[0:54] Und das ist die Frage, warum es das Böse gibt. Weil viele sagen, Gott kann nicht allmächtig, allwissend und gut sein. Es schließt sich gegenseitig aus. Wenn er allmächtig und gut wäre, dann kann er nicht allwissend sein, sonst hätte er vorausgesehen, dass die Sünde kommt und was dagegen getan. Und so schließen sich die drei Punkte in dieser Argumentation aus. Und wir werden sehen, dass die Bibel eine spannende Antwort auf genau diese Frage gibt. Kann Gott allmächtig, allwissend und gut sein und warum existiert das Böse dennoch? Weil keiner von uns möchte das Böse und dennoch existiert es. Und die Frage ist, warum? Es passt nicht mit einem Gottesbild zusammen.
[1:46] Und bevor wir unsere Bibeln heute wieder aufschlagen, lade ich euch ein, mit mir gemeinsam zu beten. Großer Gott im Himmel, wir danken dir für diesen neuen Tag. Wir danken dir für die Möglichkeit, heute wieder dein Wort aufzuschlagen und darin zu studieren. Großer Gott, wir beten dich, sei du unser edelster Gast, sei du bei uns und führe und lenke und leite du uns durch dieses Bibelstudium. Heiland, ich bitte dich, gib uns Weisheit und Kraft, wirklich das zu verstehen, was du uns sagen möchtest, dass nichts aus unserer eigenen Vorstellung herauskommt. Großer Gott, so danken wir dir und beten all das im kostbaren Namen Jesu. Amen.
[2:34] Zuerst einmal sollten wir die Frage klären, warum gibt es das Böse hier überhaupt auf der Erde? Wie ist das Böse hergekommen? Und dazu lasst uns gemeinsam aufschlagen, Matthäus Kapitel 13, die Verse 24 bis 28. Matthäus Kapitel 13, Verse 24 bis 28. Ein anderes Gleichnis legte er, also Jesus, ihn vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinem Acker säte. Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon. Als nun die Saat wuchs und Frucht ansetzte, da zeigte sich auch das Unkraut und die Knechte des Hausherrn traten herzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen in deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? Er aber sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan.
[3:42] Wir sehen in den Versen 37 bis 39, was das bedeutet. Das lesen wir jetzt nicht durch, sondern das möchte ich euch erzählen, dass dieses Gleichnis zeigt, dass der Sohn des Menschen Jesus Christus selbst den guten Samen auf die Erde gesät hat und dass dann der Feind kam und Unkraut gesät hat. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen, nicht die Kinder Gottes. Also das Böse kam durch diesen Feind auf die Welt und der Begriff Feind heißt im Hebräischen Schatan, wo das Wort Satan herkommt. Das heißt, Satan ist dafür verantwortlich, dass das Böse hier auf dieser Welt ist.
[4:31] Und die berechtigte Frage ist nun, hat Gott nicht auch diesen Satan geschaffen? Warum hat Gott den Teufel geschaffen, wenn er doch gut ist? Braucht er einen Sündenbock oder was ist los? Und auch hier finden wir die Antwort in der Bibel, wie Satan war, als er geschaffen wurde. Und dazu schlagen wir auf Hesekiel Kapitel 28, die Verse 12 bis 15. Hesekiel Kapitel 28, die Verse 12 bis 15. Menschensohn, stimme ein Klagelied an über den König von Tyrus und sprich zu ihm: So spricht Gott, der Herr: O du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit. In Eden, im Garten Gottes warst du, mit allerlei Edelsteinen warst du bedeckt, mit Sadis, Topaz, Diamant, Chrysolith, Onyx, Jaspis, Saphir, Karfunkel, Smaragd und mit Gold. Deine kunstvoll hergestellten Tamburine und Flöten waren bei dir. Am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet. Du warst ein schützender Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. Du warst vollkommen in deinen Wegen von Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde.
[6:04] Wir sehen hier ganz deutlich, wie Satan, also wie er geschaffen wurde. Das Wort, das hier im Hebräischen verwendet wird, ist "Heilal", und bedeutet der Strahlende oder der Leuchtende. Die Vulgata, die lateinische Übersetzung, hat das übersetzt mit Lucifer, Lichtträger. Wir sehen also, dass dieser Engel perfekt geschaffen wurde. Wunderschön, hochintelligent und er war perfekt, bis zu dem Zeitpunkt, als Sünde in ihm gefunden wurde.
