Veröffentlicht am
917 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts


In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour wird die Rolle der Haushalterschaft beleuchtet, mit einem besonderen Fokus auf Christus als Zentrum aller Glaubensgrundsätze. Die Sprecherin betont die Wichtigkeit einer tiefen persönlichen Beziehung zu Gott durch tägliches Gebet und Bibelstudium. Es wird erklärt, wie die Heiligtumslehre und die drei Engelsbotschaften uns helfen, Gottes Willen zu verstehen und ein Leben zu führen, das Ihm gefällt. Die Lektion ermutigt dazu, die Gnade Gottes nicht als Freibrief für Sünde zu missbrauchen, sondern als Kraft zur Überwindung.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2018 Q1: Haushalterschaft – Motive des Herzens

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen hier zur Cannstatt Study Hour aus Stuttgart bei Cannstatt. Ich freue mich, dass wir zusammen das Wort Gottes studieren dürfen heute und dass wir gemeinsam in die Lektion eintauchen dürfen. Wir sind jetzt schon an der zehnten Lektion im Themenbereich Haushalterschaft angekommen und die Lektion heißt: Die Rolle der Haushalterschaft. Und wir wollen das heute von ein paar verschiedenen Perspektiven beleuchten, uns anschauen.

[0:48] Bevor wir das tun, möchte ich euch alle herzlich einladen, dass wir gemeinsam Gott im Gebet suchen. Unser himmlischer Gott und Vater, ich danke dir so sehr, dass wir jetzt aus deinem Wort lesen dürfen. Ich danke dir, dass du es uns gegeben hast und du hast uns verheißen in Jeremia, in Jeremia 33, dass wenn wir dich anrufen, so willst du uns antworten und uns große und unbegreifliche Dinge verkünden, die wir nicht wissen. Ich danke dir, dass wir diese Quelle der Weisheit in dir haben, dass wir immer zu dir kommen können, wenn wir Rat brauchen, wenn wir Weisheit brauchen. Und dieses Thema ist so praktisch. Du hast uns ja befähigt, Haushalter zu sein für dich. Du hast uns teilhaben lassen an diesem Werk und ich danke dir so sehr dafür. Darum möchte ich dich jetzt ganz besonders um deine Weisheit bitten, dass du uns diese Dinge verkündest, dass du vor allem unsere Herzen öffnest, dass wir es nicht nur hören, sondern auch anwenden können in unserem täglichen Leben und dass wir dir näher dazu kommen und es zum Segen für die Menschheit dient. Ich danke dir dafür, dass du das tun wirst und bete das alles im Namen Jesu. Amen.

[2:03] Ja, wir wollen auch direkt einsteigen in die Lektion mit dem ersten Themenabschnitt: Christus ist das Zentrum. Das ist ein wirklich schöner Abschnitt. Das ist etwas wirklich Wichtiges und ich möchte gerne anfangen mit einem Vers, den wir gemeinsam lesen können in Johannes 5. In Johannes Kapitel 5. Dort möchte ich gerne den Vers 39 mit euch anschauen. Johannes Kapitel 5, Vers 39: „Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben. Und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen.“ Vers 40 auch noch: „Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen.“ Was für ein interessanter Vers.

[2:55] Also im ganzen Abschnitt betrachtet sehen wir, Jesus hat einen Kranken geheilt am Sabbat. Und dann können wir lesen Johannes 5, Verse 15 und 16. Da ging der Mensch hin und verkündete den Juden, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte. Und deshalb verfolgten die Juden Jesus und suchten ihn zu töten, weil er dies am Sabbat getan hatte. Und danach ist ein ganz toller Abschnitt, wo sich Jesus selbst als der Sohn Gottes offenbart. Und er mahnt sie auch. Und er präsentiert so viel, er gibt so viel von sich preis. Und dann kommen die paar Verse vor diesem Vers 39, den wir zu Beginn gelesen haben. Und zwar, lasst uns mal lesen, Vers 35: „Jena war die brennende und scheinende Leuchte. Ihr aber wolltet euch nur eine Stunde an ihrem Schein erfreuen.“ Das fand ich einen sehr interessanten Vers. Da gab es Leute, die haben Johannes dem Täufer zugehört. Ja, sie haben seine Predigt über die Buße gehört und haben gesehen, dass er das Wort Gottes verkündigt. Aber sie haben die verändernde Kraft Gottes abgelehnt. Ja, sie haben sich eine Stunde erfreut. Und wie oft ist es bei uns, dass wir Predigt nach Predigt nach Predigt hören? Ja, und wir sagen vielleicht: „Ja, ja, ja, das bin ich.“ Wir gehen vielleicht sogar vor beim Aufruf. Aber es verändert sich doch nichts. Und ich glaube, das ist ein sehr gefährlicher Mechanismus, in den wir uns selbst reinreiten, sozusagen, weil wir doch die Veränderung ablehnen, weil wir die Kraft ablehnen. Das ist so ein bisschen ein Strohfeuer, das schnell erlischt. Und man muss immer wieder etwas Neues hören. So ein bisschen Sensationslust. Aber in Wirklichkeit müssen wir uns fragen: Kennen wir Gottes Stimme wirklich? Kennst du Gottes Stimme wirklich?

[4:48] Und jetzt wollen wir weiterlesen, Verse 37 und 38. „Und der Vater, der mich gesandt hat, hat selbst von mir Zeugnis gegeben. Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört, noch seine Gestalt gesehen.“ Also das sind Leute, die haben vielleicht die Predigten gemocht. Ja, diese kurze Sensation. Da gibt es was Neues. Da ist was Wichtiges. Sie haben die Stimme des Vaters nicht gekannt und haben seine Gestalt nicht gesehen. Sie haben eigentlich Gott nicht verstanden, nicht erkannt und hatten keine Beziehung zu Gott. Vers 38: „Und sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat.“ Das ist sehr interessant. Sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch. Kennst du die Stimme Gottes? Das Problem der Jünger war so lange, dass sie sich zwar für ihn interessiert haben, ja, aber doch nicht richtig zugehört haben. Sie haben versucht, wenn Jesus ihnen etwas offenbart hat, haben sie versucht, das so in ihr Bild hineinzuformen, das anzupassen. Und wir müssen uns wirklich fragen: Hörst du Gott zu? Höre ich Gott zu? Wollen wir wirklich seinen Weg und seinen Willen für mein Leben herausfinden? Und dann soll das Wort Gottes bleibend in uns sein, die ganze Zeit, ja?

