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Manuskript zur Sendung >>> CSH 16 Q1 06 – Sieg in der Wüste – Sendemanuskript

In dieser Cannstatt Study Hour-Folge mit Bogdan Tanase geht es um die Versuchungen Jesu in der Wüste und ihre Bedeutung für unser Leben. Es wird beleuchtet, wie Jesus die Schrift nutzte, um der Versuchung zu widerstehen, und welche Parallelen es zwischen Israels Wüstenwanderung und Jesu Prüfung gibt. Die Lektion betont die Wichtigkeit des Studiums der Schrift und der Vorbereitung auf zukünftige Herausforderungen, um als Überwinder zu leben.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2016 Q1: Auflehnung und Erlösung

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge der Cannstatt Study Hour. Heute mit dem Thema Versuchungen in der Wüste. Es ist ein wichtiges Thema für uns, denn jeder von uns hat mit der Sünde zu kämpfen und mit der Versuchung. Und wir möchten gleich anfangen, indem wir ein Gebet sprechen. Unser himmlischer Vater, Herr, wir möchten dir danken für dein Wort. Du hast uns so viel offenbart und wir können so viel von dir lernen. Hab Dank, dass du uns ein Vorbild bist und warst und dass wir durch dein Beispiel dir folgen können und lernen können, wie wir überwinden können. Sei du jetzt bei uns, wenn wir dieses wichtige Thema studieren und erfülle und leite du uns durch deinen Heiligen Geist. Amen.

[1:11] Lukas Kapitel 19 Vers 10. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Ich weiß nicht, wie es euch in der letzten Zeit ging. Wir hatten beim zweiten Thema darüber gesprochen, dass es sinnvoll ist, Bibelferser auswendig zu lernen. Und ich hoffe, ihr habt damit weitergemacht und habt es nicht vernachlässigt. Wenn dem doch so ist, dann habt ihr jetzt die Gelegenheit, wieder neu damit anzufangen. Und ihr werdet sehen, wie ihr auch Kraft daraus schöpfen könnt, wenn ihr in einer schwierigen Lage seid, wenn ihr mit Versuchungen zu kämpfen habt. Und wir werden auch in dieser Lektion sehen, wie Jesus sich das zu Nutzen gemacht hat. Auch Jesus hatte die Schrift auswendig gekannt und sie hat ihm in den schwierigen Situationen geholfen.

[2:04] In 1. Mose 3 Vers 15 hatten wir auch in dem Thema Krise in Eden davon gesprochen, dass nach dem Sündenfall den Menschen von Gott direkt eine Verheißung gegeben wurde, wo Gott ihnen verheißen und versprochen hat, dass ein Erlöser kommen würde. Er hatte gesagt, dass er Feindschaft setzen wird zwischen dem Samen der Schlange und dem Samen der Frau und dass der Same der Frau, Jesus Christus, dem Kopf der Schlange zertreten würde und die Schlange würde ihm in die Ferse stechen. Und das war eine Aussicht auf den großen Kampf und auf diese entscheidende Situation, die wir in Matthäus Kapitel 4 behandeln.

[3:08] Aber gehen wir zu Matthäus Kapitel 1 Verse 20 bis 23. Dort lesen wir, während er aber dies im Sinn hatte, siehe da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach, es geht hier um Josef, der darüber nachdachte, Maria zu entlassen, weil sie schwanger geworden war und sie waren noch nicht verheiratet gewesen. Es war eine Schande für eine Frau, die nicht verheiratet ist, also vorehelichen Verkehr mit einem anderen Mann zu haben und davon sogar noch schwanger zu werden. Und Josef überlegte, wie er diese Situation am geschicktesten lösen kann, um sie zu beschützen und auch um seine Ehre irgendwie zu retten. Denn wenn eine Frau Ehebruch beging, sollte sie gesteinigt werden. Und so dachte er darüber nach, sie heimlich zu entlassen. Und in dieser Situation, als er sich Gedanken darüber machte, wie er damit umgeht, kam jetzt dieser Engel im Traum zu ihm und sprach: Josef, Sohn David, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen, denn was in ihr gezeugt ist, das ist vom Heiligen Geist. Sie wird aber einen Sohn gebären und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden. Dies alles aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten geredet hat. Der spricht: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und man wird ihm den Namen Immanuel geben. Das heißt übersetzt Gott mit uns.

[4:54] Nun, dies ist ein wichtiges Ereignis in der Geschichte, denn das passiert jetzt 4000 Jahre nach dem Sündenfall, nachdem diese Verheißung im Garten Eden gegeben wurde. Und der Messias kommt jetzt in die Welt. Generationen und Generationen haben auf diesen Moment gewartet und viele Frauen hatten sich gefragt, bin ich vielleicht diejenige, die den Messias zur Welt bringen wird. Und die Zeit, in der jetzt Maria schwanger wurde vom Heiligen Geist, war eine Zeit, wo 400 Jahre lang einfach nichts, kein prophetisches Wort gesprochen wurde. Es war, als wäre alles, als wäre Gott stumm, als wollte er einfach nichts mehr sagen. Und genau just in diesen Augenblick, als keiner damit gerechnet hat, kommt Gott und macht seine Verheißung wahr. Und ich denke, da ist auch eine Lehre für uns darin, denn manchmal denken wir auch: Herr, du hast uns diese Verheißung in deinem Wort gegeben, wann machst du es endlich wahr? Und wir können es nicht erwarten und wir warten und es passiert nichts. Und irgendwann macht Gott seine Verheißung dann doch wahr. Er kommt nie zu spät. Er kommt immer zur rechten Zeit.

[6:17] Interessant an diesem Abschnitt ist, dass hier steht, der Name des Messias sollte Immanuel sein, Gott mit uns. Doch später bekommt er den Namen Jesus. Nun, Jesus hat im Neuen Testament viele Namen und Titel, als Beispiel der Sohn Davids, der Messias, der Menschensohn, das A und O, der Löwe Judas, der zweite Adam, das Wort und so weiter. Also wie kommt es jetzt, dass Jesus hier Immanuel heißen sollte, aber später dann Jesus genannt wird? Nun, die Namen hatten damals eine sehr tiefe Bedeutung und es wurde ihnen eine sehr viel Bedeutung zugemessen. In Jesaja 7, Vers 14 lesen wir auch, dass Immanuel Gott mit uns bedeutet. Und wir finden dieses Gott mit uns an einer Stelle, wo wir das vielleicht gar nicht so vermuten würden, wenn natürlich, außer man ist ein sehr guter Bibelstudent und kennt sich sehr gut aus.

