laster der Könige annulliert war, wurde endlich von einer höheren Macht abgesetzt.

[35:15] Und jetzt wollen wir uns das Teil des Zitates anschauen, das wirklich den Teil, der wirklich interessant ist. Das ist ein römischer Katholik, der das hier schreibt. Der die Vorsehung Gottes erlaubte eine Abfolge von Eruptionen, von Ereignissen, der die Vorsehung Gottes erlaubte eine Abfolge von Eruptionen, von Ereignissen, er spricht hier von den Barbaren, die aus dem Norden kommen. Also die Vorsehung Gottes erlaubte eine Abfolge der Eruption, und zwar gotische, Lombarden und Ungarn, also Hunden, dass sie Italien zerstören und verwüsten. Und aus Italien jedes letzte Übrigbleibsel des römischen Reiches auszulöschen. Also mit anderen Worten, das römische Reich fällt, als die Barbaren kamen und alles vernichteten dort.

[36:36] Und jetzt schaut, was das Zitat weiter sagt. Als das passierte, waren die Päpste alleine, sie waren jetzt alleine, denn es gab jetzt keinen Kaiser mehr und der Kaiser war jetzt gen Osten gezogen nach Konstantinopel. Also die Päpste waren jetzt auf sich alleine gestellt, als einzige Quellen der Ordnung, des Friedens, des Gesetzes und von der Stunde dieser Befreiung durch die Vorsehung Gottes.

[37:24] Mit anderen Worten, die Wegnahme des römischen Kaisers war die Befreiung des Papsttums. Also von der Stunde dieser Befreiung durch Vorsehung, als durch göttliche Einmischung die Ketten von den Händen des Nachfolgers des heiligen Petrus fielen.

[37:58] Also interessant, was hier steht, solange der Kaiser regiert, kann der Papst nicht regieren. Aber wenn der Kaiser nicht mehr da ist, dann fallen die Ketten von den Händen des Nachfolgers Petrus und dann kann er jetzt regieren. Das ist also sehr interessant, weil hier diese Idee von Befreiung und von abfallenden Ketten die Rede ist. Also mit anderen Worten, wenn die zivile Autorität, Regierung regiert, dann kann das Papsttum nicht herrschen. Wenn das Papsttum zur Macht kommt und den Staat benutzt, dann ist das Papsttum frei.

[38:47] Ein anderes Zitat vom selben Autor, ebenfalls von 1862. Hier haben wir wieder die Idee von Gefangensein und Befreitwerden in diesem Zitat. Hier ist das Zitat.

[39:12] Das Papsttum wartete auf solch eine Zeit, wo Gott seine Ketten des Papsttums auseinanderbrechen würde. Also an wen war das Papsttum dann gebunden? Und jetzt schauen wir uns den Fortgang des Zitates an. Das Papsttum wartete auf solch eine Zeit, wo Gott die Gefangenschaft des Papsttums brechen würde und es befreien würde von der Unterordnung unter die zivilen Mächte.

[39:54] Also was hatte das Papsttum gebunden? Es war die Unterordnung unter zivile Autoritäten. Was wäre die Befreiung? Wenn sie jetzt die zivilen Autoritäten für sich benutzen kann.

[40:10] Was ist also dann die tödliche Wunde? Es bedeutet einfach, dass das Papsttum die Unterstützung der zivilen Autoritäten verloren hatte. Das Schwert der zivilen Autorität hat sich gegen das Papsttum erhoben. Und das ist genau das, was in Frankreich passiert ist. Als das Papsttum ganz am Ende der Französischen Revolution sich gegen das Papsttum erhoben hat, da hat Frankreich gesagt, wir werden dem Papsttum nicht mehr erlauben, den Staat zu benutzen. Und wie wir herausfinden werden, hat Frankreich sich dem Beispiel Frankreichs angeschlossen.

