Veröffentlicht am
2.651 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts


Manuskript zur Sendung >>> CSH_Manuskript_2019 1st (Special) Nr 9 final

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour tauchen wir tief in das 13. Kapitel der Offenbarung ein, wo Christopher Kramp die Symbole von Satan und seinen Verbündeten entschlüsselt. Er erklärt die Bedeutung der beiden Tiere, ihre Verbindung zu historischen und zukünftigen Mächten wie Rom und den USA, und wie sie durch Verführung und Druck die Welt beeinflussen werden. Die Botschaft betont die Wichtigkeit einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus als einzigem Schutz gegen diese Verführungen und bereitet die Zuhörer auf die Herausforderungen der Endzeit vor.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2019 Q1: Die Offenbarung

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur neunten Folge unserer besonderen Serie über die Offenbarung. Heute haben wir ein Kapitel vor uns, das es in sich hat. Wir wollen das 13. Kapitel der Offenbarung gemeinsam studieren, die beiden Tiere, die dort ausführlich beschrieben werden, identifizieren und sehen, was das für uns heute, die wir in dieser Endzeit leben, bedeuten wird. Dieses Studium soll uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am 30. Februar. Der Titel dieser neunten Folge ist: Satan und seine Verbündeten.

[1:05] Bevor wir mit dem Studium beginnen, wollen wir natürlich ein kurzes Gebet sprechen und dazu lade ich euch ganz herzlich ein. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass die Offenbarung in unsere Zeit hinein spricht und dass sie uns klar und deutlich zeigt, von wo die Gefahr in der Endzeit zu erwarten ist. Schenkt uns jetzt Weisheit im Studium deines prophetischen Wortes. Gib, dass wir Jesus vor Augen haben und erfüllt von seinem heiligen Geist erkennen, was passieren wird in dieser Welt und wie wir uns vorbereiten können und Sieger sein können und einmal bei dir sein dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du unser Studium segnest, dass du unser Lehrer bist und danken dir dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:48] Beginnen wir in Offenbarung 13 und dort Vers 1. Insgesamt gibt es hier schon im ersten Vers eine deutliche Parallele zu Daniel 7, dazu wird gleich noch mehr zu sagen sein. Aber es gibt auch eine Parallele zu Offenbarung 12, das wir ja gerade erst in der letzten Woche studiert haben. Dieses Tier hat sieben Köpfe und zehn Hörner und sieht damit dem Drachen aus Offenbarung 12 sehr, sehr ähnlich. Wenn man das noch mal mit Vers 3 in Kapitel 12 vergleicht, wo es heißt: „Siehe, ein anderes Zeichen im Himmel, siehe, ein großer feuerroter Drache, der hatte sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Kronen.“ Es geht also wiederum um Rom als Instrument Satans gegen Christus und seine Gemeinde. Wir hatten gesehen, in Offenbarung 12 steht der Drache für den Satan, der Rom benutzt gegen Christus, gegen die Gemeinde, so auch Offenbarung 13 hier. Es gibt allerdings eine gewisse Verschiebung, es gibt eine Veränderung. Während bei dem Drachen in Offenbarung 12 die Köpfe gekrönt waren mit sieben Kronen, haben wir jetzt hier zehn Kronen auf den Hörnern. Es geht um eine Weiterentwicklung der römischen Macht, ähnlich wie man sie auch zum Beispiel in Daniel Kapitel 8 beobachten kann, wo das kleine Horn auch zwei Phasen hat: eine horizontale Phase, eine quasi politisch-imperiale Phase und eine vertikale, eine religiöse Phase. Der Übergang vom imperialen Rom zum religiösen, kirchenstaatlichen Rom wird hier angedeutet.

[4:14] „Namen der Lästerung“ oder „ein Name der Lästerung“ wird hier erwähnt. Gotteslästerung ist in der Bibel mit zwei Dingen vor allem verbunden. Wir wollen uns kurz anschauen in Johannes 10 und dort Vers 33. Da heißt es: „Die Juden antworteten ihm und sprachen: Nicht wegen eines guten Werkes wollen wir dich steinigen, sondern wegen Gotteslästerung, und zwar, weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.“ Also biblisch gesehen war die Idee, ein Mensch, der bloßer Mensch ist und sich zu Gott macht, den Anspruch von Göttlichkeit erhebt, dass das Gotteslästerung gewesen ist oder Gotteslästerung ist. Und in Matthäus 9 Vers 2 und 3 haben wir einen zweiten Gedanken, der mit diesem sehr eng verknüpft ist. Matthäus 9 und dort Vers 2 und 3. Es heißt hier: „Und siehe, da brachten sie einen Gelähmten zu ihm, der auf einer Liegematte lag, und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“ Und siehe, etliche der Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: „Dieser lästert.“ Im Falle von Jesus war es natürlich keine wirkliche Gotteslästerung, denn Jesus war Gott in menschlicher Gestalt, wahrer Gott und wahrer Mensch. Aber wenn Menschen, die nicht wie Jesus eben nicht Gott sind, sondern nur Mensch, den Anspruch erheben, Gott zu sein und Sünden vergeben zu können, dann liegt Gotteslästerung vor, und genau das ist eines der wesentlichen Kennzeichen dieser Macht.

[5:46] Es lohnt sich hier vielleicht ganz kurz als Exkurs darauf hinzuweisen, dass dieses Tier enorm viele Parallelen hat mit dem sogenannten kleinen Horn aus Daniel 7. Wenn man das vergleicht, dann kommt auch das kleine Horn ja in gewisser Weise aus dem Meer heraus als Teil des vierten Tieres in Daniel 7. Auch das kleine Horn spricht große Worte gegen den Allerhöchsten, lästert ihn, das sehen wir in Daniel 7 Vers 8 und Vers 25. Hier in Offenbarung 13 haben wir das schon gesehen. In Daniel 7 folgt das kleine Horn auf Löwe, Bär, Panther und das schreckliche Tier. Hier in Offenbarung 13 werden wir gleich sehen, dass eine ganz enge Parallele dazu stattfindet, dass Löwe, Bär, Panther und ein Drache diesem Tier vorausgegangen sind oder zum Teil diesem Tier noch Dinge mitgeben auf den Weg. In beiden Fällen heißt es hier, dass diese Macht größer als die umgebenden Mächte sind. Das kann man Daniel 7 sehr schön zeigen, in Daniel 7 Vers 20. Dort heißt es über das sogenannte kleine Horn: „und auch über die zehn Hörner auf seinem Kopf und über das andere Horn, das aufstieg, und vor dem drei ausfielen, nämlich jenes Horn, welches Augen hatte und ein Maul, das große Dinge redete und das so viel größer als seine Gefährten aussah.“ In Offenbarung 13 heißt es, dass niemand mit ihm kämpfen kann, weil es eine solche Machtfülle hat. Das kleine Horn in Daniel 7 regiert für dreieinhalb Zeiten. Die sind identisch, wie wir schon auch in Daniel in Offenbarung 12 gesehen haben und heute noch mal sehen werden, mit den 42 Monaten, die in Offenbarung 13 Vers 5 angegeben werden. In beiden Fällen handelt die Macht gegen Gott, kämpft gegen Gott und führt auch erfolgreich Krieg gegen die Heiligen. Vers 21 in Daniel 7 und Vers 7 in Offenbarung 13.

