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Manuskript zur Sendung >>> CSH_02_2018_Lektion_7

In dieser Cannstatt Study Hour Lektion 7 mit dem Titel „Vorbereitung auf die Endzeit“ werden die biblischen Kapitel Matthäus 24 und 25 behandelt. Der Sprecher Ronny Schreiber erläutert die prophetischen Zeichen der Endzeit, von falschen Propheten und Kriegen bis hin zu Verfolgung und dem Erkalten der Liebe. Er beleuchtet auch die symbolische Bedeutung von Offenbarung 13, insbesondere das zweite Tier, das die USA repräsentiert, und dessen Rolle in der Schaffung eines „Bildes des Tieres“. Abschließend wird das Gleichnis von den zehn Jungfrauen aus Matthäus 25 interpretiert, das die Bedeutung des Heiligen Geistes (symbolisiert durch Öl) und die Notwendigkeit, Gottes Wort nicht nur zu hören, sondern auch umzusetzen, hervorhebt.

In dieser Cannstatt Study Hour Lektion 7, „Vorbereitung auf die Endzeit“, taucht Ronny Schreiber tief in die prophetischen Kapitel Matthäus 24 und 25 ein. Er beleuchtet die Zeichen der Endzeit, warnt vor Verführungen und erklärt die Bedeutung von Ausdauer und Vorbereitung im Glauben. Weiterhin wird die prophetische Deutung von Offenbarung 13 analysiert, wobei die USA und das Papsttum im Kontext der letzten Ereignisse betrachtet werden. Die Lektion schließt mit Gleichnissen aus Matthäus 25, die die Notwendigkeit der geistlichen Bereitschaft und des aktiven Dienens für Christus hervorheben.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2018 Q2: Vorbereitung auf die Endzeit

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Wir sind ja immer noch in unserem spannenden Thema, die Vorbereitung auf die Endzeit und wollen uns diese Woche mit der Lektion 7 beschäftigen, die da heißt Matthäus 24 und 25, also wirklich die Endzeitpredigt von Christus.

[0:35] Nun, unser Merkvers kommt auch genau daher, nämlich in Matthäus 24, 24 heißt es: „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“ Es werden falsche Christusse und Propheten auftreten am Ende, es wird also eine falsche Erweckung geben und es soll dadurch, wenn möglich, auch die Auserwählten verführt werden.

[1:04] Da wollen wir heute reingucken in die Texte, was mit diesem Thema auf sich hat. Und bevor wir anfangen, die Bibel zu öffnen, bevor wir anfangen zu studieren, lasst uns Gott bitten, dass sein Heiliger Geist uns führen wird durch sein Wort. Unser lieber Vater im Himmel, wir sind dir dankbar dafür, dass wir gemeinsam studieren dürfen und wir möchten dich einladen, dass du jetzt bei uns bist, dass du uns hilfst, dass wir deine Texte in richtiger Weise verstehen, dass wir dich loben und preisen können durch dein Wort, durch das, was wir studieren, durch das, was wir erkennen, weil wir deine Güte und deine Gnade sehen dürfen. Wir danken dir dafür. Im Namen Jesu. Amen.

[1:32] Und lasst uns gleich mit einem, mit einer Bibelstelle anfangen. Wir gehen nämlich gleich in Matthäus 24, wo wir die Endzeitpredigt haben. Matthäus 24 und das lesen wir gemeinsam mal. Nicht das ganze Kapitel, aber wir gehen so Stück für Stück durch. Wir lesen mal die ersten fünf Verse. Matthäus 24, 1 bis 5. „Und Jesus trat hinaus und ging vom Tempel hinweg, und seine Jünger kamen herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen. Jesus aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch, hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird. Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen? Und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, dass euch niemand verführt. Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.“

[2:36] Nun, auf die Frage, was das Zeichen der Wiederkunft sein wird, des Endes dieser Welt, da antwortet Christus nicht direkt, was die Zeichen sind, sondern er sagt zuallererst: „Lasst euch nicht verführen.“ Interessant. Christus scheint in Sorge zu sein um seine Jünger, die ihn fragen, wie wird das Ende der Weltzeit sein? Christus, der das Ende der Weltzeit kennt, sagt: „Vorsicht, lasst euch nicht verführen.“ Es scheint also irgendeine große Verführung am Ende der Weltzeiten zu geben. Menschen, die behaupten, sie seien Weg, Wahrheit und Leben. Menschen, die andere nach sich ziehen und sie von Christus wegführen, sozusagen falsche Hirten, wie Wölfe unter den Schafen. Und Christus warnt davor als allererstes.

[3:28] Wenn wir zum Ende der Zeiten kommen, warnt er sofort vor falschen Propheten. Es scheint so zu sein, als ob das Ende der Zeiten davon geprägt ist, dass eine falsche Lehre aufkommt, dass ein falsches Evangelium verbreitet wird und dass viele dem folgen werden und das auch verbreiten werden.

[3:41] Gucken wir uns die nächsten Verse an, 6, 7 und 8. Jetzt spricht er von diesen Ereignissen und sagt: „Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Habt acht, erschreckt nicht, denn dies alles muss geschehen. Aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere. Und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen.“

[4:11] Und jetzt geht er darauf ein und sagt, ihr werdet merken, dass plötzlich die Welt wird kriegerischer werden. Es wird hier und da Kämpfe geben, Scharmützel, es wird sich eine Nation gegen das andere erheben, Völker werden gegeneinander kämpfen und obendrein werdet ihr hören von Naturkatastrophen, von Hungersnöten, von großen Dingen, die auf dieser Welt passieren werden. Krankheiten werden viele Menschen umbringen und das ist so die Zeit, das sehen wir heute. Wir leben heute in dieser Zeit, wir sehen, dass so Dinge passieren. Die Kriege nehmen rapide zu, Seuchen, Hungersnöte gibt es auf dieser Welt, Naturkatastrophen, so viele wie es noch nie vorher gab, massive Desaster in der Welt. Da leben wir heute. Das seht ihr, aber Christus sagt, das ist noch nicht das Ende. Wenn ihr das seht, das ist nicht das Ende, sondern ihr geht noch durch diese Zeit durch.

[4:59] Und wie geht es weiter? Versen 9 bis 12. „Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen. Und dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten und einander hassen. Und es werden viele falsche Propheten auftreten und viele verführen. Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.“

[5:22] Nun, wie wird es weitergehen? Die Liebe wird in vielen erkalten zu einer Zeit, wenn Menschen verführt werden, wenn massiv eine große Drangsal sich erhebt. Menschen werden verführt und ihr werdet von allen gehasst werden. Warum? Um meines Namens willen. Wenn ihr zu Christus gehört, wird es plötzlich eine große Drangsal um euch geben. Ihr werdet plötzlich in argen Nöten sein, wenn ihr euch zu Christus bekennt. Denn zu dem Zeitpunkt wird ein falsches Evangelium von falschen Predigern gepredigt werden und die Menschen werden dem anhängen. Es gibt eine große Religion, eine große religiöse Bewegung und es gibt euch. Ihr steht treu zu Christus auf seinen Prinzipien. Ihr habt sein Wort als euer Fundament. Und auf der anderen Seite sind die Scharen der Völker, die sich einer anderen Religion verschrieben haben, die sie auch christlich nennen, aber die nicht mal auf den Prinzipien der Bibel stehen. Sie werden gegen euch sein. Sie werden eure schlimmsten Ankläger werden. Diejenigen, die einmal zu euch gehört haben. Ihr werdet von allen gehasst werden und dann werden viele Anstoß nehmen, sagt Christus.