[41:10] Mit anderen Worten, diese Nationen haben das Papsttum wieder in die Gefangenschaft geführt, weil sie sich nicht länger gebrauchen lassen wollten von diesem Papsttum. Das Schwert des Staates hat sich gegen das Papsttum erhoben. Die Geschichte endet hier nicht. Das Papsttum ist jetzt in der Gefangenschaft. Es hat eine Wunde durch das Schwert. Es kann jetzt die zivilen Autoritäten nicht so benutzen wie in der Vergangenheit.

[41:50] Aber die Offenbarung sagt uns, dass die Wunde des Tieres geheilt werden wird. Es wird seine Freiheit zurückbekommen. Und es wird auch das Schwert wieder in die Hand bekommen, das es verloren hatte. Schauen wir uns Offenbarung 13, Vers 3 an. Offenbarung 13, Vers 3.

[42:15] Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet. Wir haben schon gesehen, das Schwert hat diese Wunde gegeben. Aber jetzt schauen wir uns die nächste Phase an. Und seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach. Das ist eine erstaunliche Prophezeiung.

[42:52] Und es wird uns hier gesagt, dass das Tier das Schwert gebraucht hat, um zu verfolgen. Es war frei von der Gefangenschaft, weil es die Macht der Autorität des Staates benutzen konnte. Aber 1798 ist das Schwert des Staates gegen das Papsttum entgegen gegangen und hat sich dagegen erhoben. Das System wurde in die Gefangenschaft geführt. Aber die Prophezeiung sagt uns, dass die Wunde des Papsttums heilen wird. Die zivilen Autoritäten werden noch einmal das System Papsttum unterstützen.

[43:45] Die Frage ist, wie kann diese tödliche Wunde geheilt werden? Welche Nation in der Welt würde jemals wieder ihre zivile Autorität dem Papsttum übergeben, um es wieder zu befreien? Die Antwort ist fast unglaublich. Denn in Offenbarung 13 kommt jetzt eine weitere Prophezeiung. Ein Tier steigt hier nicht aus dem Meer, wie vorher heraus, sondern aus der Erde. Schauen wir uns Offenbarung 13, Vers 11 an. Nebenbei gesagt, es muss eine neue Nation sein hier. Denn in der Offenbarung haben wir gelernt, dass Tiere für Nationen stehen. Es muss ein anderes Reich sein hier.

[44:47] Offenbarung 13, Vers 11. Und es heißt hier und, nachdem also das passiert ist und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache.

[45:05] Die Frage ist, welches Tier oder welche Nation wird durch dieses Tier aus der Erde dargestellt? Es gibt verschiedene Charakteristiken, die uns helfen hier bei der Identifizierung. Also das erste Charakteristikum ist, dass dieses Tier zur Macht kommt, als das erste Tier seine tödliche Wunde bekommt. Mit anderen Worten, wir haben hier den nächsten Schritt in der prophetischen Kette. Das Tier regiert für 1260 Jahre, bekommt eine tödliche Wunde und dann die Nation, die dieses Tier aus der Erde hervorsteigt.

[45:54] Es muss also eine Nation sein, die um 1798 entsteht. Es muss auch an einem anderen Ort entstehen als das erste Tier. Denn das erste Tier kam ja aus dem Meer. Dieses Tier kommt aus der Erde. Dieses Tier kann also nicht in Asien oder Europa entstehen. Denn die vier Tiere aus Daniel 7 kamen ja aus Asien und Europa. Dieses Tier muss also auf einem anderen Ort in einem anderen Ort entstehen als die ersten vier Tiere. Es entsteht also um 1798. An einem anderen Ort anders als bei allen anderen Tieren.

[46:57] Und interessanterweise kann man so feststellen, dass die Prophezeiung so von Ost nach West wandert. Die ersten beiden Tiere sind asiatische Mächte. Die nächsten beiden Tiere sind europäische Mächte. Wenn Prophezeiung also von Ost nach West wandert, würden wir also erwarten, dass die nächste Macht westlich von Europa ist. Und welche Nation befindet sich westlich von Europa? Sag bloß jetzt nicht, dass es der Atlantische Ozean ist. Auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans ist es die Vereinigten Staaten von Amerika.