[7:57] Wenn man also diese ganzen Parallelen nebeneinander legt, dann kommt man zu dem unmissverständlichen oder unausweichlichen Entschluss, dass das Tier, das erste Tier aus Offenbarung 13, identisch ist mit dem kleinen Horn aus Daniel 7, und das ist bekannterweise der sogenannte römisch-katholische Kirchenstaat. Heute sagt man oft Vatikan, aber dieser Begriff ist eigentlich relativ modern. Überwiegend hat man im Laufe der Geschichte einfach Kirchenstaat gesagt. Mit diesem Grundgedanken können wir jetzt ein bisschen tiefer hineintauchen in die Verse, die jetzt folgen hier.

[8:34] In Vers 2 heißt es ja in Offenbarung 13: „Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füße waren wie die eines Bären, und sein Rachen wie ein Löwenrachen, und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht.“ Das Papsttum, der Kirchenstaat, hat also bestimmte Eigenschaften der vorhergehenden Weltmächte übernommen. Der Panther oder auch Leopard war in Daniel 7 ein Symbol für das hellenistische Griechenland, das unter Führung der Makedonen die ganze damals mehr oder weniger bekannte Welt eroberte. In der Bibel sind die Griechen sprichwörtlich für ihre Weisheit bekannt, ihre Philosophie. In 1. Korinther 1 und dort Vers 22 heißt es: „Während nämlich die Juden ein Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen.“ Und es ist kein Geheimnis, dass die römisch-katholische Theologie entstanden ist durch die Verschmelzung biblischer Inhalte mit den Grundsätzen und den Grundlagen griechischer Philosophie. Insbesondere Platon, Aristoteles und so weiter sind von den sogenannten Kirchenvätern ganz breit rezipiert worden, studiert worden und dann in ihr theologisches Gebäude mit eingearbeitet worden.

[9:51] Der Bär ist in Daniel 7 ein Symbol für das Königreich der Meder und Perser, und auch die hatten eine Besonderheit in ihrer Regierung und zwar auf juristischem Gebiet. In Daniel 6 wird uns das beschrieben. Dort heißt es in Vers 9: „Nun, o König, erlasse das Gebot und unterschreibe das Edikt, das nicht abgeändert werden darf nach dem Gesetz der Meder und Perser, welches unwiderruflich ist.“ Gesetze der Meder und Perser konnten nicht aufgehoben werden. Sie waren in einem gewissen Sinne unaufhebbar oder quasi unfehlbar sozusagen. Und das spiegelt sich in diesem Unfehlbarkeitsgedanken wider, der auch allen päpstlichen Lehrentscheidungen nach katholischem, nach kirchlichem Verständnis zugrunde legen soll.

[10:40] In Daniel 7 war der Löwe ein Symbol für das neobabylonische Königreich und der König Nebukadnezar und seinem Vater Nabopolassar und natürlich seine Nachfolger. Babylon ist in der Bibel wahrscheinlich das Symbol für Rebellionen gegen Gott. Das liegt natürlich an dem Turmbau zu Babel. Das sehen wir dort in 1. Mose 11. Das war der Ausgangspunkt der nachsintflutlichen Rebellionen gegen Gott. Von dort aus hat sich dann die Rebellion verbreitet in die anderen Kulturen, in die anderen Sprachen, die sich ja dort erst geteilt haben. Und dieser Turmbau zu Babel war die Folge eines ausdrücklichen Übertretens des Gebotes Gottes. Gott hatte gesagt: „Verstreut euch in der Welt und macht sie euch untertan.“ Und in 1. Mose 11 lesen wir, wie die Menschen dort sagten, in Vers 4: „Und sie sprachen zueinander: Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und sie feuerfest brennen!“ Und sie verwendeten Ziegel statt Steine und Asphalt statt Mörtel. Sie haben sich ihre eigenen Bausteine selbst gemacht und mit diesen eigenen Werken im buchstäblichen Sinne einen Weg zum Himmel bauen wollen. Und das ist schon immer ein grundlegendes Prinzip gewesen babylonischen Denkens: durch eigene Werke den Himmel erreichen zu wollen, gegen Gottes Gesetz. Und wir finden, dass die römisch-katholische Theologie zum einen diese grundlegende Werksgerechtigkeit aufgenommen hat, zum anderen auch das Gesetz Gottes verändert und damit missachtet hat. In Daniel 7, Vers 25 finden wir das ja beschrieben.

[12:42] Der Drache, der hier in Offenbarung 13, Vers 12 beschrieben wird, ist höchstwahrscheinlich identisch mit dem schrecklichen Tier aus Daniel 7. Dort stand das ja für das imperiale und die meiste Zeit heidnische Rom. Und dieses römische Reich gibt jetzt dem Papsttum drei Dinge: Zum einen die Kraft, das heißt, in vielerlei Hinsicht sind die Päpste die früheren Kaiser oder haben die Rolle der früheren Kaiser übernommen. Der Sitz, das war natürlich die Stadt Rom als Hauptstadt des römischen Reiches und dann als Sitz der Päpste. Und auch die Vollmacht, die Autorität. Und dahinter steckt der Gedanke, dass ein Großteil der römischen Gesetze und der Rechtsprechung Teil des sogenannten kanonischen Gesetzes wurde. Viele juristische Beruflichkeiten wurden übernommen. Der römische Senat hieß Kurier zum Beispiel, und wir wissen, dass heute die Versammlung aller Kardinäle Kurier heißt, zum Beispiel. Und der Ostromkaiser Justinian gab dann auch 1533 ganz offiziell die juristische Autorität dem römischen Papst.

