[0:35] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf dem Messing Discovery. Wir sind mittlerweile in der 10. Folge angekommen unserer Serie, in der wir uns biblisch mit den Themen Haushalter schafft und finanziellen Fragen befasst und beschäftigt haben. Wir bereiten uns mit dem heutigen Thema vor auf das Bibelgespräch am 11. März und wollen heute darüber nachdenken, was es bedeutet zurückzugeben. Wir alle sind von Gott gesegnet worden. Ich bin in meinem Leben reichlich von Gott gesegnet worden und ich bin mir sicher, dass auch du den Segen Gottes in deinem Leben erlebt hast, geistlich, aber auch materiell und vielleicht auch in einem bestimmten Umfang, auch potenziell.
[1:34] Und die Frage, die wir heute uns stellen wollen, ist: Wie können wir angemessen etwas von dem zurückgeben, womit Gott uns gesegnet hat? Das wollen wir gemeinsam studieren, indem wir uns Bibelverse anschauen, die dieses Thema von verschiedenen Seiten beleuchten wollen. Gemeinsam nachdenken und uns durch Gottes Geist in unserem persönlichen Herzen ansprechen lassen. Lasst uns gemeinsam beten.
[2:09] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns lieb hast und danke, dass du uns niemals aufgibst und dass du immer für uns da bist und dass du uns aufhilfst, wenn wir Fehler gemacht haben, wenn wir Dinge versäumt haben und dass du uns weitaus mehr gesegnet hast, als wir es jemals verdient hätten. Und Herr, wir wollen heute darüber nachdenken, wie wir etwas zurückgeben können, nicht um deine Liebe zu erkaufen, sondern um unsere Dankbarkeit für deine Liebe auszudrücken. Ergibt, dass es nicht nur bei dem Nachdenken bleibt, sondern dass wir so angesprochen werden durch das, was du für uns getan hast, dass wir tatsächlich auch etwas zurückgeben und dadurch in unserer Beziehung zu dir wachsen. Wir danken dir, dass du heute unser Lehrer sein möchtest. Wir bitten dich, dass du durch dein Wort direkt zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[3:13] Amen. Wir wollen beginnen in Offenbarung 14 und dort Vers 13. Offenbarung 14 und dort Vers 13 im Kontext der berühmten dreifachen Engelsbotschaft, die wir gut kennen, ab Vers 6. Und die übrigens, und das nur ein kleiner Hinweis am Rande, in der nächsten großen CSH-Serie im nächsten Quartal ab dem April, dann im Zentrum einer besonderen CSH-Serie stehen wird, wo wir uns noch einmal Zeit nehmen werden, die Gelegenheit nutzen werden, diese einfache Engelsbotschaft, das ewige Evangelium von allen Seiten biblisch zu beleuchten und zu verstehen, was die Botschaft sagt und was sie uns heute sagt und wie wir sie anderen weitergeben können. Wie gesagt, im Kontext dieser dreifachen Engelsbotschaft, die für uns zu Identität und unseren Auftrag so entscheidend ist, finden wir folgenden Vers ziemlich am Ende. Offenbarung 14, Vers 13.
[4:26] Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: Schreibe: Glückselig sind die Toten, die im Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihren Mühen, ihre Werke aber folgen ihnen nach. Wir haben eine Seligpreisung, es ist die zweite Seligpreisung der Offenbarung insgesamt. Gibt es in Offenbarung sieben Seligpreisungen. Die erste, die findet sich ganz am Anfang in Offenbarung 1, Vers 3. Das heißt, das glückselig sind und sicher ist, wer die Worte der Weissagung liest und hört und diese bewahrt, dann und diese Seligkeiten am Anfang ist uns unmittelbar verständlich. Selbstverständlich ist derjenige, der dieses Buch liest und hört und der ist dann auch nicht wieder vergessen, sondern bewahrt und in seinem Leben, in seinem Herzen aufbewahrt. Glückselig, ein glücklicher Mensch ist derjenige, der Offenbarung liest und versteht und dann auch behält. Aber warum werden hier in Offenbarung 14, Vers 13, Tote glückselig gepriesen? Das heißt, der glückselig sind die Toten, die im Herrn sterben von nun an.
[5:47] Nun, der erste Hinweis ist natürlich, dass wir uns hier im Kontext der dreifachen Engelsbotschaft befinden. Dieser Vers steht nicht einfach isoliert hier ohne Kontext, sondern er gehört letztlich zu dieser Botschaft der drei Engel, die das ewige Evangelium allen Nationen, Völkern und Sprachen verkündigen. Und dieses "von nun an" hat auch, glaube ich, persönlich eine ganz besondere Bedeutung. Dazu vielleicht später noch mehr. Die drei Engel verkündigen das ewige Evangelium, so steht es in Vers 6. Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkünden, und zwar denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Jesus hatte gesagt in Matthäus 28 und dort Vers 18 bis 20, dass das Evangelium von den Jüngern allen Menschen gepredigt werden sollte. Sie sollten alle Menschen lehren, zu Jüngern, zu Nachfolgern machen. Diese Botschaft sollte nicht einfach nur als Information weitergegeben werden, sondern Menschen sollten durch die Predigt des Evangeliums Jesus kennenlernen, ihr Leben Jesus geben und dann Jesus nachfolgen als seine Schüler.
[7:00] Ich möchte das in meinem Leben und ich hoffe, lieber Freund, du auch. Wenn wir diesen Gedanken weiterverfolgen, dann finden wir in Matthäus 24 und dort in Vers 14 folgende interessante Idee. Und dieses Evangelium, sagt Jesus im Kontext der Endzeitpredigt, dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündet werden zum Zeugnis für alle Heidenvölker, also alle Nationen, Stämme, Sprachen und Völker. Siehe, morgen 14, Vers 6 heißt: Und dann wird das Ende kommen. Die Predigt des Evangeliums leitet die Wiederkunft Jesu ein, und das ist ein ganz entscheidender Gedanke.
[7:40] Wenn wir zurückgehen zu Offenbarung 14, denn tatsächlich finden wir dort dieses Evangelium vom Reich, von der Königsherrschaft Jesu ist genau die Botschaft, die zusammenhängt mit Daniel 7, mit dem Gericht. Das heißt, dann auf morgen 14, Vers 7: Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und im Gericht, wird uns in Daniel 7 gesagt, wird Jesus zum König gekrönt. Das ist die Botschaft vom Reich Gottes, die Botschaft von den Grundlagen des Reiches Gottes. Die Grundlage des Thrones Gottes ist sein Gesetz. Deswegen ist das Gesetz so prominent hier in der drei von Engelsbotschaft auch vertreten. Und wir könnten eine Reihe von Punkten weiter durchgehen und zeigen, wie diese drei Engelsbotschaft das Reich Gottes darstellt und präsentiert und auch vor denen warnt, die das Reich Gottes angreifen, in das Gesetz verändert wird und so weiter und so fort. Das werden wir dann, wie gesagt, ab April im Detail und gemeinsam hier anschauen können.
[8:42] Interessant, und Offenbarung 14 ist mit dem, was wir gerade in Matthäus 24 gelesen haben, wenn wir es im Hinterkopf behalten, dass direkt auf diese Predigt des ewigen Evangeliums durch diese drei Engel tatsächlich das Ende folgte und entsprechend beschrieben wird in Vers 14. In Offenbarung 14, Vers 14 heißt es: Und ich sah und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß eine täglich einem Sohn des Menschen. Er hat auch seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Das ist die Wiederkunft Jesu, die beschrieben wird.
[9:19] Und wir sehen also ganz deutlich, so wie Jesus selbst in der Endzeitpredigt in Matthäus 24, Vers 14 sagt: Das Evangelium wird gepredigt, dann kommt das Ende. Hier in Offenbarung 14, ab Vers 6, wird das Evangelium allen Nationen und Völkern und Sprachen gepredigt, und direkt darauf wird das Ende beschrieben, die Wiederkunft. Wenn das Evangelium in der Welt tatsächlich wird, kommt tatsächlich das Ende. Und in diesem Kontext, mitten dazwischen, finden wir Vers 13.
[9:46] Und das bringt uns zu einem interessanten Punkt, denn die dreifache Engelsbotschaft soll offensichtlich Menschen vorbereiten, die Wiederkunft Jesu mit Freuden erleben zu können. Wir wissen ja in Offenbarung 6, dass es viele Menschen geben wird, die zu den Bergen und zu den Felsen sprechen werden: Fallen auf uns! Denn sie können die Wiederkunft Jesu nicht ertragen. Wenn Jesus wiederkommt, wird es genau zwei Gruppen geben: diejenigen, die sagen: Zu den Bergen und Felsen, fällt auf uns, weil sie die Wiederkunft nicht ertragen können, und diejenigen, die mit Matthäus, mit Jesaja 25, Vers 9 gesagt haben: Siehe, das ist der Gott, auf den wir gehofft haben. Die drei Engelsbotschaft will uns zu jeder zweiten Gruppe, will uns vorbereiten, dass wir Teil dieser zweiten Gruppe sind.
