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In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour 2018 Q1 wird der Einfluss des Materialismus auf unser Leben beleuchtet. Boris Bernhard erklärt, wie Materialismus zu einer Ersatzreligion werden kann und das Geld zum Götzen erhebt. Anhand biblischer Beispiele und Texte wird aufgezeigt, wie falsche Sicherheit in materiellen Gütern zu einem Problem wird und wie Selbstliebe und die Verlockungen der Welt uns von Gott abbringen können. Die Lektion bietet eine klare Lösung und ermutigt zu einer Neuausrichtung des Herzens auf Gott.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2018 Q1: Haushalterschaft – Motive des Herzens

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserer Cannstatt Study Hour, auch in diesem neuen Jahr. Ich hoffe, Sie hatten eine tolle Weihnachtszeit und eine tolle Zeit mit Ihrer Familie, einen guten Rutsch in das neue Jahr und wir sind sehr glücklich, dass Sie auch dieses Jahr wieder dabei sind. Unser Thema für das erste Quartal ist die Haushalterschaft, Motive des Herzens und wir starten mit der Lektion 1, der Einfluss des Materialismus und unser Merkvers für diese Woche ist aus Römer 12, Vers 2. Und ich bitte Sie, da kein Beispiel an mir zu nehmen und wirklich diesen Vers auswendig zu lernen, weil er hat eine Tiefe, die wir innerhalb dieser Lektion begreifen werden. Römer 12, Vers 2: „Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln, durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“ Und damit wir diese Prüfung überhaupt machen können, möchte ich Sie gerne einladen, mit mir gemeinsam zu beten und Gott um den Heiligen Geist zu bitten, damit er uns die Schriften entschlüsselt.

[1:41] Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir danken für die vergangenen Wochen, für die besinnliche Zeit, die wir haben durften. Heiland, für die vielen Menschen, die wir sonst nicht so oft sehen, dass wir sie sehen durften, dass wir vielleicht Zeugnis ablegen durften. Heiland, für die, die innere Kämpfe und Schwierigkeiten in dieser Zeit hatten, danke ich dir, dass du uns hindurch geführt hast. Großer Gott, wir kommen auch dieses Jahr wieder zusammen, um gemeinsam dein Wort zu studieren. Und Heiland, wir brauchen dich und deinen Geist, um zu verstehen, was du uns sagen möchtest. Heiland, so sind wir vor dir, vor deinem Thron und bitten dich um die Ausgießung deines Heiligen Geistes, damit du uns zeigst, was du uns sagen möchtest in dieser Lektion. Großer Gott, so danken wir dir und loben dich und preisen dich im kostbaren Namen von Jesu. Amen.

[2:48] Unser Thema, der Einfluss des Materialismus. Ich habe die Lektion als Grundlage genommen und die Themen ein wenig umgestellt, einfach damit wir eine logische Abfolge hineinbringen können. Und ich fange an mit dem Thema der Götzen dieser Welt, gefolgt von der Verlockung dieser Welt, darauf die Scheunen füllen oder falsche Sicherheit. Dann das Thema Selbstliebe, die Vergeblichkeit des Materialismus und welches die Lösung ist, auf die Fragen, die wir diesbezüglich haben. Und wir starten mit der Lektion vom Sonntag, der Götzen dieser Welt.

[3:38] Das Idealbild bei uns Christen ist, dass wir eine Religion haben, die uns füllt mit Freude und dass wir jemanden haben, auf den wir uns komplett verlassen können. Und das ist Gott. Und der Materialismus ist geworden zu einer Religion dieser Welt. Und das Geld ist der Gott dieser Religion. Die Frage ist, wer gibt uns die Dinge, die wir brauchen und an wem hängt das Ganze? Gott ist ein liebender Vater. Er möchte uns immer das geben, was uns zum Besten dient. Viele von uns haben manchmal dann Hader, gerade wenn wir durch schwierige Zeiten gehen, wenn wir zum Beispiel durch Krankheit gedrückt sind. Wir dürfen nicht vergessen, wenn wir an Gottes Stelle wären und sein Wissen, seinen Überblick hätten, wir würden genauso entscheiden wie er. Ich meine, das ist immer leicht gesagt, wenn man nicht in der Situation ist, aber es ist spannend zu sehen, wenn man an Gott festhält, wie er einen dadurch führt. Und Gott, Jesus Christus, ist das Zentrum unseres Glaubens. Und wir wissen, dass er Segnungen ausschütten wird über uns.

