[0:35] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Studio hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries. Wir beginnen heute eine neue Serie, nicht einfach eine weitere Kreis Study, aber eine Serie, die ja normalerweise, oder wie immer, ein Vierteljahr geht, drei Monate. Wir wollen uns in dieser Spezialausgabe in den nächsten drei Monaten mit einem Thema beschäftigen, das vielleicht das zentrale Thema ist bei all dem, was wir hier bei Joelmedia tun. Das zentrale Thema, das uns als Volk Gottes antreibt, die Botschaft, die Gott selbst uns für diese letzte Zeit gegeben hat.
[1:30] Ohne dem Titel "Drei kosmische Botschaften" wollen wir gemeinsam die Botschaften der drei Engel aus Offenbarung 14 gemeinsam hier in den kommenden Wochen biblisch studieren, in der Bibel selbst. Und Offenbarung 14 wird diese Botschaft das ewige Evangelium genannt. Und das zeigt uns, wie wichtig diese Botschaft ist, wie entscheidend es ist, dass wir alle, du und ich, aus der Bibel heraus selbst verstehen und erklären können und anderen auch weitergeben können, was Gott hier zu uns sagt und was insbesondere in der allerletzten Zeit, in der Endzeit, wirklich wichtig ist.
[2:20] Heute erleben wir eine Zeit, wo viele Menschen sich für die Endzeit-Prophezeiungen der Bibel interessieren. Und nicht immer alles und nicht immer alles, was dann gesagt wird, ist wirklich wichtig und entscheidend in der Auslegung, und manches auch einfach tatsächlich falsch. Wir wollen uns hier die Frage stellen: Was ist das, was Gott uns selbst in deinem Wort gesagt hat? Wir wollen nicht einfach mit äußeren Interpretationen an die Bibel gehen, sondern wir wollen die Bibel selbst sprechen lassen und den großen Bogen verstehen und auch exakt die einzelnen Teile der Endzeit-Prophezeiung, so wie sie im Wort Gottes selbst stehen.
[3:01] Und dazu lade ich euch, liebe Freunde, ein, dass wir gemeinsam denken und uns einlassen auf ein Bibelstudien-Abenteuer, das unser Leben verändern wird. Denn Gottes Wort ist nicht gegeben, damit wir einfach uns nur ein bisschen gedanklich damit auseinandersetzen, sondern dass es unser Herz erreicht, unser Herz verändert und das wird durch das Wort Gottes Jesus besser kennenlernen. Wir werden sehen, dass es in all dem um Jesus geht und den Charakter Gottes und um das, was Gott für unser Leben geplant hat.
[3:42] Bevor wir beginnen heute mit dem ersten Thema, das einen wunderbaren Titel trägt, nämlich "Jesus gewinnt – Satan verliert", wollen wir Gott einladen, dass er unser Studium segnet und dass wir von seinem Geist erfüllt, wirklich verstehen, was die Botschaft für unsere Zeit, für unsere Gemeinde, für dich und für mich heute ist. Lasst uns gemeinsam beten.
[4:12] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir zu dir kommen können durch Jesus Christus, der für uns gelebt hat, der für uns gestorben ist, auferstanden ist und jetzt im Himmel für uns eintritt. Danke, dass du uns in deinem Wort nicht nur viele unfassbare und unschätzbare Wahrheiten offenbart hast, sondern uns auch deutlich gezeigt hast, was das Entscheidende ist, damit wir nichts verpassen, was für unsere Erlösung unumgänglich ist.
[4:54] Wir möchten dich bitten, dass du unser Lehrer bist, dass wir Freude haben, wenn wir dein Wort aufschlagen, studieren, dass wir die Botschaft für diese Zeit mit neuen Augen sehen können, dass wir sie noch besser verstehen, dass wir noch besser ihre Anwendung auf unser persönliches Leben sehen und dass wir noch besser sehen, was für eine große, ein großes harmonisches Ganzes Ergebnis. Herr, wir möchten dich bitten, dass alles, was wir hier tun und sagen, allein dir, der diese Botschaft gegeben hast, allein dir ihre bringt und ist dein Name gepriesen wird.
[5:31] Ich wünsche mir so sehr, dass ganz viele Menschen durch diese Serie einen festen Boden unter den Füßen bekommen und auf dem Felsen stehen, dass wenn die Endzeit über uns zusammenbricht, wir wissen, was wir glauben, warum wir es glauben und vor allem, an wen wir glauben. Segne uns jetzt nach deiner Verheißung. Du hast versprochen, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesagt hast. Und darum bitten wir dich: Wir wollen unsere Herzenstür öffnen, damit du hineinsprechen kannst und es verändern kannst und dann stärken kannst für alles, was auf uns zukommt in dieser Welt und in unserem Leben. Danke, dass du für uns da bist. Von ganzem Herzen. Amen.
[6:24] Wir wollen beginnen in Offenbarung 14 und dort Vers 6. Offenbarung 14 und dort Vers 6: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk." Hier beginnt in der Offenbarung ein neuer Abschnitt, der dann weiterführt bis zum Ende des Kapitels. Natürlich ist dieser Abschnitt nicht isoliert, und wir werden im Laufe der nächsten Wochen sehen, welche engen Parallelen insbesondere auch zu den Kapiteln 12 und 13 bestehen.
[7:11] Auch heute werden wir uns schon einiges mit Kapitel 12 beschäftigen. Hier in Offenbarung 14,6 ist die Einleitung in eine Botschaft, die wir die dreifache Engelsbotschaft nennen, weil dort drei Engel eine Botschaft oder drei Botschaften an alle Menschen auf der Welt richten und zwar so direkt vor der Wiederkunft. So, dass in Vers 14 dann die Wiederkunft Jesu beschrieben wird. Es ist die letzte Botschaft Gottes an diese Welt.
[7:50] Und erstaunlicherweise gibt es heute Millionen von Christen, die von dieser Botschaft entweder nichts gehört haben oder sie in ihrer Bedeutung völlig unterschätzen. Nur ein einziges Mal in der Bibel finden wir den Ausdruck "ewiges Evangelium". Nun, jeder, der die Bibel ein wenig kennt, weiß, dass das Evangelium ganz entscheidend ist. Das Wort "Evangelium" auf griechisch "Euangelion" bedeutet eine gute Botschaft. Und in der Bibel ist einiges ewig: Gottes ewiges Wort, ist ewig sein Gesetz, ist ewig. Und wir könnten viele Dinge sagen, aber hier haben wir zum einzigen Mal die bis oder den den Ausdruck "ewiges Evangelium".
[8:39] Jeder, der Jesus liebt, jeder, der sich für die Bibel interessiert und ein Leben mit Gott leben möchte, insbesondere kurz vor dem Ende der Zeit, sollte sich für diese Botschaft prioritär interessieren. Niemand von uns kann es sich leisten, diese Botschaft zu ignorieren. Niemand von uns kann es sich leisten, diese Botschaft nach eigenem Gutdünken so zurechtzubiegen, wie es für ihn passt.
[9:06] Wir sollten genau wissen, was Gott über diese Verse, Vers 6 bis dann einschließlich in Vers 14 hinein, fast 15, was Gott über diese Verse in seinem Wort gesagt hat, damit wir die Gedanken, die hier sind, so gut wie möglich verstehen und auf unser persönliches Leben übertragen können.
[9:24] Es geht und damit wollen wir heute beginnen, um ein ewiges Evangelium, die gute Nachricht der Erlösung, die gute Nachricht von Gott, die gute Nachricht, dass Gott gut ist und einen liebenswürdigen Charakter hat. Diese Nachricht ist zu allen Zeiten gültig. Die gute Nachricht von Gott hat nicht nur ab und zu Hochkonjunktur. Sie ist nicht deine Erfindung des Neuen Testaments, wie manchmal man Christen der Welt zu verstehen zu geben scheinen. Nein, das Evangelium ist ewig.
[10:03] Es ist tatsächlich unveränderlich. Und da wollen wir heute beginnen in 1. Johannes 4, Vers 8 und 16. Wird eine Aussage gemacht, die vielleicht die fundamentalste Aussage der gesamten Bibel ist. 1. Johannes 4, Vers 8 und Vers 16: "Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe." Und Vers 16: "Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm."
