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In dieser ersten Lektion der Christ Study Hour 2022 Q4 geht es um das Thema Tod, Sterben und Zukunftshoffnung. Der Sprecher T. K. beleuchtet die Ursprünge der Rebellion in einem scheinbar perfekten Universum. Er erklärt die Rolle Jesu Christi als Schöpfer und die Grundlage der Herrschaft Gottes, die auf dem Gesetz der Liebe basiert. Dabei wird die Bedeutung der Liebe zu Gott und zum Nächsten hervorgehoben und die Gefahr der Selbsterhöhung und des Neids thematisiert.


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Serie: Christ Study Hour 2022 Q4: Über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung

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Transkript

[0:34] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour hier auf joelmedia.de. Schön, dass ihr eingeschaltet habt. Wir haben ein neues Quartal für uns, so schnell geht die Zeit dahin. Wir haben ein neues Hauptthema für dieses Quartal, nämlich Tod, Sterben und Zukunftshoffnung. Ein wirklich sehr interessantes Thema, wie ich finde, wo gerade in dieser letzten Zeit, in der wir leben, das Leid dieser Welt und die Zukunftshoffnung den Menschen immer mehr verloren gehen.

[1:08] Wichtiger wird, dass wir vor allem die Botschaft kennen, diese Wahrheiten der Zukunftshoffnung, der Wiederkunft Jesu den Menschen verkündigen können. Und wir wollen in diesen 12, 13, 14 Lektionen, wir haben ja sogar in diesem Quartal, wollen wir uns einige Aspekte anschauen, wo es über Leid gehen wird, wo es über Tod gehen wird, wo aber auch Gottes Hand immer wieder deutlich und sichtbar wird, wie er Menschen Hoffnung gibt in jeder Situation, in jeder erdenklichen Prüfung, in jeder erdenklichen Herausforderung, vor der auch wir heute stehen.

[1:47] Und deswegen hat Gott uns durch sein Wort viele Beispiele gegeben. Und auch in diesem Fall, wenn wir jetzt die erste Lektion uns betrachten wollen: „Rebellion in einem vollkommenen Universum“, werden wir auch hier Gottes Geist bitten müssen, dass er uns sein Wort offenlegt und offenbart, dass wir auch bereit sind in unserem Herzen, seine Wahrheiten anzunehmen und unser Leben danach auszurichten.

[2:13] Und ich lade uns ein, dass wir gemeinsam, bevor wir jetzt mit dem Studium anfangen, ein kurzes Gebet sprechen. Oh Gott, wir laden dich ein, mit uns zu sein. Unser lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir dein Wort haben, dass wir Wahrheiten und Erkenntnisse über dich bekommen, die uns die Augen öffnen, die uns die Herzen öffnen, die uns zeigt, was Liebe ist, die uns vor allem deutlich macht, wer du bist und was du mit uns vorhast.

[2:48] Und du zeigst uns auch all die Dinge, die uns noch so fremd sind und so unbegreiflich sind. Die zeigst du uns, weil deine Wahrheit hier nichts verbirgt. Und so möchten wir dich bitten, dass du uns jetzt hilfst, durch diese Lektion zu führen, durch deinen Geist, dass wir dich noch besser kennenlernen und vor allem noch klarer deine Botschaft in die Welt hinaus tragen können. Sei bitte mit uns jetzt, wie du es verheißen hast, und wir danken dir dafür. Im Namen Jesu. Amen.

[3:19] Wir haben ja eigentlich schon sehr oft über dieses Thema gesprochen, über Rebellionen im Himmel und über den Sündenfall. Und ich kann mich noch daran erinnern, früher, bevor ich Gott kannte, weil es immer so für mich persönlich ein Anliegen war, in die Sterne zu gucken. Und es gibt mir heute immer wieder so ein ruhiges Gefühl. Es lässt mich innerlich so ein bisschen still werden, wenn man nur bedenkt, dass mit dem bloßen Auge die Sterne, die wir sehen können, es noch viel, viel weiter hinausgeht.

[3:50] Dieses Bild, was ich euch jetzt zeige, ist ein Bild gemacht vom James Webb Teleskop. Und ihr seht diese riesengroße Anzahl an Galaxien auf diesem Bild, das jetzt gemacht wurde vor kurzem. Und dann muss ich mir vorstellen, das, was wir aus dem Wort Gottes kennen, dass das alles von Gott erschaffene Welten sind, dass alles Gott erschaffen hat und dass dieser Raum so riesengroß ist, dass wir das uns gar nicht vorstellen können, wie groß eigentlich Gott ist und alles durch sein Wort entstanden ist.

[4:34] Und als ich mir so Gedanken gemacht habe, auch schon früher, über Gott und wer Gott sein konnte und wie Gott ist, habe ich erst durch die Bibel begriffen, dass Gott ein Schöpfer ist, verbunden mit seiner Motivation der Liebe, die er gerne mit seinen Geschöpfen teilen möchte, zum Ausdruck bringen möchte, ja, miteinander feiern möchte, diese Schöpfung.

[5:04] Und immer wieder denke ich daran und versuche auch immer wieder, mir die Zeit zu nehmen, in die Sterne zu gucken. Und ich kann mich noch daran erinnern, zu der Zeit, als ich Gott kennengelernt hatte, hatte ich ein Buch, und das kann ich nur sehr empfehlen: „Die Geschichte der Erlösung“. Dort wird vor allem eben ein Zeitabschnitt beschrieben, den wir zwar aus der Bibel lesen können, aber diese Tiefe, diese Auseinandersetzung, die im Himmel stattfand, über die wir ja reden werden, so eigentlich nicht vorstellbar ist für unsere Gedanken, für unseren Verstand.

[5:40] Denn die Frage, dass im Himmel ein Krieg ausbricht, wo doch nur Harmonie herrscht, wo doch eigentlich eine Einheit herrscht, ist unvorstellbar. Und deswegen habe ich mir gedacht, dass wir vielleicht mal Auszüge aus „Wie alles begann“ oder „Patriarchen und Propheten“ uns mal genauer anschauen. Denn wir haben ja auch die Verse, die wir in den Lektionsheften haben, sowieso gelesen, so hoffe ich.

[6:07] Und dass wir uns einfach mal parallel uns die Gedanken und die Aussagen von „Geist der Weissagung“ zu Herzen nehmen und uns damit mal biblische Vergleiche hinzunehmen und vor allem für uns zur heutigen Zeit mal die Vergleiche nehmen, wo wir sehen werden, dass wir sehr viele Parallelen entdecken werden für unsere Zeit, was in unseren Gemeinden geschieht, was in der Zeit vor der Wiederkunft Jesu geschieht. Und das ist so spannend zu sehen und zu lesen, dass ich das unbedingt gerne mit euch teilen möchte.

[6:37] Und ich lese mit euch einfach mal jetzt die Abschnitte von dem Buch „Wie alles begann“. Nun, wir wissen, dass der Herrscher über das Universum bei seinem Schöpfungswerk nicht alleine war. Hatte er Mitarbeiter, die seine Pläne würdigen und die Freude seiner Geschöpfe glücklich zu machen, mit dem teilen konnte. Denn es heißt in Johannes 1, Vers 1 und 2: „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.“

[7:07] Christus, das Wort, der Erstgeborene, Johannes 1, Vers 14, beschreibt, war eins mit dem ewigen Vater. Johannes 10, Vers 30: „Eins im Wesen und in den Absichten.“ Er war der Einzige, der alle Ratschlüsse und Vorhaben Gottes begreifen konnte. Er heißt: „Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst.“ Jesaja 9, Vers 5. Sein Ausgang ist von Anfang und von Ewigkeit her gewesen. Der Sohn Gottes sagte selbst über sich: „Der Herr hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege. Er schuf von Anbeginn her. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her.“

[7:50] Als er die Grundfesten der Erde legte, da war ich als sein Liebling bei ihm. Ich war seine Lust täglich und spielte vor ihm alle Zeit. Der Vater wirkte bei der Erschaffung aller himmlischen Wesen durch seinen Sohn. Kolosser 1, Vers 16 heißt es: „Denn in ihm ist alles geschaffen, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten. Es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“

[8:18] Christus ist der Architekt, der wahre Architekt des Universums, deine Galaxien und auch der Planeten, der geschaffenen Wesen und auch unseres Planeten. Und er war damit nicht allein. Der ganze Plan, den er hatte, war ja im selben Einverständnis mit dem Vater. Und das erinnert mich an die Verse Hebräer 1, Vers 3, wo es heißt: „Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, auch für unsere Zeit deutlich zu erkennen hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen.“

[9:07] „Dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft. Er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in die Höhe gesetzt.“ Hebräer 1, Vers 3. Hier wird deutlich: Christus, durch Christus, in Christus wurden die Welten des Universums, wie wir es auf dem Bild gesehen haben, geschaffen.

[9:36] Und schaut, ist denn nicht unsere dreifache Engelsbotschaft dadurch umso wichtiger, dass die Menschen erkennen sollen, dass es einen wahren Schöpfer gibt, den sie anbeten sollen und können? Ja, wovon ihr lebendiges, ewiges Leben abhängt.