[10:38] Und zwar egal, ob wir die Wiederkunft lebendig sehen oder ob wir vorher gestorben sind. Deswegen heißt es in Vers 13: Glücklich sind die Toten, die im Herrn sterben. Die dreifache Engelsbotschaft bereitet Menschen darauf vor, Jesus zu begegnen, sei es als Lebendige, die Teil der 144.000 sind und am Ende ihn lebendig wiederkommen sind, oder vorher zur Ruhe gelegt worden sind und die dreifache Engelsbotschaft angenommen haben und im Glauben gestorben sind. Wir alle wünschen uns, dass wir die Wiederkunft Jesu lebendig miterleben können. Ich wünsche mir das für dich auch. Aber es wird viele Menschen geben, uns gibt es sie auch in unserer Zeit, jetzt immer und immer wieder, die im Glauben vorher sterben, die zur Ruhe gelegt werden.
[11:37] Und ich glaube, Vers 13, 14 stehen hier nebeneinander, um auch deutlich zu machen, es gibt ein Punkt, den wir zumindest ausziehen können, ist, es gibt beide Gruppen, und für beide ist die dreifache Engelsbotschaft da, der den zweifaches Ziel, uns auf die Wiederkunft Jesu als Lebendige vorzubereiten oder und sofort weiter zu dem Glauben sterben, so dass, wenn Jesus wiederkommt, wir ihn dann auch sehen können.
[12:05] Und eine kleine Fußnote sei hier noch erlaubt. Wenn wir uns den Vers genau anschauen, in Offenbarung 14, Vers 13 heißt es ja: Glückselig sind die Toten, die im Herrn sterben von nun an. Das heißt, seit oder die da ist ein zeitlicher Punkt. Und das darlehenste ist, diesen zeitlichen Punkt an die dritte Engelsbotschaft zu dürfen. Jetzt, wo der dritte Engel fliegt, jetzt ab jetzt sind die Toten glückselig. Und das hat eine besondere Seligpreisung für die Toten, die in der oder unter der dritten Engelsbotschaft sterben. Und ich persönlich glaube, dass er einen weit hier etwas sehr Wichtiges sagt. Sie sagt, dass es eine spezielle Auferstehung geben wird. Das basiert auf Daniel Kapitel 12 und dort in Vers 2. Dort wird im Zusammenhang mit der letzten Zeit, dem Eintreten des Fürsten Michael, also Jesus für sein Volk in der großen Trübsalszeit, gesagt in Daniel 12, Vers 2: Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.
[13:26] Viele, die im Staub der Erde schlafen, das ist nicht die allgemeine Auferstehung der Gläubigen während der Wiederkunft. Das ist auch nicht die allgemeine Auferstehung der Ungläubigen nach den 1000 Jahren, sondern es ist eine Auferstehung von verschiedenen Personengruppen, unter anderem deren, also einmal von denen, die Jesus besonders verfolgt haben, die ihn durchstochen haben. Da denken wir auf morgen 1:7, auch einen entsprechenden Stellen im Evangelium, wo Jesus sagt, dass sie ihn kommen sehen werden. Aber es, wenn die, die dann zur ewigen Schande auferstehen werden. Aber es wird auch Menschen geben, oder alle sagt allen weit, alle, die im Glauben an die dritte Engelsbotschaft gestorben sind, werden Teil dieser sogenannten speziellen Auferstehung, die noch während der Trübsalszeit stattfindet.
[14:16] Mit anderen Worten, wer im Glauben an die dritte Engelsbotschaft gestorben ist und der Leben lang, und das ist ja der Gedanke dahinter letztlich, wahrscheinlich so denke ich, der sein Leben lang darauf gehofft hat, Jesus lebendig wiederkommen sehen zu können, der dann aber doch im Glauben gestorben ist, unter der dritten Engelsbotschaft, als als Adventist, wird Teil als Teil der speziellen Auferstehung auferstehen werden, um dann die gesamte Wiederkunftsszene vollständig miterleben zu können, zusammen mit den 144.000, die nicht gestorben sind, während alle anderen Gläubigen aller Zeit, Alter, dann ja, während der Wiederkunft, nachdem Jesus dann erschienen ist, auferstehen werden.
[15:04] Also für alle, die die drei Engelsbotschaft angenommen haben und dieser Zeit leben und im Glauben sterben, gibt es nur ein extra Segen, einen besonderen Segen, der hier, glaube ich, in Vers 13 besonders angesprochen ist. Entscheidend, unser Thema ist jetzt hier, es ist wichtig, dass wir im Glauben sterben. Das Thema Tod ist ein Thema, das uns vielleicht nicht so sympathisch ist, und die Tatsache, dass wir gerne leben möchten, die Wiederkunft spiegelt das ja ein bisschen wieder. Aber die Tatsache ist, dass sehr, sehr viele von uns oder in viele Gläubige überhaupt, also die allermeisten Gläubigen sind sowieso aller Zeit leider gestorben. Und auch von uns werden viele sterben, bevor Jesus wiederkommt.
[15:52] Und die Frage ist, wie gehen wir als Gläubige auch in der Frage der Haushalterschaft mit dem Tod um? Hier geht es um Tote, die im Herrn sterben, die also bis ans Ende an Jesus festgehalten haben. Leider sehen wir auch heute, wie zu allen Zeiten Menschen, die Jesus nachfolgen und ihn dann wieder verlassen, Menschen, die Jesus Herz, die ihr Herz Jesus geben und dann ihr Herz wieder mit weltlichen Dingen füllen, Menschen, die eine Zeit lang Gott geliebt haben und dann sich wieder abwenden von ihm. Diese werden nicht im Herrn sterben. Wer im Herrn stirbt, der ist bei Gott geblieben.
[16:41] Jesus sagt in Matthäus 24 und dort Vers 13: Wer aber ausharrt bis ans Ende, und das kann entweder das Ende der Welt bedeuten oder auch das Ende seines eigenen Lebens. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Paulus hat genau das erlebt. Er schreibt davon kurz vor seinem Tod aus dem Gefängnis an seinen jungen Mitarbeiter Timotheus, zweite Timotheus Kapitel 4 und dort Vers 7: Paulus sagt: Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben.
[17:38] Paulus hat nicht nur eine Zeit lang mit Gott gelebt, Gott war nicht nur ein Partner für einen gewissen Lebensabschnitt für ihn, sondern er hat einmal Jesus in sein Herz hineingelassen und hat ihn dann nicht mehr gehen lassen. Auch wenn Paulus einmal Fehler gemacht hat, hat er an Jesus festgehalten. Ich möchte meinem Leben mir vornehmen, an Jesus festzuhalten, bis ich sterbe oder Jesus wiederkommt. Ist das auch dein Wunsch?
[18:08] Paulus hat das erlebt, er hat den Lauf vollendet, den guten Kampf gekämpft. Er hat durch Gottes Gnade siegreich sein Leben beendet. Übrigens, wie können wir dafür sorgen, was können wir heute dafür tun, dass wir, wenn wir einmal alt geworden sind oder vielleicht auch, es kann ja sein, dass wir auch viel früher sterben, als wir erwartet haben, durch eine schwere Krankheit oder durch einen Unfall. Es gibt ja viele Dinge, die passieren können. Wie können wir, was können wir heute dafür tun, dass wir einmal kurz vor unserem Tod bei Jesus bleiben und den dann nicht verlassen?
[18:45] Paulus sagt ebenfalls in Galater Kapitel 6, Vers 7 und 8: Dort sagte: Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, wird auch vom Fleisch verderben ernten. Wer aber auf den Geist sieht, der wird vom Geist ewiges Leben ernten. Wir dürfen uns nicht selbst betrügen. Wir können nicht glauben, dass, wenn wir jetzt in unserem Leben nach weltlichen Prinzipien handeln und denken, dass wir dann einmal im Alter gute Entscheidungen für Gott und im besten Sinne von unserer Familie treffen werden.
