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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH_2022_04_Lektion_11

In dieser Predigt von Ronny Schreiber geht es um Endzeit-Täuschungen und die Frage, was die Bibel über den Tod lehrt. Anhand biblischer Beispiele wird untersucht, ob es ein Bewusstsein im Tod gibt. Der Sprecher beleuchtet auch moderne Phänomene wie Nahtoderfahrungen und erklärt sie aus biblischer und medizinischer Perspektive.


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Serie: Christ Study Hour 2022 Q4: Über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung

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Transkript

[0:34] Ein herzliches Willkommen zur Christ Study Hour, schön, dass ihr eingeschaltet habt. Wir sind immer noch im vierten Quartal 2022 und sprechen über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung. Wir sind in Lektion 11 und wollen uns heute über Endzeit-Täuschungen unterhalten. Unser Merkvers finden wir im zweiten Korinther 11, 14 und 15. Der soll heute auch ein bisschen Thema sein, denn dort heißt es: „Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit. Ihr Ende wird aber ihren Werken entsprechend sein.“

[1:13] Nun, es geht heute ein bisschen um die verschiedenen okkulten Bereiche, die wir in der damaligen Zeit, aber auch in der heutigen Zeit, abgelichtet finden und dass die mit der Lehre vom Tod auf sich haben. Wir wollen, bevor wir dieses Thema einsteigen, gemeinsam beten und Gottes Geist bitten, dass er unser Lehrer ist nach seiner Verheißung.

[1:35] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Gedanken dafür, dass wir dieses Thema gemeinsam studieren dürfen und möchten dich jetzt bitten, dass dein Heiliger Geist nach deiner Verheißung unser Lehrer ist und uns diese Dinge erklärt. Und dafür danken wir dir schon jetzt im Namen Jesu. Amen.

[1:51] Und zum Beginn möchte ich mit einem Bibelwort, dass wir eine Werkpredigt finden, immer Matthäus 7, dort 21 bis 27. Ist ein Gleichnis für den klugen und den törichten Baumeister. Wir beginnen ein paar Verse vorher. Dort heißt es nämlich in Vers 21: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“

[2:39] „Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf dem Felsen baute. Als der Platzregen fiel, die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht, denn es war auf den Felsen gegründet. Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, mit einem törichten Mann gleich sein, dass ein Haus auf dem Sand baute. Als der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und dieses Haus stießen, das stürzt es ein, und sein Einsturz war gewaltig.“

[3:14] Und was Christus hier sagt, er vergleicht zwei Menschensorten miteinander. Von beiden wissen wir, sie hören das Wort Gottes. Und so wird es am Ende auch sein, dass viele sagen: „Herr, haben wir nicht in deinem Namen, haben wir nicht das, haben wir nicht Herr, Herr genannt?“ Und Christus sagt: „Ich kenne euch nicht.“ Nun, zu welcher Gruppe sagt er das? Er sagt es zu der Gruppe, die sein Wort hört, ist aber nicht tut. Und diese Leute vergleicht er mit einem törichten Baumeister. Wenn da Stürme kommen und die Wassermassen und an dem Haus rütteln, also in dem Glaubensgebäude rütteln, dann stürzt es ein, und der Einsturz ist gewaltig. Wenn aber jemand die Worte von Jesus hört und sie auch umsetzt im Leben, dann können die Winde kommen und die Stürme kommen und alles kann an diesem Glaubensgebäude rütteln, aber es wird doch nicht einstürzen, denn es ist auf dem Felsen gebaut.

[4:06] Also, um meinen Glauben und mein Leben auf Christus zu gründen, reicht es nicht zu sagen: „Ich glaube, dass Christus Herr ist“, sondern es impliziert auch, dass ich selbst mein Leben dem unterordne. Also, dass ich das lebe, was ich glaube. Dann sagt Christus: „Mein Haus ist auf dem Felsen gebaut.“ Dann habe ich ein solides Fundament, und dann kann die Welt um mich herumgehen und trotzdem wird mein Glaube Bestand haben.

[4:31] Es ist eigentlich interessant, es gibt heute viele Menschen, die das Wort Gottes kennen, die von sich auch behaupten, würden Christen zu sein, Christus nachzufolgen, aber dann doch nicht dem Wort der Bibel folgen, also dem Worte Jesu. Sondern er sagen: „Mein Gefühl sagt mir, dass das nicht so ist. Nach meinem Gefühl müsste ich er so und so handeln.“ Ich denke, es ist nach heutiger Sicht besser anders zu handeln als so, wie es da steht. „Die Bibel war vielleicht damals richtig, aber heute nicht mehr so.“ Gibt es ganz viele Menschen, die heute so auf Ahnung oder ein Bauchgefühl oder solche Dinge hören, anstatt das klare Wort der Bibel anzunehmen. Ist für uns auch immer so eine Gefahr, wenn mein eigenes Denken, meine eigene Meinung eine andere Richtung läuft als das Wort der Bibel sagt.

[5:17] Dann deutlich zu machen: Ich möchte nicht meine eigenen Meinung folgen und meinem eigenen Denken und Fühlen, sondern ich möchte den Worten Gottes folgen. Denn dann weiß ich, dann steht mein Glaube auf einem sicheren Fundament.

[5:30] Es ist heute so ein bisschen Mode geworden, dass man seinen Glauben auf Gefühle aufbaut. „Da fühle ich mich gut, da geht es mir besser.“ Es gibt Menschen, die besuchen Gottesdienste, die vergleichbar sind mit einer Diskothek, einfach, weil sie sagen: „Das kenne ich aus meinem Alltag, da habe ich mich daran gewöhnt und da fühle ich mich irgendwie wohl.“ Da ist eigentlich genau das, was sie nicht brauchen. Also, noch mehr Zerstreuung. Ist eigentlich brauchen wäre das klare Wort Gottes und die Wahrheit im Leben umgesetzt.

[6:01] Und so gibt es heute einen ganzen eine ganze Strömung, vielleicht zu einer Mainstream würden wir das nennen, wo es immer heißt: „Verwirkliche dich selbst, glaube an deine eigene Realität, suche für dich das Beste.“ Und es geht nicht mehr da um eine absolute Wahrheit. Das geht sogar so weit, dass wir heute sagen: „Jeder hat seine eigene Wahrheit.“ Und als Christen müssen wir einfach sagen: Das stimmt nicht. Das Wort Gottes ist Wahrheit. Alles andere ist irgendwie Mystizismus.

[6:30] Und es hat heute Hochkonjunktur. Interessant ist, dass in diesem Gleichnis oder kurz davor, bevor Christus das Gleichnis von den beiden Baumeistern erwähnt, da sagt er hier zu dem, die in die behaupten, in seinem Namen hätten sie viele Wundertaten gebracht und in seinem Namen gepredigt. Zu ihm sagte er: „Ich habe euch nie erkannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“

[6:55] Also, auch wenn sie den Namen Gottes gebraucht haben, wenn sie in seinem Namen gearbeitet haben, wenn man sie vielleicht sogar als Christen gekannt hat, sagt er doch: „Ich kenne euch nicht, denn ihr seid gesetzlos. Ihr seid also ohne mein Wort, ihr seid ohne das Gesetz.“

[7:10] Und das ist ein wichtiger Punkt in unserem Leben. Wir werden nämlich am Gesetz gemessen, also wie sehr war unser Leben in Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes. Und wie schaffen wir das? Ja, wenn mein Leben wirklich in Christus gegründet ist, nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sondern mein Leben wirklich daran orientiert ist, Christus zu folgen, dann stehe ich auch im Gesetz Gottes. Und dann wird Christus sich auch zu mir bekennen. Wenn wir uns auf Erden zu ihm bekennen, zu seinem Wort, dann wird er uns auch unseren Namen im Himmel vor den Engeln bekennen.