[5:16] Und hier ist der falsche Glaube dieser Welt. Der falsche Glaube dieser Welt ist, wir werden glücklich durch die Dinge, die wir bekommen. Nehmen wir das iPhone X oder nehmen wir einen Tesla oder nehmen wir den neuesten PC oder es gibt so viele Dinge, die uns suggeriert werden als: „Das musst du haben. Du bist vielleicht nicht ganz glücklich, aber schau, mit diesen Dingen kannst du alles tun. Du kannst online bestellen, du hast da keine Arbeit mehr und deine Freunde werden dich bewundern für dieses tolle Ding, was du hast.“ Und derjenige, der dir das ermöglicht, das ist das Geld. Wenn du viel Geld hast, hast du viele Möglichkeiten. Du kannst da in den Urlaub fahren, du kannst da was Gutes tun, wenn du was Gutes tun möchtest. Du kannst Leute überzeugen damit, von deinen Überzeugungen. Du kannst an Macht einsehen und Einfluss gewinnen. Das sind alles Dinge, die uns Gott geben möchte, wenn wir auf den richtigen Pfad seiner Prinzipien handeln. Und dieser Abgott, dieses Geld, hat eigene Spielregeln. Und das ist der große Unterschied zwischen der christlichen Religion auf der einen Seite und dem Materialismus auf der anderen Seite.

[6:55] Und wir haben durch die Zeitalter hindurch eine interessante Entdeckung gemacht. Wenn wir auf die Reformationsbewegung schauen, können wir sehen, dass um die Zeit der Reformation, um Martin Luther herum, wo das geistige Erwachen da war, die Fragestellung präzisiert wurde, wer ist Gott? Dass die Liebe und die Gnade entdeckt worden ist und aus diesem Gefängnis der Riten und Gebräuche und der Doktrinen herausgeholt worden ist. Und gleichzeitig gab es die Aufklärung, die die Bibel als Werk genommen hat, aber den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat. Und diese zwei Bewegungen sind eine Zeit lang miteinander gegangen und haben sich irgendwann separiert und sind nicht mehr denselben Wege gegangen, weil der einheitliche Feind sich verändert hat. Und jetzt ist es so, der Humanismus sagt, wir sind gut, aus uns selbst heraus. Wir können gute Dinge tun.

[8:15] Und ich möchte mit euch aufschlagen ein Kapitel, wo es um die Motivation geht, die Gott in uns haben und sehen möchte. Das ist in 2. Korinther 9, Vers 7. 2. Korinther, Kapitel 9, Vers 7. Und dort steht geschrieben: „Jeder, wie er es sich im Herzen vornimmt, nicht widerwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“ Das heißt, wenn wir etwas Gutes tun für Gott, brauchen wir die richtige Herzenseinstellung. Gott schaut ins Herz hinein. Das heißt, wenn wir nur nach diesem Text gehen, wenn zwei Menschen das exakt Gleiche tun, schaut Gott aufs Herz und sagt: „Der eine oder die eine kann richtig gehandelt haben, während der oder die andere selbstsüchtig gehandelt hat.“

[9:32] Und das ist ein Mechanismus, den kennen viele, viele Vereinigungen. Nehmen wir den Nationalsozialismus. Ich denke, wir brauchen nicht lange darüber diskutieren, dass er weitaus mehr Schattenseiten hatte als positive Dinge. Aber dennoch hatte er positive Dinge. Zum Beispiel Kraft durch Freude, wo Arbeiter die Möglichkeit gegeben wurde, endlich mal Urlaub zu machen, endlich mal die Welt zu sehen. Und sie haben diese guten Dinge benutzt, um das Wohlwollen der Menschen für sich zu gewinnen. Das heißt, die Intention dahinter war eine falsche, war eine böse.

[10:18] Und das möchte ich koppeln gerne, diesen Gedanken mit Lukas Kapitel 21, die Verse 2 bis 4. Die Szene spielt sich ab im Tempel, wo der Zehnt und die Gaben gegeben worden sind. Und hier ist es über Jesus. Er sah aber auch eine arme Witwe, die legte dort zwei Schärflein ein. Und er sprach: „Wahrlich, ich sage euch, diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle.“ Und jetzt kommt die Antwort, warum: „Denn diese alle haben von ihrem Überfluss zu den Opfergaben für Gott beigetragen. Sie aber hat aus ihrer Armut heraus alles eingelegt, was sie zum Lebensunterhalt besaß.“ Hier sehen wir den wahren Charakter eines fröhlichen Gebers. Dass ein fröhlicher Geber sagt: „Ich kann das letzte geben, was ich habe, weil ich weiß, es gibt jemanden, der sich um mich kümmert. Und das ist Gott.“ Während die anderen von ihrem Überfluss gegeben haben. Und hier sehen wir den genauen Unterschied zwischen einem Philanthropen und einem wahren Christen. Ich will nicht sagen, dass der Philanthrop etwas Schlechtes und Böses tut, aber wir müssen sehen, dass nur dieses gute Werk vor Gott nicht gerecht macht.