[10:42] Die Bibel sagt nicht "Gott hat Liebe", sondern "sie ist Liebe". Was genau bedeutet das, was ist damit darunter zu verstehen? In 1. Korinther 13 und dort Vers 4 bis 6 wird diese Liebe Gottes definiert. In Vers 4 bis 6 von 1. Korinther 13 heißt es: "Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu. Sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit. Sie trägt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles."
[11:23] Das sind die Charaktereigenschaften Gottes, der die Liebe ist. Gott ist langmütig, das heißt geduldig, er ist gütig. Gott beneidet nicht, er freut sich, wenn jemand etwas kann. Gott prahlt nicht, er bläht sich nicht auf. Deswegen stellt er sich nicht ständig überall in den Mittelpunkt. Gott ist nicht unanständig und Gott sucht nicht das Seine. Gott ist von seinem Wesen so, dass er sich nicht zuerst fragt: Was bringt für mich dabei heraus? Und es ist fast schwer für uns als Menschen überhaupt sich vorzustellen, dass es solch einen selbstlosen Charakter geben könnte. Aber genauso ist Gott.
[12:20] Gott lässt sich nicht erbitten, er wird nie bitte. Er freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, er freut sich an der Wahrheit. Und wir können diese ganze Liste durchgehen und sehen: So ist Gott. Die Frage, die sich daraus ergibt, ist: Ist Gott immer so, oder sind das nur seine Charaktereigenschaften, wenn er einen besonders guten Tag hat, wie wir Menschen?
[12:40] Die Bibel hat dazu eine eindeutige und unmissverständliche Antwort. In Maleachi Kapitel 3 und dort Vers 6 sagt Gott: "Denn ich, der Herr, verändere mich nicht." Auch an anderer Stelle, z.B. Jakobus 1, Vers 17 bedeutet, dass es bei Gott keine Veränderung gibt. Er ist immer derselbe.
[13:01] Wir haben also jetzt bereits gelernt: Gott hat einen Charakter, eine qualitative Charakter, wie er ist, und einen quantitativen Charakter, wann er so ist. Er nämlich immer so unter allen Umständen. Das heißt, die Liebe Gottes ist offensichtlich unveränderlich, sie ist ewig. Und genau das sagt Gott auch in Jeremia 31 und dort Vers 3. Dort heißt es in Jeremia 31,3: "Von ferne her ist mir der Herr erschienen, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt. Darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade."
[13:46] Weil Gott uns ewig liebt, deswegen tut er die Dinge, die hier in der Bibel über ihn beschrieben werden, dass er uns zu sich zieht. Lieber Freund, liebe Freunde, auch wenn du zum ersten Mal in deinem Leben von Gott hören solltest, Gott liebt dich und er hat bereits begonnen, bevor du es gemerkt hast, in Liebe und in Gnade dich zu sich zu ziehen.
[14:14] Und weil Gott uns immer liebt, wünscht er sich, dass es uns gut geht. In Jeremia 32 und dort Vers 41 sagt er: "Und der Herr wird sich über sie freuen können, ihnen wohl zu tun." Gott freut sich nicht, wenn es uns schlecht geht. Gott freut sich nicht, wenn eine Strafe in unserem Leben notwendig ist. Gott freut sich, wenn er uns Gutes tun kann. Er freut sich, wenn er dich segnen kann.
[14:41] "Und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele, mit allem, was Gott denken kann, möchte er, dass es dir gut geht, dass du wiederhergestellt bist." Gott wünscht sich, dass es uns gut geht. Jesus hat einmal gesagt, dass er gekommen ist, damit wir das Leben haben und es im Überfluss haben.
[15:05] Gott möchte uns nicht Dinge im Leben wegnehmen. Er möchte, dass wir das Leben so in vollen Zügen genießen können, so wie er es geschaffen und gedacht hat. Und weil er uns so sehr liebt und möchte, dass es uns gut geht, hat auch er einen Wunsch. Es ist sein größter Wunsch. Der Wunsch ist so groß, dass Jesus als einmal gefragt worden ist, was das größte Gebot im Gesetz ist, das heißt im Alten Testament.
[15:39] Da hat er auf genau dieses Gebot verwiesen: Ist das, was Gott am allerwichtigsten ist. In 5. Mose 6, Vers 5 sagt es: "Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft."
[16:07] Gottes größter Wunsch ist, dass wir seine Liebe erkennen und ihn zurücklieben, so wie er mit seinem ganzen Herzen, mit seinem ganzen Wesen für uns da ist und das Beste für uns möchte. So wünschte sich, dass auch wir mit allem, was wir sind und haben, ihn lieben.
[16:35] Denn wer Gott liebt, der kann erst richtig realisieren, was Gott alles für ihn tun möchte. Nur wer eine Zuneigung für Gott empfindet, der wird auch das volle Potenzial dessen erleben können, was Gott alles in seinem Leben bewirken möchte. Und deswegen, weil ein Mensch, der kein Interesse an Gott hat, auch die Dinge, die Gott ihm anbietet, nicht annehmen wird, ist es Gottes größter Wunsch, dass wir ihn lieben.
[17:05] Weil er uns dann segnen kann, auf eine Art und Weise, wie es sonst nicht möglich ist. Nun, die Bibel sagt ganz deutlich, dass Gott alle Menschen bis zu einem gewissen Grad segnen kann. Die Sonne geht auf über alle Menschen, und er regnet es ist regnen auf Böse und Gute. Aber das, was das Beste für uns ist, können wir nur erleben, wenn wir ihn auch lieben.
[17:30] Das sagt der Römerbrief ganz deutlich in Römer 8 und dort Vers 28 sagt Paulus: "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind." Wer Gott liebt, er seine Liebe verstanden hat und ihn zurückliebt, für den kann Gott das Beste wirken, was auf dieser Welt unter den Umständen, in denen wir leben, indem wir gleich noch mehr reden werden, das Beste ist.
[18:10] Und weil Gott das Beste für uns möchte, er das Beste für uns, aber nur wirken kann, wenn wir auch in Liebe ihm vertrauen und ihn zurücklieben, deswegen ist es sein größter Wunsch, dass wir ihn lieben, weil er uns dann segnen kann, wie unter keinen anderen Umständen.
[18:32] Gott liebt uns mit einer beständigen Liebe, und Gott will das Allerbeste für unser Leben. Was ist dann mein Part als Geschöpf Gott gegenüber? Was muss ich dann tun?
[18:45] In Hebräer 11 und dort Vers 8 finden wir eine sehr klare und unmissverständliche Aussage. Hebräer 11, Vers 6: "Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen. Wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und dass er die belohnt, welche ihn suchen." Mit anderen Worten, wir müssen Gott das glauben, was er sagt. Wir müssen glauben, dass er existiert und dass er uns tatsächlich liebt. Und wir müssen ihm glauben, dass er uns das Beste geben möchte.
[19:20] Mit anderen Worten, wir sollen ihm vertrauen. Nur wenn wir ihm vertrauen und ihm glauben, kann das alles in unserem Leben auch Realität werden. Und deswegen sagt Johannes 3, Vers 16: "Denn so sehr hat Gott diese und denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."
[19:44] Gott hat die ganze Welt geliebt, aber nur die Menschen, die ihm das auch glauben, die können den Nutzen davon haben, nämlich das ewige Leben, das sie Jesus möglich gemacht hat für dich und für mich. Wer ihm das nicht glaubt, der kann das, was Gott eigentlich für ihn möchte und was er möglich gemacht hat und was er aus Liebe ihm geben möchte, nicht annehmen.
[20:10] Du kannst einem Menschen so viel Leben, wie du möchtest, wenn der andere es dir nicht glaubt, wird niemals eine Beziehung zustande kommen. Und deswegen ist Gottes Liebe unveränderlich. Unser Unglaube kann Gottes Liebe nicht beenden, aber unser Unglaube kann verhindern, dass Gottes Liebe das in unserem Leben bewirkt, was er tun möchte, weil er uns nicht als Computer behandelt, sondern als freie Wesen, die selbst entscheiden dürfen.
