In dieser Predigt von David Nießner aus der CSH 2023 Q3 Serie über den Brief an die Epheser geht es um ein von Christus geformtes Leben und vom Heiligen Geist inspirierte Rede. Es wird betont, wie wichtig es ist, auf unsere Worte zu achten und wie diese unser Leben und das Leben anderer beeinflussen. Anhand von Bibelstellen aus Jakobus und Epheser wird die Macht der Zunge beleuchtet und die Notwendigkeit der Erneuerung im Geist hervorgehoben.
CSH 2023 Q3 – Der Brief an die Epheser: 8. Von Christus geformtes Leben und vom Heiligen Geist inspirierte Rede
David Nießner · CSH 2023 Q3 - Der Brief an die Epheser ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Epheser, Jeremia, Kolosser, Römer, SachariaWeitere Aufnahmen
Serie: CSH 2023 Q3 - Der Brief an die Epheser
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Transkript
[0:34] Liebe Geschwister, Gott mit euch und herzlich willkommen zu dieser Kreis Study Hour im Epheserbrief. Wir sind schon in der achten Woche angelangt und haben auch diese Woche ein geniales Thema, wie ich finde. Das Thema ist überschrieben mit: "Von Christus geformtes Leben und vom Heiligen Geist inspirierte Rede". Und ich glaube, dass das ein sehr, sehr wichtiger Punkt ist, über die vom Geist inspirierte Rede zu sprechen, weil es nicht nur um die Sprachengabe gehen soll, sondern vor allem, wie sprechen wir im Alltag.
[1:03] Bevor wir das machen, möchten wir gerne beten und dann direkt einsteigen, um von Gott selbst zu lernen, was er uns beibringen möchte. Himmlischer Vater, wir wollen dir von Herzen danken, dass du uns die Möglichkeit gegeben hast, dein Wort zu studieren. Wenn wir heute diese wichtigen Texte anschauen, auch die Passagen aus dem Geist der Weissagung, so bitten wir dich um deinen Geist und deine Führung und dass wir erkennen, wie wichtig auch die Rede im Alltag ist. Das legen wir in deine Hände und danken es in deinem Namen. Amen.
[1:31] Ihr Lieben, lasst uns anfangen mit einem Zitat. Ihr findet das in der Sabbath-Lektion am Freitag, den 18. August, ganz oben. Und dort heißt es im Advent Review und Herald am 5. Juni 1888: "Eure Konversation soll so sein, dass ihr keine Buße zu tun braucht. Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid auf den Tag der Erlösung. Wenn ihr Liebe in eurem Herzen habt, werdet ihr danach trachten, euren Bruder im heiligsten Glauben aufzurichten und zu erbauen. Wenn ein Wort fällt, das dem Charakter deines Freundes oder Bruders schadet, dann ermutige dieses böse Reden nicht. Es ist das Werk des Feindes. Erinnere den Sprecher freundlich daran, dass das Wort Gottes diese Art von Rede verbietet."
[2:23] Ich glaube, dass es oftmals eine sehr, sehr schwere Prüfung ist für gläubige Christen, besonders auch für uns Adventisten, wenn es um die Gabe der Rede geht. Und ich rede nicht nur von der Sprachengabe, sondern ich rede davon, wenn wir in Alltagssituationen mit Menschen sprechen und wir manchmal geneigt sind, gewisse Witze zu machen, die sich nicht gehören, oder Übertreibungen anzustellen, oder vielleicht sogar auch mit Geschwistern über andere Geschwister schlecht zu reden.
[2:51] Es ist richtig, dass wenn ein Bruder oder eine Schwester einen Fehler macht, er auch darauf hingewiesen wird. Aber es ist was anderes, wenn man sich dazu verleiten lässt, über den Bruder oder die Schwester herzuziehen. Und das geht sehr, sehr schnell. Dieses Zitat sagt uns, dass unsere Konversation oder unsere Gespräche mit unseren Brüdern und Schwestern oder auch mit unseren Nachbarn so sein soll, dass wir am Ende des Tages nicht vor Gott niederfallen müssen und sagen: "Herr, vergib mir das, was ich geredet habe."
[3:20] Tatsächlich ist es aber oft so, dass wir, wenn wir über andere sprechen und vor allem über negativen Eigenschaften, dann der Stolz in unser eigenes Herz aufkeimt. Dann ist die Neigung da, das, was der andere schlecht über einen Bruder gesagt hat, noch zu überbieten. Und ich denke, dass jeder von uns in diesem Punkt schon einmal gefallen ist, wenn man weiß, wie gut das für das eigene und für das sündhafte Ich ist, wenn man den anderen überbietet und noch einen drauflegt. Aber das soll nicht so sein.
[3:48] Und tatsächlich geht es sogar noch tiefer. Wir möchten gerne später nachschauen, was Paulus an die Kolosser und die Epheser darüber schreibt. Aber ich möchte mit euch noch ein wichtiges Zitat teilen aus dem Leben Jesu. Wenn ihr das mal im Kontext lesen wollt, dann könnt ihr das gerne in dem Kapitel über das Passahfest nachlesen, weil der Geist uns hier sehr detailliert beschreibt, was für Geschehnisse um diese Begebenheiten passiert sind, als Jesus im Tempel war, als er sich mit den Anbietern vor dem Passahlamm verbeugt hat, also nicht, um das Passahlamm anzubeten, sondern vor Gott anzubeten, als das Lamm geschlachtet wurde. Und was passiert ist, als Maria und Josef dann Jesus in Jerusalem vergessen hatten.
[4:26] Und der Geist der Weissagung schreibt uns dort, dass diese ganze Trubel um die ganzen Feierlichkeiten der Stadt gefunden hat und die Freude, alte Verwandte und Bekannte wieder zu treffen, sie so vereinnahmt hat, dass ihre Gedanken nicht auf das ausgerichtet waren, was das Passahfest eigentlich sinnbildlich sollte. Und jetzt macht er hier eine sehr interessante Schlussfolgerung. Er findet das im englischen "Desire of Ages", Seite 83, im ersten Abschnitt.
[4:55] Sie sagt hier: "Hätten Josef und Maria ihre Gedanken durch Meditation und Gebet auf Gott gerichtet, hätten sie die Heiligkeit ihres Vertrauens erkannt und Jesus nicht aus den Augen verloren. Durch die Vernachlässigung eines Tages verloren sie den Heiland." In dem Fall war es sogar physisch verloren. Aber es geht hier noch weiter: "Aber es kostete sie drei Tage eifrigen Suchens, ihn zu finden."
[5:22] So ist es auch mit uns. Durch müßiges Gerede, böses Reden oder Vernachlässigung des Gebets können wir an einem Tag die Gegenwart des Erlösers verlieren, und es kann viele Tage leidvolle Suche erfordern, um ihn zu finden und in Frieden wiederzuerlangen, den wir verloren haben.