[6:22] Ich habe hier ein Zitat von euch aus „Testimonies for the Church“, Band 4, Seite 459. „Jeden Tag sollten wir wertvolle, goldene Momente dem Gebet und dem Studium der Heiligen Schrift widmen. Und wenn wir uns nur einen Text einprägen, damit uns geistliches Leben erfüllt.“ Also jeden Tag wertvolle und goldene Momente, nicht nur eine Morgenandacht, nicht nur eine Abendandacht, sondern über den Tag verteilt. Kleine, goldene Momente, Gebet und Studium. Und wenn es nur ein Text ist, ja? Die Gemeinschaft mit Gott ist für die geistliche Gesundheit notwendig, denn nur dadurch, nur durch die Gemeinschaft mit Gott können wir die Weisheit und das gesunde Urteilsvermögen erhalten, die zur Erfüllung aller Pflichten so notwendig sind. Also, wenn du dein Leben Gott weihen möchtest, dann brauchst du diese Gemeinschaft mit Gott. Dann musst du so eng mit ihm verbunden sein, über den ganzen Tag hinweg. Egal was du machst, ob du auch eine Arbeit hast, die vielleicht gerade im Vordergrund nicht geistlich ist. Bei Gott gibt es keine Trennung.

[7:37] Und dann war eben dieser Vers 39, ja: „Ihr durchforscht die Schriften, weil ihr meint darin, das ewige Leben zu finden. Und sie sind es, die von mir Zeugnis geben, das ewige Leben zu haben.“ Entschuldigung. „Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen.“ Das Wort Gottes ist lebendig. Es kehrt nicht leer zurück. Die Verheißung haben wir in der Bibel. Es bewirkt immer etwas, aber das ist nicht immer gut. Wenn ich mein Herz öffne, dann bewirkt es etwas Gutes, dann bringt es Frucht. Aber wenn ich mein Herz verstocke, ja, wie oft wurde dem Pharao die Botschaft Gottes, das Wort Gottes verkündigt? Wenn ich mein Herz verstocke, dann wird es immer, immer, immer schwerer, für Gott zu mir durchzudringen. Nicht, weil Gott nicht möchte, sondern weil ich es nicht zulasse. Darum sagt Gott: Schaut mal mit mir in Hebräer 3. Hebräer 3, Verse 7 bis 9. „Darum, wie der Heilige Geist spricht: Ja, wer wirkt an den Herzen? Der Heilige Geist wirkt an unseren Herzen. Darum, wie der Heilige Geist spricht: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht, wie in der Auflehnung am Tag der Versuchung in der Wüste, wo mich eure Väter versuchten. Sie prüften mich und sahen meine Werke, 40 Jahre lang, ja.“ Da war Israel und das hat Wunder nach Wunder nach Wunder nach Wunder gesehen. Aber Gott sagt: Es geht nicht darum, was irgendwann passiert, sondern heute, wenn du meine Stimme hörst, plane nicht den morgigen Tag, sondern bleibe standhaft in der Versuchung, die jetzt kommt. Und wenn die Wunder Gottes kommen, dann erinnere dich zurück. Aber das ist ein anderes Thema, dazu kommen wir noch.

[9:26] Je länger wir warten, ja, und das ist eigentlich die Idee bei guten Vorsätzen ist, ich plane, wie ich meinen Charakter verändern möchte. Oder ich gebe Gott vor, wie er meinen Charakter verändern muss. Aber das ist nicht Christentum. Christentum heißt, ich durchforsche mein Herz mit Gott an meiner Seite. Oder ich sage noch besser: Erforsche du mein Herz. Und er zeigt mir auf, was falsch läuft. Und er verändert das, was er jetzt verändern möchte, zu dem Zeitpunkt, zu dem er es verändert, ja? Das ist Christentum. Verschiebe die Sachen nicht. Sag nicht: „Ja, ich mache das noch ein letztes Mal.“ Nein, heute, wenn du seine Stimme hörst. Sag nicht: „Ich fange morgen damit an.“ Heute, wenn du seine Stimme hörst. Alles andere ist fleischlich versuchen, den Willen Gottes zu erreichen, den ich ihm diktiere. Aber lasst uns doch Gott an unseren Herzen arbeiten. Je länger wir warten und je länger wir das verschieben, desto stärker wird auch diese Fleischlichkeit in uns. Desto mehr wird das Verlangen gespeist und desto mehr nimmt auch die geistliche Kraft ab. Und Gott hat uns gesagt, dass er uns immer die Kraft zum Überwinden schenkt, ja. Mit jeder Versuchung kommt auch ein Ausweg. Und morgen liegt dann in Gottes Hand. Und der Arm Gottes ist auch nicht zu kurz. Wenn du vielleicht das Gefühl hast, du bist zu weit gegangen, da gibt es keinen Weg mehr zurück. Dann ist schon allein die Tatsache, dass du dich mit geistlichen Dingen beschäftigst, ein Beweis, dass der Heilige Geist an deinem Herzen wirkt. Gott kann wirklich retten aus jeder Situation. Alles, was wir tun können, ist Ja sagen. Und selbst das ist ein Geschenk von ihm. Eigentlich ist alles, was wir tun können, Nein sagen. Das wäre dann aus uns. Aber alles andere, alles, was uns zu Gott bringt, liegt in seiner Hand und es ist sein Geschenk. Wir müssen nur lernen, unser Leben ihm zu übergeben.

[11:20] Schaut mit mir in Jesaja. In Jesaja 40. Jesaja 40 und die Verse 28 bis 31. Jesaja 40, 28 bis 31: „Weißt du es denn nicht? Hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt.“ Nein, verstanden. Nein, sein Verstand ist unerschöpflich. „Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden.“ Sind wir das nicht alle? „Knaben werden müde und matt und junge Männer straucheln und fallen. Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ Mit unserer Kraft ist tatsächlich nicht viel anzufangen, aber und vor allem nicht im Kampf gegen die Sünde. Aber wir haben Gott, der uns seine Kraft verspricht. Der sagt: „Verbirg dich in mir.“ Darum suche Gott, konzentriere dich nicht auf die Sünde, sondern konzentriere dich auf Gott, um zu überwinden.

[12:32] Und jetzt ist die Frage. Wir hatten ja den Eingangstext gelesen. Da gibt es eine Gruppe von Leuten, die haben die Bibel durchforscht, studiert, gesucht und sie haben sogar das ewige Leben gesucht. Und jetzt ist die Frage: Wie studiere ich dann die Bibel, dass ich Gott wirklich näher komme? Und ich habe so ein paar einfach Prinzipien, die ich selbst anwende, aufgelistet, die mir selber sehr geholfen haben und die möchte ich euch einfach kurz weitergeben. Ich denke, wir sollten die Bibel nicht einfach nur lesen, sondern wir sollten wirklich wissen, das ist ein heiliges Buch, das ist ein lebendiges Wort und das spricht zu mir. Darum sollten wir ernstlich darum beten: Gott, was möchtest du mir heute sagen? Ja, was ist deine Botschaft für mich? Was ist deine Lektion für mich? Und was soll ich lernen? Was soll ich übergeben? Was soll ich anwenden und wie? Und schenk mir die Kraft dazu. Zeig mir genau das. Und dann auch ernsthaft danach suchen. Wenn du einen Bibelabschnitt gelesen hast und nicht weißt, was Gottes Wille für dich an diesem Tag ist, dann lies ihn nochmal. Und dann lies was anderes und dann lies ihn nochmal. Und dann bete darüber und dann lies ihn nochmal, solange du weißt, solange bis du weißt, dass Gott dir etwas offenbart hat für dich persönlich. Das ist kein intellektuelles Buch, von dem wir uns viel Wissen aneignen sollen, sondern das ist ein Wegweiser, wie eine Landkarte. Wenn ich den Weg suche, wenn ich auf Reisen bin und ich den Weg suche und ich bin mir nicht sicher, wohin es geht und ich suche auf der Karte, dann suche ich nicht auf der Karte, um in die Karte geschaut zu haben, sondern ich suche auf der Karte, um den Weg zu finden. Es ist eigentlich eine schöne Illustration, weil wir schlagen oft die Bibel auf, um die Bibel aufgeschlagen zu haben. Aber wir würden nie eine Landkarte aufschlagen, um eine Landkarte aufgeschlagen zu haben. Sondern wenn ich weiß, ich möchte nach Hamburg fahren, dann schaue ich genau, wo ist der Weg. Und wenn ich den Weg nicht finde, dann schaue ich weiter, dann schaue ich weiter. Weil wenn ich, solange ich den Weg nicht habe, komme ich nicht weiter. Und das Gleiche ist mit der Bibel. Solange ich Gottes Willen für mich nicht offenbart habe, komme ich nicht weiter. Dann habe ich den Wegweiser nicht verstanden und dann bringt er mir auch nichts.