[7:45] Ellen White schreibt in dem Buch „Das bessere Leben“ auf Seite 120: „Möge ja niemand sich dem Gedanken hingeben, dass besondere Schickung ein Echtheitsbeweis ihres Werkes und der von ihnen vertretenden Ansichten sein. Wenn jemand sich nur oberflächlich mit dem Worte Gottes beschäftigt und ihm seine Eindrücke, Gefühle und Erfahrungen mehr als die göttliche Richtschnur gelten haben, wir den Beweis, dass kein Licht in ihm ist.“

[8:11] Ein hartes und sehr direktes Wort von Ellen White. Wenn jemand also sagt: „Meine Eindrücke, meine Gefühle, meine Erfahrung sagen, dass das Wort Gottes an dieser Stelle nicht richtig ist und wir es so machen müssen“, dann sagt sie deutlich: „Es ist kein Licht in ihm.“

[8:25] Also, ganz oft trüben uns unsere eigenen Eindrücke, unsere Gefühle, aber eben auch sogar unsere Erfahrung trügt uns. Wenn wir behaupten, dass unsere Erfahrungen mehr gelten als das Wort Gottes, dann ist kein Licht in uns. Und das, also diese ganzen Ideen, die wir heute in der Welt finden, die packen da alle zusammen unter den Begriff Mystizismus. Also meine eigenen Gefühle, meine eigenen Ideen, meine eigene, meine Religionsmodelle sagen mir irgendwie was anderes, muss anders sein als das Wort Gottes. Und dann würden wir sagen: Das ist erstmal Mystizismus.

[9:04] Also ein wichtiger Punkt, der auch heute gerade Hochkonjunktur hat. Etwas anderes außerhalb von diesem Mystizismus oder, man muss sagen, eigentlich innerhalb dieses mystizistischen Gebäudes, sind Dinge, über die wir uns oft unterhalten, gerade in diesem Zusammenhang, wenn Menschen sagen, sie haben Nahtoderfahrungen. Also Menschen, die sagen: „Ich bin gestorben und im Tod habe ich irgendwie besondere Dinge gesehen. Ich war tot und ich ging ein Licht, oder ich habe in Erfahrung gemacht, ich habe eine Stimme gehört, die sagte: ‚Komm zu mir.‘ Das war total schön und warm und herzlich und ich fühlte mich so geborgen und aufgehoben.“ Oder: „Ich habe mit einem Verwandten gesprochen, der schon längst gestorben war und hat mir wunderbare Dinge erzählt.“

[9:45] Solche Dinge gibt es. Menschen, die heute behaupten, sie haben sogenannte Nahtoderfahrungen. Was hat es mit diesen Nahtoderfahrungen eigentlich auf sich? Diese Behauptung, dass sie im Tod irgendwie eine Art Bewusstsein gehabt hätten.

[10:02] Hätten wir jetzt einige Geschichten der Bibel uns angeguckt, wenn wir sehen, dass die Bibel so etwas nicht kennt, so eine Nahtoderfahrung, oder dass Menschen im Tod ein Bewusstsein haben. Wollen wir einige Texte gemeinsam uns anschauen? Und ich beginne mal im ersten Könige 17, und diese Verse 22, 23 und 24. Eine Geschichte von Elia. Hier heißt es: „Und der Herr erhörte die Stimme des Elia, und die Seele des Kindes kam wieder in dasselbe, und es wurde lebendig. Und Elia nahm das Kind und brachte es von dem Obergemach ins Haus hinab und übergab es seiner Mutter und sprach: Siehe, dein Sohn lebt!“ Da sprach die Frau zu Elia: „Nun erkenne ich, dass du ein Mann Gottes bist und dass das Wort des Herrn in deinem Mund Wahrheit ist.“

[10:56] Und dieser Geschichte, wir haben sie nur kurz angerissen, geht es darum, dass Elia hier ein Kind wieder ins Leben zurückholt. Und dieser gesamten Geschichte, in dem gesamten Kontext, lesen wir nicht eine Aussage von dem Kind, das ist sagt: „Ich war an dem und dem Ort, ich habe das und das gesehen.“ Also keine Idee davon, dass da irgendwie ein Bewusstsein wäre.

[11:18] Eine andere Geschichte ereignet sich kurze Zeit darauf, nicht unter Elia, sondern unter Elisa, seinem Nachfolger. Die lesen wir im zweiten Könige 4, 34 bis 37. Es heißt hier: „Dann stieg er hinauf und legt sich auf das Kind, und er legte seinen Mund auf den Mund des Kindes und seine Augen auf dessen Augen und seine Hände auf dessen Hände und breitete sich so über das Kind, dass es warm wurde. Danach stand er auf und ging im Haus einmal hierhin, einmal dorthin. Dann stieg er wieder hinauf und breitete sich über ihn.“ Dann neigte der Knabe sieben Mal. Danach tat der Knabe die Augen auf, und er rief: „Gasi!“ Und sprach: „Rufe die Shunammiterin!“ Da rief er sie. Und als sie zu ihm hereinkam, sprach er: „Nimm deinen Sohn!“ Und sie kam und fiel nieder zu seinen Füßen und neigte sich zur Erde. Und sie nahm ihren Sohn und ging hinaus.“

[12:18] In dieser Geschichte von Elisa wird ja auch ein Kind wieder lebendig. Es ist gestorben und lesen wir von dieser sehr, sehr seltsamen Art und Weise, wie Elisa dieses Kind wieder zum Leben bringt. Aber auch hier, wenn wir den Kontext der Geschichte uns angucken, das könnte zu Hause machen, zweiten Könige 4 findet ihr die Geschichte. Ist kein Wort davon, dass das Kind irgendwo von berichtet, dass es im Bewusstsein wäre im Tod. Das ist also irgendwas gesehen hat oder dass da irgendwas gefühlt hat.

[12:48] Eine andere Begebenheit von wieder einem Kind, das starb, finden wir in Markus 5, und dort Vers 41, 42 und 43. Das war eine Geschichte, als Jesus dort war, und wir lesen hier von Jesus, Markus 5, Vers 41: „Und er griff die Hand des Kindes und sprach zu ihm: Talita kumi! Das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf!“ Und zugleich stand das Mädchen auf und ging umher. Es war nämlich 12 Jahre alt, und sie gerieten außer sich vor Staunen. Und er gebot ihnen ernstlich, dass niemand erfahren dürfe, und befahl, man sollte ihr zu essen geben.