[20:43] In Jeremia 50 und dort Vers 5 wird deutlich, dass so wie Gottes Liebe beständig ist, auch unsere Liebe zu Gott beständig sein sollte oder muss. Jeremia 50 und dort Vers 5: "Sie werden den Weg nach Zion erfragen, dorthin ist die Angesicht gerichtet. Kommt, lasst uns dem Herrn anhängen mit einem ewigen Bund, der nicht vergessen werden soll."
[21:09] So leicht passiert es unserem Leben, und ich denke, du hast es vielleicht in deinem Leben auch schon erlebt, dass wir in einer Zeit der geistlichen Erweckungen, in der Zeit, wo wir uns gut gefühlt haben, vielleicht uns eng mit Gott verbunden haben und ihn dann wieder vergessen haben, dann wieder die Dinge, die er uns gezeigt hat, in den Hinterkopf gerückt sind oder ganz aus unserem Gedächtnis empfunden sind.
[21:26] Gott wünscht sich, dass wir nicht nur ab und zu ihn lieb haben, nicht nur ab und zu ihm vertrauen, nicht nur ab und zu seinen Worten glauben, wenn es gerade passt, sondern dass unser Glaube und unser Vertrauen, unsere Liebe zu ihm beständig sind.
[21:41] Denn nur so lange wir ihm vertrauen, nur solange wir ihn lieben, nur solange wir ihm glauben, so lange kann er, der uns beständig liebt, seinen Segen in unserem Leben offenbaren.
[21:58] Unsere Liebe muss dauerhaft sein, und die Bibel nennt das einen Bund, einen Bund für die Ewigkeit, einen ewigen Bund. Und was dieser ewige Bund genau ist oder was er beinhaltet, kommt in der Bibel ebenfalls sehr deutlich zum Ausdruck.
[22:12] In 5. Mose Kapitel 4 und dort Vers 13 da sagt Mose dem Volk Israel in der Retrospektive: "Und er, Gott, verkündigte euch seinen Bund, den ihr euch zu halten geboten, nämlich die zehn Worte." Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln. Wir nennen sie heute meistens die Zehn Gebote. Viele Christen nennen das auch das Gesetz. In der Bibel wird interessanterweise dieses Gesetz, diese zehn Gebote, meistens als der Bund beschrieben. Deswegen wurden sie auch in der Bundeslade aufbewahrt.
[22:47] Diese zehn Gebote beschreiben die Verbindung zwischen Gott und seinen Geschöpfen. Und weil diese Verbindung, wie wir gerade gesehen haben, auf der Liebe basiert, die Gott für uns hat und die wir ihm dann widerspiegeln, ist es also nicht verwunderlich, dass Paulus etwas erkannt hat, was heute viele Christen nicht richtig verstehen. Für sie ist das Gesetz irgendetwas Altes, Menschliches, etwas, was mit der Liebe Gottes nicht zu tun haben kann.
[23:20] Ganz im Gegenteil. Römer 13, Vers 10 sagt: "Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes." Weil Gottes Liebe unveränderlich, immer gleichbleibend, gesetzmäßig sozusagen, deswegen gibt es ein Gesetz. Es beschreibt den Bund Gottes. Es beschreibt, dass Gott sich mit dir verbinden möchte, nicht nur für einen Tag, nicht nur für ab und zu, sondern für immer.
[23:52] Gottes Liebe ist unauslöschlich. In Ruth 87 der steht: "Das große Wasser, die Liebe, können nicht auslöschen." Sein Gesetz, seine Liebe ist unveränderlich und deswegen ein Gesetz. Man kann auch sprechen von dem Gesetz der Liebe.
[24:11] Im Psalm 97 und dort Vers 2 dort steht: "Wolken und Dunkel sind um ihn her. Gerechtigkeit und Recht sind die Grundfesten seines Thrones." Das Recht, das Gesetz Gottes ist die Grundlage seiner Regierung, seines Königreichs. Sie werden auch sehen, dass diese Botschaft vom Reich Gottes direkt mit dem Evangelium, also dass das Evangelium die Botschaft vom Reich Gottes ist, und deswegen wird das wahre Evangelium auch etwas hat. Das Evangelium, oder spricht das wahre ewige Evangelium auch natürlich von dem Gesetz Gottes.
[25:08] Was Gott tut, basiert immer auf seiner Liebe, auf seiner Unveränderlichkeit und damit auf seinem großen Wunsch, einen Bund mit seinem Geschöpf zu schließen, nicht nur über seine Geschäfte zu regieren, sondern mit ihnen verbunden zu sein. Und weil all das in diesen zehn Geboten ausgedrückt wird.
[25:22] in diesen zehn Geboten ausgedrückt wird, mit denen Gott dir einen Bund geschlossen hat mit seinem Volk. Alles, was Gott tut, auf den Prinzipien dieser zehn Gebote.
[25:40] Weil Gott uns liebt, deswegen gibt er uns das Beste. Das kann man sehr deutlich sehen in Hesekiel 28 und dort Vers 12. Dort wird von einem, oder dem Bild des Königs von Tyrus, von einem Engel gesprochen, wie wir gleich sehen werden. Von dem ist die Rede, heißt Menschensohn. Stimme einen klaren Blick an über den König von Tyrus und spricht zu ihm: "So spricht Gott, der Herr: Oh, du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommene Schönheit. Gott schuf diesen Engel so gut, wie nur irgendwie möglich. Er gab ihm das Beste, was Gott geben kann. Er machte ihn zu einem vollendeten Siegel. Er gab ihm alle Weisheit, die man einem Engel geben konnte, und machte ihn so schön, wie Gott selbst nur einen Engel schön machen konnte. Mit anderen Worten, es gab nichts, was man diesem Engel hätte noch geben können, was Gott ihm nicht gegeben hatte. Alles das Beste wurde gegeben, weil Gott ihn liebte."
[26:40] Und diesem Engel hatte Gott eine besondere Aufgabe zugedacht. In Vers 13 heißt es: "In Eden im Garten Gottes, im Eden im Garten Gottes, was du mit allerlei Edelstein, was du bedeckt mit Saphir, Topas, Diamant und mit Gold. Deine kunstvoll hergestellten Tamburin und Flöten waren bei dir am Tag deiner Erschaffung, wurden sie bereitet. Du warst dein gesalbter, schützender Engel." Da wird ganz deutlich, dass das also nicht um einen buchstabierten Engel im himmlischen Garten Gottes, im himmlischen Paradies. Ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten und unter den feurigen Steinen. Immer wieder heißt es: "Du warst dazu eingesetzt. Ich habe dich erschaffen, ein schützender." Jemand, der in der Bildsprache des Alten Testaments ganz nah am Thron Gottes ist.
[27:40] Als schützender Cherub kannte dieser Engel die Gegenwart Gottes besser als alle anderen Engel. Er kannte Gottes Charakter noch besser, erkannte Gottes Gesetz der Liebe besser als jeder Engel. Es gab niemanden unter allen geschaffenen Engeln, der Gottes Wesen und Charakter so gut kannte wie jener Engel. Und deswegen sollte er offensichtlich davon erzählen.
[28:22] Er wird als der Sohn der Morgenröte bezeichnet, der Licht gibt. Später im Neuen Testament wird gesagt, dass Jesus sagte: "Ich bin das Licht der Welt." Aber auch gleichzeitig seinen Jüngern sagte: "Ihr seid das Licht der Welt." Die Jünger sollten das Wesen Jesu, seine Botschaft weitergeben. Sie hatten besonders engen Kontakt zu ihm, sagten: "Sie kannten ihn besser als andere Menschen." Und sie sollten dieses Licht der Welt, das Jesus war, weitergeben.
[28:52] Er hieß nicht umsonst so, der Morgenröte, oder wie es im lateinischen der Vulgata heißt: Luzifer, der Träger des Lichts. Das Licht ist immer ein Symbol für die Gegenwart Gottes, für seinen guten Charakter. Er sollte offenbar schon im Universum die besondere, die gute Nachricht, das Evangelium von Gottes guten Charakter weitergeben.