[5:40] Ihr Lieben, das ist eine sehr, sehr wichtige Aussage, die wir hier lesen. Sie sagt dir, dass durch müßiges Gerede oder schlechtes Reden, böses Reden, Vernachlässigung des Gebets, es sehr einfach ist, Jesus und seine Gegenwart an einem einzigen Tag zu verlieren, und es dann Tage wieder kostet, um seine Gegenwart wieder zu bekommen.
[6:02] Und insofern möchte ich gerne eure Sinne dafür schärfen, wenn wir jetzt das Wort Gottes aufschlagen und über diese Dinge sprechen, dass die Gabe der Rede eine sehr wichtige ist, wie wir reden, was wir reden, und vor allem auch, worauf wir unsere Gedanken mit unserer Rede ausrichten.
[6:20] Lass uns zu Beginn einmal in den Jakobusbrief gehen und dort im dritten Kapitel ein paar Verse lesen. Jakobus Kapitel 3, und wir lesen ab Vers 1. Er sagt hier: "Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein strengeres Urteil empfangen werden." Es ist logisch, weil diejenigen, die viel Erkenntnis haben, die danach trachten, das Volk Gottes zu lehren, und selbst wenn es Gott auch so gewollt hat, dass ein bestimmter Mensch sein Volk unterweist, muss sich dieser Mensch immer bewusst sein, dass er von Gott ein strengeres Urteil empfangen wird, weil er an einem höheren Maßstab gemessen wird, weil seine Erkenntnis die von vielen anderen übersteigt. Und dementsprechend muss er auch diese Erkenntnis ausleben.
[7:09] Vers 2: "Denn wir alle verfehlen uns vielfach. Wenn sich im Wort jemand nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig auch den ganzen Leib im Zaum zu halten." Geschwister, das ist so ein Schlüsseltext. Wenn wir nämlich davon sprechen, dass wir eines Tages vor Gottes Angesicht als vollkommen betrachtet werden, wenn wir den Weg der Heiligen so weit gehen, bis Gott sagen kann: "Du bist es, ein vollkommener Christ", bedenken wir, dass die Bibel uns sagt, wenn jemand sich in den kleinen Alltags Worten nicht verfehlt und keine Fehler macht, keine Übertreibung anstellt, kein böses Gerede, dass er dann vor Gott ein vollkommener Mann ist. Natürlich nicht aus eigener Kraft, sondern durch den Heiligen Geist inspiriert.
[7:54] Weil er dann auch fähig ist, den gesamten Leib Christi, die ganze Gemeinde, im Zaum zu halten.
[8:00] Vers 3: "Siehe, dem Pferd legen wir die Zäume ins Maul, damit es uns gehorche, und so lenken wir seinen ganzen Leib." Das ist interessant, dass er hier diesen Vergleich macht, dass Pferde durch einen Zaum gesteuert werden, der im Mund angelegt ist. Und genauso brauchen wir wirklich den Heiligen Geist, einen Zaum, um unseren Mund im Zaum zu halten, damit wir fähig sind, den gesamten Körper zu leiten.
[8:26] Sie auch die Schiffe, so groß sie sind und so die Winde auch sein mögen, die sie treiben, sie werden von einem ganz kleinen Steuerruder gelenkt, wohin die Absicht des Steuermanns will. So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer, welch großen Wald entzündet es an! Und die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So nimmt die Zunge ihren Platz ein unter unseren Gliedern. Sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Umkreis des Lebens in Brand und wird selbst von der Hölle in Brand gesteckt.
[8:59] Vers 7: "Denn jede Art der wilden Tiere und Vögel, der Reptilien und Meerestiere wird bezwungen und ist bezwungen worden von der menschlichen Natur. Die Zunge aber kann von keinem Menschen bezwungen werden, das unbändige Übel, voll tödlichen Gifts."
[9:14] Vers 9: "Mit ihr loben wir Gott, den Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bild Gottes gemacht sind. Aus einem und demselben Mund geht Loben und Fluchen hervor. Das soll nicht so sein, meine Brüder."
[9:27] Ihr Lieben, dieser Text ist voller wichtiger Wahrheiten. Und wie Jakobus hier diesen Vergleich nimmt zu einem kleinen Steuerruder in einem Schiff, sagt er: Dieses kleine Steuerruder steuert das gesamte Schiff. Genauso steuert auch unsere Zunge den gesamten Körper. Das, was wir reden, das wird sich auch in unserem Kopf besser einprägen, und so werden wir auch einen Eindruck hinterlassen von dem, was die Menschen von uns hören.
[9:51] Und dann sagt er, dass alle wilden Tiere von den Menschen bezwungen wurden, aber die Zunge des Menschen wurde nie von den Menschen bezwungen. Dazu braucht es die Hilfe von etwas Höherem.
[10:02] Ihr Lieben, wir sehen hier, wie wichtig es ist, darauf zu achten, wie wir reden und was wir reden. Und so lasst uns noch einmal zurückgehen in den Epheserbrief, unser eigentliches Studium, und auch dort einige Verse lesen. Wir möchten das gerne mal im Kontext alles lesen und schauen, was der Apostel Paulus uns zu sagen hat über diese Wahrheit der Zunge, wie wir reden und was wir reden.
[10:27] Beginnen wir in Vers 1 im vierten Kapitel des Epheserbriefs. Er sagt hier: "So ermahne ich euch nun, ich, der Gebundene im Herrn, dass ihr der Berufung würdig wandelt, zu der ihr berufen seid." Jetzt ist die Frage: Was ist diese Berufung, von der er spricht? Wozu sind wir berufen?
[10:44] Vers 2 gibt die Antwort: "Indem wir mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragen und eifrig bemüht sind, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens." Paulus sagt, die Berufung, zu der wir auf diese Erde berufen sind, ist, dass wir in der Gemeinde Christi so verkörpern, dass die Gemeinde eine Einheit ist und dass die Liebe untereinander herrscht, dass die Welt darum herum sieht, so ist Gott, und so möchten wir auch sein.
[11:15] Ihr Lieben, ich habe in meiner Kindheit, in einem Kindergottesdienst, einen Vergleich gehört, wie es ist mit den Worten, die wir sprechen. Die Kinder haben damals ein Kissen genommen, wo ganz viele Federn drin waren, haben das Kissen dann zerrissen und die Federn im gesamten Gottesdienstraum auseinander fliegen lassen. Und je nachdem, was für Windstöße da waren und je nachdem, ob die Kinder noch gepustet haben oder nicht, sind die Federn enorm weit geflogen.
[11:40] Und die Lehre dieser Geschichte war dann, dass sie gesagt haben: "So wie diese Federn hier im ganzen Raum sehr schnell verteilt werden können, aber sehr schwer ist, ein sehr lange dauert, all diese Federn wieder aufzusammeln, genauso ist es mit den Worten, die wir sprechen." Die Worte, die wir sprechen, können so schnell ausgesprochen werden und verteilt werden, aber es ist so schwierig, den Effekt, wenn er negativ ist, wieder rückgängig zu machen, manchmal sogar fast unmöglich.