[12:06] Wir müssen so fein unterscheiden, was Gerechtigkeit aus Glauben wirklich bedeutet und was Gerechtigkeit aus Werken wirklich bedeutet, dass wir dadurch nicht gerechtfertigt werden können. Und es resultiert alles aus unserem Dienstagsthema, die Verlockungen dieser Welt. Die Welt ist für uns attraktiv. Sie suggeriert uns eine Sinnlichkeit, ein: „Das will ich haben.“ Wenn wir uns alleine die Werbewelt anschauen, in der Werbewelt AXE, da kriegen die am seltsam aussehendsten Jungen die hübschesten Mädchen. Oder dass wir ein Diamant-Armkettchen von was weiß ich welcher Firma anhaben und die Männerwelt und die Frauenwelt überhäufen uns mit Aufmerksamkeit. Das sind Reize, die gesetzt werden, um uns zu verführen in dieser Sache. Und wir müssen wirklich gucken, was da der Schlüssel dahinter ist.

[13:28] Und zwar die Werbung ist eine der größten Industrien, die wir weltweit haben. Es werden Milliarden und Abermilliarden nur für Werbung ausgegeben. Und jeder, der sagt, Werbung hat keinen Effekt auf mich, der hat Werbung nicht verstanden, nicht mal ansatzweise. Und jeder, der das sagt, hat keine Mauer aufgebaut zwischen sich und der Werbung und ist gerade deshalb sehr empfänglich dafür. Und ich möchte auch hier wieder mit euch zwei Texte anschauen. Der erste ist in Jakobus 1, Verse 14 und 15. Jakobus Kapitel 1, Verse 14 und 15. Dort steht geschrieben: „Sondern jeder Einzelne wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird. Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebührt sie die Sünde. Die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebührt den Tod.“ Wir können hier wieder eine Leiter sehen oder eine Treppe sehen, dass wir zuerst die Versuchung durch die Begierde haben. Die Begierde ist nicht etwas, was von außen da ist, sondern was irgendwo in uns drin ist. Und wenn diese Begierde versucht wird, wenn von außen man versucht, diese Begierde zu pieksen und man sie annimmt und sie als schön empfindet, dann gebührt sie die Sünde. Sie führt also zur Sünde.

[15:06] Das bedeutet jetzt nicht, dass wenn wir uns ein Smartphone kaufen oder ein Auto kaufen, dass wir sündigen. Das will ich damit überhaupt nicht sagen. Wir müssen es verbinden mit 2. Korinther 3, Vers 18. Auf Englisch ist es: „By beholding we become changed.“ Und auf Deutsch 2. Korinther 3, Vers 18 sagt: „Wir alle aber, indem wir mit unverhüllten Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen, wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.“ Die Abkürzung davon ist: „Durch Ansehen werden wir verändert.“

[16:14] Unsere Augen sind als einziger Bestandteil unserer Sinne ein Teil des Gehirns. Von der Netzhaut die Informationen, diese Kanäle, die da führen, führen direkt ins Gehirn rein und das sind essenzielle Bestandteile des Gehirns. Das ist nicht etwas, was nochmal separat ist, sondern es ist ein Teil von unserem Gehirn. Das heißt, alles was wir visuell aufnehmen, hat einen Effekt auf unsere Gedanken. Das ist zwangsläufig so. Gerade Männer wissen, wovon ich spreche. Frauen sind davon auch betroffen. Aber gerade Männer können eine Begierde sehr schnell empfangen durch einen visuellen Reiz. Und genau das macht die Werbung. Die Werbung suggeriert uns etwas. Sie konditioniert unsere Emotionen. Sie sagt, du hast ein Problem und sie kennen unsere Probleme, weil die Probleme resultieren aus unserer sündigen Natur. Wir haben diese Lehre in uns drin, die wir versuchen mit etwas zu füllen. Die Werbung generiert uns oder suggeriert uns, diese Lehre kannst du ein Stück weit auffüllen, indem du dir das kaufst. Das ist das Angebot, was uns die Werbeindustrie macht. Und dann sagen wir, vielleicht haben die recht. Das will ich ja und ich sehe darin nichts Falsches. Also hole ich mir das jetzt. Und dann fühlt man so ein gewisses Gefühl der Satisfaction, der Befriedigung. Dass man sagt, jetzt bin ich irgendwas. Ich habe diesen Nimbus dieser Sache angenommen. Wenn ich mich mit diesem Parfum einsprühe, dann bin ich genauso wie dieser muskelbepackte Mann im Fernsehen. Das ist das, was unser Unterbewusstsein denkt. Und das ist auch das, was wir hoffen, was im Unterbewusstsein der Menschen, die das riechen, abläuft. Und davor warnt uns Gott.