[13:50] Zurück in Offenbarung 13, Vers 3: „Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet, und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach.“ Diese tödliche Wunde bezieht sich natürlich auf die Gefangennahme von Pius VI. im Februar 1798, am Ende der 1260 Jahre, die wir schon in Offenbarung 11 und Offenbarung 12 gefunden haben. Damals durch den General Berthier im Auftrag des französischen Direktoriums. Ziel war die Auflösung des Kirchenstaates. Die römische Republik wurde ausgerufen unter französischem Schutz, und die Idee war, dass es nie wieder einen Papst und nie wieder einen Kirchenstaat geben solle. Doch sagt die Bibel, dass die Todeswunde heilen würde. Nun, eine Wunde wird schnell zugefügt, braucht aber sehr lange, um zu heilen. Nichtsdestotrotz beginnt der Heilungsprozess sofort, wenn auch zunächst erstmal auf einer sehr unsichtbaren Ebene. So sehen wir das auch schon in den Tagen nach der Gefangennahme von Pius VI., ihm der Fischerring auf Bitten wieder zurückgegeben worden ist. Ein Jahr später ist dann Pius in Frankreich im Exil gestorben, und noch ein Jahr später, gedeckt von den Österreichern, ist dann der nächste Papst, Pius VII., gewählt worden. Hatte am Anfang so gut wie keine Macht, das ging aber dann schon relativ schnell wieder ganz gut. Der Kirchenstaat wurde dann später restauriert. Die politische Macht des Papstes war aber für lange Zeit gebrochen, ist aber mittlerweile in den letzten Jahrzehnten sehr weit fortgeschritten. Trotzdem noch nicht ganz ans Ziel gekommen, denn man muss auch ehrlich zugeben, dass der Papst noch nicht ganz diesen weitreichenden globalen Einfluss hatte, diese Autoritätsposition, die er im Mittelalter gehabt hat. Wir sehen zwar einen weitreichenden globalen Einfluss, wir sehen, wie der Papst überall beteiligt ist, wir sehen aber noch nicht, wie Könige und Herrscher sich offiziell auch nach außen hin dem Papst als Autorität völlig beugen. Das, sagt die Bibel, wird noch kommen, und ich denke, wir sehen Zeichen, dass das sehr bald kommen kann.

[15:57] Vers 4: „Und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte, und sie beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen?“ Die Anbetung Satans, die wird von Satan selbst gefordert in Matthäus 4 und dort Vers 8 und 9, der bekannten dritten Versuchung Jesu. Und die Idee ist hier sehr interessant, wenn man sie dann auch mit dem Papsttum vergleicht. Matthäus 4 und dort Vers 8 und 9 heißt es: „Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihrer Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.“ Die Anbetung des Satans hat zu tun damit, dass er uns die Macht über die Welt und über die Königreiche verspricht. Und Jesus hat natürlich sofort abgelehnt und nicht mal einen Gedanken daran verschwendet, aber seine angeblichen Nachfolger und Stellvertreter haben das ganz anders gesehen und haben hier viele heidnische Traditionen aufgenommen, haben sich für die Welt entschieden, für politischen Einfluss und deswegen in diesem Sinne auch Satan angebetet. „Wer ist dem Tier gleich?“, wird gefragt, und das erinnert uns vielleicht auch an die Aussage von Nebukadnezar, der sagt: „Wer ist der Gott, der gegen mich bestehen könnte?“ in Daniel 3 Vers 15.

[17:27] In Offenbarung 13 Vers 5 geht es weiter: „Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete, und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken.“ Über die Lästerungen haben wir schon gesprochen. Die 42 Monate sind dieselben wie in Offenbarung 11, und wir haben auch in Offenbarung 12 hier schon diese Zeitperiode angedeutet, die insgesamt siebenmal vorkommt: zweimal in Daniel, in Daniel 7, 25 und in Daniel 12, Vers 7, und dann noch fünfmal in der Offenbarung. Und jedes Mal geht es um die Zeit von 538 bis 1798. 538 deswegen, weil dort die Ostgoten, das dritte der auszureißenden Hörner aus Daniel 7, die Belagerung Roms aufgegeben hat im Frühjahr, und dann die Autorität des Papstes, die Justinian ihm gegeben hat im Jahre 533, jetzt zum ersten Mal sich tatsächlich auch irgendwie real anfühlte und ausgeführt werden konnte. Gleichzeitig gab es im Jahre 538 das erste kirchliche Sonntagsgesetz auf der Synode von Orléans.

[18:21] Vers 6: „Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, und um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen.“ Die Lästerung des Zeltes, ein interessantes Detail, das in der Form nicht in Daniel 7 auftaucht, aber wohl in Daniel 8. Dort kämpft nämlich das kleine Horn auch gegen den Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum, die wahrhaftige Stiftshütte, wie Hebräer 8 uns das sagt. Die katholische Messe lenkt vom wahren Hohenpriester, zur Rechten Gottes ab, der unsere Sünden vergeben kann, und lenkt die Aufmerksamkeit auf menschliche Richter, die gegen Gottes Wort in anmaßender Weise den Anspruch erheben, dieses Werk Gottes tun zu können. Die, welche im Himmel wohnen, das scheinen die Engel zu sein, und auch die werden interessanterweise in der katholischen Kirche verunglimpft. Sie werden dort mit Rückgriff auf heidnische Vorbilder so als kleine, pausbäckige, nackte Wesen dargestellt. Eigentlich eine Lästerung dessen, was wir in der Bibel finden, denn in der Bibel sehen wir, dass Engel von einer höheren Schöpfungsordnung sind als Menschen, lichtbekleidete, starke, mächtige Wesen, und die, wie gesagt, über uns stehen in der Schöpfungsordnung.

[19:39] Vers 7: „Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden. Und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volkstamm und jede Sprache und jede Nation.“ Wir haben hier die Verfolgung der wahren Gläubigen im Mittelalter, auch im Zeitalter der Reformation. Und ähnliche Passagen finden wir in Daniel 8 und auch in Daniel 11, in Vers 31 bis 35. Wenn es heißt: „jede Nation“, dann können wir sehen, dass auf dem Höhepunkt der päpstlichen Machtentfaltung, vor allem im Hoch- und dann vor allem im Spätmittelalter, die Päpste buchstäblich das Schicksal der ganzen Welt in den Händen hatten. Als Beispiel kann man da den Papst Alexander VI. anführen, einer der Schlimmsten aller Zeiten, der per Federstrich auf einer Karte ganz Amerika zwischen Portugal und Spanien aufgeteilt hat.

[20:32] Vers 8: „Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist von Grundlegung der Welt an.“ Das einzige wirkliche Mittel gegen die Verführung durch das Papsttum, sowohl im Mittelalter als auch am Ende der Zeit, ist nicht einfach eine Kenntnis des Kirchenapparates, nicht eine Kenntnis der Kirchengesetze oder ein gründliches Studium aller relevanten oder irrelevanten YouTube-Videos. Das einzig wahrhaftige Mittel gegen die Verführung ist eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus, unserem Hohen Priester. Wir müssen eingetragen sein im Buch des Lammes.