[14:43] Übrigens, vielleicht geht es manchen so, und so ist es auch mir so gegangen, dass uns manchmal die Lust fehlt. Die Lust zu beten oder die Lust, Bibel zu lesen. Und ich habe vor einiger Zeit erkannt, dass es bestimmte Gewohnheiten gibt, die, so schreibt Ellen White, die Geistlichkeit zerstören. Das kann man nachlesen in „Adventist Home“, irgendwo hinten. So irgendwo Kapitel 60 oder 80 oder irgendwie sowas. Und wenn du bestimmte Musik hörst, wenn du fernsiehst, wenn du bestimmte Romane liest, dann kann das wirklich einen schlechten Einfluss auf dein geistliches Leben haben. Und mein Ratschlag ist einfach, das einfach mal eine Zeit lang aufzuhören und zu schauen, ob man es wirklich braucht, ob man diese Zeit nicht besser benutzen, anwenden kann und auch, ob sich was ändert an dem geistlichen Leben, an der Beziehung zu Gott.

[15:42] Erinnere dich über den Tag hinweg bewusst an das Studierte zurück. Und das wird sehr leichter, wenn du eine Lektion herausgezogen hast aus der Bibel, wenn Gott dir was wirklich offenbaren konnte, weil du dir Zeit genommen hast, weil du wirklich zur Ruhe gekommen bist und wirklich nach dem Willen Gottes gesucht hast. Und ich weiß nicht, vielleicht geht das ja dem einen oder anderen mal so, dass man über den Tag hinweg vergisst, was habe ich denn eigentlich als Andacht gelesen heute Morgen? Und ich glaube, es ist sehr hilfreich, einfach einen Punkt, ja, selbst wenn es nur ein Punkt ist, können gerne mehrere, aber selbst wenn es nur ein Punkt ist, den man sich merkt, sich den immer wieder ins Gedächtnis rufen und immer wieder zurückdenken: Warte, das war Gottes Lektion für heute. Und ganz oft ist das nicht willkürlich oder immer, das ist nie willkürlich, weil Gott genau weiß, was unser Tag bringen wird und weil er die richtigen Hilfen schickt für den richtigen Tag. Und bete auch dafür, dass Gott dich an ihn erinnert. Sag zum Beispiel: Gott, weck mich auf heute, damit ich den Tag mit dir beginne. Oder Gott, erinnere mich immer wieder daran, auf der Arbeit, in Pausen, auf einem Spaziergang immer wieder an dich zu denken, dir zu danken, Gemeinschaft mit dir zu haben.

[16:53] Mach auch das Bibelstudium zu einem Treffen mit Gott, ja? Bete nicht nur und dann lies eine Stunde die Bibel, sondern bete und wenn irgendwas ist, was deine Aufmerksamkeit erregt, dann bete wieder und dann bete wieder. Mach das zu einem Gespräch mit Gott, wenn du etwas nicht verstehst oder wenn du etwas toll findest, erzähl Gott davon. Ja, verbringe Zeit mit ihm. Es geht nicht um Wissensaneignung, es geht darum, dass diese Beziehung hergestellt wird. Auch beim Prophetie-Studium. Lerne, Prophetie christozentrisch zu studieren. Lerne, Prophetie als einen Beziehungsaufbau zu studieren, ja. Und in der ganzen Schrift ist wirklich, wie wir gelesen haben, Jesus der Mittelpunkt von allem. Ja, und das sollten wir hervorheben. Und so ist dann auch Messias, so ist Evangelium, Wort Gottes weitergeben, sehr, sehr erfolgreich, wenn du Jesus in deinem Leben hast und wenn du zeigst, wie die Schrift von Jesus zeugt. Und nur, wenn wir diese Beziehung haben, können wir, wie Paulus sagen: „Christus ist mein Leben, Sterben mein Gewinn.“ Einen anderen Weg gibt es nicht, nur durch diese Beziehung.

[18:04] Und wenn du ein Problem hast, sei es mit Haushalterschaft, ja, zum Beispiel mit Zehnten, mit Ausgaben, mit Spenden oder wie du deine Talente einsetzt, dich selbst einsetzen, an andere denken oder auch mit Ärger, mit einer Sucht oder mehreren Süchten, mit Neid, mit Kritiklust, mit Lästern, mit verschiedenen Begierden, dann schau nicht auf das Problem, weil das wird dir nichts bringen, dann wirst du dem Problem nur ähnlicher. Schau auf die Lösung, schau auf Jesus. Anstatt, wenn du, wenn die Versuchung kommt, dann antworte mit dem Wort Gottes, lass dich nicht darauf ein und anstatt dann über die Versuchung nachzudenken und darin zu schwelgen, denke an Gott. Sage: Was könnte Gott Freude bereiten, dass ich jetzt tue, ja? Wenn du versucht bist, fernzusehen, denke: Warte, läutet eine Alarmglocke im Kopf, die läutet immer, weil uns Gott schützt vor Versuchungen, weil er uns aufzeigt: Vorsicht, da kommt etwas Falsches. Und dann denke: Was würde Gott Freude bereiten? Vielleicht würde es ihm Freude bereiten, wenn ich zur Nachbarin gehe, ja? Oder wenn ich den Abwasch mache, dann muss das mein Mann später nicht mehr tun. Oder wenn ich kurz Staub sauge. Oder wenn ich ein Bibelvers kurz auswendig lerne. Oder über einen Bibelvers, den ich schon mal auswendig gelernt habe, nachdenke. Was würde Gott Freude bereiten? Und wenn du diese Beziehung hast, dann musst du dir gar keine Sorgen mehr um die Sünde machen, ja? Sondern Gott warnt dich und an dieser Richtschnur entlang zu gehen, dann musst du keine, dann musst du nicht in Angst leben, dass du irgendetwas falsch machst, solange du auf dieser Richtschnur Gottes läufst und die ist breit, ja? Gott schenkt uns ganz, ganz viel Weisheit und ganz viel Kraft und Überwindung zur Überwindung. Und dann musst du dir keine Sorgen darum machen, weil du in Sicherheit bist, weil du diesen Frieden hast.