[18:24] Gott sagt: „Durch Ansehen werden wir verändert.“ Wenn wir nämlich als nur uns beschäftigen mit unserem tatsächlichen Auge, mit den Maßstäben dieser Welt, du brauchst diesen Body Mass Index, du brauchst das Auto, du brauchst die Schuhe, dann kommen wir in ein gewisses Denkschema rein. Wir passen uns dem Weltlauf an, wo Gott eine klare Warnung ausspricht, dass wir das nicht tun sollen. Das heißt, diese Konditionierung läuft genau auf unsere Emotionen heraus. Und wenn wir uns diese Befriedigung holen durch den Erwerb der Sache, dann fühlen wir uns gut. Dann würden wir das gar nicht als etwas Schlechtes anerkennen. Und in der Sache an sich ist nicht unbedingt direkt etwas Böses. Aber liebe Freunde, was dazu führt, ist, dass wir eine Emotion haben. Wir wollen irgendwas und wenn wir uns das dann holen, dann entsteht ein gutes Gefühl daraus. Wir verlieren unseren Widerstand gegen die Sünde.

[19:57] Ein ganz einfaches Thema, Ehebruch. Wir können in 2. Mose 20 lesen: „Du sollst nicht die Ehe brechen.“ Es ist klar gegen den Willen Gottes, es ist klar böse. Wenn ich jetzt aber eine Partnerin habe und eine Ehefrau habe und ich gehe mit ihr ins Kino und sehe dann eine Schnulze nach der anderen. Und ich kenne mich ganz gut. Ich bin nicht so perfekt wie diese Herrschaften da im Kino. Und wenn meine Frau sich das anguckt und sieht, wie schön das sein könnte und guckt dann zu mir rauf und runter. „Wäre schön, wenn es bei ihm genauso ist.“ Dann ist in ihr eine Traurigkeit, eine Unzufriedenheit da. Und dann könnte der Widersacher jemanden in ihr Leben treten lassen, der genau diese Bilder hat, der so toll ist und besser trainiert und größer ist. Und sie hat diese Sehnsucht und hat die ganze Zeit gelernt, wenn ich diese Sehnsucht in mir befriedige, dann fühle ich mich gut. Und das möchte ich ja. Da ist die Gefahr. Durch diese ganze Konditionierung wird unser Widerstand gegen die Sünde angegriffen. Weil es ist ein Kampf. Mein fleischlicher Körper, er möchte sündigen, er möchte sich vollschlagen, er möchte in jede Art der Sünde hineingehen. Aber meine Entscheidungen können dagegenstehen und ich werde langsam in ein anderes Bild verwandelt werden.

[22:23] Und wir müssen jetzt uns anschauen, warum wir das überhaupt machen. Und da gehen wir auf unser Montagsthema, die Scheunen füllen. Und ich würde eine zweite Überschrift dazu machen: Falsche Sicherheit. Lass uns lesen den Text in Lukas. Lukas 12, Verse 15 bis 21. Lukas 12, Verse 15 bis 21. „Da sagte er aber zu ihnen: ‚Habt acht und hütet euch vor der Habsucht. Denn niemandes Leben hängt von dem Überfluss ab, den er an Gütern hat.‘ Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: ‚Das Feld eines reichen Mannes hatte viel Frucht getragen. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun, da ich keinen Platz habe, wo ich meine Früchte aufspeichern kann? Und er sprach: Das will ich tun! Ich will meine Scheune abbrechen und größere, eine größere bauen und will darin alles, was mir gewachsen ist und meine Güter aufspeichern. Und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre. Habe nun Ruhe, iss, trink und sei guten Mutes! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird gehören, was du bereitet hast? So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott.‘“