[6:36] Ihr werdet gehasst werden und in dem Moment, wo ihr gehasst werdet und plötzlich aus der Welt ausgeschlossen werdet, würden heute sagen, das ist massives Mobbing. Egal wo ihr seid, ihr werdet ausgeschlossen. Jetzt werden viele Anstoß nehmen und viele werden jetzt das Lager wechseln. Die Sichtung ist ziemlich am Ende. Menschen werden rauskommen aus der Gemeinde, werden sagen, das ist mir zu viel. Das kann nicht Christi Wille sein, dass wir so massiv bedrängt werden. Christus möchte Frieden und vielleicht muss ich nicht so ganz fest auf seinem Wort stehen. Christus ist ja gnädig. Vielleicht gibt es noch einen anderen Weg zum Heil. Vielleicht gibt es einen Weg an seinem Wort, an der Wahrheit vorbei. Irgendwie ein Kompromiss. Und viele werden Anstoß nehmen in der Zeit der großen Verfolgung. Wann ist die große Verfolgung? Nach dem Sonntagsgesetz. Nationales Sonntagsgesetz, internationales Sonntagsgesetz, Riesenverfolgung. Und dann werden viele Anstoß nehmen.

[7:32] Und was wird passieren? Die Gesetzlosigkeit nimmt überhand und deswegen wird die Liebe erkalbt. Die Menschen werden nicht mehr so oft Christus sehen, weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt. Also die Sünde. Sünde wird was ganz Normales sein in der Welt. Wir haben heute so viele Dinge. Wenn wir über Gender sprechen, die ganze Ehe und also so viele Sachen. Wenn wir über Freizeitbeschäftigung sprechen, wenn wir darüber sprechen, wie wir unseren Körper behandeln durch unsere Nahrung. Viele Dinge sind heute einfach so, das gehört halt dazu. Sünde ist Alltag geworden. Die Gesetzlosigkeit nimmt überhand. Unmoralische Dinge, sogar in der Politik, in den Schulen, in den Firmen, in den Konzernen. Unmoralische Dinge werden sogar noch hofiert. Die Gesetzlosigkeit nimmt überhand. Das führt dazu, dass die Liebe in vielen erkaltet. Ihre Beziehung zu Christus geht kaputt, weil die Welt so einen Druck hat. Weil man so ein bisschen in der Welt noch mitspürt. Man ist immer noch Teil der Welt und will irgendwie Christus folgen. Wenn man aber zu viel Teil der Welt ist, man sieht diese große Sünde und man sagt, naja so schlimm ist es bei mir ja nicht. Ich bin ja vielleicht besser als die anderen. Aber es reicht ja nicht, dass ich besser bin als die anderen. Wenn ich von Christus weggezogen bin, bin ich weggezogen. Viele werden dort verloren gehen, weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt.

[8:49] Jetzt sagt er aber im nächsten Vers: „Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.“ Preist den Herrn. In dieser Zeit gilt es standhaft zu sein, standhaft in den Prinzipien. Sich nicht hin und her bewegen zu lassen wie ein Blatt im Wind, sondern den biblischen Prinzipien treu zu sein. Und es spielt keine Rolle, in welche Kirche du gehst, ob du in die Adventgemeinde gehst oder ob du in einer anderen Gemeinde bist. Dem Prinzipien Gottes treu zu sein, das was du erkannt hast, das auch umzusetzen. Und das werden viele Menschen in allen Gemeinden machen. Viele Menschen werden ihren Prinzipien, die sie entdeckt haben, in Gottes Wort treu bleiben. Sie werden dem folgen. Sie werden nicht mitmachen in diesem heillosen Schlamm, den die Welt bietet. Und sie werden, werden sie später sehen, herausgerufen werden aus diesem gefallenen System.

[9:42] Und wir gucken uns nochmal Vers 25 an, Matthäus 24, Vers 25. „Denn Jesus sagt da: Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.“ Nun, wir wissen heute, dass diese Zeit kommen wird und wir wissen auch, dass wir genau auf der Schwelle stehen, auf dem Sprung dahin. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. Christus hat uns gewarnt. Wir wissen, was kommt. Also wir werden nicht überrascht sein müssen, wenn wir wissen, dass kommt. Den Fehler, den wir machen können, ist heute unsere Augen wegzudrehen und zu sagen, naja, das ist ja noch nicht da. Das kommt irgendwann in der Zukunft. Und aufhören uns damit zu beschäftigen. Dann wird es plötzlich uns überraschen. Dann werden wir uns plötzlich wundern, wie schnell die Dinge gehen. Nebenbei, wir werden uns eh wundern, wie schnell das alles vonstatten geht. Aber plötzlich werden wir überrascht sein, wenn wir heute sagen, wir predigen darüber nicht mehr. Wir gucken uns die letzten Tage nicht mehr an. Ob ich das im großen Kampf mir angucke, die letzten Seiten im großen Kampf lese und mir angucke, was passiert da eigentlich gerade? Wie sehen die letzten Tage eigentlich aus? Oder ob ich es mir aus der Bibel studiere und mir da angucke. Gutes Buch ist auch Christus kommt bald. Das zu studieren über die letzten Tage, damit wir nicht überrascht sind.

[10:58] Christus hat es uns vorhergesagt. Wir wissen, diese Verführung kommt und wir wollen nicht verführt werden. Also müssen wir vorbereitet sein.

[11:11] Nun, in dieser Vorbereitung gibt es ja einige Bücher, die wir dringend studieren sollten. Eines zum Beispiel, das uns auch empfohlen wird hier in der Lektion, ist die Offenbarung und Kapitel 13 insbesondere. Und Kapitel 13 ist wirklich ein besonderes Kapitel. Schlagt das mit mir auf. Offenbarung 13. Da wird jetzt gesprochen von zwei Tieren. Wir fangen in unserer Lektion in Vers 11 erst an und gehen sozusagen direkt auf das zweite Tier, das da aufkommt. Und in Vers 11 heißt es: „Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache.“

[11:55] Das ist natürlich, was muss man irgendwann mal gehört haben in der Adventgemeinde, eine Predigt über Offenbarung 13, was es meint, was es bedeutet. Nun, was bedeutet das? Wir wissen, dieses andere Tier, welches Tier ist es? Das ist ein neues Tier, das hervorkommt aus der Erde. Zu welcher Zeit? Zu der Zeit, als das erste Tier eine Wunde bekommt. Das erste Tier, studieren wir jetzt nicht, aber das erste Tier, das Papsttum, das ist Offenbarung 13, es bekommt dann eine Wunde, 1798. Und dann soll ein zweites Tier aufstehen aus der Erde.

[12:30] Nun, wir wissen, das Meer, wo das erste Tier herkommt, ist das Völkermeer. Aber das zweite Tier kommt aus der Erde, es kommt nicht aus dem Meer. Es kommt also aus einer Gegend, die spärlich besiedelt war. Nun, wo kommt es her? Welche Nation entstand damals? Es war die USA. 1798, die Unabhängigkeit anerkannt der USA von allen Ländern und so ist es relativ deutlich, was hier kommt. Also die Erde ist im Gegensatz zum Völkermeer, da wo die große Besiedlung ist, das Völkermeer, das war Europa, das spärlich besiedelte Land, die Erde, das Nordamerika hier. Warum? Wir können das zweite Tier als die USA identifizieren, sie kam da genau auf und es heißt, es hatte zwei Hörner wie ein Lamm.

[13:15] Nun, zwei Hörner wie ein Lamm, Hörner, das sind entweder Könige oder Machtsysteme, Strukturen. Was hatte die USA? Die hatte sie zwei so getrennte Machtsysteme, ja. Hatte nicht zwei Könige, aber zwei Systeme. Das eine war die Republik, der Protestantismus, die Republik, das Staatssystem, auf der anderen Seite der Protestantismus. Also Staat und Kirche waren getrennt. Das Lamm hatte zwei Hörner und es war ein Lamm. Wenn wir einen Lamm überlegen, wo kommt ein Lamm vor, was meint das Lamm? Nun, das Lamm ist ein Symbol für Christus, für das Lamm, das für uns geopfert wurde. Die Verfassung der USA, die liest sich ja fast wie eine Abschrift aus der Bibel. Also die Verfassung der USA ist sehr, sehr christlich. Freiheit für den Menschen, man darf nicht belangt werden für die Religion, die man hat. Man soll demnächst nichts Böses. Die Verfassung ist eigentlich, die ist wirklich Gold wert. Es sieht aus wie ein Lamm. Es hat zwei Hörner, es trennt Staat und Kirche, aber es spricht mit der Stimme eines Drachen.