[12:04] Und ich denke, wir haben alle schon mal eine Erfahrung gemacht, wo wir einen Satz gesprochen haben, oder vielleicht sogar nur ein Wort, oder manchmal sogar nur einen Blick auf jemand geworfen haben, der unseren Einfluss bei dieser Person komplett unterminiert hat, weil wir uns diesen bösen Dingen hingegeben haben und die Zunge schneller war als unser Kopf, wie man so schön sagt.
[12:27] Und Paulus beginnt aber hier seine Rede, indem er sagt: "Wir sollen unsere Berufung würdig wandeln. Wir sollen dieses Band der Einheit bewahren." Wie er sagt in Vers 4: "Es ist ein Leib und ein Geist, wie auch ihr berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung: ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, über allen und in euch allen." Es gibt nur diese eine Wahrheit.
[12:50] Und wir müssen gar nicht so weit rausgehen ins Christentum. Wir sehen selbst in der eigenen Gemeinde schon, dass da so viele Grübchen sind. Und wenn man diesen Text liest, man denkt: "Ja, das ist nette Theorie, aber praktisch sieht das oft anders aus." Warum ist das wohl so? Warum haben wir nicht diese komplette Einheit?
[13:08] Und ich glaube, dass Paulus in Vers 7 und folgenden uns immer weiter versucht zu erklären, dass es oft an den kleinen Worten ist, die wir sprechen, und wie wir miteinander umgehen.
[13:21] Jedem einzelnen von uns aber ist die Gnade gegeben nach dem Maß der Gabe des Christus. Darum heißt es erst im vorgestiegen zu der Höhe hat Gefangene weggeführt und Menschengaben gegeben. Das Wort aber erst hinaufgestiegen, was bedeutet das anderes als dass er auch zuvor hinabgestiegen ist zu den Niederungen der Erde?
[13:42] Der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles erfülle. Also Christus ist derjenige, der in den Himmel gegangen ist, um die Gabe des Heiligen Geistes zu geben, damit jeder Mensch eine Gabe von Gott bekommt.
[13:56] Vers 11: Nimmt noch mal Bezug zu dem, was in den ersten Versen gesagt hat. "Er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer." Und warum hat er das gemacht? Warum hat Gott in der Gemeinde verschiedene Ämter eingeführt?
[14:15] Vers 12: "Zurüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zu dem vollkommenen Mann, zur Reife zum Maß der vollen Größe des Christus, damit wir nicht mehr unmündige seien, hin und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen."
[14:44] Sondern Vers 15: "Wahrhaftig in der Liebe heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus." Es ist ein langer Text, den Paulus hier anführt, aber er sagt, dass Gott diese ganzen Ämter der Gemeinde eingeführt hat, seines Apostels, seines Propheten, Evangelisten, Hirten oder Lehrer, damit die Gemeinde und jeder einzelne Gläubige, wie er hier sagt, zur vollkommenen Mannesreife gelangt, zur vollen Größe des Christus.
[15:11] Die Ämter in der Gemeinde sind wichtig, damit jeder einzelne Gläubige Jesus vollkommen widerspiegeln kann. Und das ist so wichtig, weil der Text uns indirekt verbietet, uns von der Gemeinde zu separieren und als ihre Miete unser eigenes Leben zu führen, zu sagen: "Ich habe meinen Glauben, ich brauche keine Gemeinde."
[15:29] Es ist nicht so, dass Gott Menschen nicht führen kann, die nicht in der Gemeinde sind, oder die mal eine gewisse Auszeit brauchen. Das ist auch gar nicht der Punkt hier. Aber er sagt, dass es unerlässlich ist für einen einzelnen Gläubigen, dass er zu der Gemeinde kommt und miteinander Gott anfängt an zu beten und miteinander wächst.
[15:47] Weil er sagt, dass all diese Dinge, die die Gemeinde hat, die verschiedenen Ämter, einander gegeben wurden, damit die Gläubigen sich gegenseitig auf diesem Weg hin zur vollkommenen Mannesreife unterstützen und helfen, damit sie, wie er in Vers 14 sagt, eben nicht mehr unmündig sind und hin und hergeworfen werden.
[16:06] Es ist so wichtig, dass wir nicht die Gemeinde verlassen, sondern dass wir in der Gemeinde bleiben, uns auch gegenseitig ermahnen, weil wir sonst hin und hergeworfen werden können nach jedem Wind der Lehre, wie es uns gerade passt. Wir uns gerade, ich sag mal, das Gefühl besser gefällt, heute nehme ich das, morgen nehme ich das. Aber Gott hat ihm allen eine Grundlage gegeben, dass das eben nicht passiert, indem er die ganzen Gemeindeämter eingeführt hat.
[16:35] Vers 16: "Von ihm aus vollbringt der ganze Leib, also hier ist die Gemeinde gemeint, zusammengefügt und verbunden durch alle Gelenke – und das sind die ganzen Gläubigen und die ganzen Ämter, die einander Handreichung tun nach dem Maß der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gliedes – das Wachstum des Leibes zur Erbauung seiner selbst in Liebe."
[16:54] Vielleicht ein bisschen kompliziert ausgedrückt hier, aber dieser Text fasst noch mal alles zusammen, was wir gerade besprochen hatten, dass die Gemeinde so entscheidend ist und jeder Gläubige einen bestimmten Platz einnimmt und jeder, wie er hier sagt, sich einander die Hand reicht, nachdem, was er kann, nach seiner Leistungsfähigkeit, damit die Gemeinde in Liebe aufgebaut wird.
[17:16] Und das soll aber nicht nur blanke Theorie bleiben, das soll Praxis werden. Und ein wichtiger Aspekt und das zu erreichen ist, wenn wir uns Gott hingeben und sagen: "Herr, heilige meine Zunge."
[17:27] Lass uns ab Vers 17 lesen: "Das sage und bezeuge ich nun im Herrn, dass ihr nicht mehr so wandeln solltet wie die übrigen Heiden wandeln in der Nichtigkeit ihres Sinnes." Also, Paulus sagt, es gab wohl mal einen Zustand, wo die Gefäßer so waren wie die übrigen Heiden, aber er sagt, dass sie so nicht mehr wandeln sollen.
[17:46] "Weiterhin in der Nichtigkeit ihres Sinnes, deren Verstand verfinstert ist und die entfremdet sind dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verhärtung ihres Herzens." Vielleicht habt ihr euch auch manchmal gewundert, warum Menschen, die sich bewusst der Sünde hingeben, so vollkommen blockiert sind, wenn man ihnen mit ihnen über die Wahrheit spricht. Ich habe das auch schon manchmal erlebt, wenn man mit diesen Menschen spricht, dass man das Gefühl hat, als wäre so eine Glocke über sie gestülpt, und alles, was man spricht, entweder durch sie durchgeht oder an den Ohren einfach vorbeizieht.