[29:18] Damals gab es noch keine Sünde, es gab noch keinen Erlösungsplan, aber es gab schon Gottes guten Charakter. Und offensichtlich sollte dieser Luzifer ganz besonders davon erzählen und das weitergeben.
[29:37] Das lohnt sich kurz innezuhalten, wenn wir uns die Aufgabe gestellt haben, das ewige Evangelium weiterzugeben. Wenn wir Lichtträger sein wollen in dieser Welt. Es lohnt sich innezuhalten und zu überlegen, warum Luzifer das da nicht mehr getan hat.
[30:00] Es lohnt sich innezuhalten, dass wir ganz sicherstellen, dass er nicht seinen Fehler wiederholen. Was war passiert? "Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an. Ist Sünde in dir gefunden worden." Unerklärlicherweise und ohne jede äußere Not hat dieser Engel angefangen zu glauben, dass Gott möglicherweise nicht mehr das Beste für ihn will.
[30:43] Und das bricht den Bund. Denn wir haben gesagt, dieser Bund basiert darauf, dass Gott mich liebt von ganzem Herzen und dass ich ihn zurück liebe von ganzem Herzen. Ich liebe ihn, weil er mich zuerst geliebt hat. Aber wenn ich plötzlich ihn nicht mehr glaube, dass er mich liebt, wenn ich nicht mehr davon ausgehe, dass er das Beste für mich wäre, wenn ich ihn nicht mehr mit meiner ganzen Existenz vertraue, dann liebe ich ihn auch nicht mehr von ganzem Herzen. Und das löst eine Kettenreaktion aus.
[31:14] Der Bund zwischen den beiden brach, und damit brach das Gesetz, das durch diesen Bund ausgedrückt wird. Und das nennt man Sünde. Wie es hier heißt: "Sünde wurde in dir gefunden." Erst Johannes 3, Vers 4 gibt uns achtung, die einzige Definition in der Bibel, was Sünde ist. Erst Johannes 3,4: "Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit." Das griechische sagt anomien. Und mir ist das Gesetz. Und das 'a' davor, das macht genau das Gegenteil. So wie ähm Atheist, jemand, der nicht an Gott glaubt. Anomien ist das Gegenteil vom Gesetz. Ist also nicht einfach nur eine Sünde durch eine Tat. Es ist alles seines Taten, Worte, Gedanken, Emotionen, alles, was das Gesetz Gottes und seine Prinzipien umdreht, ändert und der Krebs alles, was sozusagen wie ein Minus davor macht.
[32:13] Alles das ist Sünde. Und dieses Sünde hat keinen Grund. Luzifer fing einfach an, das zu denken, ohne dass es dafür über einen Grund gibt. Und das Schlimmste an der Sünde ist, es ist grundlos. Denn wenn es einen Grund gäbe für die Sünde, dann wäre nicht die Sünde das Problem, sondern der Grund für die Sünde.
[32:43] Ist definiert als die Gesetzlosigkeit. Es ist das Wirken eines Prinzips, das gegen Gottes Gesetz der Liebe, das das Fundament seiner göttlichen Regierung darstellt, kämpft. Wer also Sünde in seinem Leben hat, der kämpft gegen Gottes Liebe, der kämpft dann gegen Gottes Gesetz und damit auch gegen Gottes Regierung.
[33:03] Und dies führt automatisch zur Trennung. Jesaja 59,2: "Sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört." Gott entscheidet sich nicht und sagt: "Ich habe keine Lust mehr auf das Geschäft." Sondern es ist die Sünde. Das Geschäft ist die Sünde dieses Engels Luzifers, der zu Satan wurde, der eine Trennung bewirkt.
[33:33] Der Bund ist gebrochen. Und weil er jetzt nicht mehr glaubte, dass Gott das Beste für ihn will, aber immer noch das Beste für sich wollte, sah er nur noch eine Möglichkeit. Und das war, auf sich selbst zu schauen, sich selbst zu erhöhen. Jesaja 14, Vers 13 und 14 sagt: "Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen." Das heißt, in den Gedanken. Denn in der Bibel steht, das Herz immer für die Gedanken, für die Gesinnungen. "Doch hattest du denn deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen. Ich will herrschen, ich will regieren, ich will die Ordnung der Regierung Gottes durcheinanderbringen." Er wollte seinen Thron, den schon hatte, erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. "Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen." Er wollte werden wie Gott. Er wollte sich Dinge nehmen, von denen er glaubte, dass sie ihm gehören und dass Gott sie ihm ungerechterweise vorenthielt.
[34:26] Dabei hatten wir gesehen, dass Gott ihm alles gegeben hatte, was man einem geschaffenen Wesen geben konnte. Es war ein aussichtsloser Kampf, denn da gab es nichts, was er noch hätte. Aber es war ja nicht so, dass Gott etwas zurückbehalten hatte, was ihm nicht... Die Dinge, die Gott allein für sich in Anspruch nimmt, sind die Dinge, die er nur für sich einfach nehmen kann, nämlich seine schöpferische Kraft, seine Allwissenheit, seine Allmacht. Dinge, die ihn ja quasi das Wesen Gottes ausmachen. Ein Geschöpf kann nicht allmächtig sein, es kann nicht allwissend sein, es kann nicht selbst etwas schaffen. Gott hat ihm nichts vorenthalten. Er hat ihm deutlich gemacht, dass es Dinge gibt, die er nicht kann, weil er ihn geschaffen hat. Das Wesen ist...
[35:13] Aber Luzifer, der zu Satan wurde, ihm das nicht geglaubt.
[35:17] Oder Offenbarung 12 sehen wir, dass dadurch ein Krieg im Himmel begann. Nochmal 12,7 bis 9 heißt es: "Und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael" – als ein anderer Name für Jesus Christus, die Identifikation von Jesus und Michael ist sicher aus der Bibel zu belegen. Wir haben die Bibeltexte dazu hier im sendem Manuskript verzeichnet – "und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache und seine Engel kämpften, aber sie siegten nicht, und ihre Städte wurde nicht mehr im Himmel gefunden. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange genannt, der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen." Er heißt Teufel (diabolos im Griechischen), der Durcheinanderwerfer. Der Satan (Hebräisch heißt Satan, der Feind, der Widersacher). Als Drache dargestellt, führt er den Krieg gegen Jesus, der Gottes...
[36:11] Und Jesus stellt den Charakter Gottes vor dem gesamten Universum dar. Die Bibel offenbart: "Im Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott." Jesus Christus, der dann später, noch sehen werden, war das genaue Ebenbild von Gott dem Vater. Er war selbst vollständig Gott im höchsten Sinne. Und sein Name Michael, einer seiner Namen, einer seiner Titel, drückt das aus. Denn Michael bedeutet: "Wer so ist wie Gott?" Und weil der Satan gegen Gottes Liebe kämpfte und gegen Gottes Gesetz und den Gottes Charakter kämpft er, insbesondere gegen Jesus, der all das ausdrückte.
[37:09] Als Erzengel, als der, der über den Engeln ist, auch die Regierung Gottes repräsentierte. In 1. Mose 1, Vers 26, also das heißt: "Lasst uns Menschen machen", wird deutlich, dass sowohl Gott der Vater als auch Gott der Sohn gemeinsam Schöpfer sind. Von Jesus heißt es in Kolosser 1, Vers 15 bis 17, dass alles, was geschaffen worden ist, durch ihn geschaffen worden ist, für ihn geschaffen worden ist, und durch ihn seinen Bestand hat. Johannes 1 sagt das, eins und drei, und dass es nichts gibt, was geworden ist, was nicht durch Jesus Christus geworden ist. Und Offenbarung 4 macht deutlich in Vers 11, dass es die schöpferische Kraft Gottes ist, die ihn würdig macht, angebetet zu werden. In das heißt: "Würdig bist du, Herr, zu empfangen Ruhm und Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen." Weil jemand Schöpfer ist, kann er angebetet werden. Und wir werden sehen, dass all diese Themen in der dreifachen Engelsbotschaft zentral hervorleuchten und uns zeigen, was die großen Themen der Endzeit sind und sein werden. Und Jesus ist Gott.