[6:41] Und die Frage, die wir uns hier stellen müssen, ist, warum hat Gott das nicht vorhergesehen? Warum hat er ein Wesen erschaffen, das später sündig wurde? Wir wissen, dass Gott Liebe ist und Liebe ist nicht möglich, ist nicht vorhanden, wenn es nicht die freie Wahl gibt. Das heißt, wenn du einen Freund oder eine Freundin, einen Ehepartner hast, dann bedeutet es dir nur etwas, dass er oder sie dich liebt, weil sie es freiwillig tut, nicht weil sie es muss. Falls sie es muss, ist es keine Liebe mehr und sie hört auf, etwas zu bedeuten.
[7:26] Gott stand also vor der Entscheidung, als er schuf: Schafft er eine unbelebte Natur, ein unbelebtes Universum, vielleicht mit ein paar Tieren drin und er freut sich daran, oder schafft er Wesen, die vernunftbegabt sind, mit der Fähigkeit zu lieben, so wie er liebt, aber mit der Gefahr, mit dem Risiko, dass irgendwann sich seine Geschöpfe gegen ihn entscheiden werden. Das war die Wahl, vor der er stand und wir werden nachher sehen, warum er sich so entschieden hat, warum er sich dafür entschieden hat, die Gefahr des Bösen zuzulassen und wenn er allwissend ist, das Böse tatsächlich zuzulassen.
[8:15] Wir sehen also, dass das Böse angefangen hat, in Satans Herzen zu keimen und aufzugehen und zu wachsen. Aber wie ist es von da weitergegangen? Was war es, was diese Sünde in seinem Herzen war? Und die Bibel antwortet da ganz spannend darauf. In Jesaja Kapitel 14, die Verse 12 bis 14. Jesaja Kapitel 14, die Verse 12 bis 14, da steht: "Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte?" Damit ist gemeint, der Luzifer. "Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen!" Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: "Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolkenhöhe, mich dem Allerhöchsten gleichmachen."
[9:17] Wir müssen hier besonders auf die Verben achten: emporfahren, aufsteigen, erhöhen, gottgleich sein. Wir sehen, dass hier ein geschaffenes Wesen Anbetung haben wollte. Es wollte sein wie Gott, es wollte sich ihm gleich machen. Die Engel, die Gott anbeten, diese Anbetung wollte er haben. Das war der Wunsch, der sich in seinem Herzen breit gemacht hat und den er ab jetzt verfolgt hat. Wir sehen also, was diese Sünde war, die in Satan hochgekocht ist.
[9:53] Wir lesen jetzt etwas Interessantes, nämlich wie sich diese Sünde ausgebreitet hat von seinem Herzen, wo sie dann hingegangen ist und das, liebe Freunde, ist hochinteressant. Die Antwort finden wir tatsächlich im Buch der Offenbarung und dort die Verse 3 und 4a. Offenbarung Kapitel 12, die Verse 3 und 4a. "Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel. Siehe, ein großer feuerroter Drache, der hatte sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen sieben Köpfen sieben Kronen und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels nach sich und warf sie auf die Erde." Und dann weiter in den Versen 7 bis 9: "Und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, aber sie siegten nicht und ihre Städte wurden nicht mehr im Himmel gefunden. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen."
[11:11] Die Bibel erzählt hier eine spannende Geschichte, dass nämlich wir einen Zeitraum haben, den wir nicht kennen. Darüber schweigt sich die Bibel aus, wo Gott den Himmel und die Engel geschaffen hat und alles in Harmonie war, alles schön war. Und dann ein Zeitpunkt kam, in dem Sünde in einem dieser Engel, im Cherubim, einer der nächststehenden Engel Gottes, aufgekommen ist. Und wir wissen nicht, wie lange das in ihm gekeimt ist, aber wir sehen, dass er andere Engel vereinnahmt hat in seiner Rebellion, die die Anklage war: Gott, warum verlangst du alleine Anbetung? Es ist ungerecht. Er hat Gott hier in seinem Wesen angeklagt. Er hat gesagt: Satan, ich möchte auch Anbetung haben und mein Wunsch ist entgegen deinem Gesetz, gegen deine Ordnung. Deshalb kannst du gar nicht gut sein. Du willst für dich alleine Anbetung haben. Warum? Und er hat mit einem Drittel der Engel so darüber gesprochen, dass sie ihm gefolgt sind.