[18:20] Und Paulus gibt dir die Antwort. Er sagt: "Diejenigen, die sich ihrer Nichtigkeit hingeben, der Sünde hingeben, deren Verstand wird zunehmend finsterer." Und so sind sie dem Leben Gottes, allem, was der Wahrheit entspricht, völlig entfremdet, weil in ihnen eine Unwissenheit ist, weil sie ihr Herz verhärtet haben. Und so kommt ein negativer Punkt zum anderen, und die Kette wird immer länger.
[18:48] Vers 19: "Aber so soll die Gemeinde eben nicht leben. Die, nachdem sie alles empfinden verloren haben, sich der Zügellosigkeit ergeben haben, um jede Art von Unreinheit zu verüben, mit unersättlicher Gier."
[19:00] Paulus sagt hier, wohin das führt, wenn wir einen schlechten Gedanken hegen und immer weiter diesen Gedanken nähren und nicht dagegen ankämpfen. Er sagt, der Verstand wird finster, wir werden dem Leben Gottes entfremdet, die Unwissenheit wird größer, und am Ende landet man in Zügellosigkeit. Und das sagt hier, wo man jede Art von Unreinheit verübt, mit unersetzlicher Gier. Das ist der Zustand vieler Menschen in der Welt und leider auch in der Gemeinde.
[19:30] Paulus sagt aber in Vers 20: "Ihr habt Christus nicht so kennengelernt, wenn ihr wirklich auf ihn gehört habt und in ihm gelehrt worden seid, wie es auch in Wahrheit ist in Jesus, dass ihr, was den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbte. Dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit."
[20:00] Bevor wir jetzt zu dem Aspekt des Redens kommen, lass uns das noch mal kurz bildlich darstellen. In der Antike hatten die Menschen nicht so wie wir heute den ganzen Kleiderschrank voll Kleider. Sie hatten meistens ein Unterkleid und...
[20:09] hatten meistens ein Unterkleid und darüber einen Kleid, das so ein bisschen auch vor der Sonne schützt. Und Kleider waren damals sehr kostbar. Wenn also jemand kam und seine Kleider wechselte, weil sie abgetragen waren, dann ist das jedem aufgefallen.
[20:23] Und Paulus nimmt genau dieses Bild, wo er weiß, dass die Menschen damals meistens nur ein Kleid hatten oder, wie gesagt, noch ein Überkleid, und das getragen haben, weil es kostbar war, solange es ging. Wenn also jemand kam mit einem neuen Kleid, ist das aufgefallen. Und er sagt quasi in dieser bildlichen Rede: Genauso soll es auch mit uns in der Gemeinde sein.
[20:43] Den alten Menschen sollen wir ablegen, die alten Kleider, und vollkommen neu eingekleidet werden, so dass jeder in unserem Umfeld sieht: Dieser Mensch ist neu geworden, er ist anders. Und oftmals merken die Menschen um uns herum gar nicht, dass wir anders sind, bzw. es erstmal vorgeben. Und dagegen sollen wir angehen.
[21:03] Wie geht das jetzt? Paulus sagt es hier in Vers 25: Und er spricht, wie gesagt, vom Kontext der Gemeinde. Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten, denn wir sind untereinander Glieder.
[21:24] Bevor wir weitergehen: Redet die Wahrheit miteinander. Das bedeutet nicht einfach nur, dass man eine Art von positiven, richtigen Fakten, die einem hinwirft, sondern es hat eine sehr, sehr viel tiefere Bedeutung. Paulus zitierte nämlich aus dem Buch Sacharja.
[21:40] Und ich möchte gerne mit euch diesen Versen, Sacharja 8, Vers 16, noch einmal lesen, damit wir verstehen, worauf Paulus sich bezieht und was das Wort Gottes uns sagt, was es bedeutet, die Wahrheit mit unserem Nächsten zu reden.
[21:58] "Das ist es aber, was ihr tun sollt: Rede die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten." Was bedeutet das? "Übt treulich Recht und fällt einen Rechtspruch des Friedens in euren Toren."
[22:10] Also, die Wahrheit reden bedeutet, wenn es zu Konflikten in der Gemeinde kommt, wir richtig entscheiden, nicht nach Vorlieben. Dass wir die Sache, ja, er sagt, einen Rechtspruch des Friedens in unserem Toren fällen. Und dass wir in unseren Herzen untereinander nichts Böses gegeneinander hegen.
[22:29] Denn Paulus sagt, diese untereinander Glieder, er verstehen wir in diesem einfachen Bild: Wenn der Ellbogen sagt, sagen würde, theoretisch, das tut er nicht, weil das nicht kann. Aber wenn das tun würde: "Ich möchte nicht mehr Teil des Körpers sein, weil die Hand geht mir auf die Nerven" oder "Der Darm geht mir auf die Nerven". Und er seine Funktion aufgeben würde, dann wäre der gesamte rechte Arm in Mitleidenschaft gezogen.
[22:51] Und so ist es auch in einer Gemeinde. Wenn irgendjemand sich querstellt, vor allem in höheren Positionen, dann lehnt das die gesamte Gemeindearbeit. Und die Menschen draußen gucken uns an und sagen: "Was ist denn das?"
[23:03] Es ist ein trauriges Zeugnis, leider. Aber man merkt oft, dass wenn Ungläubige in die Gemeinde kommen, die sehr schnell herausfinden, ob die Gemeinde das, was wir vorgibt zu leben, auch wirklich lebt oder nicht.
[23:17] Oftmals merken wir das gar nicht, wenn wir in unserem Mantel von religiösen Riten stecken und so einen gewissen, so eine Gesichtsmaske aufhaben. Und auch hier, ich sage nicht, dass Äußerlichkeiten unwichtig sind, die sind sehr wichtig. Aber wenn man sich dahinter versteckt, dann wird es ein Problem.
[23:32] Wenn man dann Mauern aufrichtet, die von den Ungläubigen sofort erkannt werden, aber von uns selbst meistens nicht.
[23:43] Verse 26: Zürnt ihr, so sündigt nicht. Es gibt wohl manchmal auch Situationen, wo es angebracht ist, noch richtig zornig zu sein. Aber er sagt: Sündigt nicht.
[23:52] Dennoch, Gott kann zornig sein, wenn es auf der Wahrheit passiert. Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn. Wenn du mit jemand Streit hast, dann verschiebt diese Versöhnung nicht auf ewig hinaus, wenn es irgendwann mal passt und sich wieder ergibt, sondern macht das zu einem schnellen Prozess.
[24:10] Geht nicht auch nicht Raum dem Teufel. Denn wenn wir Versöhnung lange rauszögern und Gespräche, die wichtig sind, lange, lange, lange verschieben, dann ist sehr schnell der Satan da. Dann wird die eigene Gedanken vergiften, wird Unruhe stiften, wird Kleinigkeiten aufbauschen. Am Ende haben wir ein riesen Chaos.
[24:29] Das 28: Wer gestohlen hat, der stille nicht mehr, sondern bemühe sich viel mehr mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er den Bedürftigen etwas zu geben habe.