[9:54] In der Anbetung seht ihr, wie wichtig es ist, auch für uns, zu erkennen, dass der Schöpfer Macht hat und Christus die Schöpferkraft besitzt. In Johannes 8, Verse 18 und 19 heißt es: „Ich bin es, der von mir selbst Zeugnis gebe, und der Vater, der mich gesandt hat, gibt auch Zeugnis von mir.“ Da sprachen sie zu ihm: „Wo ist dein Vater?“ Jesus antwortete: „Ihr kennt weder mich noch meinen Vater. Wenn ihr mich kennen würdet, so würdet ihr auch meinen Vater kennen.“

[10:27] Frage: Wie gut kennen wir Jesus, dass wir den Vater erkennen? Erkennen wir in den Taten, in den Worten Jesu den Vater? Sehen wir die Verbindung in der Beziehung, die Jesus mit seinem Vater hat, dass er dieselbe Beziehung auch in unserem Leben haben möchte?

[10:45] Die Schöpferkraft in unserem Leben, Sünde zu überwinden. Johannes 12, Vers 45: „Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.“ Johannes 8, Vers 29: „Und der, welcher mich gesandt hat, ist mit mir. Der Vater lässt mich nicht allein, der tut allezeit, was ihm wohlgefällig ist.“

[11:06] Jesus hat uns ein Beispiel gegeben, wie auch wir unser Leben ausrichten können nach ihm. Ich lese weiter in den Abschnitten: „Die Grundlage der Herrschaft Gottes ist das Gesetz der Liebe.“ Die einzigste Motivation, die Gott dazu bewegt zu schaffen, ist Liebe, und es nicht für sich zu behalten, sondern es zu teilen mit Freude, wie ein Vater seine Kinder liebt. Und das Glück, wie Sie weiter hier beschreibt, erneut das Glück aller vernunftbegabten Wesen hängt von der vollständigen Übereinstimmung mit diesen erhabenen Grundsätzen der Gerechtigkeit ab.

[11:48] Es geht nicht um Halten von Geboten, sondern eine Grundlage, die für uns genauso gilt, um Gebote halten zu können, ist die Motivation der Liebe, nicht um zu müssen, sondern um zu wollen, weil ich die Liebe des Vaters und Jesu Christi erkannt habe.

[12:11] Gott wünscht sich von allen seinen Geschöpfen, dass sie ihm aus Liebe dienen, aus einer Liebe, die der Wertschätzung seines Charakters entspringt. Er hat keinen Gefallen an erzwungenem Gehorsam. Allen gewährt er Willensfreiheit, damit sie ihm aus freien Stücken dienen können.

[12:30] Und es erinnerte mich sofort an dem, was Jesus sagte in Johannes 14, Vers 15: „Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote.“ In Johannes 14, Vers 24 sagt er weiter: „Wer mich nicht liebt, der befolgt meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.“

[12:56] In Markus 12 wird er auch deutlich in den Versen 29 bis 31, wo er sagt: „Das erste Gebot unter allen ist: Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist HERR allein, und du sollst deinen HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.“

[13:15] Würden wir jetzt einfach nur mal die Komponenten nehmen, uns mal damit vergleichen, wie sehr wir uns hingeben in Liebe zu Gott, werden wir sehen, dass es um Lebensstil geht, dass es um persönliche Entscheidungen geht, dass es um meine ganze Kraft geht, die Gott mir jeden Tag verleiht, es ihm zu widmen. Dies ist das erste Gebot, und das zweite ist vergleichbar: „Nämlich, du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

[13:43] „Größer als diese ist kein anderes Gebot.“ Ich habe mich gefragt, wie wir in Zeiten von Krisen miteinander umgegangen sind. Haben wir in Liebe aufeinander geachtet? Haben wir in Liebe untereinander gedient? Wie wird es sein in Krisenzeiten, die noch kommen werden?

[14:00] Wir, wie die Welt, lieblos, kalt, wie es in der Bibel heißt, 1. Timotheus 3, dass die Liebe erkaltet am Ende der Zeit.

[14:17] Johannes 16, Vers 27: „Denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin.“ Und daran sehen wir, wie sehr Jesus eine Liebesbeziehung haben möchte, die uns so erfüllen soll, überfüllen soll, überfließen soll, dass wir diese Liebe einem Nächsten und nicht nur die, die wir kennen und die uns sympathisch sind, nein, Menschen, die Zukunftshoffnung suchen.

[14:45] In einer Welt, die stirbt. Ich lese weiter: „Solange alle Geschöpfe aus Liebe treu waren, herrschte im gesamten Universum vollkommene Eintracht.“ Frage, ihr Lieben: Herrscht in unseren Gemeinden, unter unseren Geschwistern, vollkommener Eintracht der Liebe?

[15:07] Es bereitete den himmlischen Herrschern Freude, die Absichten ihres Schöpfers umzusetzen. Sie freuten sich, seine Herrlichkeit wieder zu spiegeln und sein Lob zu verkündigen. Und solange die Liebe zu Gott bei ihnen den obersten Rang einnahm, weil die Liebe zueinander voller Vertrauen und selbstlos war.

[15:27] Ihr Lieben, wenn wir Sabbat in die Gemeinde gehen und uns begegnen, haben wir diese Liebe zueinander in Vertrauen und der Selbstlosigkeit? Ich muss gestehen, haben wir wohl nicht, vielleicht nicht in allen Fällen, aber leider in sehr vielen Fällen. Man, wenn wir ganz, ganz ehrlich sind, sollten wir es nicht nur zugeben, sondern wenn wir Dinge erkennen, die nicht richtig sind in der Gemeinde, die Jesus Christus gehört, nicht uns, sollten wir jede Kraft daran setzen, dass diese Harmonie der Liebe Jesu in unseren Gemeinden die Grundfeste wird, auf dem alles aufgebaut wird.

[16:10] Sei es Mission, sei es Gemeindestunden, sei es Gottesdienste, egal was es ist. Kein einziger Missklang störte die himmlische Harmonie. Das hat mich erinnert an Jesus, der zu seinen Jüngern sagt in Johannes 13, Vers 35: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

[16:36] Ihr Lieben, wir mögen viel wissen. Ja, wir sind eine Gemeinde, die mehr Licht hat im Zeitgeschehen als jede andere Generation, die zu Gottes Volk gehört. Und wir sind gut im Verkündigen der Theorie und der Theologie. Aber worin wir nicht gut sind, und es zeigt sich auch in der Gemeinde, laut Zea, dass wir die Liebe untereinander nicht pflegen. Ja, das heißt eigentlich in der Konsequenz, dass ich meine persönliche Beziehung zu Jesus in der Liebe nicht pflege. Denn das, was sich von außen in die Gemeinde mitbringe, wirkt sich auch in der Gemeinde aus.

[17:27] 1. Petrus 4, Vers 8: „Vor allem aber habt innige Liebe untereinander, denn die Liebe wird eine Menge von Sünden zudecken.“ Ich erlebe leider sehr oft, dass in den Gemeinden die Sünde noch nach vorne getragen wird, offengelegt wird, ja, noch darauf herumgespuckt wird, herumgerührt wird, getreten wird. Welcher Geist, welcher Geist, ihr Lieben, herrscht in unseren Gemeinden?

[17:57] Vor der Wiederkunft Jesu wissen wir, dass unsere Gemeinden wirklich vor Prüfungen stehen, außen wie innen. Aber wenn wir uns nicht nach dem Wort Gottes messen und erkennen, wie dringend wir jetzt vor allem die Liebe Gottes brauchen, jeder persönlich in seiner persönlichen Beziehung zu Jesus, wird es sehr schwer, sehr, sehr schwer am Ende, die Liebe Gottes noch zu ertragen.

[18:22] 1. Thessalonicher 5, Verse 15 und 16 sagt uns auch: „Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die fleischliche Lust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.“ Und wir wissen, wer die Welt regiert, der Fürst dieser Welt, der gefallene Engelfürst. Und die Welt vergeht und ihre Lust.

[18:46] Römer 15, Vers 5: „Der Gott des Ausharrens und des Trostes aber gebe euch untereinander eines Sinnes zu sein, Christus Jesus gemäß.“ Unser Verhalten richtet sich nach Jesus aus, unser Charakter, unsere Entscheidungen richten sich nach Jesus Christus aus und nicht nach anderen, nach Gruppen, nach Meinungen.