[13:31] Nun, auch von diesem Mädchen, die ist junge Mädchen von 12 Jahren, das da verstarb, das von Christus selbst wieder ins Leben zurückgebracht wurde, ist im ganzen Bericht nicht ein Wort davon zu lesen, dass es irgendwelche Erfahrungen hatte im Tod, dass es irgendwie ein Bewusstsein hätte und Dinge erlebt hat und von Dingen Zeugnis geben kann.

[13:54] Auch eine andere Geschichte von Jesus finden wir in Lukas 7, Verse 14 bis 17. Dort heißt es: „Und er trat hinzu und rührte den Sarg an. Die Träger aber standen still. Und er sprach: Junger Mann, ich sage dir, steh auf! Und der Tote setzte sich auf und fing an zu reden, und er gab ihn seiner Mutter.“ Da wurden sie alle vom Furcht ergriffen, priesen Gott und sprachen: „Ein großer Prophet ist unter uns auferstanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht.“ Und diese Rede über ihn verbreitete sich in ganz Judäa und in der ganzen Umgegend.

[14:28] Und eine besondere Geschichte hier, denn Christus selbst in diesem Trauerzug da aus dem Stadttor herauskommen und geht auf den Sarg zu und sagt: „Junger Mann, ich sage dir, steh auf!“ Nächster Moment hat der junge Mann sein Leben zurück. Und der Mann war in der Lage zu reden. Aber kein Wort davon, dass wir lesen hier nicht, dass der junge Mann irgendwie ein Zeugnis gegeben hätte, dass er irgendwas Besonderes erlebt hätte, dass er was gefühlt hat oder was gesehen hat.

[14:53] Also im Tod. Und ein letztes Gleichnis oder eine letzte Geschichte wollen wir noch lesen in Johannes 11, und zwar Vers 44, Vers 40 bis 44. Es ist Johannes 11, natürlich die Geschichte kennen wir von Lazarus, glaube ich, in diesem Quartal schon ein paar Mal angeguckt. Wir lesen noch mal einmal rein in Johannes 11, ab Vers 40: „Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?“ Da hoben sie den Stein weg, wo der Verstorbene lag. Jesus aber hob die Augen empor und sprach: „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich aber weiß, dass du mich allezeit erhörst. Doch um der Umstehenden Menge willen habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.“ Also, dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“ Und der Verstorbene kam heraus, an Händen und Füßen mit Grabtüchern umwickelt und sein Angesicht mit einem Schweißtuch umhüllt. Jesus spricht zu ihnen: „Bindet ihn los und lasst ihn gehen.“

[15:58] Was die Geschichte von Lazarus, auch hier, so Lazarus war ja ein Freund von Jesus. Jesus steht vor seinem Grab und ruft: „Lazarus, komm heraus!“ Und auch hier, genau wie in anderen Geschichten, sehen wir keine, kein Zeugnis im ganzen Kontext der Geschichte davon, dass Lazarus sagt: „Ich habe das und das und das erlebt.“

[16:15] Wäre es nicht sehr entscheidend für uns, so etwas zu wissen, wenn es da ein Bewusstsein im Tode gäbe? Aber die Bibel schweigt sich darüber völlig aus. Es gibt keine Gegebenheit, wo wir wissen, dass jemand irgendwie im Tod war und dann sagt: „Ich habe im Tod das und das und das gesehen. Ich war an einem anderen Platz. Ich habe mit Leuten gesprochen, die vor mir gestorben sind. Ich habe besondere Dinge gesehen.“ Nun, das alles zeigt die Bibel nicht.

[16:42] Wenn wir jetzt also mal annehmen, dass die Menschen, die heute von diesen Nahtoderfahrungen sprechen, wir nehmen jetzt mal an, diese Leute lügen nicht, also sie wollen nicht einfach nur Aufmerksamkeit haben oder Menschen in die Irre führen, sondern sie haben wirklich irgendwas erlebt. Wir sagen also, sie lügen nicht, dann bleiben uns eigentlich noch zwei Möglichkeiten, diese Dinge zu erklären. Diese Nahtoderfahrung: Erstens, wir könnten sagen, dass wir medizinisch annehmen, dass diese Menschen so eine psychochemische Halluzination haben.

[17:10] Denn sie sind ja sozusagen dem Tode nah. Das heißt, viele Abläufe in ihrem Körper funktionieren nicht mehr richtig. Das viele Prozesse laufen nicht mehr ab. Das kann auch zu Sauerstoffarmut im Blut und so weiter führen. Und so kann es zu einer psychochemischen Halluzination kommen, dass die Leute wirklich das Gefühl haben, da ist irgendwas, ein helles Licht, ähm, oder eine Stimme, oder plötzlich wurde es warm oder sowas. Also irgendwas passiert in ihrem Körper, einfach medizinisch begründet, dass die Menschen also gar nicht böse meinen, also gar nicht lügen, dass das so ist, sondern dass sie wirklich eine Nahtoderfahrung haben. Also diese Menschen waren gar nicht oder sind gar nicht tot, sie sind dem Tode nur sehr nah. Daher auch das Wort „eine Nahtoderfahrung“.

[17:56] Und in dieser Nähe des Todes, also ihr Körper ist kurz davor aufzuhören zu funktionieren, laufen chemische Prozesse im Körper ab, die natürlich viele Dinge im Körper hervorrufen können. Ob es Gefühle sind, Wärme, Kälte, ob es Bilder sind im Gehirn. Also, es wäre eine Erklärung, die medizinische Erklärung, was diese Menschen dort sehen. Es ist ja, sie sind nicht tot, sind nur dem Tode nah. Das ist wichtig, das zu sehen. Eine Nahtoderfahrung haben sie gemacht. Also ihr Körper hat seltsam reagiert. Das ist ungefähr so eine Erfahrung kann man auch machen, sozusagen ohne dem Tode nah zu sein, wenn man sich unter bestimmte Drogen setzt. Und fängt der Körper auch an, ganz seltsame Mechanismen sozusagen voranzutreiben.

[18:38] Es kommt zu seltsamen chemischen Reaktionen im Körper. Und auch so kann es vorkommen, dass wir zum Beispiel halluzinieren oder bestimmte Gefühle haben. Aber das wäre eine Art der Erklärung, also sozusagen eine psychochemische Halluzination, die nicht auszuschließen ist in dem Zustand nah am Tode. Das wäre eine Erklärung.

[18:56] Andererseits könnte es natürlich auch sein, und das ist auch etwas, was wir immer wieder berücksichtigen müssen, wenn diese Menschen nicht lügen, also wenn sie es wirklich so etwas erlebt haben und es ist jetzt nicht einfach nur diese psychochemische Sache, dann könnten wir davon ausgehen, dass tatsächlich hier sich um etwas Übernatürliches handelt. Also, dass sie einer Täuschung eines Dämons aufgelaufen sind.

[19:22] Nun, einige dieser Menschen behaupten ja, dass sie im Tod mit vor ihm gestorbenen Verwandten gesprochen haben, oder dass sie an einem Platz waren, wo sie in ihrem alten Leben schon einmal gelebt haben. Dass sie also irgendwo im Mittelalter Dinge beschreiben, wo sie mal waren und dass sie da in einem Dorf waren und haben sie irgendwie Brunnen gegraben gehabt und sagt: „Da gibt's gar kein Dorf.“ Einmal aber guck und da ein bisschen gedreht und geschaufelt, kriegt und plötzlich ein altes Dorf aus und tatsächlich gibt's da diesen Boden. Woher weiß derjenige das?