[24:39] Wenn wir irgendwo Schaden angerichtet haben, ist es nicht nur wichtig, dass nicht mehr zu tun, sondern auch dem ganzen Einfluss entgegenzuarbeiten, den wir als falsch ausgelebt haben.
[24:50] Vers 29: Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.
[25:03] Vers 30: Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung. Das ist ein Text, den wir oft zitieren, wenn wir über die Versiegelung sprechen, wo wir sagen, dass der Heilige Geist die Menschen versiegelt und einen wichtigen Teil dabei spielt.
[25:18] Aber der Kontext ist ja sehr interessant. Paulus sagt nämlich im Hinblick auf die Wiederkunft, dass wir durch den Heiligen Geist versiegelt worden sind. Und er sagt, der Heilige Geist kann betrübt werden durch Vers 29, die schlechten Worte, die aus unserem Mund kommen.
[25:36] Und das merkten wir oft gar nicht. Wir denken, na ja, so eine Kleinigkeit. Gott tut er nicht. Die Bibel sagt, dass der Heilige Geist betrübt werden kann, wenn wir schlechte Worte sprechen, wenn wir nicht die Dinge reden. Und der Geist weiß sagen, dass es sogar wissen, dass Engel dann unsere Gegenwart verlassen. Und das sollte uns eine wichtige Lehre sein.
[25:51] Das 31: Immer noch im Kontext von den betrübten des Heiligen Geistes. Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit.
[26:05] Sind alles Dinge, die durch unseren Mund kommen. Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleich wie auch Gott euch vergeben hat in Christus Jesus.
[26:18] Ihr Lieben, die Bibel macht es sehr deutlich, dass wir uns an einer reinen Sprache erfreuen sollen. Und ich möchte mit euch noch gerne ein Zitat aus dem Geist der Weissagung teilen.
[26:27] Genau genommen sind es zwei. Einmal aus dem Leben Jesu und einmal aus dem Wirken der Apostel, jeweils aus der englischen Ausgabe.
[26:39] "Das Leben Jesu", seit der 712 im englischen. Es geht ja darum, als Jesus in der Verurteilung war und Petrus draußen auf dem Hof saß und Menschen ihn gefragt haben oder gesagt haben: "Du warst doch auch mit Jesus."
[26:54] "Eine Stunde war vergangen, als einer der Diener des Hohenpriesters, der ein nahe Verwandter des Mannes war, dem Petrus ein Ohr abgeschnitten hatte, ihn fragte: Habe ich dich nicht auch mit ihm im Garten gesehen? Sicherlich bist du eine von ihnen, denn du bist ein Galiläer und deine Sprache stimmt mit ihm überein."
[27:12] Daraufhin geht Petrus in Rage. Die Jünger Jesu waren für die Reinheit ihrer Sprache bekannt. Und um seine Fragesteller vollends zu täuschen und seinen vermeintlichen Charakter zurechtzufertigen, verleugnete Petrus nun seinen Meister mit Flüchen und Beschimpfungen.
[27:30] Das ist so entscheidend. Wofür waren die Jünger bekannt, laut diesem Zitat? Für die Reinheit ihrer Sprache, dass sie keine Flüche, keine Schimpfworte benutzt hatten. Aber als Petrus in dieser Klemme saß und man ihn mit Jesus in Verbindung gebracht hat, und er aber sich geschämt hat, hat er angefangen zu fluchen und zu schimpfen, um zu unterstreichen: Ich habe mit diesem Mann, der eine reine Sprache hat, er mit den Jüngern, die auch eine reine Sprache haben, nichts zu tun.
[28:01] Zweites Zitat: "Das Wirken der Apostel", im englischen Seite 39, zweite Abschnitt. Hier geht es jetzt um die Gaben der Sprachen bei Pfingsten. Jede bekannte Sprache war unter den Versammelten vertreten. Diese Sprachenvielfalt wäre ein großes Hindernis für die Verkündigung des Evangeliums gewesen.
[28:19] Deshalb hat Gott auf wunderbare Weise den Mangel der Apostel ausgeglichen. Der Heilige Geist tat für sie, was sie selbst in einem Leben nicht hätten verbringen können. Sie konnten nun die Wahrheiten des Evangeliums im Ausland verkünden, indem sie die Sprachen derer, für die sie arbeiteten, genau sprachen.
[28:37] Diese wunderbare Gabe war ein starker Beweis für die Welt, dass sie den Auftrag, das Siegel des Himmels trug. Das ist Nummer eins. Aber es geht noch weiter, was die Spracheingabe beinhaltet.
[28:46] Von dieser Zeit an war die Sprache der Jünger rein, einfach und genau, ob sie nun ihre Muttersprache oder in ihrer Fremdsprache sprachen.
[28:57] Dieser Text sagt uns: Als Gott die Sprachen Gabe der Jünger bei Pfingsten gegeben hat, hatte nicht eine bewirkt, dass sie die anderen Sprachen fließend sprechen konnten. Er hat bewirkt, dass ihre Sprache rein war, ohne Flüche, ohne Schimpfworte.
[29:11] Ihr Lieben, es gibt manchmal Worte, die man so im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet, die wir nicht reden sollten. Es gibt manchmal gewisse Witze, die wir machen, wo wir denken, na ja, lustig, die wir nicht reden sollten. Der Geist weiß sagen sagt uns, dass die Jünger genau dafür bekannt waren, sie hatten eine reine Sprache, die frei von diesen schändlichen Einflüssen war.
[29:31] Und als Gott die Spracheingabe gegeben hat beim Pfingsten, war die Sprache genauso rein, wie sie sein sollte.
[29:41] Und davon spricht Paulus auch, Kapitel 5, dass wir hatten nun vorhin studiert, dass der Heilige Geist betrübt werden kann durch die Worte, die wir sprechen. Und jetzt sagt Paulus als Schlusssatz dazu oder als Folge:
[29:59] "Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder und wandelt in der Liebe, gleich wie auch Christus uns geliebt hat und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer zu einem lieblichen Geruch für Gott."
[30:10] Das heißt, dieselbe Genauigkeit, die Christus in seiner Sprache verwendet hat, das ist nämlich der Kontext, von dem Paulus redet, sondern auch wir in unserem Leben umsetzen.
[30:21] Und jetzt sagt er, Vers 3 und 4 bis 5, genau genommen, folgendes: "Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht soll nicht einmal bei euch erwähnt werden, wie es Heiligen geziemt."
[30:33] Er sagt, selbst diese Dinge nur anzusprechen, ist manchmal falsch. Es geht gar nicht darum, diese Worte zu verwenden, als würden sie wirklich aus unserem Inneren kommen. Er sagt, es hilft nur darüber zu reden. Es ist in gewissen Umständen nicht nötig und sogar wäre besser, wenn man das lässt.
[30:54] Was ich damit meine: Es gibt manchmal schwierige Situationen und Probleme zu lösen, wenn man auch diese unangenehmen Themen anpacken muss. Aber er sagt: Macht das nicht zu einem alltäglichen Sprachgebrauch, darüber immer wieder zu reden.