[14:23] Nun, alles sieht christlich aus, aber plötzlich kommt da die Stimme eines Drachen vor. Die Stimme eines Drachen oder Drache, das ist der Teufel in der Bibel. Dieses Lamm, diese so christliche Nation scheint plötzlich zu sprechen wie ein Drache. Der Drache, wer ist das? Er ist der Vater der Lüge, so beschreibt Christus den Teufel. Er ist der Vater der Lüge und er war ein Menschenmörder von Anfang an. Jetzt die USA wird so beschrieben, spricht wie ein Drache, Vater der Lüge und ein Menschenmörder von Anfang an. Okay, wir gehen mal weiter.

[15:09] Vers 12. Was wird die USA tun? „Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.“ Es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus. Nun, das erste Tier, wir haben uns gerade das zweite Tier angeguckt, das zweite Tier war die USA, aber das erste Tier, wer die Verse vorher studiert hat, Offenbarung 13, 1-10, wird schnell darauf kommen, es geht hier ums Papsttum. Also es übt die Macht des Papsttums aus vor dessen Augen. Was war die Macht des Papsttums? Die Vollmacht des Papsttums war, das Papsttum herrschte das ganze Mittelalter über die Könige der Erde. Das war sozusagen sowas wie die Polizei für all die anderen Völker. Es hat Scheidungen getroffen, hat Könige eingesetzt und abgesetzt, hat Könige zu Kaisern gekrönt und hat über unbeliebte Könige den Bann vollstreckt und sie mit Krieg überzogen.

[16:11] Jetzt das zweite Tier wird die gleiche Vollmacht haben wie das erste Tier, also wird auch über die Könige der Erde regieren, sozusagen mit Kriegen die Welt überziehen, wird gleichzeitig behaupten, sie machen alles richtig, sie sind im Recht und haben immer Entschuldigungen für ihre Taten, werden viel Macht bekommen, also viel Zuspruch von anderen Königen, die sie unterstützen, das sehen wir zum Beispiel am NATO, wird Macht ausüben über die Könige der Erde, also eine gewisse Vollmacht haben.

[16:39] Diese Vollmacht, die haben wir schon mal gehört in Offenbarung 13, Vers 2, denn hier sprechen wir über das erste Tier und das Tier, das Papsttum, das sich sah, glich einem Panther und seine Füße waren wie die eines Bären und sein Rachen wie ein Löwenrachen und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht. Dieses erste System, Papsttum, hat die Vollmacht vom Drachen bekommen. Jetzt kommt das zweite System, die USA und übt dieselbe Vollmacht aus wie das erste, aber vor dessen Augen. Es ist nicht das Papsttum, sondern ein neues System, ein zweites, in dem Fall ein Staatssystem, hier die USA. Sie übt vor dessen Augen die Vollmacht aus. Das heißt, das erste Tier muss noch existieren, denn es tut es ja vor dessen Augen. Das heißt, das Papsttum muss es geben, zu dem Zeitpunkt, wenn die USA die Vollmacht ausübt und das ist heute. Wir sehen das Papsttum, es ist da, wir sehen die USA, sie versuchen gerade die Könige der Erde zu regieren, so ähnlich wie der Papst im Mittelalter. Ganz ähnliches Bild.

[17:48] Und sie werden versuchen, dass alle das erste Tier wieder anbeten, also das Papsttum. Undenkbar noch, vor 30, 40 Jahren hätte gedacht, die USA würden niemals dafür sorgen, dass Leute den Papst anbeten. So ein Quatsch. Und heute, plötzlich sehen wir, dass sich da was ändert in der Struktur in der Politik. Es scheint so zu sein, als ob plötzlich es zu Gesetzen hinläuft, Sonntagsgesetze, die dazu führen, dass Menschen dieses erste Tier wieder anbeten, das die Vollmacht vom Drachen bekommen hat.

[18:13] Nun, wie würde es das machen? Vers 13. „Und es tut große Zeichen, sodass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen.“ Viele denken, wenn sie das lesen, Feuer vom Himmel, Bomben, Raketen. Nein, darum geht es nicht. Prophetisch. Wir müssen gucken, wo in der Bibel tauchte sowas mal auf. Feuer fiel vom Himmel. Große Zeichen und Wunder. Wann fiel Feuer vom Himmel? In der Apostelgeschichte, nicht wahr? Pfingsten. Da fiel damals Feuer vom Himmel auf die Jünger und die Jünger wurden erfüllt vom Heiligen Geist und taten große Zeichen und Wunder. Hier in Offenbarung 13, 13: „Und es tut große Zeichen, sodass sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen.“ Wenn es in Offenbarung 13, 13 hier vom Feuer heißt, es aus dem Himmel fiel und wir dieses Feuer bereits kennen, das Pfingsten vom Himmel fiel und einen Geist verbreitet hat in den Jüngern, dann können wir davon ausgehen, dass es hier nicht um Bomben, Raketen oder solche Dinge geht, sondern dass hier ein falscher Geist kommt. Ein falscher Geist, der die Menschen verführt. Zeichen und Wunder werden getan werden. Davor hatte Christus immer gewarnt vor dieser Verführung.

[19:26] Und jetzt schaut mal in den nächsten Vers, was passieren wird. Vers 14. „Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind. Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen.“

[19:44] Es verführt jetzt also die, die auf der Erde sind. Wie macht es das? Naja, mit einem falschen Geist, mit einer falschen Religion. Es gibt also eine neue Idee, eine Religion, eine Vermischung, vielleicht eine Verwirrung, ein Babylon. Es gibt etwas Neues und damit wird verführt. Heute kennen wir diese Strömung. Diese Strömung, die in alle Gemeinden hineinkommt, um die Gemeinden von innen kaputt zu machen. Das sind verschiedene Dinge, die wir zum Beispiel mit der Ökumene zusammensetzen, gleiche Bewegung, egal ob du Baptist bist, Adventist oder Lutheraner oder Katholik oder was auch immer. Ökumene zieht alles zusammen. Wir streichen all die Lehren, die uns voneinander unterscheiden, die lassen wir weg. Du kannst sie für dich behalten, aber du lassen sie einfach weg. Sie sind nebensächlich. Ob du sie annehmen willst oder nicht, ist deine Entscheidung. Aber die Hauptlehren, die behalten wir und so kommen wir alle zusammen, machen also Kompromisse miteinander. Das wäre ein falscher Geist. Das wäre ein ziemlich böser Geist, denn es sieht so aus, als wäre das ein Geist des Friedens und der Liebe. Aber eigentlich ist ein Geist der Täuschung und des Betruges. Ist auch nicht verwunderlich, denn der Satan verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Dass sein System, dem er die Vollmacht gegeben hat, das Gleiche tun wird, ist kein Wunder.

[20:56] Was wird es tun? Es verführt die, welche auf der Erde wohnen, heißt es, durch die Zeichen. Und sie sollen dieses Tier anbeten. Dieses Tier, dem ja die Wunde gegeben ist von dem Schwert. Das Schwert war das Wort Gottes. Dieses Tier wurde verwundet. Das Papsttum ist gefallen, damals schon angeführt von den Reformatoren und dann letztendlich tatsächlich auch vom Staat zerstört wurde, 1798. Es wurde kaputt gemacht. Dieses erste Tier stand danach wieder auf. Aber jetzt sorgt das zweite Tier, nämlich die USA, dafür, durch die Zeichen, durch die Wunde, die zu tun, durch diesen neuen Geist, diese neue Religion, vielleicht durch die Ökumene, diese Dinge, dass das erste Tier wieder angebetet wird. Aber das erste Tier ist das Papsttum. Also verführt jetzt eine protestantische Nation unter dem Deckmantel der Liebe und der Gleichheit die Menschen dazu, das Gleiche zu tun, was sie im Mittelalter gemacht haben. Dieses erste Tier, das die Vollmacht vom Drachen hat, wieder anzubeten.