[47:48] Diese Prophezeiung macht sehr deutlich, dass es sich um eine politische Supermacht handeln wird. Es wird nämlich seine Autorität dazu benutzen, dass die ganze Welt das Papsttum und die ganze Welt das Papsttum unterstützt. Es wird auch eine globale Wirtschaftssupermacht sein. Die Prophezeiung sagt nämlich, dass es auch das Kaufen und Verkauf regulieren und sogar verbieten wird. Und zwar auf globaler Ebene. Es muss also irgendwie im Zentrum der Weltwirtschaft sein. Und es wird auch gesagt, dass es eine globale Militärmacht sein muss. Denn die Prophezeiung sagt, dass es auch ein globales Todesurteil, ein Todesdekret erlassen wird gegen alle, die nicht das Tier, das erste Tier anbeten werden.

[49:03] Liebe Freunde, es gibt nur eine Nation, die auf alle diese Spezifikationen wirklich zutrifft. Das sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Vereinigten Staaten von Amerika begannen mit ihrem Aufstieg um das Jahr 1798. Sie entstanden an einem ganz anderen Ort als die anderen Tiere in Daniel Offenbarung. Es befindet sich auch in Richtung Westen bezüglich der anderen Mächte, die vorher regiert haben. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine politische Supermacht und wirtschaftlich und militärisch.

[50:03] Interessanterweise ist dieses Tier jünger als das erste. Es kommt auf die Szene der Weltgeschichte nachdem das erste Tier 1260 Jahre lang regiert hat. Interessanterweise kämpft dieses zweite Tier auch nicht gegen das vorherige. Also der Bär hatte ja den Löwen vernichtet und der Leopard hat mit dem Bär einen kurzen Prozess gemacht und der Drache hat dann den Leopard besiegt. Das Interessante hier ist aber, dass dieses Tier nicht gegen das Folgetier kämpft, sondern vielmehr dem Folgentier hilft, dessen verlorene Macht wiederzubekommen. Diese Nation wird die tödliche Wunde heilen und das Schwert wieder dem Papsttum zurückgeben.

[51:12] Und jetzt sagt er vielleicht, woher weiß man das? Das ist ganz einfach, die Offenbarung sagt uns nämlich in Kapitel 13, dass dieses zweite Tier alles tun wird, um das Schwert zurückzugeben und die Freiheit des ersten Tieres zu geben.

[51:47] Beobachtet Revelation 13, Vers 12. Sprechen wir über dieses Tier aus der Erde. Es sagt, und er übt alle die Autorität des ersten Tieres. Alle Vollmacht des ersten Tieres aus, heißt es hier. Also wer ist die Autorität hinter diesem Tier? Es ist das erste Tier. Dieses Tier aus der Erde übt die Autorität des vorherigen Tieres aus. Und er heißt es dann, es übt all diese Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen. Einige Übersetzungen sagen auch für ihn, also an seiner Stelle. Also zu seinen Gunsten.

[52:48] Schauen wir uns das Ende von Vers 12 an. Und bringt, das heißt also es tut etwas hervor, etwas erzwingen. Und bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Es führt also die Autorität des ersten Tieres weiter. Handelt an Stelle und führt das vorherige Tier. Und er zwingt jeden und bringt jeden dazu, das vorherige Tier, das erste Tier anzubeten.

[53:40] Und jetzt schauen wir uns noch eine Charakteristik an. In Vers 14 von Kapitel 13. Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind. Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen. Also dieses erste Tier macht ein Bild, und bringt jeden dazu und bietet jedem, dieses Bild anzubeten. Und in Vers 16 wird uns gesagt, dass dieses zweite Tier auch das Malzeichen des ersten Tieres erzwingen wird. Also alles, was dieses Tier aus der Erde macht, ist, das erste Tier zufriedenzustellen. Es übt all die Autorität des ersten Tieres aus. Es handelt für und anstelle des ersten Tieres. Es gebietet jedem, das erste Tier anzubeten. Es macht vom ersten Tier ein Bild. Und tut auch das Malzeichen des ersten Tieres erzwingen.