[19:20] Aber dieser glückliche Zustand wurde von einer tiefgreifenden Veränderung betroffen. Es gab jemanden, der die Freiheit missbraucht, die Gott seinen Geschöpfen gewährt hatte. Die Sünde entstand bei dem, der von Gott nach Christus mit der höchsten Ehrenstellung ausgezeichnet worden war und bei allen Himmelsbewohnern genoss er nach Christus die größte Macht und Herrlichkeit. Luzifer, der schöne Morgenstern, war der erste der schirmende Cherub. Wir haben die Vergleiche auch in Lektionen Jesaja 14, Hesekiel 28: „Heilig und unbefleckt. Er stand in der Gegenwart des Erhabenen Schöpfers. Die strahlende Herrlichkeit, die unaufhörlich von dem ewigen Gott ausgeht und ihn verhüllt, ruhten auf ihm.“

[20:03] „So spricht Gott der HERR: O Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit. In Eden, im Garten Gottes, warst du mit allerlei Edelstein bedeckt. Du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde.“

[20:40] Unbegreiflich. Die Bibel sagt, es bleibt ein Geheimnis. Aber was wir erkennen können, ist die Charakteristik, die Satan auf dieselbe Art und Weise, die er selbst erfahren hat, mit der Sünde spielte, sie zuließ, ja, sich sogar darauf konzentrierte, mit all seiner Macht und Kraft, dieselbe Art und Weise auch hier auf Erden vollzieht.

[21:03] Ganz allmählich begann Luzifer dem Verlangen nach Selbsterhöhung nachzugehen. Ihr Lieben, wie oft verlangen wir nach Selbsterhöhung, dass ich bestimme über mein Leben, dass ich über mein Leben plane, dass ich entscheide, wen ich heirate, welchen Job ich nehme?

[21:24] Die Heilige Schrift sagt: „Dein Herz wollte hoch hinaus wegen deiner Schönheit. Du hast deine Weisheit zunichte gemacht um deines Glanzes willen. Aber gedacht ist in deinem Herzen: Ich will meinen Thron über die Sterne Gottes hören, ich will gleich sein dem Allerhöchsten.“

[21:40] Obwohl Luzifer all seine Herrlichkeit von Gott erhalten hatte, betrachtete er sie, dieser mächtige Engel, immer mehr als seinen eigenen Besitz. Obwohl er bereits mehr Ehre als jedes andere himmlische Wesen erhalten hatte, war er mit seiner Stellung nicht zufrieden. Er wagte es für sich, eine Verehrung anzustreben, die allein dem Schöpfer gebührt. Statt dazu beizutragen, dass alle Geschöpfe Gott in ihrer Zuneigung und Treue an die erste Stelle zu setzen, war es sein Bestreben, ihren Dienst und ihre Anhänglichkeit für sich zu gewinnen.

[22:22] Neidisch auf die Herrlichkeit, die der ewige Vater seinem Sohn gegeben hatte, strebte dieser Engel-Fürst eine Macht an, die allein Christus vorbehalten war. Schon interessant, oder? Neidisch. Gibt es Dinge, auf die wir neidisch sind oder auf jemanden neidisch sind? Gibt es Dinge, wo wir uns besser für, was Besseres halten als jemand anderen, wenn wir nicht die Ehre bekommen, wie sie an andere vielleicht bekommt?

[22:51] Es ist wirklich erstaunlich. Ich habe mich gefragt, wie kann so ein Wesen, der alles hat und alles besitzt, doch so unglücklich sein? Unbegreiflich. Aber wir werden noch ein bisschen noch herauslesen und deutlich zu machen, wie auch die Bibel uns deutlich macht, vor diesen Gefahren, die Satan in seinem Herzen züchtete.

[23:15] 1. Mose 3, da sehen wir schon im Sündenfall mit Eva, wo er genauso dann anfing, wie auch bei den Engeln. Wir werden es nachher lesen. Versuchte sie so zu reizen, dass sie sich für etwas Besseres hielt, in ihrer Schönheit, in ihrem Glanz, in ihrer Vollkommenheit. Und sagte: „Nicht das, was Gott sagt, sollst du tun. Du wirst selbst sein wie Gott, und du wirst erkennen, was die beste Entscheidung für dich ist. Du wirst dann eine neue Perspektive haben von Gut und Böse, von Wahrheit und Irrtum.“ Vor allem, weil es ja das Böse ja noch gar nicht gab.

[23:57] Aber Gott in seiner Fürsorge hat Adam und Eva aufgeklärt. Er hat sie nicht im Stich gelassen in dieser Versuchung und in dieser Prüfung. Nein, ganz im Gegenteil, er hat sie aufgeklärt. Und so sehen wir auch, dass diese Versuchung, die Satan anstrebte, auch gegenüber Jesus anwand, indem auch hier versuchte, Jesus an einen Punkt zu bringen, sich selbst zu erhöhen.

[24:25] Und das tat er nicht, denn Jesus antwortet er, und das ist auch unsere Antwort, wenn wir vor einer Herausforderung, vor einer Versuchung, vor einer Sünde stehen: „Es steht geschrieben.“

[24:40] 1. Johannes 2, Verse 15 und 16 sagt uns auch: „Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die fleischliche Lust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.“ Und wir wissen, wer die Welt regiert, der Fürst dieser Welt, der gefallene Engelfürst. Und die Welt vergeht und ihre Lust.

[25:03] die Welt vergeht und ihre Lust, wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

[25:11] Nun war die vollkommene Eintracht im Himmel zerstört, als Luzifers Neigung, sich selbst statt seinen Schöpfer zu dienen, bemerkt wurde. Dies löste bei jenen, die der Ehre Gottes höchste Bedeutung beimessen, Besorgnis aus. In der himmlischen Ratsversammlung redeten die Engel eindringlich mit Luzifer. Der Sohn Gottes führte ihm die Größe, Güte und Gerechtigkeit des Schöpfers und die heilige und unveränderliche Natur seines Gesetzes vor Augen. Gott selbst hatte die Ordnung im Himmel festgelegt. Dadurch, dass Luzifer davon abwich, würde er seinen Schöpfer ehren und sich selbst zugrunde richten. Doch die Warnung, die aus grenzenloser Liebe und Barmherzigkeit an ihn gerichtet wurde, erregte nur seinen Widerstand. Unbegreiflich Widerstand gegen die Liebe.

[26:02] Ihr Lieben, wir sehen diesen Widerstand ganz deutlich in dieser Welt, wie der Hass, der Widerstand gegen Christus, sein Wort, seinem Volk entgegensteht.

[26:17] Luzifer ließ es zu, dass seine Eifersucht auf Christus die Oberhand gewann. Er wurde noch entschlossener. Die Absicht dieses Engelsfürsten bestand darin, dem Sohn Gottes die Vormachtstellung streitig zu machen, wodurch er die Weisheit und Liebe des Schöpfers in Frage stellt.

[26:32] Stellen wir die Weisheit in unserem Leben, in unseren Entscheidungen, unseres Schöpfers manchmal in Frage? Dann fehlt es uns an wahrer Beziehung mit Jesus.

[26:48] Luzifer, der nach Christus der erste und an den himmlischen Herrschern war, stand im Begriff, die ganze Kraft seines überragenden Verstandes auf dieses Ziel zu richten. Aber Gott, der allen seinen Geschöpfen einen freien Willen verliehen hatte, warnte alle vor den verführerischen Spitzfindigkeiten, mit denen es möglich wäre, einen Aufruhr zu rechtfertigen.

[27:14] Noch vor Ausbruch des großen Streits sollten alle eine klare Vorstellung von dem Willen Gottes bekommen, dessen Weisheit und Güte die Quelle all ihrer Freude war. Ihr Lieben, Jesus lässt uns auch heute nicht im Stich. Er hat uns durch sein Wort Warnungen gegeben. Er hat uns durch sein Wort den Blueprint gegeben, damit wir Satans Angriffe aufdecken können, erkennen können.

[27:47] Deswegen zweite Petrus 3 Vers 9: „Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verloren wäre, sondern dass jeder Mann.“

[28:01] Und auch Luzifer hatte genau diesen Raum zur Buße gehabt, wie auch wir von Gott diesen Raum und diese Zeit bekommen. Sehen wir, was für einen gnädigen und langmütigen, geduldigen Gott wir haben.

[28:18] Erste Petrus 5, 8 bis 10: „Alle Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch. Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht fest im Glauben, in dem Wissen, in der klaren Erkenntnis, in dem Wissen, dass sich die gleichen Leiden erfüllen an eurer Bruderschaft, die in der Welt sind. Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit, er will uns wieder vereinen in diesen, ja, in diese Großfamilie des Universums, ewigen Herrlichkeit in Christus, jenes Jesus. Er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt, euch völlig zubereiten, festigen, stärken und gründen.“

[29:08] Jesaja 49, ein wunderbarer Vers. Vers 24 bis 26: „Kann wohl einem Starken die Beute genommen werden und können rechtmäßig Gefangene fliehen? Ja, so spricht der Herr: Auch die Gefangenen des Starken sollen ihm genommen werden, und die Beute des Tyrannen sollen entfliehen. Denn nun werde ich mit dem kämpfen, der gegen dich kämpft, und ich werde deine Kinder erretten. Und ich will deine Bedrücker mit ihrem eigenen Fleisch speisen, und sie sollen trunken werden von ihrem eigenen Blut wie Most, und alles Fleisch soll erkennen, dass ich, der Herr, dein Erretter bin und dein Erlöser, der starke Jakob.“

[29:53] Wir sollten uns diesen Vers vor Augen halten, denn wir wissen, dass wir gegen Satan nicht kämpfen können und gegen die Sünde zu kämpfen haben. Wir haben eh schon verloren, wenn wir es überhaupt anfangen würden.