[22:10] Vers 15. „Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.“

[22:28] Nun, worum geht es hier? Es soll ein Bild machen. Nun, ein Bild machen, das hatten wir in Vers 14 ja schon gelesen, soll ein Bild gemacht werden. Das Bild des Tieres. Das Bild des Tieres ist nicht das Tier, das erste Tier. Das erste Tier gibt es, das Papsttum existiert. Das zweite Tier, es gibt es auch. Das ist die USA. Aber jetzt wird ein Bild des Tieres gemacht. Das soll angebetet werden. Also wird gar nicht das Papsttum angebetet, sondern das Bild des Tieres. Es hieß doch, sie werden alle dazu verführen, das erste Tier anzubeten. Aber scheinbar über irgendeine Zwischenstation, über ein Bild des Tieres. Was ist das Bild des Tieres? Es ist nicht das Papsttum, es ist nur etwas, das sieht genau so aus. Stellen wir uns vor, da wurde schon mal etwas in einem Bild gemacht. Wir kennen es von der Erschaffung Adams. Gott schuf Adam in seinem Bild. Er hat Dinge gemacht aus Staub der Erde und Lehm hat er ihn geformt. Und dann blies er ihm den Odem des Lebens in die Nase. Und Adam stand auf. Er war eine lebendige Seele und er fing nun an, Dinge zu tun. Und hier wurde ein Bild gemacht. Gott schuf den Menschen in seinem Ebenbild. Der Mensch war nicht Gott, er war nur in seinem Ebenbild gemacht. Er war wie Gott ein Herrscher. Nicht über das Weltall, aber über die Erde. Er war schöpferisch von seinem Denken her. Der Mensch war ein Künstler. Er liebte Form, Farben, Musik, all diese Dinge. Und er war fähig zu arbeiten und Dinge zu schaffen. Nicht wie Gott aus dem Nichts, aber ähnlich wie Gott. Er konnte die Dinge, die vorhanden sind, nun bearbeiten, Dinge damit machen, kreativ sein. Also Adam war nicht Gott, aber er war in seinem Ebenbild gemacht. War ähnlich, er war auch Herrscher über die Erde, so wie Gott Herrscher über das Universum ist.

[24:23] Nun, jetzt kommt dieses zweite Tier und macht ein Bild dem ersten Tier. Es baut also etwas, was dem ersten Tier ähnlich ist. Es ist nicht das erste Tier, es ist nicht das Papsttum, aber es wird etwas gebaut, das so ähnlich aussieht. Nun, was hatten wir gelesen hier in Vers 15? „Es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.“ Also die USA baut etwas und jetzt gibt sie dem Bild einen Geist. Nun, ein Geist und plötzlich fängt es an zu handeln. Was ist passiert? Als Gott diesem Leben gebildet, das ja tot da lag, seinen Geist gab, stand Adam auf und fing an zu handeln. Jetzt wird ein Bild des Tieres gebaut, also etwas, das so ähnlich aussieht wie das Papsttum, sehr ähnlich ist. Jetzt wird ihm ein Geist verliehen, dass es plötzlich handeln kann. Und wie handelt denn ein Staat? Da wird ja ein Staatssystem gebaut, das Bild des Tieres, also so eine religiöse und staatliche Vereinigung, die die Welt regieren soll, wie das Papsttum im Mittelalter. Religion und Staat zusammen sollten Herrschaft über die Könige ausüben. Jetzt wird dieses Bild gebaut und jetzt wird ihm ein Geist verliehen. Es kann plötzlich handeln. Wie handelt ein Staat? Dieses Staatssystem? Durch Gesetze. Es fängt also an, jetzt Gesetze zu machen. Gesetze werden erstellt.

[25:55] Wozu führen diese Gesetze? Es heißt hier in Vers 15, es bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Es wurden die getötet, die da nicht mitgemacht haben. Du hast es entweder angebetet, hast dieses neue System angenommen oder du wurdest getötet. Du hast im Mittelalter entweder den Papst anerkannt als den obersten der Christenheit und als den Stellvertreter Gottes auf Erden oder du warst ein Ketzer, ein Heretiker und wurdest getötet. Das ist keine Freiheit mehr. Du wurdest für vogelfrei erklärt. Das Staat durfte dich nicht schützen. Das Bild des Tieres macht was ganz ähnliches. Sobald das Bild des Tieres Vollmacht bekommt, den Geist bekommt und plötzlich anfängt zu handeln, wird das Bild des Tieres sofort Gesetze erlassen und wird dafür sorgen, dass die getötet werden, die nicht mitmachen. Was für Gesetze sind das wohl? Wir wissen es, es sind Gesetze der Anbetung, Sonntagsgesetze. Es werden Menschen plötzlich verführt, ihnen wird eine Religion aufgezwungen. Wenn sie nicht mitmachen, dann gibt es Todesstrafen darauf.

[26:59] Vers 16 und 17. „Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten ein Mahlzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn. Und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur, der welcher das Mahlzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“

[27:15] Und jetzt werden Zeichen gegeben. Zeichen werden verteilt, nämlich das Mahlzeichen des Tieres. Wer es hat, dem geht es gut und wer es nicht hat, der wird brutal unterdrückt. Er kann sogar, sagt die Bibel, er kann nicht mal mehr kaufen oder verkaufen. Und es gibt keinen Unterschied bei diesem Mahlzeichen. Dieses Mahlzeichen bekommen die Freien wie die Knechte, die Armen wie die Reichen. Jeder bekommt dieses Zeichen, ob klein, ob groß. Jeder, der zu diesem System dazugehört. Jeder, der nicht zu diesem System dazugehört, wird brutal unterdrückt werden. Sie werden nicht nur umgebracht werden, es sollten ja alle getötet werden, die es nicht machen, sondern sie dürfen auch nicht mehr kaufen oder verkaufen. Sie dürfen nicht mehr kaufen oder verkaufen.

[28:07] Solche Gesetze, gibt es sowas? Also wer macht solche Gesetze? Niemals würde sowas vor allem nicht aus Amerika kommen. Wenn ich einer gewissen Religion nicht angehöre, darf ich nicht mehr kaufen oder verkaufen. Genau diese Gesetze werden heute gemacht. Wir nennen sie heute Antiterrorgesetze. Gesetze, die klingen gut. Das klingt wie Friede und Sicherheit. Aber das Gesetz sagt eigentlich, wenn ich mit jemandem Handel treibe, der auf der Liste der Terroristen steht, zum Beispiel die Al-Qaida, ich würde jetzt Handel treiben mit der Al-Qaida, dann würde ich mich natürlich strafbar machen. Meine Bankkonten wären eingefroren. Wenn ich jetzt, ich gelte jetzt als Terrorist, wenn ich jetzt also mit jemandem Handel treiben würde, würde auch er sich strafbar machen. Und er dürfte mir auch nichts verkaufen. Also ich bin plötzlich sozusagen unter ein Gesetz gefallen. Heute nennen wir das ein Antiterrorgesetz. Klingt auch erstmal nett. Aber dieses Gesetz, diese Gesetze werden dazu führen, dass eines Tages Leute als Terroristen verschrien werden, die eigentlich gar keine Terroristen sind, sondern Fundamentalisten. Menschen, die ihr Fundament auf der Bibel haben, den Worte Gottes.

[29:16] Und heute wird in den Medien eine Gleichschaltung gemacht. Terrorismus und Fundamentalismus wird gleichgeschaltet. Jeder Fundamentalist ist eigentlich ein verkappter Terrorist, heißt es dann. Und das kommt in die Gedanken der Menschen rein. Und irgendwann heißt es, ah, das sind Fundamentalisten, die nehmen echt die Bibel als einziges göttliches Wort an. Die nehmen die Bibel an und sagen, die Bibel ist Gottes Wort, so wie es da steht und da gibt es keine Irrtümer drin. Und die prüfen alle ihre Werte und alle Dinge an der Bibel. Das ist schon Fundamentalistisch. Die Leute sind eigentlich ziemlich gefährlich. Sogenannte Schläfer. Eigentlich müssten wir Gesetze gegen die machen. Wir sollten die sicherheitshalber lieber einsperren oder gleich umbringen. Klingt extrem, aber da geht es hin.