[55:18] Also es werden die Vereinigten Staaten von Amerika sein, die alles dafür tun werden, dass dem Papstum wieder das Schwert, seine Autorität gegeben wird und dass es nicht länger zurückgehalten wird in Gefangenschaft.

[55:36] Da gibt es ein Detail in dieser Prophezeiung, auf das ich mich jetzt so etwas genauer erinnern möchte. Das ist, wir haben gesehen, dass dieses Tier zwei Hörner hat, wie ein Lamm, gleich einem Lamm. Aber es hat dann gesprochen wie ein Drache. Die Frage ist also, was wird durch diese beiden Hörner ausgedrückt? Es gibt zwei Hörner, die sich durch diese beiden Hörner ausgedrückt. Diese beiden Lamm-ähnlichen Hörner müssen ja irgendetwas darstellen. Wenn wir uns an die zehn Hörner erinnern auf dem Drachentier, dann wissen wir, es waren zehn Königreiche. Also müssen auch hier diese beiden Hörner zwei Königreiche darstellen. Jetzt wird vielleicht jemand sagen, Moment mal, wenn das hier die Vereinigten Staaten von Amerika sein sollen, die sind doch nicht in zwei unterschiedliche Königreiche aufgeteilt.

[56:58] Also bevor wir das beantworten, wollen wir erst einmal anschauen, was diese Königreiche oder diese Hörner eigentlich wirklich darstellen. Die genaueste Parallele der Prophezeiung ist in Daniel 8. Genaueste Parallele dazu findet man wahrscheinlich in Daniel 8.

[57:20] In Daniel 8 und dort Vers 3. Dort haben wir in Daniel 8 Vers 3 diesen Witter, von dem wir schon gesprochen hatten. Daniel 8 und dort Vers 3. Und ich hob meine Augen auf und siehe, da stand vor dem Fluss ein Witter, der hatte zwei Hörner und beide Hörner waren hoch, aber das eine war höher als das andere und das höhere war zuletzt emporgewachsen. Wir haben also einen Witter, aber der hat zwei Hörner.

[58:06] Was wird durch den Witter ausgesprochen? Wir müssen nicht vermuten, denn in Daniel 8 Vers 19 und 20 finden wir eine Erklärung der Bedeutung der beiden Hörner und des Witters. Es heißt, der Witter mit den beiden Hörnern, den du gesehen hast, mit den beiden Hörnern, das sind die Könige der Meda und Perser. Es waren also zwei Königreiche, die Meda und die Perser, aber sie waren in einer Nation verbunden. Die zwei Hörner stellten also zwei Königreiche in einer Nation dar.

[59:09] Jetzt fragt man vielleicht, sind also die Vereinigten Staaten von Amerika, sind das wirklich zwei Königreiche in einer Nation? Wir müssen verstehen, was die Königreiche darstellen. Wir können ja feststellen, dass diese Königreiche durch Lammes-Hörner dargestellt werden. In der Offenbarung wird das Wort Lamm 29 Mal verwendet. Und jedes Mal, wenn es verwendet wird, ist es ein Symbol für Jesus Christus. Diese beiden Hörner müssen also die beiden Königreiche darstellen, die Jesus Christus anerkannt hat.