[19:31] Vielleicht hast du auch schon erlebt, dass alte Menschen in der Regel sich nicht mehr sehr stark verändern lassen. Der Charakter wird immer fester geformt, je länger man gelebt hat. Deswegen ist es ja gerade so wichtig, dass Kinder und Jugendliche gute Einflüsse bekommen, weil zu in ihrer Lebenszeit der Charakter noch gut formbar ist und verschiedene Richtungen annehmen kann. Wer sein Leben lang nach weltlichen Prinzipien gehandelt hat, wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch als alter Mensch tun. Es gibt immer Wunder, die Gott tun kann, und wir können in großer Not auch Entscheidungen treffen mit Gottes Hilfe, die vielleicht all dem widersprechen, was wir vorher an falschen Entscheidungen getroffen haben. Gott kann das Ruder immer herumreißen, aber trotzdem ist es so, dass wir in der Regel, oder dass wir ganz sicher, dann das unter Charakter, nachdem geformt wird, was wir Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr entschieden haben.
[20:42] Wenn wir also heute darüber nachdenken, wie wir an unserem Lebensabend oder kurz vor unserem Tod gute Entscheidungen treffen können, die geistlich sind und das Thema Haushalterschaft im Sinne Gottes praktizieren, dann muss uns bewusst sein, das ist keine Entscheidung, wo wir heute theoretisch sagen: Naja, ich würde mal dann vielleicht das und das tun, sondern wo wir mit unseren Entscheidungen heute, mit unserer Haushalterschaftspraxis heute, bereits das Fundament legen, wie wir später wahrscheinlich einmal entscheiden werden.
[21:13] Wie gesagt, Bekehrung ist immer möglich, aber die Wahrheit ist, das, was wir heute sehen, werden wir ernten. Wer also sich die Frage stellen, wie werde ich einmal als alter Mensch mit meinem Besitz umgehen? Der muss darauf schauen, wie er heute als jüngerer Mensch mit seinem Besitz umgeht. Wenn ich die Frage stelle: Werde ich am Ende für meine Familie sorgen? Dann müsste ich mir die Frage stellen: Sorge ich heute für meine Familie? Denn heute, da ich Gottes Stimme höre, kann ich Entscheidungen fällen, die einmal auch meine Zukunft bestimmen werden.
[21:53] Und deswegen ist dieses Thema für uns alle ganz wichtig. Ja, hier Jünger, wir sind, dass du wichtiger ist es im Prinzip, denn die Jünger wir sind, desto mehr Einfluss haben wir noch auf unsere Charakterbildung, umso formbarer, desto leichter, besser gesagt, ist unser Charakter noch formbar und auch die Entscheidung und Gewohnheiten, die wir im Bereich der Haushalterschaft praktizieren wollen.
[22:21] Wir haben gelesen auf Offenbarung 14, Vers 13, dass die Werke den Gläubigen nachfolgen werden. Und das ist tatsächlich ganz real. So Matthäus 25 zeigt uns, dass das nicht nur eine Formulierung ist, sondern tatsächlich der Realität entspricht. In Matthäus 25 und dort ab Vers 35 beschreibt Jesus, was im finalen Gericht von Bedeutung sein wird. Es heißt hier ab Vers 35 bis 40: Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich gespeist, ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben, ich bin ein Fremdling gewesen und ihr habt mich beherbergt, ich bin ohne Kleidung gewesen und ihr habt mich begleitet, ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht, ich bin gefangen gewesen und ihr seid zu mir gekommen.
[23:16] Jesus zählt die Werke auf der Gläubigen. Diese Werke sind vor langer, langer Zeit geschehen, aber sie folgen buchstäblich den Gläubigen nach. Es wird noch mehr gesagt. In Vers 37 lesen wir dann interessanterweise: Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Ja, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen oder haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis und sind zu dir gekommen? Hier wird deutlich, es sind nicht Werke, die sie getan haben, in dem Bewusstsein: Dieses Werk tue ich jetzt, damit es mir nachfolgt.
[23:59] Auf Offenbarung 14, Vers 13 ist nicht so zu verstehen, dass wir gute Werke tun müssen, um einen Schatz anzuhäufen, der uns dann in den Himmel ist. Nein, nein, nein, nein, nein, nein. Ganz deutlich wird hier, dass diese Werke, die ihnen nachfolgen, weg sind, die den Gläubigen damals gar nicht als solche...
[24:14] Gläubigen damals gar nicht als solche Werke erschienen, die ihn jetzt nachfolgen werden. Und dann sagt Jesus in Vers 40: "Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." Es war ein Werk, von denen die Gläubigen nicht einmal ahnten, dass sie ein solches Gewicht im Gericht haben. Sie haben einfach den Charakter und das Wesen Jesu im Alltag ausgelebt.
[24:56] Und das sind die Werke, die nachfolgen. Sie haben denen geholfen, denen geholfen werden musste. Und Jesus sagt: "Für mich war das so, als ob ihr mir persönlich geholfen habt." Ja, ihr habt nicht, ihr habt mir persönlich geholfen. Denn wenn wir denen helfen, die Not haben, dann helfen wir Jesus, weil wir dadurch zu seiner Hand werden, durch die er diese notleidenden segnen kann.
[25:23] Und das hat auch was mit dem Thema Haushalter zu tun. Vielleicht denken wir, dass wenn wir am Ende unseres Lebens oder wenn wir über entscheiden müssen, was mit unserem Besitz geschieht, wenn wir dann Menschen bedenken, die es nötig haben, dass wir einfach nur, ja, dass wir da gar nicht groß das als eine große Tat sehen. Aber Jesus sieht das dann als etwas, das für ihn getan worden ist.
[25:50] Die Werke der Gläubigen folgen ihnen nach. Diejenigen, die unter der dritten Engelsbotschaft gestorben sind, sind also Menschen, die das praktiziert haben, aus Herzen von Herzen, was hier in Matthäus 25 steht. Ein sehr mutiger Vers, wie ich finde.
[26:10] Steht in 1. Korinther 15. Paulus spricht hier zur Gemeinde in Korinth. 1. Korinther 15 und dort Vers 58. Das heißt hier: "Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, also lasst euch nicht abbringen vom Glauben. Haltet fest, hart aus bis ans Ende", könnte man auch sagen.
[26:38] Oder: "Seid unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn." Paulus' Aufforderung ist nicht: "Macht weniger", sondern "Macht weniger seine Aufforderung ist: Nehmt immer mehr zu." Warum? Weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn.
[26:57] Wenn wir für Gott wirken und für Gott wirken, bedeutet nicht eine Predigt zu halten. Für Gott wirken kann auch bedeuten, dass man den Reichtum, den Gott einem gegeben hat, die Ressourcen immer zur Verfügung hat. Das können auch immaterielle Ressourcen sein. Das kann intellektuelle Kraft sein, das können soziale Fähigkeiten sein, dass man das für das Werk Gottes einsetzen kann, handwerkliche Fähigkeiten sein. Jeder von uns hat besondere Talente, besondere Fähigkeiten, und wer sie einsetzt, so dass Gottes Werk gebaut wird und sich verbreitet, voranschreitet, besser gesagt.
[27:27] Vielleicht auch der darf wissen, dass seine Arbeit nicht vergeblich ist in Gott. Wir haben gelesen, auf morgen ihre Werke folgen ihnen nach.
[27:41] Und warum sind sie nicht vergeblich? Nun, Paulus schreibt an anderer Stelle an die Hebräer, in Hebräer 6 und dort Vers 10 und 11. Er sagt: "Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er euer Werk und die Bemühungen in der Liebe vergesse, die ihr für seinen Namen erwiesen habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dient."
[28:04] Gott vergisst nicht, was wir getan haben. Vielleicht haben wir sogar vergessen, was wir alles schon für Gott getan haben, weil wir uns nicht selbst rühmen möchten. Und die Gläubigen in Matthäus 25 haben ganz sicherlich nicht mehr so dran gedacht, was sie alles getan haben. Aber Gott vergisst es nicht.
[28:20] Jeden Tag, alles, was wir uns gewünscht haben, vielleicht sogar tun zu können für Gott und seine Gemeinde, das wird Gott nicht vergessen. Und zu Bemühungen in der Liebe, nicht Bemühungen, um uns selbst darzustellen, nicht Bemühungen um selbst ansehen zu sein, nicht Bemühungen, um uns den Himmel zu verkaufen, sondern Bemühungen in der Liebe.
[28:44] Bemühungen, die von dem Gefühl getragen worden sind und von dem Prinzip getragen worden sind, dass so wie Gott mir geholfen hat, mich gesegnet hat, möchte ich auch andere segnen. Ich wünsche mir in meinem Leben, dass ich die Gottes Liebe so gut verstehe, dass ich immer gerne auch für andere da sein möchte.