[7:19] Wir haben im Heiligtum die Stiftshütte. Außen rum sind die Menschen, war das Volk, das sich darum gelagert hat. Darin im Heiligtum gab es den Vorhof und dann das Heilige und das Allerheiligste. Und wenn man das Ganze betrachtet, dann war im Osten der Ausgang und das heißt, dort kamen dann die Menschen rein. Und das heißt, draußen waren die Menschen, die die Vergebung der Sünde gebraucht haben. Sie kamen zum Heiligtum, sie haben dort ihr Opfer geschlachtet und es wurde auf dem Altar verbrannt. Und der Priester musste dann mit dem Blut des Opfers weitergehen in das Heiligtum hinein und es dann dort vor dem Vorhang hinspringen. Und das heißt, die Menschen, die waren draußen. Im Vorhof war der Priester, der den Mittlerdienst getan hat. Und im Heiligtum selbst, auf dem Gnadenthron, war Gott. Und wir sehen, wir haben Gott, den Mittler und die Menschen. Also Gott mit uns. Auch da sehen wir, das Heiligtum zeigte auf diesen einen Löser hin, auf den Immanuel, auf Gott mit uns. Das bedeutete, dass Gott selbst Fleisch werden würde und unter den Menschen wohnen würde. Darum sollte dieser Messias Gott mit uns heißen. Gott wandelte mitten unter uns.

[9:13] Wir lesen das in Johannes Kapitel 1, Vers 1 bis 3. Und das Wort wurde Fleisch dann im Vers 14. Und im Vers 1 bis 3 am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Und so kam eben dieser Gott als Mensch unter die Menschen, um bei ihnen zu wohnen. So sehr hat Gott die Menschen geliebt, dass er einfach alles getan hat, um auch bei ihnen sein zu können und damit sie auch bei ihm sein können. In 2. Mose lesen wir auch schon in Kapitel 25, Vers 8, dass Gott das Heiligtum erbauen ließ, um bei den Menschen zu wohnen.

[9:58] In Johannes Kapitel 2 lesen wir aber auch was ganz Interessantes. In Johannes Kapitel 2, Vers 19. Dort lesen wir davon. Johannes Kapitel 2, Vers 19. Wir lesen: Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten. Da sprachen die Juden in Vers 20: In 46 Jahren ist dieser Tempel erbaut worden und du willst ihn in drei Tagen aufrichten. Er aber antwortete von dem Tempel seines Leibes. Das heißt, Jesus selbst war der Tempel, der abgerissen werden sollte. Und wir sehen, Jesus selbst ist ein Tempel gewesen und er wohnte mitten unter den Menschen. Auch hier haben wir dieses Bild von dem Heiligtum in der Mitte der Menschen.

[11:05] Und auch in Offenbarung Kapitel 21, Vers 22 lesen wir davon, dass auf der neuen Erde. Lass uns das aufschlagen. Offenbarung Kapitel 22 und dort 21 und dort Vers 22. Dort lesen wir davon: Und ein Tempel sah ich nicht in ihr, also in der neuen Stadt, im neuen Jerusalem. Denn der Herr, Gott, der Allmächtige ist ihr Tempel und Lamm. Gott selbst ist unser Tempel und Gott möchte auch in jedem Menschen wohnen. Er möchte im Tempel wohnen und jeder Mensch ist ein Tempel des Heiligen Geistes. Wir lesen in Bildern vom Reiche Gottes, Seite 196. Weil der Mensch als Gesetzesbrecher verdammt war und sich aus eigener Kraft nicht retten konnte, kam Jesus als Mensch in diese Welt, verhüllte seine Göttlichkeit in der menschlichen Natur und gab als Gerechter sein Leben hin für die Ungerechten.

[12:14] Es gab mehrere Gründe, warum Jesus in die Welt kam. Vor allem natürlich, um die gefallenen Menschen zu erlösen und zu retten. Aber auch lesen wir in Römer Kapitel 5 und dort Verse 12 und 15 von einem weiteren Grund, warum er kam. Römer Kapitel 5 und dort Verse 12. Dort lesen wir, warum gleich darum, gleich wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben. Vers 15: Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wie viel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen.

[13:21] Also Adam hatte den Fehler gemacht, Gott zu misstrauen. Nein, er hatte den Fehler gemacht, Satan zu trauen. Er hatte von der Frucht genommen, die seine Frau ihm gebracht hatte. Und er hatte Gott nicht so weit vertraut, dass er gesagt hat: Okay, Gott wird das Ganze irgendwie richten. Ich muss ihm nur treu bleiben. Sondern er hat auf seinen eigenen Gedanken getraut und gedacht: Okay, Gott wird uns schon irgendwie vergeben, auch wenn wir ihm nicht ganz treu sind. Und dadurch verlor er das Anrecht, über diese Welt herrschen zu dürfen. Und er unterstellte sich Satan. Und Jesus kam nun, um dieses Herrschaftsgebiet, welches Adam an Satan verloren hatte, wiederherzustellen.

[14:21] Jesus kam auch, um die Werke des Teufels zu zerstören. Johannes 9, Vers 39 spricht davon. Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit die, welche nicht sehen, sehend werden und die, welche sehen, blind werden. Jesus brachte das Gericht über diese Welt, über Satan, über all das Schlechte und die Ungerechtigkeit, was hier in dieser Welt herrscht.

[14:56] Er kam, wie wir in dem Merkfest für heute gelesen haben, um Verlorene zu erretten. Lukas 19, Vers 10. Er kam, um diejenigen, die in der Sklaverei der Sünde gefangen waren, zu erretten und zu befreien.

[15:15] Johannes 14, Vers 8 bis 9 lesen wir davon. Johannes 14, Vers 8 und 9. Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus. Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen, zeige uns den Vater? Also Jesus ist auch gekommen, um den Charakter und das Wesen Gottes zu offenbaren. Denn Satan hat es erfolgreich geschafft, dem Menschen einzureden, dass Gott ungerecht ist, dass er grausam ist, dass er ein Tyrann ist, dass er all diese negativen Eigenschaften besitzt, die eigentlich doch Satans Charaktereigenschaften sind. Und das Bild der Menschen war damals so verdreht, dass es unbedingt notwendig war, dass Jesus auch dieses Bild wieder gerade rückt. Und ich denke, dass auch heute bei vielen Menschen noch dieses Bild von Gott einfach sehr schief sitzt. Und wenn sie nur das Leben Jesu sich anschauen würden, studieren würden, dann würden sie erkennen, wie liebevoll Gott eigentlich ist.