[38:20] Das macht die Liebe ganz deutlich, auch in Hebräer 1, Vers 8 und 10, oder vielen anderen Stellen. Er ist der Schöpfer, und er darf angebetet werden. Die Weisen aus dem Morgenland haben ihn angebetet. Thomas hat ihn angebetet. Und Hebräer 1,26 sagt, dass die Engel ihn anbeten sollen.
[38:43] Engel selbst dürfen nicht angebetet werden. Ja, wir haben es nicht im sendem Manuskript, aber in der Offenbarung wird zweimal berichtet, wie Johannes, überwältigt von den Visionen, die eine Offenbarung im letzten Buch der Bibel bekommt, niederfällt vor dem Engel, der all diese Dinge gezeigt und anbeten will. Und der Engel sagt: "Tu es nicht. Bete mich nicht an. Bete Gott an. Nur Gott darf angebetet werden." Und wenn Jesus angebetet werden darf, dann ist er Gott. Aber nur Gott darf angebetet werden: der Vater, der Sohn, der Heilige Geist. Die schöpferische Kraft haben, Allmacht, Allgegenwart. Sie dürfen angebetet werden.
[39:16] Aber Matthäus 4, Vers 8 und 9 offenbart, dass dieser Engel, der zu Satan wurde, genau das wollte. Er wollte angebetet werden. Matthäus 4, und dort Vers 8 und 9 heißt es wiederum: "Da nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: 'Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.'" Er wollte sich selbst erhöhen, er wollte werden wie Gott. Er sah, wie alle Engel im Himmel Gott anbeten, weil Gott der Schöpfer ist. Und er wollte unbedingt auch Schöpfer sein. Und als Gott sagte: "Lasst uns Menschen machen", und Gott der Vater und der Sohn gemeinsam planen und das ausführen, da konnte Luzifer nicht mitmachen, weil er keine schöpferische Kraft hat.
[40:05] Aber statt dass Gott zu glauben, hat gedacht, dass Gott ihm etwas vorenthält und hat gegen Gott rebelliert. Gedacht, dass Gott ihm etwas vorenthält, was eben auch zusteht. Selbst geschaut und plötzlich seine seine Schönheit, seine Weisheit gesehen hat und vergessen hat, dass all das nur ein Geschenk der Liebe Gottes war und nicht das Geschenk der Liebe Gottes war.
[40:29] Lass uns niemals vergessen, dass all unsere Talente, unsere Gaben, Fähigkeiten, unser Körper und sind Fähigkeit zu leben und die Beziehung, die wir haben, alles, was wir im Leben so, von dem wir denken, dass wir es erarbeitet haben, das ist Geschenke Gottes sind.
[40:42] Wir uns, wenn wir anfangen, auf uns selbst zu schauen und gegen Gott zu rebellieren.
[40:53] Im Himmel brach dieser große Kampf aus, die Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gott und Satan. Jesus und seine Engel kämpften gegen viele Engel, die sich dem Satan anschlossen. Wir haben gesehen, und Offenbarung, dass viele von ihnen, und dass das die Rebellen aus dem Himmel verstoßen worden sind. Und doch fanden sie ein Zuhause. Dazu gleich mehr.
[41:16] Doch zunächst wollte Gott zeigen, illustrieren, dass das nicht Gottes Wesen ist. In der Bibel kann man das immer wieder sehen, dass Gott durch bildliche Darstellung abstrakte Dinge verständlich macht. Dem ganzen Universum, das jetzt vor diese Konfrontation gestellt wurde, ob Gott wirklich der beste König ist oder nicht, ob oder ob es etwas zu verbessern gibt an seiner Regierung. Dem ganzen Universum hat Gott eine Illustration gegeben, indem er diese Erde schuf. Und wir können die Verse nicht alle lesen in 1. Mose 1 und dann am Anfang von Kapitel 2. Doch immer, wenn Gott etwas schafft, heißt es: "Und Gott sah, und es war gut." Und zwar gut, und es war gut. Und alles, was Gott schuf, aber beim ersten, zweiten, dritten, sechsten Tag und dann auch durch den Sabbat am 7. Tag, alles war gut. Es heißt aber: "Es war sehr gut." Wenn Gott etwas tut, was sehr gut, Bibel sagt: "Ein Baum wird an seiner Frucht erkannt. Ein guter Baum bringt gute Früchte." Wenn alles, was Gott tut, gut ist, dann ist Gott selbst gut.
[42:13] Das ewige Evangelium, die gute Nachricht, und ganz besonders der Mensch sollte illustrieren, dass Gott ein guter Gott ist. In 1. Mose 1, Vers 26 und 27 heißt es: "Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich." Und dann heißt es: "Die sollen herrschen über die Fische im Meer, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alles, was auf der Erde kriecht." Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes, als Mann und Frau. Mehrmals wird gesagt, dass Gott den Menschen in seinem Bild geschaffen hat. Und einen Grad von dieser Idee, dass Gott den Menschen als sein Bild gemacht hat, finden wir die Idee, dass der Mensch herrschen sollte. Und das in dem Kontext, dass gerade zuvor die Herrschaft Gottes angezweifelt worden ist, angegriffen worden ist in einem großen Kampf, der im Himmel begann.
[43:05] Der Mensch sollte sozusagen Gottes Illustration werden, wie Gott reagiert. Die Engel, die umgefallenen Welten, sollten sehen, wie Adam und Eva mit den Tieren umging, und in ihrem sündlosen Wesen, ihre Liebe und ihre Geduld verlangt, sollten die ungefallenen Welten etwas besser verstehen, was Gottes Charakter ist, der ihr Herrscher war. Kein Wunder, dass dann genau versucht er, dieses Bild zu zerstören, dieses Bild zu verzerren, dass diese Botschaft nicht mehr trägt.
[43:49] In 1. Mose 3, ab Vers 1, sehen wir, wie Satan sich versteckt hinter einem Geschäft, eine Schlange als Medium nimmt. Wir haben schon gesehen, in Offenbarung, dass die alte Schlange dort als ein Begriff auch für den Satan ist. Oder greift den Menschen an, erst indem er eine Frage stellt. Das heißt in Vers 1: "Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hat, und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass sie von keinem Baum im Garten essen dürfen?" Das Hebräische würde auch die Übersetzung erlauben, die eigentlich inhaltlich sogar noch besser ist: "Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr nicht von jedem Baum essen dürft?" Gott hat er gesagt: "Nicht von jedem Baum, von allen Bäumen bis auf den einen." Gott wollte ihren Glauben und ihre Liebe testen.
[44:40] Zitiert Gott und macht dann Fragezeichen dahinter. Dahinter, und drei Verse weiter, in Vers 4 heißt es: "Da sprach die Schlange zu der Frau: Ihr sterbt keineswegs!" Erst macht dein Fragezeichen, dann streicht er durch. Er kürzt Gottes Wort. Er sagt, dass mein Gott nicht so hat das wirklich so gemeint, das stimmt nicht und so weiter und so fort. Und dann suggeriert Satan, dass es Dinge gibt, die Gott offensichtlich vorenthalten möchte. Vers 5: "Sondern Gott weiß, an dem Tag, der davon ist, wenn euch die Augen geöffnet werden, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist." Hier sehen wir, wie Satan seine Gedanken weitergibt. Der große Kampf ist nicht dein Kampf gegen ein Wesen, ist ein Kampf gegen einen Gedanken selbst. Wenn Gott den Satan sofort eliminiert hätte, wäre doch der Gedanke weitergelebt. Gott kämpft im großen Kampf nicht gegen ein Wesen. Gottes so mächtig, er könnte den Satan zerknüllen, wie wenn ich hier Papier zerknüllen würde. Das würde gar nichts ausmachen. Es würde ihn keine Kraft kosten. Oh, Gott kämpft gegen eine Idee. Gott kämpft gegen die Idee, dass er nicht der beste Herrscher ist.
[45:43] Und wie beweist man, dass man der beste Herrscher ist und dass man an der eigenen Regierung nichts verbessern kann, ohne Arroganz? Das ist die Herausforderung, vor der Gott steht, und die sich immer Lösungsplan...