[31:06] Vers 4 sagt er: "Auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzeleien, die sich nicht gehören." Er sagt: Lass das alles bleiben, sondern vielmehr Danksagung.
[31:18] Ich meine, wie würde sich unser Gemeindeleben ändern, wenn wir nicht mehr in die Gemeinde kommen, über Witze reden, die einfach Gott nicht verherrlichen, zum blöden Kommentar an der Seite? Oft ist es auch so, dass man, wenn man Predigten zuhört, merkt, dass manche Prediger die Tendenz haben, es ein bisschen lustig zu machen.
[31:38] Es ist nicht falsch, dass man auch Humor verwendet. Gott hat auch Humor. Aber es gibt Phasen, und auch da spricht der Geist weiß sagen sehr deutlich davon. Wenn ihr das nachlesen wollt, in "Testimony of the Church" im ersten Band, Seite 434 und 36. Ich werde das nicht vorlesen, aber sie schreibt hier über einen Bruder, der sich lange mit Spiritisten getroffen hat und auch in seinen Predigten zwei Dinge theoretisch richtig gepredigt hat, aber sich von Gott entfernt hat.
[32:11] Und sie sagt, dass auch dieser Mann die Tendenz hatte, heilige Wahrheiten so ein bisschen mit einem falschen Humor darzustellen. Und sie sagt: "Du hast so wichtige, gewichtige Wahrheiten. Lass diese Witze bleiben."
[32:24] Und da müssen wir so viel lernen, dass wir da nicht uns in dieser kleinen, feinen Problematik selbst ein Bein stellen. Jakobus sagt, dass die Zunge so ein kleines Glied ist, aber das ganze Schiff steuert.
[32:44] Sondern vielmehr Danksagung. Was wäre, wenn wir uns in der Gemeinde treffen, wir nicht einfach zum blöden Kommentar machen, der sich nicht gehört, sondern einfach sagen: "Schön, dass du da bist."
[32:53] Freundlich sein, das ist nicht schwierig. Aber es fehlt so oft, dass man die Tendenz hat, Witze zu machen übereinander, voreinander, aber nicht einfach mal zu sagen: "Schön, dass du da bist. Wie geht es dir?"
[33:08] Freundlich sein. Man kann auch lachen, ohne ständig Witze. Ich glaube, Gott hat auch sehr viel gelacht, aber er hat sich nicht in diese ganzen albernen, geschätzten Witze, allein die, die sich nicht gehören, hingegeben.
[33:24] Vers 5: Und das ist interessant. Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger, der ein Götzendiener ist, Erbteil hat im Reich des Christus und Gottes.
[33:34] Den Text nehmen wir oft, um auch zu zeigen, dass Unzüchtige oder Habsüchtige nicht erlöst werden können. Aber in welchem Kontext? Im Paulus das, der Vers beginnt mit dem Wort "denn". Und "denn" ist ein Begründungswort. Zuvor hat er uns darauf hingewiesen, dass wir uns nicht an Witzeleien und Schändlichkeiten, einem Geschwätz beteiligen sollen.
[33:57] Und dann sagt er: "Denn das sollt ihr wissen, dass ein Unzüchtiger oder Unreiner..." Und er spricht hier im Kontext von der Sprache, die wir sprechen.
[34:03] Dass solche Leute kein Erbteil haben am Reich Gottes. Und er sagt sogar: "Habsüchtige werden auch keinen Erbteil im Reich Gottes haben." Ist die Frage, warum spricht er von Habsüchtigen? Kann es sein, dass wir manchmal unbedingt diesen einen Witz bringen wollen? Wir wollen habsüchtig diesen Witz bringen. Ich will das haben, ich will das Lob dafür bekommen, ich will dafür belächelt werden, positiv. Ja, ich möchte, dass man mir dafür zulächelt und sagt: "Was für ein Witz gemacht!"
[34:33] Kann es sein, dass es auch eine Art von Habsucht ist, die Gott sehr verurteilt? Diese ganzen Witze, die sich nicht gehören. Ich glaube, das ist so.
[34:46] Vers 6: Lasst euch von niemandem mit leeren Worten verführen, denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. So werdet nun nicht ihre Mitinhaber.
[34:59] Leere Worte können sehr viel sein. Es können falsche Lehren sein, aber es können auch manchmal oberflächliche und einfach sinnlose Gespräche sein. Und Paulus sagt: Lasst euch von diesen leeren Worten nicht verführen.
[35:11] Und das ist eben bemerkenswert, weil alles das, was er hier aufzählt, im Kontext dessen ist, wie wir sprechen. Er sagt, dass um diese Dinge willen der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams kommt, weil sie leere Worte reden, weil sie Witzeleien machen, albernes Geschwätz reden, das sich nicht gehört.
[35:31] Und jetzt Vers 8 bis 12. Und das ist auch interessant, weil wir diesen Text meistens zitieren, was auch nicht falsch ist, wenn wir über okkulte Belastungen sprechen. Aber der Kontext ist eben die Art und Weise, wie wir sprechen.
[35:42] Er sagt im Kontext all dessen, was wir jetzt gerade studiert haben: "Denn ihr wart einst in Finsternis, der in der Finsternis von dunklem Geschwätz. Jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts."
[35:58] "Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist."
[36:06] Worauf bezieht er sich hier genau? Prüf, was dem Herrn wohlgefällig ist, im Zusammenhang mit der Art und Weise, wie ihr sprecht.
[36:15] "Und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis. Deckt sie vielmehr auf."
[36:22] "Denn was von ihnen heimlich getan wird, ist schändlich." Auch nur zu sagen: Seht ihr, auch hier ist Paulus wieder ganz deutlich, wo er sagt, dass diese ganzen Dinge, die da im Hintergrund passieren, es ist schändlich, davon zu sprechen.
[36:35] Es ist nicht falsch, darüber Vorträge zu machen, denn was ist denn mit den Armen frei machen und dann Jesuiten? Sollen die nicht auch hören, was die Wahrheit ist? Dazu muss man auch diese Dinge nennen. Aber es darf nicht zu einer Art alltäglichen Gesprächsstoff unter Adventisten werden, die sich gegenseitig...
[36:53] Ich rede nicht davon, dass wir Menschen retten wollen, die außerhalb der Gemeinde sind. Ich rede davon in der Gemeinde, dass man sich immer wieder weiter erzählt, was jener und dieser Politiker denn irgendeinem Orden ist wieder falsch getan hat und wie schlimm die Bosheit ist. Man schickt sich nur Videos zu mit all dem Negativen, was im Hintergrund passiert.
[37:11] Paulus sagt, es ist schändlich, davon zu sprechen. Nicht, um die Menschen da draußen zu retten, da müssen wir den Mund aufmachen. Aber wenn wir in der Gemeinde sind und nichts anderes zu tun haben, als darüber zu sprechen, was im Hintergrund hinter den Kulissen passiert, und es nicht darum bemüht, das Bild Gottes wieder zu spiegeln, das ist ein großes Problem.