[30:02] Gehen wir mal zurück. Achso, übrigens, in dieser Zeit, wenn diese Gesetze gemacht werden, werden viele abfallen vom Glauben. Denn diese Gesetze hindern dich, überhaupt einkaufen zu gehen, überhaupt ein tägliches Leben zu haben. Du bist plötzlich unter Terrorverdacht. Du wirst plötzlich durchleuchtet, alles was du tust, wird auf Leinwänden gezeigt quasi. Der Staat, er nimmt deine Telefongespräche ab. Er liest deine E-Mails. Er guckt, was du kaufst, was du machst, mit wem du sprichst. Du bist plötzlich unter Generalverdacht gestellt. Du bist ein Staatsfeind. Und plötzlich wird dein ganzes Leben offengelegt. Und da werden viele fallen. Viele werden sagen, das kann ich nicht machen. Das ist verrückt. Also ich kann so nicht leben. Und viele werden abfallen.

[30:46] Gehen wir zurück in Matthäus 24. Matthäus 24, Vers 13. Christus sagt: „Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.“

[30:58] Wer ausharrt bis ans Ende, wird gerettet werden. Wenn du den Prinzipien treu bleibst, wenn du dich nicht einschüchtern lässt von den neuen Systemen, von den brutalen Gesetzen, die gegen dich gemacht werden, von den Geschwistern, von den Menschen, die dich vielleicht rausziehen und sagen, mach doch nicht so extrem mit. Du bist ja ein guter Christ, aber sei nicht so extrem. Komm mit uns. Viele werden die Gemeinden verlassen und werden Menschen mitziehen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Nicht der könnte vielleicht gerettet werden, sondern der wird gerettet werden. Wer ausharrt, wer standhaft bleibt in dieser Zeit.

[31:34] Nun, wie bereitet man sich darauf vor? Wie bereitet man sich auf diese letzten Tage eigentlich vor? Gehen wir mal Matthäus 7, Vers 24 bis 27. „Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht, denn es war auf den Felsen gegründet. Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, will einem törichten Mann gleichen, der sein Haus auf dem Sand baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, da stürzte es ein und sein Einsturz war gewaltig.“

[32:25] Nun, wer wird am Ende gerettet werden? Das werden diejenigen sein, die klugen, die weisen. Das sind diejenigen, die Gottes Worte hören und auch dann erhandeln. Die Nichtweisen, die verloren gehen, die werden hier genannt als die Menschen, die Gottes Wort zwar hören, aber es nicht umsetzen. Nun, zu wem wollen wir gehören? Sind wir die Menschen, die Gottes Wort hören oder sind wir die Menschen, die es hören und umsetzen? Wie sieht es in unserem Leben aus? Die Wahrheiten, die wir erkannt haben, setzen wir sie um. Das werden die Dinge sein, die in unserem Leben Früchte bringen und die uns bewahren werden in den letzten Tagen. Dinge, die wir angenommen haben, Prinzipien, die wir umgesetzt haben, die Teil von unserer Natur, von unserem Charakter geworden sind, die uns helfen in den letzten Tagen, wenn die große Verführung kommt, nicht zu fallen, nicht zu straucheln, weil Dinge plötzlich in unseren Charakter hineingeschrieben worden sind. Sie sind Teil von uns. Wir haben Prinzipien umgesetzt, wir werden überall massiv angegriffen werden und wenn wir straucheln, irgendeine Schwachstelle haben, fallen wir.

[33:22] Wer aber ausharrt bis ans Ende, wird gerettet werden. Wie können wir ausharren bis ans Ende? Indem wir heute Prinzipien schaffen, indem wir heute Dinge umsetzen und es in der Bibel lesen. Wir hören das Wort und wir setzen es um, damit es gefestigt ist, wenn diese Zeit kommt am Ende, damit wir dort nicht in Straucheln kommen. Das Volk Gottes zeichnet sich durch den heiligen Wandel aus und das müssen wir heute machen.

[33:52] Wir gehen wieder zurück in unsere Endzeitpredigt. Christus hat ja in Matthäus 24 und 25 die letzten Ereignisse gesprochen. Wir gehen jetzt in Matthäus 24 und lesen Vers 15 und 16. Da sagt Christus: „Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch den Propheten Daniel geredet wurde, an heiliger Stätte stehen seht, wer es liest, der achte darauf, dann flieht auf die Berge, wer in Juda ist.“

[34:21] Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung stehen seht, von dem in Daniel gesprochen wurde, nun Christus bezieht sich hier auf das Buch Daniel und spricht jetzt von diesem Gräuel der Verwüstung. Was war denn damals passiert? Er sagt, dann flieht auf die Berge, wenn ihr das seht. Nun, wann sind die Leute geflohen? Naja, damals wurde Jerusalem umzingelt und zu der Zeit sozusagen bezieht sich Christus darauf, sagt, wenn ihr den Gräuel der Verwüstung seht, dann flieht. Hier in Matthäus 24, 15 denkt an den Propheten Daniel. Wenn ihr den Gräuel der Verwüstung kommen seht, flieht er aus Juda, flieht in die Berge.

[35:12] Jetzt gehen wir mal in Lukas 21, Vers 20. Lukas 21, Vers 20, worauf bezieht sich Christus? Es bezieht sich nach Christus, wurde ja die Stadt umzingelt, Jerusalem. Interessante Geschichte, was damals passiert ist. Wir gehen in Lukas 21, Vers 20. Hier heißt es: „Wenn ihr aber Jerusalem von Kriegsherren belagert seht, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe ist. Vers 21: Dann flieht auf die Berge, wer ein Judea ist.“

[35:36] Wenn ihr Jerusalem von einem Kriegsherr belagert seht, sagt er hier in Matthäus, sagt er, wenn ihr den Gräuel der Verwüstung seht, dass er aufgestellt wird, flieht. Als wir das Gleichgesetzte, wenn Jerusalem von einem Herr belagert wird, flieht, sagt Christus, wenn ihr den Gräuel der Verwüstung aufgestellt seht, flieht. Was war passiert? Das römische Heer, die Heiden, kamen jetzt nach Jerusalem, Stadt Gottes, haben es belagert, es eingeschlossen, um es zu übernehmen. Also die Bastion Gottes wurde nun von Heiden überrannt. Wenn ihr das seht, flieht.

[36:23] Nun, konnten sie das sehen, ja sie konnten das sehen, dann plötzlich war ein Regen, ein militärischer Regen, eine Armee lag um ihre Stadt. Das konnten sie sehen. Wie konnten sie fliegen? Gab es da einen Fluchtweg? Eigentlich nicht, aber zu dem Zeitpunkt, als Jerusalem eingeschlossen war, gab es eine ganz kurze Zeitspanne, da wurde das ganze römische Heer abgezogen worden. Die Tore Jerusalems gingen auf, Menschen konnten frei rein und raus gehen und dort sind alle Christen geflohen damals. Die haben die Stadt verlassen, sie wussten der Gräuel der Verwüstung. Das ist ja furchtbar. Das Heidentum kommt und zerstört den Tempel Gottes. Die Tore wurden wieder geschlossen, das römische Heer kam zurück und Jerusalem wurde im Erdboden gleichgemacht. Gräueltaten fanden darin statt, die schlimmsten Szenen, die man sich vorstellen kann, über die wir jetzt nicht reden wollen. Aber was wir hier sehen, das Heidentum vermischt mit dem Volk Gottes, die Staatsmacht mit der Kirche und sie übernehmen sie. Es gibt eine eine völlige Vermischung der Gräuel der Verwüstung. Hier werden Dinge zusammengeführt, die nicht zusammengehören. Gräuel finden wir im Alten Testament interessanterweise an verschiedenen Stellen, wenn es zum Beispiel heißt in der Sexualität, wenn ein Mann bei einem Mann liegt, das ist ein Gräuel vor dem Herrn. Also Homosexualität ist ein Gräuel. Da kommt was zusammen, was nicht zusammengehört. Wie ist das hier, wenn ihr das Heer Jerusalem belagert seht, wenn ihr das heidnische Heer, die heidnische Staatsmacht seht, wie das den Tempel Gottes übernimmt. Denn es ist ein Gräuel, da kommt was zusammen, was nicht zusammengehört. Flied. Das ist übrigens eine Warnung in Offenbarung 18, 4. „Ich war flied aus ihr, flied aus aus Babylon mein Volk.“ Bezieht sich darauf. Wenn wir das sehen, raus.