[21:20] Dieses Buch des Lammes, dieses Buch des Lebens, enthält die Namen. Das wissen wir aus Offenbarung 3 Vers 5, und der Plan der Erlösung war seit Grundlegung der Welt existent. Wir wissen aus Römer 16 Vers 25, dass das der Fall ist. Paulus sagt das hier sehr eindrücklich in Römer 16 Vers 25: „Dem aber, der euch zu festigen vermag, laut meinem Evangelium und der Verkündigung von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung des Geheimnisses, das von ewigen Zeiten her verschwiegen war.“ Es war also schon immer da, es war nur nicht offenbart worden, so ähnlich auch 1. Korinther 2 und dort Vers 7. Dort heißt es: „Sondern wir reden Gottes Weisheit im Geheimnis, die verborgene, die Gott vor den Weltzeiten zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat.“

[22:16] Das geschlachtete Lamm hier in Vers 8 ist natürlich ein Hinweis auf den Kreuzestod Jesu. Wir erinnern uns an Jesaja 53, wir erinnern uns auch an 1. Mose 22, wo Abraham sagt: „Gott wird sich ein Lamm ersehen“, und an Johannes 1 Vers 29, wo Johannes der Täufer auf Jesus weist und sagt: „Das ist das Lamm Gottes, das die Sünden dieser Welt trägt.“ Jesus am Kreuz für uns gestorben ist das einzige Fundament, das im Mittelalter und in der Endzeit helfen wird gegen die mannigfaltigen Verführungen und auch gegen die pure Machtentfaltung dieses Tieres des Kirchenstaates. Deswegen müssen wir Jesus kennen, wir müssen uns mit Jesus beschäftigen und bei aller Beschäftigung mit der Prophetie immer im Hinterkopf behalten, dass es die Offenbarung Jesu ist und dass Satan zwar viele Verbündete haben mag, aber wenn wir mit Jesus verbündet sind, wenn wir mit ihm verbunden sind, wenn wir einen Bund mit ihm gemacht haben, dann sind wir in der Mehrheit.

[23:34] Vers 9: „Wer ein Ohr hat, der höre.“ Das ist eine Formulierung, die kennen wir aus den Gleichnispredigten von Jesus. Er hat am Ende solcher Predigten gesagt: „Wer ein Ohr hat, der höre.“ Zum Beispiel in Matthäus 13, da haben wir so ein gutes Beispiel dafür in der See-Predigt. Da heißt es hier im Gleichnis vom Seemann in Vers 9, nachdem er das Gleichnis gesagt hat und noch nicht interpretiert hat, was er dann später nur den Jüngern gesagt hat. Er sagt dann am Ende des Gleichnisses: „Wer Ohren hat zu hören, der höre.“ Und dann fragen ihn natürlich die Jünger, was dieses Gleichnis bedeutet hat und warum er in Gleichnissen redet. Und dann sagt Jesus folgendes in Vers 13: „Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht hören und nicht verstehen.“ Interessanterweise sind ja auch die Offenbarungstexte in gewisser Weise in Gleichnissen gesprochen. Sie sind mit Symbolen, mit Bildern gesprochen, um wichtige Wahrheiten rüberzubringen. Aber offensichtlich fehlt es vielen Menschen an der Bereitschaft, wirklich zuzuhören. Es geht eben nicht darum, dass man nur den Buchstabentext verstanden hat, sondern dass man wirklich die dahinterstehende geistliche Botschaft aufnimmt. So war es bei den Zehn Geboten. Gott hatte sie zwar aufschreiben lassen auf die Zehn Tafeln, aber sein Wunsch war, dass die Israeliten zuhören würden. „Höre, Israel!“, sagte er in 5. Mose 4. „Höre, Israel!“, sagte er in 5. Mose 6. Es geht darum, die Botschaft nicht nur intellektuell zu verstehen, sondern durch die Anwendung auf das eigene Leben und Denken zu erkennen.

[25:11] Um es mal anders zu formulieren: Wenn Jesus im Klartext hier in Offenbarung 13 die Machenschaften des Vatikans, des Kirchenstaates mit Namen aufgezählt hätte, würden noch sehr viel mehr Menschen glauben, dass der Vatikan, das ist das Papsttum der Antichristen. Das Internet ist ja voll von Menschen, die das irgendwie glauben, dass der Vatikan schlecht ist. Aber sie würden trotzdem nicht die Botschaft von Jesus verstanden haben. Und deswegen hat Jesus diese Botschaft in Bilder getaucht, wie seine Gleichnisse, damit, wenn wir wirklich ihn kennenlernen wollen, wir dann die Wahrheit über den Antichristen verstehen, aber gleichzeitig auch lernen, dass wir selbst mit Jesus leben müssen. Ansonsten ist alles andere, auch das prophetische Wissen, reine Makulatur und Todeswissen.

[25:56] Vers 10: „Wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in die Gefangenschaft. Wenn jemand mit dem Schwert tötet, so soll er durch Schwert getötet werden.“ Hier ist das standhafte Aussagen und der Glaube der Heiligen. Das Papsttum erleidet eine Strafe, die seinem Verbrechen entspricht. Das wird später auch in den Plagen noch das grundlegende Prinzip sein, werden wir dann noch ausführlicher studieren. Das Papsttum hat andere in die Gefangenschaft geführt und kommt jetzt selbst ins Exil. Es hat die weltliche Macht benutzt, das Schwert, zu seinen Gunsten und wird jetzt durch dieselbe weltliche Macht gestürzt. Interessanterweise war es sogar die tatsächlich selbe politische Macht. Das waren die Franken unter König Chlodwig, die dem Papsttum sehr geholfen haben. Chlodwig war der erste germanische Rex, also König in Anführungsstrichen, der in Europa Katholik geworden ist. Es waren aber auch dieselben Franzosen, die dann 1798 zunächst einmal den Sturz des Papsttums bewirkt hatten. Jesus hatte dieses Prinzip in Matthäus 26 erwähnt, als Petrus der Meinung war, mit dem Schwert Jesus verteidigen zu müssen. Wir lesen dort in Matthäus 26 Vers 52: „Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.“ Es ist etwas tragisch, dass gerade diejenigen, die sich als Nachfolger von Petrus bezeichnen, just diese Lektion von Jesus an Petrus ignoriert haben und dann tatsächlich die Erfüllung dieses Prinzips hier sind.

[27:32] Vers 11: „Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen. Es hatte zwei Hörner und glich einem Lamm und redete wie ein Drache.“ Eine weitere Weltmacht kommt jetzt zu dieser Zeit um 1798 auf die Szene der Weltbühne, etwa zur Zeit der tödlichen Wunde. Dieses Tier kommt aus der Erde und damit nicht aus dem Meer. Alle anderen großen Weltreiche der Prophetie, Babylon, Mittelpersien, Griechenland, Rom und der Kirchenstaat, waren aus dem Meer entstanden. Es geht also um eine Gegend, die wenig besiedelt ist, nicht besonders dicht besiedelt, dünn besiedelt. Es sei darauf hingewiesen, es wird wohl ein paar Menschen gegeben haben, denn die Erde ist ja nicht Wüste unbedingt. In der Wüste gibt es quasi kein Wasser, in der Erde gibt es ein bisschen Wasser, aber halt nur sehr wenig. So entstehen tatsächlich um 1798 die USA als die nächste große Weltmacht auf dünn besiedeltem Gebiet, ohne Kampf gegen eine andere vorherige herrschende Weltmacht.