[16:38] Und all das hat eine Auswirkung auf unser Leben, wenn wir sehen, was Jesus alles getan hat. Satan verliert seinen Machtanspruch über diese Welt. Das Böse wird ein Ende haben. Wir müssen keine Sklaven der Sünde mehr sein. Wir können das ewige Leben haben. Es steht uns zur Verfügung, wenn wir es im Glauben annehmen. Und wir können wieder mit Gott vereint sein, durch Jesus Christus. Und diese Dinge verändern unser Leben, unsere Weltanschauung. Wir sollten Freude daran haben, diese Botschaft mit anderen zu teilen.

[17:16] Bevor Jesus seinen Dienst begann, musste er sich erst taufen lassen. Wir lesen in Matthäus Kapitel 3 und dort ab Vers 7 bis Vers 10, dass Johannes am Jordan war und getauft hatte. Matthäus Kapitel 3 und dort Vers 7 bis 10. Dort lesen wir folgendes. Als aber viele von den Pharisäern und Sadduzeern zu seiner Taufe kamen, als er viele von den Sadduzeern und Pharisäern zu seiner Taufe kommen sah, sprach er zu ihnen: Schlangenbrut! Wer hat euch eingeredet, ihr könntet den zukünftigen Zorn entfliehen? So bringt nun Früchte, die der Buße würdig sind. Und denkt nicht bei euch selbst, sagen zu können: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch, Gott vermag dem Abraham aus diesem Stein Kinder zu erwecken.

[18:25] Die Juden hatten sich damals sehr darauf verlassen, auf ihre Blutslinie, darauf, dass sie die Nachkommen Abrahams waren. Gott hat ja Abraham seine Verheißung gegeben, dass seine Nachkommen die Auserwählten sein werden, die er in besonderer Weise bevorzugen wird. Und sie hatten ein ganz falsches Verständnis davon, was es bedeutete, Kinder Abrahams zu sein. Und Johannes tadelt sie. Und er kündigt ihnen hier auch das Gericht an. Er sagt, es ist schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Und damit meinte er an die Wurzel der oder an die Juden.

[19:06] Und er sprach auch in den Versen 11 bis 12: Ich taufe euch mit Wasser zur Buße. Der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, so dass ich nicht würdig bin, ihm die Schuhe zu tragen. Der wird euch mit Heiligen Geist und Feuer taufen. Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln. Die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. Johannes spricht davon, dass Jesus sie mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen würde. Wir finden das in der Apostelgeschichte in Kapitel 2, wo die Jünger dann mit Heiligen Geist und mit Feuer buchstäblich dann getauft werden, also wo sie dann diese Feuerzungen auf ihren Köpfen haben, wo der Heilige Geist diese Form annimmt.

[20:04] Johannes brandmarkte die Sünde unabhängig davon, welcher Schicht die Menschen angehörten. Wenn es um die Wahrheit ging, ließ er sich nicht davon beeindrucken, ob jemand König oder Bettler war. Er redete nicht um die Sache herum, sondern sprach die Leute direkt an. Angehörigen des Hohen Rates hielt er vor, dass sie zwar religiöse Formen einhielten, ihr Glaube aber keine Frucht im täglichen Leben hervorbringe. Herodes rügte er dafür, dass er Herodias auf ehebrecherischer Weise zu seiner Frau gemacht hatte. Obwohl es gefährlich war, erinnerte er den Herrscher daran, dass Gott jeden Menschen für seine Taten zur Rechenschaft ziehen wird. Wir finden dieses Zitat in für die Gemeinde geschrieben, Band 2, Seite 149.

[20:56] Wir sehen, was für einen Charakter Johannes hatte und er hatte sich nicht davor gescheut, die Wahrheit beim Namen zu nennen. Ich glaube, dass wir auch da viel davon lernen können, denn oft ist es so, dass wir uns überlegen, wenn ich das jetzt sage, mag er mich vielleicht noch oder habe ich dann irgendwie einen bestimmten, vielleicht einen Nachteil daraus, dass ich dann irgendetwas nicht mehr bekommen kann oder nicht mehr haben kann, wenn ich jetzt tatsächlich die Wahrheit beim Namen nenne. Johannes hat sich darum keine Gedanken gemacht. Natürlich sollten wir weise sein in dem, was wir sprechen und was wir sagen. Wir sollten nicht aus Furcht vor dem Menschen handeln, sondern nur aus Furcht vor Gott.

[21:49] Als Jesus das erste Mal auf diese Welt kam, in diese Welt kam, brachte er ein Gericht über das buchstäbliche Israel und genauso wird er auch bei seinem zweiten Kommen ein Gericht bringen. Viele Menschen damals hatten ein falsches Verständnis davon, was das Reich des Messias sein würde. Sie dachten, es wäre ein irdisches Reich, wo das Joch der Römer zerbrochen wird und wo die Juden dann zu einer großen Nation aufsteigen würden, die dann sowas wie eine Weltmacht wären und keiner könnte ihnen noch irgendetwas anhaben.

[22:33] Selbst Johannes hatte nicht ganz das richtige Verständnis dafür, denn als er im Gefängnis war, kamen ihm langsam Zweifel, denn er hatte gedacht, Jesus ist jetzt da und er kümmert sich überhaupt nicht darum, dass ich jetzt hier im Gefängnis bin. Er tut nichts dafür, dass ich hier befreit werde. Und wir lesen in Matthäus Kapitel 11, Verse 2 und 3. Matthäus Kapitel 11 und dort Verse 2 und 3. Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken des Christus hörte, sandte er zwei seine Jünger und ließ ihm sagen: Bist du derjenige, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten? Wir sehen, dass Johannes hier eben Zweifel hatte.

[23:41] Erst die Antwort Jesu öffnete ihm daraufhin die Augen. Im Leben Jesu auf Seite 202 lesen wir folgendes. Johannes dem Teufel ging es wie den Jüngern des Heilandes. Auch er hatte das Wesen des Reiches Christi nicht verstanden, sondern wartete darauf, dass Jesus den Thron Davids einnehmen werde. Als aber die Zeit verstrich und der Heiland keinen Anspruch auf königliche Autorität geltend machte, zeigte sich Johannes bestürzt und beunruhigt. Er hatte dem Volk verkündet, dass alle Erfüllung der Weissagung, dass Jesaja dem Herrn der Weg bereitet werden müsse. Alle Berge und Hügel sollten erniedrigt werden und was uneben ist, sollte gerade und was hügelig ist, sollte eben werden. Er hatte nach den Gipfeln menschlichen Hochnutz und menschlicher Macht Ausschau gehalten, die erniedrigt werden müssten. Und er hatte auf den Messias als denjenigen hingewiesen, der seine Wurfschaufel schon in der Hand hält und gründlich seine Tenne fegte, der seinen Weizen in die Scheune sammeln, aber die Spreu mit unauslöschlichem Feuer verbrennen wird. Gleich dem Propheten Elia, in dessen Geist und Kraft er zu Israel gekommen war, erwartete Johannes, dass der Herr sich als ein Gott offenbaren werde, der mit Feuer antwortet.