[38:06] Nun gucken wir es uns doch mal an in Daniel 12, Vers 11. Darauf wurde ja Bezug genommen in der Lektion. Daniel 12, Vers 11. Hier heißt es: „Und von der Zeit an, da das beständige Opfer beseitigt und der Gräuel der Verwüstung aufgestellt wird, sind es 1290 Tage.“ Darauf hat sich Christus ja bezogen. Auf den Gräuel der Verwüstung.

[38:32] Nun, was war hier passiert? Also 1290 Tage von der Zeit, an der der Gräuel der Verwüstung aufgestellt wird. Es war ganz ähnlich wie die Geschichte damals, die wir uns angeguckt haben bei Jerusalem. Wir sind im Jahre 508 nach Christus. 508 nach Christus wurde damals der Frankenkönig Chlodwig, großer, mächtiger König. Er nahm damals den katholischen Glauben an. Schon etwas früher wurde er schon getauft, kam aber dann auf die Idee, 508 nach Christus sein Schwert, seine Armee sozusagen dem Papst zu geben. Er hat gesagt, du bist jetzt der Befehlshaber über meine Armee, über den Staat. Plötzlich war der Papst unglaublich mächtig. Denn er hatte jetzt die große Frankenarmee unter sich und die war mächtig in der damaligen Zeit. Und die konnte er jetzt frei beherrschen. Das war 508 nach Christus. Jetzt musste er aber noch 30 Jahre warten, eine kurze Zeitspanne, bis er in Vollmacht regieren konnte. Diese kurze Zeit ist eigentlich ein interessantes Bild dafür, wie damals das Heer Jerusalem belagert hat, dann abgezogen wurde, die Menschen fliehen konnten. So etwas wird es nochmal geben in der letzten Zeit, in den letzten Tagen. Wenn wir sehen, die Gemeinde wird übernommen werden, die Kirche, die große Kirche wird übernommen werden von der Staatsmacht. Wir sehen Staat und Kirche zusammen. Sie werden eine Einheit bilden. Dann müssen Menschen daraus fliehen. Und sie werden die Chance haben, ein lauter Ruf wird ergehen und sie werden die Möglichkeit haben, nochmal rauszukommen. Der Gräuel der Verwüstung, 1290 Jahre, von 508 nach Christus, 1290 Jahre, bringen wir uns in das Jahr 1798. Was ist da passiert? Der Papst wurde entmachtet. Aber von 508, all die Zeit, der hatte plötzlich, war Kirche und Staat zusammen eine Einheit. Auch wenn der Papst 30 Jahre lang noch nicht in Vollmacht regieren konnte, das kam danach. Ist aber ein interessantes Zeichen auf das, was uns am Ende der Zeiten bevorsteht.

[40:42] Da wird ja auch gesprochen von diesem Gräuel. Und wir kennen diesen Gräuel aus Offenbarung 17. Brauchen wir jetzt nicht aufschlagen. Aber Offenbarung 17, da sitzt die Hure auf dem Tier. Das Tier als Staatsmacht und die Hure das Symbol für eine gefallene Kirche. Eine gefallene Religion regiert jetzt den Staat. Da haben wir den Gräuel der Verwüstung.

[41:04] Nun am Ende der Zeiten, wenn wir wieder zurückgehen in unser, wir haben ja Matthäus 24, 25 behandeln wir ja gerade. Wir gehen jetzt zurück in Matthäus 25 und lesen hier mal dieses Gleichnis. Das ist das Gleichnis von den zehn Jungfrauen. Wir gucken es uns mal an. Hier heißt es in Vers 1: „Dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegen gingen.“

[41:26] Was hier gemeint, also das Reich der Himmel. Es wird, es spricht zum Ende der Zeiten. Also wir sind ganz am Ende der Zeiten. Das Himmelreich wird so sein wie zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegen zu gehen. Nun, was waren das, diese Jungfrauen? Die haben auf den Bräutigam gewartet. Also scheint seine Gemeinde zu sein und sie hatten ihre Lampen vorbereitet. Lampen, wofür waren die? Also da war die Gemeinde und sie wartete auf die Wiederkunft und sie hatten ihre Lampen dabei. Diese Lampen sollten ihnen Licht geben in der Dunkelheit. Nun, was war das für ein Symbol, dieses Licht in der Dunkelheit? Wofür stand das? Dazu gucken wir in Psalm 115, Vers 105, als da heißt: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ Was waren also die Lampen der Jungfrauen? Es war das Wort Gottes. Also diese Jungfrauen alle haben auf den Bräutigam gewartet. Sie waren seine Gemeinde und sie hatten alle das Wort Gottes. Kannst du dich damit identifizieren? Hoffentlich. Hoffentlich hast auch du das Wort Gottes, wartest auf den Bräutigam und gehörst zur Gemeinde.

[42:29] Aber dann heißt es in Matthäus 25, Vers 2: „Fünf von ihnen waren klug und fünf töricht.“ Und wir hatten uns vorhin schon angeguckt, wer als klug und wer als töricht gilt. Klug waren die, die das Wort Gottes hören und es umsetzen. Töricht waren jene, die das Wort Gottes hören und es nicht umsetzen. Nun, so wurden die Jungfrauen bezeichnet. Fünf setzten um, was sie gehört haben und fünf setzten es nicht um. Sie gehörten zur Gemeinde Gottes, sie hatten das Wort und sie warteten auf den Bräutigam. Aber sie setzten nicht um, was sie gelesen haben. Diese gingen am Ende verloren.

[43:06] Was war passiert? Matthäus 25, Vers 3: „Die Törichten nahmen zwar ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit sich.“ Die törichten Frauen, die hatten zwar das Wort Gottes, sie hatten ihre Lampen, aber ihnen fehlte das Öl. Nun, was ist das Öl? Das Öl ist ein Symbol für den Heiligen Geist. Sie hatten zwar das Wort Gottes, theoretisch konnten sie das alles, aber ihnen fehlte der Geist Gottes und deswegen wurde es nicht in ihre Herzen geschrieben. Ihr Charakter hatte sich nicht verändert. Sie gehörten zur Gemeinde, sie warteten sogar auf den Bräutigam, sie kannten das Wort Gottes, aber sie haben es nicht umgesetzt.

[43:46] Nun, es heißt hier Vers 4: „Die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mitsamt ihren Lampen.“ Was waren ihre Gefäße? Die Klugen hatten Öl in ihren Gefäßen. Nun, nach Paulus 2. Korinther 4, Vers 7 sind die Gefäße, in denen dieser besondere Schatz drin ist, dieses Öl, diese Gefäße, sind wir selbst. Die Klugen hatten den Heiligen Geist in sich drin. Sie hatten ihn aufgenommen und der Geist veränderte ihr Herz. Sie hatten die Prinzipien, die sie in der Bibel gestudiert haben, in ihrem Leben angewandt und umgesetzt, führte dazu, dass ihre Herzen verändert wurden. Das ist ein Gleichnis direkt auf die letzten Tage, steht direkt in dieser Endzeitbotschaft drin. So wird es am Ende der Zeiten aussehen. Das Reich Gottes gleicht. Die Gemeinde auf der Erde sieht aus wie zehn Jungfrauen, fünf waren klug, fünf waren töricht. Sie alle studierten das Wort Gottes, sie alle gehörten zur Gemeinde, sie alle warteten auf den Bräutigam, aber fünf, also die Hälfte davon, vergaß, diese Dinge auch wirklich umzusetzen im Leben. Sie haben es alle studiert, aber sie haben es nicht umgesetzt. Und damit fielen sie sozusagen aus der Gnade heraus.