[28:40] Wie ein Lamm stehen sie da. Die Ähnlichkeit zu Jesus ist frappierend. Jesus ist sonst immer derjenige, der in Offenbarung als das Lamm dargestellt wird. Die USA werden vor allem von Protestanten gegründet. Wir haben ja letzte Woche gesehen, wie dort etliche verfolgte Gläubige in die USA auch ausgewandert sind. Der bibeltreue christliche Glaube war und ist eigentlich immer noch in vielen Teilen ein tragendes Element der US-amerikanischen Gesellschaft. Interessant ist, dass hier von zwei Hörnern die Rede ist, gleich einem Lamm. Und wir stellen uns die Frage: Wenn Hörner, wie wir aus Daniel 7 zum Beispiel wissen, für Königreiche stehen, welche zwei Hörner sind denn so wie Jesus, wie ein Lamm? Was hat es damit auf sich?

[29:31] Und wir können da etwas lernen in Matthäus 22, denn Jesus hat in der Tat zwei verschiedene Königreiche anerkannt und sozusagen gepredigt. Matthäus 22 und dort Vers 21, auf die Frage mit der Steuermünze sagt Jesus: „Sie antworten ihm: Des Kaisers.“ Da spricht er zu ihnen: „So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.“ Jesus hat die weltliche Macht als steuerberechtigt anerkannt, und er hat das Gottesreich, damit die wahre Gemeinde, ebenfalls anerkannt. Und beide haben ihren berechtigten Bereich. Die weltliche Macht ist für die Aufrechterhaltung der staatlichen Ordnung zuständig. Aber entscheidend ist jetzt, dass, obwohl die Gläubigen beide Königreiche angemessen unterstützen sollen, diese beiden strikt voneinander getrennt sein sollen. Der Kaiser bekommt das, was dem Kaiser gehört, und Gott bekommt das, was Gott gehört, und nicht kreuzweise.

[30:36] Die USA sind ein Paradebeispiel dafür, wie Kirche und Staat getrennt werden können. Die Verfassung hat das dort sehr deutlich verankert und ist in diesem Sinne ein Modellbeispiel eigentlich für dieses Prinzip von Matthäus 22, was auch den Gründungsvätern der USA durchaus bewusst gewesen ist und sie sehr stark für diese Trennung von Kirche und Staat sich eingesetzt haben. Nicht zuletzt auch aus der Erfahrung des Mittelalters, wo der Kirchenstaat, die Vermischung von Kirche und Staat, so viel schlimmes Unheil angerichtet haben.

[31:06] Aber dann heißt es, dass dieses Tier wie ein Drache redet. Das heißt, dass es genau die Eigenschaften des Satans, die römischen Eigenschaften aus Offenbarung 12, durch Reden ausdrückt. Und Reden bedeutet jetzt nicht, dass irgendein US-Präsident mal eine Rede gehalten hat. Eine Nation, eine Weltmacht spricht durch ihre Gesetze. Was wir also sehen, ist, dass diese Trennung von Kirche und Staat, die dem Beispiel Jesu folgen, in der Verfassung verankert ist, durch Gesetze konterkariert werden wird, dass sie aufgehoben wird, dass das genaue Gegenteil geschieht von dem, was man eigentlich erwarten würde. Ein Lamm, das man anschaut, da würde man niemals erwarten, dass plötzlich eine Drachenstimme herauskommt. Der Drache übrigens kämpft in der Bibel gegen Gott und seinen Charakter und gegen Gottes Gesetz. Das haben wir in Offenbarung 12, Vers 7 gesehen. Das haben wir in Offenbarung 12, Vers 17 gesehen, wo der Drache gegen die kämpft, die die Gebote Gottes halten. Und entsprechend sollten wir davon ausgehen, dass der Drache hier mit seiner Stimme wiederum gegen die Gebote Gottes spricht.

[32:21] Vers 12: „Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen und bringt die Erde und wir wohnen dazu, dass wir das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.“ Mit anderen Worten, was wir hier sehen, ist ein radikaler Wechsel des Charakters der USA in der Endzeit. Und wir sind, glaube ich, mittendrin in dieser gigantischen Transformationsperiode, wo aus dieser Modellnation der letzte oder einer der letzten großen Feinde Gottes und des Volkes Gottes wird. Die USA haben tatsächlich heute eine dominierende Rolle in der Weltpolitik, so wie der Kirchenstaat im Mittelalter. Sie haben tatsächlich die Vollmacht des ersten Tieres. Und was hier vorausgesagt wird, ist, dass die USA ihre Macht benutzen werden, um dem wiedererstarkten Vatikan zu noch mehr Macht verhelfen zu können. Und wir sehen schon in den letzten Jahrzehnten eine Reihe von Teilerfüllungen. Wir sehen, wie das immer mehr sich zeigt. Und wir sollten insbesondere hier unsere Augen wachsam auf Rom und auf Washington D.C. lenken. Heutzutage schauen die Menschen, wenn sie sich mit biblischer Prophetie beschäftigen oder meinen, sich damit zu beschäftigen, alle möglichen Richtungen in den Nahen Osten und verschiedene andere Dinge. Aber wer wirklich am Puls der Prophetie bleiben will, der muss sehen, was in Rom und was in Washington passiert. Denn davon spricht die Bibel hier sehr deutlich.

[33:46] Wir können also vorhersagen, aufgrund des biblischen Befundes, dass die USA Gesetze erlassen werden im Sinne des Vatikans, im Sinne des Kirchenstaates, im Sinne Roms, gegen Gottes Gebote. Das würde dann ein Reden sein wie ein Drache. Das würde passen zu dem, was der Drache auf Markus 12 tut, nämlich gegen Gottes Gebote zu sein.

[34:06] Weiter heißt es, Vers 13: „Es tut große Wunder, so dass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen.“ Endzeitverführung durch Wunder wird uns vorhergesagt, auch in Offenbarung 16 Vers 14, wo große Wunder geschehen, um die Menschen zu verführen. Jesus warnt in der Endzeitpredigt vor der Verführung. Es heißt hier Matthäus 24 Vers 24: „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“ Die Verführung wird real sein, und sie ist ja auch schon zum Teil sehr deutlich zu sehen. Und diese Verführung richtet sich nicht an die bereits Verführten, sondern an die, die noch klar zum Wort Gottes stehen. Niemand von uns sollte glauben, dass er gefeit ist vor den Verführungen des Satans, die hier in der Endzeit vorhergesagt sind.

[35:14] Interessant ist, dass hier vor falschen Christussen und falschen Propheten gewarnt wird. Wenn wir in Offenbarung 19 dann lesen, dann finden wir wieder das Wirken dieses zweiten Tieres beschrieben unter einem anderen Namen. Dort heißt es: „Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahm und die sein Bild anbeteten. Die beiden wurden lebendig in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.“ Das zweite Tier wird hier auch der falsche Prophet genannt. Kein Wunder, es sieht aus wie ein Lamm, es redet wie ein Drache. Das passt zu der Beschreibung der falschen Propheten von Jesus in Matthäus 7, wo reißende Wölfe in Schafskleidern kommen. Und die Idee hier sozusagen ist, dass Jesus vor falschen Christussen und falschen Propheten warnt und in der Endzeit die beiden Hauptverantwortlichen für die Verführung, ein falscher Christus, ein Antichrist, eine antichristliche Institution, als sogenannter Stellvertreter Christi, und ein falscher Prophet, nämlich die USA, die den Eindruck erweckte, für Gott zu sein, aber dann hier die Agenda, das Vatikan unterstützen wird. Ein falscher Christus, ein falscher Prophet als quasi herausragende Beispiele dieser Erfüllung der Vorhersage Jesu.