[25:00] Ja, die Gläubigen zu der damaligen Zeit hatten ein falsches Verständnis davon, wie das erste Kommen des Messias aussehen würde. Nur ein genaues Erforschen der Schrift unter der Leitung des Heiligen Geistes kann auch uns davor bewahren, ein falsches Verständnis vom zweiten Kommen des Messias zu haben. Es ist wichtig, dass wir die Schriften erforschen. Es ist wichtig, dass wir Prophetie studieren, dass wir sehen, an welchem Punkt wir uns befinden und die Ereignisse richtig zu deuten verstehen.

[25:37] Bei seiner Taufe, Matthäus Kapitel 3, Verse 16 und 17, geschah etwas Einmaliges. Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser, und siehe, da öffnete sich ihm der Himmel. Und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen. Und siehe, eine Stimme kam vom Himmel und sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

[26:13] Es ist interessant, dass Gott im Alten Testament, dass Jesus eigentlich immer dort war und immer zu den Menschen gesprochen hat. Und jetzt, wo Jesus auf der Erde war, spricht Gott, der Vater, persönlich zu seinem Sohn und bestärkt ihn darin und zeigt ihm: Du bist auf dem richtigen Weg. Das ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Wohlgefallen. Mehr zu der Taufe Jesu könnt ihr euch in Der Ersehnte anschauen, die Serie Der Ersehnte, auch hier auf Joel Media TV, Folge 25, als er aus dem Wasser stieg. Da gibt es noch ganz viele Informationen und Hintergrundwissen zu der Taufe Jesu.

[26:54] Im Matthäus Kapitel 4, Verse 1 bis 4, lesen wir, wie Jesus dann in die Wüste geführt wird. Wir lesen in Vers 1: Darauf wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde. Das war das Erste, was Jesus oder was der Heilige Geist an Jesus tat, nachdem er getauft wurde. Als Erstes wurde er in die Wüste geführt und der Grund dafür war, dass Jesus sich vorbereiten wollte auf seinen Dienst durch Fasten und Beten. Durch Gemeinschaft mit seinem Vater wollte er die notwendige Kraft und die Vorbereitung haben, um seinen Dienst antreten zu können.

[27:54] Interessant ist auch, was wir in Römer Kapitel 8, Vers 14 lesen. Jesus ließ sich führen vom Heiligen Geist. Und in Römer Kapitel 8, Vers 14 lesen wir davon: Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, sind Söhne Gottes. Jesus war uns in allen Dingen ein Vorbild. Er hat sich nicht nur taufen lassen, so wie wir auch uns taufen lassen sollen. Er hat nicht nur Prüfungen bestanden, die wir auch bestehen sollen, sondern er ließ sich in allem von dem Geist Gottes leiten, so wie auch wir uns in allen von dem Geist Gottes leiten lassen sollten.

[28:41] Satan hatte schon zuvor Jesus das Leben schwer gemacht, ihn angegriffen und versucht, ihn zur Sünde zu verleiten. Wir lesen im Leben Jesu, Kapitel 99. Satan erkannte, dass es für ihn darum ging, zu siegen oder aber besiegt zu werden. Von dem Ausgang des Kampfes hing zu viel ab, um ihm seinen Verbündeten, den Geistern in der Luft zu überlassen. Er musste selbst die Führung in diesen Streit übernehmen. Alle Mächte des Abfalls wurden gegen den Sohn Gottes aufgeboten. Christus wurde zur Zielscheibe aller teuflischen Waffen.

[29:22] Satan war da. Er war die ganze Zeit über da gewesen. Er hatte die ganze Entwicklung der Menschheitsgeschichte beobachtet. Er hatte zugehört, als Propheten gesprochen hatten. Er verstand es, was es bedeutete für ihn. Er sah auch, dass Gott seine Verheißung in Erfüllung brachte. Er versuchte immer wieder, den kommenden Messias daran zu hindern, überhaupt in die Welt zu kommen. Bei Mose, als er geboren wurde, versuchte Satan, ihn umzubringen, indem er einfach alle Kinder töten ließ durch den Pharao. Und genauso auch, als Jesus dann tatsächlich zur Welt kam, versuchte Satan wieder, durch Herodes alle Kinder umzubringen, damit auch Jesus darunter sterben würde und nicht seinen Dienst hier auf dieser Erde angehen könnte. Aber es gelang ihm nicht. Und er beobachtete weiterhin. Und er sah auch, wie Jesus dann getauft wurde. Und er sah auch, wie der Heilige Geist in der Form dieser Taube auf Jesus kam. Und er sah auch, wie Jesus in die Wüste ging und wie er 40 Tage lang fastete und nichts aß. Und dann war die Zeit gekommen, wo er sagte: Jetzt in diesem Moment, wenn Jesus am schwächsten ist, geschwächt durch die Unterernährung, durch die mangelnde Ernährung, wo er kaum Kraft hatte, da ging er hin, um ihn zu versuchen.

[30:56] Und als er 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte, war er zuletzt hungrig. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Nun, Jesus wurde wie die Menschen. Das lesen wir in Philipper Kapitel 2 und dort Vers 7. Er wurde in allem wie die Menschen. Und auch, wir lesen ja, er war hungrig. Er hatte die ganzen Eigenschaften eines Menschen auch angenommen. Und er machte nie von seiner Göttlichkeit Gebrauch, obwohl er ganz Gott, aber auch ganz Mensch war. Damit er auch uns ein Vorbild sein kann, denn hätte er von seiner Göttlichkeit Gebrauch gemacht, könnte er nicht mehr sagen, er war uns ein Vorbild. Denn dann hätte er Mittel benutzt, die uns nicht zur Verfügung stehen. Und so sehen wir, dass Jesus hier ganz Mensch unter diesem Hunger litt. Und Satan kam zu ihm. Und diese Versuchung war real. Es ist nicht einfach so, dass man sagen könnte: Naja, 40 Tage, weißt du schon, da hätte er noch einen Tag warten können, oder? Es war wirklich eine reale Versuchung für Jesus, zu sagen: Ich habe so einen Hunger, wenn ich jetzt nicht esse, dann könnte ich vielleicht sogar sterben. Und ich bin ja Sohn Gottes und Gott möchte nicht, dass ich sterbe. Also mache ich das. Aber das hat er nicht. Satan hat ihm das eingeredet. Doch Jesus hat ihm widerstanden.