[12:33] Und wir finden hier in der Bibel den Begriff Krieg. Es entstand ein Krieg im Himmel. Das griechische Wort im Original ist das Wort "Polemos", wo sich unsere heutige Polemik von ableitet. Es geht hier nicht um einen Krieg mit Schwertern und mit Waffen, sondern es ist ein Krieg der Weltanschauung. Es ist ein Krieg der Geister. Ab diesem Zeitpunkt war die Harmonie im Universum kaputt.
[13:06] Die Engel, die Satan nachgefolgt sind, haben gesagt: Gott ist ungerecht. Und die Engel, die Gott treu geblieben sind, wussten ja nicht, wer recht hat. Es wurde kein Beweis geliefert, warum Gott alleine angebetet werden darf. Also hat Gott beschlossen, einen solchen Beweis zu liefern.
[13:29] Liebe Freunde, dieser Beweis, warum sollte Gott alleine angebetet werden? Wir finden immer und immer wieder: Weil er der Schöpfergott ist, weil er der Schöpfergott ist. Deshalb sollen wir ihn anbeten. Israel, der, der dich geschaffen hat. Was muss ein Schöpfergott tun, um zu beweisen, dass er Gott ist? Er schöpft.
[13:54] Und damit beginnt das Kapitel unserer Welt. Gott schöpfte den Menschen. Er schuf den Menschen in seinem Bild. Als Mann und Frau schuf er sie. Also nicht nur im Aussehen. Gott ist kein Hermaphrodit, der gleichzeitig Mann und Frau ist, wie manche Esoteriker das behaupten. Hier ist mit Bild auch gemeint der Charakter. Er schuf den Menschen in seinem Charakter. Er schuf die Erde und den Himmel und die Tiere. Und dann krönte er seine Schöpfung mit den Menschen und nahm das Wertloseste.
[14:31] Wir sehen, wie Satan aussagt, beschmückt mit Edelsteinen und allem. Und dann hat Gott das Wertloseste genommen, weil auf der Erde gab es auch Gold und Silber und Edelsteine und tolle Hölzer. Aber er nimmt das Wertloseste, Staub, und legte in diesen Staub das Wertvollste, was es im ganzen Universum gibt, und zwar den Charakter Gottes. In diesem Bild sind wir erschaffen worden als ein Beweis, warum Gott angebetet werden sollte.
[15:02] Warum? Dass die Engel sehen können, so wie der Mensch über den Planeten und die Tiere herrscht, so herrscht auch Gott über das Universum. Und Satan hat diesen Plan erkannt. Und er wollte unbedingt dort intervenieren und hat gesagt: Wenn die Engel erkennen, wie Gott herrscht, sehen alle, dass ich falsch liege.
[15:31] Und die Bibel berichtet, was dann passiert ist. Schlagt bitte mit mir auf. Erster Mose Kapitel 3, die Verse 5 und 6. Erster Mose Kapitel 3, die Verse 5 und 6, äh 4 und 5. "Da sprach die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben, sondern Gott weiß, an dem Tag, da ihr davon esst, werden eure Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und erkennen, was gut und böse ist."
[16:04] Was hat die Schlange hier gemacht? Satan hat suggeriert: Nein, nein, ihr werdet sicherlich nicht sterben. Gott hat da nicht die Wahrheit gesprochen und er hat seinen Charakter hier unterstellt und hat gesagt: Wollt ihr nicht auch sein wie Gott? Wäre es nicht gut, auch so zu sein? Schaut, Gott hat euch verboten, davon zu essen, weil er nicht wollte, dass ihr so sein werdet, dass er lieb und vertrauensvoll ist. Er hat den Charakter Gottes an dieser Stelle angegriffen und wir wissen, was passiert ist. Eva hat die Frucht genommen und davon gegessen und auch Adam gebracht und auch er hat davon gegessen und wir sehen, dass der Mensch dann sündig wurde.
[16:57] Die Sache ist die, dass der Mensch vorher in liebevoller Beziehung mit Gott war und jetzt Furcht hatte, dass der Mensch in liebevoller Beziehung zueinander war und sich jetzt gegenseitig beschuldigt, nur um seine Schuld von sich selber wegzudrücken. Das Wesen der Sünde hat alles zerstört.