[36:31] Offenbarung 13 und dort Vers 14: „Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, und durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von ihm schwer hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen.“ Es kommt zu einem Bild des Tieres. Und das besonders charakteristische vom Tier war die Verbindung von Kirche und Staat, das hat es ausgemacht. Und genau das geschieht auch in den USA, wenn sich Kirche und Staat verbinden, genau dort, ausgerechnet dort, wo sie eigentlich per Verfassung strikt getrennt sind, wird dies geschehen. Jedes Prinzip der US-Verfassung wird auf den Kopf gestellt werden.

[37:14] Vers 15: „Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.“ Diese Vereinigung von Kirche und Staat wird nicht einfach nur ein Papiertiger sein, sondern sie wird lebendig gemacht werden. Diese Idee „Geist verleihen“ kommt letztlich von 1. Mose 2, Vers 7, wo Gott seinen Atem, seinen Geist (im hebräischen Denken, seinen Ruach) in den leblosen Körper von Adam hineingab und Adam wurde lebendig und konnte reden und sprechen dann. Und genau das passiert hier. Diese Verbindung von Kirche und Staat wird in der Lage sein zu reden. Das bedeutet auf institutionalisierter politischer Ebene in der Prophetie, dass diese Verbindung von Kirche und Staat in der Lage sein wird, Gesetze zu erlassen. Religiöse Gesetze im Sinne des Vatikans, die dann im Extremfall hier dann am Ende sogar durch Todesstrafe durchgesetzt werden. Und wir erinnern uns natürlich jetzt offenbar an Daniel 3, an Daniel 6, an die Geschichte von Esther, wo genau für diesen Endzeitfall uns Beispiele gegeben werden von treuen Menschen und was sie getan haben und wie sie gelebt haben, um durch diese Zeit hindurchzugehen.

[38:33] Vers 16: „Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn.“ Nun, über das Malzeichen an sich werden wir hier nicht ausführlich studieren, aus dem einfachen Grund, weil wir in der nächsten Cannstatt Study Hour, aber in der Folge 10, dann im Zuge der dreifachen Engelsbotschaft ein gründliches biblisches Studium dazu machen werden. Hier sei nur schon mal so viel gesagt: Das Malzeichen steht natürlich für das kommende Sonntagsgesetz. Die ausführliche biblische Begründung folgt dann nächste Woche. Dieses Malzeichen wird an der Stirn oder an der rechten Hand angenommen, und das steht im Kontrast zum Siegel, das an die Stirn muss. Die Idee ist, dass das Malzeichen auch dann wirksam ist, auch wenn man es ohne jegliche innere Überzeugung ausführt, auch wenn man nicht davon überzeugt ist, es nicht an der Stirn ist, aber es trotzdem tut, aus Druck, aus Feigheit, aus Opportunismus, aus welchem Grund auch immer, dann ist das trotzdem wirksam. Beim Siegel Gottes ist es anders, es geht um echten Herzensgehorsam.

[39:41] Das Siegel Gottes soll nämlich an die Stirn, es soll übrigens auch an die Hand und es soll sogar an die Türpfosten. Wer das nachlesen möchte, kann das in 5. Mose 6, Vers 6 bis 9 sehen. Wir sollen nämlich aus Herzen sichtbar gehorsam sein. Und das Ganze hat übrigens, gibt es ein interessantes Parallel hier noch zur Offenbarung, Kapitel 6, wo ebenfalls in Vers 15 es heißt: „Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer, die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und den Felsen der Berge.“ Das sind die, das sind genau diese Großen, Reichen, Armen, Freien, Knechte, die das Malzeichen haben und deswegen jetzt sich dann bei der Wiederkunft Jesu vor seinem Angesicht fürchten werden, obwohl er wie ein Lamm kommen wird. Er wird mit dem Zorn des Lammes kommen. Und da sehen wir also diese Verbindung auch zwischen den einzelnen Prophezeiungen der Offenbarung.

[40:34] Vers 17: „Und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur, der das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“ Eine der Strafen wird auch wirtschaftliche Benachteiligung sein bei Nichtbeachtung dieses Malzeichengesetzes, dieses Sonntagsgesetzes. Das ist offensichtlich eine Vorstufe zum späteren Todesbefehl. Wir können ja also schon sehen, dass dieses Sonntagsgesetz in gewissen Etappen auch sich ereignen wird. Und auch das ist eine interessante, wichtige, praktische Sache für uns zu wissen. Es kommt eine Zeit, wo wir nicht mehr so ohne weiteres, wenn wir Gott treu sind, das kaufen können, was wir kaufen wollen, oder auch verkaufen können, wo wir uns wirtschaftlich am Ende auch unsere Überlebens-technisch wirklich von Gott abhängig machen müssen. Und das bedeutet nämlich, dass wir wirklich Jesus kennen müssen, dass wir seine Verheißungen getestet haben müssen, dass wir die Bergpredigt aufgesogen haben müssen. Es nützt ja nichts zu wissen, was alles im Vatikan und in Washington passiert, wenn wir nicht Jesus vertrauen. Denn dann werden wir, wenn diese Daumenschrauben angezogen werden in der Endzeit, dann werden wir trotzdem fallen, trotz all des vielleicht interessanten Wissens, was wir haben.

[41:48] Diese Prophezeiungen sind nicht gegeben, um unsere Kuriosität zu stärken. Sie sind gegeben, um uns zu zeigen, wie notwendig es ist, die jetzt im Alltag Erfahrungen mit Jesus zu machen, in den kleinen Dingen treu zu sein, damit wir geübt sind, dass wir in der Gottesfurcht gestärkt sind und geübt sind, dass, wenn dann die großen Tests kommen, wir genügend Vertrauen und Glauben an Jesus haben, dass wir dann ihm treu sein werden, notfalls bis in den Tod. So wie Offenbarung 12 das beschreibt: „Sie haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod.“ Und wir haben in Offenbarung 6 gesehen, im fünften Siegel, dass es auch bis ans Ende, zumindest bis zum Ende der Gnadenzeit, muss man sagen, Märtyrer geben wird, auch in unserer Zeit. Und diese Treue, die fällt nicht plötzlich vom Himmel, die wird erworben durch ein tägliches Leben mit Jesus. Und deswegen ist Offenbarung 13 dazu da, dass wir heute, auch wenn wir manches schon sehen in der Prophetie, zu allererst zu Jesus kommen und mit ihm leben, damit wir vorbereitet werden auf die Dinge, die auf dieser Welt noch passieren werden.