[32:44] Die Menschheit war durch die Auswirkungen der Sünde über 4000 Jahre lang sehr degeneriert. Es war nicht so, wie Adam, als er versucht wurde. Denn Adam war nicht geschwächt durch die Sünde. Und Jesus war in dieser Schwachheit und in dieser Position. Und selbst darin überwand er. Und wir sehen, welche Kraft das Mittel hat, was Jesus hier gebrauchte.

[33:25] Satan kam, und das ist sehr spannend, als ein Engel zu Jesus, als ein Engel des Lichts. Und er log über seine Herkunft. Er offenbarte natürlich nicht gleich: Hallo, ich bin Satan und ich möchte dich versuchen. Das wäre offensichtlich gewesen. Sondern er tat es raffinierter, so wie er es die ganze Zeit hindurch immer getan hatte. Er log über seine Herkunft. Er behauptete, er sei ein Engel, gesandt, um seine Leiden zu beenden. Und so trug er ihm auf, die Steine in Brot zu verwandeln.

[33:59] Aber auch wie im Garten Eden arbeitete Satan mit Zweifel. Er versuchte, Zweifel zu säen. Im Garten Eden war es: Sollte Gott wirklich gesagt haben? Und hier in der Wüste war es: Wenn du Gottes Sohn bist, dann sprich zu den Steinen. Er versuchte, so ein bisschen den, ja, was ist das richtige Wort, den Ehrgeiz, vielleicht auch sowas wie Stolz in Jesus zu wecken. Doch wir lesen an anderer Stelle, dass Satan in Jesus einfach nichts hatte, wo er angreifen konnte. Jesus erkannte sofort, wen er vor sich hatte.

[34:56] Ein Engel Gottes hätte nie Jesu Göttlichkeit in Frage gestellt. Wir lesen im Vers 4: Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht. Wir hatten bei dem Thema Krise in Eden, hatten wir darüber gesprochen, dass Eva nicht die ganze Waffenrüstung Gottes gebraucht hatte, was wir in Epheser Kapitel 6 Vers 13 bis 17 finden. Aber Jesus machte von allem Gebrauch. Er nahm das Schwert und verteidigte sich. Er sprach: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht. Jesus sagte nicht irgendwas, sondern er zitierte die Schrift. Und das ist das, was ich am Anfang auch gemeint habe und gesagt hatte. Es ist wichtig, dass wir auch die Schrift kennen, damit wir in der Versuchung damit kontern können, damit wir uns wehren können, damit wir durch das Wort Überwinder sein können.

[36:11] In Jakobus Kapitel 1 Vers 2 und 3 lesen wir folgendes. Jakobus Kapitel 1 und dort Vers 2 und 3. Da steht geschrieben: Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtung geratet, da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt. Jakobus schreibt hier, wenn man sich im Glauben bewährt, dann gewinnt man etwas daraus und zwar es bewirkt standhaftes Ausharren.

[36:41] Nun, vielleicht ein Bild, um das nochmal zu verdeutlichen, warum Jakobus hier schreibt, dass wir uns freuen sollen, wenn wir in Bedrängnis geraten, wenn wir versucht werden. Wenn wir mit dem Strom schwimmen, spüren wir keinen Widerstand. Wenn wir sozusagen mit dem Strom der Welt schwimmen, wenn wir aber gegen den Strom schwimmen, dann werden wir Widerstand spüren und das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

[37:19] In Johannes Kapitel 2 Vers 15 lesen wir: Habt nicht liebt die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Und so ist es wichtig, dass wir da aufpassen und wenn wir merken, wir sind in Bedrängnis, weil wir Gott treu sind, dann dürfen wir uns freuen. Dann dürfen wir uns freuen, so wie auch Paulus sich freute, dass er um des Christus willen gelitten hatte oder leiden durfte.

[38:01] Satan kam auch zu Jesus, als dieser mit dem Heiligen Geist erfüllt war, denn er sah, was passiert war und er sah die die reale Bedrohung für sein Reich, das er aufgebaut hatte hier auf der Erde in Christus und so ist es auch oft bei uns, dass wenn wir mit dem Erfolg vom Heiligen Geist sind, dass genau in diesen Momenten dann Satan sich überlegt: Wir haben ein Problem und dann geht er hin und versucht diese Menschen zum Fall zu bringen. Aber genau dann sind wir nicht nur in der Versuchung, sondern haben auch alle Mittel, um Satan zu widerstehen. Wir haben den Heiligen Geist und es ist nicht aus unserer Kraft, dass wir überwinden können, sondern nur durch Gottes Kraft.

[38:43] In Jakobus Kapitel 1 Vers 12 lesen wir auch etwas, was vielleicht auf den ersten Blick nicht ganz klar ist. In Vers 12 lesen wir: Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet, denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr den verheißen hat, die ihn lieben. Vers 13: Jakobus Kapitel 1 Vers 13: Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht, denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen und er selbst versucht auch niemanden.

[39:35] Also Gott kann nicht versucht werden. Jesus war Mensch, er war aber auch Gott. Konnte er versucht werden? Er konnte versucht werden, denn er hat nie von seiner Göttlichkeit Gebrauch gemacht, solange er hier auf der Erde war.

[40:02] Zwischen dem Leben Jesu und Israel sind interessante Parallelen zu sehen. Wir sehen in Israel, als sie aus Ägypten auszogen, bei dem Exodus. Wir sehen, dass sie aus Ägypten ausgezogen sind und auch Jesus war als kleines Kind in Ägypten und kam dann wieder zurück. In Israel ging durch das Rote Meer und er lebte dort seine Taufe und Jesus ging durch das Wasser im Jordan und erlebte dort seine Taufe. Israel war 40 Jahre in der Wüste, wo es geprüft wurde und Jesus war 40 Tage in der Wüste, wo er geprüft wurde. Israel hatte in der Wüste nichts zu essen. Jesus hatte in der Wüste nichts zu essen. Israel wurde nach der Taufe im Roten Meer angegriffen und auch Jesus wurde nach seiner Taufe angegriffen.