[19:51] Und hier sprechen wir schon von übernatürlichen Dingen. Dann alles, was er sozusagen erklärt, widerspricht eigentlich der Bibel. Also Bewusstsein im Tod, ähm, ein Leben vorher, also vorher schon mal irgendwo gelebt hat. Das sind alles so coole Lehren, die all dem widersprechen, was die Bibel uns über den Tod lehrt. Und dann kann es...

[20:10] uns über den Tod lehrt und dann kann es auch leicht sein, dass wir hier annehmen, dass hier etwas eine übernatürliche, okkulte Sache vorliegt. Und gerade die Kombination von beiden Dingen ist der Realität, glaube ich, sehr nah. Also, wenn ein Mensch vielleicht okkult belastet ist und dem Tode nahe ist, dann könnte es sehr leicht sein, wenn der Körper sowieso gerade außer Gefecht gesetzt wird durch diese Nähe zum Tod, also viele Prozesse nicht mehr richtig ablaufen, dass natürlich böse Geister viel leichteren Eintritt finden in diesen Menschen und viel leichter ihn manipulieren können, weil der Körper nicht mehr richtig funktioniert.

[20:46] Ist ja so ähnlich mit uns, wenn wir dafür sorgen, dass unser Körper nicht mehr richtig arbeitet, z.B. durch falsche Ernährung oder indem wir Drogen nehmen, haben böse Geister viel leichter sich mit uns zu verbinden. Das machen zum Beispiel verschiedene Religionen, indem sie bestimmte Dinge rauchen, Drogen nehmen, die ihre Sinne vernebeln und plötzlich sind sie in Kontakt mit Geistern. Und es könnte auch eine gute Erklärung sein, dass wenn Menschen diese Erfahrung machen, der Körper einfach nicht mehr richtig funktioniert, aber vielleicht nur okkulte Belastung haben, sie plötzlich sagen: "Das und das und das habe ich alles gesehen." Alles Geister, die diesen wehrlosen Zustand der Menschen ausnutzen, um solche Dinge zu sagen. Ich glaube, diese Kombination ist nicht zu selten und nicht von der Hand zu weisen.

[21:27] Für uns ist wichtig, dass wir in solchen Fällen hier nicht auf Gefühle, Erfahrung oder solche Dinge vertrauen, sondern uns fragen: Anhand der Bibel, kann das sein? Also, was derjenige erzählt oder sogar was ich vielleicht erlebt habe, ist das überhaupt real? Es mag sich für mich real angefühlt haben oder für denjenigen, der es erlebt hat, aber ich prüfe sozusagen anhand der Wahrheit, an Gottes Wort, kann das so passiert sein. Und dann kann ich erstmal sagen: Es kann oder es kann nicht. In dem Fall muss ich sagen, das ist nicht real gewesen. Jetzt muss ich nur noch mich fragen, was war denn die Ursache? Also, woher kam das?

[22:06] Und ich möchte, äh, vielleicht eine kleine Warnung geben, denn gerade heute, in der heutigen Zeit, bekommen immer mehr solche Nahtoderfahrungen und vorherige Leben in einer anderen Zeit und einer anderen Form immer mehr Publicity. Und immer mehr Menschen fallen auf diese Dinge rein. Es hat heute mittlerweile sogar schon sozusagen den Deckmantel der Wissenschaft bekommen. Also, es ist, man kann wissenschaftlich sozusagen mittlerweile zeigen, dass da irgendwie schon ein Leben vor dem Tod war, also ein voriges Leben vor diesem Leben war, oder man im Tod besondere Dinge erlebt. Und vielleicht kann man sowas sogar prüfen, kann sagen: "Wir glauben den Menschen, er hat das wirklich erlebt." Aber sozusagen, es ist nicht wissenschaftlich zu sagen, also gibt es dort ein ähm ein Bewusstsein im Tod. Und das macht heute sehr gefährlich.

[22:59] Als heute gerade im Fernsehen und dann großen Zeitschriften immer wieder publiziert wird, gesagt wird: "Ja, die Wissenschaftler da und da was entdeckt." Aber wir müssen diese ganzen Dinge prüfen anhand des Wortes Gottes. Und dann können wir sagen: Ist es real oder ist es nicht? Ich möchte ein Zitat vorlesen von Ellen White aus dem Buch "Botschafter der Hoffnung", Seite 101. In White sagt: "Lasst uns ebenso ernstlich wie die Jünger am Tage der Pfingsten um die Ausgießung des Heiligen Geistes beten, wenn sie ihn zu ihrer Zeit nötig hatten, wie viel mehr in unseren Tagen, wie ein Leichentuch bedeckt sittliche Finsternis die Erde, alle möglichen Irrlehren, Ketzereien und Täuschungen führen die Menschen in die Hände Satans. Ohne den Geist und die Kraft Gottes arbeiten wir vergeblich an der Verkündigung der Wahrheit."

[23:50] Also, heute gibt es so viel Ablenkung und so viel Täuschungen in der Welt, und alles unter, irgendwie denkt man, der Wissenschaft oder etwa eines besseren Lebens. Und wenn wir ohne den Geist Gottes versuchen, die den Menschen zu erklären, dass das nicht richtig ist, wenn wir keine Erfolg haben. Sie sagt, es ist heute genauso wichtig wie zur Zeit Pfingsten, dass der Heilige Geist unser Werk vorantreibt, den Menschen die Wahrheit zu erklären über das, was sie dort sehen.

[24:18] Und ein anderer Punkt sozusagen, der heute immer wieder vorgebracht wird, ist diese Lehre, kennen wahrscheinlich die Lehre der Inkarnation, also wieder beschrieben sozusagen ein vielfachen Zyklus von wiedergeboren werden. Das heißt, der Mensch stirbt nicht wirklich, sondern der Mensch ändert nur seinen Zustand. Also, am Ende seines Lebens ist da nicht der Tod, und am Ende seines Lebens ist ein Neuanfang in einer anderen Form. Erkennen wir ganz viel aus Fernost, diese Lehre der Inkarnation, so ein dauerhafter Zyklus, in dem sich der Mensch eigentlich befindet. Also, er lebt vielleicht ein Leben als ein Mensch, als ein Mann, und im nächsten Leben, weil er so ein schlechtes Leben geführt hat, würde als Regenwurm wiedergeboren und lebt dann als Regenwurm seiner Zeit, oder als irgendein anderes Tier. Oder im schlimmsten Fall, wenn es ganz schlecht läuft, als Frau.

[25:05] Dass die Lehre so ist, aber als sozusagen, dass die Lehre der Reinkarnation, die Menschen befinden sich in einem Zustand ständigen Wandels, bis sie sozusagen immer wieder und immer jeder bestimmte Zyklen durchlaufen haben und ihr Leben verfolgt kommende wird. Das ist die Idee dieser Lehre. Gibt es wahrscheinlich auch noch so verschiedene Zweige, aber das im Groben. Seltsamerweise findet diese Lehre auch heutzutage immer mehr Anhänger in der Welt. Viele Menschen finden das ganz spannend, nicht, weil die Menschen da alle dran glauben und sagen: "Das müsste wissenschaftlich irgendwie so sein, das finden wir ganz logisch", sondern einfach, weil sie es interessant finden und der Gedanke vielleicht schön ist. Die wenigsten glauben wirklich, dass es so ist.