[46:07] In 1. Mose 3 sehen wir, wie diese grundlose Lüge von dem Menschen geglaubt wird. Sie verlassen die Liebe Gottes. Sie, die Eva schaut dann auf den Baum, sieht, und wie Schnecken könnte und möchte weise werden und der hochmode hoch und das Leben zerstolz und die Augen lassen ergreifen Besitz von ihr. Die Liebe des Vaters, die erste Johannes 2, Vers 17 sagt: "Kontrolliert ihr Leben nicht mehr. Sie verlässt diese Liebe Gottes und beginnt sich der Rebellion gegen Gott anzuschließen." Adam folgt ihr dann auf dem Fuße.
[46:40] Und der Mensch, und das ist die Situation von heute. Noch befindet sich in einer sündigen Welt, der Bund gebrochen, und Sünde das Leben von Menschen dominiert. Aber Johannes 3, Vers 16 steht: "Denn so hat Gott die Welt geliebt." Gottes Liebe bleibt bestehen. Und so kommt es zum Erlösungsplan. Dieselben Prinzipien, die vorher galten, werden jetzt auf den Fall, diesen Unfall, diese Katastrophe des Sündenfalls angewandt. Gottes Liebe und Barmherzigkeit zeigt sich jetzt darin, und zeigt sich jetzt noch schärfer darin, sozusagen noch klarer, dass Jesus anbietet, freiwillig anbietet, sein Leben für uns zu geben.
[47:27] Wir haben die Bibeltexte, die das belegen, die extra angeführt. Gottes Gesetz kann nicht geändert werden, weil Gottes Gesetz ja unveränderlich ist, weil seine Liebe unveränderlich ist. Das würde bedeuten, dass Gott einen neuen Bund macht, dass er vorher nicht vertrauenswürdig gewesen ist. Das kann nicht geändert werden. Aber Gott kann selbst die Sache auf sich nehmen.
[47:49] die Sache auf sich nehmen. Die Bedingung bleibt dieselbe wie vor dem Sündenfall. Glaube, dass Gott das Beste für uns möchte. Die Menschen, die Menschen aber vor dem Sündenfall, ja, aber auch die Engel im Himmel mussten Gott glauben, dass er das Beste für sie will. Und so müssen wir jetzt nach dem Sündenfall Gott glauben, dass er wirklich das Beste für uns will und deswegen Jesus gesandt hat, damit er uns erlöst.
[48:13] Denn wer das glaubt, wer an Jesus glaubt, der geht nicht verloren, sondern hat ewiges Leben. Diese gute Nachricht wird im Garten Eden von Jesus selbst verkündigt. Die Bibel sagt, Johannes 1, Vers 18: Niemand hat den Vater gesehen, sondern dass Jesus ihn bekannt gemacht hat. Und ich will Feindschaft setzen, steht dort jedenfalls das erste Evangelium. Die Verlogenheit ist das Porto-Evangelium. Zum ersten Mal nach dem Sündenfall wird hier das Evangelium angedeutet. Ich will Feindschaft setzen zwischen dir, der Schlange, und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen.
[48:51] Im Hebräischen ist das allererste Wort, das hier in diesem Evangelium gesagt wird: Feindschaft. Das ewige Evangelium hat etwas mit Feindschaft zu tun. Es hat etwas mit dem Kampf zu tun, denn diese Welt und dieses Universum befindet sich noch immer in einem großen Konflikt. Und wir uns, wenn wir das leugnen oder runterspielen oder verbessern.
[49:19] Das ewige Evangelium basiert auf der Botschaft, darauf, dass Gott Feindschaft brechen möchte und zwar Feindschaft zwischen den Menschen und Satan.
[49:30] Das Evangelium wird durch Gottes Kraft Menschen erlösen. Paulus sagt: Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Errettung, vor für alle. Und es wird den Menschen befähigen, gegen Satan und seine Versuchung erfolgreich zu kämpfen.
[49:46] Das Evangelium in erster 3, Vers 15, beendet nicht den Kampf, sondern ändert radikal die Seite, auf der wir stehen. Vorher haben wir mit Satan gegen Gott gekämpft. Nun kämpfen wir mit Gott gegen Satan und sind Sieger, weil Jesus Sieger ist.
[50:07] Gott hat im Laufe der Zeit immer wieder Menschen für seinen Bund begeistert und sie eingeladen, diesen Bund anzunehmen. Wir denken an 1. Mose 17, Vers 7, wo es von Abram heißt: Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir von Geschlecht zu Geschlecht als einen ewigen Bund, dein Gott zu sein und der deines Namens nach dir. Gott beruft einen zweiten Mose 19, das ganze Volk Israel.
[50:34] Und dort, Vers 4 bis 6, heißt es: Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch auf Adlers Flügeln getragen und euch zu mir gebracht habe. Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme gehorchen werdet und meinen Bund bewahren sollt, dann sollt ihr von allen Völkern mein besonderes Eigentum sein, denn die ganze Erde gehört mir. Ihr aber sollt ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.
[50:58] Lassen die Worte, die zu den Kindern Israels sagen: Sollst Gott beruft ein ganzes Volk, damit sie die Botschaft von der Liebe Gottes und der Gnade, Wahrheit und Gerechtigkeit anderen Menschen weitergeben. Denn ein Priester ist jemand, der einen engen Kontakt zu Gott hat und deswegen anderen Menschen, die ferner stehen, zeigt, wie Gott ist. Er bringt diese Menschen zu Gott und erklärt ihnen, wie Gottes Priester sollten ja das Wort Gottes auch den Menschen weitergeben.
[51:23] Eigentlich genau das, was du ursprünglich im Himmel tun solltest, wo du dich entschieden hast. Und deswegen sehen wir auch, wie schlimm es ist, wenn sich das Volk Gottes gegen seine Aufgabe entscheidet. Was für ein Schaden ist dann angerichtet, sowohl in der Bibel als auch in der Kirchengeschichte bis zum heutigen Tag.
[51:41] Das Volk sollte ein geistliches Volk sein, ein Königreich von Priestern, denn Gottes Reich basiert nicht auf Pferden und Streitwagen und Militär und Politik. Es basiert auf den Prinzipien des Wesens Gottes, auf den Prinzipien der Liebe. Und das Volk Gottes sollte diese Prinzipien des Reiches Gottes darstellen.
[52:00] Hier schon im Alten Testament, weil es sich ja immer dasselbe Evangelium handelt, immer um dieselbe Botschaft. Gott gibt seinen Bund. Wir haben das gesehen. Das Gesetz, das er hier im Sinne den Israel gibt, ist nicht neu erfunden, sondern ist das, was zu allen Zeiten galt. Er erklärt es ihnen wieder, erneuert da, gibt es ihnen hier, drückt es mit seinen eigenen Worten aus, schreibt es nieder, damit sie es nicht vergessen.
[52:21] Und selbst dann, wenn das Volk diesen Bund gebrochen hat, wenn es untreu gewesen ist, sich von Gott abgewandt hat, lädt Gott sie immer wieder und immer wieder im Alten Testament ein, all diesen Bund zu erneuern. Er sagt zum Beispiel in Jeremia 31, ab Vers 31: Sie, es kommen Tage, spricht der Herr, dass ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde, nicht wie der Bund, den ich mit ihnen schloss am Tag, dass ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen.
[52:47] Also haben sie denn, sie haben einen Bund gebrochen, obwohl ich doch hierher war, spricht der Herr. Also die Israeliten, obwohl sie einen Bund hatten mit Gott, haben ihn gebrochen. Aber Gott sagt: Meine Liebe bleibt bestehen, meine Liebe ist unveränderlich. Ich biete euch einen neuen Bund.
[52:59] Und was ist der Bund? Das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jeden Tag schließen werde, spricht der Herr. Ich will mein Gesetz in ihr Inneres hineinlegen und auf ihre Herzen schreiben und ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.