[29:03] Ist das nicht auch dein Wunsch? Und das hat auch damit zu tun, wie wir am Ende unseres Lebens entscheiden, mit unserem Besitz umzugehen.
[29:16] Lass uns gemeinsam Lukas 12 aufschlagen. Jesus zeigt hier in einem Gleichnis, das gut bekannt ist, wie töricht das ist, Pläne zu machen ohne Gott. Und wie schnell unser Reichtum dahin sein kann.
[29:30] In Lukas 12, ab Vers 16 heißt es: "Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Das Feld eines reichen Mannes hatte viel Frucht getragen." Lass uns kurz überlegen, woher kommt diese reiche Frucht? Das ist sicherlich ein ganz gewissen kleinen Anteil, vielleicht auch Fleiß des Mannes gewesen oder Organisationstalent. Aber letztendlich kann der Mann alleine nicht die Frucht zum Wachsen bringen. Es war einzig und allein der Segen Gottes, der diese reiche Ernte möglich gemacht hat.
[30:08] Und er überlegte bei sich selbst und sprach: "Und was soll ich tun, da ich keinen Platz habe, wo ich meine Früchte aufspeichern kann?" Mit anderen Worten, er wurde so reich gesegnet, dass er das gar nicht alles für sich behalten konnte. Er hatte mit einer gewissen Ernte gerechnet, aber die Ernte, die bekam, übertraf alles, worauf er vorbereitet war.
[30:26] Und jetzt überlegt er: Was mache ich mit dem Rest? Was mache ich mit dem, dem Gott nicht gesegnet hat? Lieber Freunde, was machst du mit dem Segen Gottes, den Gott dir geschenkt hat? Ganz egal, ob Gott dir besonders viel Intelligenz geschenkt hat, besonders viel soziales Verständnis, Einfühlungsvermögen, gutes Organisationstalent, handwerkliche Fähigkeiten, finanzielle Mittel, Besitz, wie immer anderer Art. Was machst du mit dem Segen, der so groß ist, dass du ihn nicht für dich alleine haben kannst, sondern das ist mehr als du brauchst?
[31:01] Hier ist, was dieser reiche Mann tat in Vers 18: "Und er sprach: Das will ich tun! Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin alles, was mir gewachsen ist und meine Güte, aufspeichern." Keine Idee kam ihm in den Sinn, etwas abzugeben von seinem Segen. Und willst zu meiner Seele sagen: "Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre. Hab in Ruhe, trink und sei guten Mutes." Mit anderen Worten, ich kann mich zur Ruhe setzen, ich habe so viel Besitz, der wird jetzt für mich sorgen. Aber Gott sprach zu ihm: "Du Narr!"
[31:39] "In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird gehören, was du bereitet hast?" So geht es dem Vers 21: "Der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott."
[31:50] Es ist für Gott. Hier geht es also nicht um reiche Menschen per se, sondern Menschen, die Schätze sammeln und nicht reich sind für Gott.
[31:59] Die Bibel verurteilt nicht Menschen, die reich sind, sondern Menschen, die reich sind, aber es nicht für Gott sein wollen. Denn wer reich ist für Gott, der ist reich an Glauben und benutzt deswegen auch seinen Reichtum aus Dankbarkeit für das Werk Gottes. Der gibt ab, der hilft anderen, die nicht so viel haben. Er versteht, dass er ein Kanal des Segens ist, dass er nicht einfach nur ein Auffangbecken ist für den Segen, sondern Gott ihn segnet, damit auch er andere segnet.
[32:35] Die Frage ist also: Wissen wir, warum Gott uns mit bestimmten Dingen gesegnet hat? Was dieses Gleichnis uns auch lehrt: Wir können keine, also wir können ohne Gott keine sichere Vorsorge anlegen. Heute gibt es viele Menschen, die fragen sich: Wie kann ich meine Rente erhöhen? Wie kann ich sicherstellen, dass ich genügend habe? Hier schien ein perfekter Plan vorhanden zu sein, aber es hat doch nicht gereicht.
[32:59] Wir wissen nicht, was das Leben bringt. Und wenn wir versuchen, ohne Gott Vorsorge zu organisieren, dann werden wir unser blaues Wunder erleben, dass alles anders kommen kann, als wir uns es gedacht haben. Niemand weiß von uns, übrigens auch das wird ja auch sehr deutlich, wie lange wir leben. Niemand weiß von uns, was wir, wie lange wir unseren Besitz überhaupt genießen können.
[33:26] Dieser Mann hier hatte sicherlich nicht ans Sterben gedacht. Er sagt ja: "Ich habe jetzt einen großen Vorrat auf viele Jahre." Er hatte noch mit vielen Lebensjahren gerechnet und keines davon hat er gesehen.
[33:43] Die Frage, was wir mit unseren Ressourcen machen, ist keine Frage, die man sich erst stellen sollte, wenn man 80 Jahre alt geworden ist. Niemand von uns hat eine Garantie, dass er das nächste Jahr erlebt.
[33:55] Wir sollten uns immer die Frage stellen, egal was uns Gott als Segen geschenkt hat, und es inkludiert auch finanziellen Segen: Wie kann ich es einsetzen? Ich habe immer auch persönliche Bedürfnisse, aber wie kann ich das einsetzen, was Gott mir an großem Segen über meine Bedürfnisse hinaus geschenkt hat?
[34:17] Und dann dürfen wir uns auch daran erinnern, dass Gott selbst Opfer gegeben hat, als selbst ein Opfer gebracht für uns. Und auch wir sind eingeladen, für ihn noch mal ein Opfer zu bringen.
[34:30] Wir finden bei Abraham in 1. Mose Kapitel 12 dieses Prinzip, dass wir ein Segen sein sollen. 1. Mose Kapitel 12 und dort in Vers 3. Dort sagt Gott: "Ich will dich segnen, ich will segnen, Verzeihung, die dich segnen und verfluchen, die dich verfluchen. Und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde."
[35:01] Verfahren bedeutet das sogar konkret, sich von seiner Familie zu trennen. Das bedeutet seine Heimat zu verlassen. Das bedeutet die Stadt zu verlassen, der groß geworden war. Es bedeutete oder der wohnte das. Das bedeutet, sich von seinen Verwandten, seiner Familie abzusondern. Aber Gott wollte ihn segnen, damit er auch für uns, die wir heute über ihn lesen und von seinen Geschichten profitieren können, ein Segen geworden ist.
[35:31] Wenn Gott uns also segnet, damit wir ein Segen sind, dann ist das nicht immer nur für unsere eigene Familie gedacht, sondern hat auch einen größeren Horizont, den wir nicht aus den Augen verlieren dürfen.
[35:50] Salomo, der enorm viel besessen hat, kaum jemand war so reich wie Salomo, hat etwas sehr frustrierendes beobachtet. Wir lesen das in Prediger Kapitel 2 und dort ab Vers 18.
[36:14] Mit großer Resignation sagt hier Salomo: "Ich hasse auch alle meine Arbeit, womit ich mich abgemüht hatte unter der Sonne, weil ich sie dem Menschen überlassen musste nach mir kommt und wer weiß, ob der Weise sein wird oder ein Narr. Doch wird er überall das Macht bekommen, was ich mit Mühe und Weisheit seit erarbeitet habe unter der Sonne." Auch das ist nichtig.
[36:32] Da wandte ich mich ab und überließ mein Herz der Verzweiflung über all die Mühe, womit ich mich abgeplagt hatte unter der Sonne. Der das Vermögen, das einer sich erworben hat mit Weisheit, Verstand und Geschick, das muss er einem anderen als Erbteil abgeben, der sich nicht darum bemüht hat. Auch das ist nichtig und ein großes Unglück.
[36:49] Denn was hat der Mensch von all seiner Mühe und dem Trachten seines Herzens, womit er sich abmüht unter der Sonne? Man spürt förmlich die depressive Verstimmung des Salomo, als er feststellt: All das, was ich erarbeitet habe, wenn ich sterbe, geht es in jemand anders. Und der es kann sein, der verwendet das für etwas, was ich niemals gewollt hätte.
[37:09] Vielleicht verschwendet er das, und ich kann den Besitz, den ich habe, nicht behalten.
[37:20] Ist dir bewusst, dass wenn du nicht selbst darüber bestimmst, was mit deinem Besitz geschieht, und du nicht selbst die Verantwortung übernimmst dafür und entsprechende Regelungen triffst, dass möglicherweise das, was du mit vielen Mühen und Gott vertrauen angehäuft hast, dann irgendeinmal auf eine ganz andere Art und Weise verwendet wird, wie du es dir niemals gewünscht hättest? Das ist, was Salomo hier sieht.