[24:00] Wir haben einmal die Warnung vor der Habsucht. Das ist die erste Schicht dieses Bibeltextes. Und es ist sehr weise, wir sollen nicht habsüchtig sein, weil wir dann direkt sehen, welche Motivation wir haben, um Reichtum zu erwerben. Was hier versteckt dahinter liegt, ist eine falsche Sicherheit, dass er gesagt hat: „Meine Seele, habe Ruhe. Mach dir keine Sorgen mehr. Iss und trink, habe deine Freude, weil ich habe dir Sicherheit geschaffen durch die ganzen Güter, die wir haben.“ Und Gott hat gesagt, die ganzen Güter bringen dir gar nichts, wenn dein Leben genommen wird. Diese falsche Sicherheit resultiert nur deshalb, weil wir eine falsche Quelle des Glücks haben. Dieser Mensch in diesem Gleichnis hatte als Quelle des Glücks seinen Besitz, seine Nahrung, seine Häuser. Aber die wahre Quelle unseres Glücks, das lebendige Wasser, ist einzig und allein Gott, ist einzig und allein Jesus Christus. Er hat gesagt, dass zwei Sperlinge einen Groschen kosten, aber keiner fällt zu Boden, ohne dass es der Herr merkt. Dass die Vögel weder sehen, noch ernten, noch in der Scheune sammeln, aber der Herr ernährt sie. Vielmehr uns.

[25:37] Wenn wir Gott als die Quelle unseres Glückes sehen, dann erkennen wir, dass diese Dinge uns keine Sicherheit bieten, weil wir die Sicherheit schon haben. Und wir können diese Dinge geben, ohne Angst zu haben, selbst zu kurz zu kommen. Hier ist nämlich die wahre Motivation. Ich komme zu kurz gegen Gott und seinem Großmut und seiner Großzügigkeit.

[26:25] Und das ist nicht eine Sache unserer heutigen Zeit. Wir unterscheiden uns in keiner Sache vom Volk Israel. Vom ersten Menschen, an der gesündigt hat, bis heute ist die menschliche Natur in der Tendenz gleich geblieben. Wir sind tendenziell schlimmer geworden. Also die Früchte unserer Tendenzen sind gewaltiger geworden. Aber die Tendenz ist seitdem das Gleiche gewesen. Und wir finden das in 5. Mose, Kapitel 8. Schlagt bitte mit mir auf, 5. Mose, Kapitel 8, Verse 10 bis 14. „Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist, dann sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat. Hüte dich, dass du den Herrn, deinen Gott, nicht vergisst, sodass du seine Gebote, seine Satzungen und Rechtsbestimmungen, die er dir heute gebiete, nicht hältst. Damit nicht, wenn du isst und satt wirst und schöne Häuser baust und darin wohnst und deine Rinder und Schafe sich mehren und dein Silber und dein Gold sich mehren und alles, was du hast, sich mehrt, damit nicht dann dein Herz sich überhebt und du den Herrn, deinen Gott, vergisst, der dich aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, aus dem Hause der Knechtschaft.“

[27:58] Wir sehen, dass, wenn wir satt sind, wenn sich unser Besitz mehrt, Gott hat nicht gesagt, dass Gold und Silber schlecht ist. Und das möchte ich auch nicht sagen, weil das nicht stimmt. Es ist eine große Gefahr dahinter und zwar die Gefahr, Gott zu vergessen, unsere wirkliche Abhängigkeit von Gott zu vergessen, weil wir sagen: „Ich habe doch Sicherheit, ich habe doch Geld, ich habe doch ein Haus.“ Das ist auf Sand bauen. Das ist eine Sicherheit, an der wir scheitern werden.

[28:39] Und in der Lektion stand eine super interessante Fragestellung, die möchte ich gerne an euch weitergeben. In der Lektion hat gesagt: „Gibt es ein Beispiel in der Bibel oder im Leben, das wir beobachten können? Ein Beispiel, dass die Anhäufung von Reichtum zu mehr Spiritualität geführt hat, dass also ein Mensch dadurch, dass er reich geworden ist, näher zu Gott gekommen ist?“ Und ich habe einige Freunde gefragt und es sind ein paar interessante Dinge gesagt worden, aber wir haben keinen einzigen gefunden. In der ganzen Bibel nicht. Wir haben Leute gefunden, die ihren Reichtum gut verwaltet haben. Nehmen wir allein Hiob. Hiob, der gesagt hat: „Ich danke meinem Herrn dafür, dass er mich so reich gesegnet hat.“ Und Satan ihm den Besitz und seine Familie und die Gesundheit genommen hat und Hiob dennoch die Quelle seines Lebens bei Gott gesehen hat. Und weil diese Beziehung gestimmt hat und funktioniert hat, hat Gott ihm so viel Reichtum gegeben und ihn so gesegnet. Nicht hat er ihn gesegnet und seine Spiritualität ist besser geworden, sondern seine Spiritualität war gut und dann konnte Gott ihm ohne Sorge tragen zu müssen, Reichtümer anvertrauen.