[30:07] Aber wir sehen, dass Jesus Christus ein Kämpfer ist, ein Kämpfer für die Gerechtigkeit und ein Kämpfer für die Gerechten, die seiner Liebe folgen, die gerecht leben wollen, die erkannt haben, dass das Leben ohne Jesus Christus sinnlos ist, dass es ohne Jesus Christus eigentlich gar keine Zukunftshoffnung gibt.

[30:30] Ich lese weiter im Vers: „Der König des Universums ließ die himmlischen Herrscher zu sich kommen, um in ihrer Gegenwart die wahre Stellung seines Sohnes darzulegen und die Beziehung aufzuzeigen, die dieser zu allen geschaffenen Wesen unterhielt.“ Der Sohn Gottes saß mit dem Vater auf dem Thron, und die Herrlichkeit der ewigen, aus sich lebenden Gottheit schloss sie beide ein. Was für eine Aussage!

[30:56] Um den Thron standen die Engel, eine riesige, unzählbare Schar, 10.000 mal 10.000 und tausend Mal Tausende.

[31:04] Können wir das auf Morgen 5 Vers 11: „Die ranghöchsten Engel selbst, Diener und Untertan, erfreuten sich das Lichts, das von der Gegenwart Gottes auf sich schien.“ Vor allem versammelten Bewohnern des Himmels erklärte der König, dass außer Christus, dem Eingeborenen Gottes, niemand seine Absichten ganz begreifen können. Ihm habe er die Durchführung der wichtigen Ratschlüsse seines Willens übertragen.

[31:31] Der Sohn Gottes hatte den Willen des Vaters schon bei der Erschaffung aller himmlischen Heerscharen ausgeführt, wie wir in Kolosser 1 Vers 16 lesen können. Im schuldete sie ebenso wie Gott Verehrung und Treue. Christus solle auch bei der Erschaffung der Erde und ihrer Bewohner göttliche Macht ausüben. Wow, doch dabei werde er nie im Gegensatz zu Gottes Plan seine eigene Macht und Erhöhung vor Augen haben, sondern vielmehr die Herrlichkeit seines Vaters preisen und dessen wohltätige und liebevolle Pläne ausführen.

[32:07] Ach, wie schön das doch ist, dass wir den Geist dabei sagen, wo wir so einen wunderbaren, tiefen Blick bekommen, was da genau alles vor sich ging, was Gott alles getan hat, wie alles offenbarte, dass jedes seiner geschaffenen Wesen genau wusste, was Gott tut, warum er es tat, wohin es führt.

[32:31] Was für ein Gott haben wir! Die Engel erkannten die Vormachtstellung von Christus mit Freuden an. Sie fielen in den Anbetern vor ihm nieder und brachten ihm ihre Liebe und Verehrung zum Ausdruck.

[32:42] Luzifer beugte sich mit ihnen, doch in ihm tobte ein fremdartiger, heftiger Konflikt. Wahrheit, Gerechtigkeit und Treue kämpften gegen Neid und Eifersucht.

[33:01] Der Einfluss der heiligen Engel schien Luzifer eine Zeit lang auf ihre Seite zu ziehen. Als Loblieder in melodischen Klängen aus Tausenden von frohen Stimmen zu Gott im Post liegen, schien der Geist des Bösen von ihm gewichen zu sein. Das erinnert euch sicherlich an die Begebenheit zwischen David und Saul, wo David dann jedes Mal, wenn Saul diesen bösen Geist bekam, dann David auf seiner Harfe spielte, der böse Geist von sollich.

[33:29] Eine unaussprechliche Liebe durchflutete sein ganzes Wesen und im Einklang mit den sündlosen Anbetern neigte sich sein Herz in Liebe zum Vater und zum Sohn.

[33:37] Ihr Lieben, seht ihr, wie wichtig es ist, wenn wir über Musik nicht nur reden, sondern eigentlich zuerst nachdenken sollten, bevor wir reden. Wie wichtig Musik bei der Anbetung ist, nicht nur, weil wir wissen, dass Luzifer derjenige war, der den himmlischen Chor leitete, der für die Musik verantwortlich war.

[34:00] Herr 28 sehen wir, dass er diese Instrumente bekam, damit er für Gott Lieder komponierte und zu der Zeit, wo er mit Sünde überhaupt nichts zu tun hatte, wo er diesen Kampf noch gar nicht hatte, war dieses Lied mit Liebe überströmt. Jede Komposition, die er hatte, war mit Liebe erfüllt.

[34:22] Umso mehr sich von Gott entfernte, desto mehr versuchte er, die Musik für sich in Anspruch zu nehmen, genauso wie alles andere, das Gott ihm geschenkt hatte und Gott ihm übergeben hatte. Auch die Musik hat er jetzt nun auch für sich in der Anbetung für in Anspruch genommen.

[34:36] Ihr Lieben, darüber sollten wir nachdenken, welche Musik wir vor Gott bringen in der Anbetung. Es ist nicht die Frage eines persönlichen Geschmacks oder Gefallens, denn darüber könnten wir, glaube ich, ewig streiten, was denn die richtige Musik wäre. Aber darum geht es nicht. Es ist nicht das, was wir wollen.

[34:58] Wir sollen das tun, dass Gott die Ehre bringt und wir in vor Anbetung vor ihm niederknien und in Liebe zu ihm anbeten.

[35:08] Weiter im Text: Doch dann überkam erneut der Stolz, und das ist auch für mich unbegreiflich. Es schien gerade so, als würde er alles loslassen und sich wieder einreihen, damit alles wieder seinen geordneten Gang geht.

[35:24] Und irgendwann war er mit seinen Gedanken, mit seinem Stolz verbunden, auf seine eigene Herrlichkeit. Sein Verlangen nach einer Vorrangstellung kehrte zurück und erneut gab er dem Neid auf Christus nach. Das erinnert euch auch sicherlich an den Brudermord von Kain an Abel. Der Neid, der aufkam, der so stark war und voller Hasserfüllt, dass es zu einem Brudermord kam.

[35:52] Ihr Lieben, haben wir in den Gemeinden die Einstellung, dass wir sagen: „Bin ich meines Bruders Hüter?“ Während Christus sich um Luzifer bemühte, nicht verloren zu gehen.

[36:11] Hatte Luzifer einen Neid entwickelt, der irgendwann mal dahin umschlug, dass der Neid zu Hass wurde und das letzten Endes zu seinem eigenen Untergang.

[36:22] Die hohen Ehren, die Luzifer verliehen waren, sah er nicht als besondere Gabe Gottes an und deshalb fühlte er sich dem Schöpfer auch nicht zu Dank verpflichtet. Er sollte sich in seinem Glanz, in seiner hohen Stellung und strebte danach, Gott gleich zu sein. Er wurde von den himmlischen Heerscharen geliebt und verehrt. Engel führten mit Freuden seine Befehle aus. Er übertraf sie alle an Weisheit und Herrlichkeit. Doch der Sohn Gottes stand über ihm, da er mit dem Vater bezüglich Macht und Autorität eins war. Er nahm an dessen Ratschlüsse Teil, während Luzifer nicht in gleicher Weise in Gottes Absichten Einblick hatte.

[37:03] „Warum sollte Christus überall entstehen?“, fragte dieser mächtige Engel. „Warum wird er höher geehrt als ich?“

[37:12] Ihr Lieben, warum sollten wir uns höher erachten als Gott in unserem persönlichen Leben, in unserem Glaubensleben, was unsere Pläne, was unsere Botschaft, was unsere Mission, was unsere Gemeinde, ja, was allgemein Entscheidungen betrifft.

[37:36] Hat mich erinnert an Jesaja 27, Verse 1 bis 5: „An jenem Tag wird der Herr mit seinem harten, großen und starken Schwert in Leviathan heimsuchen, die flüchtige Schlange, ja, den Leviathan, die gewundene Schlange, und er wird das Ungeheuer töten, das im Meer ist. An jedem Tag wird man sagen: Ein Weinberg von feurigen Weinen, besingt ihn! Ich, der Herr, behüte ihn und bewässere ihn zu jeder Zeit. Ich bewache ihn Tag und Nacht, damit sich niemand an ihm vergreift. Zorn habe ich keinen. Wenn ich aber Dornen und Disteln darin fände, so würde ich im Kampf darauf losgehen und sie allesamt verbrennen, es sei denn, dass man Schutz bei mir suchte, ja, dass man Frieden mit mir machte, ja, Frieden macht er mit mir.“

[38:27] Wenn wir erkennen, persönlich, in unsere Familie, in den Gemeinden, in der Mission, wenn wir uns mehr und mehr von Gott entfernen, von seiner Weisheit, von seinem Gebot, von seiner Liebe, von seinem Auftrag, von seiner Berufung, der uns gegeben hat.