[17:24] Die Engel im Himmel, die auf die Erde niedergeschaut haben, konnten nicht sehen, wer nun richtig lag. Denn wir wissen, die Bibel sagt uns, Satan ist ein Menschenmörder von Anfang an und wir sehen auch, dass der Sünde der Tod ist. Das heißt, alle Menschen, die gestorben sind, die gesündigt hatten, haben den Tod verdient. Es war innerhalb des Gesetzes, es war innerhalb der Gerechtigkeit Gottes. Die Welten, die ungefallenen Welten konnten nicht sehen, wer hat nun recht, Satan oder Gott. Gott, der sagt, ich schaffe liebevoll und ich herrsche liebevoll, oder Satan, der sagt, das Böse ist eine Folge von deiner Schöpfung, eine logische Folge. Man konnte immer noch nicht sehen, wer hat recht.
[18:21] Dieser ganze Konflikt dreht sich nur darum: Ist Gott wirklich liebevoll und ist wirklich gut, oder ist er ein Tyrann und das Böse ist nur eine Folge seiner Herrschaft. Alle Menschen, die umgebracht worden sind, sind nur aufgrund dieser Tatsache umgebracht worden.
[18:44] Und dann ist etwas passiert. Vor gut 2000 Jahren kam Gott selbst auf diese Erde. Jesus Christus hat seinen Dienst begonnen und lasst uns gemeinsam schauen, was er getan hat. Und lasst uns dazu aufschlagen. Lukas Kapitel 13, die Verse 10 bis 16, das ist ein bisschen längerer Textabschnitt. Lukas Kapitel 13, die Verse 10 bis 16. "Er lehrte aber in einer der Synagogen am Sabbat und siehe, da war eine Frau, die seit 18 Jahren einen Geist der Krankheit hatte und sie war verkrümmt und konnte sich gar nicht aufrichten. Als nun Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, du bist erlöst. Das Wort hier ist "Soso" und heißt auch geheilt von deiner Krankheit. Und er legte ihr die Hände auf und sie wurde so gleich wieder gerade und pries Gott. Der Synagogenvorsteher aber war empört darüber, dass Jesus am Sabbat heilte und er ergriff das Wort und sprach zu der Volksmenge: Es sind sechs Tage, an denen man arbeiten soll. An diesem Tag kommt und lasst euch heilen und nicht am Sabbat Tag. Der Herr nun antwortete ihm und sprach: Du Heuchler, löst nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe und führt ihn zur Tränke? Diese aber, eine Tochter Abrahams, die der Satan siehe, schon Jahre gebunden hielt, sollte sie nicht von dieser Bindung gelöst werden am Sabbat Tag?"
[20:17] Wir sehen, dass diese Krankheit und das Leid auf der Welt von Satan kommt und dass das eine Folge der Sünde ist, in die wir verstrickt sind, in die wir gebunden sind. Gott kam selbst, um diese Bindung der Sünde zu lösen, dass wir eine Möglichkeit haben, umzukehren.
[20:41] Und ich will euch noch etwas Interessantes sagen. Jeder Mensch, der sterben musste, es war verdient. Also jeden Mensch, der von Satan umgebracht wurde, das war gerecht. Alle, die getötet wurden, bis auf einen. Dieser eine, Gott selbst, der gekommen ist, ein rechtschaffendes, perfektes Leben ohne Sünde geführt hat, der wurde am Kreuz hingerichtet.
[21:14] Und dort, an diesem Zeitpunkt, hat das gesamte Universum erkannt, wohin Satans Herrschaft führt, nämlich zum Tod eines unschuldigen Lebens. Und das ganze Universum hat gleichzeitig erkannt, wie Gott ist, was er bereit ist, für seine Schöpfung zu tun. Er ist bereit, sein Leben zu geben für seine Schöpfung, welches ein Beweis seiner Liebe ist.
[21:47] Und auch die Bibelschreiber haben diesen Charakter Gottes treffend dargelegt. Ich möchte mit euch gerne aufschlagen. Philipper Kapitel 2, die Verse 5 bis 8. Philipper Kapitel 2, die Verse 5 bis 8. "Denn ihr sollt nicht so gesinnt sein, denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen. Und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod. Ja, bis zum Tod am Kreuz."