[19:59] Schaut mal mit mir, wir wollen weiter über Christus sprechen. Schaut mal mit mir in Kolosser. Kolosser 1 und dort die Verse 16 bis 18. Kolosser 1, die Verse 16 bis 18. Kolosser 1, 16 bis 18: „Denn in ihm, in Christus, ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist. Das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Und er ist vor allem und hat alles und alles hat seinen Bestand in ihm. Und jetzt sehr besonders: Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei.“ Christus hat alles erschaffen oder durch ihn wurde alles erschaffen. Und hier in diesen Versen ist das aufgegliedert so ein bisschen in drei verschiedene Punkte. Und die werden wir uns anschauen. Der erste Punkt ist die sichtbare Schöpfung. Der zweite Punkt ist die unsichtbare Schöpfung. Und ganz besonders erwähnt nochmals die Neuschöpfung, eigentlich das Besonderste. Die Neuschöpfung, der Leib Christi, der Leib der Erlösten. Und das zeigt auch ganz besonders, was Gemeinde bedeutet. Gemeinde ist sozusagen die Leute, die eine neue Kreation in Christus sind. Die Leute, die sich Gott wirklich hingegeben haben. Und das sind dann die Erlösten. Und das ist alles von Gott abhängig.

[21:36] Johannes 15, Vers 5. Johannes 15, Vers 5: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Denn getrennt von mir, da spricht Christus, denn getrennt von mir könnt ihr wie viel tun? Nichts.“ Ist ganz einfach. Mit Christus haben wir alles. Wir haben alle Verheißungen. Wir haben alle Schätze, die wir brauchen. Und nicht die irdischen Schätze, die noch viel wertvoller sind, die himmlischen Schätze. Aber ohne ihn können wir nichts tun. Alles ist abhängig von dieser Beziehung. Bist du am Weinstock? Bist du fest verbunden oder versuchst du es selbst?

[22:20] Lasst uns mal eine andere Perspektive aufzeigen. Die Heiligtumslehre. Die Heiligtumslehre. Eine tolle Lehre. Eine wichtige Lehre. Also ich kann wirklich empfehlen, studiert das Heiligtum. Studiert es und studiert es und dann studiert es wieder. Denn ohne das Heiligtum kann man sehr viel aus der Bibel nicht verstehen. Man kann den Erlösungsplan nicht richtig verstehen. Man kann Offenbarungen nicht verstehen. Man kann Daniel nicht richtig verstehen. Man kann viele Bereiche aus dem Leben Christi nicht richtig verstehen. Also studiert die Heiligtumslehre, wer das nicht gemacht hat und dann studiert es wieder. Weil manchmal vergisst man die Sachen. Oder noch besser: Gibt Bibelstunden darüber. Weil wenn man Bibelstunden gibt, dann weiß man irgendwann alles auswendig und muss gar nicht mehr überlegen. Dann braucht man nicht mal mehr in die Aufschriebe die ganze Zeit schauen. Ja, gibt Bibelstunden über das Heiligtum. Und das ist so praktisch und so toll. Und die Leute mögen das wirklich. Das Heiligtum ist ein fantastischer, eine fantastische Illustration von Gott.

[23:22] 1. Johannes 2. Wir wollen schauen in 1. Johannes 2, Verse 1 und 2. 1. Johannes 2, Verse 1 und 2: „Meine Kinder, die schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt.“ Sehr interessant. Also was bringt mich dazu, nicht zu sündigen? Gott offenbart mir etwas, damit ich nicht sündige. Okay. „Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater Jesus Christus, den Gerechten. Und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden. Aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“

[23:58] Christus hat die ganze Strafe erlitten, die wir verdient hätten. Er weiß, wie es sich anfühlt, Opfer eines jeden Verbrechens zu sein. Also so viel haben wir nicht offenbart darüber. Aber die Gerechtigkeit heißt, das, was ich getan habe, erhalte ich wieder. Und das heißt, alles, was du erlebt hast, alles, was dir jemand anders an Leid zugefügt hat, jede Krankheit, alles, was du dir selbst zugefügt hast, aber nicht jede Krankheit ist von einem selbst zugefügt. Aber alles, was von der Sünde verursacht wurde an dir, hat Christus erlebt. Der Tod Christi ist nicht einfach nur ein Tod, wie jemand es kennt. Den Tod Christi hat noch niemand erlebt. Der Tod Christi ist nicht einfach nur Trennung von Gott. Das ist schon massiv. Das ist schon eine Gemeinschaft. Ja, ein Sein wird getrennt, was nie zuvor stattgefunden hat. Aber der Tod Christi ist auch alles Schlimme, was passiert ist, was Christus hasst, wovor Christus zurückgeschreckt ist. Alles ist ihm widerfahren. Und es wurde noch nicht mal dankbar angenommen. Er ist für jeden gestorben, während sie ihn verspottet haben. Sei Verwalter dieser Erlösung. Weil das hat uns Gott gemacht. Nimmst du sie an oder nicht? Lass Christus nicht umsonst gestorben sein. Bürde ihm nicht mehr Sünden auf, für die er leiden muss. Wie oft wollen wir durch Sünde Jesus Schmerzen zufügen, weil wir nicht verstehen oder nicht verstehen wollen, wie schrecklich dieser Tod war, weil wir uns nicht damit beschäftigen. Ist Jesus umsonst gestorben oder lässt du seine verändernde Kraft in deinem Leben und an deinem Herzen arbeiten?

[26:08] Schaut mal mit mir in Hebräer 4. Hebräer 4, Verse 14 bis 16. Hebräer 4, 14 bis 16: „Da wir nun einen großen, hohen Priester haben. Amen. Da wir nun einen großen, hohen Priester haben.“ Wir waren mal in Berlin im Pergamonmuseum. Und da gab es, ich weiß leider nicht mehr, welche Kultur das war, aber da war ein Volk und das hatte auch ein Hohepriestersystem. Da gab es Mittler, die sie mit dem Gott versöhnen sollten. Das gibt es ja oft, dass die wahre Lehre so ein bisschen abgewandelt man in heidnischen Religionen findet, aber es ist eben immer ein bisschen vermischt mit Irrtum. Und da gab es auch diesen hohen priesterlichen Dienst. Die hohen Priester waren Fische. Das hat mich wirklich traurig gemacht und ich habe das einfach nicht begriffen. Wir haben einen großen, hohen Priester, der die Himmel durchschritten hat. Jesus, den Sohn Gottes. So lasst uns festhalten an dem Bekenntnis. Was für eine Schande ist das, wenn Gott selbst unser Hoher Priester ist. Ja, Jesus Christus, dem alles gehört. Der Himmel, die Erde, das ganze Universum. Wir wissen gar nicht, wie weit es geht. Und Leute wählen sich Fische. Einfache Fische, die nicht sprechen können, die wahrscheinlich sehr begrenzt denken können, wenn überhaupt. Das ist sehr traurig. Denn wir haben, Vers 15: „Denn wir haben nicht einen hohen Priester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist, in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde.“ So lasst uns nun mit Freimütigkeit hintreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe. Welch eine Ehre, solch ein Gott zu haben. Ist das nicht wahr?