[53:11] Keine neuen Gebote, keine Änderung des Bundes, sondern der Bund soll erneuert werden. Genau dieselben Zehn Gebote jetzt ins Herz geschrieben, nicht nur auf Steintafeln. Es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn, denn sie werden mich alle kennen, vom kleinsten bis zum größten unter ihnen, spricht der Herr. Denn ich werde ihre Missetaten vergeben und an ihre Sünden nicht mehr gedenken.
[53:29] Gott nimmt weg, was den Bund bricht und dadurch kann jeder, du und ich, lieber Freund, liebe Freundin, eine direkte persönliche Beziehung zu Gott haben.
[53:40] Wenn man im Alten Orient heiraten wollte, dann sagte man vorzeigen die feierlichen Worte: Ich bin du, du bist meine Frau. Und die Frau sagte: Du bist mein Mann. Genau das wünscht sich Gott für sein Volk.
[53:53] In Sacharja 13, und dort Vers 9 heißt es: Aber am Ende des Verses über Gottes Volk: Es wird meinen Namen anrufen, und ich will ihm antworten. Ich will sagen: Das ist mein Volk. Und es wird sagen: Der Herr ist mein Gott.
[54:10] Gott benutzt diese allgemeine, verbreitete Bundesformel, um zu illustrieren, wie er seinen neuen Bund mit den Menschen darstellt, wie in einer Hochzeit. Und deswegen wird Gottes Gemeinde auch als eine Braut dargestellt, als eine Frau, die sozusagen in Anführungsstrichen auf Gott, auf die Hochzeit mit Gott vorbereitet wird.
[54:27] In 2. Korinther Kapitel 11 und dort Vers 2 steht: Denn ich eifere euch mit göttlichem Eifer, denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen.
[54:53] Die Frau ist ein Bild für die Gemeinde und deswegen wird dann Offenbarung 12 eine Frau dargestellt als Bild für die reine Gemeinde durch alle Zeitalter.
[55:05] Ein ewiges Evangelium, eine Gemeinde zu allen Zeitaltern, die wir dargestellt in Vers 1: Eine Frau mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit 12 Sternen. Das erinnert an den Traum, den Josef gehabt hat als Jugendlicher bei seinem Vater Jakob.
[55:27] Und ist damit eine Repräsentation der Familie Jakobs, der auch Israel genannt. Und in anderen Worten, diese Frau trägt den Namen Israel.
[55:35] Aber Israel wird man nicht durchgeführt. Das macht die Geschichte von 1. Mose 32, Vers 25 bis 30, ganz deutlich. Als Jakob mit dem Engel des Herrn, mit Jesus Christus selbst rang, denn er sagte: Ich habe Gott gesehen, ja, mit Gott gekämpft. Gott sagt selbst: Was mit Gott gekämpft und gewonnen? Warum hat er gewonnen? Weil er ihn nicht loslassen wollte, weil er eben auf Gottes Segen hoffte.
[56:02] Der hatte sein ganzes Leben lang versucht, den Segen selbst sich zu nehmen, so wie Esau dann versucht hatte. Also der Jakob war nicht so böse wie der Satan, aber versucht sich den Segen selbst zu nehmen, zum Teil mit Betrug.
[56:14] Und hat nie das Glück erlebt, das erleben wollte. Und dann sagte Jakob, als der Engel gehen will und sagt: Lass mich gehen. Er sagt: Nein, ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich. Vertraue darauf, dass Gott das Beste für ihn tun kann.
[56:30] Und in dem Moment wird aus Jakob Israel. Aber Israel ist nicht irgendein Name, den Gott sich dort ausdenkt, sondern Israel ist der Name des Erlösers von Jesus Christus. Ein anderer Name.
[56:40] Und vielleicht werdet ihr sagen: Woher weißt du das? Da steht denn Jesaja 49, dort steht in Vers 3: Und er sprach zu mir: Du bist mein Knecht, bist Israel, durch den ich mich verherrliche.
[56:49] Und dann steht etwas: Ja, er spricht: Das ist zu gering, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs, das ist buchstäblich Israel, aufzurichten und die Bewahrten aus Israel wiederzubringen.
[57:00] Sondern ich habe dich auch zum Licht für die Heiden gesetzt, damit du mein Heil bis an das Ende der Erde bist. Das ist der Messias, das ist Jesus. Sein Name ist Israel, denn Israel bedeutet: Gott kämpft.
[57:12] Israel oder Gott möge kämpfen. Wird kämpfen, soll kämpfen. Das ist ein bemerkenswerter Titel angesichts des großen Kampfes. Jakob hat aber lange aus eigener Kraft gekämpft, aber als eine neue Identität in Jesus Christus bekommt, bekommt er den Namen des Sohnes Gottes.
[57:24] Gott kämpft. Es ist Michael, der für uns kämpft. Es war Michael, der im großen Kampf im Himmel bereits begann für Gottes Sache zu kämpfen. Wir gewinnen, wenn wir Gott kämpfen lassen.
[57:38] Jesus gewinnt. Satan verliert.
[57:42] Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich. Jeder, wer das von Herzen sagen kann, jeder, der sich darauf verlässt, dass Gott das Beste für ihn möchte und sich an das hält, was Gott gesagt hat. Gott hatte zu ihm gesagt bei der Taufe: Du bist mein geliebter Sohn. Als der Satan kam, sagte er: Wenn du Gottes Sohn bist, hat er sich einfach doch verlassen, dass man aus Gottes Wort leben kann.
[1:01:22] Auf der gleichen Seite sehen wir ein Beispiel von Adam und Eva, dass man selbst unter idealen paradiesischen Bedingungen gegen den Satan verliert, wenn man Gottes Wort misstraut. Aber wenn man Gott vertraut, wenn man ihn glaubt, egal wie die äußeren Umstände sein mögen, dann wird man gewinnen.
[1:01:39] Am Kreuz von Golgatha zeigt Jesus, dass er der Sieger ist. In Johannes 12, 31: Nun ergeht ein Gericht über diese Welt, nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden. Als er im Himmel den Satan bewegte, wurde der Satan hinausgeworfen. Jetzt besiegt Jesus auf dieser Erde den Satan als Mensch für uns stellvertretend, so dass wir seinen Sieg für unseren Anspruch nehmen können.
[1:02:03] Und Jesus sagt: Und wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen. Jesus siegt, weil er am Kreuz von Golgatha für mich und für dich stirbt.
[1:02:12] Am Kreuz von Golgatha widerlegt Jesus alle falschen Behauptungen. Am Kreuz von Golgatha zeigt sich, dass Gott so sehr mein Bestes will, dass er sogar bereit ist, sich zu erniedrigen. Jesus, der Gott war, wurde Mensch und wurde und erniedrigte sich bis zum Kreuzestod.
[1:02:31] Gottes bereit, alles zu geben, was ihm wertvoll ist. Römer 8, 2 sagt: Er hat sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont. Gott will so sehr, so wirklich das Beste für dich und für mich, dass er alles gegeben hat, was Gott nur geben konnte.
[1:02:45] Wenn das klappt, wird gerettet. Wem das glaubt, kann den Bund mit ihm erneuern. Wer das glaubt, kann diesen Sieg für sich in Anspruch nehmen. Alles, was der Satan im großen Kampf behauptet hat, wird am Kreuz von Golgatha widerlegt.
[1:02:59] Gottes Liebe ist wirklich unveränderlich, denn als die Sünder den Jesus mit Spott und mit Sprachüberhäufungen als den Kreuzigten und als die Sünden der Welt auf ihm lagen, blieb Gottes Liebe unveränderlich. Es heißt, dass Gott beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Jesus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
[1:03:24] Man kann Gottes Liebe nicht auslöschen mit der gesamten Flut aller Sünden. Man kann sie nicht auslöschen. Man kann sich zwar selbst so sehr entzünden, einen Höhlen, dass man irgendwann die Liebe Gottes nicht mehr glaubt und deswegen nicht mehr davon profitiert. Aber die Liebe Gottes selbst ist unveränderlich. Selbst größte Feindschaft kann sie nicht auslöschen.
[1:03:40] Gottes Liebe ist stärker und gewinnt. Jesus gewinnt. Satan verliert.