[1:00:06] Welche beiden Königreiche hat Jesus, das Lamm Gottes, anerkannt? Wir müssen da zu Matthäus 22 gehen und dort Vers 19 bis 21, um zu sehen, welche beiden Königreiche Jesus anerkannt hat. Ihr erinnert euch vielleicht, dass hier religiöse Lehrer zu Jesus kamen und gefragt haben, welche beiden Königreiche Jesus anerkannt hat. Und Jesus gab ihnen eine sehr diplomatische Antwort. Er sagte, bring mir mal so eine Münze. Und sie haben ihm ein Denar gegeben. Und in Vers 19 heißt es, zeig mir die Steuermünze. Da reichten sie ihm einen Denar und er spricht zu ihnen, wessen ist dieses Bild und die Aufschrift? Mit anderen Worten, wessen Bild, wessen Angesicht und wessen Name ist auf dieser Münze? Und sie sagten, Vers 21, sie antworten ihm, des Kaisers. Und so spricht er zu ihnen, so geb dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist. Das sind die beiden Königreiche. Das Königreich Gottes, das auf der Erde ist und das Königreich der zivilen Autorität, das durch den Kaiser repräsentiert wird.

[1:01:56] Jesus kam auf die Welt, um seine Gemeinde zu etablieren. Nicht, um die Regierung der zivilen Autorität zu übernehmen. Vielleicht erinnert ihr euch, dass Satan sogar dem Jesus alle Königreiche der Welt angeboten hatte, ganz zu Beginn seines Dienstes. Und Jesus hat sich abgewandt und gesagt, nein, ich werde nicht die Königreiche dieser Welt einfach so übernehmen. Er hat sich geweigert, das Königreich der zivilen Autorität zu übernehmen. Denn er wollte sein geistliches Königreich, seine Gemeinde, bilden. Jesus hat sich immer getrennt gehalten von der römischen Regierung. Er hat nicht versucht, seine Gemeinde zu übernehmen. Er hat niemals versucht, die römische Regierung für seine Mission zu instrumentalisieren. Er hat die legitime Existenz von Kirche und Staat anerkannt.

[1:03:13] Als nämlich Pontius Pilatus zu Jesus gesagt hat, weißt du nicht, ich könnte dich befreien, wenn ich wollte. Dann sagt Jesus zu ihm, du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben gegeben worden wäre. Jesus hat also die Regierung des Kaisers als legitim anerkannt. Und seine Gemeinde war das andere legitime Königreich. Zwei Königreiche in einer Nation. Im römischen Reich gab es die Gemeinde und das Königreich des Staates.

[1:04:00] Vielleicht erinnert ihr euch an die Konversation, die Pilatus mit Jesus hatte. Er hat Jesus in seine Privatkammer gebracht und er hat Jesus gefragt, bist du ein König? Jesus hat eine sehr interessante Antwort, die wird in Johannes 18, Vers 36 dargebracht. Ein sehr bekannter Vers, den wir wahrscheinlich sogar auswendig kennen, Johannes 18, Vers 36. Jesus antwortete Pilatus, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wie viele Königreiche haben wir hier? Zwei. Jesus spricht von seinem Königreich und dem Königreich der Welt. Jesus sagt, ich habe ein Königreich und die Welt hat ein Königreich. Sein Königreich ist die Gemeinde, er nennt es das Königreich des Himmels und das ist das Königreich des Staates, das war die Macht des römischen Imperiums. Er sagt, mein Königreich ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Königreich von dieser Welt wäre, dann würden meine Diener kämpfen, sodass ich nicht den Juden übergeben werden würde. Nun aber ist mein Reich nicht von hier.

[1:05:35] Sehen wir hier, dass Jesus diese Idee präsentiert, dass es zwei legitime Königreiche gab, das Königreich der zivilen Autorität und das Königreich der Gemeinde. Beide haben ihr eigenes Schwert. Die Kirche, die Gemeinde, hat das Schwert des Wortes Gottes und der Staat hat sein Schwert, um Übertretung des zivilen Gesetzes zu bestrafen.