[37:48] Und wir haben heute die Möglichkeit, entsprechend Vorsorge zu treffen und entsprechend auch Bestimmungen zu machen, was mit unseren Ressourcen, mit unserem Besitz, materielle Art, dann geschehen soll, wenn wir einmal nicht mehr sind. Denn diesen Besitz können wir nicht mitnehmen.
[38:04] Das macht die Liebe ganz ganz deutlich. Allein schon deswegen, weil die Bibel sagt, dass die Toten tot sind. In Prediger 9, Vers 5 und 10. Und wir an den Besitz selbst, wenn wir ihn mitnehmen könnten, ja gar keine Freunde hätten, weil es gibt keinen Plan, keine Wissenschaft, keine Freude, kein Denken, nichts im Tod. Wir sind ja im wahrsten Worte bewusstlos.
[38:26] Deswegen heißt es in Psalm 49 und dort Vers 17 und 18: "Fürchte dich nicht, wenn einer reich wird, wenn die Herrlichkeit seines Hauses groß wird. Denn bei seinem Tod nimmt er das alles nicht mit. Seine Herrlichkeit fährt ihm nicht nach." All der Ruhm, all das, was man aus welchem Gesicht eines Menschen zuschreibt, er ist etwas gebracht hat. All das ist mit dem Tod vorbei.
[38:48] Lieber Freund, liebe Freundin, alles Geld auf unserem Bankkonto, alle Besitztümer, alle Häuser, Ländereien, alle Autos, alle Schmuck, alles, was wir vielleicht dann an Edelmetall besitzen, oder was auch sonst sein mag, Aktien, all das ist nicht mehr wert, wenn wir sterben, weil wir selbst dann nicht mehr sind.
[39:12] Es gibt nur zwei Dinge, die wir mit auf die neue Erde, Himmel und dann auf die neue Erde mitnehmen können, und das ist unser Charakter, den wir geformt haben durch Gottes Gnade. Wenn wir lesen, was wir säen, das werden wir ernten. Und das sind die Menschen, die wir für Jesus gewonnen haben.
[39:31] Und das zeigt uns auch, was eigentlich die beiden Top-Prioritäten in unserem Alltag sein sollten, dass unser Charakter sich vornimmt, dass Gott unseren Charakter formen darf, und dass wir Menschen für dieses erreichen. Das ist das, was wir von dieser Erde mitnehmen können. Alles andere wird verbrennen.
[39:52] Menschen haben immer wieder versucht, Besitztümer mitzunehmen. Die Pharaonen haben große Pyramiden gebaut und haben viele Dinge dort hineingetan. Andere haben auch so Läden gebaut. Gräber wurden mit vielen Grabbeigaben ausgestattet, aber all diese Grabbeigaben haben nichts genutzt. Der Mensch war trotzdem tot. Und irgendwann, Jahrhunderte später, ja tausende später, kamen Archäologen, haben ist alles wieder ausgegraben, und heute steht es irgendwo in Museen.
[40:16] Wahrscheinlich hätten die meisten Könige was dagegen, dass ihr Besitz jetzt irgendwo in einem fernen Land in einem Museum ausgestellt wird. Der Reichtum kann nicht mitgenommen werden.
[40:25] Muss auch gar nicht, denn die Gläubigen brauchen keinen Reichtum mitnehmen, denn dort, wo sie hingehen, gibt es keinen Mangel an Reichtum. Man müsste ihn ja mitnehmen, wenn es da irgendwie dran fehlen würde. Aber das ist nicht der Fall.
[40:42] Zweiter Grund: Der 4, Vers 17 und 18 steht: "Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit." Wo wir hingehen, gibt es Gold und Silber, so in solchen Mengen, dass die Straßen aus Gold sind und die Häuser und die Mama auch alles, was Gold, weil es so viel Gold gibt, dass es so achtet wird wie bei uns Steine.
[41:22] Das heißt ja schon bei Salomo, dass er irgendwann mal so viel, so viel Edelmetall hatte, dass es nur noch wie die Holz sich Gestein betrachtet wurde, weil es einfach schon einfach so viel war. Es gibt keinen Mangel an Besitz, wie man auf der neuen Erde in neue Hosen.
[41:38] Wir brauchen nichts von unserem irdischen Besitz dort. Gott hat alles schon für uns. Was wir hier mitnehmen müssen, was wir dort nicht erlangen können, ist unser Charakter. Der wird sich nicht in der Ewigkeit vor der wird hier geformt. Und Menschen für dieses gewinnen können wir dann auch nicht mehr, weil dann ist es zu spät.
[41:53] Besitztümer, ja, und ich möchte sagen, da rede ich zu mir selbst auch, wissen, dass wir uns aneignen können und viele andere Dinge, die uns heute vielleicht in der Welt besonders wichtig sind. Das sind alles Dinge, die wir auf der neuen Erde in Hülle und Fülle haben werden. Und wenn Gott uns heute Wissen schenkt, dann deswegen, damit wir unseren Charakter formen und andere Menschen erreichen für ihn.
[42:20] Wenn Gott uns heute hier schon Reichtum schenkt, dann damit wir unseren Charakter formen und die andere Menschen erreichen für ihn. Und wenn uns handwerkliche Fähigkeiten schenkt, dann deswegen, weil wir damit unseren Charakter formen können und andere Menschen erreichen können.
[42:59] Auch die vielen sozialen Beziehungen, die wir hier haben zu Menschen, die im Endeffekt auch verloren gehen, die können wir nicht mitnehmen. Diese sozialen Beziehungen. Wir werden aber im Himmel sehr viele soziale Beziehungen haben. Wir werden im Himmel ganz viel handwerklich aktiv sein können.
[43:12] Alles, was Gott uns gibt an Talenten, gibt uns für zwei Dinge: Das war eine Charakterform und Menschen für die Ewigkeit gewinnen. Reichtum gibt es auf der neuen Erde mehr als genug. Wir müssen uns nicht hier daran hängen.
[43:27] Und deswegen ist es wichtig, dass wir alle lernen, egal um was es geht, zufrieden zu sein.
[43:34] Zufrieden zu sein. Kennst du auch noch mal damit zufrieden zu sein mit dem, was du hast? Wenn du siehst, du könntest noch mehr haben, mehr Geld, mehr Reichtum, mehr Wissen, mehr Freundschaften, mehr dieses Jahr, jenes. Aber dir ist bewusst, dass du dieses Mehr nur dadurch bekommen würdest, dass du weniger in Gott und die Beziehung zu ihm investierst.
[43:58] Investiert, investiert, investierst. Sonst ist wichtig, dass wir lernen, zufrieden zu sein. Und die Rede zu mir selbst. Und ich denke, wahrscheinlich hat jeder von uns ein Gebet, wo er lernen muss, zufrieden zu sein.
[44:10] Paulus sagt zu Timotheus, der erste Timotheus 6,6: "Es ist allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung. Glaube ist eine Bereicherung." Jetzt kommt eine Bedingung: "Wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird." Man könnte den Umkehrschluss sich überlegen: Wenn wir nicht zufrieden sind, wenn wir zwar an Gott glauben, aber immer noch mehr haben wollen und nicht zufrieden sind mit dem, was Gott uns schenkt, dann ist der Glaube keine Bereicherung, denn er wird als ein Hindernis empfunden, weil wir denken, wir könnten glücklicher sein, wenn wir noch das haben und das haben.
[44:42] Und deswegen müssen wir alle, ich und du, lieber Freund, wir müssen lernen durch Gottes Gnade zufrieden zu sein.
[44:53] Paulus sagt am 24.7: "Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, nichts in die Welt hinein gemacht." Und es ist klar, dass wir auch nichts hinaus bringen können, bis auf die zwei Dinge, die wir genannt haben: Unser Charakter und die Menschen, die wir gewonnen haben.
[45:08] Und weil unser Leben so ist, wie es ist, hat auch Jakobus einen guten Rat gegeben. Schaut mit mir in Jakobus Kapitel 4.
[45:19] Das beschreibt erst einmal Jakobus hier in Vers 14, wie unser Leben ist: "Und doch wisst ihr nicht, was morgen sein wird. Denn was ist euer Leben? Das erinnert uns an das Gleichnis von dem reichen Mann. Es ist doch nur ein Dunst, der eine kleine Zeit sichtbar ist, danach aber verschwindet er." Unser Leben vergeht.
[45:41] Und weil das so ist, gibt uns jetzt Jakobus folgenden Rat in Vers 13. Wohl an, Vers 13. Wohl an, nun die er sagt: "Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt reisen und dort ein Jahrzehnt zu bringen, ein Jahr zu bringen, Handel treiben und Gewinn machen."