[37:34] Paulus spricht aber auch im Kolosserbrief über das gleiche Thema. Ich möchte mit euch auch hier noch mal ein paar Verse lesen zum Abschluss in Kolosser Kapitel 3.
[37:47] Kolosser Kapitel 3. Wir lesen ab Vers 1. Und auch hier, es ist der gleiche Zusammenhang. Es ist die Art und Weise, wie wir sprechen und welche Worte wir verwenden.
[37:59] "Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, und nicht nach dem, was auf Erden ist."
[38:12] Es gibt himmlische Sprache, es gibt auch irdische Sprache. Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.
[38:23] "Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit." Und dieser Vers ist so interessant, weil der Text uns sagt: Christus, der unser Leben ist. Wenn wir sagen, wir sind Christen und wir spiegeln Christus wieder, macht der Text eine ganz, ganz einfachen Zusammenhang.
[38:44] Wenn Christus offenbar wird, wenn wir Gottesbild vollständig widerspiegeln, dann werden wir auch mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. Wenn wir aber das Versäumen und nur eine Schein tragen, dann werden wir dieses Ziel leider verfehlen.
[39:01] Vers 5: Tötet daher eure Glieder. Er sagt, weil der Maßstab zu hoch ist, weil wir als Christen, die wir viel Erkenntnis haben, Jesus widerspiegeln sollen vor der Welt, sagt er: "Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht, die Götzendienst ist."
[39:21] Gerade schon studiert, was Habsucht auch sein kann im biblischen Zusammenhang. Und Habsucht ist Götzendienst. Wenn ich also diese Habsucht habe, ich muss diesen Witz noch bringen, der sich nicht gehört. Ich muss mich noch an diesem leeren Geschwätz hier beteiligen, das sich nicht gehört, dann bin ich ein Götzendiener, weil ich nicht mehr Gott diene, sondern meinem eigenen Ich.
[39:45] "Um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams." Das ist fast genau die gleiche Sprache wie Epheserbrief. "Unter ihnen seid auch ihr einst gewandelt, als sie in diesen Dingen lebte. Jetzt aber legt auch ihr das alles ab."
[40:03] Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, hässliche Redensarten aus eurem Mund. Paulus betont das so oft, und es übersehen wir oft, dass selbst die Art und Weise, wie wir sprechen, welche Redensarten wir verwenden, Dinge sind, die wir unbedingt ablegen sollen.
[40:17] Vers 9: Lügt einander nicht an, da ihr den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zu Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat.
[40:30] Wo nicht Grieche noch Jude ist, wieder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, Barbar, Skyt, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus. Das ist genau die gleiche Sprache wie im Epheserbrief. Er spricht auch hier wieder von dem alten Menschen, der ausgezogen wird, und dem neuen, der angezogen wird.
[40:46] Vers 12: Was sollen wir stattdessen tun? So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut.
[41:01] Er tragt einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat, gleich wie Christus euch vergeben hat.
[41:05] hat, gleich wie Christus euch vergeben hat, so auch ihr. Über dies alles aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist.
[41:13] Paulus sagt hier, wenn wir also davon sprechen, und das ist ja auch eine riesen Debatte, das vollkommen sein, das Band, was alles zusammenhält, unseren ganzen vollkommenen Charakter ist die Liebe, die wir zu Gott haben und die Liebe, die wir zu unserem Nächsten haben. Wenn das fehlt, wenn wir niemals vollkommen sein...
[41:34] Vers 15: Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, zu diesem seid ja auch berufen in einem Leib und seid dankbar. Wie kann man Dankbarkeit am besten äußern?
[41:44] Durch Worte. Lass das Wort des Christus reichlich in euch wohnen, in aller Weisheit lehrt und ermahnt einander. Alles Dinge, die wir sprechen, singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen. Das sind alles Dinge, die über unseren Mund gehen. Das heißt, wir sollen nicht nur das Schlechte lassen, sondern das Gute hinzunehmen. Und das Gute ist, einander zu lehren, aneinander zu ermahnen und Gott auch Lieder um Psalmen zu singen.
[42:14] Vers 17: Und was immer ihr tut in Wort, also durch unsere Sprache oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dank Gott dem Vater durch ihn.
[42:27] Ihr Lieben, dieser Text sagt uns, vielleicht erinnert ihr euch an den anderen Bibeltext, wo es heißt: Ob ihr nun esst oder trinkt, tut alles zur Ehre Gottes. Wir können zu Gottes Ehre essen und trinken, und wir können auch zur Ehre Satans essen und trinken. Aber laut diesem Text können wir auch im Namen des Herrn Jesus sprechen oder im Namen des Feindes.
[42:49] Und so sehen wir, dass diese kleine Rede, die vom Heiligen Geist inspiriert ist, von der wir heute studiert haben, so unerlässlich ist und so wichtig ist zu beachten.
[42:59] Ihr Lieben, wir haben heute einiges gelernt. Wir haben gesehen, dass es meistens, wenn ich sogar fast immer, die Kleinigkeiten sind im Leben, die entscheiden, ob wir ein gutes Beispiel von Gott geben oder nicht. Es sind die Worte, die wir sprechen. Erinnert euch an das Beispiel mit den Federn. Wenn dieses Kissen platzt, wenn die Federn sich überall im Raum verteilen, ist es so schwierig, diese Federn wieder zurück zusammen... Das ist natürlich besonders wichtig, wenn wir böse Worte oder böse Redensarten an den Tag legen. Aber es kann auch für das Gute verwendet werden. Wenn ich das Kissen, unsere Worte, platzt, können auch gute Worte so weit verteilt werden, dass der Feind es nicht schafft, diese Worte wieder einzusammeln. Das ist der Samen, dann da aufgehen, wo sie aufgehen sollen.
[43:48] Wir haben gesehen, dass der Geist der Weisheit uns auch sagt, dass wir am Ende des Tages nicht vor Gott knien müssen, sagen: Herr, vergib mir das, was ich geredet habe. Wir haben gesehen, dass die Jünger selbst zu ihren Zeiten, als sie noch nicht mit dem Heiligen Geist erfüllt waren, wir zu Pfingsten für ihre reine Sprache bekannt waren. Das war der Grund, warum Petrus Jesus dann durchfluchen und durch schimpfen verleugnet hat, weil er jegliche Verbindung mit Christus kappen wollte.
[44:14] Aber wir haben auch gesehen, dass Gott am Pfingsten nicht nur die Sprachengaben im Sinne von, sie konnten viele Sprachen sprechen, gegeben hat, sondern dass die Sprache auch durch den Heiligen Geist rein wurde. Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Aspekt, den man nicht unterschlagen darf.
[44:28] Vielleicht habt ihr es auch schon mal erlebt, wenn ihr jemanden getroffen habt, der tiefen Glauben steht, der wirklich auch einen guten Ruf hat, und ihr merkt selbst, die Art und Weise, wie er spricht, ist anders. Vielleicht ist das bewusst noch gar nicht aufgefallen, aber achtet mal darauf, wie sprechen wir? Da fangen wir an, und wir sprechen ja auch in der Gemeinde miteinander, übereinander und auch zu den Verlorenen.