[41:00] Wir sehen, also durch die Prüfungen in der Wüste sollte etwas kund werden und das finden wir im 5. Mose Kapitel 8, Vers 2 und 3. 5. Mose Kapitel 8, Verse 2 und 3. Und du sollst an den ganzen Weg gedenken, durch den der Herr, dein Gott, dich geführt hat, diese 40 Jahre lang, in der Wüste, um dich zu demütigen und dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Und er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit dem Manna, das weder du noch deine Väter gekannt hatten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht vom Brot alleine lebt, sondern dass er von all dem lebt, was aus dem Mund des Herrn hervorgeht. Das ist die Stelle, die Jesus in dieser ersten Versuchung zitiert hatte.

[42:00] Und wir sehen in Vers 2, wir lesen dort, dass Gott Israel in die Wüste geführt hat, um es zu demütigen und um es zu prüfen, damit offenbar würde, was in seinem Herzen sei. Also durch die Prüfung in der Wüste sollte kund werden, was in Israels Herzen war. Durch die Prüfung in der Wüste sollte auch kund werden, was im Herzen Jesu war. Und auch durch die Prüfungen in der Wüste unserer Gemeinde sollte auch kund werden, was in ihrem Herzen ist. Und durch die Prüfungen der Wüste, durch die wir gehen müssen, soll offenbar werden, was in unserem Herzen ist.

[42:53] Die Prüfungen sind nicht dazu da, um uns zu prüfen. Also Gott lässt die Prüfung nicht einfach zu. Er lässt nicht etwas zu, was uns nicht in irgendeiner Weise voranbringt. Denn aus jeder Prüfung, wenn wir sie bestehen, wachsen wir. Und wachsen wir in unserem Charakter und in unserer geistlichen Entwicklung.

[43:21] Das Problem mit dem Appetit zieht sich auch lange durch die Bibel. Immer wieder sehen wir, dass Menschen gerade mit dieser Versuchung in dieser Versuchung erliegen. Wir haben natürlich Eva, wir haben Noah, der nach der Sintflut dann seinen Weinberg baut und dann trunken wird. Wir haben jetzt natürlich auch wieder diese Versuchung in der Wüste, wo Satan sich denkt: Okay, ich probiere mal was Altbewährtes, was eigentlich immer zieht, und versucht es mit dem Appetit. Aber bei Jesus ist ihm das nicht gelungen.

[44:11] Das Problem mit dem Appetit ist, dass es zum einen das, was wir essen, beeinflusst unsere Entscheidungsfähigkeit und die Entscheidungen, die wir treffen, können beeinflussen, ob wir errettet werden oder nicht. Und auch der Appetit kann zu einem Götzen werden, der, wenn wir die Befriedigung der Esslust über Gott stellen, der auch dazu führen kann, dass wir uns von Gott entfernen. Jesus aber war voll von der Liebe des Vaters und zum Vater. Er entschied sich für den Gehorsam anstatt für sein eigenes Wohlbefinden, für sein leibliches Wohl. Und die Frage ist, wie oft müssen wir diese Entscheidung treffen? Möchte ich lieber Gott treu sein oder möchte ich lieber meinen Appetit stillen? Wie entscheiden wir uns?

[45:07] In Matthäus Kapitel 4, Vers 5 und 7 lesen wir weiter. Matthäus Kapitel 4, Verse 5 bis 7. Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürze dich herab, denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stößt.

[45:45] Satan benutzt hier ein Bibelzitat, so wie Jesus es gerade getan hat, benutzt Satan auch hier quasi die gleiche Waffe. Und Jesus durchschaut das natürlich und sagt zu ihm in Vers 7: Wiederum steht geschrieben: Du sollst den Herrn dein Gott nicht versuchen. Und das finden wir in 5. Mose Kapitel 6, Vers 16. Satan nötigte Jesus sozusagen ein Wunder zu wirken, doch Jesus tat es nicht.

[46:29] Satan konnte Jesus nicht zwingen. Satan kann auch jeden Einzelnen von uns nicht zwingen zur Sünde. Das ist etwas, was wir nie vergessen dürfen. Er kann uns nie zwingen, etwas Böses zu tun. Er kann die Gemüter nicht beherrschen, wenn sie sich nicht selbst seiner Herrschaft unterstellen.

[46:51] Was ist in 5. Mose Kapitel 6, Vers 16? Lass uns das aufschlagen. 5. Mose Kapitel 6, Vers 16. Worum ging es da? Ihr sollt den Herrn euren Gott nicht versuchen, wie ihr ihn bei Massa versucht habt. Also Jesus zitiert den Teil: Du sollst den Herrn deinen Gott nicht versuchen. Der ganze Vers ist: Wie ihr ihn bei Massa versucht habt. Was ist bei Massa passiert? In Massa hatte Israel Gott versucht. Die Geschichte finden wir in 2. Mose Kapitel 17 und dort Vers 7. 2. Mose Kapitel 17 und dort Vers 7. Das spielte in der Zeit der Wüstenwanderung. Und dort lesen wir: Da gab man den Ort den Namen Massa und Meribah, wegen der Herausforderung der Kinder Israels und weil sie den Herrn versucht und gesagt haben: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?

[48:05] Also in dieser Geschichte geht es darum, dass das Volk Gott versucht hatte. Es war anmaßend und genau darum ging es auch bei dieser Versuchung, die die Satan jetzt Jesus stellte. Es ging um Anmaßung und Jesus hat hier genau eine Geschichte benutzt, die genau das verdeutlichen soll, dass man Gott nicht versuchen kann.

[48:30] Im Leben Jesu auf Seite 111 lesen wir folgendes. Der Glaube ist in keiner Weise mit Vermessenheit zu vergleichen. Der wahre Glaube ist frei davon. Die Vermessenheit ist eine satanische Verfälschung des Glaubens. Der Glaube ergreift Gottes Verheißungen und bringt Frucht im Gehorsam. Die Vermessenheit erhebt auch Anspruch auf die Verheißung, gebraucht sie aber, um Übertretungen zu entschuldigen, wie Satan es tat. Der wahre Glaube hätte das erste Ehepaar im Garten Eden veranlasst, der Liebe Gottes zu vertrauen und seinen Geboten zu gehorchen. Die Vermessenheit aber verleitete sie, sein Gesetz zu übertreten, in der Annahme, seine große Liebe würde sie vor den Folgen der Sünde bewahren. Das ist kein Glaube, der die Gunst des Himmels beansprucht, ohne die Bedingungen zu erfüllen, unter denen die Gnade gewährt wird. Glaube gründet sich auf die Verheißungen und Verordnungen der Heiligen Schrift.