[38:48] Sollten wir so schnell wie möglich Zuflucht finden bei Gott, bevor der große Löwe, der umhergeht, brüllend und verschlingen kann. Und da ist mir ein interessantes Bild aufgefallen. Stellt man sich vor, in einer Wüste ein Wasserloch, wo Tiere, die durstig sind am Wasserloch sind. Und von weitem ein Löwe kommt. Was machen denn die Tiere, die plötzlich einen Löwen von ferne brüllen hören? Sie rennen natürlich weg aus Angst.

[39:26] Was macht denn ein Löwe instinktiv? Ja, jagt. Also jagt er die, die durch sein Aufscheuchen sich von der Quelle entfernen.

[39:37] Wer von den Tieren bleibt denn an der Quelle? Interessant ist, dass die, die an der Quelle bleiben, der Löwe gar kein Interesse hat, weil er seinem Instinkt folgt.

[39:51] Welchen Instinkten folgen wir? Folgen wir dem Instinkt der Quelle und haben wir unser Instinkt nach Quelle Christus ausgerichtet? Oder haben wir einen Instinkt der Furcht und Angst und der Unsicherheit und der Unmündigkeit vor Gott?

[40:11] Wie schnell springen wir auf, wenn Satan brüllt?

[40:17] Ich lese mal weiter: Luzifer verließ den Platz in der unmittelbaren Gegenwart des Vaters und versuchte unter den Engeln einen Geist der Unzufriedenheit zu verbreiten. Er ging dabei mit undurchschaubarer Heimlichtuerei vor und verbarg eine Zeit lang seine wahre Absicht unter dem Deckmantel der Verehrung Gottes.

[40:38] Doch er begann Zweifel an den Gesetzen zu sehen, von denen sich die himmlischen Wesen leiten ließen. Er gab zu verstehen, dass solche Gesetze vielleicht für die Bewohner der Welten notwendig sein, Welten da, aber der Engel viel höher Stunden braucht, sie keine derartigen Einschränkungen. Ihre eigene Weisheit sei eine ausreichende Orientierungshilfe. Sie könnten nichts tun, was Gott in Ehren würde, denn ihre Gedanken seien heilig. Sie könnten ebenso wenig Fehler begehen wie Gott selbst.

[41:08] Die Erhöhung des Sohnes Gottes auf die gleiche Stufe wie der Vater sie inne hat, stellte Luzifer als eine Ungerechtigkeit gegen ihn hin. Auch er habe Anspruch auf Verehrung und Ruhm, und behauptete er. So behauptete er, wenn er als Engelsfürst seine rechtmäßige hohe Stellung einnehmen könnte, wäre das für das gesamte Himmelsheer von großem Vorteil. Es sei nämlich seine Absicht, allen wirkliche Freiheit zu gewähren. Aber nun sei es sogar mit der Freiheit vorbei, die sie bisher genossen hätten, denn ein absoluter Herrscher sei über sie gesetzt worden, dessen Autorität sich alle unterwerfen müssten.

[41:49] Solche Art waren die schwer durchschaubaren Täuschungen, die sich durch Luzifers List in den himmlischen Höfen schnell verbreiteten. Ihr seht, ihr Lieben, allein in diesem Abschnitt, wie Satan auch in Gemeinden vorgeht.

[42:10] Und ich muss mich schon fragen, auch mich persönlich, mit welchem Herzen bete ich Gott an? Bitte ich Gott an, wenn ich noch Groll im Herzen habe? Bete ich Gott an, wenn ich weiß, dass ich noch Sünde in meinem Leben habe?

[42:28] Wie sehr erhebe ich mich selbst über Gott in meiner Einstellung zu ihm? Finde ich mich dann wieder in Freiheit? Fühle ich mich frei durch Gott?

[42:44] Ein interessanter Gedanke. Aber man sieht, es war schwer zu durchschauen, was Satan im Hintergrund tat. An der Stellung oder Vollmacht von Christus hatte sich allerdings nichts geändert. Aber Luzifers Neid, seine falsche Darstellung in seine Forderung nach Gleichberechtigung mit Christus, machte es notwendig, die wahre Stellung von Gottes Sohn klarzustellen.

[43:06] Seit dem Anfang hat es sich an ihr nichts geändert. Wir wissen, Gott ist derselbe, damals, heute und in aller Ewigkeit. Dennoch ließen sich viele Engel von Luzifers Täuschung blenden. Dieser nutzte das liebevolle, treu ergebene Vertrauen aus, dass ihm die Engel, die ihm unterstellt waren, entgegenbrachten. So gelang es ihm, sein eigenes Misstrauen und seine eigene Unzufriedenheit auf ihr Denken zu übertragen, ohne dass sie dabei sein eigentliches Ziel bemerkten.

[43:40] Luzifer hatte Gottes Absichten in ein falsches Licht dargestellt. Er hatte sie missdeutet und entstellt, um Widerspruch und Unzufriedenheit zu erzeugen. Mit List, wo er seine Zuhörer, ihre Gefühle zu äußern, Gefühle zu äußern, wiederholte er solche Äußerungen und damit zu beweisen, dass auch die Engel nicht völlig mit der Herrschaft Gottes übereinstimmten.

[44:12] Ihr seht, wie sehr wir darauf Acht geben müssen, wenn wir eine Unzufriedenheit haben, nicht andere damit anzustecken. Es gibt Mittel und Wege, die wir von Gott kennen, wie wir als Gemeinde miteinander umzugehen haben, wenn Geschwister mit Sünde kämpfen, wenn mit sie mit Groll zu kämpfen haben, wenn sie mit Unzufriedenheit zu kämpfen haben.

[44:30] Ihr Liebe, wenn die Liebe Gottes durch uns nicht fließen kann, wird es auch keine Einheit, kein Ziel und keine Lösung geben für irgendwelche Streitigkeiten, Konflikten und Herausforderungen.

[44:49] Und wenn Satan immer wieder genau diese Art der Propaganda wiederholt und wiederholt und wiederholt, wie oft sollten wir dann die Verheißungen und die Gewissheit Gottes durch sein Wort in unserem Herzen, in unseren Gedanken wiederholen, wiederholen, wiederholen?

[45:06] Wiederholen, damit wir genau entgegentreten können mit den Waffenrüstung Gottes, um diesen Anschlägen standhalten zu können, um sie aufdecken zu können, um sie nicht zu missdeuten, sondern klar ins wahre Licht zu rücken.

[45:29] Luzifer hatte Gottes Absicht in einem falschen Licht dargestellt. Er hatte sie bis dort aus natürlich. Das hat mich schon, wenn dieses zwar beteuerte immer wieder seine vollkommene Treue zu Gott, wie es aber zugleich darauf hin, dass Änderungen hinsichtlich der Ordnung und der Gesetze des Himmels nötig sein.

[45:49] Und die Beständigkeit der göttlichen Herrschaft sicherzustellen. Diesen Satz muss man sich mal wirklich genau zu Gemüte führen. Zwar beteuerte ich, ich wiederhole noch mal: Er beteuerte immer wieder seine vollkommene Treue zu Gott.

[46:03] Bitte bedenkt, wie viele Geschwister bekennen mit ihrem Mund die Treue zu Gott, wie es aber zugleich darauf hin, dass Änderungen hinsichtlich der Ordnung und der Gesetze des Himmels nötig sein. Achtung, um eine Beständigkeit der göttlichen Herrschaft sicherzustellen.

[46:25] Was so viel heißt wie: Satan möchte in Gottes Plan eingreifen. Er möchte Gottes Plan aufzeigen und sagen: „So musst du es machen.“ Frage: Wie oft kommt es vor, dass wir in der Gemeinde selbst bestimmen, was Gott zu tun hat?

[46:44] Wie oft ändern wir Regeln, Ordnungen, ja, sogar Gebote?

[46:51] Wir wissen aus Jakobus 1 Vers 17: „Bei ihm ist keine Veränderung, noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.“ Bei Gott gibt es keine Änderung. Wenn er einen Plan festgelegt hat und eine Ordnung und ein Gebot und ein Gesetz, es gibt keinen Wechsel.

[47:08] Angeblich ging es ihm nur darum, zufriedene Engel für die Ordnung des Himmels zu gewinnen, die ihr selbst verursacht habt, die unzufriedenen Engel. In Wirklichkeit aber wollte er den Widerspruch gegen Gottes Gesetz schüren und seine eigene Unzufriedenheit in den Gedanken der Engel verankern, während er so heimlich zu Zwietracht und Aufruhr anstachelte.

[47:29] Er weckte er mit größerer Finesse einen ganz anderen Anschein. Es sei sein einziges Ziel, Treue und Ergebenheit zu fördern, sowie Eintracht und Frieden zu bewahren. Hören wir auch in der Welt, nicht wahr? Ist so interessant, dass man durch Krieg und Streit Frieden hervorbringen kann.

[47:47] Frieden hervorbringen kann. Dessen Fingerabdruck sehen wir in dieser Welt, wo angeblicher Friede entsteht.