[28:20] In den Versuchungen kann Gott uns nachempfinden und er steht uns bei. Er ist an unserer Seite. Und die Gnade Gottes wirkt nicht nur rückwirkend, sondern es wirkt auch zukünftig. Und das funktioniert nicht so wie beim Ablass, dass ich jetzt schon mir die Erlösung kaufen kann für die Sünden, die ich morgen begehe. Nein, die Vergebung wirkt rückwirkend, aber das Überwinden schenkt er uns auch mit dem Erlösungsplan. Und das Überwinden ist zukünftig. Gott sagt: Ich vergebe dir die Sünde, die du schon gemacht hast und ich gebe dir die Kraft, dass du es nicht mehr tun musst. Und in gewisser Maßen sind wir auch da Haushalter.

[28:56] Schaut mal mit mir in Judas. Judas Vers 4. „Es haben sich nämlich etliche Menschen unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind. Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.“ Die Gnade Gottes in Zügellosigkeit verkehren, ja für Ausschweifungen missbrauchen. Sie sagen sozusagen: „Ich mache eine Sünde und Gott vergibt mir ja wieder. Darum kann ich es einfach machen.“ Nichts anderes als eine Theologie, die uns heute recht bekannt ist. Billige Gnade nennt man das manchmal. Aber Gott sagt, die sind schon verurteilt in dem Gericht. Manche, manche davon. Nicht jeder. Gott sei Dank müssen wir nicht urteilen, aber das ist sehr gefährlich. Sei dir bewusst, was die Gnade Gottes bedeutet. Es ist nicht nur Vergebung der Sünden, die du schon getan hast, sondern es ist Befähigung. Es ist die Kraft, dass du es nicht mehr tun musst. Alles andere ist vielleicht ein schönes Gefühl, aber es ist nicht der rettende Weg.

[30:11] Schaut mal mit mir in „Für die Gemeinde geschrieben“, Band 1, Seite 386. „Doch während Gott in seiner Gerechtigkeit den Sünder durch die Verdienste gerecht machen kann, die Christus erworben hat, das ist sozusagen die Vergebung, kann sich niemand mit dem Gewand der Gerechtigkeit Christi bekleiden und gleichzeitig, also es gibt da, du kannst dich nicht mit dem Gewand der Gerechtigkeit Christi bekleiden und gleichzeitig erkannte Sünden weiterhin begehen und erkannte Pflichten fortgesetzt vernachlässigen. Weil die passive Sünde ja ist das gleiche wie die aktive Sünde. Bevor die Rechtfertigung wirksam werden kann, muss nach Gottes Willen die völlige Übergabe erfolgt sein. Und um gerechtfertigt zu bleiben, bedarf es beständigen Gehorsams und eines lebendigen Glaubens, der durch die Liebe tätig ist und die Seele reinigt.“ Ja, eigentlich heißt das nichts anderes, als Gott schreibt dir seine Gebote in das Herz. Das heißt nichts anderes, als du hast diese enge Beziehung mit Gott und du lässt sie nicht los und du klammerst dich fest an ihm und du ringst mit ihm, ja, um deine Seele und du sagst Gott: „Ich will aber bei dir bleiben. Lass mich in deinem Haus bleiben. Da gibt es nichts anderes, was ich lieber will, als bei dir zu bleiben.“

[31:51] Offenbarung 14, Vers 6. Wir verwalten nicht nur wir. Gott hat uns so viel Freiheit gegeben. Preist den Herrn, dass wir freien Willen haben, oder nicht? Offenbarung 14, Vers 7: „Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen.“ Die Stunde seines Gerichts ist gekommen. In gewisser Maßen verwalten wir auch die Zeit, weil wenn wir an unseren Sünden festhalten, wenn wir uns nicht loslösen davon, ja, und Gott in seiner Gnade wartet auf sein Volk, dann halten wir Christus fest im Allerheiligsten und wir ketten ihn fest und gleichzeitig vernachlässigen wir die Pflicht, das Evangelium zu verkünden.

[32:30] Aus „Das Leben Jesu“, Seite 631: „Durch die Verkündigung des Evangeliums liegt es in unserer Macht, Christi Wiederkunft zu beschleunigen. Wir sollen nicht nur auf sie warten, sondern der Zukunft des Herrn entgegeneilen. Hätte die Gemeinde Christi das ihr aufgetragene Werk nach seinem Willen ausgeführt, dann würde die Welt längst gewarnt worden sein und der Herr wäre mit großer Kraft und Herrlichkeit schon auf diese Erde gekommen.“ Christus hätte wiederkommen können. Er hätte auch kurz nach 1844 schon wiederkommen können. Ja, wenn Gott den Spätregen aussendet, wenn wir bereit dafür sind, ja, dann wird das so schnell gehen. Die Ereignisse in der Welt werden sich überschlagen, aber nicht nur in der Welt, auch in der Gemeinde. Wir werden etwas erleben, was wir davor nicht erlebt haben und sollte uns dazu bewegen, unsere Herzen zu erforschen, Gott zu bitten: „Herr, zeige mir, wenn da was ist, was mich von dir abhält. Zeige mir, wenn da Sünde ist, die uns trennt. Zeige mir, ob da eine vernachlässigte Pflicht ist, ja. Zeige mir und ändere mein Leben. Nimm mein Leben an dich.“ Das stand ja auch in dem Zitat von Pfochen. Hier, bevor die Rechtfertigung wirksam werden kann, muss nach Gottes Willen die völlige Übergabe erfolgt sein. Nimm mein Leben und dann lebe auch danach. Jesus ist der Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Du kannst nicht zu deiner Erlösung beitragen, aber deine Erlösung wird Früchte tragen. Darum solltest du fragen: Gott, bin ich wirklich bei dir?