[42:58] Vers 18: „Deswegen heißt es auch hier ist die Weisheit. Wer das Verständnis hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666.“ Nicht 666, sondern 666. Das ist sehr wichtig, denn es gibt immer wieder Leute, die hier, aber kommen wir noch dazu. Entscheidend ist, dass die Weisheit hier erwähnt wird. Alle springen immer zu 666 und wollen das bestimmen, aber es geht um die Weisheit, und die Weisheit ist nach Sprüche 1 und Sprüche 8 Jesus selbst und sein Evangelium. Wenn man die Sprüche liest, die ersten 8 Kapitel, da sieht man, dass eigentlich die Weisheit in der Bibel ein Symbol für das Evangelium ist. Das heißt ja in Psalm 111, Vers 10: „Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit.“ Nun, die Furcht des Herrn, die beginnt, oder die ist der Anfang der dreifachen Engelsbotschaft. Die beginnt nämlich mit den Worten: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre“ und so weiter. Das heißt, wenn die Furcht des Herrn der Anfang der Weisheit ist, dann ist die dreifache Engelsbotschaft, die mit der Furcht Gottes beginnt, die Weisheit, und die dreifache Engelsbotschaft, wissen wir, ist das ewige Evangelium. Also was Offenbarung 13 hier inmitten von 666 und dem Malzeichen und der Zahl seines Namens und all dem Kaufen und Verkaufen sagt: Hier ist das Evangelium. Auf das kommt es an. Nur wer den Christus kennt, kann den Antichristus identifizieren. Nur wer das Evangelium kennt, kann sicher sagen, wo der Irrtum ist. Handzeichen und okkulte Symbole zu identifizieren reicht da nicht aus. Das mag für einen gewissen Grad uns mal ein Stück weit die Augen geöffnet haben, aber das hilft uns in der Endzeit gar nichts, gar nichts. Wir müssen Jesus kennen, wir müssen auf die Weisheit hören, wir müssen die Gleichnisse, die Botschaften Jesu annehmen. Dann sind wir in der Lage, auch die Prophetie korrekt auszulegen.

[45:02] Und damit kommen wir zur 666. Es sei darauf hingewiesen, es gibt immer wieder die Idee oder gab die Idee, dass hier vielleicht einfach 666 als Zahl des Menschen dreimal erwähnt wird, aber das ist nicht im Text. Der Text erwähnt im Griechischen nicht drei Sechsen nebeneinander, sondern 666. Das heißt, es geht um eine echte 666. Und wie wir lesen, ist es die Zahl eines Menschen. Es ist die Zahl des Tieres, also des Papsttums. Und das Tier ist römisch, das heißt, dort spricht man Latein. Es muss also ein lateinischer Name für den Papst sein, den man ausrechnen kann. Und damit sind die meisten vorgestellten Varianten für 666 schon völlig irrelevant. Und manche haben eingewandt, dass „Vicarius Filii Dei“ kein Name sei, sondern ein Titel. Aber dagegen sei gesagt: In Offenbarung 19 heißt es: „Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.“ Und das ist nachweislich ein Titel. Das heißt, Titel können auch als Name genannt werden. „Vicarius Filii Dei“ ist nach wie vor die einzige wirkliche nachvollziehbare Erfüllung in diesem Kontext. Und die Rechnung haben wir im Sendemanuskript, könnt ihr nochmal nachrechnen, dürfte ja eventuell auch bekannt sein.

[46:24] Offenbarung 13 endet aber nicht mit 666, wie oft das oft Leute glauben, sondern die nächsten fünf Verse gehören noch dringend, zwingend dazu und dürfen nicht vernachlässigt werden. Denn dieser Abschnitt der beiden großen Tiere, die in der Endzeit alles zusammenschmeißen werden, um Gottes Volk zu verführen und zu drangsalieren, diese Vision endet mit einem Siegesbild der Gläubigen. Nämlich, wenn man die Kapiteleinteilung, die später hinzugefügt worden ist, weiter wegdenkt, dann geht das ganz harmonisch weiter.

[46:48] „Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm 144.000, die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben.“ Die einen haben das Malzeichen, die anderen haben das Siegel Gottes. Jesus ist das Lamm Gottes natürlich, und diese Idee von dem Berg Zion, die könnte man aus dem Alten Testament in Jesaja, da kommen all die Gläubigen, die das Wort Gottes hören wollen, zum Berg Zion. In Jesaja 2, in Joel 3 Vers 5 heißt es, dass auf dem Berg Zion Rettung sein wird. In Offenbarung in Joel 4 wird gesagt, wie all die verschiedenen Nationen kommen werden zur Entscheidung, Schlacht im Tal Josaphat, aber auf dem Berg Zion wird Gott sein und die Erretteten. Das ist das Bild hier eigentlich. Im Grunde genommen ist Offenbarung 13 und 14 am Anfang eine Ausweitung, eine Erklärung dessen, was in Joel steht. Die große Endzeitschlacht, und alle, die zu Gott gehören, die auf Jesus folgen und ihm glauben, die stehen symbolisch auf diesem Berg Zion.

[47:48] Diese 144.000 sind dieselben, die wir in Offenbarung 7 gesehen haben, die das Siegel Gottes haben. Wir haben das Siegel Gottes studiert. Das ist der Name des Vaters, der Charakter Gottes, der ausgedrückt wird durch dessen Gesetz, das durch den Heiligen Geist in unser Herz geschrieben wird. Das haben wir in der CSH Nummer 6 ausführlich studiert. Das heißt, Offenbarung 13 endet mit dem Bild, dass, obwohl fast die ganze Welt sich gegen Gott und seine Heiligen verbündet, am Ende die Gläubigen triumphieren, weil sie bei Jesus sind und weil sie das Siegel Gottes an ihrer Stirn haben.

[48:27] Vers 2: „Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, wie die Stimme vieler Wasser und wie die Stimme eines starken Donners. Und ich hörte die Stimme von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielten.“ Diese Stimme ist offensichtlich die Stimme Gottes, die Stimme Jesu. Wir haben da verschiedene Beispiele hier im Sendemanuskript, wo die Stimme Jesu wie viele Wasser klingt, wo die Stimme Gottes wie ein Donner ist. Und sie sangen wie ein neues Lied.

[48:53] Vers 3: „Vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten. Und niemand konnte das Lied lernen, als nur die 144.000, die erkauft worden sind von der Erde.“ Dieses neue Lied ist die Erfahrung der Erlösung. So lernen wir in Offenbarung 5, Vers 9. Wir haben einige Texte hier aufgeschrieben, die alle deutlich machen, dass das neue Lied nicht der neue Harmonie und neuen Rhythmus bedeutet, sondern die Erfahrung, dass Gott uns gerettet hat, dass wir bekehrt sind, dass wir vom Heiligen Geist erfüllt sind, dass wir das alte Leben hinter uns gelassen haben, dass wir erlebt haben, wie Gott verändert.