[1:06:18] Jesus hat nie das Schwert der zivilen Macht benutzt, um seine Mission zu unterstützen. Er hat sich geweigert, Gewalt anzuwenden, um Menschen dazu zu bringen, die Prinzipien seines Königreiches Folge zu leisten. Vielleicht erinnert ihr euch daran, wie Jesus auf seiner letzten Reise nach Jerusalem zurückkehrte. Er hat sich geweigert, Gewalt anzuwenden, um Menschen dazu zu bringen, die Prinzipien seines Königreiches Folge zu leisten. Wie auf seinem Weg nach Jerusalem hatte man gebeten, durch bestimmte samaritanische Dörfer zu gehen. Und die Dorfbewohner haben gesagt, nein, ihr könnt nicht durch unsere Stadt hier durchkommen. Und zwei jüngere Jünger haben gesagt, nein, ihr könnt nicht durch unsere Stadt hier durchkommen. Und die Donnersöhne, Jakobus und Johannes, da haben sie gefragt, möchtest du, dass wir Feuer vom Himmel herunter beten, weil sie dich nicht als Messias anerkennen, weil sie alle verbrennen? Hat Jesus gesagt, oh ja, gute Idee. Nein, natürlich nicht. Er hat gesagt, ihr wisst gar nicht, wessen Geistes ihr seid. Ich bin nicht gekommen, dass Menschenleben zerstört werden, sondern um Menschen zu retten. Jesus hat sich geweigert, Gewalt anzuwenden, damit Menschen seinen Prinzipien folgen würden.

[1:08:06] Die Bibel sagt uns, als Jesus 5000 Menschen ernährte, als die Menschen ihn genommen haben und versucht haben, ihn fast gewalttätig zum König zu machen, aber die Bibel sagt uns, er zog sich zurück und er hat es abgelehnt, diesen Plänen Folge zu leisten. Ihr erinnert euch vielleicht auch daran, dass Jesus im Garten Gethsemane war, als die Tempelwache kam, um ihn gefangen zu nehmen. Das war die Zeit, in der die Menschen im Garten Gethsemane kamen, um ihn gefangen zu nehmen. Dass Petrus dann, von dem Katholiken, an dem er der erste Papst gewesen wäre, er sein Schwert nahm und er gesagt hat, ich muss den Messias und sein Königreich verteidigen. Und er hat das Schwert benutzt und hat das Ohr des Dieners des Hohen Priesters abgeschlagen. Glaubt mir, er hat wahrscheinlich nicht auf das Ohr gezielt. Er wollte eigentlich seinen Kopf spalten, aber er hat dran vorbeigeschlagen. Er wollte das Reich Jesu mit dem Schwert verteidigen und Jesus hat ihn dafür getadelt.

[1:09:33] Und zwar in Worten, die sehr ähnlich sind mit Offenbarung 13 Vers 10 finden. Er hat gesagt, steck dein Schwert zurück, denn wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen. Sehr ähnlich mit Offenbarung 13 Vers 10.

[1:09:59] Diese beiden Hörner wie ein Lamm stellen also die beiden Königreiche dar, die Jesus anerkannt hat. Der Staat und die Kirche, die Gemeinde. Und zwar nicht zusammen, sondern getrennt. Beide sollen mit ihrem eigenen Schwert arbeiten. Die Kirche, die Gemeinde in geistlichen Angelegenheiten und der Staat in zivilen Angelegenheiten.

[1:10:35] Ich möchte ein Beispiel geben. Gibt es eine finanzielle Verpflichtung, die wir dem geistlichen Königreich Jesu gegenüber haben? Ja, die Bibel sagt uns, wir sollten den Zehnten zurückgeben. Haben wir auch eine Verpflichtung der säkularen zivilen Autorität? Ja, natürlich, aber wäre es also angemessen für den Staat der Kirche zu sagen, gib mir mal 50% eures Zehnten? Wäre das angemessen für den Staat? Nein, absolut nicht. Das Geld, das dem Staat gegeben wird, dient ja, dass der Staat auch funktionieren kann. Das Geld, das der Gemeinde, der Kirche, geben wird, soll dazu dienen, dass die Gemeinde funktionieren kann. Der Staat kann nicht Geld von der Kirche verlangen und die Kirche kann nicht Geld vom Staat verlangen. Sie müssen separat arbeiten.