[30:18] Weil das ist es. Meine lieben Freunde, ich bin fest davon überzeugt, wenn unsere Beziehung mit Gott stimmt, segnet er uns mit Reichtum. Gar keine Frage. Zumindest mit Wohlstand. Aber wenn Gott sieht, dass den Wohlstand, den er uns gibt, auch nur einen Millimeter uns von Gott wegbringt, wird er das nicht tun. Weil ihm ist es wichtiger, dass unser Herz bei ihm bleibt, als dass es uns nur gut geht. Und wir werden Gott eine Ewigkeit dafür dankbar sein können.

[31:04] Und ich möchte mit euch auch noch Markus 10, Markus Kapitel 10, Verse 17 bis 25 lesen. Als kleines Gegenbeispiel dazu. Markus 10, Verse 17 bis 25. Die Geschichte vom reichen Jüngling. „Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte: ‚Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu ererben?‘“ Matthäus sagt hier: „um in das Reich Gottes zu kommen.“ Jesus aber sprach zu ihm: „Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.“ Jetzt sagt Jesus: „Du kennst die Gebote. Du sollst nicht Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch Zeugnis reden, du sollst nicht betrügen, du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.“ Also hier spricht Jesus ganz klar von den zehn Geboten. Er hat nicht alle aufgezählt, aber er hat genügend aufgezählt, dass wir wissen, von welchen Geboten er spricht. Dass sie notwendig sind, um in den Himmel zu kommen.

[32:03] Jetzt er aber antwortete, also der Jüngling, und sprach zu ihm: „Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an.“ Und wie sehr können wir die Gebote halten? Auch nur ansatzweise, ohne Jesu Hilfe, gar nicht. Und Jesus hat ihm das nicht als Vorwurf gemacht, sagte: „Nein, nein, du hast das nicht gehalten und das nicht gehalten, sondern er hat gesagt: Dein Herz kann sie nicht wirklich halten, weil dein Herz an anderen Dingen hängt.“ Jesus wusste das und hat etwas geradezu gesagt, und zwar: „Da blickte Jesus ihn an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: ‚Eines fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben. Und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach.‘“ Er, der Jüngling, aber wurde traurig über dieses Wort und ging betrübt davon, denn er hatte viele Güter. Da blickte Jesus umher und sprach zu seinen Jüngern: „Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes eingehen.“ Die Jünger aber erstaunten über seine Worte. Da begann Jesus wiederum und sprach zu ihnen: „Kinder, wie schwer ist es für die, welche ihr Vertrauen auf Reichtum setzen, in das Reich Gottes hineinzukommen. Es ist leichter, dass ein Kamel durch das Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.“

[33:44] Hier noch einmal, es ist nicht böse, reich zu sein, aber die Gefahr, die der Reichtum in sich birgt, ist groß. Dass wir nämlich sagen: „Daraus nehme ich meine Sicherheit und ich kann doch nicht alles weggeben, weil dann ist meine Sicherheit doch weg.“ Das ist das Wichtigste, das ist, was Gott uns wirklich sagen möchte.

[34:10] Und vor meiner Bekehrung war ich sehr materialistisch eingestellt. Ich hatte einen Lebensstil Sex, Drugs und Rock'n'Roll, schnelle Autos, Hotelzimmer, alles. Und genau diese Geschichte des reichen Jüngling hat mein Herz bewegt. Ich habe gesagt, ich habe entdeckt, es gibt Gott und er hat einen klaren Willen für mich. Und ich habe Gott angefleht, Gott, was soll ich tun? Und ich habe diesen Bibeltext gelesen. Ich habe noch einen anderen Bibeltext dazu bekommen. Und ich habe damals gemacht, in meinem jugendlichen Leichtsinn, ich habe alles, was ich hatte, verschenkt und es den Armen gegeben, weil ich gesehen habe, Gott will das für mich. Das heißt jetzt nicht, dass ihr herausgeht und sagt: „Hey, ich verschenke jetzt alles, was ich habe.“ Das ist nicht das, was Gott vorgesehen hat, sondern er brauchte es oder ich brauchte das, um von meinem Materialismus wegzukommen, um zu sehen, ich brauche nicht viel. Und liebe Freunde, ich habe überlebt mit einer Matratze auf dem Boden, einer Decke, einer Kochplatte, einem Topf, einem Schreibtisch, meinem Laptop und der Bibel. Das ist das, was ich noch hatte. Und einen Kühlschrank, den will ich nicht unterschlagen. Das hat mir wahnsinnig geholfen, meinen Fokus neu auszurichten auf Gott.