[47:59] Der Geist der Unzufriedenheit, der auf diese Weise gesät wurde, tat sein unheilvolles Werk. Ohne dass es zu einem offenen Ausbruch kam, breitete sie sich unter den Engeln unmerklich eine Spaltung der Gefühle aus. Eine Spaltung der Gefühle aus, nicht das Verstandes des klaren Wissens, dass sie von Gott hatten. Hätte sie sogar sahen, den sie hätten nur fragen können. Nein, der Gefühle. Ihr seht, worauf Satan aus ist, wenn es um Entscheidungen, um Gedanken, Willensentscheidungen geht, dass wir nicht durch Nüchternheit und Klarheit der Gedanken entscheiden, sondern durch Gefühle.

[48:42] Manche sympathisierten mit Luzifers Unterstellungen gegen die Herrschaft Gottes, obwohl sie bisher in vollkommener Eintracht mit der göttlichen Ordnung gelebt hatten. Waren sie jetzt unzufrieden und unglücklich, weil sie nicht in Gottes unerforschliche Ratschlüsse eindringen konnten. Das ist so dieses Prinzip, diese Krankheit, dieser Virus, der sich in Adventgemeinde ausbreitet. Following the follower, nein, nicht folgen Christus, sondern folge einem anderen, der selbst einen anderen folgt.

[49:11] Folgt. Ihr Lieben, seht ihr die Gefahr, von der wir stehen.

[49:20] Auch sahen sie es nur ungern, dass Christus nach dem Willen Gottes eine erhöhte Stellung einnahm. Diese Gruppe von Engel war gern bereit, Luzifers Forderungen nach der gleichen Vollmacht wie sie der Sohn Gottes besaß, zu unterstützen. Auf der anderen Seite aber betonten treu und ergebende Engel die Weisheit und Gerechtigkeit der göttlichen Ordnung und versuchten, den unzufriedenen Luzifer wieder mit dem Willen Gottes in Übereinstimmung zu bringen.

[49:43] Bringen. Ihr Lieben, seht ihr, wie wichtig es ist, auch selbst die Engel im Himmel hatten alles getan, um Menschen von ihrem falschen Weg zurückzuführen. Wie viel geben wir an Zeit, an Kraft für unsere Geschwister aus, von denen wir wissen, dass sie auf dem falschen Wege sind?

[50:07] Christus war der Sohn Gottes. Er war schon eins mit dem Vater, bevor der Engel.

[50:09] schon eins mit dem Vater, bevor der Engel erschaffen wurden, von Ewigkeit an.

[50:11] Erschaffen wurden von Ewigkeit an. Er zur Rechten Gottes, seine Vormachtstellung, die sich für seine Untergebenen so segensreich auswirkte, war bisher nie, nie in Frage gestellt worden. Nie zuvor hatte jemand die Harmonie im Himmel gestört. Warum sollte jetzt Zwietracht herrschen? Die treuen Engel erkannten, dass diese Auseinandersetzung nur schreckliche Folgen haben würde. Deshalb flehten sie die Unzufriedenen eindringlich an und rieten ihnen, ihre Absichten aufzugeben und sich gegenüber Gott und seiner Herrschaft treu zu verhalten.

[50:51] Genauso wie Satan im Himmel die Engel verführt, lesen wir in Offenbarung 12, Vers 9: „Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange genannt, der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.“ (Matthäus 24,4)

[51:11] Deswegen sagt Jesus eindringlichsten auch als allererstes in seiner Endzeit-Regel, Matthäus 24,4: „Habt acht, dass euch niemand verführt!“ Und niemand heißt niemand, außer Gott, denn Gott kann niemand verführen.

[51:30] Mir kam dann auch der Gedanke in 2. Korinther 13, Vers 5 in den Sinn: Was wir uns eigentlich wirklich jeden Tag vor die Augen schreiben müssten. 2. Korinther 13, Vers 5: „Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid! Stellt euch selbst auf die Probe!“ Seht ihr, wie wichtig es ist, auf die Probe gestellt zu werden, damit wir wissen, wo wir stehen? Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist, es sei denn, dass ihr unecht werdet?

[51:57] Genauso unecht gegenüber der Wahrheit, wie es damals Luzifer und die Engel, die auf seine Seite ziehen konnten, waren und immer noch sind. 2. Petrus 1, Vers 16: „Denn wir sind nicht klug ausgedachten Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen.“

[52:18] Ihr Lieben, das ist mein Wunsch an uns allen, dass wir Augenzeugen werden durch die Macht Christi, durch uns wirkt, weil wir bekennen können: Jesus Christus ist die Wahrheit. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

[52:33] Und durch seine Gnadentaten, durch sein Verdienst haben wir den Zugang zum Vater und werden wieder vereint in die, ja, nicht nur göttliche Familie, sondern universale Familie.

[52:48] Ich lese noch weiter in seiner großen Gnade, wie es seinem göttlichen Wesen entspricht: „Trug Gott Luzifer lange mit Geduld.“ Der Geist der Unzufriedenheit war im Himmel bisher unbekannt. Er war etwas, es war etwas ganz Neues, etwas Fremdes, Geheimnisvolles, etwas Unerklärliches.

[53:08] Luzifer hatte anfangs die wahre Natur seiner Gefühle selbst nicht durchschaut. Den wahren Natur seiner Gefühle selbst nicht durchschaut.

[53:17] Eine Zeit lang hatte er sich gescheut, seinen Gedanken in Worte zu fassen. Dennoch hat er sie nicht verworfen. Und das ist das Problem. Hätte er sie verworfen, und auch für uns, wann sind wir bereit, die Sünde, von der wir wissen, sie zu verwerfen, loszulassen?

[53:45] Es war ihm selbst nicht bewusst, wohin er trieb. Alle möglichen Anstrengungen, wie nur unbedingt, wie nur unendliche Liebe und Weisheit sie ersinnen könnten, wurden unternommen, um ihn vor seinem Irrtum zu überzeugen. Seht ihr, wie Gott wunderbar ist? Er hat alles getan und er tut auch jetzt alles möglich für uns, um uns vor dem Irrtum zu warnen.

[54:06] So wurde ihm nachgewiesen, dass seine Unzufriedenheit grundlos war. Ihm wurde auch gezeigt, wohin es führen würde. Er sah sogar die Konsequenz, wohin es führt. Sind auch wir, wohin es führt, wenn wir ein Leben ohne Gott führen? Klar, wenn er in seiner Auflösung, Auflehnung verharrte.

[54:26] Luzifer kam zu Überzeugung, dass er im Unrecht war. Er erkannte: „Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.“ (Psalm 145,17) Er sah ein, dass Gottes Verordnungen gerecht sind und er sie vor allen Himmelsbewohnern als solche erkennen sollte.

[54:45] Hätte er es getan, würden wir es heute tun.

[54:51] Nicht, hätte er, würden wir es heute tun. Dann hätte er sich und viele Engel retten können, und so würden wir uns retten und viele andere auch.

[55:07] Zu dieser Zeit hat er Gott noch nicht völlig die Treue aufgekündigt, obwohl er seine Stellung als Schirm der Cherub verlassen hatte. Hätte er doch wieder in seine ursprüngliche Stellung eingesetzt werden können, wenn er nur bereit gewesen wäre, zu Gott zurückzukehren, die Weisheit des Schöpfers anzuerkennen und den Platz einzunehmen, der in Gottes großen Plan für ihn bestimmt war.

[55:28] Die Zeit für eine endgültige Entscheidung war nun gekommen. Entweder er erkannte Gottes Vormachtstellung voll und ganz an, oder er werde den offenen Aufruhr wagen.

[55:41] Ihr Lieben, für uns geht es genauso eine Gnadenzeit. Gott tut alles, alles Erdenkliche, damit wir nicht verloren gehen. Genauso wollte er damals Luzifer nicht verlieren.

[56:01] Diese selbe Liebe, die uns heute begegnet, begegnete damals Luzifer auf dieselbe Art und Weise.

[56:07] Beinahe hätte er den Entschluss, zurückzukehren, gefasst. Und jetzt kommt es wieder. Doch sein Stolz hinderte ihn daran.

[56:22] Eine echte, feste Entscheidung mit Gott zu treffen, für immer. Für ihn, der eine so hohe Stellung besaß, bedeutet es ein zu großes Opfer, sich selbst einzugestehen, dass er sich geirrt hatte und sein Denken falsch war. Er wollte sich nicht der Autorität Gottes beugen, die er als ungerecht dargestellt hatte.

[56:43] Ja.

[56:46] Ich erkenne darin, wie wichtig es für mich ist, mehr Demut zu lernen in meinem eigenen Denken. Wenn ich, wenn ich falsch handle, falsche Entscheidungen treffe, demütig genug, ehrlich und offen genug zu sein, um zu bekennen, dass ich falsch bin und falsch liege, falsche Entscheidungen getroffen habe.

[57:10] Wie viel mehr kann Gott für uns tun, wenn wir ihm alles übergeben? Wer sagt, wenn das er treu und gerecht ist, den, der zu ihm kommt und ihm all die Sünden übergibt in Reue. Was für ein wunderbaren Gott haben wir, der uns dann erst recht stärkt, uns aufrichtet.