[25:48] Und die Bibel kennt solche Lehren überhaupt nicht. Also, von einem ständigen Zyklus des Wandels. In Hebräer 9, Vers 27 lesen wir: "Und so gewiss dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht." Und dann geht es weiter. Es ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben, und dann kommt das Gericht, und nicht wieder ein Neuanfang und noch ein Neuanfang und noch ein Neuanfang.

[26:14] Und mindestens fünf Punkten widerspricht die Bibel der Lehre der Reinkarnation. Ich möchte sie nur ganz kurz zusammenfassen. Also, die Bibel zum Beispiel sagt, die Seele kann sterben. In Hesekiel 18, Vers 20 heißt es: "Die Seele, welche sündigt, die soll sterben." Nach der Lehre der Reinkarnation geht das nicht, sondern die Seele befindet sich in so einem ständigen Zyklus.

[26:39] Die Bibel sagt im ersten Thessalonicher 4, Vers 16: "Die Toten in Christus werden zuerst auferstehen." Also, die Bibel beschreibt eine Auferstehung zu einem gewissen Zeitpunkt. Da werden die Toten auferstehen, alle gleichzeitig, und nicht alle befinden sich in irgendwelchen Zyklen irgendwo, wie die Reinkarnation das sagt.

[27:01] Drittens: Wir glauben, dass die Erlösung eine Gnadengabe ist, so wie es die Bibel sagt in Epheser 2, Vers 8 bis 9. Heißt es: Ich fasse das nur kurz zusammen, wir sind errettet durch den Glauben und nicht aus Werken. Also, es ist mein Glaube, der mich rettet, und nicht die Werke, die ich in jedem einzelnen Leben, in jedem einzelnen Zyklus vollbringe, ob gut oder schlecht, die mich sozusagen Gott näher bringen oder weiter von ihm weg. Aus Glauben werden wir gerettet. Das ist das Gegenteil von dem, was die Reinkarnation sagt, dass wir uns selber irgendwie immer immer mehr so anpassen müssen und immer göttlicher werden müssen, bis wir irgendwann einen Zustand der Vollkommenheit erreicht haben.

[27:40] Sind aus Gnade gerettet. Dann ein wichtiger Punkt, den wir in der Bibel lesen, ist, dass die Entscheidung in diesem unseren Leben eine ewige Konsequenz hat. Matthäus 25, Vers 46 sagt: "Und sie werden in die ewige Strafe hineingehen, die das Böse getan haben." Also, was ich jetzt mache, jetzt heute in meinem Leben, hat ewige Konsequenz.

[28:06] Und in der Reinkarnationslehre ist es sozusagen, was ich heute mache, hat im nächsten Leben sozusagen keine Folge mehr. Ich kann noch mal neu anfangen, ich muss mich auf dem anderen Level fange ich dann wieder an und versuche mich immer sozusagen in meinem Zyklus vorzubewegen, bis ich irgendwann das bestimmtes erreicht habe und die ganzen Fehler sozusagen der Vergangenheit können in der Zukunft dann wieder ausgemacht werden.

[28:29] Fünftens: Die Bibel sagt, dass der Mensch im Tod keine Möglichkeit mehr zur Umkehr hat. Das hatten wir in Hebräer 9, Vers 27 anfänglich gelesen. "Sie Menschen bestimmt einmal zu sterben, danach aber das Gericht." Also, wenn der Mensch gestorben ist, ist die Entscheidung getroffen, und dann kommt das Gericht. Das widerspricht, wie wir gesehen haben, der Reinkarnation, diese ständigen Neuanfang.

[28:57] Und ich möchte noch ein Zitat von Ellen White aus "Patriarchen und Propheten" auf Seite 142 dazu lesen. Ellen White sagt: "Wer die Gnadenangebote Gottes missachtet, denke an die lange Liste von Fehltagen und Versäumnissen in den Büchern des Himmels, die gegen ihn spricht. Denn es wird über die Gottlosigkeit ganzer Völker, wie auch Familien und Einzelpersonen Bericht geführt. Gott mag lange Geduld haben, er ruft zur Umkehr und bietet Vergebung an, doch es kommt eine Stunde, da dieses der diese Berichtsführung abgeschlossen wird, weil ein Mensch seine endgültige Entscheidung getroffen hat. Nach eigener Wahl hat er dann sein Geschick bestimmt. Nun wird nur noch das Zeichen zur Vollstreckung des Urteils gegeben."

[29:43] Also, sehr deutlich, es gibt einen Punkt, hat ein Mensch seine Entscheidung getroffen, und die kann nicht mehr verändert werden. Dann, es gibt also einen Punkt, wo ich sogar dann verloren gehen kann. Also, ich treffe meine Entscheidung gegen Christus und geh verloren. Der Weg ins Verderben, sagt die Bibel, der ist breit. Was der traurig ist, der Weg, der ist ewiges Leben, für das aber schmal, das sind wenige, die gehen. Und bei der Reinkarnation ist es ja so, dass du sozusagen ständig die Möglichkeit hast, umzukehren, ständig immer wieder, so lange, bis du dann das ewige Leben erreicht hast, die Herrlichkeit erreicht hast. Also, niemand geht verloren, man braucht nur immer länger sozusagen, länger gereinigt zu werden.

[30:21] Die Bibel sagt das nicht. Die Bibel sagt, es gibt eine Entscheidung, die ein Mensch einmal trifft, zum Leben oder zum Tod.

[30:31] Wollen wir uns noch ein anderes Thema angucken, das da um Geisterbeschwörung geht und vielleicht auch Ahnenkultus ist, überschrieben. Lesen eine ganz traurige Geschichte im ersten Samuel, Kapitel 28.

[30:41] Erster Samuel 28: Die Geschichte von König Saul, dem ersten großen König von Israel. Und wir wollen die Geschichte einmal lesen. Ich lese ihn nur in Auszügen, also einzelne Verse, muss nicht zu lang zu machen. Nicht zu Hause liest, liest durch die Verse 3 bis 25.

[31:10] Erste Samuel 28, 3 bis 25, jetzt in Auszügen. Das heißt, Samuel aber war gestorben, und ganz Israel hat um ihn Leid getragen und ihn in seiner Stadt Rama begraben. Dann einige Verse weiter heißt es: Da sprach Saul zu seinen Knechten: "Suche mir eine Frau, die Tote beschwören kann, damit ich zu ihr gehe und sie befrage." Seine Knechte aber sprachen zu ihm: "Sie, in Endor ist eine Frau, die Tote beschwören kann." Da machte sich Saul unkenntlich und legte andere Kleider an und ging hin, und zwei Männer mit ihm. Und sie kamen bei Nacht zu der Frau und der sprach: "Wahrsage mir doch durch Totenbeschwörung und bring mir den heraus, welchen ich dir nennen werde."