[49:34] Nun, Jesus wurde also in die Wüste geleitet und wurde dort versucht. Aber Jesus ging nicht in die Wüste, um versucht zu werden, sondern um sich auf seinen Dienst vorzubereiten. Gott aber ließ es zu, dass er versucht würde. In Römer Kapitel 8 Vers 28 lesen wir: Denn wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Und auch hier geht es darum, dass Jesus diese Prüfungen erdulden musste, weil es ihm zum Besten diente. Er kam aus diesen Prüfungen gestärkt hervor und er war bereit für seinen Dienst.

[50:21] Doch davor kommen wir noch zu der letzten Versuchung, die Matthäus hier in Kapitel 4 beschreibt. Kapitel 4 und dort Verse 8 bis 10. Dort lesen wir: Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit. Also dieser hohe Berg. Wir finden ihn öfter in der Bibel und das ist ganz spannend.

[50:47] In 5. Mose Kapitel 34 Verse 1 bis 4 wird Mose auf einen großen Berg, auf einen hohen Berg genommen, bevor er stirbt. Denn durch die Sünde, die er getan hatte, dass er dem Wort Gottes nicht treu war, in dem, was ihm aufgetragen wurde, durfte er das verheißene Land nicht betreten. Er durfte es nur sehen. Und in den 5. Mose Kapitel 34 Verse 1 bis 4 lesen wir: Und Mose stieg von den Ebenen Moabs auf dem Berg Nebo auf die Spitze des Pisgah, Jericho gegenüber. Da zeigte ihn der Herr das ganze Land von Gilead bis nach Dan und das ganze Naftali und das Land Ephraim und Manasseh und das ganze Land Judah bis zum westlichen Meer. Aus dem Negev über die Jordan-Ebene, die Ebene von Jericho, der Palmenstadt bis nach Zoar. Und der Herr sprach zu ihm: Dies ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe. Als ich sprach: Deinen Samen will ich es geben. Ich lasse es dich mit deinen Augen sehen, aber hinübergehen sollst du nicht.

[52:02] Also er war hier auf diesem hohen Berg und konnte plötzlich alle diese Teile des Landes sehen. Und ich habe mir mal die Mühe gemacht, ich habe mal nachgeschaut. Der Berg Nebo ist ungefähr 800 Meter hoch und er ist im Osten des Landes, also heute im heutigen Jordanien. Und von dort aus konnte er also das ganze Land überblicken. Und das heißt, dass er sogar das Land Naftali, also das war ganz im Norden, das letzte, ja fast das letzte, sehen konnte. Das ist ungefähr 120 Kilometer entfernt. Jetzt habe ich mal ein bisschen im Internet geschaut und geguckt, okay, wie weit kann man denn gucken? Wikipedia sagt, bei außergewöhnlich klarem Wetter bis zu 280 Kilometer, bei sehr klarem Wetter allerdings nur 50. Jetzt habe ich auf einer anderen Seite eine Angabe gefunden, die sich auf die Höhe bezieht. Und da der Berg Nebo 808 Meter hoch ist, steht hier Augenhöhe 800 Meter, Sichtweite 104,8 Kilometer. Also das heißt, je nachdem welcher Quelle wir hier glauben können, wenn es sehr klar war, konnte er laut Wikipedia nur 50 Kilometer weit sehen. Laut dieser anderen Seite waren es 114,8 Kilometer. Allerdings stehen hier keine Wetterbedingungen. Also selbst unter günstigen Umständen war es nicht immer möglich, bis nach Naftali zu schauen.

[53:45] Es ist interessant, weil ich glaube, dass Mose hier nicht buchstäblich das ganze Land überblicken konnte, sondern dass Gott ihm in einer Vision die Dinge eröffnet hat und gezeigt hat, was es dort alles gibt. Wir lesen auch in Offenbarung Kapitel 21 und dort Vers 10 von Johannes, der auch auf einem hohen Berg geführt wird. Und zwar in Offenbarung Kapitel 21 Vers 10. Und dort lesen wir: Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam.

[54:26] Also wir haben hier wieder einen Propheten, der auf einen hohen Berg geführt wird und der in einer prophetischen Vision etwas sieht. Wir sehen, dieser hohe Berg ist immer mit oder oft mit einer prophetischen Vision verbunden. Und ich glaube, dass das genau das war, was bei dieser dritten Versuchung laut Matthäus geschehen ist, dass Jesus in einer Vision plötzlich die ganzen Reiche der Welt gesehen hat. Und Satan zeigte sie natürlich von der schönsten Seite. Doch Jesus sah nicht nur die Schönheit dieser Reiche. Er sah, was dahinter steckt. Er sah das Leid. Er sah den Kummer. Er sah die Ungerechtigkeit, die in dieser Welt herrscht.

[55:07] Und in Matthäus 4 Vers 9 kommen wir jetzt zu dieser eigentlichen Versuchung. Denn der Satan sprach: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Von Anfang an war es das Ziel Satans, angebetet zu werden. Wir lesen in Jesaja Kapitel 14 und dort Vers 13. Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Satan wollte angebetet werden. Und hier wird es ganz deutlich an dieser Stelle in der Bibel, wo er dann quasi angebetet werden möchte von Gott selbst. Und er wollte die Stellung Gottes haben.

[55:59] In Psalm Kapitel 2 und dort Vers 7 und 8 lesen wir folgendes. Satan hatte die Herrschaft oder hatte diese Welt für sich beansprucht, dass er der Fürst dieser Welt sei. Und in Psalm 2 Vers 7 und 8 lesen wir, vielleicht ab Vers 6: Ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinen heiligen Berg. Ich will den Ratschluss des Herrn verkünden. Er hat zu mir gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Er bitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum. Also der eigentliche Herrscher ist Jesus Christus. Lass uns noch Verse 10 und 11 lesen. Da spricht Jesus zu ihm: Weiche, Satan, denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn deinen Gott anbeten und ihm alleine dienen.

[57:07] Da verließ ihn der Teufel und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm. Jesus verweilte nicht in der Versuchung, sondern er gebrauchte die Schrift und gebot dem Satan zu weichen. Wie oft verweilen wir in der Versuchung? Wie oft bleiben wir einfach da und rennen nicht weg, so wie Joseph es tun musste? Er konnte der Versuchung nicht einfach befehlen. Er konnte Potifars Frau nicht sagen: Jetzt geh weg, sondern er musste sich entfernen. Also es gibt unterschiedliche Situationen. Meistens ist es so, dass wir uns aus dieser Situation, wo die Versuchung ist, entfernen müssen. Aber wie oft tun wir das nicht? Wie oft zitieren wir das Wort Gottes auch nicht oder in dieser Situation, weil wir es vielleicht nicht nicht kennen, weil wir vielleicht die Stelle, die zu dieser Versuchung vielleicht passen würde, nicht auswendig gelernt haben. Natürlich können wir auch überwinden, wenn wir das nicht, wenn wir vielleicht nicht die Bibel komplett auswendig kennen, selbstverständlich. Aber es ist doch eine große Hilfe. Es ist eine große Erleichterung, wenn der Heilige Geist an uns wirken kann und uns diese wertvollen Worte in Erinnerung rufen kann.