[57:29] Genau das gleiche hätte Luzifer passieren können. Der barmherzige Schöpfer hatte Mitleid mit Luzifer und seinen Anhängern. Er wollte sie vom Abgrund zurückreißen, in denen sie gerade zu stürzen drohten. Doch sein Mitgefühl wurde falsch ausgelegt. Das ist die Gefahr, von der auch die Bibel warnt.

[57:42] Dass irgendwann die Menschen sagen: Licht ist die Finsternis und Finsternis ist Licht.

[57:50] Lucifer, wie es auf Gottes Langmut als Beweis für seine eigene Überlegenheit hin, Anzeichen dafür, dass der König des Universums letztlich doch auf seine Forderung eingehen würde.

[58:07] Wie verdorben muss man sein, mit solchen Gedanken gegenüber Gott zu stehen, in ihm das anzugreifen und Gottes Langmut mit Füßen zu treten. Wenn die Engel nur fest zu ihm stünden, erklärt er, könnten sie noch alles gewinnen, was sie sich auf hartnäckig verteidigte er sein Vorgehen und verschrieb sich nun ganz dem großen Kampf gegen seinen Schöpfer.

[58:35] Auf diese Weise wurde Luzifer, der Glanzstern, Sohn der Morgenröte (Jesaja 14,12), der in der Herrlichkeit Gottes von dessen Thron seinen Dienst versah, wegen seiner Übertretung zu Satan, zum Widersacher Gottes und der heiligen Wesen und zum Zerstörer der Engel, die Gott seiner Obhut und Führung anvertraut hatte.

[58:56] Gott ließ es zu, dass Satan sein Werk fortsetzte, bis der Geist der Unzufriedenheit zu einem offenen Ausbruch anwuchs. Es war nötig, dass die Pläne voll zur Entfaltung kamen, damit alle deren wahre Natur und eigentliche Absichten erkennen konnten.

[59:20] Ist ja auch wichtig für Gott, denn wir halten ja bald Gericht. Besser gesagt, es läuft ja schon ein Gericht im Himmel. Aber am Ende des ganz, ganz großen Gerichts soll vor allem Welten deutlich gemacht werden, dass Gott gerecht war von Anfang an und dass Satan von Anfang an, seit der Rebellion, in Unrecht handelte.

[59:43] Gottes Herrschaft umfasste nicht nur Bewohner des Himmels, sondern alle Welten, die er geschaffen hatte.

[59:48] Luzifer war zu dem Schluss gekommen, er könne sie alle auf seine Seite ziehen, wenn es ihm gelänge, die Engel im Himmel für seine Rebellion zu gewinnen. Seine Sicht der Dinge hatte er geschickt dargelegt und war dabei ausgeklügelt und betrügerisch vorgegangen, um seine Ziele zu erreichen.

[1:00:05] Und ihr Lieben, heute ist er noch trainierter als je zuvor. Er hat die Menschen lange genug studiert, dass er genau weiß, wo er unsere schwachen Stellen findet und darin sein Unwesen treiben kann.

[1:00:24] In einem Deckmantel von Lügen gehüllt, hatte er sich einen Vorteil verschafft. Er verfügt über eine große, über ein großes Täuschungsvermögen. Alles, was er tat, war derart geheimnisvoll, dass es für die Engel nur schwer zu erkennen war, wohin seine Handlungen wirklich führten.

[1:00:40] Solange diese nicht zur vollen Entfaltung gekommen waren, konnte nicht deutlich werden, wie böse sie wirklich waren.

[1:00:48] Satans Unzufriedenheit war nicht als Aufstand zu werden. Sogar die treuen Engel konnten seinen Charakter nicht völlig durchschauen oder erkennen, wohin sein Verhalten führen würde.

[1:01:00] Ihr Lieben, wir sehen auch heute in unserer Zeit, dass Satan durch ein System in der letzten Zeit wirken wird. Noch mal 17,5 wissen wir davon, denn auf ihrer Stimme Einnahme geschrieben: „Geheimnis Babylon, die große, die Mutter der und der Groll der Erde.“ Geheimnis, etwas unter einem Deckmantel zu tun, Dinge vorzutäuschen, zu lügen und Babylon, die Perfektion der Verwirrung zu stiften, so dass man nicht mehr klar erkennt, was der wahre Grund Satans ist.

[1:01:39] Bis heute sieht man die exakt selbe Vorgehensweise, die er damals im Himmel angefangen hatte, nur, dass er jetzt durch die Zeit sich die Zeit auch nahm, um es noch zu verfeinern, um im letzten großen Kampf gegen Christus all seine Reserven aufzubringen.

[1:01:58] Und das erinnerte mich an folgenden Vers, und damit ihr Lieben, sollten wir uns klar werden: In 2. Thessalonicher 2, Vers 1 bis 12. Ein wunderbaren Vers von Paulus: „Wir bitten aber euch, ihr Brüder, wegen der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus und unser Vereinigung mit ihm: Lasst euch nicht so schnell in eurem Verständnis der Wahrheit, Erkenntnis erschüttern oder gar ein Schrecken jagen, weder durch einen Geist, noch durch ein Wort, noch durch ein angeblich von uns stammenden Brief, als wäre der Tag des Christus schon da. Lasst euch für niemanden in irgendeiner Weise verführen.“

[1:02:33] „Denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde offenbart werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verheißung heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. Denkt ihr nicht mehr daran, dass ich euch dies gesagt habe, als ich noch bei euch war? Und ihr wisst ja, was jetzt noch zurückhält, damit er offenbart werde zu seiner Zeit. Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muss der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein, und dann wird das Gesetzlosigkeit offenbart werden, den der Herr verzehren wird durch seinen Hauch seines Mundes und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird, ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter der Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verloren gehen, weil sie achtung, die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können.“

[1:03:45] Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, so dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.

[1:03:57] Selbst Satan, ich lese weiter, dann im Vers in den Abschnitt: „Selbst als Satan aus dem Himmel ausgestoßen wurde, vernichtete ihn Gott in seiner unendlichen Weisheit nicht, da Gott nur ein Dienst aus Liebe angenehm ist. Muss die Treue der seiner Geschöpfe auf der Überzeugung beruhen, dass er gerecht und gütig ist.“

[1:04:19] Was für einen wunderbaren Gott wir haben! Die Bewohner des Himmels und der Welten waren nicht darauf vorbereitet, das Wesen und die Folgen der Sünde zu begreifen. Ja, wie denn auch, gab es ja nicht.

[1:04:36] Und hätten deshalb in der Vernichtung Satans nicht Gottes Gerechtigkeit erkennen können. Wow, wäre er auf der Stelle vertilgt worden, hätten einige Gott aus Angst, aus, hätten aus Angst statt aus Liebe gedient. Der Einfluss des Betrügers wäre weder völlig ausgelöscht, noch der rebellische Geist gänzlich ausgerottet worden.

[1:04:56] Zum Nutzen des ganzen Welt, als durch endlose Zeitalter musste Satan seine Grundsätze in vollem Umfang entwickeln können, denn nur so würde es allen Geschöpfen möglich machen, seine Anklage gegen die Regierung Gottes im wahren Licht zu beurteilen.

[1:05:14] Damit würden auch die Gerechtigkeit und die Gnade Gottes und die Unveränderlichkeit seines Gesetzes für immer und über alle Zweifel erhaben sein.

[1:05:24] Satans Aufruhr sollte dem Universum für alle Zeit eine Lehre sein, wie auch für uns heute, ein ewiger Beweis für das Wesen der Sünde und ihre schrecklichen Folgen. Die Entfaltung der Herrschaft Satans und deren Auswirkungen auf Menschen und Engel würden zeigen, zu welchen Folgen die Ablehnung der göttlichen Autorität führt. Sie bezeugt, dass das Wohlergehen aller Geschöpfe Gottes unmittelbar vom Bestand seiner Herrschaft abhängt.

[1:05:52] Folglich sollte dieses Entschuldigung, folglich sollte die Geschichte dieser schrecklichen Rebellion für alle Heiligen Wesen zu einem bleibenden Schutz werden. Sie sollte verhindern, dass Gottes Geschöpfe sich über die wahre Natur der Gesetzesübertretung täuschen lassen und vor dem sündigen und dem Leid der Strafe bewahrt werden.

[1:06:19] Gott, der in dem Himmel regiert, sieht das Ende vom Anfang an. Vor ihm liegen die Geheimnisse der Vergangenheit und der Zukunft, in gleicher Weise offen. Über das Leid, die Dunkelheit und das Verderben hinaus, die durch die Sünde entstanden ist, sieht er, was seine eigenen Absichten und der Liebe und des Segens vollbringen werden.

[1:06:43] Das ist das, was in mir heute in der Bibel lesen können. Sämtliche Verheißungen, die uns dazu führen, gerettet zu werden.

[1:06:53] Obgleich Wolken und Dunkel um ihm her sind, bleiben noch Gerechtigkeit und Gericht seines Thrones Stütze. Das werden die Bewohner des Universums, ob Gott treu oder von ihm abgefallen, eines Tages verstehen. Seine Werke sind vollkommen, denn alles, was er tut, das ist recht, treu und kein Böses an ihm.