[44:55] Ihr Lieben, verstehen wir, Gott hat durch das Wort, das er gesprochen hat, die Welten geschaffen. Und ich sage nicht, dass wir wie Gott durch unser Wort die Welt schaffen können, aber wir können euch die Worte, die wir sprechen, gewisse Umstände schaffen. Ja, nicht, dass sie mich falsch versteht, ich rede nicht von pantheistischen Gedanken, aber es ist tatsächlich so, dass was wir sprechen, wird ein riesen Einfluss haben auf unsere Umfeld, wird ein riesen Einfluss haben auch über das, was wir denken, weil das, was wir aussprechen, was wir auch akustisch hören, verschärft sich unterbewusst im Kopf noch mal mehr.
[45:27] Deswegen ist es auch so wichtig, wenn wir schlechte Gedanken haben oder traurig sind, dass wir nicht diese Zweifel und diese Traurigkeit nur aussprechen, sondern dass wir anfangen, Gott zu loben, wie die Bibel es sagt. Denn wenn wir uns erinnern an den Epheserbrief, das auch ein wunderbares Prinzip da drin versteckt.
[45:44] Das heißt, hier Epheser 5, Verse 18 und 19: Berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes. Und wie geht das, voll Geistes zu werden? Rede zueinander mit Psalmen, in Lobgesängen und geistlichen Liedern singt und spielt dem Herrn euren Herzen. Die Bibel sagt, dass ein Schritt, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden, ist, zueinander mit Psalmen zu reden und Gott zu loben im Gesang. Das ist genial. So können wir mit dem Heiligen Geist erfüllt werden durch das, was wir sprechen.
[46:17] Und ich hoffe, dass wir in diesem Studium auch Gott näher gekommen sind, dass wir besser verstanden haben, was die Sprache Kanaans ist. Ja, man macht sich Gedanken, ist die Sprache Kanaans Hebräisch? Ist es Griechisch, ist es Latein, ist es vielleicht was anderes? Die Sprache Kanaans ist in erster Linie eine reine Sprache. Welche Sprache das dann wirklich mal ist, werden wir dann sehen. Aber wenn du die Sprache Kanaans sprechen willst, müssen wir auch mit dem Heiligen Geist getauft werden. Das führt eine reine Sprache haben und dass wir nicht wie Maria und Josef damals leider Jesus verloren haben durch die Geschäftigkeit, durch den ganzen Trubel, der dort damals geherrscht hat, und auch durch belanglose Gespräche, wodurch die Gedanken von geistigen Dingen weggetragen wurden.
[47:01] Wir haben vorhin bei mir im Kolosserbrief gelesen, dass Paulus sagt, wir sollen unsere Gedanken auf das richten, wo Christus ist, auf das Himmlische, nicht auf das Irdische. Hätten Maria und Josef das damals beim Passahfest getan, hätte Gott ihn noch mehr öffnen können, was hier so Mission ist. Aber weil sie lieber mit ihren Freunden gesprochen haben und über Dinge, die in ihrem alltäglichen Leben passiert sind, die nicht geistig sind, haben sie die großen geistigen Wahrheiten nicht wahrnehmen können.
[47:29] Und insofern sehen wir, wie wichtig das ist, wie entscheidend das ist, wie wir sprechen und welche Worte wir verwenden.
[47:39] Ihr Lieben, ich denke, dass jeder von uns an diesem, in diesem Studium auch von Gott an einen gewissen Punkt geführt, wo wir gemerkt haben, da brauchen wir Veränderungen, da müssen wir vorsichtig reden, da müssen wir manchmal schweigen und hier müssen wir mehr über geistige Dinge sprechen.
[47:56] Ich möchte euch gerne einladen, wenn Gott euch auch zu der Überzeugung gebracht hat, dass dieses Thema für uns persönlich so wichtig ist, weil bedenken wir, dieses Thema steht in sehr engen Zusammenhang mit der Versiegelung durch den Heiligen Geist. Wir wissen, haben Epheser 4, Vers 30, und auch nach dem, was wir in Kolosserbrief gelesen haben, dass das sehr eng mit der Vollkommenheit verbunden ist. Wie wir sprechen, wenn Gott euch zu diesem Punkt geführt hat, wo ihr merkt, da muss ich mich Gott übergeben, da möchte ich euch gerne einladen, dass wir gemeinsam Gott anbeten, dass wir gemeinsam Gott diese Dinge übergeben. Und wenn wir auch am Sabbat in die Gemeinden gehen, dass wir auf diesem Punkt besonders pochen: Die Kleinigkeiten im Leben, die Sprache, die wir sprechen, wird einen riesen Einfluss haben. Und dass wir auch die Geschwister, die uns herum sind, auch zu dieser Entscheidung führen, dass wir diese Sprache aufgeben, die vielleicht schändlich ist und albern ist, und dass wir auch bei der Welt für die Reinheit unserer Sprache bekannt werden, so wie die Jünger damals zu Jesus Zeiten.
[48:59] Lasst uns beten. Himmlischer Vater, wir wollen dir von ganzem Herzen danken, dass du uns diesem Studium geführt hast. Wir wollen ja von Herzen danken, Herr, dass du uns gezeigt hast, wie wichtig es ist, wie wir sprechen, welche Worte wir verwenden. Und so bitten wir dich, dass du uns hilfst, in diesem Punkt mehr und mehr zu wachsen, dass du uns hilfst, dass wir diese Dinge dir vollständig übergeben werden.
[49:25] Himmlische Vater, wir bitten dich um Vergebung, wo wir gesündigt haben, und wir bitten dich, dass du unsere Sprache rein machst und dass die Menschen um uns herum erkennen und sehen werden, dass wir mit dir Verbindung haben, weil sie unsere Sprache hören und merken, dass dort ein anderer wirkt. So hilf uns, Herr, den Punkten, wo wir persönlich Schwierigkeiten haben, zu überwinden. Führe du uns und habe Dank für dieses wunderbare Studium, das ist näher zu dir gebracht hat und das ist auch vorbereitet für die Wiederkunft. Das danken wir dir und bitten dich auch in Jesu Namen. Amen.
[49:58] Ihr Lieben, schaltet auch nächste Woche ein, denn auch dort werden wir ein sehr praktisches Thema haben. Wir werden darüber sprechen und studieren, was bedeutet im biblischen Kontext, weise zu leben. Und das Geniale am Epheserbrief ist, dass der Epheserbrief ein sehr praktisches Buch ist. Es ist nicht kompliziert, das alles zu verstehen. Es ist sehr einfach. Und wenn ihr wissen wollt, wie können wir weise leben im Sinne Gottes, dann seid auch in der nächsten Woche dabei, wenn wir den Epheserbrief wieder aufschlagen und darüber studieren. Bis dahin möge Gott euch begleiten. Maranatha. Amen.
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