[45:55] Und dann sagt er Vers 15: "Stattdessen sollt ihr sagen: Wenn der Herr will, und wir leben wollen, wir dies oder das tun." Jakobus verbietet uns nicht, Pläne zu machen.
[46:09] Die Bibel ermutigt uns nicht dazu, einfach in den Tag hineinzunehmen. Nein, wir sollen uns Pläne machen, aber wir
[46:14] Wir sollen uns Pläne machen, aber wir sollen Pläne mit Gott machen. Pläne, die damit rechnen, dass Gott es anders vorhat. Wir können Pläne machen, aber sie Gott vorlegen. Alle unsere Pläne, die wir machen, im Vorliegen und sagen: "Herr, entscheide du die Pläne, die gut sind. Kannst du durch deine Kraft verwirklichen? Die Pläne, die nicht gut sind, die kannst du ändern, sodass wieder gute Pläne entstehen, obwohl wir dachten, es ist gute Pläne sind. Du weißt, was besser ist." Gott möchte, dass wir planen, aber Gott möchte, dass wir mit ihm planen.
[46:39] Und so möchte er auch, dass wir mit ihm planen, was mit unserem Reichtum besteht. Wenn wir Planung machen ohne ihn, so wieder der reiche Mann, der sich größere Scheunen gebaut hat, dann werden wir als Narren am Ende da stehen. Sprüche 27 zeigt auch, dass Gott nicht möchte, dass wir einfach nur so in den Tag hinein leben und einfach ohne jegliche Planung und Intention leben. Das wäre völlig gegen den Geist der Bibel.
[47:09] Sprüche 27 und dort ab Vers 23 lesen wir folgenden interessanten Abschnitt. Sprüche 27 bis 27: "Hab acht auf das Aussehen deiner Schafe und nimm dich der Herden an." Damals gab es viele Hirten, deren Beruf es war, auf Schafe aufzupassen. Der Ratschlag: "Kümmer dich um die Dinge, die in deinem Buch wichtig sind. Mach das mit Intention, nämlich der Herden an, denn kein Reichtum wird ewig oder bleibt eine Krone von Geschlecht zu Geschlecht. Das Heu wird weggeführt, dann erscheint junges Grün und man sammelt die Kräuter auf den Bergen. Die Lämmer kleiden dich und die Birke zahlen dir den Acker. Du hast genug Ziegenmilch zu deiner Nahrung, zu Ernährung deines Hauses und zum Lebensunterhalt für deine Märkte."
[47:58] Die Idee ist auch, wenn du vielleicht ein bisschen Reichtum haben solltest, nimm deinen Beruf, den du hast, nicht unwichtig, sondern achte auf die Herden, denn dann Reichtum, den du vielleicht jetzt hast, der vergeht wieder und du brauchst dann wieder einen neuen Lebensunterhalt. Arbeitete er kontinuierlich, arbeitete bewusst, arbeitete fleißig, dann hast du auch etwas für deine Familie und für dich und für alle, die von dir abhängig sind, wie zum Beispiel hier Märkte. Sei fleißig, wenn du eine Firma hast, sei so fleißig, dass du auch deine Angestellten gut und fair bezahlen kannst. Gott möchte, dass wir tüchtig arbeiten, damit wir unsere Familie versorgen können.
[48:44] Was wichtig ist, ist, dass wir, wenn wir von Gott damit finanziellen Mitteln gesegnet werden, dass wir nicht hochmütig werden. So sagt das Paulus in 1. Timotheus Kapitel 6 und dort Vers 17. Erste Timotheus Kapitel 6 und dort Vers 17: "Das steht den Reichen in der jetzigen Weltzeit: Gebiete ich nicht hochmütig zu sein, auch nicht ihre Hoffnung auf die Unbeständigkeit des Reichtums zu setzen, sondern auf den lebendigen Gott, der uns alles reichlich zum Genuss da reicht."
[49:19] Das Entscheidende ist nicht der Reichtum. Das Entscheidende ist unser Herz. Und das gilt für das Geld, das gilt für Wissen, das gilt für handwerkliche Fähigkeiten, für alles, und mit Gott uns segnen mag. Wenn wir uns auf unseren Reichtum verlassen, auf die Segnung verlassen, so wie Luzifer sich auf die Segnungen verließ, die Gott ihm gegeben hat und Gott aus den Augen verloren hatte und dann anfing hochmütig zu werden. Das ist die, das ist die letztendlich die Ur-Sünde, mit der der ganze große Kampf begann. Und wir müssen aufpassen, dass wir das in unserem Leben nicht zulassen.
[49:53] Sondern wir sollen uns trotz des Geldes, das wir vielleicht haben, trotz der Besitztümer, immer, trotz des Wissens, das wir haben, immer auf Gott verlassen. Weil dann kann der Segen, den er uns gegeben hat, auch wirklich ein Segen sein. Solange Luzifer Gott dankbar war für die Weisheit, die er bekam und den Besitz, der hat köstlichen Edelstein bekleidet. Solange Luzifer dankbar war und ich auf Gott verließ, solange war er das Siegel der Vollendung. Als er anfing, sich auf diese Dinge zu verlassen, nicht mehr auf Gott, anfing unzufrieden zu sein, da ging alles den Bach runter mit ihm und mit vielen anderen, die damit ansteckte. Lasst uns aus dieser Geschichte lernen.
[50:40] Der Umgang mit Geld offenbar letztlich auch wesentliche Prinzipien des großen Kampfes. Und weil das so ist, hat sich ein weiser Mann in den Sprüchen interessanterweise gewünscht, gar nicht reich zu sein. In Sprüche 30 Vers 8 finden wir die Worte Agurs, und der sagt in Vers 8: "Falschheit und Lügen, Wort entfernt von mir. Armut und Reichtum gib mir nicht. Nähre mich mit dem ihr beschriebenen Brot." Wenn man sich das durchdenkt, dann ist tatsächlich, ist scheinbar das Beste, äh, nicht arm zu sein, aber auch nicht reich zu sein.
[51:16] Reichtum ist eine Verantwortung, die Gott nicht jedem auferlegen kann, sondern dass das einfachste und das beste ist es, wenn man von Gott täglich das bekommt, was man braucht, in seine tägliche Abhängigkeit von Gott. Jesus sagt ja, Matthäus 6, Vers 11: "Und gib uns unser tägliches Brot." Denn Gott möchte, dass wir uns daran erinnern, dass wir jeden einzelnen Tag abhängig von seiner Güte sind. Die Erfahrung von gestern reichen nicht aus. Ich muss heute wissen, dass ich von Gott und seiner Güte abhängig bin.
[51:52] Das habe ich erlebt, dass ich jeden Tag von Gott abhängig sein kann. Und wenn wir uns ausruhen auf den Erfahrungen von damals und jetzt unser Leben selbst in die Hand nehmen wollen, ohne Gott, dann werden wir in die Irre gehen. Aber Gott ist gütig und gnädig und er holt uns zurück oder möchte, dass wir lernen, dass sie, egal wie viel wir von ihm gesegnet worden sind, wir kommen niemals an einen Punkt, dass wir sagen können: "Jetzt habe ich so viel Segen, jetzt kann ich mich auf diesen Segen verlassen und nicht mehr auf Gott."
[52:22] Niemand war mehr gesegnet als Luzifer im Himmel. Niemand hat jemals mehr Weisheit, eine höhere Position gehabt. Position ist ja auch ein Einfluss, ist ja auch ein großer Segen, den Gott uns geben kann. Aber all dieser Segen wird zum Fluch, wenn wir uns nicht mehr täglich, beständig auf Gott verlassen. Und deswegen sagte die Bibel: "Wer außer wer bei Gott bleibt, wer täglich mit Gott lebt, egal wie viel er schon gesegnet worden ist."
[52:54] Und ich möchte in meinem Herzen mir vornehmen, und ich hoffe, du dir auch, dass wir jeden Tag dankbar sind für den Segen, den wir erlebt haben und uns nicht ausruhen auf dem Segen, sondern egal wie viel wir denn, bestimmten Bereich unseres Lebens von Gott gesegnet worden sind, dass wir immer uns auf Gott verlassen und allein ihm die Ehre geben und uns bewusst machen, dass wir letztendlich und das absolut immer abhängig sind von Gott.