[1:12:05] Dasalia, sozial Solidarität kann sich einladen, das wurde sehr wichtig in der allgemein wahl demander aus USA ist in Information's und Einige neue Vogella haben das Königreich zu zerstören und das Reich herzustellen. Sie haben gefragt, wann kommt das Reich Gottes? Er antwortete und sprach, das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Es ist nicht so, dass man es sehen kann oder sehen kann. Es ist in dir. Jesus kam, um die Prinzipien des Königreiches Gottes im Herzen der Menschen zu implementieren. Er hat die Prinzipien des Reiches Christi im Herzen. Er hat Bürger, die dem Gesetz treu sein werden. Es hat keinen Sinn, Moralität mit Gesetzen zu erzwingen. Man muss Jesus im Herzen haben.

[1:14:13] Wir brauchen nicht mehr Gesetze, wir brauchen Jesus im Herzen. Wir wollen zusammenfassen, was wir bisher studiert haben. Gehen wir noch einmal durch die prophetische Kette. Babylon, Medo-Persien, Griechenland, das Papsttum regiert für 1260 Jahre. 1798 erhält es seine tödliche Wunde. Es wird ins Gefängnis geworfen, weil es nicht länger die Macht des Staates gebrauchen kann. Frankreich benutzt das Schwert, um dem Papsttum die tödliche Wunde zu regieren. Das Papsttum wird eine neue Nation hervor. Eine Nation, die zumindest für eine gewisse Zeit eine gute Nation sein wird, aber am Ende dann doch das Papsttum wiederherstellen wird und ihm die Freiheit zu geben. Es wird in ihrem Territorium zwei Königreiche geben. Es wird lehren, dass in dieser Nation es die Kirche und das Königreich des Staates geben wird. Die beiden Königreiche, die Jesus anerkannt hat, leben innerhalb ihres eigenen Territoriums, sozusagen. Aber die Bibel sagt uns, dass irgendwie an irgendeinem Punkt der Geschichte diese Vereinigten Staaten von Amerika ihren Einfluss benutzen werden, um die Wunde zu heilen, die dem ersten Tier gegeben worden ist.

[1:16:33] In dieser Bibel werden wir uns die Geschichte der Vereinigten Staaten anschauen. Wir werden uns den Hintergrund für die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika anschauen. Wir werden Zitate der Gründungsväter der amerikanischen Nation anschauen. Wir werden um festzustellen, ob sie wirklich die Existenz dieser zwei Königreiche in ihrer Nation anerkannt haben. Und wir wollen sehen, ob sie wirklich die Trennung von Kirche und Staat in den Vereinigten Staaten anerkannt haben. Die Anerkennung von zwei Königreichen in einer Nation, die getrennt funktionieren, beide in ihrer eigenen Sphäre, jedes mit ihrem eigenen Zweck, werden wir deutlich sehen in den Schriften der Gründungsväter der Vereinigten Staaten von Amerika.

[1:17:52] Lasst uns diesen Teil mit einem Gebet abschließen. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für diese wunderbaren Prophezeiungen. Wir sind in die Lage versetzt dadurch, den Kurs der prophetischen Geschichte von Anfang bis Ende zu verfolgen. Wir wissen genau, was wir wollen. Wir sind an dem Moment, wo die tödliche Wunde beinahe geheilt sein wird, wenn die Vereinigten Staaten ihre Kraft dazu verwenden werden, sich mit dem Papsttum zu vereinigen, um dem Papsttum zu helfen. Nimm alle Hindernisse hinweg, alle vorgefassten Meinungen und hilf ihnen, dass sie Entscheidungen fällen können, Jesus zu folgen, um diesen Systemen zu entfliehen und Jesus den ganzen Weg zu folgen. Wir bitten es im Namen Jesu.


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