[34:17] Der nächste Punkt. Christus zentriert seine Glaubensgrundsätze. Schaut mal mit mir in Johannes 14. Also ich kann wirklich empfehlen, wenn ihr mal nicht wisst, was ihr studieren sollt, studiert Johannes 14, 15 und 16 in dieser Abfolge. Das sind wirklich tolle Kapitel und da ist so viel drin. Da steckt, ja wirklich, da steckt so viel drin. Man könnte jeden Vers so lange studieren. Johannes 14, Vers 4 bis 6. Johannes 14, Verse 4 bis 6: „Wohin ich aber gehe, wisst ihr, da spricht Jesus. Wohin ich aber gehe, wisst ihr und ihr kennt den Weg.“ Warum wissen sie das? Warum kennen sie den Weg? Weil es im Alten Testament offenbart wurde, weil Jesus es den Jüngern wieder und wieder und wieder gesagt hat, weil er es offenbart hat, weil das sein Charakter ist, weil er seine Pläne offenbart, nicht wahr? Und dann spricht Thomas zu ihm: „Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst und wie können wir den Weg kennen?“ Jesus spricht zu ihm: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“

[35:21] Und das ist toll. Hier haben wir den Erlösungsplan zusammen gefasst in einem Vers. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich. Zum Vater kommen, ja, die Sünde ist überwunden und das Ebenbild Gottes ist wiederhergestellt. Ja, wir sind nicht mehr, wir haben nicht mehr die Natur des Menschen oder beziehungsweise die Natur des sündigen Menschen. Wir haben die Natur Gottes in uns. Wir haben Christus in uns, die Natur Jesu. Und der Mensch kann vor Gott bestehen. Ein ewiges Leben im Himmel ist möglich. Und die Grundlage ist geschaffen dafür, dass die Sünde im Himmel nicht mehr aufkommen wird. Und durch Christus kommen wir dorthin, durch den Mittler, der ganz Gott und ganz Mensch ist, der kein Anfang und kein Ende hat, der für uns gelebt hat und für uns gestorben ist, dessen Evangelium uns von Schuld befreit, uns verändert und uns errettet. Und das tritt durch das Wirken des Heiligen Geistes an unseren Herzen ein. Ja, in Kraft, der schreibt die Gebote Gottes in unsere Herzen. Wie wunderbar.

[36:28] Ein Zitat, das steht auch in der Lektion auf Seite 120 aus dem SDA Bible Commentary, Band 5, Seite 1137. Okay, das Opfer Christi als Sühne für die Sünde ist die große Wahrheit, um die sich alle anderen Wahrheiten drängen. Alle. Wer das wunderbare Opfer des Erlösers studiert, wächst in Gnade und in Erkenntnis. Studiert das Leben Jesu. Und wenn du es schon studierst, dann studiere es mehr. Nur durch das Opfer Christi kann jemand gerettet werden. Nur. Das ist der einzige Weg. Das heißt nicht unbedingt, dass er den Namen Jesus gehört haben muss. Viel mehr heißt das, dass man Gottes Kraft an sich wirken lässt, dass man dem Heiligen Geist erlaubt, ja, das Herz zu verändern, ein neues Herz zu schaffen. Das heißt, also diese Beziehung, diese Gemeinschaft. Und da der Mensch sein Gewissen oft so abgestumpft hat, brauchen wir mehr, meistens, die meisten Leute brauchen mehr Unterweisung als nur das Wirken des Heiligen Geistes im Gewissen, als nur Gottes Plan in der Natur.

[37:41] Schaut mal mit mir in Johannes 17, Vers 17. „Heilige sie in deiner Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit.“ Das ist Jesu Gebet für seine Jünger. Der Grundsatz der Gemeinde basiert auf dem Wort Gottes und durch diese Wahrheit wird man geheiligt. Man erkennt mehr und man verändert es, bzw. Gott verändert es. Wahre Einheit ist gut und Gott gewollt. Aber sie kann nur entstehen, wenn man die gleiche Grundlage hat, den Glauben an Gott, wie er in seinem Wort offenbar wird. Das heißt, Ökumene ist schön und gut und ein schönes Lied, ja, eine schöne Melodie, aber die Basis stimmt nicht. Die Basis muss das Wort Gottes sein und nur wenn wir auf dieser Basis Einheit haben, dann ist sie Gott wohlgefällig.

[38:41] Dritter Johannes, schaut mal mit mir in Dritter Johannes und dort Vers 3. Dritter Johannes und dort Vers 3. Hat nur ein Kapitel. „Denn ich freute mich sehr, als Brüder kamen und von deiner Wahrhaftigkeit Zeugnis ablegten, wie du in der Wahrheit wandelst.“ Das finde ich einen sehr schönen Vers. Andere Leute kommen und sprechen über jemanden und sagen: „Diese Person wandelt in der Wahrheit.“ Ja, Gott können wir so dienen und wir können aber auch dem Mitmenschen dienen.

[39:23] Schaut mal mit mir in Römer 12, Vers 1. Römer 12, Vers 1: „Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr nicht eine Hand, nicht mein Job, nicht sonst irgendwas, sondern eure Leiber, alles, alles was da an mir ist, alles was mir gehört, alles was in meinem Besitz ist, alles was in meinem Kopf ist, mein, ja, mein Alles, eure Leiber darbringt als ein lebendiges Opfer, als ein lebendiges, heiliges, gottwohlgefälliges Opfer. Das kann ich auch sehr empfehlen zu studieren. Das ist ein vernünftiger Gottesdienst.“ Und noch 1. Petrus 1, Verse 8 und 9. 1. Petrus 1, Verse 8 und 9: „Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt. An ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht. Und über ihn werdet ihr euch jubeln freuen, mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontragt, die Errettung der Seelen.“ Mein Glaube dient nicht mir. Mein Glaube dient dem, dass andere gerettet werden. Weil Gott dient immer nicht dem Selbst, sondern dem Anderen. Ja? Mein Glaube dient dazu, dass ich Anderen erzählen kann und vorleben kann von der Gnade Christi. Dass andere Leute erkennen, diese Person wandelt in Wahrheit und dass ich es so zeige, dass sie Gott loben und nicht mich. Ja, dass sie Gott erkennen in meinem Leben.

[41:02] Und wir haben ja gesagt, wir sind Verwalter der Geheimnisse Gottes. Das heißt nicht nur, dass wir unsere Bibelstunden gut können. Das heißt, Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit, das Geheimnis Gottes ausleben. Ja? Das heißt, als allererstes diese Beziehung zu Gott haben. Das ist das, was Menschen bewegt. Das ist das, was Menschen zu Gott bringt. Das ist das, wo Menschen sehen: Da ist etwas anders. Und wir haben bestimmte Glaubensgrundsätze, ja? Und Dinge, die uns sehr wichtig sind. Und die sind wichtig. Aber das Wichtigste ist, das stand in der Lektion, das fand ich so schön: Jeder echte Glaubensgrundsatz ist in Christus verankert. Sind deine Glaubensgrundsätze, alles, was du tust, weil du Gott gefallen willst? Geht es um Christus? Sind sie in Christus verankert?

[41:49] Schaut mal mit mir in Epheser 4. Epheser 4 und dort die Verse 21 bis 24. Epheser 4, 21 bis 24: „Wenn ihr wirklich auf ihn gehört habt und in ihm gelehrt worden seid, wie es auch Wahrheit ist in Jesus, dass ihr, was den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbte, dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit.“ Ist das nicht wunderbar? Eigentlich ist im Fleischleben so ein bisschen selbstmörderisch, nicht? Weil die Sünde führt zum Tod und das Fleisch will einfach nur die Sünde, die Lust, die Begierde. Und er sagt: Zieht diesen Menschen aus. Lebt nicht für den Tod, lebt für das Leben, ja? Lebt, wir sind für ewiges Leben geschaffen. Und dieser neue Mensch soll Gott entsprechend geschaffen sein. Was für eine Ehre, diesem Gott entsprechend geschaffen zu sein, der alles gemacht hat, der die Welt so wunderbar geschaffen hat, der diesen Erlösungsplan, ja, damit den Erlösungsplan erstellt hat, sozusagen.