[35:57] Und ich möchte mit euch jetzt an die Wurzel gehen, im eigentlichen und im übertragenen Sinne. Und zwar unser Mittwochsthema, die Selbstliebe. Und wir müssen jetzt den Ursprung der Selbstliebe zusammen erkennen und uns angucken. Dazu gehen wir zuerst in Hesekiel 28, Vers 17. Hesekiel Kapitel 28, Vers 17. „Dein Herz hat sich überhoben wegen deiner Schönheit. Du hast deine Weisheit um deines Glanzes willen verderbt. So habe ich dich auf die Erde geworfen und dich vor den Königen zum Schauspiel gemacht.“ Hier ist die Rede von Satan, dieser Glänzende, der Heil. Er war so voller Schönheit und so voller Weisheit. Und er hat sich überhoben und ist dadurch gefallen.

[37:04] Und was ist passiert? Was ist in ihm passiert? Und dazu gehen wir in Jesaja Kapitel 14, Vers 14. „Er hat gesagt: ‚Ich will in die Höhe fahren, über die Wolken, ich will mich dem Allerhöchsten gleich machen.‘“ Diese Selbstliebe, die in Satan herangereift ist. Ihr müsst euch das so vorstellen. Er war ein schützender Cherub in der direkten Gegenwart von Gott. Er hat über das Gesetz gewacht und über die Ordnung im Himmel Acht gegeben. Und irgendwann hat er nicht mehr auf Gott geschaut, sondern er hat auf sich geschaut und hat gesagt: „Eigentlich bin ich doch gar nicht so schlecht. Ich kann so viele gute Dinge. Ich bin so talentiert. Verdiene ich nicht auch vielleicht Anbetung?“ Und das ist in seinem Herzen immer weiter vorangegangen, bis es irgendwann dazu geführt hat, zu der Rebellion im Himmel und der Rebellion auf der Erde. Wir müssen verstehen, dass all das Leid, die Qualen, die Krankheit, der Tod hier auf dieser Welt eine Folge ist von dem einfachen Gedanken: Ich. Diese Selbstliebe ist etwas wahnsinnig Schlechtes.

[39:08] Und lasst uns zusammen 1. Timotheus oder Timotheus 6, Vers 10 anschauen. 1. Timotheus, Kapitel 6, Vers 10. Dort steht geschrieben: „Denn die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen. Etliche, die sich ihr hingegeben haben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht.“ Das ist das, wovor Gott uns warnt. Geld ist in Wirklichkeit nichts wert. Wenn wir uns das genauer anschauen, wir haben noch nicht mal mehr Banknoten. Früher war es so, dass wir, wenn wir Geld gefälscht haben, dass wir eine Urkundenfälschung gemacht haben. Die Banknote war eine Urkunde des emittierenden Instituts. Das hört sich jetzt super kompliziert an, aber zum Beispiel des Königs, des Staates, der Bank, die das ausgehändigt hat. Wenn wir uns unseren Euro-Schein angucken, und das kann ich euch gerne zu einladen, holt jeder seinen Euro-Schein raus, es ist ganz egal welcher, und er wird in verschiedenen Sprachen und Zeichen EZB finden und dahinter ein kleines C mit einem Kreisraum. Es ist keine Banknote mehr, es ist ein Stück Papier mit Copyright. Es hat keinen direkten Wert. Früher, 1973 hat das geändert, hatten wir den Goldstandard, dass wir Geld hatten und dieses Geld eintauschen konnten in entweder Devisen, also Fremdwährungen, oder aber in Gold. Das heißt, es war ein gedeckter Gegenwert dahinter. Das wurde abgeschafft.

[41:06] Was ist Geld heute wirklich wert? Warum kann ich mir für 70 oder 75 Cent hier in Stuttgart eine Laugenbrezel kaufen? Nur, weil die Leute glauben, dass das einen Wert hat. Dieses Geldsystem funktioniert nur, weil wir alle daran glauben, ohne dass es einen Wert in sich hat. Und liebe Freunde, das ist das Musterbeispiel von einem hohlen Götzen. Der Materialismus ist vergeblich. Er gibt uns keine Sicherheit. Prediger 2, Vers 11 sagt: „Es ist alles ein Haschen nach Wind.“

[41:50] Wir haben ein wahres Identitätsproblem als Christen und als Menschen, wenn wir unser Glück versuchen zu finden im Materialismus, in irgendwelchen Sachen. Wir werden scheitern. Wir werden unseren Charakter verderben. Ich kenne viele wohlhabende und reiche Menschen, die nur noch arbeiten, um ihren Reichtum zu vervielfältigen. Und im Laufe der Zeit ist der Charakter immer weiter abgefallen. Die Bande der Familie sind auseinandergebrochen, wenn man gesagt hat, das Geld ist mir wichtiger als meine Familie. Liebe Freunde, liebe Zuschauer, fallt nicht auf diesen Trick Satans herein. Bittet Gott mit aller Demut und Macht dafür, euer Herz zu verändern. Weil ich kann aus meiner Erfahrung sagen, es ist das Größte, was ich je erlebt habe.