[53:27] Noch ein interessanter Gedanke, den finden wir von Salomo ausgedrückt, den Prediger Kapitel 5 und dort Vers 10: "Wo viele Güter sind, das sind auch viele, die davon und was habt ihr Besitzer mehr davon? Was hat ihr Besitzer mehr davon als eine Augenweide?" Ein Trugschluss ist auch, dass wenn man reich ist, dass man alles für sich haben kann. Aber die Wahrheit ist, selbst in der Welt, selbst wenn man nicht den Reichtum abgeben möchte, selbst in der weltlichen Umständen ist es so, dass wenn man erstmal als reich bekannt ist, hat man viele Leute, die von einem profitieren wollen. Doch das kann eine echte Last sein.
[54:03] Dann ist es besser, den Reichtum gleich so zu verwenden, wie Gott es vorschlägt und wie er es für richtig erachtet, als dass man alles für sich hortet und dann von ja, das will ich den Gestalten umgeben ist, die einem schmeicheln, aber irgendwie ein nur ausnutzen möchten.
[54:23] Der Kerngedanke von all dem wird ausgedrückt in Psalm 24, Vers 1 und 2. Das Fundament, auf dem all das andere, was wir gesagt haben, ruht, die theologische Grundwahrheit, die eine ganz existenzielle Bedeutung für uns hat. In Psalm 24, Vers 1 und 2 steht: "Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und seine Bewohner, denn er hat ihn gegründet über den Meeren und befestigt über den Strömen." Gott gehört alles. Und das die Wahrheit, erst der Eigentümer. Auch wenn wir uns vielleicht als Besitzer fühlen, aber Gott ist der Eigentümer auf diesem Planeten. Er hat diesen Planeten geschaffen, er hat alle Rohstoffe geschaffen, er hat die Atome geschaffen, alles, was es gibt, gehört ihm.
[55:04] Und deswegen ist Gott auch nicht angewiesen auf uns. In Psalm 50, Vers 11 bis 13 steht ganz deutlich: "Ich, wir können auf das Zehn lesen, denn mir gehören alle oder Leser Vers 9. Sogar ist noch besser ab Vers 9: Ich will keinen Stier aus deinem Haus nehmen, keine Böcke aus deinen Hürden, denn mir gehören alle Tiere des Waldes, das Vieh auf tausend Bergen. Ich kenne alle Vögel auf den Bergen und was sie auf dem Feld trägt, ist mir bekannt. Wenn ich hungrig wäre, so würde ich es dir nicht sagen, denn mir gehörte Erdkreis und was ihn erfüllt."
[55:40] Sollte ich etwas dir vielleicht essen oder Blut von Böcken trinken? Die Heiden dachten, dass sie mit ihren Opfern die Götter ernähren und nur, wenn sie Opfer bringen, dass die Götter dann überhaupt was zu essen haben. Das ging so weit, dass sie über Belohnung der glaubten in ihrer verzerrten Version der war belonischen Fußgeschichte, dass die Götter dann, als die Flut kam, plötzlich einfühl, dass ich verhungern werden, weil niemand immer Opfer gibt und sie dann dankbar waren, dass ist jemanden gab, der die Flut überlebt hat und direkt nach das Opfer brachte. Wir wissen ja, dass Noah tatsächlich ein Opfer macht, aber nicht um Gott zu ernähren, sondern aus Dankbarkeit.
[56:14] In der babylonischen Flut-Geschichte ist aber dann so, dass die Götter kommen und wie fliegen um dieses Opfer sich herum, so rumkreisen, weil sie jetzt zu hungrig sind. Das zeigt, dass das babylonische Denken ein ganz anderes Denken ist. In babylonischen Denken und in Denken aller heidnischen Religionen und auch leider oft unbewusst bei vielen Christen ist es so, dass wir mit unseren Gaben Gott irgendwie etwas geben, was er existenziell braucht. Aber das stimmt nicht.
[56:36] Wir können niemals und etwas verdienen. Gott ist niemals auf unsere finanziellen Gaben angewiesen. Gott gehört alles Gold und Silber. Hat nicht gemacht, er hat es uns gegeben, hat es uns geliehen, hat es uns geschenkt, damit wir es verwalten für ihn, so wie er dem Luzifer Weisheit und Glanz und Herrlichkeit gegeben hat, damit er all diese Dinge einsetzt für Gott und nicht für dich selbst.
[57:00] Und so hat Gott uns auch finanzielle Gaben, alle anderen Fähigkeiten gegeben, dass wir sie für Gott einsetzen und nicht für uns. Ob es intellektuelle Fähigkeiten sind, handwerkliche Fähigkeiten, soziale Fähigkeiten, Einfluss, die Fähigkeit zu reden, was immer wir an Fähigkeiten von Gott bekommen haben, es ist immer Seins, damit wir es für ihn einsetzen und nicht gegen ihn, für uns, nicht für ein egoistisches Herz.
[57:24] Und deswegen sollen unsere, warum sollen wir also, warum ist es dann gut und richtig, Gott und seinem Werk etwas zu geben? Schon in Vers 14 an: "Opfere Gott dann und erfülle dem Höchsten deine Gelübde und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren." Wenn wir etwas für das Werk Gottes geben, aus echter Liebe, dann drückt das Dankbarkeit aus, dann drückt das eine Beziehung aus, dann ist das für das gesamte Universum ein Zeichen davon, dass Gott unser Gott ist, mein Gott ist und ich sein Kind bin.
[57:58] Gott kann sein Werk auch ohne meine finanzielle Gabe geben, aber eine finanzielle Gabe zeigt meine Beziehung zu ihm. Sie drückt meine Dankbarkeit aus. Gott ist nicht nur der Besitzer von allem auf der Erde, er ist sogar der Besitzer des Himmels, so sagte Melchisedek in 1. Mose 14, Vers 19. Und in Kolosser 1, Vers 15 bis 17 wird uns gesagt, dass Jesus alles, was es in diesem Universum gibt, dass er alles geschaffen hat und zwar für sich selbst.
[58:35] Dort steht in Kolosser 1, ab Vers 15 über Christus: "Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene über alle Schöpfung ist, denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seine Throne oder Herrschaften oder Fürsten oder Gewalten, alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm."
[59:00] Runtergebrochen auf unser Thema bedeutet das: Allen Besitz, den ich und den du hast, ist von Jesus geschaffen worden, für Jesus geschaffen worden, und er existiert gerade nur deswegen, weil Jesus diesen Besitz sozusagen am Leben erhält. Also ihn sozusagen nur deswegen, wenn Gott es für richtig achtet, kann er ihn sofort wegnehmen. Das haben wir gesehen bei dem reichen Mann und seinen Scheunen.
[59:29] Und wenn wir das verstanden haben, dann werden wir nicht mehr denken: "Oh, warum will Gott etwas von meinem Geld haben?" Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Es ist ja gar nicht anders, es ist nur gegeben als Verwaltung. Und das gilt für alles, nicht nur für das Geld, von zu Besitztümer und unseren Intellekt, auf unsere Redefähigkeit, für unsere handwerklichen Fähigkeiten und sozialen Fähigkeiten, für alles, was uns Gott an Gaben und Talenten gegeben hat.
[59:58] Es ist von Jesus geschaffen worden, für Jesus geschaffen worden, und wir haben es gerade nur deswegen, weil Jesus erst am Leben hält, so wie alles im Universum von Jesus geschaffen worden ist, für Jesus geschaffen worden und durch ihn erhalten wird. Es gibt absolut nichts im gesamten Universum, das davon ausgeschlossen wäre.
[1:00:19] Und deswegen, liebe Freunde, möchte ich mir heute neu vornehmen, dass ich die Gaben und Fähigkeiten, die Gott mir persönlich gegeben hat, der bewusst mache. Gott hat sie geschaffen und Gott hat sie mir gegeben, und ich kann sie nur deswegen ausüben, weil Gott dafür sorgt, dass ich sie ausüben kann. Und deswegen möchte ich ihm dankbar sein. Möchtest du das auch?
[1:00:51] Der letzte Vers für heute, der steht dann Offenbarung 22 und dort Vers 12. Offenbarung 22 und dort Vers 12: "Und siehe, Jesus sagt: Ich komme bald." Und das sind wir wieder am Anfang unserer Lektion angekommen. Die drei Veränderungsbotschaft bereitet auf die Wiederkunft vor. Ganz egal, ob wir sie lebendig wiedersehen werden als Teil der 144.000, oder ob wir während der Wiederkunft auferstanden sind, weil wir in Christus gestorben sind, so wie Abraham und David, oder ob wir im Glauben gestorben sind unter der dritten Engelsbotschaft und dann bereits vor der Wiederkunft noch einmal auferstehen werden, um die Wiederkunft zu sehen.