[1:03:45] Und deswegen sagt die Bibel, und wir kommen zum Ende. Offenbarung 12 und dort Vers 11: Und sie haben überwunden um das Blut und das Wort ihres Zeugnisses Willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod. Sie haben ihn überwunden. Sie haben gesagt, dass irgendwann immer in der Bibel vor überwinden steht, dass jemand überwunden hat, dann ist es der Sieg.
[1:04:10] Das griechische "nikao" heißt: Sieger sein. Gottes Sieger, Jesus Sieger, und wir können Sieger sein, indem wir uns auf den Sieg Jesu berufen und davon erzählen. Wir müssen den Sieg nicht selbst erringen. Wir müssen keinen zweiten Sieg erringen. Wir müssen nicht extra gesehen, denn Jesus hat schon gesagt. Aber wir können an diesem Sieg glauben, Jesus deswegen lieben und andere davon erzählen.
[1:04:29] So wie das Volk Israel am Sinai Gott glauben sollte, ein Königreich von Priestern sein sollte und erzählen sollte. So wie Luzifer am Anfang Gott geglaubt hat und ihn geliebt hat und den anderen Engeln von Gottes Charakter erzählen sollte.
[1:04:46] Es ändert sich nichts, nur die Sünde, die grundlos dazwischen kommt, ändert alles und zerstört alles. Aber Gott sieht, die Sünde ist besiegt, sie ist widerlegt. Es gibt keinen Grund, ihr weiter zu folgen.
[1:05:02] Und das Krasse ist, dass Satan den Kampf trotzdem nicht gibt. In Vers 12 heißt es: Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die daran wohnen. Wehe denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer, denn der Teufel ist doch gekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat.
[1:05:15] Obwohl er verloren hat, kämpft er weiter. Hitler hat immer weiter gekämpft, obwohl er irgendwann wusste, dass er verloren hat. Das nennen wir Fanatismus. Das ist krankhaft und genauso ist der Satan. Es ist krankhafter und vernünftiger Fanatismus, dass er den Kampf weiterführt. Und deswegen leben diese Welt noch mit all ihren Sünden.
[1:05:35] Aber Jesus Sieger. Und deswegen können wir mit allen anderen Problemen, mit all unseren Sorgen, mit anderen Sünden zu Jesus kommen.
[1:05:40] Für 17 heißt es: Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin und Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben. Denselben Kampf, der im Himmel begonnen hat.
[1:05:50] Zweimal steht auf Offenbarung 12, dass er Kampf wird: Einmal im Himmel und einmal gegen die übrigen. Die Übrigen sind die gläubigen Menschen am Ende der Zeit, kurz vor der Wiederkunft.
[1:05:58] Diejenigen, die die drei Engelsbotschaften verkünden und annehmen. Warum kämpft diese, warum kämpft Satan gegen sie? Erstens, sie halten fest an dem ewigen Bund. Sie kennen das Gesetz Gottes und sie halten es. Es ist das Gesetz der Liebe, gegen das schon im Himmel gekämpft hat. Und weil es die Menschen gibt, die dieses Gesetz halten, diese durch das Evangelium, den neuen Bund erleben, das Gesetz Gottes im Herzen haben, deswegen kann er es nicht ausstehen. Deswegen kämpft er gegen sie.
[1:06:19] Zweitens, sie haben den Geist der Weisheit. Aufmachen 19, 10 sagt: Das Zeugnis ist und durch den Geist der Weisheit spricht Jesus, den er so sehr hasst, zu den Gläubigen. Gibt den viele wertvolle und konkrete Ratschläge, wie sie die Schlingen Satans umgehen können.
[1:06:34] Schlingen Satans umgehen können und deswegen kämpft er gegen diese übrigen. Jesus hat für mich den Satan besiegt. Er hat der Schlange den Kopf zertreten und deswegen kann auch in meinem Leben der Satan besiegt werden. Römer 16 Vers 20 sagt: "Der Friede Gottes aber wird in Kürze den Satan unter euren Füßen zermalmen." Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch. Amen. Gott wird den Satan unter unseren Füßen zermalmen.
[1:07:06] Und Offenbarung 5 und 6 sehen wir, dass Jesus der Sieger ist. Satan hat gekämpft, aber verloren. Jesus hat überwunden, er ist der Sieger. Und Offenbarung 5, Vers 5 und 6 steht: "Und ich sah, und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der vom Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, auf dass er das Buch aufschlage und seine sieben Siegel breche." Er ist der König, er ist stark. Warum ist er stark? Warum hat er gewonnen? Warum hat er überwunden? Und ich sah, und mitten im Thron und den vielen lebendigen Wesen und mitten der Ältesten stand ein geschlachtetes Lamm. Johannes zieht sich um und diesen Löwen zu sehen, dieses mächtige Tier. Und er sieht ein geschlachtetes Lamm. Der Sieg Jesu ist möglich geworden, weil er am Kreuz von Golgatha zeigt, dass Gottes Liebe unveränderlich ist.
[1:08:00] Und meinem Glauben kann genau das, was Luzifer gezogen hat, was er Werte behauptet, dass etwas geht, was Gott zurückhalten würde. Aber hier stellen wir fest: Gott hält nicht zurück, er gibt sich lieber selbst, als dass Menschen verloren gehen. Und wenn du das nicht glaubst, den kann auch Gott nicht mehr retten.
[1:08:20] Und deswegen geht mein Aufruf an alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen: Dieses ewige Evangelium, das schon im Himmel galt, auf der Erde galt, zur Zeit vor dem Sündenfall, nach dem Sündenfall, beim Sinai, während der Zeit von Jesus, durch die Kirchengeschichte bis heute. Dieses ewige Evangelium, dass Gott gut ist, dass er die Liebe ist, dass er das Beste für uns will und alles gibt, um uns wiederherzustellen, wenn wir in so einem gefallen sind. Es ihm zu glauben und diesen Sieg Jesu in die Welt zu tragen.
[1:08:47] Weil er überwunden hat, kann er die Siegel öffnen. Und als das erste Siegel geöffnet wird, heißt es hier in Offenbarung 6, Vers 1 und 2: "Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen, und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus als ein Sieger und um zu siegen." Der Sieg ist nicht eine einmalige Sache. Jesus hat am Kreuz den Sieg errungen, und dieser Sieg von Jesus soll in uns und durch uns in die ganze Welt getragen werden. Eine Reihe von immer fortwährenden Siegen.
[1:09:16] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du heute Sieger sein? Weil Jesus gewonnen hat, darf Jesus in deinem Leben, im Alltag Sieger sein und darf Satan verlieren. Darf Jesus den Satan besiegen und in deinem Leben dich auf die Seite Gottes stellen, dass du in diesem großen Kampf auf der richtigen Seite stehst? Möchtest du heute Gott glauben, dass er das Beste für dich will, dass er dich liebt, egal was du gemacht hast, und dass er lieber sich selbst gibt, als dich verloren zu geben? Und was immer in deinem Leben gerade los ist, doch Gottes Wort vertrauen kannst und er dich nicht loslässt. Glaubst du ihm das?
[1:10:00] Dann bist du in Israel. Gott segne dich. Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort, danke für die Botschaft, die du uns schenkst und für das ewige Evangelium. Dank, dass wir sehen können, dass Jesus gewinnt und Satan verliert. Und lass uns heute an diesem Tag daran erinnern, dass Jesus Sieger ist, oder wenn wir in Jesus sind, wir durch ihn, mit ihm und für ihn Sieger sind. Und alle Menschen zu seiner Ehre erkennen, dass du wirklich den Satan besiegt hast und dass es nichts gibt, was du nicht für uns tun würdest. Dass es keinen besseren König gibt als dich, der du bereit warst, alles auf dich selbst zu nehmen, damit wir frei gehen können. Hab Dank dafür von ganzem Herzen. Amen.
[1:10:50] Nächste Woche sehen wir uns hier wieder. Wir werden weiter studieren und anschauen, was in dieser drei von Engelsbotschaft so wichtig ist. Wir werden insbesondere über den Zielpunkt sprechen, über das wohin alles führt, einen entscheidenden Moment in der Weltgeschichte. Bis dahin wünsche ich euch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.