[44:51] Lesen wir mal die letzten Verse, Vers 5 bis 13. Da ist es so, als wenn der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Und Mitternacht aber entstand ein Geschrei: „Siehe, der Bräutigam kommt, geht aus ihm entgegen.“ Da erwachten alle jene Jungfrauen und machten ihre Lampen bereit. Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: „Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen.“ Aber die Klugen antworteten und sprachen: „Nein, es würde nicht reichen für uns und für euch. Geht doch vielmehr hin zu den Händlern und kauft für euch selbst.“ Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam und die Bereitwahren gingen mit ihm hinein zur Hochzeit und die Tür wurde verschlossen. Danach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: „Herr, Herr, tu uns auf!“ Er beantwortete und sprach: „Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.“ Darum wacht, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird.“

[45:44] Fünf Jungfrauen gingen verloren, weil sie kein Öl hatten. In der großen Not, als sie merken, der Bräutigam kommt, die Wiederkunft kommt, dann merken sie, unsere Lampen sind nicht bereit, wir haben kein Öl. Bitte gebt uns von eurem Öl. Ihre Gefäße waren ohne Öl und das merken sie jetzt. Und jetzt fragten sie, könnt ihr uns Öl geben und sie sagten, wir können nicht. Geht doch zu den Händlern und kauft für euch selbst ein gut gemeinter Rat. Geht zu den Händlern und kauft euch Öl. Ihr braucht Öl, wir wissen es, aber wenn wir euch was geben würden, würde es für uns nicht reichen. Es gab eine Ölknappheit zu der Zeit, als der Bräutigam kam. Und jetzt, der gut gemeinte Rat war da, geht zu den Händlern und die Jungfrauen machen das. Aber es reicht nicht mehr, die Zeit reicht nicht mehr.

[46:38] Nun, wer ist der Händler, von dem wir Öl kaufen sollen? Wo bekommen wir das Öl her? Naja, die Bibel sagt, wir sollen es kaufen und wir kaufen es umsonst, bei Christus. Wir sollen es umsonst kaufen. Lukas 11, Vers 13. Schaut mal hinein, Lukas 11, Vers 13.

[46:52] Lukas 11, Vers 13 sagt: „Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten?“ Mir fehlt Heiliger Geist, wie komme ich dahin? Was muss ich tun? Ich muss zu den Händlern gehen und kaufen. Von wem soll ich kaufen? Und zwar umsonst, Christus sagt, kauft von mir. Wir sollen ihn fragen und wir können umsonst kaufen. Wenn mir etwas fehlt, dann soll ich meinen Vater im Himmel bitten. Wie viel mehr wird er mir den Heiligen Geist geben, als selbst mein irdischer Vater mir die irdischen Dinge gibt? Wie viel mehr wird Gott darauf warten, dass ich ihn nach dem Geist frage und er wird ihn mir geben, das hat er versprochen. Dieses Öl, diesen Heiligen Geist, den müssen wir haben, denn der verändert unser Herz.

[47:41] Nun, wie tun wir das? Was machen wir? Wie vermehrt sich das Öl in uns? Und da möchte ich in die letzte Geschichte hineingehen und dazu schlagen wir auf 2. Könige 4, Altes Testament. 2. Könige 4 und lesen die Verse 1 bis 7. 2. Könige 4, 1 bis 7.

[48:03] „Und eine Frau unter den Frauen der Prophetensöhne schrie zu Elisa und sprach: Dein Knecht, mein Mann ist gestorben, aber du weißt, dass er, dein Knecht, den Herrn fürchtete. Nun ist der Gläubiger gekommen und will sich meine beiden Söhne als Leib eigene Knechte nehmen. Und Elisa sprach zu ihr: Was soll ich für dich tun? Sage mir, was hast du im Haus? Sie antwortete: Deine Magd hat nichts im Haus, als nur einen Krug mit Öl. Er sprach: Geh hin und erbitte dir draußen Gefäße von all deinen Nachbarn, barren, leere Gefäße und nimm nicht wenige. Und geh hinein und schließe die Tür hinter dir und deinen Söhnen zu und gieße Öl in alle diese Gefäße und was voll ist, trage weg. Und sie ging von ihm weg und er schloss die Tür hinter sich und ihren Söhnen zu. Die brachten ihr die Gefäße und sie goss ein. Und es geschah, als die Gefäße voll waren, da sprach sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Gefäß her. Er sprach zu ihr: Es ist kein Gefäß mehr hier. Dafür siegte das Öl. Und sie kam und erzählte es dem Mann Gottes und er sprach: Geh hin, verkaufe das Öl und bezahle deine Schuld. Du aber und deine Söhne, ihr könnt von dem Übrigen leben.“

[49:13] Hier war diese Witwe, diese Prophetenwitwe und sie kam nun zu Elisa und sagt: Bitte hilf mir. Was soll ich tun? Das, was ich habe, reicht nicht. Ich werde verkauft. Ich gehe in die Sklaverei. Meine Söhne werden mir genommen. Ich bin in großer Not. Und jetzt sagt Elisa: Was hast du denn da, Öl? Tu Folgendes, nimm das bisschen Öl, das du hast und erbitte jetzt Gefäße von den Nachbarn. Gefäße hatten wir gesehen in 2. Korinther 4, 7, Symbole für ganze Menschen. Nimm Gefäße von deinen Nachbarn und fülle sie mit Öl. Solange du das tust, wird dein Öl nicht weniger werden. Dein Öl wird so lange vermehrt werden, wie du es weitergibst. Also Öl kann weitergehen werden, denn das lebendige Wasser, der Geist Gottes, soll in uns zu einer Quelle werden, die bis ins ewige Leben sprudelt.

[50:02] Wie mache ich das? Wie kann das Öl von mir auf andere übertragen werden, wo doch die Jungfrauen in dem Gleichnis nicht in der Lage waren, es den anderen zu geben, weil die Zeit zu kurz war und es Ölknappheit gab. Es gab kein Öl mehr. Die Zeit mussten sie durchstehen mit dem, was sie hatten. Jetzt wie kann ich heute dafür sorgen, dass ich zu den letzten Zeiten, wo es kein Öl mehr gibt, angewiesen bin auf das, was ich habe? Wie kann ich dafür sorgen, dass ich genug Öl habe, in dem ich heute anfange, auszuteilen? Ich soll den Gefäßen austeilen, meinen Nachbarn. Ich soll also für die anderen arbeiten. Ich soll dafür sorgen, dass der Heilige Geist auch in ihr Herz hineinkommt. Wie mache ich das? Naja, ich gebe zum Beispiel Bibelstunden. Ich gebe Zeugnis vor den Menschen oder ich predige oder ich bin in einer Sabbat-Lektion dabei. Ich gebe Dinge weiter, die ich gelernt habe. Also ich gebe nach außen weiter. Ich gebe die Dinge, die ich gelernt habe, den Menschen. Solange ich für die arbeite, wird mein Öl nicht abnehmen, denn der Heilige Geist ist in mir und er soll andere Menschen erreichen. Mein Licht soll leuchten und es leuchtet nur durch den Geist in mir. Dieses Licht soll auch andere Menschen anstecken, dass auch andere Menschen leuchten. Nicht durch meine Kraft, sondern weil der Geist in ihnen ist und anfängt dort zu leuchten. Solange ich arbeite für Christus, wird mein Öl nicht abnehmen. Das ist eine Verheißung. Eine Verheißung, dass ich so lange Öl habe, wie ich für ihn arbeite.