[58:25] Wie gehen wir mit Versuchung um? Ich glaube, dass wir viel zu oft nicht all die Mittel nutzen, die Gott uns zur Verfügung gestellt hat. Und obwohl wir all diese Dinge haben, die wir brauchen, um zu überwinden, nutzen wir sie nicht.

[58:57] Wir lesen im Leben Jesu, letztes Zitat: Viele betrachten diesen Kampf zwischen Christus und Satan so, als hätte er keine besondere Tragweite für ihr eigenes Leben. Sie nehmen darum auch wenig inneren Anteil an ihm. Und doch wiederholt sich dieser Kampf in jedem Menschenherzen. Keiner verlässt die Reihen Satans, um in den Dienst Gottes zu treten, der nicht den schärfsten Angriffen des Bösen ausgesetzt wäre. Die Verlockungen, denen Christus widerstand, waren derselben Art, wie sie auch an uns herantreten und von uns so schwer überwunden werden. Sie werden ihm in so viel stärkerem Maße aufgezwungen, wie sein Charakter erhabener war, als der unsere. Mit der furchtbaren Sündenlast der Welt, die auf ihm lag, widerstand der Heiland den fleischlichen Lüsten der Welt und der Eigenliebe, die nur zu Vermessenheit führt.

[59:54] In diesen Versuchungen unterlag Adam und Eva und auch wir werden leicht von ihnen überwunden. Aber Jesus hat uns gezeigt, wie wir Überwinder sein können. Und Jesus hatte immer wieder aus dem fünften Buch Mose zitiert. Das ist vielleicht interessant, das fünfte Buch Mose war eine Predigtserie von Mose an das Volk, kurz vor der Landnahme, kurz bevor sie in das Land eingenommen haben, was Gott ihnen verheißen hat. Und ich glaube, dass aus prophetischer Sicht es für uns heute sehr bedeutsam ist, denn wir leben in einer Zeit, wo wir, wenn wir die Prophetie betrachten und uns anschauen, an welchem Zeitpunkt der Geschichte wir stehen, wir sehen können, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis Jesus wiederkommt, bis wir das verheißene Land einnehmen können.

[1:00:48] Und somit ist es auch für uns wichtig, das fünfte Buch Mose zu studieren, das Wort Gottes allgemein zu studieren, die Prophetie zu studieren, uns vorzubereiten auf die Wiederkunft und auf die Zeit, vielleicht sogar noch wichtiger, uns auf die Zeit vor der Wiederkunft vorzubereiten. Denn das wird eine Zeit werden, wie sie zuvor nicht gekannt worden ist. Wir dürfen jetzt nicht aus Angst sagen: Ja, ich will nicht in die Zeit rennen, denn wenn wir errettet werden wollen, dann müssen wir dahin durch. Und es wird zwei Gruppen geben, die einen, die Gott treu sind und die anderen, die Gott nicht treu sind. Die, die Gott treu sind, werden natürlich Verfolgung erleiden. Und die, die Gott nicht treu sind, die werden unter den Plagen leiden. Also wir dürfen es uns aussuchen. Aber wir wissen, dass Gott diejenigen, die ihm treu sind, durch diese Zeit hindurch tragen wird und sie beschützen wird. Und es wird nicht einer sterben, wo es ein sinnloser Tod sein würde.

[1:02:00] Ich hoffe und ich bete, dass wir alle unseren Blick auf Jesus richten können, dass wir von ihm lernen, dass wir die Lektionen, die wir aus seinem Leben entnehmen können, auf unser Leben anwenden. Durch das Anschauen werden wir verwandelt und durch das Anschauen auf Christus werden wir verwandelt. Und ich möchte euch noch einmal dazu ermutigen, Bibelverse auswendig zu lernen, auch wenn es manchmal schwierig ist, auch wenn man manchmal vielleicht ein bisschen nachlässig wird. Einfach wieder herangehen. Es gibt verschiedene Systeme, wie man effektiv Verse auswendig lernen kann. Und das ist ein großer Segen und eine große Hilfe für jeden Einzelnen von uns.

[1:02:45] Gut, lasst uns zum Abschluss noch beten. Unser himmlischer Vater, wir danken dir, Herr, dass du deinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hast, dass er die ganze Sündenlast auf sich nahm, Herr, dass er für uns gestorben ist, damit wir errettet sein können. Danke, Herr, dass wir in diesem Kampf nicht alleine sein müssen, dass du diesen Kampf schon für uns gewonnen hast, dass wir nur diesen Sieg in Anspruch nehmen müssen, indem wir Jesus Christus in unser Leben lassen. Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, dass du uns stärkst und uns immer die Gewissheit schenkst, dass du an unserer Seite bist, dass wir nicht zweifeln, dass wir nicht fragen: Ja, ist Gott bei uns, denn du hast uns so viele Beweise und so viele Erfahrungen geschenkt, auf die wir zurückgreifen dürfen. Hilf uns, nicht zu vergessen und hilf uns, dir treu zu bleiben und hilf uns auch in dem Vorsatz, den wir uns nehmen, dass wir dein Wort besser kennenlernen möchten, indem wir das auch auswendig lernen. Sei du dabei uns und rufe du uns immer in den wichtigen Situationen, wo wir in Versuchung sind, rufe uns diese Worte wieder in Erinnerung, dass wir Kraft daraus schöpfen können und der Satan auf uns weichen muss. Herr, wir danken dir für deine Liebe und für deine Fürsorge und bitten dich, dass du jetzt in dieser neuen Woche dann bei uns bist, dass du uns segnest auch beim weiteren Studium deines Wortes und schenk uns eine gesegnete Zeit und hilf uns auf die Dinge vorzubereiten, uns auf die Dinge vorzubereiten, die noch vor uns stehen. Leite du uns her, wir wissen, dass du dein Volk nie alleine lässt und danke für die Verheißung, die du uns schenkst und für deine Liebe im Namen Jesu. Amen.

[1:04:31] So, ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit. Ich hoffe, dass ihr etwas lernen konntet. Ich wünsche euch weiterhin Gottes Segen beim Studium seines Wortes und bis zum nächsten Mal. Amen.


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