[22:37] Liebe Freunde, wir sehen hier etwas Faszinierendes. Wir sehen hier den krassen Gegensatz zum Charakter Satans. Wir erinnern uns, dass Satan sich erhöhen wollte, sich Gott gleich machen wollte, über den Engeln stehen wollte. Und Jesus hat es nicht wie einen Raub festgehalten, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst. Er nahm Knechts Gestalt an und wurde wie wir Menschen. Und es hat nicht ausgereicht, dass er sich erniedrigt hat, um Mensch zu werden. Nein, er hat sich noch viel niedriger erniedrigt. Er hat gedient. Ich meine, er hat seinen Jüngern die Füße gewaschen. Das war ein Sklavendienst. Und er hat gesagt: Ich mache das euch zum Vorbild. Ich mache das, dass ihr seht, wie die Prinzipien des Himmels funktionieren. Ich mache das, um euch zu zeigen, wie Gott ist. Und wenn ihr Gott nachfolgen wollt, werdet auch zu Dienern eurer Brüder.
[23:49] Das ganze Universum hat verstanden, wer Satan ist und wer Gott ist, bis auf einen Planeten. Und auf diesem einen Planeten leben wir. Und die Frage ist, dieses ganze Leid, dass Jesus sterben musste, war das wirklich nötig? Und warum war das nötig?
[24:14] Bedenken wir an das Gleichnis vom Anfang zurück mit dem Weizen und dem Unkraut. Die Schnitter haben gesagt, und das sind die Engel: Herr, sollen wir das Unkraut wegnehmen? Und er sagt: Nein, rührt es nicht an, denn es kann sein, dass ihr den Weizen mitnehmt. Was bedeutet das? Am Anfang ist es so, dass Weizen und Unkraut für den Laien nicht auseinander zu halten ist. Es sieht fast identisch aus. Hier haben wir auf der linken Seite den Weizen und auf der rechten Seite das Unkraut. Und von den Ehren und von der Auffassung, ich könnte es nicht unterscheiden, wenn ich es in freier Wildbahn sehe.
[24:59] Und obwohl Gott wusste, wohin Satans Rebellion führen wird, zu all diesem Leid, wusste er, es ist noch nicht der Zeitpunkt, das alles zu beenden. Es wäre für ihn ein einfaches gewesen, Satan mit einem Fingerschnipp zu vernichten. Aber liebe Freunde, was wäre passiert? Stellt euch vor, ich würde herumgehen und sagen: Angela Merkel ist eine Marionette von Putin. Okay, das ist völlig an den Haaren herbeigezogen, das ist absolut nicht wahr. Aber sagten wir, ich behaupte das wieder und wieder und wieder. Und einige glauben mir, andere glauben mir nicht. Aber plötzlich werde ich professionell umgebracht. Was wird passieren? Obwohl nichts dabei ist, werden die Leute, die mir sowieso schon geglaubt haben, sagen: Hier ist der Beweis. Und andere, die mir vorher nicht geglaubt haben, sagen: Es scheint doch etwas Wahres dabei zu sein.
[26:02] Und hätte Satan, Luzifer, direkt umgebracht und ausgelöscht, was wäre passiert? Die Engel hätten ihn nicht länger aus Liebe gefolgt, sondern aus Angst. Und der Same der Rebellion wäre weiter da gewesen und wäre irgendwann aufgegangen. Das heißt, die Harmonie des Universums wäre nicht wiederhergestellt worden.
[26:29] Wie hat Gott das jetzt gemacht? Gottes Ziel ist es, dass wenn er wiederkommt und nach den tausend Jahren, dass dann die Sünde für immer vernichtet wird. Und da wir die Sünde erlebt haben und sie nicht mehr wollen, ist das wie ein Schutz dagegen.
[26:51] Ich will mit euch die Frage erläutern, warum hat Gott sich dafür entschieden, dass es überhaupt Böses gibt? Und zwar, wie ich anfangs gesagt habe, wir wissen nicht die Zeitspanne zwischen Schöpfung der Engel und wann Sünde in Satan aufgekommen ist. Lass es eine Million Jahre sein, nur um eine Zahl genannt zu haben. Und dann haben wir die Zeitspanne von der Aufkeimung der Sünde und dass es diesen Polemos im Himmel gab. Lass es nochmal eine Million Jahre sein, dass wir eine Million Jahre Harmonie hatten und dann eine Million Jahre Kampf. Und dass dieser Kampf dann hier auf die Erde gekommen ist. Und wir haben hier eine Zeitdauer von keinen 7000 Jahren, wo sich dieser Konflikt abspielt. Und es wird nicht mehr lange dauern, dann ist dieser Konflikt zu Ende. Und wir wissen, dass das Universum danach wieder vollständig hergestellt sein wird. Und dass das Universum danach sogar noch besser sein wird als davor. Weil es die Gefahr, das Risiko der Sünde nicht mehr geben wird. Und alle, die Gott nachfolgen, ihm freiwillig nachgefolgt sind. Selbst wenn sie hier auf dieser Welt Nachteile daraus ziehen sollten.