[49:24] Die 144.000 sind jetzt im Himmel. Sie waren diejenigen, die zur Zeit des Malzeichengesetzes, zur Zeit des Sonntagsgesetzes, zur Zeit der letzten Verführung gelebt haben, die zur Zeit des Todesbefehls lebendig hindurchgegangen sind, durch diese Zeit. Und niemand konnte das Lied erlernen. Warum? Weil diese Gläubigen zu einer Zeit lebten, wo dann sogar die Gnadenzeit zu Ende gewesen ist. Sie haben die letzte Trübsalszeit ohne einen Fürsprecher im Himmel erlebt. Nicht aus eigener Kraft, nicht aus eigener Stärke, sondern durch den innewohnenden Heiligen Geist, durch die Kraft Gottes des Evangeliums konnten sie leben, ohne den Mittlerdienst Jesu im himmlischen Heiligtum für Sünde in Anspruch nehmen zu müssen. Und das nicht, weil sie plötzlich durch eine Fee verzaubert worden sind, sondern weil sie gelernt haben, heute, jetzt, Jesus zu vertrauen und ihr Charakter verändert worden sind, sodass Jesus sie durch diese Zeit führen konnte.

[50:26] Vers 4: „Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich rein. Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm.“ Sie haben sich nicht mit den Hurentöchtern Babylons eingelassen, die in Offenbarung 17, Vers 5 erwähnt werden, den abgefallenen Kirchen und ihren schlimmen Lehren. Sie sind dem Lamm nachgefolgt. Sie haben Jesus vertraut.

[50:51] Seht ihr, liebe Freunde, das Geheimnis der Sieger in der Endzeit ist nicht ihre gründliche Kenntnis der Archive des Vatikans, ist nicht, dass sie all die letzten Details über die Verhältnisse in Washington wussten, sondern ihr Geheimnis, so wichtig auch die Prophetie und die Beobachtung des Ereignisses ist, ihr Geheimnis war, dass sie im Alltag Jesus folgten. Was wir brauchen, sind Bibelgläubige, Prophetiestudenten, die im Alltag mit Jesus leben, dem Wort Jesu folgen und sich von seinem Geist verändern lassen. Wer Jesus folgt, der hat das Licht des Lebens. Wer Jesus folgt, der muss auch Konsequenzen erwarten. Aber wer Jesus folgt, der wird Menschen zu Jesus führen. Denn Jesus sagt: „Folgt mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen.“ Keiner der 144.000 hat tatenlos einfach in der Gemeinde gesessen. Das sind diejenigen, die das Evangelium bis an die Enden der Welt gebracht haben, die nicht gerastet noch geruht haben, die ihre persönlichen Wünsche, ihre persönlichen Lebensträume vielleicht geopfert haben für Gott und für das Evangelium, weil sie der Überzeugung waren, dass Jesus so viel für sie geopfert hat, dass sie bereit waren, Jesus auch in den unangenehmen Entscheidungen des Lebens zu folgen.

[52:21] Der ganze Text basiert auf Zephanja Kapitel 3 und dort Vers 13: „Der Überrest von Israel wird kein Unrecht tun und keine Lüge reden. Man wird auch in ihrem Mund keine trügerische Zunge finden. Ja, sie werden weinen und ruhen, ohne dass sie jemand aufschreckt.“ Das ist der Text, auf dem Offenbarung 14 Vers 5 basiert. Und in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden, denn sie sind unsträflich vor dem Thron Gottes. Sie haben durch den Heiligen Geist und durch ihren Glauben an das Blut Jesu, das vergibt und reinigt, einen reinen Charakter, der von Sünde gereinigt worden ist, von jedem Makel der Sünde.

[53:05] Das war das Ziel Gottes für die Gemeinde in Epheser 5 und dort Vers 27 wird das deutlich gesagt. Epheser 5 und dort Vers 27: „Damit er sie selbst, damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas Ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.“ Erst in Kolosser 1 Vers 21 und 22 heißt es: „Auch euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er jetzt versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht.“

[53:52] Das Ziel Gottes mit dem Evangelium ist klar. Wenn wir Jesus folgen, nicht aus eigener Kraft, wenn wir Jesus folgen, wenn wir Gott wirken lassen, dann möchte er uns, dann wird er uns heilig, makellos, untadelig machen, fleckenlos, rein von Sünde gereinigt. Er wird uns von unseren Sünden reinigen. Das ist die Verheißung des Evangeliums.

[54:13] Zu wem sollen wir uns also wenden, damit das geschehen kann? In Judas heißt es in Vers 24: „Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch unstreflich mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen. Dem allein weisen Gott und zum Retter gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.“

[54:46] Satan mag viele Verbündete haben, und wir sehen in der Offenbarung, was in Rom passiert. Wir sehen, was in Washington passiert. Wir sehen, wie die USA den Vatikan stärken werden, wie sie gemeinsam ein Sonntagsgesetz erlassen werden, wie sie durch Gesetze, durch Strafen, durch den Entzug der Möglichkeit zu kaufen und zu verkaufen, durch den Todesbefehl am Ende Gottes Volk und auch durch Wunder und durch Zeichen unter einen enormen Druck setzen werden. Aber die Offenbarung zeigt uns diejenigen, die Jesus so sehr lieben und ihm gefolgt sind durch dick und dünn, dass Jesus sie so sehr verwandeln konnte, dass keine Verführung, keine Attacke, keine Quälung des Satans ihnen etwas anhaben kann. Sie folgen dem Lamm nach, wohin es auch geht. Sie haben damit nicht erst mit Beginn des Sonntagsgesetzes begonnen. Sie haben angefangen, heute Jesus nachzufolgen, wohin er sie geführt hat.

[55:53] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du dich mehr beschäftigen mit den wirklich entscheidenden prophetischen Themen? Die noch wichtigere Frage ist: Möchtest du Jesus heute nachfolgen? Möchtest du ihm morgen nachfolgen? Möchtest du ihn jeden Tag besser kennenlernen, seine Verheißungen aufsagen, aus seinem Wort leben, dich von seinem Heiligen Geist füllen lassen, damit du erstens vorbereitet bist auf die Krise, zweitens die Prophetie dann auch wirklich besonnen und christozentrisch auslegen kannst und drittens dich freuen kannst auf die Zeit, wenn wir gemeinsam am Thron Gottes das neue Lied singen werden. Ist das dein Wunsch? Gott segne dich in deiner Entscheidung.

[56:36] Nächste Woche werden wir dann in dem vielleicht wichtigsten, der wichtigsten CSA überhaupt dieser Serie, die dreifache Engelsbotschaft im Detail biblisch studieren. Was ist unsere Botschaft und wie können wir sie selbst erleben? Bis dahin wünschen wir euch Gottes reichen Segen im Studium seines Wortes. Amen.


Lizenz

Copyright ©2019 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.