[51:20] Deswegen ist es ganz wichtig. Arbeitet selbst mit in den Gemeinden. Sagt nicht, der Pastor soll das tun oder der Bibelarbeiter oder Evangelist oder Ältester oder wen immer. Die sollen auch alle arbeiten. Aber arbeite selber mit, denn was hilft es dir, wenn dein Prediger, dein Evangelist, dein Ältester, dein Jugendmitarbeiter, wer auch immer, dein Sabbatschulleiter gerettet werden, aber du nicht. Es geht darum, dass auch du gerettet werden sollst. Also sorg dafür, dass dein Öl nicht ausgeht. Das bisschen Öl, was du hast, das wird vermehrt werden, wenn du für andere arbeitest damit, wenn du das Licht auch anderen entfachst.

[51:56] Nun denn, unsere Lektion schließt hier ab mit einem Gleichnis in Matthäus 25, dieses Gleichnis von den verschiedenen Talenten. Wir wollen es jetzt nicht lesen, aber Matthäus 25, die Verse 13 bis 30, darin geht es um diese Talente. Gott gab seinen Knechten Talente und die sollten sie einsetzen für andere. Nun, es wurde geguckt, wie wurde damit gearbeitet. Einer bekam fünf Talente, setzte sie ein und erwirtschaftete weitere fünf. Einer hatte zwei am Anfang, setzte diese beiden Talente ein, erwirtschaftete weitere zwei, bekam am Ende vier. Und ein Knecht hatte ein Talent. Er hätte eine kleine Aufgabe bekommen. Das bisschen, was er hatte, das bisschen Öl, das bisschen Talent, das sollte er nun einsetzen. Und er vergrub es. Er hat ein falsches Gottesbild. Wer weiß, ob Gott mich überhaupt gebrauchen kann. Außerdem, ich glaube, Gott ist ein sehr strenger Gott. Und vielleicht, wenn ich was verliere, vielleicht ist er mir böse. Ich vergrabe es am besten und gebe es ihm am Ende wieder. Schlechte Entscheidung, denn Gott ist kein ungerechter Gott. Er ist auch kein böser Gott. Er ist ein liebender Gott. Er hat jedem sein Talent zugeteilt, seine Gabe gegeben, damit wir das einsetzen, um andere Menschen damit zu erreichen. Wenn er dir eine gegeben hat, setz diese eine ein. Wenn er dir zehn gegeben hat, setz diese zehn ein. Gott hat jedem zugeteilt, nach dem Maß, das am besten ist für ihn.

[53:20] Wenn das bisschen, was ich habe, ich das bisschen einsetze, egal in welchem Bereich, ich muss kein Prediger werden. Ich muss auch nicht der Älteste werden. Ich muss nicht der Oberste in der Gemeinde sein. Ich muss nicht überall der Hüter sein. Wenn Gott mir das gegeben hat, preis den Herrn dafür. Es ist ein vortreffliches Amt, ein Gemeindeältester zu sein. Aber es ist ein hohes Amt. Viel Verantwortung. Man braucht Talente dafür, Gaben von Gott, um das überhaupt zu schaffen. Vielleicht hat Gott mir eine kleinere Gabe gegeben. Vielleicht bin ich nur ein Prediger. Oder vielleicht mache ich hübsche Dinge, damit Menschen sich im Gottesdienst wohlfühlen. Vielleicht begrüße ich die Gäste. Vielleicht hat er mir diese Freundlichkeit gegeben, eine herzliche Art. Jetzt soll ich sie einsetzen. Und wenn ich sie einsetze, das bisschen, was ich habe, wird sich das Öl vermehren. Ich merke also, ich kann vielleicht nicht die großen Dinge tun, die in meinen Augen vielleicht die großen Dinge sind in der Gemeinde, wie den Gebetskreis oder sowas. Aber ich kann vielleicht mit kleineren Dingen anfangen. Solange ich das tue, wird sich mein Öl vermehren. Plötzlich fange ich an, auch zu predigen, bis ich später vielleicht sogar dazu komme, dass ich den Gebetskreis in der Gemeinde anführe, Menschen im Gebet begleite. Wer weiß, meine Gaben werden zunehmen. Gott wird mir das geben, was die Gemeinde braucht. Denn die Gaben sind zum Segen der Gemeinde. Wenn ich sie richtig einsetze für die Gemeinde und für die Menschen außen, die ich hier erreichen soll mit Bibelstunden und all den Dingen. Das bisschen, was ich habe, wird ausreichen, um für Gott zu arbeiten. Gott hat mir so viel gegeben, dass ich für ihn arbeiten kann. Ich habe keine Angst davor, Bibelstunden zu geben. Der Geist ist bei dir. Und wenn dir Öl fehlt, wird der Geist es dir geben. Denn Gott hat gesagt, ich werde dich segnen und du sollst zu einem Segen werden. Das hat er Abraham verheißen. Und das ist unser Stammvater.

[55:03] Die Talente, die Gott uns gegeben hat, sollen wir in rechter Weise einsetzen. Dann werden sie sich vermehren und wir werden wachsen. Wachsen im Glauben, wachsen in Christus. Unsere ganzen Eigenschaften werden sich verändern. Unser Charakter wird sich verändern, wenn wir für ihn arbeiten. Wenn wir aber nicht für ihn arbeiten, weil wir sagen, ich habe eher Angst, einen Fehler zu machen und vergraben unser Talent, dann stehen wir am Ende mit leeren Händen da. Denn das, was wir hatten, wurde nicht eingesetzt. Gott wird es uns wegnehmen und jemand anderem geben. Dieser Knecht wurde verworfen. Lasst uns nicht ein Knecht sein, der Angst hat vor seinem Herrn. Das bisschen, was ich kann, ich mache vielleicht noch einen Fehler, vielleicht mache ich alles falsch. Geh im Glauben voran. Trau auf Gott. Er hat dir Dinge mitgegeben. Setz das ein, so gut wie du kannst, für den Herrn. Du wirst neue Talente bekommen und du wirst in dieser letzten Zeit noch Öl haben. Es wird dir nicht ausgehen, wenn die große Verführung anfängt, wenn Wahrheit plötzlich nicht mehr Wahrheit ist, wenn plötzlich alles miteinander vermischt wird. Dann wirst du noch da stehen und wirst noch unterscheiden können, was ist richtig und was ist falsch. Du wirst nicht in diese Verführung mit hineinfallen, denn der Geist Gottes ist in dir.

[55:58] Ich wünsche mir, dass wir das gemeinsam können und dass wir dahin kommen, dass der Geist Gottes bis zum letzten Tag in uns wohnt und uns schützt durch diese Zeit. Lasst uns dafür gemeinsam beten. Unser lieber Vater im Himmel, wir sind dir so dankbar dafür, dass wir dieses Thema studieren dürfen, dass wir sehen können, was in den letzten Tagen auf uns zukommt. Und Herr, wir wissen, wir leben bereits in dieser Zeit und es kommen schlimme Dinge noch. Wir möchten dich bitten, dass du uns bewahrst in dir, dass der Heilige Geist in uns wohnt, dass wir die Dinge, die wir von dir lesen, dass wir sie auch umsetzen, damit sie auch in unserem Leben Früchte tragen und wir in den letzten Tagen nicht ohne Öl dastehen. Lieber Vater, bitte hilf uns, dass wir auch Zeugnis geben können für andere Menschen, damit auch viele gerettet werden können. Das ist unser Gebet im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Amen.

[56:47] Vielen Dank, dass wir gemeinsam studieren durften. Dieses spannende Thema war ein sehr großes Thema dieses Mal und es gibt bestimmt noch vieles darüber zu sagen. Aber da wünsche ich euch Gottes Segen für in der Sabbat-Lektion, wenn ihr dann zusammenkommt und wenn ihr gemeinsam dieses Thema dann studieren werdet am 19. Mai in der Gemeinde, gibt es so viel zu sagen. Lernt voneinander, tauscht euch aus, bereitet euch gegenseitig vor auf die Endzeit und sammelt Öl in der Sabbat-Lektion. Lehrt, unterweist, helft den anderen, gebt Öl, damit ihr zum Segen werdet und gesegnet werdet. Amen.


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