[43:05] Denn es gibt nur eine Lösung. Es gibt nur eine einzige Lösung, wie wir dieses große Problem lösen können. Und damit, da möchte ich noch gerne zwei Texte mit euch lesen. Der erste ist in 1. Johannes, Kapitel 2. 1. Johannesbrief, Kapitel 2, die Verse 16 und 17. „Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust, aber der, der den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.“ Und daneben noch Lukas 14, Lukas Kapitel 14, die Verse 26 bis 33. Lukas Kapitel 14, Verse 26 bis 33. Dort steht geschrieben: „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein. Denn wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er Mittel zur gänzlichen Ausführung hat. Damit nicht etwa, wenn der Grund gelegt ist und er es nicht vollenden kann, alle, die es sehen, über ihn spotten und beginnen zu sagen: ‚Dieser Mensch fing an zu bauen und konnte es nicht vollenden.‘ Oder ein König, der ausziehen will, um mit anderen Königen Krieg zu führen, setzt sich nicht zuvor hin und berät, ob er imstande ist, mit Zehntausenden zu begegnen, der mit Zwanzigtausend gegen ihn anrückt. Wenn aber nicht, so sendet er, solange jener noch fern ist, eine Gesandtschaft und bittet um Friedensbedingungen. So kann auch keiner von euch mein Jünger sein, der nicht allem entsagt, was er hat.“

[45:07] Jesus ist ganz deutlich und diese zwei Beispiele, die er genannt hat, es ist für uns ganz logisch, dass wir, bevor wir ein Haus bauen, überlegen, wie viel das kostet. Wenn ein König Krieg führt, ist es das Normalste von der Welt, die Grundvoraussetzung, dass er sich anschaut: Kann ich überhaupt gewinnen? Und so ist es auch bei der Nachfolge mit Jesus. Ich liebe meinen Vater und meine Mutter, gar keine Frage, auch meine Schwester, auch meine Geschwister, auch die Gemeinde, auch die schwierigen Geschwister in der Gemeinde, mit Gottes Hilfe. Dieses Hassen, was im Bibeltext gemeint ist, ist weniger wichtig erachten als Gott. Ich kann zu meiner Mama sagen: „Mama, ich liebe dich, aber Gott liebe ich mehr.“ Wenn ich jemals im Gewissenskonflikt zwischen euch bin, dass du das eine verlangst und Gott das andere, entscheide ich mich für Gott. So sagt er, das ist das Allernormalste, dass du dich von allem, was du hast, entsagst. Nicht, dass du es weggibst, sondern dass es dir nicht mehr wichtig ist in deinem Herzen.

[46:38] Lieber Freund, liebe Freundin, lieber Zuschauer, wenn es auch dein Wille ist, dass Gott diese wichtige Arbeit in dir beginnt, lade ich dich ein, mit mir noch einmal nieder zu knien und zu beten. Lieber Heiland, ich danke dir so sehr für die Lektion in diesem neuen Jahr, dass wir mit solchen Gedankengut in 2018 hineingehen dürfen. Heiland, lass es ein Jahr der persönlichen Erweckung werden. Heiland, lass es ein Jahr werden, in dem wir unsere Motivation, unsere Sinnen auf dich ausrichten. Großer Gott, hilf uns bitte dabei, dass wir unser Andachtsleben stärken, dass wir unser Gebetsleben stärken, dass wir gerne in die Gemeinde gehen, auch wenn wir dort Schwierigkeiten haben. Heiland, gib uns die Demut, um dort überwindert zu werden. Heiland, gib uns die Liebe ins Herz, die du hattest, damit das Werk bald zu Ende gebracht werden kann. Großer Gott, wir wollen nach Hause und wir bitten dich, dass du uns hilfst, einen klaren Standpunkt zu beziehen, für oder gegen dich, aber nicht, dass wir auf beiden Beinen hinken. Lieber Gott, so danke ich dir und bitte dich.

[48:22] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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