[43:17] Schaut mal mit mir in 1. Petrus 3 Vers 15. 1. Petrus 3 Vers 15: „Ich bin es so wunderbar ermutigend, dass es wirklich, das könnte, das könnte ein Mensch einfach nicht so viel Weisheit ausdrücken. In einem Satz, studiert diese Verse. Ich gebe euch nur, ich gebe euch nur aneinander, ja? In einer, in einer Aufregung. Aber studiert diese Verse wirklich. Beschäftigt euch damit. Studiert, nehmt eine Konkordanz und studiert, was heißt Gerechtigkeit in der Bibel? Was heißt Heiligung in der Bibel? Und schaut und studiert und forscht, bis ihr eine Antwort habt. Und hört nicht auf, bis ihr die Antwort habt.“

[44:08] Und wir wollen uns noch einen sehr wichtigen Punkt anschauen. Die drei Engelsbotschaft. Die drei Engelsbotschaft in Bezug auf Haushalterschaft. Gott hat oft gewarnt, es gab viele Warnungen, auch in der Bibel, auch vor Gerichtsbotschaften. Aber nur zweimal betrifft es wirklich die ganze Welt. Und das erste Mal ist bei der Sintflut. Und das ist wirklich eine interessante Geschichte. Schaut mal mit mir in 1. Mose 6. 1. Mose 6, die Sintflut. Genau hier, 1. Mose 6, die Verse 9 bis 11 wollen wir einmal gemeinsam lesen. „Dies ist die Geschichte in Noah. Noah, ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen. Und Noah wandelte mit Gott. Und Noah hatte drei Söhne gezeugt: Sem, Ham und Japheth. Aber die Erde war verderbt vor Gott und die Erde war erfüllt mit Frevel.“ Da gab es einen Mann, der war untadelig. Der war immer mit Gott zusammen und er wandelte nach dem Willen Gottes in einer Welt, die komplett verdorben war. Und Vers 22: „Und Noah machte es so. Er machte es alles genau so, wie es ihm Gott geboten hatte.“

[45:30] Schaut mal mit mir in Johannes 4, Vers 34. Johannes 4, Vers 34. Jesus spricht zu ihm: „Meine Speise ist sie, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.“ Oder auch Johannes 8, Vers 29. Im Johannes-Evangelium geht es ganz oft um die Beziehung zwischen Jesus und dem Vater. Das ist wirklich schön. 8, Vers 29: „Und der, welcher mich gesandt hat, ist mit mir. Der Vater lässt mich nicht allein, denn ich tue allezeit, was ihm wohlgefällt.“

[46:02] Schaut mal, erster Mose. Lasst euren Finger immer in erster Mose. Wir springen so ein bisschen. Erster Mose 6, die Verse 17 und 18. Und wir wissen aus Römer 8, Vers 28. Das können wir auch kurz lesen. Sehr guter Text. Vor allem, wenn ihr mal mit jemandem redet, der ein bisschen für die Prädestination steht. Der Grundsatz für Römer 9 ist Römer 8. Und hier Römer 8, Vers 29: „Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“ Also die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt. Nur, wen Gott nach seiner Vorhersehung bestimmt hat, wird gerettet. So können wir zum Beispiel auch schauen in Johannes 6, Vers 44: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“

[47:47] Dann lasst uns weiter schauen. Erster Mose 7, Vers 1. „Und der Herr sprach zu Noah: Geh hin in die Arche, du und dein ganzes Haus. Denn dich allein habe ich vor mir gerecht erfunden unter diesem Geschlecht.“ Noah allein ist gerecht, aber die in seinem Haus sind, dürfen mit ihm mitkommen. Schaut mal Psalm 27, Vers 4. Ein schönes Gebet. Psalm 27, Vers 4: „Und da betet David: Eines erbitte ich von dem Herrn. Nach diesem will ich trachten, dass ich bleiben darf im Haus des Herrn mein ganzes Leben lang, um die Lieblichkeit des Herrn zu schauen und ihn zu suchen in seinem Tempel.“ Ja Gott, ich will bei dir sein.

[48:28] Dann erster Mose 7, Verse 22 und 23. „Und es starb alles, was Lebensodem hatte auf trockenem Land. Alles wurde von der Erde vertilgt.“ Ich lese irgendwo weiter, Vers 23: „Alles wurde von der Erde vertilgt, nur Noah blieb übrig. Und was mit ihm in der Arche war.“ Oder hier auch: Erster Mose 8, Vers 1: „Da gedachte Gott an Noah und an alle Tiere und an alles Vieh, das bei ihm in der Arche war.“ Die Sintflut ist ein Typus für die Endzeit. Und ich denke, Noah ist ein Typus für die Gläubigen, keine Frage. Aber er ist auch ein Typus für Jesus. Nur Jesus ist gerecht. Nur Jesus hat nie gesündigt. Und natürlich ist Noah, also jeder Typus hat irgendwo sein Ende. Noah hat natürlich auch gesündigt. Aber so wie die Bibel es hier beschreibt, nur Jesus ist gerecht. Und unsere einzige Hoffnung ist, bei Jesus zu bleiben. Das ist alles, was wir tun können.

[49:36] Und schaut mal in Offenbarung 14, Vers 6. Oder schaut mal mit mir. Ich bin ja hier allein. Offenbarung 14, Vers 6. Offenbarung 14, Vers 6: „Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volk, Stamm, jeder Sprache und jedem Volk.“ Das ewige Evangelium ist nicht von Prophetie getrennt. Sondern die Verkündigung des Evangeliums führt den Engel dazu, dass er sagt: „Fürchtet Gott, gebt ihm die Ehre, Stunde seines Gerichts ist gekommen, bittet den, der Himmel und Erde gemacht hat, gefallen, gefallenes Babylon und so weiter.“ Das sind alles prophetische Ereignisse, Sachen, die prophetisch vorhergesagt wurden. Das Evangelium ist nicht von Prophetie zu trennen.

[50:47] Und Vers 8 lesen wir: „Ja, gefallen, gefallenes Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat.“ Und ihr könnt daheim, also das ist eigentlich diese Warnung vor Babylon, verstärkt kommt sie noch mal im lauten Ruf, dann in Offenbarung 18. Und es gibt viele Evangelien. Ja, wahrscheinlich so viele, wie es Irrlehrer gibt. Aber es gibt nur ein ewiges Evangelium. Tatsächlich gibt es nur eine wirklich frohe Botschaft, eine rettende Botschaft. Und darum gibt es diese Warnung vor religiöser Verwirrung. Und unser Glaube muss auf die Schrift gegründet sein. Es wird diese Verbindung mit Babylon und dem Spiritismus, oder die gibt es sogar schon. Aber darum beinhaltet das Evangelium sowohl diese frohe Botschaft, aber auch die Warnung. Die Warnung: Nein, schau auf dieses Evangelium. Schau auf das Einzige, was uns von der Anbetung des Tieres bewahren kann. Und das ist dieses Evangelium. Das ist Gerechtigkeit aus Glauben, nichts anderes.