[31:56] Und jetzt einige Verse weiter, nachdem Saul jetzt zu der Hexe gesagt hat: "Ich möchte den Samuel sprechen." Sie ihn erkannt hat als König Saul und sich erst geweigert hat, sagt: "Keine Angst, ich tue dir nichts. Wir schwöre mir den Samuel." Also, der Prophet, der gestorben ist. Und dann macht sie da ihre Formeln. Und das heißt dann weiter: "Die Frau sprach zu Saul: 'Ich sehe ein Götterwesen aus der Erde heraussteigen.' Er sprach: 'Wie sieht es aus?' Sie sprach: 'Es kommt ein alter Mann herauf und ist mit einem Obergewand bekleidet.' Da erkannte Saul, dass es Samuel war, und er neigte sich mit seinem Angesicht zur Erde und verbeugte sich."

[32:32] Samuel aber sprach zu Saul: "Warum hast du mich gestört, indem du mich heraufbringen lässt?" Einige Verse weiter: "Samuel sprach: 'Warum willst du denn mich befragen? Doch der Herr ist von dir gewichen und ein Feind geworden ist. Der Herr hat so gehandelt, wie er durch mich geredet hat, und der Herr hat das Königtum deiner Hand entrissen und es David, deinem Nächsten, gegeben. Weil du der Stimme des Herrn nicht gehorcht und seinen glühenden Zorn gegen Amalek nicht vollstreckt hast, darum hat der Herr die heute dies getan. Und der Herr wird auch Israel und dich in die Hand der Philister geben, und morgen wirst du samt deinen Söhnen bei mir sein.'"

[33:11] Auch dass er Israels wird, der Herr in die Hand der Philister geben. Das ist so eine traurige und auch gruselige Geschichte, die hier passiert. Denn das Auge des Königs von Israel ist bei dieser Hexe, und sie bringt sozusagen mit ihren Zaubersprüchen ein Götterwesen aus der Erde hervor, heißt es hier. Und dieses Götterwesen erkennt König Saul als Samuel an und spricht mit ihm. Und vielen Menschen bereitet diese Bibelstelle Kopfzerbrechen, weil sie sagen: "Wie ist das möglich? Die Toten ruhen, sie kriegen nichts mit, was unter der Sonne geschieht, sie haben keine Weisheit, da ist kein Handeln, kein Denken." Wie ist das möglich?

[33:50] Und wenn wir genau fragen, was war hier eigentlich genau passiert, wenn diese Geschichte so ein bisschen hinterfragen, wer gibt König Saul hier eigentlich die Antwort? Ist doch eigentlich seltsam anzunehmen, dass Gott ja nicht mehr durch Saul gesprochen hat, weder durch die Urim, noch durch Träume, noch durch Propheten. Also, Gott hat geschwiegen gegenüber Saul, und Saul sucht nun Hilfe bei einer Totenbeschwörung, bei einer Hexe. Und durch das Medium dieser Hexe wird sozusagen der Geist Samuels wieder heraufgeholt aus der Erde. Der Tote wird plötzlich lebendig und spricht jetzt die Worte Gottes, also als Prophet, die Worte Gottes zu sein. Das würde ja Gott völlig widersprechen, der eigentlich nicht mit Saul sprechen wollte.

[34:40] Nun, im dritten Mose 20, Vers 27 heißt es: "Wenn in einem Mann oder einer Frau ein Geisterbefrager oder Wahrsagegeist ist, so sollen sie unbedingt getötet werden." Also, Gott hatte seinem Volk angewiesen, gesagt: "Wenn ihr so etwas habt unter euch, jemand, der wahrsagt, ein Geisterbefrager ist, der soll unbedingt getötet werden." Und es wäre ja seltsam, wenn Gott nur mit jemanden kooperiert, in dem Fall mit König Saul, der ganz bewusst gegen das Gesetz Gottes verstößt und den Propheten Gottes versucht durch ein okkultes Medium hervorbringen zu lassen, damit er Anweisungen Gottes empfängt.

[35:17] Also, wenn wir also annehmen, dass Gott sich hier nicht widerspricht, müssen wir fragen: Mit wem sprach eigentlich König Saul? Und ich glaube, unmissverständlich, er sprach mit einem bösen Geist, der sich als Samuel ausgab und sehr harte Worte zu Saul sprach, die ja schlussendlich dazu führen, dass König Saul am nächsten Tag in den Suizid getrieben wurde. Das war das Ende von König Saul.

[35:46] Also, in dieser Geschichte müssen wir annehmen, bei all den Informationen, die uns die Bibel gibt, und das sind ja viele Informationen, die wir hier lesen, dass dieses Götterwesen, das da aus der Erde hervorkam – es ist interessant, dieser ein Götterwesen, dass dieses Götterwesen nicht etwas wie Saul annahm, der Prophet Samuel war, sondern dass dieses Götterwesen tatsächlich ein gefallener Engel war, der sich als Samuel ausgegeben hat.

[36:12] Der genau das haben wir auch anfänglich gelesen in unserem Merktext: "Der Teufel verkleidet sich als ein Engel des Lichts." Nun, Saul hätte es eigentlich besser wissen müssen. Er hätte nicht in die Falle dieses Dämonen tappen müssen. Dann hätte er Gottes Ratschläge befolgt, die er auch kannte, wäre er nicht dort gefallen.

[36:41] Nun, einige Jahrhunderte später hat Jesaja bemerkenswertes geschrieben, das ist auch für uns wichtig sein soll zur Lehre. Jesaja 8, Verse 19 und 20: "Wenn sie euch aber sagen werden: 'Befragt die Totenbeschwörer und Wahrsager, die flüstern und murmeln!', so antwortet ihnen: 'Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Oder soll man die Toten für die Lebendigen befragen?' Zum Gesetz und zum Zeugnis! Wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot.'"

[37:14] Also, wer sich mit den Toten unterhält, also wer mit bösen Geistern kommuniziert, für die gibt es kein Morgenrot. Wir sollen nach der Bibel uns unsere Anleitung und wenn wir Hilfe brauchen, sollen wir Gott fragen, wie in Jakobus geschrieben: "Wenn einem von euch Weisheit mangelt, der frage Gott, der gerne gibt, und er wird ihm Weisheit geben." Und wir sollen nach seinem Gesetz, nach seinem Wort sollen wir handeln, zum Gesetz und zum Zeugnis. Es muss also mit der Bibel übereinstimmen.

[37:47] Und diese bösen Geister, die verbreiten ja auch unterschwellig immer Irrtümer, sowie zum Beispiel der Teufel damals bei den Worten, die er zu Eva sprach im Garten: "Ihr werdet keinesfalls sterben, ihr werdet sein wie Gott." Und so ähnlich eben auch hier. Also, er sagte zu König Saul: "Du, deine Söhne, ihr werdet morgen bei mir sein."

[38:15] Also, der Dämon hier suggeriert, dass die Toten irgendein Bewusstsein an irgendeinem Ort haben, und er sagt jetzt: "Ihr wählt auch dazu kommen." Und es wäre jetzt also sehr, sehr, sehr sonderbar, wenn wir annehmen, dass Samuel im, also diese Lehre besagt ja, dass es irgendwie zwei Aufenthaltsorte gibt, ein für die Gerechten und ein für die Bösen. Wenn wir das annehmen sollten, was er nicht biblisch ist, wenn es annehmen sollten.