[28:19] Daher sehen wir, dass Gott anstrebt, ein Universum zu haben, in der Harmonie herrscht, in der nur Liebe herrscht. Ohne die Gefahr, dass Sünde aufkommt.
[28:32] Und wir werden beobachtet. Wir sind hier auf diesem Planeten und die ungefallenen Welten und auch die Engel beobachten uns. Und auch das berichtet die Bibel. Ich bitte mit euch aufzuschlagen, den letzten Text für heute. 1. Korinther, Kapitel 4, Vers 9. "Es scheint mir nämlich, dass Gott uns Apostel als die Letzten hingestellt hat, gleichsam zum Tod bestimmt. Denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als auch Menschen."
[29:21] Dieser Planet, auf dem wir leben, ist der Schauplatz, die Bühne dieses großen Konfliktes. Und alle, das ganze Universum schaut auf uns. Wir sind nicht nur Beobachter dieses Schauspiels, wir sind Darsteller, wir sind mittendrin. Und es gibt zwei Parteien, die um dein Herz kämpfen. Einmal Gott und Satan.
[29:56] Und die Entscheidung, die wir zu treffen haben, ist: Ist Gott wirklich der, der er vorgibt zu sein? Und er gibt so viele Beweise, dass es dafür ist. Er hat uns die Geschichte erzählt, wie das alles passiert ist, damit wir nicht im Dunkeln tappen. Und wenn du in deinem Leben schon viele Fehler gemacht hast, das ist überhaupt kein Problem. Denn Jesus hat dafür bezahlt. Wir folgen einem Gott der Liebe, der so sehr liebt, dass du fehlen würdest.
[30:33] Wenn eine Familie zehn Kinder hat und ein Kind stirbt, dann können die neun Kinder das zehnte Kind auch nicht wieder wettmachen. Die Eltern können zehn neue Kinder kriegen. Der Platz, den dieses eine Kind im Herzen hat, wird auf ewig leer sein. Lass nicht zu, dass dieser Platz im Herzen Gottes leer ist.
[31:00] Wenn du dich dafür entschieden hast, Gott wirklich dein Herz zu geben, auf der Seite Gottes zu stehen, dich für das Leben und die Harmonie zu entscheiden, dann bitte ich dich, höre auf zu kämpfen. Gib dem Klopfen der Einladung Jesu nach. Und ich lade dich ein, vor deinem PC, dort wo du bist, aufzustehen und gemeinsam mit mir zu beten.
[31:31] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir so sehr, dass du uns erklärt hast, was der große Konflikt ist. Heiland, dass der Widersacher, der perfekt geschaffen wurde, den Sünder auf den Kopf gestellt hat, dass das Leid und der Kummer alles eine Folge dieser Sünde ist. Großer Gott, wir danken dir, dass wir sehen dürfen, dass du für uns bezahlt hast und dass du gezeigt hast, wer du wirklich bist, damit auf ewig Harmonie herrschen darf. Und wir danken dir für die Einladung, die du uns ausgeteilt hast, dieser Harmonie beizuwohnen. Großer Gott, du siehst in unserem Leben, und du siehst, dass wir wenig vorzuweisen haben, das gut ist. Und wir danken dir, dass du uns dennoch einlädst, dir nachzufolgen. Dass wir einen Wert haben, dass wir einen Platz in deinem Herzen haben, der durch nichts zu verändern ist. Dass wir einen Platz in deinem Herzen haben, der durch nichts anderes ersetzt werden kann. Und dass wir dadurch anteilweise verstehen können, warum es dir so wichtig ist. Großer Gott, so danken wir dir und bitten dich all das im Namen Jesu. Amen.
[33:02] Lieber Freund, liebe Freundin, lieber Zuschauer, ich freue mich schon auf das nächste Mal, denn dort werden wir das spannende Thema behandeln, der Erlösungsplan Nummer 4. Wie hat Gott all das bewirkt, um uns zu erretten? Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!