[51:51] Schaut mal mit mir in Hebräer 11, und dort Vers 7. Hebräer 11, Vers 7: „Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte, über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottes Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses. Durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens.“ Ja, Noah hatte Weisungen über Dinge, die er noch nicht sah. Das ist nichts anderes als Prophetie. Ja, und die Drei-Engels-Botschaft ist dies das Gleiche. Wir sehen die Erfüllung sogar schon. Aber die Dinge passieren, die vor 50 Jahren undenkbar gewesen wären, und wir drehen Däumchen. Aber es ist wirklich, was gibt es Schlimmeres zu sagen oder zu leben, auszuleben, als ob das nichts bedeuten würde, als ob die Zeit noch nicht da wäre. Das können wir uns wirklich nicht leisten. Und Noah hat wirklich verkündigt durch den Bau der Arche. Wie verkündigst du? Verkündigst du die baldige Wiederkunft Jesu in deinem ganzen Leben? Verkündigst du die Drei-Engels-Botschaft in deinem ganzen Leben? Bist du wirklich Adventist? Das heißt, wartest du aktiv auf die Wiederkunft Jesu? Und ist alles mit anderen und mit Gott im Reinen? Lässt du nichts offen?

[53:13] Und wenn dich Leute über Kleinigkeiten selbst fragen, warum isst du kein Fleisch? Sagst du: „Ach ja, ich weiß auch nicht. Ich denke, das ist halt, das ist vielleicht gesund.“ Nein, ich möchte so nah wie möglich am Himmel leben, weil dort werden wir auch kein Fleisch essen. Ich glaube, Jesus kommt bald. Ich glaube, der Himmel ist uns nah. Ich glaube auch, dass die Tiere in der letzten Zeit krank sind. Ich glaube auch, dass das Volk Gottes in der letzten Zeit kein Fleisch mehr isst. Das muss man natürlich mit Bedacht wählen und schauen, mit wem man spricht. Aber warum kaufst du dir kein großes Haus? Warum sparst du nicht? Warum hast du nicht drei Schwerbücher und sparst so viel für die Rente? Denkst du und lebst du, dass Jesus bald kommt?

[54:00] Ich überspringe ein bisschen was. Hier, ich wollte ein Zitat lesen aus der Lektion. Und zwar hier auf Seite 122 und das ist aus „Testimonies for the Church“, Band 9, Seite 19. Also wir müssen diese Sachen wirklich, bitte studiert diese Sachen, weil sie sind so wichtig, lebensnotwendig eigentlich. „Siebenten-Tags-Adventisten wurden in besonderer Weise als Wächter und Lichtträger in die Welt gesetzt. Ihnen wurde die letzte Warnung für eine untergehende Welt anvertraut. Auf sie scheint das wunderbare Licht des Wortes Gottes. Ihnen wurde ein Werk äußerster Wichtigkeit anvertraut, die Verkündigung der ersten, zweiten und dritten Engelsbotschaft. Es gibt kein anderes Werk, ich wiederhole es nochmal, es gibt kein anderes Werk, das genauso wichtig wäre. Sie dürfen nichts anderem erlauben, ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.“ Das heißt nicht, du darfst nichts mehr anderes tun, machen, wie auch immer. Aber wo ist dein Fokus? Wo ist deine Konzentration? Möchtest du die Karriereleiter hochsteigen? Möchtest du viel Geld sparen? Sparst du hin auf das große Haus, das man sich endlich kaufen kann? Möchtest du dir nicht zur Gehaltserhöhung das nächste Auto? Möchtest du vielleicht auch in der Gemeinde auf etwas hinarbeiten? Ist das dein Ziel oder ist dein Ziel wirklich die Verkündigung dieser Botschaft und die Gemeinschaft mit Gott, dass Jesus bald wiederkommen kann? Wie viele Predigten hören wir noch von dieser Botschaft? Lasst uns unser Leben darauf konzentrieren, das ewige Evangelium und diese wunderbare Wahrheit von wahrer, echter, gesunder, guter, ganzheitlicher Anbetung zu verkünden. Und damit verbunden eine Warnung vor Babylon, eine Warnung vor falscher Anbetung, die Gerichtsbotschaft nicht nur als Warnung, sondern auch als Hoffnung und die Hoffnung auf ein heiliges Leben in Christus. Verkündigen wir das noch? Ja, leben wir das? Ist das unser Fokus? Weil das sollte es wirklich sein.

[56:19] Und ich möchte noch ein letztes Zitat lesen aus „Biblischer Heiligung“, Seite 34, Paragraph 2. „Johannes hatte den Wunsch, Christus ähnlich zu werden. Unter dem umwandelnden Einfluss der Liebe Jesu wurde er demütig und von Herzen sanftmütig. Sein Leben war verborgen in Christus. Er hatte innige Verbindung mit dem lebendigen Weinstock und wurde dadurch der göttlichen Natur teilhaftig. Dies wird immer, ich sage noch mal, dies wird immer die Folge der Gemeinschaft mit Christus sein. Das ist die wahre Heiligung.“ In „Biblischer Heiligung“, Seite 34. Nimmst du dir Zeit für die Gemeinschaft mit Gott? Lässt du ihn an deinem Herzen arbeiten? Selbst bei Banalitäten, selbst bei so etwas Banalem wie Essen und Trinken, ja? Lasst uns auf diesen Fokus schauen, sodass Jesus wirklich bald wiederkommen kann.

[57:33] Lasst uns abschließen mit einem Gebet und ich möchte euch dazu einladen, mit mir das Haupt zu neigen. Unser lieber Vater im Himmel, du hast so viel Wahrheit und so viel Weisheit in dein Wort gelegt und wir danken dir dafür. Wir danken dir, dass du uns gesegnet hast in diesem Bibelstudium. Möchte ich auch um Vergebung bitten, falls ich etwas Falsches gesagt habe oder falsch dargestellt habe. Bitte wirke du mit deiner Gnade und öffne ein jedes Herz, dass diese Worte hört und diese wichtigen Botschaften hört, dass wir es alle verstehen können und dass wir es umsetzen können, dass wir wirklich täglich dich suchen, mit dir täglich leben und diese so wichtige Botschaft verkünden, dass die Menschen dich erkennen und dass so viele Menschen wie möglich gerettet werden können. Mach unseren Glauben, befähige unseren Glauben oder uns dazu, dass dieser Glaube der Errettung anderer Menschen dient und ich danke dir dafür, dass du das tun wirst und dass wir uns auf dich verlassen können. Im Namen Jesu, Amen.


Lizenz

Copyright ©2018 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.