[1:01:31] In jedem Fall gilt das hier für uns alle, die wir im Glauben gestorben sind oder im Glauben festgehalten haben bis zur Wiederkunft, bis zum Ende, bis ans Ende unseres Lebens oder bis ans Ende der Welt. Das heißt hier Offenbarung 22, 12: "Und siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einen jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird."
[1:01:55] Wir können unseren Lohn, den wir auf der Erde bekommen haben, von uns Arbeit nicht mitnehmen, aber wir bekommen einen Lohn, einen unvergänglichen Lohn, einen Lohn, der alles in den Schatten stellt. Und auf den wollen wir hoffen, und Jesus heute unser Leben geben. Möchtest du Gott danken? Möchtest du dir bewusst machen, dass alles, was du bist, Gott gehört?
[1:02:18] Und möchtest du heute dir schon überlegen, wie kann ich das, was ich besitze, sinnvoll so einsetzen, dass es Gottes Willen entspricht? Gott hat es mir gegeben, damit es auch mich segnet. Ja, er hat es mir gegeben, damit es aber auch für meine Familie Segen ist und damit es für andere Menschen Segen ist. Ja, damit so wie ich mit dem Segen umgehe, andere Menschen sagen: "Gott war mit ihm."
[1:02:40] Und das kann in jeder Situation persönlich anders sein. Ich kenne nicht deine Familiensituation, ich kenne nicht die Sorgen und Nöte deiner Freunde in deiner Gemeinde. Ich weiß nicht genau, was Gottes Plan für deinen Besitz ist. Das war nicht meine Aufgabe. Meine Aufgabe ist nur, darüber zu predigen und zu hm, und hier mit gemeinsam, dass wir gemeinsam darüber nachdenken, was Gott prinzipiell über dieses Thema sagt, was das konkret bedeutet für jeden einzelnen von uns. Das müssen wir Gott persönlich bilden.
[1:03:14] Und er öffnete und er sagt uns, ob etwas verkaufen sollen oder nicht. Er zeigt uns, wann wir bestimmte Fähigkeiten einsetzen sollen, wie wir sie einsetzen sollen. Er zeigt uns, wie wir unseren Reichtum waren, zu welcher Stelle so einsetzen können, dass es auch zum Segen wird und nicht einfach nur zum Fluch. Es kann ja sein, man kann ja auch sein sein Reichtum einfach ohne nachzudenken weggeben und damit anderen Menschen nur schaden.
[1:03:39] Wir müssen in jedem Fall bitten: "Herr, du hast mir diesen Reichtum gegeben, du hast mir diese finanziellen Möglichkeiten gegeben, wie soll ich sie einsetzen zu deiner Ehre?" Ich möchte schließen mit einer Geschichte, die Ellen White erzählte im Review and Herald am 15. April 1858. Sie berichtet von einem Mann, einem Gläubigen, einem Gemeindeglied, der von vom Osten der USA Richtung Westen zurück, damals erwartete die USA immer weiter Richtung Westen. Die Westgrenze verschob sich immer mehr und immer mehr Leute gingen in den Westen, um dort auch ihr Glück zu versuchen und finanziell und wirtschaftlich entsprechend profitieren zu können von diesem sich ausbreitenden Markt.
[1:04:21] Und dieser Mann ging dorthin, um dort ein Segen zu sein für Gott und für Gottes Werk zu arbeiten, aber seine Frau hat ein ganz anderes Ziel. Sie wollte einfach reich werden und sie hat eine Tochter. Und er ging dorthin und arbeitete und arbeitete und arbeitete, aber er kam nie dazu, das, was er arbeitete, dem Werk Gottes zu geben, weil seine Frau immer dagegen war. Und sie hat sich immer, sie hat immer weltlich gedacht und dem Mann war das unangenehm und er wollte eigentlich vor Gott, er wollte eigentlich hatte verstanden, was dann Aufgabe ist und er wollte diesen Reichtum weitergeben, aber er hat sich gegen seine Frau nicht durchgesetzt.
[1:04:58] Und Ellen White sah das in einer Vision und sie warnte die Frau, nicht im Weg zu stehen, damit Gott auch tatsächlich geehrt werden kann, dass das, was sie an Reichtum erwirtschaftet, dort im Westen, tatsächlich auch für das Werk Gottes genutzt werden kann. Die Frau hörte nicht auf die Botschaft Gottes und kurze Zeit später starb sie.
[1:05:26] Kurze Zeit später haben Ellen White und andere diese Familie besucht und sie waren sehr, also der Mann und seine Tochter, sie waren sehr deprimiert und niedergeschlagen. Der Mann hat schon ein bisschen verstanden, Bruder, dass er eigentlich etwas ändern muss und er war irgendwie auch ein bisschen bereit, was zu ändern. Und man hat ihn gebetet und er hat sein bisschen kleine Schritte machen wollen. Aber jedes Mal, wenn er sagt: "Okay, ich eine Teil meines Besitzes gebe ich für das Werk", oder selbst er kam sogar mal auf die Idee, das ganze sogar das Werk zu geben.
[1:05:58] Kann immer seine Tochter? Nein, nein, nein. Und die Tochter übernahm den Part, den die Mutter vorgenommen hatte. Und dann betete für sie und man hoffte, dass er endlich sich frei machen kann.
[1:06:12] dass er endlich sich frei machen kann von diesem weltlichen einfach aber Welt. Er sah dann in einer Vision, dass dieser Bruder selbst weltlicher war, als er dachte. Sie sah, dass er seine Arbeitnehmer, die er hatte, ständig unter Druck setzte, ihnen niemals Freizeit gab, ihnen nicht mal die Gelegenheit gab, selbst wirklich Gott zu dienen, weil er immer sie nur antrieb, noch mehr Geld zu machen. Dass er in Verhandlung weit über alle, über alles korrekte Maß hinausging und Vorteile für sich nahm. Und er dachte, er will alles nur machen für das wäre Gottes Wirklichkeit, was sein egoistisches Herz. Und sie warnte, hört auf die Warnung, nichts. Und der Bruder starb. Und als dieser Bruder starb, bevor er starb, hat er all seinen Besitz seiner Tochter gemacht, die dann von Glauben nichts mehr wissen wollte, jedenfalls nicht von der drei von Engelsbotschaft und all den Besitz, den erworben hatte, den er eigentlich mal dem Wert Gottes geben wollte, war für immer verloren und konnte niemand mehr segnen.
[1:07:12] Und dieser Zeitungsartikel in "Revenant" ist überschrieben mit "A Warning" – eine Warnung. Möge er uns heute auch eine Warnung sein, dass wir nicht da zu lange warten, unsere Angelegenheiten auch im finanziellen Bereich zu so zu klären, wie es im Sinne Gottes ist, wie sie uns eigentlich wünschen, damit nicht der der die Wurzel der Geldliebe unser Herz verhärtet, bis am Ende wir ganz woanders landen, wo wir eigentlich sein wollen. Möchtest du heute dir vornehmen, die Gaben, Fähigkeiten, auch die finanziellen Ressourcen, die Gott gegeben hat, darüber nachzudenken, wie du sie einsetzen kannst, auch in einer Lebensplanung, dass Gott geehrt wird, der es gegeben hat und jetzt auch erhält.
[1:07:55] Und für den ist gedacht, dass lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du durch dein Wort sonst gesprochen hast. Danke, dass wir zum Herzen angesprochen werden durften. Und Herr, jeder von uns hat etwas, wo er vielleicht noch unzufrieden ist, wo er vielleicht festhält und nicht loslässt und versteht, dass alles, was wir an Segen bekommen haben, von dir kommt, damit es für dich auch eingesetzt wird. Und dass du uns niemals etwas wegnimmst, um uns zu schaden, sondern nur unser Charakter geformt wird. Und dass du niemals etwas gewaltsam von uns wegnehmen, sondern dass du uns einlädst, mit dir zusammenzuarbeiten, um unsere Liebe zu testen, Herr, dass unsere Liebe zu dir wachsen und erfüllen uns mit deinem heiligen Geist, damit wir nicht gezwungenermaßen, sondern freudig uns einsetzen mit allem, was wir sind und haben, nach unseren Kräften und nach deiner Führung durch deinen Geist für dein Werk.
[1:08:55] Das wird was zurückgeben können, weil du alles gegeben hast für uns. So wollen wir aus Dankbarkeit etwas zurückgeben. Aber was wir am meisten zurückgeben wollen, ist unser Herz. Wir wollen unser Herz ergeben, damit du darin wohnen kannst. Das bitten wir im Namen Jesus.
[1:09:14] Damit verabschieden wir uns von heute von euch und sehen uns dann nächste Woche wieder und werden weiter in diesem interessanten Thema studieren. Bis dann wünschen euch Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. [Musik]