[1:07:18] Gerecht und wahrhaftig ist unser Herr. (5. Mose 32,4)

[1:07:27] Wir sollten sehr darauf bedacht sein, in Folge dieser Ereignisse, dem Himmel stattfinden und die sich in diesem Kampf weiterentwickelt haben bis in unsere Zeit, Gottes Vollkommenheit anstreben, seine Vollkommenheit im Auge haben, denn er kennt Vergangenheit und Zukunft. Er ist der Schöpfer aller Welten. Er ist der Sieger am Ende in dem Kampf gegen Licht und Finsternis.

[1:08:06] Und er ist derjenige, der uns Macht und Kraft gibt. Und ich möchte gerne schließen.

[1:08:11] Und ich glaube, und ich bin selber gerade dabei, in diesen Versen Jakobus 1, in den Versen 1 bis 18, ihr kennt natürlich die Verse, aber ich glaube, vielleicht verstehen wir jetzt umso besser diese Verse, wenn wir mal das Spektrum der Ereignisse im Himmel besser verstehen und kennenlernen.

[1:08:30] Und kennenlernen, damit wir auch begreifen, was unser Kampf ist, was unsere Entscheidung sein sollte, was unser Glaube ausmacht, wahrer Glaube, was die Prüfungen ausmachen, um selbst zu erkennen, wo wir stehen.

[1:08:50] Unsere Aufgabe, Betreuung gerecht zu werden, diese frohe Botschaft, dass wir selbst erlöst wurden durch Christus. Diese frohe Botschaft in anderen Menschen weiterzugeben, weil es einen gibt, der diese Menschen in den Tod führen will, weil er unseren Schöpfer hasst und somit hasst er auch uns. Und deswegen, ihr Lieben, Jakobus 1, ab Vers 1: „Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wann hat man denn Freude, wenn man in Anfechtungen gerade? Aber hier steht: Achtet es für lauter Freude, wenn ihr in Mannheimer Anfechtung gerade, da ihr wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt.“

[1:09:29] Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts mangelt. Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt. So wie du bist, geh hin zu Gott und erbitte Weisheit, so wird sie ihm gegeben werden.

[1:10:02] Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht, denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben hin und hergeworfen wird. Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen wird. Ein Mann mit geteiltem Herzen, unbeständig in allen seinen Wegen.

[1:10:21] Der Bruder aber, der niedrig gestellt ist, soll sich seine Erhöhung rühmen. Der Reiche dagegen seiner Niedrigkeit, denn wie eine Blume des Grases wird er vergehen. Denn kaum ist die Sonne aufgegangen mit ihrer Glut, so verdorrt das Gras und seine Blume fällt ab und die Schönheit seines Glanzes vergeht. So wird auch der Reiche verwelken auf seinem Weg.

[1:10:47] Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet, denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr denen Verhalten hat, die ihn lieben.

[1:11:03] Niemand sage, wenn er versucht wird: „Ich werde von Gott versucht“, denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht auch niemand. Sondern jeder Einzelne wird versucht, dann wieder genau, was wir gelesen haben, wenn wir nicht aufhören, Begierden, die uns von, wir wissen, dass sie uns von Christus und seiner Weisheit, in seiner Liebe trennen.

[1:11:24] Wenn wir diese beginnen nicht loslassen, passiert genau das.

[1:11:31] Sondern jeder Einzelne wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird. Das ist das, was Satan nicht aufgeben wollte.

[1:11:44] Und jetzt sehen wir die Konsequenz. Danach, wenn die Behörde empfangen hat, angenommen wurde, gebührt sie die Sünde. Die Sünde aber, wenn sie vollendet, gebiert den Tod. Irrt euch nicht, meine geliebten Brüder (Schwestern).

[1:11:59] Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk von Gott. Noch mal von vorne für 17: Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten in Folge von Wechsel. Nach seinem Willen hat er uns gezeugt und durch das Wort der Wahrheit, damit wir gleich sein Erstlinge seiner Geschöpfe sein.

[1:12:25] Ist das dein Wunsch, lieber Bruder, liebe Schwester?

[1:12:31] Nachdem wir wissen, wie der Kampf im Himmel tobte, ja, einen wirklich wunderbaren Einblick bekamen vom Geist der Weissagung, wie dieser Kampf, der im Himmel begann, auch hier auf Erden ausgeführt wird bis zur Wiederkunft.

[1:12:53] Wollen wir unsere Herzen in Liebe Gott übergeben, bereit sein, beständig zu bleiben, nicht zu hinken, nicht zu zweifeln im Glauben, ganz im Gegenteil, noch enger mit seinem Wort verbunden zu sein, damit unser Glaube fest im Fundament Christus verankert ist, das Satan nie und nimmer herausziehen kann, egal wie er sich anstrengen wird.

[1:13:17] Kann er uns nicht aus der Hand Gottes entreißen. Wenn wir zu Gott gehen, kann Satan nur fliehen. Er kann nicht anders. Licht und Finsternis kann ich beieinander wohnen. Und genauso wenig sollten wir nicht laut sein, sondern heiß und nicht kalt oder lau.

[1:13:35] Erleben. Das ist mein Wunsch, dass wir auch, wenn wir jetzt weiterhin die Lektion studieren, uns Gedanken darüber machen, wie Gott uns durch diese letzte Zeit führen wird. Und es werden spannende, sehr spannende Themen vorkommen, wo ich euch auch dazu einladen im Geiste weisen und parallel mitzulesen, denn ich glaube, dass wir dadurch noch genauer erkennen, für uns persönlich, was wir zu tun haben, vor welcher Verantwortung wir stehen und welche Entscheidung wir zu treffen haben vor Gott.

[1:14:02] Und ich wünsche euch nur das Beste. Gottes reichen Segen. Und bevor ich schließe, möchte ich mit euch noch gemeinsam beten.

[1:14:14] Ja, lieber Herr, Heiland, unser Schöpfer, unser wahrer Gott des Universums, wir danken dir so sehr, dass wir diesen Einblick bekommen dürfen durch den Geist der Versagung, was vorgefallen ist im Himmel, ja, vor deinem Thron, an deinem Thron, in deinem Zuhause, wo heilige Engel dir dienen.

[1:14:33] wo heilige Engel dir dienen. Es ist für uns Menschen unbegreiflich, wie das überhaupt im Himmel entstehen konnte. Sünde, etwas, was es nie gab, etwas, was unvorstellbar war.

[1:14:46] Aber Herr, wir sehen, dass es möglich war. Aber wir sehen auch, dass du Kontrolle hast über alles. Selbst als diese Rebellion im Himmel begann, hast du alles im Auge gehabt und alles in deiner Hand gehabt. Du hast gerecht gehandelt, du hast mit Liebe gehandelt. Herr, du hast alles getan, damit Luzifer und die Engel, die auf seine Seite ziehen konnten, dass sie diesen Absturz nicht hinunterfielen. Aber es war seine Entscheidung.

[1:15:20] Und ja, wir sehen, dass wir auch in unserer heutigen Zeit mit denselben Anfechtungen zu kämpfen haben, die Satan auch gegenüber den Engeln da brachte. Er will uns von dir trennen, er will uns von dir trennen und er möchte uns ja, Leid aufdrücken, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit.

[1:15:40] Herr, wir sind ja so dankbar, dass wir dein Wort haben. Wir sind dir so dankbar, dass du uns liebst, dass du uns nicht aufgibst, auch wenn wir manchmal in unserem Herzen rebellieren, auch wenn wir uns manchmal für besser und höher achten als du es bist und uns über deinen Ratschluss, über deine Weisheit hinwegsetzen. Ja, bitte vergib uns, reinige uns und hilf, dass wir Buße und eine Umkehr tun, die uns zur wahren Erweckung, Reformation führt, dass wir nicht ausgestoßen bleiben, Herr, und Vorgaben vor allem im Gericht nicht ausgestoßen werden, Herr, sondern dass wir deiner göttlichen Familie angehören. Das ist mein Wunsch für uns alle. Sei uns gnädig und erfülle uns durch deinen Geist mit deiner Liebe. Das wird die Frucht des Geistes, den Menschen darbringen können als Zeuge für dich.

[1:16:30] Bitte erweise uns gnädig und habe Dank, dass du uns diese Wege öffnen wirst, dass du uns Kraft von oben geben wirst und dass uns helfen wirst, Sünde zu überwinden, dass wir einmal gerecht vor dir stehen dürfen und die Kronen empfangen dürfen, die wir dann vor deinen Füßen legen werden, weil alles durch deine verdienstvollen Gaben haben. Da bedank mit dir und bitten es in deinem teuren, kostbaren Namen. Jesus, Amen.

[1:16:56] Ich lade euch wieder herzlich ein, zunächst Nation, wenn euch die Miriam wieder erwarten wird. Bis dahin Gottes reichen Segen und bleibt dem Herrn befohlen. Amen.


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