[38:44] Und der Dämon, der sich für Samuel ausgibt, sagt zu Saul: "Du, deine Söhne, ihr werdet morgen bei mir sein." Würde ja suggerieren, dass Saul, der Ungerechte, König, der so böse gehandelt hat, plötzlich beim gerechten Samuel wäre. Diese ganze Lehre ist eigentlich inkonsistent. Aber man muss darauf achten, was sagt der Dämon hier? Widerspricht er den Worten Gottes? Da müssen wir direkt sagen: Das ist ja eine Lüge. Vorsicht!

[39:06] Und genau das erkennen wir hier drin. Das Gefährliche und das Traurige ist, dass das, was wir hier in dieser Geschichte lesen, was hier in Endor passiert ist mit dieser Hexe, diese Hexe, die sich dann mit dem Mond eingelassen hat und jetzt mit dem Mond kommuniziert, also wirklich zu einem furchtbaren Laster und Fallstrick für alle Menschen dort in der Gegend geworden ist.

[39:29] Solche Menschen wie diese Hexe von Endor gibt es heute immer noch. Menschen, die mit Dämonen kommunizieren und sind brandgefährlich. Und diese okkulten Praktiken heute sehen nur ein bisschen anders aus, sind aber genauso totbringend wie damals. Es gibt immer noch diese Hexen, die mit Dämonen kommunizieren, und diese Dämonen sich als irgendwelche Leute verkleiden. Aber es gibt noch vieles andere sozusagen, was drumherum spielt.

[39:55] Ich möchte mal zwei Zitate von Ellen White vorlesen. Im "Patriarchen und Propheten" auf Seite 656 sagt sie über diese Hexe von Endor: "Nachdem sie ihre Zaubersprüche gemurmelt hatte, sagte sie: 'Ich sehe einen Geist heraussteigen aus der Erde. Es kommt ein alter Mann herauf und ist bekleidet mit einem Priesterrock.' Da kannte Saul, dass es Samuel war, und neigte sich mit seinem Antlitz zur Erde und fiel nieder. Der da auf die Zauberformel der Frau heraufkam, war nicht Gottes heiliger Prophet Samuel. Samuel befand sich nicht an diesem Aufenthaltsort böser Geister. Eine derartige übernatürliche Erscheinung brachte einzig Satan hervor. Er konnte ebenso Samuels Gestalt annehmen wie die eines Nicht-Engels, als er Christus in der Wüste versuchte."

[40:43] Also, Ellen White sagt sogar deutlich, es war Satan selbst, der das hier gemacht hat.

[40:45] Satan selbst, der das hier gemacht hat, der gegen den König von Israel hier gekämpft hat und ihn in den Suizid getrieben hat. Und heute stehen wir einer ähnlichen Gefahr gegenüber. Auf dieselbe Art und Weise wie damals versucht auch der Feind uns heute zu täuschen. Und ich lese mal von Ellen White aus dem Buch "Gute Nachricht für alle", Seite 173: "Die Magier heidnischer Zeiten haben ihr Gegenstück in den spiritistischen Medien, den Hellsehern und den Wahrsagern von heute. Die geheimnisvollen Stimmen, die einzelne Endor und Ephesus vernommen wurden, verführen auch heute noch die Menschen durch ihre lügenhaften Worte. Könnte der Schleier von unseren Augen gelüftet werden, so würden wir sehen, wie böse Engel ihre ganze Kunst aufbieten, um zu täuschen und zugrunde zu richten. Wo immer ein Einfluss ausgeübt wird, der Menschen dahin führt, Gott zu vergessen, ist Satan mit seiner betörenden Macht am Werk. Wenn Menschen seinem Einfluss nachgeben, wird ihr Geist verwirrt und ihre Seele beschmutzt, bevor sie sich dessen bewusst werden."

[41:59] Die Mahnung des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus sollte Gottes Volk heute besonders beachten: "Habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf." Was für eine wichtige Lehre, denn der Spiritismus, der dort damals gegenwärtig war, ist auch heute am Wirken. Und wir wissen, ganz am Ende der Zeit wird er sich noch mal massiv ausbreiten auf dieser Welt. Am Ende der Zeiten wird es sogar gehäuft Manifestation von Dämonen geben. Diese sind sehr gefährlich für uns, denn die Menschen fallen nur allzu leicht auf so übernatürliche Erscheinungen herein.

[42:42] Ich möchte von Ellen White lesen, was sie am Ende sagt, wie das aussehen wird, wenn am Ende der Zeit die Geister auftauchen werden. In "Evangelisches", Seite 64 heißt es: "Es ist für böse Geister nicht schwer, sowohl Gläubiger als auch Ungläubige darzustellen, die gestorben sind, und diese Erscheinung den menschlichen Augen sichtbar zu machen. Solche Täuschungen werden sich häufen und es wird noch aufsehend erregendere Entwicklungen geben, wenn wir uns dem Abschluss der Zeiten nähern."

[43:09] Sagt das am Ende der Zeit, also kurz vor der Wiederkunft Jesu, sich gehäuft so Manifestation von Dämonen zeigen werden. Also, dass sie den Menschen verstorbene vor Augen führen. Also der Großvater, der gestorben ist, der Onkel, der nicht mehr lebt, oder der Freund, der vor uns gegangen ist, taucht plötzlich auf und ist in der Lage, vor unserem Auge zu erscheinen und mit uns zu reden. Es sind natürlich böse Geister, wie im Fall von Endor, die hier versuchen, einfach die Gestalt von anderen einzunehmen.

[43:47] "The Signs of the Times" vom 26. August 1889 schreibt Ellen White: "Satanische Geister erscheinen in der Gestalt der Gestorbenen, berichten von Ereignissen, die sich in ihrem Leben zugetragen haben und tun Dinge, die sie taten, als sie noch lebten. Auf diese Weise bringen sie Menschen zu dem Glauben, dass ihre toten Freunde Engel sein, die über ihnen schwebten und mit ihnen sprechen. Diese bösen Engel, die vorgeben, die verstorbenen Freunde zu sein, werden mit einer gewissen Verehrung betrachtet, und bei vielen hat ihr Wort größeres Gewicht als Gottes Wort."

[44:20] Das ist sehr, sehr traurig. Denn wenn diese Erscheinungen plötzlich auftauchen und die Menschen jetzt mit diesen Götterwesen sprechen, also mit den Dämonen sprechen, dann heißt es hier, dass bei vielen die Worte dieser Dämonen größeres Gewicht haben als die Bibel, weil die Menschen nie gelernt haben, der Bibel wirklich zu vertrauen, die Bibel zu verstehen, als Gottes Wort anzunehmen. Und jetzt steht hier eingeschriebenes Wort auf der anderen Seite sagt mir dieser Engel oder Freund oder Großvater: "Es ist eigentlich anders, als es da steht." Weil ich sage, viele: "Naja, ich glaube die mir, ich höre das ja, ich sehe das ja, ich kann nämlich übernatürliche sehen. Das ist ja nur geschriebenes Wort, aber ich sehe das Übernatürliche." Ich musste im Glauben, dass es da ist, aber es ist eigentlich eine Täuschung.

[45:06] Wir hatten ja in unserem Merkvers, 2. Korinther 11, Vers 14 gelesen, wo es heißt: "Der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts." Und so wird es am Ende auch sein. Kurz vor Abschluss der Gnadenzeit schreibt er, Ellen White: "Es werden Dämonen auftauchen und sie werden nicht nur die Verstorbenen nachspielen, sondern sie werden sich sogar verkleiden als die Apostel." Und so tauchen plötzlich die Apostel aus Petrus, Paulus und wie sie alle heißen, auf und sagen: "Er, Ellen White und sie, Dämonen lassen die Apostel ihre eigenen Lehren widerrufen." Also sie sagen: "Ich habe mich damals gehört, da steht ein Paulus vor dir und sagt: 'Ich habe das damals so geschrieben, aber es war nicht richtig. Heute erkenne ich, dass es anders ist.'"

[45:50] Und auch das seltsame Erscheinung tauchen auf. Also da taucht Petrus auf und Paulus und Johannes und wie sie alle heißen. Und neben ihnen aber auch Leute, gottlose, liederliche Menschen, die mit wirklich einen bösen Charakter ins Grab gestiegen sind, die mit ihnen auftauchen und die gleiche Lehre haben. Und so wird es irgendwie sehr schwammig. Wäre es nur gerettet und wenn nicht, was nun? Gut, was es böse, es gibt nicht mehr klar, was es Wahrheit und was es Lüge. Also die Dämonen versuchen Verwirrung zu stiften. Der Diabolos ist am Werk, der Durcheinanderwerfer.

[46:21] Der Abschluss von dem ganzen, sozusagen der Höhepunkt, den beschreibt er, Ellen White, im Buch "Die Engel", Seite 240, als grünen Abschluss des großen Täuschungsschauspiels. Wird Satan versuchen, als Christus zu erscheinen. Die christliche Kirche hat sich lange dazu bekannt, dass die Wiederkunft des Erlösers der Inbegriff ihrer Hoffnung ist. Nun wird der große Betrüger so tun, als sei Christus wiedergekommen. In verschiedenen Teilen der Erde wird Satan den Menschen als majestätisches Wesen erscheinen, umgeben von blendendem Glanz, ähnlich der Beschreibung des Sohnes Gottes in der Offenbarung des Johannes. Eine solche Herrlichkeit, wie Satan umgibt, haben menschliche Augen noch nie gesehen. Und dann erklingt der Siegesruf: "Christus ist gekommen! Christus ist gekommen!"

[47:04] Nun, Ellen White beschreibt das als den grünen Abschluss des großen Täuschungsschauspiels. Also hier wird massiv getäuscht. Satan versucht als Christus zu erscheinen. Er kann es nicht ganz nachmachen, die Wiederkunft. Es ist nicht möglich. Es ist ziemlich gestattet auch. Werden zum Beispiel, wenn Christus wiederkommt, wenn die sämtliche Toten auferstehen, also alle gottesfürchtigen Toten kommen aus den Gräbern hervor. Das wird nicht passieren, wenn der Teufel kommt. Und wenn Christus auch kommt, wird er überall gesehen werden. Also das kann ich, verborgen sein. Man muss nicht sagen: "Ich muss Ihnen Nachrichten gucken, wo gerade Christus spricht. Ist er jetzt in Tokio und jetzt in Moskau und dann in Kairo und in New York oder in Brüssel?" Sondern jedes Auge wird ihn sehen. Es werden die Berge, werden Erben, die Inseln werden versinken. Der Himmel wird wie eine Buchrolle weggerollt werden. Also es gibt viele Ereignisse, die wir in der Bibel finden, wenn Christus denn wirklich wiederkommt. So müssen wir auf die Täuschung nicht hereinfallen. Aber Menschen, die das Wort Gottes nicht kennen, sind natürlich sehr angreifbar von diesen übernatürlichen Ereignissen.

[48:06] Christus hatte damals gewarnt seine Jünger in Matthäus 24, Vers 23 und hatte gesagt: "Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus, oder dort, so glaubt es nicht. Wenn sie nun zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste, so geht nicht hinaus; siehe, er ist in den Kammern, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz von Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein."

[48:33] Christus hat uns gewarnt, dass wir nicht auf diese falschen Christus oder auf den falschen Christus am Ende der Zeiten hereinfallen müssen. Wenn Christus wiederkommt, wird es sein wie der Blitz, der von Osten ausfährt und bis zum Westen scheint. Alle werden es sehen können. Es wird nicht verborgen sein. Aber wir wissen, dass diese Täuschung vorher kommen und Dämonen dort ihr Spiel treiben. Lasst uns also in der Zeit, in der wir leben, und gerade in dieser Zeit, auf der Hut sein von diesen bösen Geistern, die allerlei Täuschung planen, um Menschen zu verführen. Lasst uns Filme unser Leben auf das Wort Gottes bauen, denn hier können wir wissen, dass es Wahrheit ist, ein festes Fundament. Das ist der Grund, der Felsen, auf denen wir unser Leben bauen sollen, auf das Wort Gottes.

[49:15] Und dieses Wort Gottes ist das geschriebene Wort Gottes. Unser Herz muss verbunden sein mit dem lebendigen Wort Gottes, mit Jesus Christus, und er muss unsere Richtschnur sein. Er muss unser Fundament sein, und er muss der Maßstab sein für all die Dinge, die wir in der Welt sehen und beurteilen, ob es nun spiritistische Dinge sind, ob es Nahtoderfahrungen sind, ob es Mystizismus ist, ob es meine eigenen Gefühle sind. Wir müssen alles am Worte Gottes, an der Bibel, an Jesus Christus prüfen. Jesus Christus selbst hat, als er gegen die Dämonen kämpfte, mit dem Worte Gottes argumentiert. Er kannte seine Bibel. Das war sein Schwert, das war seine Waffe. Und für uns heute, die wir im 21. Jahrhundert leben, umso wichtiger, dass wir das Wort Gottes gut kennen, gerade in Bezug auf diese Themen des Spiritismus und das Urkunden.

[50:00] Wollen wir Gott bitten, dass er uns in dieser Zeit schützt und dass er uns zu einem Licht macht für die Menschen um uns herum. Beten wir jetzt. "Unser lieber Vater, wir möchten dir danken dafür, dass deine Wahrheit in der Bibel ewig bleibt. Du veränderst dich nicht. Du bist gestern, heute und morgen derselbe. Und wir möchten dich bitten, dass wir deine Wahrheit immer tiefer erkennen. Möchte dich bitten, dass du uns schützt vor den Angriffen des Teufels und dass wir als ein Licht in dieser Welt den Menschen zeigen können, was Wahrheit ist und was Lüge ist. Lieber Vater, wir danken dir dafür, dass wir unter deinem Schutz stehen. Bitte sei du mit uns auch in der kommenden Woche. Und hat Dank dafür im Namen Jesu. Amen."

[50:49] Danke, ihr Lieben, dass wir gemeinsam studieren konnten. Ich hoffe, ihr konntet ein bisschen was lernen, ein bisschen was erkennen. Und ich wünsche euch Gottes Segen beim Austausch darüber. Jetzt am Sabbat, bis zum nächsten Mal. Gottes Segen.


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